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 Humboldt brothers year: Humboldt brothers year  Michael Schratz year: Michael Schratz year  Annedore Prengel year: Annedore Prengel year  Reinhold Leinfelder year: Reinhold Leinfelder year  Malala Yousafzai year / Master’s programme: Malala Yousafzai year / Master’s programme

Filter orientation
 Anthropocene  Aesthetics  Movement  Digitality  Diversity  Attitude  Cultural techniques  Social peace  introductory and orientation period (STEOP)  Practical pedagogical studies (PPS)  Supervision of the Master’s thesis

Filter subject
 German  Mathematics  Living foreign language  General studies  Movement and sport  Fine arts education  Design and technology / handicrafts  Music education  Media and informational education  Educational sciences

Filter focus
 Inclusive pedagogy  Cultural pedagogy  Language education / MSP  Exercise, sport and health  Encounters with nature  Learning coaching

Short title ECTS-AP / Subject SSemester EElective Orientation Supra-subject and transversal skills Focus Category Year of study Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Aim
Short title ECTS-AP S W Orientation Supra-subject and transversal skills Focus Category Year of study Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Aim
Children learn digitally 5 Media and informational education
1 N Digitality
  • Media education
  • Informational education
  • Diversity/inclusion
Scientific discipline / subject didactics 1 Teaching and learning with digital media, the design of digital learning spaces
  • Leben, Lehren und Lernen im Zeichen der Digitalität
  • Fragen der Technikethik, Medienbildung und -biografie, critical literacy
  • Digital Materialien erstellen: Gestalten, Verändern und Veröffentlichen von Materialien für den Unterricht
  • Werknutzungs- und Urheberrecht
  • Die Bedeutung von Barrierefreiheit von Medien für die Wissensgesellschaft und für inklusive Lernprozesse
  • Die Nutzung von Lernplattformen für den Unterricht
  • Planen, Durchführen und Evaluieren von Lehr- und Lernprozessen mit digitalen Medien und Lernumgebungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • stellen die durch digitale Medien herbeigeführten Veränderungen der Bildungslandschaft sowie des individuellen und kollektiven Lernens dar
  • verstehen die Wirkung der Medien auf Kinder und Jugendliche
  • gestalten, adaptieren und veröffentlichen Materialien für den Unterricht mit Hilfe digitaler Medien
  • analysieren die bei der Verwendung von digitalen Medien auftretenden rechtlichen und ethischen Aspekte (Datenschutz, Urheber- und Werknutzungsrecht, Datensicherheit, straf- und zivilrechtliche Aspekte)
  • reflektieren und setzen geeignete Hilfsmittel und Einrichtungen für die Interaktion mit Medien von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Beeinträchtigung ein
  • kennen zielgruppenadäquate Lernplattformen und können diese für die Organisation von Lernprozessen einsetzen
  • nutzen digitale Medien für die Individualisierung und Personalisierung von Lernprozessen und planen damit Unterricht für heterogene Lerngruppen

Die Studierenden qualifizieren sich im Feld des digitalen Lehrens und Lernens und der Gestaltung digitaler Lernräume. Unter dem Blickwinkel der Leitmedientransformation ändert sich Lehren und Lernen grundlegend. Das Identifizieren der gesellschaftlichen Umwälzungen durch die Digitalisierung, die theoretische Auseinandersetzung damit und der Transfer in die Unterrichtspraxis sind die Zielsetzungen dieser Lehrveranstaltung. Dazu gehören u.a. die Planung, Vorbereitung, Gestaltung und Evaluierung des Unterrichts mit digitalen Medien.

Children learn in an equal opportunities school 5 Educational sciences
1 N Diversity
  • Civic education
  • Intercultural education/multilingualism
  • Reflexive gender pedagogy and gender equality
  • Diversity/inclusion
Fundamentals of educational science 1 Learning in the horizon of diversity and educational equity
  • Untrennbarkeit der Lernenden auf der Primarstufe: Heterogenität
  • Bildungsgerechtigkeit – menschenrechtliches Fundament; internationale Diskurse
  • Identifikation von Diversitätsbereichen; Intersektionale Diversität
  • Vielfalt und Diskriminierung – "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" (Heitmeyer, 2002)
  • Lernen und Entwicklung aus diversitätsorientierter Perspektive
  • Inklusion als transdisziplinäres Kooperationsfeld: Genese und Gegenwart
  • Standards der Inklusion
  • Modelle und Theorien der Inklusiven Pädagogik

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Theorien und Diskurse zu Diversität wie auch Heterogenität und Bildungsgerechtigkeit sowie deren globale und nationale rechtliche Verankerung in der UN-Menschenrechtscharta, der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung (inkl. General Comments) und der UN-Konvention für Kinderrechte
  • kennen die Rechtsgrundlagen für sonderpädagogischen Förderbedarf in Österreich
  • können ihr Wissen zu kultureller, ethnischer, religiöser, alters- und geschlechtsspezifischer sowie das Spektrum begabungs- und entwicklungsbezogener Diversität in Bezug auf Bildungskontexte reflektieren und diese Diversitätsbereiche unter dem Aspekt der Intersektionalität miteinander in Beziehung setzen
  • sind in der Lage, Ursachen wie auch Auswirkungen von Benachteiligungen, Diskriminierungen, Etikettierungen und Ausgrenzungsmechanismen auf die Selbstwirksamkeitsüberzeugungen von Lernenden zu nennen und zu reflektieren
  • können – im Bewusstsein der Gefahr stereotyper Zuschreibungen und der Ursachen "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" (Heitmeyer, 2002) – ihre eigene Haltung und ihre zukünftige Rolle als Lehrperson in Bezug auf Aussonderungs- und Stigmatisierungsprozesse vor dem Hintergrund menschenrechtlicher Grundlagen reflektieren
  • sind imstande, Lernen und Entwicklung aus diversitätsorientierter Perspektive darzustellen (traditionelle Entwicklungstheorien versus erweiterter Entwicklungs- und Lernbegriff) und aufzuzeigen, wie das Wohlbefinden junger Lernender vom soziokulturellen und -ökonomischen Umfeld (insbesondere durch Herkunft, Sprache, Kultur, Religion und durch den Umgang mit Geschlechtern) geprägt wird
  • sind in der Lage, theoretische Begründungen zur Sichtweise Diversität als Chance für gemeinsame Lern- und Entwicklungsprozesse, auch in ihrer historischen Entwicklung (Sonderpädagogik), zu geben.
  • können unter Berücksichtigung der Ziele, Formen und Herausforderungen inklusiver Bildungsarbeit, der Standards der Inklusion wie auch der (digitalen und medialen) Barrierefreiheit in der Wissensgesellschaft, Strategien zur Förderung der Chancengerechtigkeit formulieren
  • können die Standards der Inklusion im Bildungskontext in Bezug auf ethnokulturelle, geschlechtergerechte Diversität, Diversität in sozialen Lebensformen, sozioökonomische Chancengerechtigkeit und Chancengerechtigkeit von Menschen mit Beeinträchtigungen benennen und sie basierend auf Forschungsliteratur in ihrer Bedeutung für ein inklusionspädagogisches Professionsverständnis reflektieren.

Kinder sind einander darin gleich, dass sie verschieden sind. Diese Einheit in der Vielfalt ist eine wertvolle Ressource für ihre individuelle Identitätsbildung und aktive Partizipation an der Lern- und Weltgemeinschaft. Nationale und internationale Entwicklungen zum Thema Bildungsgerechtigkeit und Inklusion bilden heute die Ausgangslage für das Profil von Schule und Bildung in Österreich. Dadurch werden Lehrerbildung und Lehrerprofession in pädagogischer, ethischer und sozialer Dimension bereichert.

Children develop and learn in relationship 5 Educational sciences
1 N Attitude
  • Scientific work
  • Social-emotional learning
Fundamentals of educational science 1 Developmental psychology and the multi-perspectivity of learning
  • Ausgewählte Aspekte der Bildungspsychologie (u.a. historische, philosophische und anthropologische Grundlagen von Erziehung und Bildung, Menschenbilder)
  • Entwicklung der Emotionen als Antriebe des Lernens
  • Bindungstheorien und Bindungsentwicklung (Bindung, Beziehung und Begegnung)
  • Komplementäre Paradigmen des Lernens
  • Aspekte der Theory of Mind und der Mentalisierung
  • Theorien der moralisch-ethischen Entwicklung
  • Spezifische Theorien und Modelle der Entwicklungs- und Lernpsychologie (u.a. aus der Kognitions-, Motivations-, Volitions- und Emotionsforschung; Sprachentwicklung)
  • Aufbau einer reflexiv-forschenden Haltung: Methoden des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel Entwicklung, Lernen, Bindung usw.

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können wesentliche Erkenntnisse und Aufgaben der Entwicklungspsychologie benennen
  • kennen entwicklungspsychologische Haltungen und deren historische, philosophische und anthropologische Bezüge
  • können Menschenbilder in Bezug zu Entwicklung und Lernen reflektieren und erörtern
  • sind in der Lage, Bildung und Erziehung zu differenzieren und können die jeweiligen Aufgabenstellungen diskutieren
  • sind in der Lage, theoretische Konzepte und Modelle für kognitive, körperliche, emotionale und soziale Entwicklungsverläufe zu differenzieren und zu erörtern
  • können die Entwicklung der Emotionen sowie die Förderung von Emotionen verstehen und in Bezug zu Lernen begründen
  • kennen pädagogische, psychologische und soziologische Grundlagen des Lernens und der lernenden Aneignung und können diese auf Grundlage von Menschenbildern und in Bezug zu Lehren vergleichen
  • kennen Theorien und Modelle von Motivation und können diese in Bezug zu einer lernendengerechten Gestaltung setzen
  • sind in der Lage, die wesentlichen Aspekte der Theory of Mind und die Möglichkeiten der Förderung zu beschreiben
  • sind in der Lage, die Bindungstheorie mit Blick auf Kinder, Eltern und Erwachsene zu erörtern und zu beschreiben
  • kennen adäquate Formen des pädagogischen Handelns in Hinblick auf Lebensalter und können Orte der Erziehung begründen
  • können Methoden des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel von Studien zur Entwicklung einordnen und aufzeigen.

Jegliche pädagogische Begleitung, Erziehung und Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen baut auf einem tiefen Verständnis von Entwicklungsprozessen und dem Verstehen des Veränderlichen auf. Entwicklungs- und Lernpsychologie verbinden pädagogisches Wahrnehmen, Denken und Handeln u.a. mit psychologischen, soziologischen und pädagogischen Erkenntnissen, um zentrale Aspekte der Entwicklung, des Lernens und des Kooperierens zu analysieren und diese in einen gemeinsamen Zusammenhang zu bringen.

Children live in peace 5 Educational sciences
1 N Social peace
  • Civic education
  • Intercultural education/multilingualism
  • English
Fundamentals of educational science 1 Sociological and historical perspectives on the institution of school in Austria and Europe

• Bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
• Schule als Institution: 1. Normen und Werte, Regeln und Gesetze und gesellschaftliche Erwartungen, 2. Kulturell-kognitive Aspekte für ein gemeinsames Verständnis von Situationen, 3. Ich – Du – Wir: Mikro-, Meso-, Makro- und Metaebenen
• Formelle und informelle Bildungsinstitutionen in Österreich und Europa: Familien, Kindergärten, Erziehungshilfen, Medien, Schulen, offene Jugendeinrichtungen
• Beispiele aus der Professionsforschung
• Grundlagen und Vermittlungsmöglichkeiten für die Lernbereiche Zeit und Raum sowie der Politischen Bildung: 1. Lernbereich Zeit – frühes historisches Lernen, regionalhistorisches Lernen, 2. Lernbereich Raum – Orientierung ausgehend vom Schulstandort, Bezirk, Bundesland, Land, EU, Welt, 3. Demokratie lernen: Friedenserziehung, 4. Erinnerungskultur
• Historische, kulturelle, religiöse, wirtschaftliche und soziale Aspekte der Europäischen Union zur Förderung gemeinsamer Werte, von gegenseitigem Verständnis, von sozialer und kultureller Integration
• CLIL: Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Vorstellung und Diskussion englischer Kinderliteratur zur interkulturellen und politischen Bildung, reflektiven Geschlechterpädagogik, globalen Verantwortung und nachhaltigen Bildung
• CLIL: Diskursive Strategien, Spiele und Aktivitäten zur Entwicklung der Empathie, Toleranz, Solidarität und der Zivilcourage im inhaltsintegrativen Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …
• kennen bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
• reflektieren kulturell und lebensstilistisch bedingte Einstellungen und Erwartungshaltungen von Familien und Biografien der Lernenden
• erkennen unterschiedliche Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Lernenden
• kennen und reflektieren Werte, Normen und institutionelle Bedingungen der demokratischen Gesellschaft und treten für menschenrechtliche und demokratische Werte und Normen ein
• ordnen Lokalgeschichte in den größeren Zusammenhang der österreichischen und europäischen Geschichte ein und entwickeln ein Verständis gemeinsamer Werte
• verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um soziale, politische, kulturelle und religiöse Aspekte unterschiedlicher Gemeinschaften wie Familie, Freundeskreis, Schule, Wohnort, Bundesland und Österreich und ggf. der familiären Herkunft sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und soziales, kulturelles sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten
• können kindgerechte Anleitungen dazu geben, unterschiedliche Lebenswelten in der lebenden Fremdsprache Englisch zu beschreiben, zu vergleichen und zu präsentieren
• verfügen über ein Repertoire der multimodalen Erarbeitung von Kinderliteratur in englischer Sprache, um die Themen des sozialwissenschaftlichen Kompetenzbereichs kindgerecht zu diskutieren.

Friedenspädagogik ist eine bewusste Erziehung zum Frieden. Kein Mensch darf von Bildung ausgeschlossen werden. Bildung ist die Basis zur Immunisierung einer Gesellschaft gegen soziale Spannungen und Instabilität. Folglich gelten als Schlüsselbereiche für die Weiterentwicklung von demokratischen Gesellschaften die Organisation und Durchführung von Lehr- und Lernprozessen. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, mittels einer bildungssoziologischen und historischen Perspektive auf die Gesellschaft, in der Lehrpersonen leben und in der sie Schüler/innen erziehen und bilden, in ihrer Struktur, ihrer Entwicklung und Dynamik sowie ihren Wirkungen und Anforderungen zu verstehen. Die Soziologie nähert sich Bildung und Schule aus zwei Blickwinkeln. Ein Zugang setzt sich mit der Institution auseinander und damit, was als Schulwesen oder Bildungswesen bezeichnet wird. Er nimmt Bezug auf die Lebensphasen Kindheit und Jugend und die diese strukturierenden Institutionen in der heutigen Gesellschaft und fördert die theoriegeleitete und kritische Reflexion unter wissenschaftspropädeutischen, anthropologischen und historischen Gesichtspunkten. Aus einer zweiten Betrachtungsweise interessiert sichh die Soziologie für den gesellschaftlichen Wert von Bildung.

Children need perspective 2 Educational sciences
1 N introductory and orientation period (STEOP)
  • Scientific work
  • Diversity/inclusion
Fundamentals of educational science 1 Pedagogical propaedeutics
  • Orientierung im Studien- und Berufsfeld, Reflexion der Studienwahl, Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten und Anforderungen des Studiums und des Berufes
  • Beispiele aus der Professionsforschung
  • Analyse von unterschiedlichen Situationen des Lernens unter Heterogenitätsaspekten
  • Schule der Zukunft (z.B. Schule 2040)
  • Einführung in wissenschaftstheoretische Methodologie

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, ihre Studien- und Berufswahl angeleitet zu reflektieren und sich im Studien- und Berufsfeld zu orientieren
  • setzen sich mit Professionstheorien zwischen den Antinomien des Lehrerhandelns und Unterrichtens als Beziehungskonstruktion auseinander
  • können unterschiedliche Lernsituationen unter Heterogenitätsaspekten angeleitet analysieren
  • kennen unterschiedliche Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Lernenden kennen zukunftsorientierte Bedürfnisse in Bezug auf schulische Bildung
  • kennen Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und Möglichkeiten der Datengenerierung.

Die Orientierung im Studien- und Berufsfeld, die Reflexion der Studienwahl, die Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten und Anforderungen des Studiums und des Berufes stehen im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Der Begriff Lernen in unterschiedlichen Institutionen der Gesellschaft wird ebenso diskutiert wie aktuelle wissenschaftstheoretische Positionen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf den Themenbereichen Zukunft der Schule, Gesellschaft und Fehlerkultur.

Children want to learn 3 Educational sciences
1 N introductory and orientation period (STEOP)
  • Scientific work
  • Diversity/inclusion
Fundamentals of educational science 1 Becoming a teacher – being a teacher Guiding learning – growing and becoming
  • Kernkompetenz (Selbst-)Reflexion, Reflexion der Lehrerrolle, Mehrperspektivität von Wahrnehmung
  • Praktische Erkundung von Bildungsszenarien und -einrichtungen
  • Reflexion und Analyse von beobachteten Lernsituationen unter Heterogenitätsaspekten
  • Lernräume von Kindern: Familien, Kindergärten, Schulen, Erziehungshilfen, offene Jugendeinrichtungen
  • Anbahnung von berufsspezifischen Basiskompetenzen
  • Fehlerkultur gestalten

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können ihre persönlichen Voraussetzungen für den Lehrerberuf handlungs- und feedbackbasiert einschätzen
  • kennen Kompetenzanforderungen des Lehrberufs und reflektieren sie aufgrund von Hospitationserfahrungen in unterschiedlichen Lernräumen
  • sind in der Lage, ihre Argumentation durch theoretische Konzepte zu stützen
  • kennen unterschiedliche Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Lernenden
  • sind in der Lage unterschiedliche soziokulturell bedingte Einstellung und Erwartungshaltungen von Familien der Lernenden zu reflektieren
  • erleben unter anderem, wie Fehlerkultur als Beispiel berufsspezifischer Basiskompetenz gestaltet werden kann.

Lernen in verschiedenen sozialen Institutionen und Bildungseinrichtungen wird aus mehreren Perspektiven betrachtet, um eine Grundlage für berufsspezifische Basiskompetenzen mit Blick auf die Lehrerrolle in Lern-/Lehrsituationen zu schaffen. Durch individuelle Aktivitäten wird die theoriegeleitete und kritische Reflexion unter wissenschaftspropädeutischen Gesichtspunkten gefördert.

Children demand basic knowledge about language 2 German
1 N introductory and orientation period (STEOP)
  • Language education
  • Intercultural education/multilingualism
Scientific discipline 1 Fundamentals of the scientific discipline German (linguistics)
  • Grundlagen und Teilbereiche der deskriptiven Sprachwissenschaft und der Sprachgeschichte
  • Spezifische Merkmale der deutschen im Vergleich mit anderen europäischen und nicht-europäischen Sprachen (auch Minderheitensprachen)
  • Sprachenvielfalt sowie Erst- und Zweitspracherwerb aus linguistischer Sicht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen in Grundzügen die Teilbereiche der deskriptiven Sprachwissenschaft (Phonetik/Phonologie, Grammatik und Syntax, Morphologie, Semantik, Pragmatik)
  • sind in der Lage, spezifische Merkmale des Deutschen im Vergleich zu anderen europäischen und nicht-europäischen Sprachen (darunter auch Minderheitensprachen) zu benennen
  • können an Beispielen die historische Wandelbarkeit, die wechselseitige Beeinflussung und die innere Mehrsprachigkeit von Sprachen (z.B. Dialekte, Soziolekte) erläutern.

Fachwissenschaftliche Grundlagen für das Fach Deutsch sind der Gegenstand dieser Lehrveranstaltung. Im Fokus steht die Vermittlung von Basiswissen zur germanistischen Sprachwissenschaft.

Children demand basic mathematical knowledge 3 Mathematics
1 N introductory and orientation period (STEOP)
  • Language education
Scientific discipline 1 Scientific fundamentals of mathematics
  • Erweiterung des individuellen Handlungsrepertoires in den mathematischen Handlungsdimensionen (Darstellen, Interpretieren; Operieren, Rechnen, Konstruieren; Beschreiben, Vermuten Begründen; Modellieren, Problemlösen)
  • Innermathematische Grundlagen in relevanten Teilbereichen der Mathematik
  • Konkrete, anwendungsbezogene Verwendung von Fachbegriffen und mathematischer Fachsprache

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können die mathematischen Handlungsdimensionen ausüben und Problemsituationen durch unterschiedliche Lösungsstrategien fachlich korrekt dokumentieren, argumentieren und andere Lösungswege bewerten
  • sind in der Lage, grundlegende mathematische Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Arithmetik, Algebra, funktionale Abhängigkeiten, Geometrie und Stochastik auszuüben
  • können die mathematische Fachsprache und mathematische Begriffe richtig anwenden.

Die Vermittlung fachwissenschaftlicher Grundlagen, welche die Basis für die Primarstufendidaktik im Fach Mathematik bilden, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Dazu entwickeln und festigen die Studierenden ihr Grundlagenwissen sowie ihre mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten mit Schwerpunkt auf relevanten mathematischen Inhalten der Grundschule und Sekundarstufe 1.

Children experience nature 5 General studies
2 N Anthropocene
  • Environmental education
  • Health promotion
  • Sexuality education
  • English
Scientific discipline / subject didactics 1 Learning area nature
  • Der menschliche Körper (Funktion und Zusammenwirkung von Körperteilen, Organen und Sinnen, Stoffwechsel, Sexualität)
  • Gesundheit (körperliche und geistige Gesundheitsförderung und -erhaltung; Verhalten bei Krankheiten und Unfällen, Erste Hilfe)
  • Tiere und Pflanzen (Evolution; Biodiversität, heimische und nicht heimische Tier- und Pflanzenarten erkennen, benennen und zuordnen; Teile und Aufbau; Fortpflanzung, Wachstum, Entwicklung, Nutzbarkeit)
  • Umweltbildung, Umwelterziehung und Umweltschutz (BNE); Wechselbeziehungen zwischen Pflanzen, Tieren und der Umgebung
  • Einfache biologische und fachdidaktische Modelle für kooperative Lernformen und selbstgesteuertes Lernen (Beobachten und Bestimmen, Experimentieren und Forschen); Demonstrationsversuche, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Fokus auf die Mensch-Natur-Beziehung
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem naturwissenschaftlichen Unterricht und Englischunterricht in der Primarstufe

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • haben strukturiertes Fachwissen zu den biologischen Themenbereichen Mensch, Gesundheit, Botanik und Zoologie für den Sachunterricht der Primarstufe
  • können fachliche Zusammenhänge unter Beachtung schülergemäßer Vereinfachung darstellen
  • haben Kenntnisse über den Einsatz geeigneter Medien im Sachunterricht der Primarstufe
  • können theoretische Ansätze der Didaktik des Sachunterrichts und Dimensionen der Lebenswelt von Kindern in Beziehung setzen und interpretieren
  • können altersadäquate Materialien über die Auswirkungen menschlichen Handelns auf Ökosysteme im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung für Schülerinnen und Schüler erarbeiten
  • kennen einfache biologische und fachdidaktische Modelle, um kooperative Lernformen und selbstgesteuertes forschendes Lernen im Bereich Natur in ihre Unterrichtsplanung miteinzubeziehen
  • kennen die Durchführung von Demonstrationsversuchen, können Projektunterricht planen und sind in der Lage die Mensch-Natur-Beziehung bei der Entwicklung von Lernszenarien herauszuarbeiten
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache und kennen geeignete CLIL-Strategien, um exemplarische Anwendungsbereiche sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen sowie naturwissenschaftliches und sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten.

Die Kernaufgabe des Sachunterrichts im Lernbereich Natur ist es, Schüler/innen darin zu unterstützen, sich als Teil der Natur zu erleben, die Welt zu erkunden sowie die unmittelbare und mittelbare Umwelt im Sinne einer globalen Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu erschließen. In dieser Lehrveranstaltung werden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Bezugsdisziplin Biologie vermittelt, um zur gemeinsamen Erschließung und Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung mit Schülerinnen und Schülern zu befähigen.

Children develop their aesthetic perception 2 Music education
1 Design and technology / handicrafts
2 Fine arts education
2 N Aesthetics
  • Language education
  • Media education
  • Scientific work
Scientific discipline / subject didactics 1 Introduction to aesthetics
  • Sensibilisierung für die Entwicklung der sinnlichen und ästhetischen Wahrnehmung
  • Analyse von ästhetischen Konzepten
  • Vergleich: Ästhetische Selbstkonzepte in den Künsten, das eigene ästhetische Selbstkonzept und die kindlichen Entwicklungsprozesse
  • Experimentieren mit künstlerischen Disziplinen
  • Diskurs und Reflexion über ästhetischen, künstlerischen Ausdruck
  • Entwicklung eines eigenen ästhetischen Bewusstseins

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können sinnliche Wahrnehmung und ästhetische Phänomene analysieren und reflektieren
  • kennen unterschiedliche ästhetische Konzepte
  • können mit künstlerischen Disziplinen experimentell umgehen und sie praktisch anwenden
  • setzen sich mit ästhetischen Konzepten theoretisch und praktisch auseinander
  • können die entsprechenden Konzeptplanungen primardidaktisch umsetzen
  • sind in der Lage, sich mit ästhetischen Selbstkonzepten auf unterschiedlichen Ebenen auseinanderzusetzen (künstlerisch/subjektiv-individuell/pädagogisch-didaktisch)
  • können ihre persönlichen ästhetischen Positionen festigen
  • können didaktische Umsetzungen entwickeln
  • können einen Diskurs über ästhetische Phänomene führen.

Die Studierenden setzen sich mit grundsätzlichen Fragen der Wahrnehmung und der Ästhetik auseinander. Die sinnliche Wahrnehmung in ihrer Vielgestaltigkeit, ihre Entwicklung und Förderung werden den Studierenden durch Werkrezeption und künstlerische Produktion veranschaulicht und bewusst gemacht. Ästhetische Konzepte werden analysiert und hinterfragt und auf die Zielgruppe der Primardidaktik überprüft. Der Fokus wird auf pädagogische und ästhetische Selbstkonzepte erweitert. Die kindliche Entwicklung des Selbst wird über selbstreflexive künstlerische Interventionen begriffen und dadurch auf eine pädagogische Arbeitsebene transponiert. Ausgehend von der allgemeinen Rolle von Selbstkonzepten in ästhetischen Fachbereichen (Musik, Bildende Kunst, Design, Textiles Gestalten, Literatur, Darstellende Kunst, Film u.a.) und den entsprechenden Fachdisziplinen (Musikerziehung, Bildnerische Erziehung, Textiles und Technisches Werken, Theatrale Bildung u.a.) werden die eigenen Fähigkeiten, Vorlieben, Überzeugungen und Absichten in diesen Bereichen erarbeitet. Ästhetische Parameter werden bewusst gemacht und dadurch wird das Wahrnehmungsspektrum erweitert. Künstlerische Techniken werden erprobt und angewandt und ästhetische Fragen diskutiert. Die Referenzrahmen, mit denen die Studierenden die eigenen Leistungen vergleichen, werden bewusst gemacht und bildungswissenschaftliche Überlegungen eingebracht.

Children experience movement 4 Movement and sport
1 General studies
2 N Movement
  • Transport and mobility formation
  • Scientific work
  • English
Scientific discipline / subject didactics 1 Fundamentals of sport pedagogical action
  • Einführung in das sportdidaktische Handlungsfeld am Beispiel „Kleine Spiele“
  • Bewegen mit und an Geräten sowie am Boden unter sicherheitsorientierten Aspekten
  • Ordnungsrahmen und Organisationsformen
  • Anthropologische Grundlagen der Bewegungserziehung
  • Basisgebende Planungs- und Vermittlungsstrategien für Bewegung und Spiel in heterogenen Gruppen
  • CLIL-Strategien für unterrichtsorganisatorische Kommunikation in englischer Sprache
  • Rechtliche Grundlagen für den Fachbereich
  • Aufbau und Ziele des Lehrplans
  • Grundlagen der allgemeinen Sportmethodik und -didaktik nach dem aktuellen Forschungsstand
  • Sensibilisierung bezüglich Freizeitverhalten, Ökologie und Ökonomie

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können kleine Spiele inszenieren, anleiten sowie Regeln adaptieren und verfügen über ein methodisches Handlungsrepertoire im inklusiven Kontext
  • können spieltaktische Elemente situationsgerecht erfassen und erkennen ihre Bedeutung für gelingende Spielhandlungen
    verfügen über Kenntnisse zu Aufbau und Funktion von großen Turngeräten und setzen adäquate Maßnahmen zum Sichern und Helfen
  • verstehen die Bedeutung der sensiblen Phasen der psychomotorischen Entwicklung für die Belastbarkeit im Bewegungs- und Sportunterricht
  • können auf Basis fachwissenschaftlicher Erkenntnisse und fachdidaktischer Konzepte (Lehrplan) kurz- und mittelfristige Unterrichtsplanungen erstellen und diese fachterminologisch korrekt analysieren und evaluieren
  • können zeitgemäße Mobilitätsbildung als wichtige Ziele der Sozial- und Sicherheitserziehung erkennen
  • können Grundlagen der allgemeinen Sportmethodik und -didaktik anhand von konkreten Handlungsbeispielen (motorische Grundlagen) sichtbar machen
  • sind in der Lage, sich in einer ausgewählten Disziplin in Bewegung und Sport mit aktuellen Forschungsergebnissen und Forschungszugängen auseinanderzusetzen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um unterrichtsorganisatorische Kommunikation in englischer Sprache durchzuführen
  • können bezugnehmend auf das Freizeitverhalten ökonomische und ökologische Prozesse analysieren und interpretieren
  • können wirtschaftliche Zusammenhänge des Freizeitverhaltens methodisch und didaktisch aufbereiten

Es werden Grundkenntnisse zu anthropologischen, sportmotorischen und sportdidaktischen Bereichen vermittelt. Dabei stehen persönliche Eigenerfahrungen sowie die Verknüpfung von Wissen, Können und Wollen im Vordergrund, um für den professionellen Einsatz in bewegungs- und sportorientierten Handlungsfeldern nutzbar gemacht zu werden.
Die ökologischen und ökonomischen Dimensionen des Freizeitverhaltens werden erkannt und mit der Lebenswelt der Kinder in Beziehung gesetzt.

Children discover the world of written language 5 German
2 N Cultural techniques
  • Language education
  • Intercultural education/multilingualism
  • Diversity/inclusion
Scientific discipline / subject didactics 1 Reading and spelling didactics
  • Präliterale Fähigkeiten in der Schuleingangsphase sowie Voraussetzungen für den Erwerb der Schriftsprache unter Berücksichtigung des Literacy-Konzepts
  • Modelle des Schriftspracherwerbs im Rahmen der fachdidaktischen Schriftspracherwerbsforschung (auch im Kontext von DaZ)
  • Förderung der basalen Lesefertigkeit und des Leseverständnisses auf Wort-, Satz- und Textebene
  • Orthografisches Grundlagenwissen und kompetenzorientierte Rechtschreibstrategien sowie entwicklungsstufenadäquate Beobachtungsverfahren für die Rechtschreibentwicklung
  • Von den individuellen Lernausgangslagen ausgehende zielführende Übungen zur differenzierten und individuellen Förderung der Rechtschreibkompetenz sowie entwicklungsadäquate Materialien im Bereich der Rechtschreibung
  • Gezielte und explizite Einführung von Arbeitstechniken als Grundlage eigenständigen Entdeckens und Lernens
  • Selbstreflexive Betrachtungsweise von Schreibweisen im Rechtschreibunterricht
  • Methodisch-didaktische Modelle für Sprachreflexion und Sprachbetrachtung, insbesondere Grammatik unter Nutzung des sprachlich heterogenen Klassenzimmers

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind der Lage, präliterale Fähigkeiten in der Schuleingangsphase sowie Voraussetzungen für den Erwerb der Schriftsprache zu erkennen und im Unterricht nutzbar zu machen
  • kennen die Bedeutung der phonologischen Informationsverarbeitung im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Lese- und Rechtschreibkompetenz
  • können auf Basis des Wissens um die Einflussfaktoren der literarischen Sozialisation Kinder in ihrer individuellen Lernausgangslage unterstützen
  • kennen Modelle und Konzepte des Schriftspracherwerbs und beziehen aktuelle fachdidaktische Forschungsergebnisse im Kontext von Deutsch als Zweitsprache mit ein
  • kennen Phasen, Ebenen und Kompetenzen im Leselernprozess und entwickeln individuelle, lesefördernde Lernumgebungen
  • können auf Basis eines theoretischen und handlungsorientierten Grundlagenwissens entwicklungsstufenadäquate Beobachtungsverfahren für die Rechtschreibentwicklung einsetzen
  • können auf Basis laufender Beobachtung zielführende Methoden und Materialien zur entwicklungsstufenadäquaten, individuellen Förderung der Rechtschreibkompetenz anwenden
  • können differenzierte Arbeitstechniken im Rechtschreibunterricht vermitteln, um Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Erarbeitungs- und Lernprozessen zu unterstützen
  • sind in der Lage, ihr Wissen über den Rechtschreibunterricht für eine den kreativen und individuellen Lernausgangslagen entsprechende Sprachkultur zu nutzen
  • kennen die Entwicklung der Sprachbewusstheit und methodisch-didaktische Modelle und Konzepte zur Sprachbetrachtung, insbesondere der deutschen Grammatik, im sprachlich heterogenen Klassenzimmer.

Schreiben- und Lesenlernen sind komplexe kognitive Fähigkeiten, die sich auf Basis eines integrativen Zusammenwirkens von kinästhetischer, vestibulärer, visueller und auditiver Wahrnehmungsleistungen entwickeln. Kinder auf dem Weg zur Schriftsprache zu begleiten bedeutet, mit ihnen sprachlich in Beziehung zu treten, um die mündliche Ausdrucksfähigkeit als Basis des Denkens durch das Schreiben weiterzuentwickeln. In dieser Lehrveranstaltung werden Methoden zum Aufbau der Lese- und Schreibfertigkeit auf der Wort-, Satz- und Textebene erarbeitet.

Children discover the world of numbers and shapes 5 Mathematics
2 N Cultural techniques
  • Language education
  • Media education
  • Diversity/inclusion
Scientific discipline / subject didactics 1 Subject didactic fundamentals of arithmetic, geometry, and statistics
  • Auseinandersetzung mit mathematischer Fachliteratur und dem Lehrplan der österreichischen Volksschule in Mathematik
  • Aufbau und Vernetzung der Zahlenräume
  • Grundrechenarten mit natürlichen Zahlen, Dezimalzahlen und Bruchzahlen als mündliche, halbschriftliche und schriftliche Standardverfahren
  • Raumorientierung
  • Eigenschaften geometrischer Figuren
  • Konstruktion einfacher geometrischer Figuren
  • Beschreibende Statistik – Daten erfassen, darstellen, interpretieren, auswerten, Mittelwert
  • Fachdidaktische analoge und digitale Lehr-Lernkonzepte für den Mathematikunterricht in heterogenen Lerngruppen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Vergleiche von mathematischer Fachliteratur erstellen und zitieren
  • kennen den Mathematiklehrplan der Volksschule
  • können die Vernetzung der Zahlenräume analysieren sowie algebraische Argumentationen und Darstellungen entwickeln
  • können erklärend kommunizieren sowie algebraisches Denken in der Primarstufe fördern und unterstützen
  • können Grundrechenarten mündlich, halbschriftlich und schriftlich in den verschiedenen Zahlenbereichen, den natürlichen Zahlenbereichen, Dezimalzahlen und Bruchzahlen anwenden und didaktisch aufbauen
  • kennen die Eigenschaften geometrischer Figuren und nützen dieses Wissen, um Überführungen ineinander zu zeigen
  • können die Begriffe der Raumorientierung im Bereich der Numerik und der Geometrie umsetzen
  • sind in der Lage, grundlegende statistische Methoden reflektiert anzuwenden
  • können durch statistische Darstellungsformen Sachverhalte erfassen, interpretieren und auswerten
  • können Mathematikunterricht mit innerer Differenzierung und medialer Unterstützung planen.

Die Studierenden erweitern in dieser Lehrveranstaltung ihr individuelles Grundwissen in der Fachwissenschaft Mathematik und gewinnen einen Überblick über die Inhalte des Volksschullehrplans. Sie erwerben konkrete Expertise im fachdidaktischen Aufbau von Zahlenräumen, mündlichen, halbschriftlichen und schriftlichen Rechenoperationen, Raumorientierung und den Grundlagen der Geometrie sowie einfacher statistischer Darstellungsmöglichkeiten zur Beschreibung von Sachverhalten. Die Studierenden erstellen differenzierende Lernumgebungen, um möglichst allen Begabungslagen gerecht zu werden.

Children need teacher personalities 5 Educational sciences
2 N Practical pedagogical studies (PPS)
  • Social-emotional learning
  • Diversity/inclusion
PPS (subject didactics / educational science) 1 Orientation in the field of action school and educational reflection
  • Berufsidentität und Orientierung im Praxisfeld Schule (Unterrichtspraxis)
  • Planung und Umsetzung ausgewählter Unterrichtssequenzen (Unterrichtspraxis) 
  • Assistierende Begleitung von Lernaktivitäten (Unterrichtspraxis) 
  • Unterricht, Erziehungsaufgaben und Diversität in heterogenen Kontexten
  • Organisationsformen von Unterricht
  • Datenerhebungsmethoden der teilnehmenden Beobachtung
  • Kritisch vergleichender Transfer bildungswissenschaftlicher Grundkenntnisse auf das Berufsfeld sowie theoriegeleitete Analyse pädagogischer Prozesse
  • Konstruktive Formen des Feedbacks

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • zeigen Engagement und sind in der Lage soziale Beziehungen wertschätzend zu gestalten
  • sind in der Lage Handlungsfelder von Lehrpersonen zu erkennen und Kompetenzanforderungen für den Lehrberuf abzuleiten und zu reflektieren (Unterrichtspraxis) 
  • können eigene Kompetenzen anhand eines Kompetenzrasters und ihrer Lernbiografie einschätzen und reflektieren und mögliche Barrieren für die Weiterentwicklung identifizieren
  • sind in der Lage notwendige Schritte zu identifizieren, um den Perspektivenwechsel von der Schüler- zur Lehrerrolle auszubauen (z.B. durch Peer-Feedback-Tandems) (Unterrichtspraxis) 
  • kennen inklusive Methoden in Lernkontexten
  • sind in der Lage Erziehungsaufgraben zu erkennen
  • können ihr pädagogisches Selbstverständnis und ihre diversitätssensiblen Einstellungen reflektieren und weiterentwickeln
  • sind in der Lage assistierend individuelle Lernaktivitäten bei Lernenden zu begleiten (Unterrichtspraxis) 
  • sind in der Lage Unterrichtssequenzen mit Mentorinnen und Mentoren (Co-Planning) zu planen und gemeinsam Verantwortung für das Lernen der Schüler/innen zu übernehmen (Unterrichtspraxis) 
  • kennen konstruktive Formen des Feedbacks und können dies z.B. in Peer-Feedback-Tandems anwenden
  • kennen Möglichkeiten bildungswissenschaftlicher Beobachtung, Analyse und Reflexion.

Unterstützung beim Wechsel von der Schüler- zur Lehrerrolle und bei der Entwicklung von Verantwortung für das pädagogische Tun steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Die Orientierung im Praxisfeld wird durch Beobachtung, (bildungs)wissenschaftliche Analyse und Reflexion pädagogischer Handlungsfelder erreicht. Die Berücksichtigung von heterogenen Lernenden sowie der Einsatz von inklusiven Methoden in Lernkontexten wird durch die Anwendung didaktischer Planungsmodelle sowie durch assistierende Lernbegleitung von Lernenden umgesetzt.

Children experience space and time 5 General studies
3 N Anthropocene
  • Civic education
  • Economic and consumer education
  • Transport and mobility formation
  • English
Scientific discipline / subject didactics 2 Space – economy – time

Forschendes Lernen in den Lernbereichen Raum und Wirtschaft in der Primarstufe:

  • Orientierung und Erschließung von natur- und kulturräumlichen Grundlagen in der näheren und weiteren Umgebung mit Hilfe geografischer Orientierungsmittel (Karte, Plan, Kompass)
  • Abhängigkeiten und Verflechtungen zwischen Mensch, Wirtschaft und Raum, menschliche Einflussnahme in Hinblick auf Verkehrs- und Mobilitätsbildung, nachhaltige Raumentwicklung, globaler verantwortungsvoller Umgang anhand von lokalen, regionalen, nationalen und globalen Beispielen
  • Verkehrserziehung: Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Verkehrserziehungs- und Englischunterricht in der Primarstufe
  • Recherchieren und Dokumentieren von sowie kritisch-reflexiver Umgang mit medialen Informationen zu unterschiedlichen Räumen und Lebenssituationen sowie wirtschaftlichen Abläufen
  • Ausarbeitung und Entwicklung von Vermittlungsformaten und Lernszenarien im wirtschaftlichen und geografischen Kontext unter Einbezug außerschulischer Lernorte, interkultureller Aspekte und Ökonomischer Bildung

Forschendes Lernen im Lernbereich Zeit in der Primarstufe:

  • Aufbau und Entwicklung des Geschichtsbewusstseins sowie kindlichen Interesses für zeitliche Strukturen und historische Fragestellungen
  • Das Wirken zeitlicher Strukturen auf die konkrete Lebenswelt (Zeiteinheiten kennen, Zeitabläufe erfassen und Veränderungen der Umwelt und Gesellschaft im Ablauf der Zeit feststellen)
  • Erschließung historischer Bezugsräume sowie De- und Rekonstruktion vergangener Ereignisse anhand von ausgewählten Quellen (Oral History, Archiv- und Quellenarbeit, Erinnerungskultur und frühe Holocausterziehung) und deren kritische Reflexion
  • Ausarbeitung und Entwicklung von Vermittlungsformaten und Lernszenarien im historischen Kontext unter Einbezug außerschulischer Lernorte, interkultureller Aspekte und Politischer Bildung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Möglichkeiten, geografische Hilfsmittel für die Orientierung und Erschließung natur- und kulturräumlicher Grundlagen im Unterricht einzusetzen
  • können anhand von Beispielen die Wechselbeziehung zwischen Mensch, Wirtschaft und Raum benennen und reflektieren
  • kennen erforderliche sprachliche Mittel in der lebenden Fremdsprache sowie geeignete CLIL-Strategien, um eine fächerübergreifende Verkehrs- und Mobilitätsbildung sprachrichtig umzusetzen, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und fachliches sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten
  • sind in der Lage, mediale Informationen zu wirtschaftlichen und geografischen Themen zu recherchieren, zu dokumentieren und kritisch zu reflektieren
  • kennen Aufbau und Entwicklung des kindlichen Geschichtsbewusstseins und Interesses für Zeit und Geschichte
  • sind in der Lage, über das Wirken zeitlicher Strukturen auf die konkrete Lebenswelt sowie über die Entwicklung ihres persönlichen historischen Bewusstseins zu reflektieren
  • kennen unterschiedliche Möglichkeiten des didaktischen Einsatzes von Oral History, Archiv- und Quellenarbeit sowie die Bedeutung von Erinnerungskultur und früher Holocausterziehung in der Primarstufe
  • können Bildungsangebote und Lernszenarien im Sinne des forschenden Lernens für die Bereiche Raum, Wirtschaft und Zeit unter Einbezug interkultureller Aspekte sowie Politischer und Ökonomischer Bildung unter Beachtung schülergemäßer Vereinfachung konzipieren.

Abhängigkeiten und Verflechtungen zwischen Mensch und Raum zu erfahren, wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen sowie zeitliche Strukturen zu verstehen und ein Geschichtsbewusstsein zu entwickeln, sind Ziele des Sachunterrichts. In dieser Lehrveranstaltung werden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Bezugsdisziplinen Geografie, Wirtschaftskunde und Geschichte vermittelt, um mit Schüler/innen Kernthemen des gesellschaftlichen Lebens im Sinne einer globalen Verantwortung erarbeiten zu können.

Children perceive movement 4 Movement and sport
1 General studies
3 N Movement
  • Health promotion
  • Intercultural education/multilingualism
  • English
Subject didactics 2 Perception-oriented movement actions
  • Minispiele und methodische Spielreihen
  • Haltungsturnen und einfache akrobatische Bewegungsformen
  • Motopädagogik, Sensomotorik, Rhythmus, Äquilibristik
  • Musikunterstützte Bewegungsangebote und einfache und intuitive Tänze und Choreografien
  • Methodik des Anfängerunterrichts im Lernfeld Eislaufen auf künstlichen oder natürlichen Eisflächen
  • Methodik gymnastischer Bewegungsformen ohne Handgeräte und mit Handgeräten
  • Spiel- und Übungsformen mit Alltagsmaterialien
  • Teilhabeaspekte und Demokratieerziehung
  • Demokratieverständnis erlebbar machen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Programme zum Ausgleich von Fehlhaltungen und muskulären Dysbalancen entwickeln und evaluieren die Wirksamkeit gesundheitsorientierter Bewegungsformen
  • können Spielaufbau, Regelkunde (Fair Play) und spezifische Bewegungsabläufe adaptieren
  • können den Körper als Instrument begreifen und kennen motopädagogische Ansätze
  • können Bewegtes Lernen in den Kulturtechniken anwenden und reflektieren
  • sind in der Lage, professionelle sportpädagogische Handlungskompetenz im inklusiven Setting zu zeigen
  • können verschiedene Rhythmen und Takte als Basis für musikunterstützte, tänzerische Choreografien erkennen und einsetzen
  • verfügen über die notwendigen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache und sind in der Lage (inter-)kulturelle Hintergründe zu Tänzen und Liedern auch in englischer Sprache zu erklären
  • können methodisches Bewegungslernen für den Anfängerunterricht im Eislaufen planen, realisieren und reflektieren sowie differenzierte Spiele auf dem Eis inszenieren und leiten
  • kennen und verstehen zentrale Kategorien, Werte und Prinzipien der Allgemeinen Menschenrechte sowie wichtige Instrumente zu ihrem Schutze
  • können im Bewegungs- und Sportunterricht „Proberäume für demokratisches Handeln“ inszenieren, die Begründungen für und Wirkungen von demokratischem Handeln erfahrbar und reflektierbar machen

Die zur Konzeption und Durchführung von bewegungsorientierten Gestaltungsprozessen in unterschiedlichen Umgebungen notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten sind in dieser Lehrveranstaltung zu erwerben. Modelle von Zusammenhängen und Auswirkungen von Bewegung auf die kognitive Leistungsfähigkeit sollen auf eine gelingende Unterrichtsgestaltung vorbereiten. Spielverständnis, Spielfähigkeit und Regelbewusstsein im Handlungsfeld Sportspiele werden entwickelt.

Grundlegende Fragestellungen nationaler und globaler Wertesysteme werden anhand konkreter Beispiele (Sachunterricht – sozialwissenschaftliche Kompetenz) analysiert und diskutiert.

Children grow beyond themselves 5 Educational sciences
3 N Diversity
  • Educational, vocational, and life orientation
  • Social-emotional learning
  • Diversity/inclusion
Fundamentals of educational science 2 Learning in the horizon of life and dialogue worlds
  • Bildungswissenschaftliche Diskurse zu Lernausgangslagen, Lernbiografien und Partizipation
  • Bildungswissenschaftliche Grundlagen datenbasierter Beobachtungsverfahren und formativer Diagnosemöglichkeiten
  • Grundlagen der Begabungsforschung
  • Vorurteilsbewusste Lernstandserhebung sowie Leistungsfeststellung und -beurteilung; Assessment of Learning – Assessment for Learning
  • Heterogenität und Intersektionalität; Identifikation von Barrieren und Ressourcen im Kontext Lernen und Teilhabe/Teilnahme
  • Sprache für alle: Inklusive Kommunikations- und Sprachsysteme und assistierende Technologien
  • Professionelle Kommunikation, Kooperation und Beratung
  • Begleitung von Transitionsprozessen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, individuelle Lernvoraussetzungen (in einem weiten Inklusionsverständnis), Lernausgangslagen und Lernvorgänge als ein Zusammenspiel von Prozessen der Wahrnehmung, Motorik, Sprache und des Denkens von Lernenden theoriegeleitet zu reflektieren
  • haben Kenntnisse zu Diagnostik (Lernstands- und -prozessdiagnostik sowie Begabungsdiagnostik; testtheoretische Hintergründe; Unterscheidung von formellen und informellen diagnostischen Verfahren) sowie zu kompetenzorientierter Leistungsfeststellung und -beurteilung (z.B. Bildungsstandards) und lernförderlichen (innovativen) Ansätzen zur Leistungsfeststellung
  • können Beobachtungsdaten aus geplanten und ungeplanten Lernsituationen, Ergebnisse aus der qualitativen individuellen Lernstandsdiagnostik, Entwicklungsdokumentationen und individuelle Förderpläne analysieren, kritisch diskutieren, diagnostische Schlussfolgerungen in ein situativ-adaptiertes Bezugssystem setzen und darin reflektieren sowie für die Gestaltung inklusiver individueller Lernsettings nutzen („Zone der aktuellen und nächsten Entwicklung“)
  • können Verhalten und Leistungen von Schülerinnen und Schülern im ganzheitlichen Kontext der individuellen Lebenslagen und -geschichten erkennen und Lernumgebungen im Hinblick auf Unterschiede und Vorkenntnisse der Lernenden planen und evaluieren
  • können ihre Unterrichtsplanungen an die jeweiligen kognitiven, motivationalen, emotionalen und sozialen Voraussetzungen der Lernenden diversitätssensibel anpassen und darüber reflektieren, wie diese Voraussetzungen den Lernprozess beeinflussen
  • kennen in Grundzügen alternative Kommunikationssysteme wie die Österreichische Gebärdensprache, die Unterstützte Kommunikation (inkl. assistierender Technologien) und die Leichte Sprache und können diese nach exemplarischer Einarbeitung zur Unterstützung individueller und gemeinsamer Kommunikation zur Beseitigung von Barrieren im Lernkontext und im sozialen Kontext einsetzen.
  • kennen Dokumentations- und Feedbackmöglichkeiten zu Lern- und Entwicklungsverläufen und können auf dieser Basis den Lernenden, Eltern und Erziehungspartnerinnen/-partnern förderliche, wertschätzende und professionelle Rückmeldungen geben und beratend kommunizieren
  • können Transitionsprozesse und die zugehörigen Aspekte beschreiben.

Die individuelle Lebenswelt der Kinder ist von grundlegender Bedeutung für ihren Bildungsprozess. Individuelle und gemeinsame Lernmöglichkeiten sind ökosystemisch zu betrachten, um Partizipation und Chancengerechtigkeit sicherzustellen. Die Studierenden setzen sich mit Fragestellungen der Kommunikation, der Diagnostik von unterschiedlichen Lernleistungen und Verhaltensweisen im Unterricht auseinander und können förderliche Leistungsbeurteilung zur Planung von individuellen Lernmöglichkeiten und Organisation gemeinsamer Lernsituationen nutzen.

Children discover the diversity of writing worlds 5 German
3 N Cultural techniques
  • Language education
  • Media education
  • Intercultural education/multilingualism
Scientific discipline / subject didactics 2 Didactics of reading and literature with reference to German as a second language
  • Grundlagen der Literaturwissenschaft (Literaturbegriff, Literatur im historischen Wandel, Literatur und Medien)
  • Kompetenzbereiche des Lesens und systematische Lesedidaktik (von der Lesemotivation über Lesefertigkeit und Lesestrategien bis zum Leseverständnis)
  • Fachwissenschaftliche Kenntnisse und fachdidaktische Konzepte für die differenzierte, geschlechtergerechte Lese- und Literaturdidaktik in der Erst- und Zweitsprache Deutsch
  • Zielgruppenadäquate (literarische) Lesetexte/Lehrwerke/Materialien für den Unterricht
  • Lesestrategien und ihre Vermittlung im Umgang mit literarischen sowie Sach- und Gebrauchstexten, speziell auch von multimodalen und nicht-linearen Texten und deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
  • Standardisierte förderdiagnostische Verfahren für Sprach- und Lesescreenings
  • Lese- und sprachfördernde Lernumgebungen und kreativer Umgang mit aktueller Kinder- und Jugendliteratur im (inter-)kulturellen Kontext
  • Auseinandersetzung mit Literacy-Konzepten im Kontext heterogener Gruppen und DaZ
  • Verknüpfung von Lesen und entwicklungsadäquatem Schreiben im Zusammenwirken von analogen und digitalen Medien

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen grundlegende Eigenschaften von Literatur und sind in der Lage, die historische Wandelbarkeit von Literatur und Medien zu vermitteln
  • kennen Prozessebenen und Kompetenzbereiche des Lesens und deren Zusammenwirken und können im Unterricht differenziert darauf eingehen
  • können fachdidaktische Konzepte der Leseförderung in der Erst- und Zweitsprache Deutsch umsetzen und geschlechtergerechte, individualisierte und differenzierte Lernarrangements gestalten
  • sind in der Lage, literarische Texte, Unterrichtsmaterialien und Lehrwerke für den Lese-/Literaturunterricht auszuwählen, zu analysieren, zu bewerten und zielgruppen- und lernzielorientiert einzusetzen
  • können fächerübergreifende Lesestrategien zur Informationsentnahme im Umgang mit literarischen und Sach- und Gebrauchstexten, speziell auch von multimodalen und nicht-linearen Texten, unterstützend vermitteln
  • kennen verschiedene standardisierte förderdiagnostische Verfahren für Sprach- und Lesescreenings
  • kennen diagnosegeleitete Förderkonzepte und -pläne auf Grundlage aktueller Forschung
  • können lesefördernde Lernumgebungen und Ideen zum kreativen Umgang mit aktueller Kinder- und Jugendliteratur im (inter)kulturellen Kontext entwickeln und speziell den Wortschatz der Kinder fördern
  • sind in der Lage, sich mit dem Literacy-Konzept und der literarischen Sozialisation von Kindern auseinanderzusetzen und vor dem Hintergrund der Heterogenität und DaZ im Unterricht darauf einzugehen
  • können auf analoge und digitale Medien gestützte Lehr- und Lernprozesse sowie lern- und fächerübergreifende Projekte fachdidaktisch planen, (auch unter Einbeziehung der multimedialen Schulbibliothek) begleiten und evaluieren.

Die Lese- und Literaturdidaktik baut auf fachwissenschaftlichen Kenntnissen der Literaturwissenschaft und fachdidaktischen Konzepten auch im Kontext von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) auf. Sinnerfassendes Lesen von analogen und digitalen Medien sowie der Einsatz von Kinder- und Jugendliteratur stehen im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Dabei finden individuelle Lernausgangslagen, verschiedene Textsorten und zielgruppenadäquate Lernumgebungen und Materialien besondere Berücksichtigung. 

Children participate 5 German
3 N Social peace
  • Language education
  • Civic education
  • Intercultural education/multilingualism
  • English
Scientific discipline / subject didactics 2 Fundamentals of orality

• Hören, Sprechen und Kommunikation als Sprachhandlungskompetenz in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch
• Sprachrezeption (Hören), Sprachproduktion (Sprechen) und Kommunikation als deren Zusammenspiel
• Gesprächskultur in der Unterrichtskommunikation, Rhetorik und Stilmittel
• Bedeutung der auditiven Wahrnehmung, der auditiven Aufmerksamkeit und der Phonologischen Bewusstheit als Basis für sprachliche Leistungen
• Didaktik des Hörverstehens und didaktische Strategien für den Umgang mit hemmenden Faktoren im Bereich der Sprechentwicklung
• Mündliche Kommunikation in allen Facetten: Gesprächsimpulse, Gesprächsanlässe, Gesprächsformen und Gesprächsabsichten
• Gelebte Demokratie – Klassenparlament, Klassenrat
• Philosophieren mit Kindern als kognitive und soziale Entwicklungschance

Die Absolventinnen und Absolventen …
• kennen Sprachhandlungen im Alltag und deren Stellenwert und sind in der Lage, die Kommunikationsfähigkeit als eine grundlegende Voraussetzung für positive menschliche Beziehungen und die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu beschreiben
• können ausgehend von den sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder ihre mündliche Sprachhandlungskompetenz in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch unterstützen und fördern
• kennen wesentliche Aspekte des Zuhörens, für den Unterricht relevante Kommunikationsregeln und Rituale sowie ein Repertoire an rhetorischen Verfahren und Stilmitteln
• kennen die Prozesse der Wahrnehmung und Verarbeitung akustischer Signale und können diese mit sprachbezogenen Wahrnehmungsbereichen und ihrem Zusammenwirken als Grundvoraussetzung des Sprechens, Hörens und Miteinanderredens in Verbindung bringen
• kennen die Qualität früher Hör- und Zuhörerfahrungen als maßgeblichen Faktor für den Erwerb von sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen
• sind in der Lage, die Kinder mit einem Repertoire an Gesprächsimpulsen, Gesprächsanlässen, Gesprächsformen und Gesprächsabsichten in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch vertraut zu machen
• kennen wirkungsvolle und kindgerechte Möglichkeiten, um demokratisches Verhalten, eine freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Mitwelt zu fördern und selbstverantwortliches und kooperatives Arbeiten anzuregen, und können diese nutzen
• sind in der Lage, im Philosophieren mit Kindern ihre Argumentationsdominanz als Lehrende einzuschränken, um bei Kindern das selbstständige und kritische Denken zu fördern.

Die Mündlichkeit als Basis einer angemessenen und wertschätzenden Gesprächskultur in der Unterrichtskommunikation in allen Fächern und darüber hinaus für einen sozialen Lebensvollzug steht im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Mündlichkeit werden vermittelt, schulisches Lernen und soziales Handeln erhalten besondere Aufmerksamkeit. Methodische Anregungen und konkrete Hilfestellungen zum individuellen Kompetenzerwerb der Kinder auf unterschiedlichen Ausgangsniveaus rücken dabei als fokussierte Unterstützung in den Vordergrund der Überlegungen.

Children experience school 3 Educational sciences
3 N Practical pedagogical studies (PPS)
  • Media education
  • Diversity/inclusion
PPS (subject didactics / educational science) 2 Planning and shaping lessons
  • Planung und Reflexion von Unterricht (Unterrichtspraxis) 
  • Erziehungsaufgaben und Bedeutung von Haltung und Beziehung für Lernen (Unterrichtspraxis) 
  • Digitale Medien im Unterricht (Unterrichtspraxis) 
  • Lernseitigkeit in individuellen und kollaborativen Lernkontexten
  • Themenbezogene fachdidaktische und methodische Analyse
  • Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik/Primarstufendidaktik und relevante Konzepte der Unterrichtsplanung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Bedeutung von Haltung und Beziehung für Lernen
  • erkennen erzieherische Herausforderungen und können mit diesen professionsspezifisch umgehen (Unterrichtspraxis)
  • können soziale Beziehungen im Kontext Schule fördern und gestalten (Unterrichtspraxis)
  • zeigen eine inklusive und partizipative Grundhaltung und Wertschätzung gegenüber der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler
  • kennen Möglichkeiten themenbezogener fachdidaktischer und methodischer Unterrichtsanalyse
  • kennen Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik und Primarstufendidaktik sowie relevante Konzepte der Unterrichtsplanung
  • sind in der Lage, angeleitet pädagogisch-praktisches Handeln theoriebasiert unter Berücksichtigung der Lernseitigkeit der Lernenden zu planen und reflektieren (Unterrichtspraxis)
  • kennen (digitale) Medien als Unterrichtsmedien und können diese angeleitet adäquat einsetzen (Unterrichtspraxis).

Haltung und Beziehung sind im Kontext Schule von besonderer Bedeutung. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf ab, professionsspezifische Persönlichkeitsmerkmale weiterzuentwickeln. Der Transfer fachlicher, didaktischer und bildungswissenschaftlicher Kenntnisse in konkrete Lehr- und Lernerfahrungen der Studierenden, die Auswahl und der begründete Einsatz von Unterrichtsmaterialien und digitalen Medien sowie die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht stellen wesentliche Elemente dieser Lehrveranstaltung dar. Die notwendige Berücksichtigung der Lernseitigkeit der Schülerinnen und Schülern wird durch den gezielten Einsatz von differenzsensiblen Unterrichtsmethoden erreicht.

Children discover creative spaces – music 5 Music education
4 N Aesthetics
  • Media education
  • Social-emotional learning
  • English
Subject didactics 2 Music – aesthetic creative spaces
  • Klangsprache und Klangstruktur im Kontext der drei zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • Kompetenzbereiche als Bausteine und Gestaltungsmittel für die vielfältigen musikalischen Strukturen und Formen
  • Funktion und Wirkung verschiedener Musikpraktiken im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder/ Kompetenzbereiche
  • Wahrnehmung und Ausdruck im Kontext der drei zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • Kompetenzbereiche als Auseinandersetzung mit musikalischem Gestalten und ästhetischem Empfinden und Vermittlungskompetenz
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Kunst- und Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über Wissen und Können für eigenständiges und kooperatives Experimentieren, Erforschen, Gestalten mit Stimme, Körper und einfach zu spielenden Instrumenten im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • verfügen über musiktheoretisches – Notationsformen eingeschlossen – sowie musikkundliches Wissen, insbesondere hinsichtlich der Bereiche Musikgeschichte, Formenlehre und Werkkunde und ihrer lernbezogenen Anwendungsmöglichkeiten im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • können musikästhetische Ausdrucksformen in der Vielfalt ihrer Erscheinungen wahrnehmen, annehmen, kritisch reflektieren und didaktisch umsetzen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im Musikunterricht der Primarstufe die zentralen musikalischen Handlungsfelder sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen und musikalisches und darstellendes Lernen anzuleiten.

Ausgehend von den drei zentralen musikalischen Handlungsfeldern/Kompetenzbereichen ("Singen und Musizieren", "Hören und Erfassen", "Tanzen, Bewegen und Darstellen") werden Grundkenntnisse zu musikästhetischen Prozessen als Empfindungs- und Gestaltungsvermögen vermittelt. Dabei stehen persönliche, künstlerische Eigenerfahrung sowie die Verknüpfung von Wissen und Können im Vordergrund. Diese Prozesse finden sowohl in subjektinternen als auch in subjektexternen Abläufen statt. Die damit verbundene Eigenerfahrung wird reflektiert und in den musikpädagogischen Kontext von Lernen und Lehren gestellt. Dadurch werden Resonanzen geschaffen, durch welche die Trennung zwischen Selbst und Welt relativiert und gleichsam in Beziehung verwandelt wird.

Children discover creative spaces – handicrafts 5 Design and technology / handicrafts
4 N Aesthetics
  • Economic and consumer education
  • Reflexive gender pedagogy and gender equality
  • English
Subject didactics 2 Handicrafts – aesthetic design spaces
  • Vermittlung von didaktischen Grundlagen zur kompetenzorientierten Unterrichtsgestaltung im (neuen) Fach Werken im Sinne des Bildungsauftrages des österreichischen Lehrplanes (Werken)
  • Grundlegende Auseinandersetzung mit ästhetischer Bildung und künstlerisch-technischen Lernanlässen
  • Auseinandersetzung mit Materialien und deren Beschaffenheit, mit Sicherheitsbestimmungen, Maschineneinsatz und deren Wartung
  • Entwickeln eigener Fragestellungen und Lösungsansätze, Generieren von Herstellungsprozessen und Reflektieren von Leistungen und Ergebnissen
  • Fähigkeit zur Durchführung von fächerübergreifenden Projekten und mit externen Kooperationspartnern an dislozierten Orten
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Kunst- und Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen (im Bereich Werken) über anschlussfähiges fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur kind- und sachgerechten Auswahl von Werkaufgaben und zur Begründung entsprechender Ziele, Inhalte, Methoden und Medien
  • planen, realisieren und reflektieren gestaltenden Werkunterricht unter Berücksichtigung von Differenzierung und adäquaten Unterrichts- und Sozialformen
  • kennen unterschiedliche Materialien und deren Beschaffenheit
  • kennen Sicherheitsbestimmungen und unterschiedliche Maschinen, die sie sachgemäß bedienen und warten können
  • erkennen Themenschnittstellen und führen fächerübergreifende Projekte durch
  • beachten funktionale, ästhetische, kulturelle, soziale, ökonomische und ökologische Aspekte in der Werkpädagogik
  • generieren ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit und verstehen wertfrei kulturhistorische, wirtschaftliche, ethnologische und soziokulturelle Zusammenhänge
  • beurteilen im Sinne differenzierter Leistungsbeurteilung und Kunstbetrachtung
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im Kunstunterricht der Primarstufe visuelle und aktionelle Konventionen sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen und didaktisch umzusetzen.

Kompetenzorientierte Unterrichtskonzepte im Fach Werken ermöglichen die Auseinandersetzung mit Materialien und Medien der Gegenwart und schaffen Bezüge zur Lebenswelt. Sie befähigen, den Werkunterricht lernorientiert und -ertragreich zu gestalten, um gestalterische Prozesse in Gang zu setzen und die Durchführung zu unterstützen. Soziokulturelle, wirtschaftliche und persönliche Entscheidungen und Handlungsprozesse in Hinblick auf Konsumverhalten, Einstellungen, Materialienwahl und Umgang mit Ressourcen sollen sichtbar gemacht und reflektiert werden.

Communicate and interact with children 5 Educational sciences
4 N Attitude
  • Language education
  • Educational, vocational, and life orientation
Fundamentals of educational science 2 Pedagogy of communication and interaction
  • Theorien und Modelle von Kommunikation, Interaktion und Kooperation (u.a. soziologische, psychologisch-pädagogische und Kommunikationstheorien)
  • Professionsverständnis und Reflexion (u.a. soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Strukturen und Prozesse als Bedingungen der Professions- und Persönlichkeitsbildung)
  • Angewandte Kommunikation und Interaktion (u.a. Ausdrucks- und Wirkungskomponenten von Kommunikation, aktives Zuhören, Begleitungsmodelle, Rückmeldung/Feedback, z.B. Schüler- und Elterngespräche)
  • Gruppendynamische Prozesse
  • Kommunikation, Interaktion und Konflikt
  • Aufbau einer reflexiv-forschenden Haltung: Methoden des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel Kommunikation und Interaktion

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können theoretische Grundlagen, Konzepte und Methoden der Kommunikation und Interaktion im Kontext von Bildung und Erziehung verstehen und erproben
  • sind in der Lage, ein professionelles Rollenverständnis und eine kommunikative Haltung zu entwickeln und zu hinterfragen
  • sind in der Lage, die eigene Rolle und das eigene Kommunikations- und Interaktionsverhalten auf der Grundlage von Theorien kritisch zu reflektieren
  • können ihr Wissen zu Konzepten der Schüler-, Eltern- und kollegialen Beratung in der Gesprächsführung und Moderation anwenden und reflektieren
  • sind in der Lage, Gesprächs-, Beratungs- und Teambildungsprozesse zu analysieren und zu reflektieren
  • können Konzepte und Verfahren der pädagogischen Fallberatung und Anamnese benennen und erörtern
  • sind in der Lage, kommunikative Aspekte und Strategien der Konfliktlösung zu erläutern
  • sind in der Lage, die soziale Bedeutsamkeit von Kommunikation und Interaktion zu erläutern
  • können die pädagogische Praxis unter Einbeziehung von entwicklungspädagogischen Prozessen analysieren und erörtern
  • sind in der Lage, eine entwicklungsförderliche Beziehung zu Schüler/innen und Kolleginnen/Kollegen kommunikativ durch Interaktion zu gestalten und diese reflexiv zu erörtern
  • kennen Ansätze und ausgewählte Forschungsergebnisse und Forschungsmethoden der pädagogischen Kommunikations- und Interaktionsforschung.

Die Pädagogik der Kommunikation und Interaktion stellt einen grundlegenden Aspekt für Lern- und Lehrprozesse im Unterricht dar. In dieser Lehrveranstaltung werden neben den Grundlagen der Kommunikations- und Interaktionstheorie verschiedene Themen vertiefend und angewandt thematisiert, wie z.B. die Gesprächsführung (u.a. Elterngespräche) als auch die Interaktion und Moderation von Gruppen oder der Umgang mit Konflikten im schulischen Kontext.

Children learn the foreign language English 5 Living foreign language
4 N Cultural techniques
  • Language education
  • Civic education
  • Media education
  • Intercultural education/multilingualism
Scientific discipline / subject didactics 2 English as a Foreign Language in Primary Education – Foundations
  • Sprachwissenschaftliche Grundlagen und methodisch-didaktische Ansätze für einen kommunikativen und aktionsorientierten Fremdsprachenunterricht
  • Rückwärtiges Lerndesign und kompetenzorientierte Entwicklung der rezeptiven, produktiven und dynamischen Fertigkeiten im Englischunterricht
  • Formatives Feedback und lernförderliches Scaffolding im Englischunterricht
  • Analyse, Adaption und Entwicklung von Unterrichts- und Lernmaterialien im Englischunterricht
  • Methodisch-didaktische und sprachwissenschaftliche Grundlagen des inhaltsintegrativen Englischunterrichts
  • Lebende Fremdsprache Englisch als Mittel der professionellen Kommunikation  

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können grundlegende Theorien und methodisch-didaktische Ansätze des Fremdsprachenerwerbs auf die Entwicklung von kommunikativen und aktionsorientierten Lernszenarien übertragen.
  • können die Umsetzung kommunikativer und aktionsorientierter Lernszenarien anhand von antizipierten Lernbedarfen reflektieren.
  • können sprachlichen Input und outputorientierte Aktivitäten für junge Lerner/innen in der Lebenden Fremdsprache Englisch dem Fachlehrplan, den GK4 und dem Companion Volume des CEFR entsprechend kompetenzorientiert planen und in Antizipation einer lernseitigen Implementation reflektieren.
  • können eine progressive und kompetenzorientierte Sprachentwicklung unter reflektierter Nutzung und Adaptierung relevanter Sprachlernstrategien und Ressourcen, einschließlich geeigneter moderner Medien, in längerfristigen Lerndesigns abbilden und reflektieren.
  • können formatives Feedback lernförderlich in Sprachlernprozesse integrieren, um personalisierten und kollaborativen Fremdsprachenerwerb zu ermöglichen.
  • können den Lernbedürfnissen von sprachlich, kognitiv und kulturell diversen Schüler/innen durch geeignete Unterstützungs- und Differenzierungsmaßnahmen gerecht werden.
  • können approbierte Lehrbücher, mediale Ressourcen und geeignete authentische Kinderliteratur kriterienorientiert analysieren, um sie in kommunikativen und aktionsorientierten Lerndesigns zielorientiert einzusetzen, zu adaptieren und eigene Lernmaterialien zu gestalten.
  • können grundlegende fachdidaktische Konzepte des inhaltsintegrativen Englischunterrichts selektiv und theoriegeleitet in Unterrichtsplanungen anwenden.
  • können in verschiedenen Diskursen und professionellen Kontexten in allen Fertigkeitsbereichen auf dem Niveau B2+ rezipieren und kommunizieren.
  • können im professionellen Kontext mit natürlicher Aussprache und Intonation, sprachlicher Korrektheit sowie genregerecht kommunizieren. 

Um Schülerinnen und Schüler dazu befähigen können, grundlegende sprachliche kommunikative Kompetenzen in der Lebenden Fremdsprache Englisch zu entwickeln, müssen die Lehrkräfte lebensnahe, kindgerechte und kognitiv anregende Situationen schaffen, die den Aufbau einer Sprachhandlungsfähigkeit von Pre-A1 bis A1 ermöglichen. Dazu müssen sie die erforderlichen sprachlichen Mittel beherrschen, altersgerechte Sprachlernstrategien und methodisch-didaktische Strategien eines freudvollen und inhaltsintegrativen Fremdsprachenunterrichts kennen und diese auf der Basis sprachwissenschaftlicher Grundlagen anwenden können.

Children experience environmental phenomena 5 General studies
4 N Anthropocene
  • Diversity/inclusion
  • Media education
Scientific discipline / subject didactics 2 Physical, chemical, and technical fundamentals for general studies
  • Stoffe und ihre Veränderungen
  • Kräfte und ihre Wirkungen
  • Stabilität bei technischen Gebilden
  • Grundlagen der Optik
  • Energie und Materie
  • Fachdidaktische Grundlagen, Einführung in physikalische, chemische sowie technische Arbeitsweisen im Kontext Primarstufe

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über strukturiertes Fachwissen zu grundlegenden physikalischen, chemischen sowie technischen Themenbereichen
  • können komplexe Sachverhalte in einfacher Sprache für das Grundschulalter erklären
  • kennen kindliche Vorstellungen von naturwissenschaftlichen Phänomenen und können an diese in unterschiedlichen didaktischen Settings anknüpfen
  • kennen geeignete Medien zur Wissensvermittlung im Sachunterricht und können diese unter Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen unterstützend einsetzen
  • kennen fachspezifische und fachdidaktische Modelle für kooperative, selbstgesteuerte Lernformen
  • sind in der Lage, naturwissenschaftliches Lernen implizit und explizit anzuleiten.

Naturphänomene wahrzunehmen und belastbare Vorstellungen und Konzepte zu entwickeln, sind Ziele des Sachunterrichts. In dieser Lehrveranstaltung werden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Bezugsdisziplinen Physik, Chemie und Technik (Teilbereich Mechanik) vermittelt, um Schüler/innen bei der Erkundung und Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung begleiten und anleiten zu können. Die Studierenden vernetzen fachdidaktische Forschungsergebnisse mit den eigenen schulpraktischen Erfahrungen, um Gestaltungskompetenz im Sinne des Conceptual-Change-Modells zu erwerben.

Children want to live relationship 2 Educational sciences
4 N Practical pedagogical studies (PPS)
  • Media education
  • Diversity/inclusion
  • Social-emotional learning
PPS (subject didactics / educational science) 2 Guiding learning processes
  • Planung und Reflexion von Unterricht und individuellen Lernprozessen in Lesson Studies-Settings (Unterrichtspraxis)
  • Gestaltung differenzsensiblen Unterrichts und kollaborativer Arbeitsweisen der Lernenden (Unterrichtspraxis)
  • Förderung von Gruppenprozessen (Unterrichtspraxis)
  • Didaktische Begründung kreativer Lernräume und Lernsettings
  • Professionsorientierte Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, mit erzieherischen Herausforderungen professionsspezifisch umzugehen
  • sind in der Lage, Dynamiken in Gruppen wahrzunehmen und können Gruppenprozesse fördernde Handlungsstrategien einsetzen (Unterrichtspraxis)
  • können Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik und Primarstufendidaktik sowie relevante Konzepte der Unterrichtsplanung umsetzen (Unterrichtspraxis)
  • können theoretisch und didaktisch fundiert Unterrichtseinheiten kollaborativ planen, realisieren und reflektieren diese peergestützt in Form von zyklischen Lerndesigns (Lesson Studies) (Unterrichtspraxis)
  • können Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern erkennen und beginnen diese in ihrer Unterrichtsplanung zu berücksichtigen (Unterrichtspraxis)
  • können angeleitet kooperatives und selbstgesteuertes Lernen der Schüler/innen unter Berücksichtigung von Aspekten der Lernseitigkeit und Vielfalt fördern (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, (digitale) mediengestützte fächerübergreifende Lernsettings und Lernräume angeleitet zu konzipieren.

Vertiefte Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem Unterricht in fächerübergreifenden Lernbereichen durch kollaborative Planung und peer-evaluierte Reflexion (Lesson Studies) sind das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die fachdidaktische Analyse unter Einbezug von Professionswissen sowie empirisch-didaktischer Methoden bietet die Möglichkeit für eine gelingende pädagogische Gestaltung von Lern- und Unterrichtseinheiten.

Children discover creative spaces – art education 5 Fine arts education
5 N Aesthetics
  • Language education
  • Media education
  • English
Subject didactics 3 Artistic education – aesthetic design spaces
  • Sensibilisierung für ästhetisch-künstlerische Entwicklungsprozesse
  • Zeichnen und Schreiben, Schulschrift, Schrift und Typografie
  • Bereiche der bildnerischen Erziehung: Zeichnen, Farbe, Drucken, Medien, Spiel, Plastik-Raum
  • Präsentation von theoretischen Inputs und praktischen Umsetzungen mit didaktischer Planung
  • Bildrezeption, Sprechen über Kunst, performative Ausdrucksformen, Reflexions- und Feedbackkultur
  • Didaktische Modelle für ästhetische Entwicklungsprozesse im (Jahres-)Projekt
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Kunst- und Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der  Lage, sich in ihrer eigenen Lernbiografie zu verorten
  • können Kinderzeichnungen rezipieren und kritisch einordnen
  • können Kinderzeichnungen analysieren und reflektieren und entwickeln einen Zugang zu altersadäquaten künstlerisch-ästhetischen Ausdrucksformen
  • können durch theoretische Inputs ihren Zugang zu künstlerisch-ästhetischen Praxen erarbeiten
  • können theoretische Inhalte aufbereiten, vermitteln, künstlerisch-ästhetisch umsetzen und präsentieren
  • können Zeichen wahrnehmen, interpretieren und selbst herstellen
  • können sich grafisch-motorisch ausdrücken, indem sie sich mit Schrift und Typografie auseinandersetzen
  • kennen ästhetisch-künstlerische Entwicklungsprozesse und können diese didaktisch planen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im Kunstunterricht der Primarstufe visuelle und aktionelle Konventionen sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen und didaktisch umzusetzen
  • können eine eigenständige ästhetische Kunstauffassung entwickeln.

Die Studierenden lernen ästhetisch-künstlerische Lernsituationen theoretisch und praktisch kennen und verorten sich in ihrer eigenen Lernbiografie. Durch forschendes Lernen im Kontext können sie selbst kreativ-gestaltende Lernfelder konzipieren. Über theoretische Inputs, die sie verarbeiten und präsentieren, können sie Eigenerfahrungen mit praktisch-kreativen Prozessen sammeln. Dadurch entwickeln sie eine didaktische Kompetenz, um Umsetzungen im Unterricht zu planen. Durch intensive Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Kinderzeichnung und dem Schrifterwerb sensibilisiert sich die Wahrnehmung für eine altersgemäße Bild- und Formensprache. Anhand von Beispielen der zeitgenössischen Kunst und der Alltagskultur erweitern die Studierenden ihre Kunstauffassung.

Children research aesthetically 2 Fine arts education
2 Music education
1 Design and technology / handicrafts
5 J Aesthetics
  • Language education
  • Media education
  • Intercultural education/multilingualism
Scientific discipline / subject didactics 3 Aesthetic research
  • Ästhetisches Forschen als Konzept ästhetischer Bildung
  • Thesen und Vorgehensweisen des ästhetischen Forschens im bildungswissenschaftlichen Kontext
  • Bezugsfelder: Alltag, Kunst, Wissenschaft
  • Ästhetische Biografien
  • Ästhetisches Forschen in verschiedenen kulturellen Bereichen
  • Künstlerisch-ästhetische Narrative und ihre fachdidaktische Umsetzung
  • Kunstrezeption und künstlerisch-ästhetische Bildung
  • Methoden visueller, musikalischer und performativer Gestaltung
  • Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst- und Kulturinstitutionen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können in verschiedenen Sozialformen alters- und entwicklungsadäquate ästhetische Erfahrungen initiieren und kreative Prozesse anregen
  • können ästhetisch-künstlerische und bildungswissenschaftliche Fragestellungen entwickeln, formulieren und diskutieren
  • haben Kenntnis über Bilddarstellungen, Bildproduktionen und Bildfunktionen
  • können mit vielgestaltigen künstlerischen Narrativen fachdidaktisch umgehen
  • setzen sich mit ästhetischer Rationalität und Designprozessen auseinander
  • kennen ästhetisches Erfahrungslernen in der Werkpädagogik samt Methoden
  • können elementare Musik- und Materialkenntnisse und Verfahrensweisen – analog und digital – anwenden und vermitteln
  • verfügen über experimentelle, konzeptionelle, spielerische und erforschende Methoden visueller und musikalischer Gestaltung und performativer Umsetzung
  • sind in der Lage, sich mit Phänomenen der visuellen Kultur und Alltagskultur und ihren Bedingungen und Funktionen kritisch auseinanderzusetzen
  • zeigen Sensibilität für Diversität, haben Grundkenntnisse der pädagogischen Diagnostik und didaktische Lösungskompetenz
  • können mit Kulturinstitutionen kooperieren.

In verschiedenen Sozialformen forschen die Studierenden im Resonanzverfahren ästhetisch-künstlerisch und können in der Folge alters- und entwicklungsadäquate ästhetische Erfahrungen eröffnen und kreative Prozesse anregen. Sie sind in der Lage, ästhetisch-künstlerische und bildungswissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln, zu formulieren und zu diskutieren. Bilddarstellungen, Bildproduktionen und Bildfunktionen lernen sie exemplarisch kennen. Technik- und Materialverständnis, handwerkliche Fertigkeiten sowie mehrperspektivische Werk- und Produktbetrachtung schaffen lösungsorientierte Bezugsnormen zur dinglichen Alltagswelt. Sie können elementare Material- und Musikkenntnisse und Verfahrensweisen – analog und digital – anwenden und vermitteln. Über experimentelle, konzeptionelle, spielerische und erforschende Methoden visueller, musikalischer und performativer Gestaltung verfügen sie. Mit Phänomenen der visuellen Kultur, der Alltagskultur und unterschiedlichen Narrativen mit ihren Bedingungen und Funktionen können sie sich kritisch auseinandersetzen. Die Studierenden zeigen Sensibilität für Diversität, haben Grundkenntnisse der pädagogischen Diagnostik und lernen Kunst- und Kulturinstitutionen kennen, mit denen sie kooperieren können.

Children recognise mathematical connections 5 Mathematics
5 N Cultural techniques
  • Language education
  • Media education
  • Reflexive gender pedagogy and gender equality
  • English
Scientific discipline / subject didactics 3 Subject didactic consolidation in mathematics
  • Vernetzung von Numerik und Geometrie
  • Längen-, Flächen- und Raummaße sowie Zeit-, Hohl-, Massenmaße und Währung
  • Erarbeitung von Umfang, Flächeninhalt, Oberfläche und Volumen geometrischer Figuren
  • Mathematischer Anfangsunterricht
  • Sachaufgaben (Textverständnis, Modellierungsprozess, Lösungsstrategien)
  • Lern- und Entdeckungsumgebungen in Mathematik für alle Schülerinnen und Schüler
  • Lernförderliches Feedback und spezielle fachbezogene summative und formative Leistungsbewertung in Mathematik
  • Handlungsorientierte Strategien und Aktivitäten im inhaltsintegrativen Mathematikunterricht zur Anbahnung rationaler Denkprozesse und zum Verständnis der praktischen Nutzbarkeit der Mathematik in einem internationalen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können geometrische, arithmetische und algebraische Beziehungen argumentativ durchdringen und zur Entwicklung der Argumentations- und Kommunikationskompetenz in der Primarstufe beitragen
  • können Umrechnungen in den Größenbereichen Zeit-, Hohl-, Massenmaße und Währung didaktisch aufbauen und vermitteln sowie Längen-, Flächen- und Raummaße umrechnen und mit allen Sinnen den Schülerinnen und Schülern vermitteln und erlebbar machen
  • können Berechnungen für Umfang, Flächeninhalt, Oberfläche und Volumen durchführen, herleiten und didaktische Lernschritte dafür formulieren
  • kennen die Problematik des mathematischen Anfangsunterrichts und verfügen über Basiswissen zu mathematischer Früherziehung
  • können mathematisches Potenzial erkennen und entsprechend differenziert und geschlechtergerecht handeln
  • kennen Herangehensweisen an Sachaufgaben und können unterschiedliche Methoden für besseres Textverständnis, zum verständigen Arbeiten an Modellierungsprozessen, zur Erarbeitung und zum Training von Lösestrategien vermitteln sowie die Ausbildung prozessbezogener mathematischer Kompetenzen unterstützen
  • können kindgerechte Anleitungen in den Kompetenzbereichen Modellieren, Operieren, Kommunizieren und Problemlösen geben und dadurch sowohl mathematisches als auch sprachliches Lernen implizit und explizit anbahnen
  • sind in der Lage, unterschiedliche Lern- und Entdeckungsumgebungen mit und ohne Einsatz digitaler Medien im Unterrichtsgegenstand Mathematik zu schaffen, um allen Lernbedürfnissen zu entsprechen
  • können individuelle Lernprozesse erkennen und entsprechende weiterführende pädagogische und didaktische Maßnahmen setzen
  • kennen die formative Leistungsbewertung und bewerten Performanzen und Leistungen kriterienorientiert wertschätzend
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im mathematischen Kompetenzbereich die wiederholende und vertiefende Arbeit mit Zahlen, Operationen, Größen sowie Ebene und Raum sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation zu organisieren und diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen
  • verfügen über ein Repertoire an Spielen, Reimen, Liedern, kindgerechten Sachtexten, Geschichten und LearningApps für den inhaltsintegrativen Mathematikunterricht.

Die Studierenden erkennen die Zusammenhänge zwischen Numerik und Geometrie und nützen die Verknüpfungsmöglichkeiten zur didaktischen Umsetzung. In dieser Lehrveranstaltung setzen sie sich mit den Anforderungen des Anfangsunterrichts auseinander und erweitern ihr fachdidaktisches Repertoire zur Herleitung und Umrechnung von Größen. Sie lernen Methoden zur Bearbeitung von Sachaufgaben und Erstellung eigener fächerverbindender Lernprodukte kennen und erweitern ihre Kompetenzen bei der Realisierung eigener Lernumgebungen. Sie erkennen Lernprozesse und bewerten entsprechende Leistungen kriterienorientiert wertschätzend.

Children design texts 5 German
5 N Cultural techniques
  • Language education
  • Intercultural education/multilingualism
Scientific discipline / subject didactics 3 Writing of texts, acquisition of writing skills, guiding of writing processes, performance assessment
  • Literarische Gattungen, Textsorten
  • Schreibentwicklung, Schreibsozialisation, Schreibkompetenz inkl. Rechtschreibkompetenz
  • Schreibprozess und Schreibprozessmodelle
  • Vermittlung und Förderung von Schreibkompetenz und Schreibstrategien
  • Schreibaufgaben, textsortenspezifischer Einsatz von Lern- und Leistungsaufgaben
  • Kreative und handlungsorientierte Methoden der Schreibdidaktik ab dem Anfangsunterricht
  • Lernförderliches Feedback zu Schreibprodukten
  • Beurteilung von Schreibprodukten, Einsatz von Kompetenzrastern

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen literarische Gattungen und für den Schreibunterricht relevante Textsorten
  • kennen Modelle der Schreibkompetenz und Schreibentwicklung sowie die Bedeutung der Schreibsozialisation für individuelle Ausprägungen der Schreibkompetenz
  • kennen Schreibprozessmodelle sowie Einflussfaktoren auf den Schreibprozess und können diese in der Begleitung von Schreibprozessen von Kindern nutzen
  • kennen Fördermaßnahmen, insbesondere die explizite Vermittlung von Schreibstrategien, zum Aufbau der Schreibkompetenz (inkl. der Rechtschreibkompetenz) und können diese lernförderlich einsetzen
  • kennen unterschiedliche Operatoren zur Formulierung von Schreibaufträgen und können diese lernförderlich einsetzen
  • kennen Zielsetzungen von Schreibaufträgen und können diese für die Weiterentwicklung der individuellen Schreibkompetenz (auch im Kontext von Mehrsprachigkeit) einsetzen
  • sind in der Lage, kreative und handlungsorientierte Methoden im Schreibunterricht einzusetzen
  • können lernförderliches Feedback formulieren und reflektieren sowie zielgerichtet für die Weiterentwicklung der individuellen Schreibkompetenz (auch im Kontext von Mehrsprachigkeit) einsetzen
  • sind in der Lage, Kompetenzraster für formatives Feedback zu nutzen und für die Beurteilung einzusetzen.

Schreibunterricht, der individuelle Prozessbegleitung integriert, steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Ihr Ziel ist der Aufbau eines Basiswissens im Bereich der Textkompetenz und des Erwerbs der Schreibkompetenz von Kindern auf der Grundlage aktueller Entwicklungen der empirischen Schreibdidaktik. Die Studierenden lernen ein Repertoire an Schreibstrategien, handlungs- und produktionsorientierten Methoden der Schreibdidaktik und des lernförderlichen Feedback kennen. Zielgerichtete Förder- und Unterstützungsmaßnahmen sind dabei ebenso von Belang wie der Erwerb einer Textbeurteilungskompetenz und die Vertiefung der Rechtschreibkompetenz.

Children experience joy in and joy with mathematics 5 Mathematics
5 J Social peace
  • Informational education
  • Economic and consumer education
  • Social-emotional learning
  • Diversity/inclusion
Scientific discipline / subject didactics 3 Mathematics is fun at the primary level
  • Mathematik als Angstfach muss nicht sein
  • Lerngelegenheiten, die das Interesse an Mathematik besonders fördern (u.a. Wettbewerbe, offene Aufgaben, Spiele)
  • Erstellung von Best-Practice-Beispielen
  • Besondere Stärken und Begabungen in Mathematik erkennen und fördern
  • Mathematik und Informatik altersadäquat vernetzen
  • Erste Schritte in Coding und Robotik

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • reflektieren, warum Mathematik bei Schülerinnen und Schülern oft mit Angst besetzt ist
  • kennen methodische und didaktische Angebote, die Kindern einen angstfreien Zugang zu Mathematik ermöglichen
  • setzen sich mit Angeboten wie Wettbewerben in Mathematik auseinander
  • nutzen die Freude, die durch einen spielerischen Zugang zu und Umgang mit Mathematik entstehen kann
  • sind in der Lage, Aufgaben zu entwickeln, die Kindern Freude an Mathematik vermitteln.
  • sind in der Lage, Kinder zu animieren, eigene Aufgaben zu entwickeln, in denen sie ihre individuellen Potenziale bestmöglich einbringen können
  • können Mathematik und Informatik miteinander vernetzen und dadurch eine kritische Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler anleiten
  • sind in der Lage, erste Schritte im Bereich Coding und Robotik didaktisch aufzubereiten.

Wie Kindern die Freude an Mathematik und Informatik vermittelt werden kann, dafür werden in dieser Lehrveranstaltung  methodische und didaktische Zugänge erarbeitet. Es werden Best-Practice-Beispiele entwickelt, die Kindern einen erfolgreichen, angstfreien Zugang zu Mathematik und Informatik ermöglichen und Kinder mit besonderen Stärken in diesem Bereich bestmöglich in ihrer Entwicklung unterstützen. Diese werden in der direkten Auseinandersetzung mit Schülerinnen und Schülern reflektiert.

Children sing and make music together 5 Music education
5 J Social peace
  • Intercultural education/multilingualism
  • Social-emotional learning
Scientific discipline / subject didactics 3 Social experiential spaces with music

• Der Einsatz von Stimme und Musikinstrumenten als persönlich-künstlerisches, musikpädagogisches und soziales Potenzial
• Theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten zum chorischen Singen und Ensemblemusizieren im Klassenzimmer, u.a. Ensembleleitung, Erstellen von Vokal- und Instrumentalarrangements
• Kriterien der Lied- und Musikauswahl

Die Absolventinnen und Absolventen …
• sind in der Lage, gruppendynamische Abläufe mit musikalischen Mitteln zu steuern und zu harmonisieren und Beziehungen zwischen Bewegung und Singen/Musizieren/Hören/Gestalten herzustellen. 
• können Beziehungen zwischen Bewegung und Singen/Musizieren/Hören/Gestalten aufgrund künstlerischer Grunderfahrungen im Chor und in Vokal- und Instrumental-Ensemblegruppen herstellen
• entwickeln ein Wahrnehmungssensorium für integrative-musikalische Prozesse im Dialog mit den anderen und können gruppendynamische Abläufe mit musikalischen Mitteln steuern und harmonisieren und in vorgegebenen und improvisatorischen Formen Verbindungen zu ganzheitlichen Gestaltungsprozessen herstellen
• beherrschen grundlegende Techniken für das Leiten von Vokal- und Instrumentalgruppen
• können Kriterien der Kinder- und Jugendstimmbildung unter Berücksichtigung des entsprechenden Stimmumfangs anwenden und nach diesen arbeiten
• verfügen über ein sicheres musikalisches Auftreten und Präzision im praktischen Umgang mit Singen und Musizieren und können dies vermitteln
• verfügen über eine belastbare und im Ausdruck ausbaufähige Singstimme und können in Verbindung mit ihr ein im Unterricht einsetzbares Instrumentarium handhaben
• beherrschen grundlegende Formen des elementaren Musizierens.

Musik zeigt sich als ein evolutionäres Phänomen, das Unverbundenes in einzigartiger Weise miteinander verbindet. Der eigentliche Grund hierfür ist, dass Musik wie keine andere Kulturdimension die grundlegenden Strukturen des Menschen als ein hochdifferenziertes Gefüge begreifen lässt. Musik konstituiert damit eine Art dynamische Einheit von Emotion, Kognition und Sozialisation. Durch Singen und Musizieren in Gemeinschaft von kleinen und großen Gruppen und Ensembles werden soziale Erfahrungsräume geschaffen, in denen diese drei Dimensionen erfahrbar und erlebbar gemacht werden als wichtiger Beitrag zur Schaffung eines sozialen Friedens.

Children discover new worlds across borders 5 Living foreign language
5 J Social peace
  • Language education
  • Intercultural education/multilingualism
  • English
Scientific discipline / subject didactics 3 International project work: English in a professional context and language travel

• Entwicklung der kommunikativen Kompetenz in der englischen Sprache in Zusammenhang mit aktuellen Themen der Primarstufe
• Pädagogische Ansätze in englischsprachigen Primarschulen mit dem Schwerpunkt auf der kulturellen und interkulturellen Lebenswelt der Schüler/innen
• Kollaborative Portfolioarbeit in internationalen Teams zur Planung, Entwicklung und Reflexion von friedensstiftenden Lernangeboten

Die Absolventinnen und Absolventen …
• können mit Menschen anderer Sprachen und Kulturen offen, unvoreingenommen und kooperativ im professionellen Kontext interagieren und kollaborieren
• sind in der Lage, ihren sprachlichen und professionellen Kompetenzerwerb in schulischen und überschulischen, nationalen und internationalen Teams mittels kollaborativer Planungen, Materialentwicklung und Reflexionen zu dokumentieren
• können an der internationalen Scientific Community teilnehmen, z.B. in professionellen Online-Foren, durch die Veröffentlichung von professionellen Texten, kollaborative Materialentwicklung etc.
• können professionsspezifische und interkulturelle Besonderheiten der deutsch- und englischsprachigen Bildungswelt mit besonderem Augenmerk auf die Lebenswelt der Schüler/innen der Primarstufe reflektieren und durch einen expliziten Transfer kulturelle und interkulturelle Kompetenzen in altersgemäße und transkulturelle Implementierungskonzepte/Lerndesigns integrieren.

Über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg erfolgreich zu kommunizieren, ist ein wesentlicher Beitrag zur Förderung von gegenseitigem Verständnis und Toleranz. Effektive internationale Kommunikation entspricht den Bedürfnissen einer vielsprachigen und multikulturellen Bildungswelt im vereinten Europa. Das Wahlfach Englisch bietet Studierenden die Möglichkeit, im Zuge einer Sprachreise, die Absolvierung eines Sprachkurses oder durch internationale Projektarbeit sprachliche, soziale und interpersonelle Kompetenzen durch den Aufenthalt in einem englischsprachigen Land zu entwickeln. Sie vertiefen ihre Kenntnisse des Englischen als internationale Sprache im professionellen Kontext und können mit Lehrkräften anderer Sprachen und Kulturen professionell kommunizieren und interagieren.

Children live diversity 1 Educational sciences
5 N Practical pedagogical studies (PPS)
  • Media education
  • Diversity/inclusion
  • English
PPS (subject didactics / educational science) 3 Adaptively shape teaching
  • Didaktisch fundierte Planung und Reflexion von Unterricht und individuellen Lernprozessen (Unterrichtspraxis)
  • Rhythmisierung von Lernprozessen und adaptive Unterrichtsgestaltung (z.B. offene und kooperative Lernformen) (Unterrichtspraxis)
  • CLIL in der lebenden Fremdsprache Englisch (Unterrichtspraxis)
  • Schülerbeobachtungen (Unterrichtspraxis)
  • Umsetzung von Kriterien theoriebasierter Unterrichtsplanung (allgemeiner/inklusiver und fachbezogener Didaktik)
  • Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
  • Lernbereichsübergreifende fachdidaktische Analysen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • zeigen Wertschätzung für die Vielfalt der Lernenden und können geplant Maßnahmen innerer Differenzierung und Individualisierung sowie zum gemeinsamen Lernen (kooperative Lernformen) einsetzen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, ihre inklusive und partizipative Grundhaltung zur Förderung der individuellen Bedarfe und Stärken der Lernenden in der Gestaltung von Lernprozessen zu nutzen (Unterrichtspraxis)
  • kennen verschiedene Methoden der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
  • sind in der Lage, theoretisch und didaktisch fundiert Unterricht adaptiv zu gestalten und Lernprozesse zu rhythmisieren und zu reflektieren (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, ihr Verständnis eines forschenden Habitus zu erweitern, und können Theorie und Praxis mit Lern- und Unterrichtssituationen in Verbindung setzen
  • sind in der Lage, lernbereichsübergreifende sprachfördernde Lernsettings unter Einbeziehung von CLIL-Aktivitäten in der lebenden Fremdsprache Englisch zu konzipieren, zu erproben und zu analysieren (Unterrichtspraxis)
  • können geeignete empirische Methoden (z.B. Videografie, systematische Beobachtung) für die evidenzbasierte Entwicklung und Reflexion von Lehr-Lernsituationen einsetzen.

Die fachdidaktische Analyse von Lernausgangslagen in heterogenen Gruppen bildet die Grundlage für eine gelingende adaptive Unterrichtsgestaltung unter den Bedingungen von Diversität, Partizipation und Inklusion. Diese Lehrveranstaltung zielt auf die Erweiterung der Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem Unterricht in fächerübergreifenden und überfachlichen Lernbereichen. 

Bachelor’s thesis 5 N
  • Scientific work
3 NULL

Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige schriftliche Arbeit, die nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu verfassen ist. Bachelorarbeiten sind Qualifizierungsarbeiten mit besoneren Arbeitsanforderungen. Demgemäß liegt der Zweck einer Bachelorarbeit in der problemorientierten Darstellung und argumentativen Stellungnahme unter kritischer Einbeziehung von Forschungsliteratur zu einem klar eingegrenzten Thema. Die Ausarbeitung erfolgt gemäß den Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Bachelor’s thesis 5 N
  • Scientific work
Learning coaching 3 NULL

Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige schriftliche Arbeit, die nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu verfassen ist. Bachelorarbeiten sind Qualifizierungsarbeiten mit besoneren Arbeitsanforderungen. Demgemäß liegt der Zweck einer Bachelorarbeit in der problemorientierten Darstellung und argumentativen Stellungnahme unter kritischer Einbeziehung von Forschungsliteratur zu einem klar eingegrenzten Thema. Die Ausarbeitung erfolgt gemäß den Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Children experience numbers as part of their lifeworld 2 Mathematics
3 Design and technology / handicrafts
6 N Anthropocene
  • Language education
  • Informational education
  • Reflexive gender pedagogy and gender equality
  • English
Scientific discipline / subject didactics 3 Mathematics – technology – digitality
  • Mathematik als Mittel zur Erfassung von natürlichen, technischen und informatischen Phänomenen und Gegebenheiten der Umwelt
  • Fachwissenschaftliche Analyse mathematischer, technischer und informatischer Sachverhalte aus der Lebensumwelt von Schülerinnen und Schülern im Kontext Anthropozän (Erfassung globaler Veränderungen durch digitale Medien, Datensammlung und -analyse; Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch durch digitale Medien; statistische Darstellungen, wie Diagramme, Tabellen, Kurven als Vergleichsform von Beobachtungen zu Wetterphänomenen)
  • Elementares Modellieren und Vertiefung im Bereich der Didaktik des Sachrechnens sowie weitere fachdidaktische Konzepte und Modelle mit Bezug auf das Anthropozän (z.B. Beobachten/Erfassen/Dokumentieren/Vergleichen meteorologischer Vorgänge) für alters-, entwicklungs- und geschlechteradäquaten fächerübergreifenden Unterricht
  • Erarbeitung von Problemlösestrategien im fächerverbindenden Unterricht mit der Mathematik als Bindeglied zwischen technischen, natürlichen, und informatischen Phänomenen und Gegebenheiten der Umwelt
  • Erarbeitung von CLIL-Materialien mit Bezug auf multimodale Strategien zur Entwicklung von Lesestrategien (Skimming, Scanning, Careful Reading)

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können inhaltlich und didaktisch-methodisch begründeten fächerübergreifenden Unterricht unter Einbezug mathematischer, technischer und informatischer Aspekte anhand von Beispielen mit Bezug zum Anthropozän vorbereiten und analysieren
  • können im Bewusstsein von Mehrsprachigkeit und ausgehend von der Lebenswelt der Lernenden mathematische Modellierungsaufgaben entwickeln
  • können zentrale mathematik-didaktische Prinzipien für Ziele und Inhalte des Sachrechnens anwenden
  • sind in der Lage, fachdidaktische Konzepte und Modelle mit Bezug auf das Anthropozän für alters-, entwicklungs- und geschlechteradäquaten fächerübergreifenden Unterricht in der Primarstufe auszuarbeiten
  • kennen Methoden zur Erarbeitung von Problemlösestrategien unter dem Aspekt des fächerverbindenden Unterrichtens mit der Mathematik als Bindeglied zwischen technischen, natürlichen und informatischen Phänomenen und Gegebenheiten der Umwelt und können diese kindgerecht anleiten
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache, um Englisch als Brückensprache in der Entwicklung von Lesestrategien (Skimming, Scanning, Careful Reading) in Verbindung mit Sachtexten zu nutzen.

Mathematik, Technik und Digitalität in ihren systemischen Zusammenhängen stehen im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Erarbeitet werden sie anhand von lebenspraktischen Anwendungsbeispielen mit Bezug zum Anthropozän für den Unterricht in der Primarstufe. Neben didaktisch-methodischen Inhalten, wie der Planung projektorientierter Lernsettings und fächerübergreifender Lernräume, wird die Bedeutung von Sensibilität für Diversität und Mehrsprachigkeit sowie das individualisierte Fördern vermittelt.

Children practise sport 4 Movement and sport
1 General studies
6 N Movement
  • Health promotion
  • Diversity/inclusion
  • English
Subject didactics 3 School sport as an educational mission
  • Vielfältiges Laufen, Werfen und Springen in der Kinderleichtathletik
  • Wettbewerbe planen, gestalten, durchführen und erleben
  • Normierte und freie/alternative Bewegungsformen am Boden und an Geräten (Parkouring)
  • Methodik und rechtliche Grundlagen für das Anfängerschwimmen, die Schwimmstile, das Wasserspringen und das Tauchen
  • Wasser als Erlebnis- und Bewegungsfeld
  • Spiele im inklusiven Setting erfinden und präsentieren
  • Reflexive Genderpädagogik und Gleichstellung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • initiieren differenzsensibel Lernprozesse zu turnerischen, spielerischen und leichtathletischen Bewegungshandlungen, erkennen deren Relevanz zur individuellen Entwicklung und handeln im inklusiven Kontext
  • sind in der Lage, die Bedeutsamkeit leichtathletischer Basiserfahrungen für die Entwicklung koordinativer Fähigkeiten zu verstehen
  • können Abenteuerturnstunden an Gerätebahnen inszenieren und reflektieren sicherheitsbezogene Aspekte
  • verstehen die Bedeutung des Wassers als Erlebnis- und Lernfeld auch im inklusiven Kontext
  • können didaktisch reflektiert und methodisch vielfältig Anfängerschwimmunterricht gestalten 
  • können äußere Bedingungen in ihrer Bedeutung für sicherheitsgerechtes Verhalten einschätzen
  • können Schwimmstile und Bewegungsspiele unter Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen demonstrieren und vermitteln
  • können englisches Fachvokabular für die unterrichtsrelevante Kommunikation verwenden
  • sind sich der Herausforderungen in heterogenen Gruppen bewusst und kennen geschlechtersensible Unterrichtszugänge
  • zeigen Sensibilität für Gendergerechtigkeit sowie Diversität und können entsprechende Lerngelegenheiten gestalten
  • können über Geschlechterkonstruktionen und Geschlechterverhältnisse im Feld Schule reflektieren

Die Vermittlung spezifischer sportmotorischer Fertigkeiten ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Sie zielt darauf ab, ein vielseitiges Bewegungskönnen zu entfalten und zu festigen. Schulsport als ein wesentliches Erziehungs- und Bildungsziel zu verstehen, soll ebenfalls Intention dieser Lehrveranstaltung sein. Die sportpädagogische Handlungsfähigkeit wird durch spielerische Bewegungshandlungen im Praxisfeld Schule und im Kontext gesundheits- und leistungsfördernder Lernumgebungen im inklusiven Setting gefördert.

Der Aufbau einer diversitätsorientierten Genderkompetenz führt zu einem professionellen und reflektierten Umgang in der von heterogenen Lebenswelten geprägten Schule.

Children experience learning in community 2 German
2 Mathematics
1 General studies
6 N Diversity
  • Language education
  • Intercultural education/multilingualism
  • Social-emotional learning
  • Diversity/inclusion
Scientific discipline / subject didactics 3 Learning in the horizon of inclusive didactics and communication
  • Theoretischer Rahmen inklusiven Handelns: Modelle der Inklusiven Didaktik
  • Wissenschaftliche Fundierung inklusiven Handelns: Befunde der Unterrichtsforschung mit Fokus auf die unter Ziele genannten Themenfelder und deren Implikationen für einen Unterricht in heterogenen Gruppen
  • Institutioneller Rahmen inklusiven Handelns: gesetzliche Rahmenbedingungen von Inklusion am Beispiel der schulischen Sprachförderung (insbesondere Sprachheilpädagogik, DaZ-Fördermodelle und muttersprachlicher Unterricht)
  • Lernbiografische Voraussetzungen und Antworten inklusiven Handelns: Szenarien des Erst- und Zweitspracherwerbs in ganzheitlicher, fächerverbindender Perspektive – Bedürfnisse, Strategien, Meilensteine
  • Lebensweltliche Erfahrungen inklusiven Handelns: Sprachlich-kommunikatives Wachsen im schulischen und familiären Alltag
  • Durchgängige Sprachbildung als inklusive Aufgabe in allen Fächern: Kommunikationsförderung, Sprachvorbilder und -tandems, kooperative Lehr-Lernformen
  • Kooperatives Entwickeln und Gestalten im inklusiven Handeln: Arbeitsformen, Lernmaterialien, Verfahren wechselseitigen Lernens, professionelle Lerngemeinschaften und deren Dynamiken
  • Multiperspektivische Planung und Organisation des Lernens in heterogenen Gruppen: Co-Planning und Co-Teaching von fächerübergreifenden Lehr-Lern-Settings aus Mathematik, Sprache/n und Anthropozän/Sachunterricht in projektbezogenen, didaktischen Entwicklungsräumen.

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Grundlagen inklusiver und allgemeinpädagogischer Didaktiken sowie deren Bausteine (Beziehungen und Teams, demokratische Schule, qualifizierende Schule, Ganztag mit Rhythmisierung, förderliche Lernumgebung, Lernende mit Förderbedarf, differenzierte Beurteilung, Schularchitektur, Beratung, Supervision und Evaluation) und können diese im Kontext von Unterrichtserfahrungen und/oder Videodokumentationen analysieren und reflektieren
  • sind in der Lage, die didaktischen Entscheidungen der Planung, Gestaltung und Evaluation von Lernsettings für heterogene Lerngruppen im gemeinsamen Unterricht im Hinblick auf Ergebnisse der empirischen Unterrichtsforschung, gesetzliche Rahmenbedingungen und individuelle Lernvoraussetzungen, Bedürfnisse und Bedarfe zu begründen und am Beispiel der Sprachförderung zu reflektieren
  • können Strategien und Meilensteine des Erst- und Zweitspracherwerbs in der Planung inklusiven Unterrichts (fächerverbindend) berücksichtigen
  • reflektieren den Erst- und Zweitspracherwerb als ganzheitlichen Entwicklungsprozess in Schule und Familie und können Strategien zur ganzheitlichen Begleitung formulieren
  • können den Unterricht als durchgängige Sprachbildung gestalten, indem sie Kommunikationsanlässe schaffen und in kooperativen Lernformen anbieten sowie als Sprachvorbild agieren
  • können grundlegende Kenntnisse über die Durchführung und Wirksamkeit kooperativer Arbeitsformen und Dynamiken in Lerngemeinschaften bei der Gestaltung effektiver Lehr-Lern-Szenarien nutzen
  • sind in der Lage, grundlegende Forschungsdesigns zu berufsfeldbezogenen Fragestellungen zu entwerfen (z.B. Vignetten- und Aktionsforschung)
  • verfügen über ein erweitertes diagnostisch-methodisches Handlungsrepertoire im Umgang mit heterogenen Gruppen – exemplarisch demonstriert in einer Fächerdomäne
  • kennen ausgewählte Modelle des Co-Teaching und Co-Planning als konstituierende Elemente kooperativen Classroom-Managements und können Co-Teaching und Co-Planning konstruktiv mitgestalten und planen
  • kennen die Prinzipien des Universal Design for Learning und können flexible Lernumgebungen planen.

Kenntnisse zur Inklusiven Didaktik, zur empirischen Unterrichtsforschung und zu deren methodischen und kommunikationsbezogenen Implikationen für inklusive Lehr-Lern-Settings sind grundlegend für die tägliche Arbeit in heterogenen, etwa in sprachlich vielfältigen, Klassen. Kollaborativ werden ausgehend von den fachlichen Grundlagen der Bildungsbereiche in einer fächerübergreifenden Vernetzung diversitätsorientierte Zugänge zu Bildungsinhalten exemplarisch erarbeitet. Die Erprobung erfolgt in projektbezogenen, didaktischen Entwicklungsräumen, wo deren Weiterentwicklung mit Expertinnen und Experten skizziert wird.

Children need role models 5 Educational sciences
6 J Attitude
  • Educational, vocational, and life orientation
  • Reflexive gender pedagogy and gender equality
  • Social-emotional learning
Fundamentals of educational science 3 Pedagogy of personality development
  • Persönlichkeitsbildung und Lehrperson-Sein (u.a. Lernen als biografischer Prozess, Selbstkonzept und Selbstwert, das Anderssein von Menschen, Rollentheorie und Gruppendynamik)
  • Herkunftshabitus, Schülerhabitus und Lehrerhabitus
  • Motivation und Motivierung (u.a. Selbstregulation, Bedürfnistheorie, Person-Interaktion-System)
  • Werte und Orientierungen (u.a. Normen, Regeln, Rituale und Werte, Vorbilder und Leitbilder, Anordnungs-, Aushandlungs- und Vereinbarungskultur)
  • Pädagogik der Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Kontextsensibilität
  • Diagnostisches Verstehen: Wahrnehmen, Erkennen, Unterscheiden und Beurteilen wie auch Urteilsfindung
  • Aufbau einer reflexiv-forschenden Haltung: Methoden und Verfahren der Persönlichkeitsbildung und der Professions- und Biografieforschung

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • können sich reflektierend und kritisch mit der eigenen Schul- und Lernbiografie auseinandersetzen, um daraus persönliche Entwicklungsaufgaben abzuleiten
  • sind in der Lage, ihre Erfahrungs-, Beziehungs-, Empathie- und Selbstreflexionsfähigkeiten zu bilden und zu erweitern
  • können Erinnerungen und Erfahrungen zeitlich und kontextuell erfassen, Ereignisse in Kontext mit dem eigenen Werden und Bilden reflektieren und erörtern
  • können die eigene Biografie reflektieren und sich mit den eigenen Werten, Normen und Geschlechterbildern auseinandersetzen
  • können das Anderssein von Menschen wahrnehmen und sich auf Basis von theoretischen Grundlagen damit konstruktiv auseinandersetzen
  • können ihre persönlichen Menschen-, Kinder-, Gesellschafts- und Weltbilder erkennen und reflektieren und vor dem Hintergrund theoretischer Modelle kritisch hinterfragen
  • sind in der Lage, Situationen der (eigenen beruflichen) Praxis unter Einbeziehung vielfältiger theoretischer Perspektiven reflexiv zu beurteilen und zu erläutern
  • können bei der Auseinandersetzung mit Situationen und Problemstellungen ihre Emotionen, Gefühle und Gedanken bei sich wahrnehmen, ausdrücken, reflektieren und verantwortungsbewusst interagieren
  • erkennen Belastungen im beruflichen Alltag und können auf Basis theoretischer Hintergründe Bewältigungsstrategien benennen
  • können ihre persönliche Kommunikations- und Interaktionskompetenz erweitern, reflektieren und daraus gewonnene Erkenntnisse für die eigene professionelle Weiterentwicklung und das pädagogische Handeln erläutern
  • sind in der Lage, die Methode der Beobachtung z.B. für das Unterrichtsgeschehen als theorie- und kriterienorientiert zu verstehen und die Herangehensweisen zu erörtern.

Die Bildung der pädagogischen Haltung und die Herausbildung des Lehrperson-Seins wird ermöglicht durch eine kritisch-reflexive Auseinandersetzung mit Professionswissen, subjektiven (berufsbezogenen) Überzeugungen, Einstellungen und Werten sowie durch eine nachhaltige Persönlichkeitsstärkung. Diese Lehrveranstaltung zur Pädagogik der Persönlichkeitsbildung will bei den Studierenden durch ein Sich-Selbst-Bilden und ein Sich-Selbst-Erfahren das Selbst-bewusst-Sein fördern, die Eigenverantwortung und Aufgeschlossenheit für Herausforderungen in der beruflichen Praxis auf Basis von Potenzialen stärken.

Making school an experience for children 5 Educational sciences
6 J
    Fundamentals of educational science 3 Free elective subject

    Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

    Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

    Die Lehrveranstaltung zielt auf die Fähigkeit der Studierenden ab, ein Projekt im Kontext spezieller Herausforderungen und an einem externen Durchführungsort eigenständig planen, durchführen und präsentieren zu können. Dabei stehen unterschiedliche thematische Angebote zur Wahl.

    Children shape peace 5 Educational sciences
    6 J Social peace
    • Civic education
    • Intercultural education/multilingualism
    Fundamentals of educational science 3 Strengthening social peace together

    • „Gemeinsam: Österreich regieren“ ist ein interaktives, rundenbasiertes Gruppenstrategiespiel mit Plan- und Rollenspielkomponenten, das auf ein gemeinsames Spielziel – Stabilität (Systembalance) und sozialer Frieden (Gruppenpunkte) – und auf ein individuelles Spielziel – Zufriedenheit (individuelle Punkte) – hinführt
    • Wenngleich jede/r Mitwirkende ein individuelles Spielziel verfolgt, steht doch die Aufrechterhaltung des sozialen Friedens in Österreich im Vordergrund. Anhand eines Punktesystems wird festgestellt, ob es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (Regierung, Opposition, Interessensvertretungen, Medien, Bevölkerung) gelingt, durch vorausschauende Entscheidungen den sozialen Frieden im Land zu sichern
    • Perspektiven (Dimensionen) des sozialen Friedens werden im Zuge des Spieles und in dessen Reflexion näher beleuchtet: demokratische Werthaltung, politische Partizipation, zivilgesellschaftliches Engagement; Bevölkerungsentwicklung, Integration/Migration, Identität; Beschäftigung, Einkommen, soziale Sicherheit
    • Zusammenhänge staatlicher Systeme und die wechselseitigen Einflüsse von Migration auf diese werden im Planspiel erlebt, kreativ entwickelt und reflektiert
    • Gestaltungsmöglichkeiten in Gesellschaft und Staat und Schule (als Mikrokosmos unserer Gesellschaft) werden herausgearbeitet
    • Auf Basis der intensiven Erfahrung und Reflexion dieses Planspiels werden Inhalte, Methoden und Medien für die Politische Bildung zur Mitgestaltung am Prozess des sozialen Friedens in der Primarstufe erarbeitet

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • können in den "Schuhen" von politischen Entscheidungsträgern, Meinungsbildnern und Interessensvertretungen sich spielerisch auf verschiedene Rollen einlassen und im Spiel erkennen, was die Stabilität eines Staates, den sozialen Frieden einer Gesellschaft und die Zufriedenheit der Bürger/innen fördert
    • können durch das Planspiel die Komplexität und die Zusammenhänge einer Gesellschaft und eines Staates erkennen und daraus Schlüsse für ihre persönlichen Entscheidungen und ihr Verhalten ziehen
    • können die Ebenen reflexiver Praxis am Prozess dieses Planspiels anwenden
    • können die Perspektiven und Dimensionen des sozialen Friedens aus der Erfahrung und Reflexion dieses Planspiels herausarbeiten und als Sachinformation darstellen
    • können Zusammenhänge staatlicher Systeme und die wechselseitigen Einflüsse von Migration auf diese erkennen und auf die Migrationsgesellschaft in Österreich anwenden
    • können gesamtgesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten des sozialen Friedens auf die Schule als Mikrokosmos der Gesellschaft herunterbrechen und ausarbeiten
    • können Inhalte, Methoden und Medien für Politische Bildung zur Weiterentwicklung des sozialen Friedens in der Schule und in der Gesellschaft erarbeiten.

    Die Studierenden spielen und reflektieren das Politik-Planspiel "Gemeinsam. Österreich regieren" und brechen die Inhalte des Planspiels auf die Politische Bildung in der Primarstufe herunter. Als Mitspielende können sie erkennen, welche Aufgabe der Staat in diesem Bereich hat, Dynamiken im demokratischen, politischen Prozess kennenlernen sowie den Einfluss von migrationsrelevanten Themen auf andere Politikbereiche hautnah spüren. Die Studierenden erhalten Einblicke in die politischen Prozesse einer Demokratie.

    Children are in relationship 5 Educational sciences
    6 J Social peace
    • Language education
    • Civic education
    • Social-emotional learning
    Fundamentals of educational science 3 Respectful and appreciative encounters, violence prevention, and peace education

    • Konzept der "Gewaltfreien Kommunikation" nach Marshall B. Rosenberg
    • Bewusstseinsbildung für die fünf Komponenten der "Gewaltfreien Kommunikation"
    • Planung, Durchführung und Evaluation eines Klassenprojektes in "Gewaltfreier Kommunikation"
    • Lernszenarien für Schülergespräche, Kollegengespräche und Elterngespräche
    • Grundlagen der Gewaltprävention (Formen von Gewalt, befasste Institution, schulische Intervention und Prävention)
    • Konzeptwissen und didaktische Modelle zur Umsetzung der "Neuen Autorität", des Projektes "Jedes Kind stärken" und anderen Projekten zur Gewaltprävention
    • Anwendungswissen zur Thematik "Gewalt an Kindern" (gesetzliche Grundlagen, betroffene Institutionen, deren Zuständigkeiten und Hilfestellungen)

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • kennen die Prozesse, welche die fünf Komponenten der "Gewaltfreien Kommunikation" im Fühlen und Denken auslösen
    • nutzen ihre Erfahrung in "Gewaltfreier Kommunikation" für die Umsetzung einer wertschätzenden und gleichwertigen Begegnung mit den Schülern/Schülerinnen, Kollegen/Kolleginnen und Eltern
    • können auf die Haltung der "Gewaltfreien Kommunikation" zurückgreifen, um die Schüler/innen in der gewaltfreien Lösung von Konflikten zu fördern

    • kennen Konzepte der Gewaltprävention und deren didaktische Umsetzungen
    • vergleichen und diskutieren Konzepte der Gewaltprävention, um die eigene Konfliktlösungskompetenz zu erhöhen und diese in der Klasse zu anzuwenden
    • analysieren, beurteilen und gestalten Unterrichtsmaterial zur Gewaltprävention
    • kennen die gesetzlichen Grundlagen im Falle von Gewalt an Kindern
    • bewerten die Möglichkeiten der verschiedenen Institutionen im Falle von Gewalt an Kindern.

    Beziehung ist der Ausgangspunkt von emotionalem Erleben, und Emotionen beeinflussen die Begegnungen im Schulalltag. Die Begegnung von Kindern und Lehrpersonen auf einer gleichwertigen Ebene unterstützt den respektvollen und wertschätzenden Umgang in der Schulgemeinschaft und ermöglicht den konstruktiven Umgang mit Emotionen und daraus entstehenden Konflikten. Die "Gewaltfreie Kommunikation" und Projekte zur Gewaltprävention fördern wertschätzende und gleichwertige Begegnungen.

    Children need community 6 N Practical pedagogical studies (PPS)
    • Language education
    • Diversity/inclusion
    PPS (subject didactics) 3 Social living space school
    • Didaktisch fundierte Planung von Unterricht unter besonderer Berücksichtigung individueller Lernprozesse (Unterrichtspraxis)
    • Mittel- und längerfristige Unterrichtsplanungen (Unterrichtspraxis)
    • Administrative Tätigkeiten als Primarstufenlehrende (Unterrichtspraxis)
    • Rhythmisierung von Lernprozessen und adaptive Unterrichtsgestaltung unter besonderer Berücksichtigung sozialer Prozesse (Unterrichtspraxis)
    • Konfliktmanagement (Unterrichtspraxis)
    • Lernstandserhebung und Leistungsfeststellung (Unterrichtspraxis)
    • Theoriegeleitete Reflexion unter besonderer Berücksichtigung individueller und gemeinsamer Lernprozesse
    • Umsetzung von Kriterien guter Unterrichtsplanung (allgemeiner/inklusiver und fachbezogener Didaktik) (Unterrichtspraxis)
    • Spezifische Anforderungen an den Lehrberuf
    • Stressmanagement

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, Lernprozesse über größere Zeiteinheiten (Wochen- und Jahresplanung) zu rhythmisieren (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, unterschiedliche Formen der förderlichen Leistungsfeststellung und -dokumentation anzuwenden (Unterrichtspraxis)
    • können Planung und Durchführung von Unterricht an die Heterogenität in der Klasse anpassen
    • setzen Kriterien guten Unterrichts theoriebasiert um und können Unterricht didaktisch argumentiert variabel gestalten und reflektieren (Unterrichtspraxis)
    • können soziale Beziehungen und soziale Lernprozesse gestalten (Unterrichtspraxis)
    • kennen Kommunikations- und Gewaltpräventionsstrategien und können das eigene Verhalten und Handeln reflektieren, um soziale Beziehungen im Kontext von Schule und Unterricht zu fördern
    • sind in der Lage, in der professionellen Zusammenarbeit positive Beziehungen zu ihren Kolleginnen und Kollegen  aufzubauen
    • kennen administrative Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern und können definierte Aufgaben übernehmen (Unterrichtspraxis).

    Die Erweiterung der Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem, differenziertem und rhythmisiertem Unterricht über größere Zeiteinheiten unter besonderer Berücksichtigung von sozialen Beziehungen und Lernprozessen in Unterricht und Schule ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden gewinnen Einblicke in die Komplexität des Schulalltags sowie die vielfältige Verantwortung des Lehrberufs und bauen Routinen auf. Durch den Einsatz professionsspezifischer Kommunikations- und Handlungsstrategien sollen insbesondere die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler gestärkt und soziale Beziehungen gefördert werden.

    Children experience safety 6 N Practical pedagogical studies (PPS)
    • Language education
    • Media education
    PPS (subject didactics) 3 Be responsible for teaching
    • Planung und Durchführung fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten Unterrichts (Unterrichtspraxis)
    • Gestaltung sozialer Beziehungen und Lernprozesse (Unterrichtspraxis)
    • Lösungsorientierter Umgang mit Konflikten (Unterrichtspraxis)
    • Übernahme administrativer Tätigkeiten
    • Digitale Medien im Kontext Schule (Unterrichtspraxis)
    • Classroom-Management (Unterrichtspraxis)
    • Fachliche und fachdidaktische Reflexion pädagogisch fundierten Unterrichts
    • Beratung in pädagogischen Prozessen (z.B. Elternarbeit)
    • Empirische und didaktische Reflexion und Evaluation

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, die Aufgaben einer Primarstufenlehrerin/eines Primarstufenlehrers zu übernehmen und mehrwöchigen Unterricht zu planen und zu evaluieren (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, unter der Voraussetzung und Berücksichtigung der Diversität der Schülerinnen und Schüler Unterricht zu gestalten (Unterrichtspraxis)
    • verstehen sich als Teil des Gesamtsystems Schule und sind in der Lage, ihre pädagogische Arbeit am Schulprofil, Leitbild und Entwicklungsplan sowie an speziellen Gegebenheiten der Schule auszurichten (Unterrichtspraxis)
    • können Dynamiken in Gruppen wahrnehmen, verfügen über sozial-emotionale Handlungsstrategien – insbesondere in erzieherisch herausfordernden Situationen – und setzen Maßnahmen für ein positives Lern- und Klassenklima gezielt ein (Unterrichtspraxis)
    • können Kommunikations- und Handlungsstrategien für die konstruktive Beziehungsarbeit mit Eltern nutzen
    • sind in der Lage, ihre professionelle Entwicklung durch kollegiale Hospitation und Supervision am Schulstandort zu erweitern und zu vertiefen (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, selbstbestimmtes Lernen von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen und lernprozessbegleitendes Feedback über den aktuellen Lern-, Leistungs- und Entwicklungsstand zu geben
    • können administrative Aufgaben einer Primarstufenlehrkraft computergestützt wahrnehmen (Unterrichtspraxis)
    • sind zunehmend in der Lage, digitale Medien für die Individualisierung und Personalisierung von Lernprozessen zu nutzen und damit Unterricht für heterogene Lerngruppen umzusetzen (Unterrichtspraxis)
    • zeigen fachliche Diskussionsfähigkeit und -bereitschaft im Diskurs mit Mentorinnen und Mentoren (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, durch eine reflexive Haltung ihr pädagogisches Handeln weiterzuentwickeln
    • kennen die Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern und die Umsetzungsmöglichkeiten im Bereich des Classroom-Managements
    • kennen das Qualitätsmanagement am Schulstandort und können Prozessdimensionen identifizieren
    • sind in der Lage, auf ihre Gesundheit durch Stressmanagement und Selbstorganisation zu achten und entsprechende Strategien erfolgreich einzusetzen (Unterrichtspraxis).

    Die verantwortungsvolle Übernahme thematisch und organisatorisch zusammenhängender Unterrichtstätigkeit über einen längeren Zeitraum steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden setzen sich mit der Komplexität der Schulwirklichkeit auseinander und entwickeln eine kritische Distanz zum eigenen Tun.

    Children explore the everyday world of textiles 7 N Anthropocene
    • Environmental education
    • Economic and consumer education
    • Entrepreneurship Education
    Cultural pedagogy Focus 4 Design – technology – consumption
    • Naturwissenschaftliche, wirtschaftsgeografische und ökologische Bedingungen der Gewinnung und Herstellung textiler Rohstoffe
    • Verarbeitung und Fertigung von Textilien (Produktionsstätten, Arbeitsbedingungen in den Fertigungsländern); kritische und mündige Auseinandersetzung mit Konstrukten des Konsums
    • Kulturhistorische und ethnologische Entwicklung von Textilien und der soziokulturellen Bedeutung von Kleidung und Mode
    • Entwicklung und Entwurf von Objekten aus Textilressourcen (Upcycling) unter Anwendung textilverarbeitender Techniken; Reflexion über Ausgangslage, Material, Herstellungsprozess und Ergebnis
    • Begriffsverständnis für Nachhaltigkeit und Globalisierung am Beispiel Textilien
    • Didaktische Konzepte zu nachhaltigem, umweltbewusstem und reflektiertem Handeln, deren Planung und methodische Umsetzung anhand von textiltechnologischen Inhalten

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können textile Materialien und Gegenstände untersuchen, beschreiben und vergleichen
    • sind in der Lage, die Gewinnung und Herstellung textiler Rohstoffe sowie die Verarbeitung und Fertigung von Textilien vonseiten der soziologischen, ökologischen, ästhetischen, funktionalen und wirtschaftlichen Komponente zu betrachten und kennen didaktische Möglichkeiten, um kritisches und reflektiertes Handeln im Hinblick auf den Konsum zu initiieren
    • sind in der Lage, Textilien als Gebrauchsgegenstand und Ausdruck der Identifikation zu verstehen und kennen Möglichkeiten, diese Aspekte primarstufengerecht einzusetzen
    • können textile Objekte reflektiert entwerfen und unter Verwendung korrekter textilverarbeitender Techniken entwickeln
    • können Unterrichtskonzepte zur Vermittlung der Themen Textile Materialkunde, Globalisierung, Textilkonsum, Recycling und Upcycling generieren.

    Ein fundiertes Wissen über Konsum- und Produktionskreisläufe am Beispiel Textilien ist notwendig, um Schüler/innen der Primarstufe im Gegenstand Design und Technik/Werken einen reflektierten Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen  vermitteln zu können. Das sich daraus ergebende Verständnis von Ökonomie, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie zu Technikfolgenabschätzung und Produktethik macht es möglich, zielstufengerecht die Basis für reflektiertes Handeln und den kritischen Blick auf die vom Menschen gestaltete Umwelt im Rahmen des Unterrichts zu legen.

    Children explore natural phenomena 7 N Anthropocene
    • Environmental education
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • Scientific work
    • English
    Encounters with nature Focus 4 Scientific methods of acquiring knowledge
    • Vertiefung des biologischen, chemischen und physikalischen Grundlagenwissens in Auseinandersetzung mit deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur (Evolution und Entwicklungsgeschichte; chemische Reaktion, Aggregatzustände, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen, Chemie im Alltag; physikalische Systeme, Wechselwirkungen, Astronomie und ihr Beitrag zum Weltbild des Menschen)
    • Naturphänomene und die kindliche Lebenswelt; Entwicklung des kindlichen biologischen, chemischen und physikalischen Weltverständnisses im Hinblick auf globale Verantwortung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz
    • Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen: Versuch und Experiment als Erkenntnismethode (Planung, Erprobung und Reflexion von Versuchen und Experimenten zu ausgewählten Inhalten)
    • Didaktische Reduktion fachwissenschaftlicher Inhalte für die Primarstufe; Modellbegriff sowie didaktischer Nutzen von Modellen im Sachunterricht
    • Auseinandersetzung mit Geschlechterkonstruktionen, reflexive Koedukation

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen die Grundlagen der jeweiligen Fachsprache und können basierend auf deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur ihr Wissen zu ausgewählten Inhalten der Bezugswissenschaften Biologie, Chemie und Physik wiedergeben und anwenden
    • können Naturphänomene und deren Beeinflussung durch den Menschen anhand von Beispielen altersadäquat aufbereiten und Möglichkeiten des Umweltschutzes im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung aufzeigen
    • kennen unterschiedliche Methoden der Erkenntnisgewinnung und können Experimente und Versuche planen, erproben und darüber reflektieren
    • kennen naturwissenschaftliche Modelle und können diese sowie fachwissenschaftliche Inhalte für einen gendersensiblen Unterricht in der Primarstufe altersadäquat didaktisch aufbereiten.

    Die Vertiefung des biologischen, chemischen und physikalischen Wissens der Studierenden ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Der Fokus wird auf die Erkenntnisgewinnung mittels naturwissenschaftlicher Forschungsmethoden gelegt. Dadurch sollen die Relevanz der Bezugswissenschaften Biologie, Physik und Chemie für den Sachunterricht der Primarstufe betont und Möglichkeiten des didaktischen Einsatzes anhand von für das Anthropozän relevanten Inhalten, auch in Hinblick auf die Stärkung bereichsspezifischer Selbstkonzepte der Schüler/innen, erarbeitet werden.

    Children discover the plants in their environment 7 N Anthropocene
    • Environmental education
    • Economic and consumer education
    • English
    Encounters with nature Focus 4 Botany – geology – agriculture
    • Pflanzen in der (un)mittelbaren Umgebung (Vertiefung in den Bereichen Biodiversität, heimische und nicht-heimische Pflanzenarten; Entwicklung vom Pollen zur Pflanze: unterschiedliche Verbreitungsformen von Samen anhand ausgewählter Beispiele, Pflanzenkeimung)
    • Anpassung der Pflanzenwelt an den jahreszeitlichen Wandel, Umweltverhältnisse und Klimawandel (Phänologie und Überwinterungsstrategien)
    • Regionale Bodentypen (wie Feucht-, Löß-, Sandböden) und deren Beschaffenheit im Wandel der Zeit sowie deren Einfluss auf die (agrarische) Bewirtschaftung
    • Konventionelle und biologische Landwirtschaft im Klimawandel: Herstellung von Lebensmitteln, nationale, internationale und globale Lebensmittelwege; Ökonomie und Mobilität, Konsumverhalten, Regionalität und regionale Produkte
    • Vertiefung biologischer und fachdidaktischer Modelle für kooperative Lernformen und selbstgesteuertes Lernen (Beobachten und Bestimmen, Experimentieren und Forschen); Demonstrationsversuche, Projektunterricht, Lernszenarien mit Fokus auf der Mensch-Natur-Beziehung; Lernen an Primärerfahrungsorten zur Förderung transformativer Lernprozesse
    • Kindgerechte Sachtexte in englischer Sprache zu Begegnungen mit der Natur, ökologischen und biologischen Zusammenhängen und verantwortungsbewusstem Verhalten gegenüber der Natur

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können ihr erweitertes fachwissenschaftliches Wissen in den Bereichen Botanik und Geologie wiedergeben und anwenden
    • kennen die Strategien von Pflanzen, sich an Umweltverhältnisse, klimatische Veränderungen und den jahreszeitlichen Wandel anzupassen
    • kennen die Grundlagen der Herstellung und des Verbrauchs von Lebensmitteln und sind in der Lage, Nachhaltigkeitsthemen altersadäquat aufzubereiten
    • können einfache Versuche und Experimente in Verbindung mit biologischer Erkenntnisgewinnung und unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen durchführen
    • sind in der Lage, fachspezifische Inhalte altersadäquat und orientiert an der Lebenswelt von Kindern zu vermitteln
    • sind in der Lage, Primärerfahrungsorte in die Unterrichtsplanung zu integrieren, um transformatives Lernen zu fördern
    • kennen den englischen Wortschatz für altersadäquaten Sachunterricht und können anhand von kindgerechten Sachtexten die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Lernenden im inhaltsintegrativen Sachunterricht berücksichtigen.

    Schüler/innen die unmittelbare und mittelbare Umwelt im Sinne einer globalen Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung näher zu bringen, ist eine Kernaufgabe des Sachunterrichts der Primarstufe. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung steht die Vertiefung bereits angeeigneter Grundkenntnisse in den Fachbereichen Botanik, Geologie und Landwirtschaft. Anhand ausgewählter Lebensräume werden unterschiedliche fachdidaktische Methoden der Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung erschlossen, um transformative Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern anzuregen.

    Children build bridges 7 N Anthropocene
    • Entrepreneurship Education
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • English
    Encounters with nature Focus 4 Technology – mechanics – work
    • Vertiefung des Grundlagenwissens zu den Bereichen Technik und Mechanik in Auseinandersetzung mit Fachliteratur
    • Planung fächerübergreifender Unterrichtsprojekte zu Bauen und Konstruieren (Stabilität, Werkzeuge, Geräte, Maschinen) unter dem Aspekt der ökologischen Ethik (Umweltethik); Problemlösungsprozesse und Entwicklung von Alternativen
    • Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner technischen Welt sowie historische Perspektiven des naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts: bedeutsame naturwissenschaftlich-technische Erfindungen und ihre Erfinder/innen
    • Einsichten in unterschiedliche Lebens- und Berufswelten sowie Entwicklung technisch-handwerklicher Berufe im geschlechterspezifischen Kontext unter Einbezug von deutsch- und englischsprachigen Sachbilderbüchern, Kindersachbüchern sowie analogen und digitalen Spielen als Ausgangsmaterial für den Unterricht
    • Vertiefende Auseinandersetzung mit "Oral History" und theoriegeleitetes Erforschen und Erschließen historischer Quellen (wie Archivarbeit, Heimatmuseum, Technisches Museum, Arbeit mit Zeitzeugen/-zeuginnen)

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können ihr fachliches und fachdidaktisches Wissen in den Bereichen Technik und Mechanik erläutern
    • können zielgerichtet fächerübergreifende Unterrichtsprojekte zum Themenfeld Bauen und Konstruieren im Kontext des Anthropozäns planen und reflektieren
    • sind in der Lage, über technische Errungenschaften und Erfindungen in ihrem historischen, politischen, ökologischen und ökonomischen Zusammenhang kritisch zu reflektieren
    • kennen ein Repertoire an altersadäquaten Büchern und Spielen, welche zur Sensibilisierung in Hinblick auf reflexive Geschlechterpädagogik, die Bedeutung von Forschern/Forscherinnen und Erfindern/Erfinderinnen sowie Bildungs-, Berufs und Lebensorientierung beitragen
    • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um unterschiedliche Lebens- und Berufswelten sowie technisch-handwerkliche Berufe zu beschreiben und in kindgerechten Lernzsenarien einzusetzen
    • kennen Möglichkeiten, um "Oral History" und unterschiedliche historische Quellen in den Unterricht der Primarstufe einzubauen.

    Bauen und Konstruieren, die Erkundung von Technik und Arbeit sowie die Nutzung von Technik im Anthropozän sind die thematischen Schwerpunkte in dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden vertiefen ihr fachwissenschaftliches Wissen und ihre Kenntnisse im Bereich der didaktisch-methodischen Vermittlung technischer Zusammenhänge in der Primarstufe. Darüber hinaus werden technische und historische Entwicklungen, die Auswirkungen der Globalisierung sowie die Bedeutung von Forscherinnen/Forschern und Erfinderinnen/Erfindern im Sinne einer reflexiven Geschlechterpädagogik und Gleichstellung im Kontext der Berufs- und Lebensorientierung thematisiert.

    Children discover work learning spaces 7 N Aesthetics
    • Media education
    • Environmental education
    • Economic and consumer education
    Cultural pedagogy Focus 4 Workshop: Develop – produce – reflect
    • Fertigkeiten in der Vermittlung von konzeptuell-gestalterischen Verfahren im Werkunterricht durch entsprechende Verwendung unterschiedlicher Materialen, Techniken sowie analoger und digitaler Medien
    • Herstellung von Gebrauchsgegenständen und Bewertung nach dem Kriterienkatalog der Produktanalyse
    • Erstellen von nachhaltigen Produkten, die dem Recycling- und Upcylinggedanken entsprechen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • verfügen über elementare Materialkenntnisse und Verfahrensweisen in Theorie und Praxis und können diese anwenden
    • kennen Fachbegriffe und Techniken und können diese zweckbezogen auswählen sowie sachgerecht, lehrplankonform und zielorientiert einsetzen und didaktisch umsetzen
    • gewinnen exemplarisches Wissen über Geschichte, Theorie und Techniken zu Technischer/Textiler Gestaltungskultur
    • analysieren, erzeugen und gestalten Gegenstände und Objekte durch Anwendung unterschiedlicher Werkverfahren
    • können nachhaltige Produkte, die dem Recycling- und Upcylinggedanken entsprechen, erstellen
    • kennen Sicherheitsmaßnahmen sowie Verhaltensregeln im Umgang mit Material, Werkzeug und Maschinen und erkennen Gefahren.

    Im Mittelpunkt der Werkstatt steht die tätige Auseinandersetzung mit Materialien, Werkstoffen, Techniken und Medien. Das entdeckende und problemlösende Lernen fördert dabei das Erfassen von Sinnzusammenhängen. Der Wert des praktischen Arbeitens soll erfahren werden. Die Produktgestaltung im Sinne von Entwickeln – Herstellen – Reflektieren baut auf prozessorientierte Überlegungen auf. Eine finale Werkbetrachtung ermöglicht eine elaborierte Reflexion der Prozesse und Ergebnisse und deren didaktische Umsetzung.

    Children discover musical learning spaces 7 N Aesthetics
    • Media education
    • Intercultural education/multilingualism
    Cultural pedagogy Focus 4 Music aesthetic learning spaces
    • Musikästhetische Lernräume als aktive Teilhabe am musikalischen Leben und unverzichtbarer Beitrag zur gesellschaftlichen Mitgestaltung
    • Methodenkonzepte zur Schaffung musikästhetischer Lernräume im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder
    • Lernpotenziale unterschiedlicher Musiktraditionen und Aufführungspraktiken im kulturgeschichtlichen Kontext und hinsichtlich ihres Innovationspotenzials
    • Entwicklung, Gestaltung und Präsentation musikästhetischer Projekte im Kontext dialogisch-integrativer Lernprozesse

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • haben ein differenziertes Verständnis von musikästhetischen Lernräumen
    • verfügen über musikästhetische Wahrnehmungs-, Kritik- und Gestaltungsfähigkeit
    • können Fachwissen und fachdidaktisches Wissen im Kontext dialogisch-integrativer Prozesse verknüpfen
    • verfügen über ein vielfältiges methodisches Repertoire zur handlungsorientierten Vermittlung musikästhetischer Kompetenzen
    • entwickeln musikästhetische Lernräume unter Einbeziehung unterschiedlicher Musikstile, -traditionen, -medien sowie außermusikalischer Inhalte
    • können musikbezogene Handlungen, Übungen und Spiele im kreativen Fluss kindgerecht anleiten und reflektieren.

    Musikästhetische Lernräume erweitern das Feld von Bildung und Erziehung nachhaltig. Die damit verbundenen ästhetischen Prozesse als Empfindungs- und Gestaltungsvermögen sind nie eindimensional, sondern vielfältig und vielschichtig und finden in einem Spannungsfeld zwischen zwei scheinbar antinomisch wirkenden Brennpunkten statt, etwa zwischen Traditionellem und Innovativem, Vertrautem und Unbekanntem, Schönem und Irritierendem. Ihre Auseinandersetzung erfolgt in der Erfahrung eines kreativen Fließens im Hier und Jetzt, dem "Flow" als "Geheimnis des kreativen Glücks", das eine lernbezogene Imaginationskraft und Fantasie beflügelt und stärkt. Dies ermöglicht einen umfassenden Dialog mit den anderen Lernfeldern der Primarstufenpädagogik.

    Children grasp movement 7 N Movement
    • Social-emotional learning
    • Diversity/inclusion
    • English
    Exercise, sport and health Focus 4 Scientific and subject-specific perspectives on movement education
    • Grundlagen sportmotorischer Entwicklungsprozesse
    • Sportmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten
    • Funktionale Bewegungsanalysen
    • Theorie des motorischen Lernens, Lernkurven und Stadien im Fertigkeitserwerb
    • Aufgaben und Funktionen der Methodik in der Bewegungserziehung
    • Unterrichtsmethoden und Lehrverfahren sowie Einsatz methodischer Hilfsmittel
    • Organisation und Leistungsbeurteilung im Sportunterricht
    • Integrative Vermittlung von Sportspielen für die Primarstufe

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, aufgrund trainingswissenschaftlicher und trainingsmethodischer Einsichten sportliche Entwicklungspotenziale zu fördern 
    • können motorische Lernprozesse aus bewegungswissenschaftlichen Prinzipien ableiten
    • können einfache Trainingsprozesse entwickeln sowie sportmotorische Veränderungsprozesse erklären
    • können den Bewegungs- und Sportunterricht methodisch reflektiert, in kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungsebenen planen 
    • können Erkenntnisse unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Disziplinen vernetzen und können mehrperspektivisch Unterricht gestalten
    • sind in der Lage, sich mit Standards in der Bewegungserziehung kritisch auseinanderzusetzen
    • können motorische Lernprozesse aus bewegungswissenschaftlichen Prinzipien ableiten
    • können Ballspiele entwickeln, kombinieren und auch in englischer Sprache vermitteln
    • können motivierende basisgebende Bewegungshandlungen auch für den vorschulischen Bereich und den nachfolgenden Altersbereich vermitteln
    • sind in der Lage, den Stellenwert des Sports in der modernen Gesellschaft zu verstehen.

    Kenntnisse und Einsichten zu den Prinzipien von sportmotorischen Entwicklungsprozessen und deren Relevanz im Schulsport werden in dieser Lehrveranstaltung ebenso vertieft wie zu den Bedingungen erfolgreichen Bewegungslernens auf der Basis des Verständnisses allgemeiner methodischer Grundsätze. Parallel dazu werden Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Sportspiele herausgearbeitet und in den Mittelpunkt didaktisch-methodischer Maßnahmen zur Erreichung einer umfassenden Spielfähigkeit gesetzt.

    Children present 7 N Movement
    • Social-emotional learning
    • Diversity/inclusion
    Exercise, sport and health Focus 4 Movement arts
    • Praktisch-methodische Übungen an Geräten sowie Didaktik zu zirkusähnlichen Bewegungshandlungen 
    • Konzepte und Begriffe der Zirkuspädagogik
    • Erlebnisorientierte Wettbewerbsformen
    • Jonglieren, Akrobatik, Balancieren
    • Partnerakrobatik
    • Pädagogische Begründungsaspekte von Zirkuskünsten in der Schule
    • Federnde und schleudernde Absprunghilfen (Minitrampolin)
    • Organisation von Schulfesten im bewegungsorientierten und kreativen Kontext

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können Hindernisläufe mehrperspektivisch gestalten, organisieren und beurteilen
    • sind in der Lage, Basics aus dem Geräteturnen zu modifizieren und im Kontext akrobatischer Grundfertigkeiten anzupassen
    • können die zentrale Bedeutung von Bewegungserfahrungen für die kindliche Haltungsentwicklung vertiefen
    • können performatives Gestalten in den Bewegungskünsten demonstrieren und einschätzen
    • können Zirkuskünste adaptieren und situationsgerecht einsetzen
    • können federnde und schleudernde Absprunghilfen situationsbezogen und innerhalb einer Lerngruppe differenzierende Maßnahmen setzen
    • verfügen über ein ausreichendes Übungsrepertoire, um federnde Absprunghilfen optimal zur Schaffung anregender Bewegungsanreize zu entdecken
    • können Maßnahmen zum Helfen und Sichern bei Sprüngen an federnden Geräten setzen
    • sind in der Lage, den Rahmen für diversitätsgerechte und nichthierarchische Interaktions- und Kommunikationsmuster zu beachten
    • können Schulfeste gestalten.

    Kreative und kunstfertige Bewegungen prozesshaft zu gestalten sowie kompositorische Bewegungshandlungen darbieten zu können, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Das Bewusstsein der Selbstwirksamkeit und der Wahrnehmung der materialen, natürlichen und sozialen Umgebung soll in Form ästhetischer Bewegungserfahrungen gestärkt werden. Die expressive und darstellende Dimension von Kunststücken soll durch gezielte Interaktionsprozesse erfahrbar gemacht werden. Performanz, Originalität, Spontaneität sowie Erlebnis und Wagnis werden dabei als wesentliche Aspekte gefördert.

    Children experience winter 7 N Movement
    • Social-emotional learning
    • Diversity/inclusion
    • English
    Exercise, sport and health Focus 4 Professionalisation in winter sports
    • Methodisch-didaktische Unterrichtsgestaltung (inklusive Gruppenführung und Betreuung) mit Berücksichtigung spielerischer Übungsformen im Schneesport
    • Der österreichische Schilehrplan
    • Englisches Fachvokabular zur Anleitung von Schneesportspielen
    • Unterrichts- und Bewegungslehre 
    • Ausrüstungs- und Gerätekunde
    • Sicherheits- und Gefahrenkunde (Risikomanagement), spezielle Erste Hilfe
    • Organisation und Gestaltung von multisportiven Wintersporttagen unter inklusiven Gesichtspunkten
    • Sicherheitsrelevante, rechtliche Bestimmungen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können fachwissenschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten von Schneesportarten auf fachkompetenten Unterricht transferieren
    • können den Leistungsstand im Schiunterricht in der Grundstufe und Fortbildung bei Lernenden einschätzen
    • sind in der Lage, ein spezifisches Gefahren- und Risikobewusstsein im Schnee zu entwickeln und können Erste-Hilfe-Maßnahmen setzen
    • können auf der Basis der jeweiligen österreichischen Lehrpläne des Schneesports Eigenkönnen demonstrieren und entwickeln dieses weiter
    • können spielerische Übungsformen und Wettkampfsituationen bei Schneesportarten entwickeln und demonstrieren
    • können ein vielseitiges Bewegungsrepertoire von Schneesportarten an unterschiedlichste Bedürfnisse anpassen
    • sind in der Lage, adäquate Entscheidungen für Gruppenführung, Organisations- und Ordnungsrahmen zu treffen
    • können eintägige Schulveranstaltungen im Bereich Schneesport planen, organisieren und gestalten
    • sind in der Lage, die Bedürfnisse von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in Bezug auf Schneesportarten zu beurteilen und zu prüfen und können ihren Unterricht adaptiv gestalten
    • können Ideen für Projekte im Schnee unter fächerübergreifenden Gesichtspunkten entwickeln und in der Unterrichtssprache sowie im inhaltsintegrativen CLIL-Unterricht umsetzen

    Eine qualifizierte Handlungskompetenz zur methodisch-praktischen Umsetzung im Schneesportunterricht sowie eine kritische und reflexive Auseinandersetzung mit Themen des Schneesports und deren Vernetzung in der Praxis sind das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Absolventinnen und Absolventen sind zur Anleitung im alpinen Schilauf im Anfängerunterricht und zur Mitwirkung in der Planung, spielerischen Gestaltung und Begleitung von Winter- und Schneesporttagen befähigt.

    Children perceive themselves and others I 7 N Diversity
    • Language education
    • Social-emotional learning
    Inclusive pedagogy Focus 4 Educational processes and the diversity of perception
    • Komplexe Lernbiografien und Intersektionalität
    • Entwicklung als bedingungsloser Anspruch an den Bildungsprozess – Komponenten der Entwicklung
    • Identifikation und Analyse sinnlicher Wahrnehmungsfähigkeiten (insbesondere des Hörens und Sehens) sowie von Verarbeitungsprozessen der Wahrnehmung mit Blick auf Potenziale des Lernens
    • Diversitätsorientierte Forschungsperspektiven des Lernens und der Entwicklung im Bereich Wahrnehmung
    • (Schrift)Sprach- und Kommunikationssysteme als Ressource und/oder Barriere im Kontext sinnlicher Wahrnehmungsfähigkeiten
    • Sozial-emotionale Zusammenhänge: Chancen und Herausforderungen auf individueller und gruppendynamischer Ebene

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können komplexe Lernbiografien und Intersektionalität rekonstruieren sowie an Wahrnehmung orientiert und ressourcenfokussiert diskutieren
    • sind in der Lage, die Heterogenität von Schülerinnen und Schülern diversitätsorientiert anzuerkennen sowie individuelle Entwicklungsverläufe fachsprachlich zu beschreiben
    • sind in der Lage, sinnliche Wahrnehmungsfähigkeiten v.a. des Hörens und des Sehens sowie Verarbeitungsprozesse der Wahrnehmung zu identifizieren, zu analysieren und potenzialorientiert für Lehr-Lern-Arrangements zu nutzen
    • sind in der Lage, sich im Hinblick auf die Begleitung von Lehr-Lern- und Entwicklungsprozessen reflektierend und analysierend mit Forschungsergebnissen auseinanderzusetzen und können daraus handlungsleitende Zusammenhänge zum heterogenen Schulfeld herstellen
    • können eigenständig und kollaborativ Fachliteratur mit Fokus auf Wahrnehmungsprozesse zu individuellen Aufgabenstellungen in ihrer zukünftigen Profession recherchieren und präsentieren
    • sind in der Lage, aus einem Repertoire an (Schrift)Sprach- und Kommunikationssystemen lösungsorientiert eine Auswahl zu treffen und als begründete Ressource in den Bildungsprozess zu integrieren
    • sind in der Lage, didaktisches Wissen zur Gestaltung barrierefreier Lernräume und -szenarien im Hinblick auf v.a. Hören und Sehen zu erweitern
    • können individuelle und gruppendynamische Chancen und Herausforderungen im Kontext komplexer Lernbiografien, die sich aus sozial-emotionalen Entwicklungsverläufen im Kontext Wahrnehmung ergeben, beschreiben und analysieren und präventive Begleitprozesse skizzieren.

    Sinneswahrnehmungen, insbesondere Hören und Sehen, und Wahrnehmungsverarbeitung spielen in Lernprozessen eine bedeutsame Rolle. Ausgehend von komplexen Lernbiografien befassen sich die Studierenden mit Komponenten der kindlichen Entwicklung im Zusammenhang mit Wahrnehmungsprozessen und damit verknüpfter sozial-emotionaler Chancen und Herausforderungen in heterogenen Lerngemeinschaften. Aktuelle Forschungsergebnisse bieten einen diversitätsorientierten Blick auf Lernpotenziale und -barrieren, etwa im Bereich der Kommunikationsunterstützung.

    Children perceive themselves and others II 7 N Diversity
    • Language education
    • Media education
    • Diversity/inclusion
    Inclusive pedagogy Focus 4 Cooperative teaching–learning culture and diversity of perception
    • (Fach)Didaktisch relevante und datenbasierte Beobachtungsverfahren und formative Diagnosemöglichkeiten
    • Identifikation von Ressourcen und Barrieren für das individuelle und gemeinsame Lernen
    • Diagnostisches Handeln – diversitätssensible Entwicklungsförderung
    • Kooperatives Classroom-Management in inklusiven Lernumgebungen; Co-Planning und Co-Teaching
    • Alternative Lehrpläne und Lehrplanergänzungen für die Bereiche Hören und Sehen
    • Planung, Organisation und Evaluierung Inklusion unterstützender Lehr-Lern-Szenarien in heterogenen Gruppen
    • Lernstandserhebung sowie Leistungsfeststellung und -beurteilung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Wahrnehmungsprozesse

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, ihr (fach)didaktisches Wissen zu Wahrnehmungsprozessen und damit assoziierte datenbasierte Beobachtungsverfahren und formative Diagnosemöglichkeiten kompetent zu erweitern und an Diversität orientiert anzuwenden
    • können Ressourcen und Barrieren an Wahrnehmungsprozessen orientiert für das individuelle und gemeinsame Lernen identifizieren und lösungsorientierte Fachgespräche führen
    • sind in der Lage, diversitätssensible Entwicklungsförderung darzulegen und theoriegeleitet zu begründen
    • sind in der Lage, in ihrem Praxisfeld Classroom-Management (Fokus: sinnliche Wahrnehmungsprozesse) im Sinne einer positiven Interdependenz aufzubauen und im Team eine aktive Rolle für alle Lernenden zu übernehmen
    • können individuelles, gemeinsames und gegenseitiges Lernen in heterogenen Gruppen fachwissenschaftlich und -didaktisch kooperativ planen, organisieren und evaluieren
    • sind in der Lage, Lernmaterial für Wahrnehmungsprozesse zu adaptieren, innovative Formen der digitalen Bildung und der assistierenden Technologien zu nutzen sowie Assistenzsysteme in der Planung zu berücksichtigen
    • können Unterrichtsplanung und Lernstandserhebung unter Beachtung aktuell gültiger gesetzlicher Rahmenvorgaben an besondere Wahrnehmungsbedingungen von Lernenden adaptieren, durchführen und evaluieren
    • sind in der Lage, Leistungsfeststellung und -beurteilung mit Berücksichtigung alternativer Lehrplanbezüge (LBVO) nach aktuell gültiger Rechtslage zu kontextualisieren.

    Adäquate Förderung basiert auf pädagogischer, handlungsleitender Diagnostik, Wissen über Bildungsprozesse in der Praxis und effizientem, kooperativem Classroom-Management. Davon ausgehend erwerben Studierende zentrale Kenntnisse und Kompetenzen in der Gestaltung von inklusiven Lehr-Lern-Settings, im Co-Planning, Co-Teaching und hinsichtlich gesetzlicher Vorgaben für Lehrplan und Leistungsbeurteilung im Kontext unterschiedlicher Ausgangslagen der Wahrnehmungsbereiche.

    Children enjoy learning 7 N Diversity
    • Language education
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 Individualisation and potential-oriented coaching
    • Heterogenität und Lernvoraussetzungen: Beobachtung von Lernen und Analyse von kognitiven Ausgangslagen und Aspekten der Wahrnehmung
    • Kindliche Entwicklung und Transition
    • Lehrperson als Lerncoach: Aufgaben und Rollenverständnis
    • Elemente des Coachings: Dimensionen und Methoden
    • Grundlagen der Begabungs- und Begabtenforschung
    • Begabungsmodelle
    • Begabungsfördernde Lernkultur

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, für die Anerkennung der Heterogenität einer Gruppe von Lernenden auf ein evidenzbasiertes Repertoire an Beobachtungs- und Analysekriterien zurückzugreifen
    • sind in der Lage, Beobachtungs- und Wahrnehmungsbereiche bildungs- und fachsprachlich zu benennen
    • können erworbenes Grundlagenwissen im Hinblick auf die Schuleingangsphase und den Anfangsunterricht diskutieren
    • können Entwicklungs- und Transitionsprozesse durch Auswahl und Bereitstellung von adäquaten Arbeitsmaterialien unterstützen
    • sind in der Lage, aus einem differenzierten Rollenverständnis als Lehrperson/Lerncoach zu agieren
    • sind in der Lage, Dimensionen des Lerncoaching zu thematisieren, zu reflektieren und Strategien des Lerncoaching anzuwenden
    • können basierend auf Wissen zu Begabung und Begabungsförderung lernfördernde Umgebungen gestalten
    • können Konzepte der Lernbegleitung sowohl für den individualisierten als auch für den gemeinsamen Unterricht einsetzen.

    Zu den zentralen Dimensionen des Coachings gehört die Analyse der Lernausgangslagen. Wesentliche Kriterien der Beobachtung von individuellen Lernvoraussetzungen werden angeleitet und in ihrer Relevanz für Lehr-Lern-Prozesse analysiert. In ihrer lösungsorientierten Funktion wird die Lehrperson zum Lerncoach mit entsprechenden beratenden und begleitenden Kompetenzen. Dieser potenzialorientierte Zugang wird durch Wissen über aktuelle Forschungsergebnisse zur Begabungs- und Begabtenforschung komplettiert.

    Children learn at school locations with lived multilingualism 7 N Diversity
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    Language education / MSP Focus 4 Teaching and learning in a multilingual society
    • Schulstandorte mit gelebter Mehrsprachigkeit: spezifische Herausforderungen und pädagogische Aufgabenstellungen
    • Handlungs- und Aufgabenfelder von Lehrpersonen in mehrsprachigen Settings
    • Didaktische Modelle für inklusive Lehr- und Lernformen im mehrsprachigen Klassenzimmer
    • Strukturverständnis von Sprachen als Grundlage diversitätssensibler Begegnung
    • Minderheitensprachen Europas und Österreichs und Perspektiven ihrer Förderung im Bildungssystem
    • Einsatz alternativer Kommunikations-, Sprach- und Schriftsysteme in der gemeinsamen Unterrichtsgestaltung
    • Sprachenporträts und Sprachenbiografien
    • Bewusstseinsbildung für verschiedene Sprachregister und Kommunikationsformen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • vergleichen und diskutieren Modelle von Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit, um spezifische Herausforderungen und pädagogische Aufgabenstellungen zu ergründen
    • kennen Handlungs- und Aufgabenfelder von Lehrpersonen an Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit und analysieren diese im Hinblick auf ihre künftige Tätigkeit als Lehrkraft
    • vergleichen und diskutieren (auch digitale) Modelle für Lehr- und Lernformen in mehrsprachigen Klassenzimmern
    • kennen Sprachensteckbriefe, auch von Minderheitensprachen, und nutzen ihr daraus erworbenes Wissen über Verbreitung, Geschichte und Struktur einzelner Sprachen in Österreich, Europa und in der Welt für eine fehlertolerante und Herkunftssprachen respektierende Sprachkultur
    • erstellen Sprachenporträts und lesen Sprachenbiografien, um ihr pädagogisches Selbstverständnis als auch ihre diversitätssensible Einstellung zu vertiefen
    • kennen Methoden, um verschiedene Kommunikationsformen und alternative Sprach- und Schriftsysteme (z.B. Gebärdensprache) im Lehr-Lern-Geschehen einzusetzen
    • kennen die Unterschiede zwischen verschiedenen sprachlichen Registern von der Allgemein- bis zur Bildungssprache und sind sich ihrer sprachlichen Vorbildfunktion als Lehrkraft bewusst.

    Die Sprache ist im Bildungswesen weniger denn je als eine einheitliche Sprache zu verstehen. An Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit begegnen einander Kinder, deren familiäre, kulturelle und religiöse Wurzeln sich grundlegend unterscheiden können. Ein wertschätzender Umgang mit Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt gelingt auf der Grundlage von fachwissenschaftlichem und fachsprachlichem Wissen nach dem aktuellen Stand der Sprachlern- und -lehrforschung.

    Children learn in many ways 5 Educational sciences
    7 N Attitude
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    • Social-emotional learning
    Fundamentals of educational science 4 Multi-perspectivity of teaching–learning cultures
    • Leitideen und Überlegungen zu Bildung und Erziehung in Bezug zu Lehr-Lernkulturen
    • Ideengeschichte des Lernens und Lehrens sowie reformpädagogische Innovationen
    • Kompetenzorientierung (u.a. Ideengeschichte der Kompetenz, Aktivierung und Verarbeitungstiefe, Wissensvernetzung und Metakognition, lebensweltliche Anwendung, kriteriale Bezugsnormorientierung)
    • Vielperspektivität von Lehr-Lernkulturen (u.a. forschendes Lernen, genetisches Lernen, kooperatives Lernen, Lernen durch Variationen, philosophierendes Lernen, transformatives Lernen, Lernen durch Vignetten; Mathetik und Lernseitigkeit)
    • Merkmale guten Unterrichts in Bezug zur Kompetenzorientierung und zu Lehr-Lernkulturen
    • Taxonomien des Lernens
    • Pädagogische Diagnostik als Lehre des Erkennens in Bezug zu unterschiedlichen Lehr-Lernkulturen
    • Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung
    • Forschungsethik in Bezug zu Lernen und Lehren

    Die Absolventinnen und Absolventen … 

    • erkennen pädagogische Chancen und Herausforderungen im Kontext von Lehr-Lernkulturen
    • kennen relevante Konzepte der Kompetenzorientierung und des guten Unterrichts
    • sind in der Lage, aktiv unterschiedliche Angebote für Lernende im Unterricht als Ort unterschiedlicher Lehr-Lernkulturen zu erörtern und zu begründen
    • sind in der Lage, vielfältige Bedingungen des Lernens für die Entfaltung von Lern- und Entwicklungspotenzialen zu analysieren und zu reflektieren
    • können unterschiedliche Situationen der beruflichen Praxis aus verschiedenen Perspektiven analysieren und reflektieren
    • sind in der Lage, förderliche Lehr-Lernkulturen aus Sicht der Schüler/innen zu erörtern
    • können neue Formen von Lehr-Lernkulturen zur Entwicklung der eigenen pädagogischen Praxis erörtern
    • können die Gestaltung von Lernumgebungen beschreiben, in denen Kinder ihre Stärken bewusst erleben und sich entwickeln können
    • können kritisch und emanzipativ divergente Modelle und Theorien des Lernens mit Bezug zur Entwicklungspädagogik reflektieren
    • können zu Modellen und Theorien recherchieren und das erworbene Wissen systematisieren, vergleichen und in schriftlichen Arbeiten entweder reflexiv in Beziehung setzen zu eigenen Praxisbeobachtungen (aktueller persönlicher Lehrerhabitus)  und/oder zu persönlichen Erfahrungen (persönlicher Herkunfts- und Schülerhabitus) und/oder zur Entwicklungspädagogik.

    Um Lernen gestalten zu können, sind unterschiedliche Lehr-Lernkulturen und ein an Kompetenzen orientiertes Lernen erforderlich: Das Erkennen, Unterscheiden und Beurteilen von Lehr-Lernkulturen sowie von Merkmalen des guten Unterrichts ermöglicht Studierenden eine Vielperspektivität auf das Lernen zu entwickeln, um pädagogischen Herausforderungen und Bedürfnissen professionell, innovativ und kreativ begegnen zu können.

    Meeting children with an enquiring attitude 7 N Attitude
    • Language education
    • Scientific work
    Exercise, sport and health Focus 4 Research-based learning – teachers explore movement, sport, and health
    • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation, Forschungsethik)
    • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
    • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
    • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt Bewegung relevanten Herangehensweisen, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. die Wissenschaft vom Sport, forschende Haltungen in der sportpädagogischen Forschung und Didaktik)
    • Untersuchungsdesigns und Konzeptspezifikationen in der sportpädagogischen Haltung
    • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

    Die Absolventinnen und Absolventen … 

    • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
    • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
    • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
    • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
    • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
    • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
    • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
    • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
    • können die für den Schwerpunkt "Bewegung" spezifische forschende Haltung erläutern und anwenden
    • sind in der Lage, Aspekte der Bewegung und Gesundheitsförderung in der Forschung zu reflektieren und in eigenen Forschungsdesigns zu berücksichtigen
    • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
    • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

    Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der Bewegung, des Sports und der Gesundheit erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

    Meeting children with an enquiring attitude 7 N Attitude
    • Language education
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    Inclusive pedagogy Focus 4 Research-based learning – teachers explore inclusive learning
    • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation)
    • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
    • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
    • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt Inklusive Pädagogik relevanten Forschungspraktiken, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. forschende Haltungen in der Inklusiven Pädagogik und Didaktik)
    • Forschungsthemen der Inklusiven Pädagogik, multidisziplinäre Forschungsansätze, ethische und rechtliche Aspekte von Forschung im schulischen Setting
    • Untersuchungsdesigns und Konzeptspezifikationen in der Inklusiven Pädagogik (Beobachtung, Fallarbeit/Kasuistik, Interviews, Vignettenbasiertes Arbeiten und Forschen, partizipative Forschung)
    • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

    Die Absolventinnen und Absolventen … 

    • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
    • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
    • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
    • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
    • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
    • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
    • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
    • können die für den Schwerpunkt "Inklusive Pädagogik" spezifische forschende Haltung erläutern und anwenden
    • können die Multidisziplinarität in den Forschungsthemen der Inklusiven Pädagogik erkennen und daraus Rückschlüsse für das eigene forschende Handeln ziehen
    • sind in der Lage, ethische Aspekte der Forschung zu reflektieren und in eigenen Forschungsdesigns zu berücksichtigen
    • kennen inklusionsspezifische Ausprägungen in Forschungsdesigns – insbesondere Vignettenarbeit und partizipative Forschung – und realisieren diese in ihrer eigenen Entwicklung von Konzepten
    • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
    • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

    Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der Inklusiven Pädagogik erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

    Meeting children with an enquiring attitude 7 N Attitude
    • Language education
    • Scientific work
    Cultural pedagogy Focus 4 Research-based learning – teachers explore aesthetic learning
    • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation)
    • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
    • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
    • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt "Kulturpädagogik" relevanten Herangehensweisen, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. eine Haltung zur eigenen kulturellen und ästhetischen Bildung entwickeln, künstlerisch forschende Haltungen in der kulturpädagogischen Forschung und Didaktik)
    • Rezeption, Analyse und Konzeptentwicklungen in allen künstlerisch-ästhetischen Bereichen (z.B. Bildende Kunst, Musik, Design und Handwerk, Darstellende Kunst, Literatur usw.)
    • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

    Die Absolventinnen und Absolventen … 

    • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
    • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
    • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
    • sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
    • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
    • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
    • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
    • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
    • sind in der Lage, die für den Schwerpunkt "Kulturpädagogik" spezifische künstlerisch-ästhetisch forschende Haltung anzuwenden und umzusetzen
    • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
    • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

    Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der Kulturpädagogik erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

    Meeting children with an enquiring attitude 7 N Attitude
    • Language education
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 Research-based learning – teachers explore the conditions for learning to succeed
    • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation, Forschungsethik)
    • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
    • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
    • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt "Lerncoaching" relevanten Forschungspraktiken, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. forschende Haltungen in der Begleitung von Lernprozessen)
    • Forschungsthemen und Haltungen aus den Bereichen Training, Beratung, Coaching, Mentoring und Lernbegleitung
    • Reflektierte Zugänge zu Diagnosen, diagnostischen Ergebnissen und pädagogischer Förderung mit Schwerpunkt auf Sprache/n und Mathematik
    • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

    Die Absolventinnen und Absolventen … 

    • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
    • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
    • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
    • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
    • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
    • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
    • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
    • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
    • können die für den Schwerpunkt "Lerncoaching" spezifische forschende Haltung erläutern und anwenden
    • sind in der Lage, ethische Aspekte der Forschung zu reflektieren und in eigenen Forschungsdesigns zu berücksichtigen
    • kennen lernbegleitungsspezifische Ausprägungen in Forschungsdesigns und realisieren diese in ihrer eigenen Entwicklung von Konzepten
    • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
    • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

    Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich des Lerncoachings erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

    Meeting children with an enquiring attitude 7 N Attitude
    • Language education
    • Scientific work
    Encounters with nature Focus 4 Research-based learning – teachers explore scientific learning
    • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation, Forschungsethik)
    • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
    • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
    • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt "Naturbegegnung" relevanten Herangehensweisen, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. forschende Haltungen in der naturwissenschaftlichen Forschung und Didaktik sowie Experimentierkompetenz der Primarstufe)
    • Analyse ausgewählter naturwissenschaftlicher Phänomene
    • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

    Die Absolventinnen und Absolventen … 

    • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
    • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
    • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
    • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
    • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
    • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
    • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
    • können die für den Schwerpunkt "Naturbegegnung" spezifische forschende Haltung erläutern und anwenden
    • sind in der Lage, ausgewählte naturwissenschaftliche Phänomene zu analysieren
    • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
    • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

    Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der Naturbegegnung erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

    Meeting children with an enquiring attitude 7 N Attitude
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Scientific work
    Language education / MSP Focus 4 Research-based learning – teachers explore language learning processes
    • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation, Forschungsethik)
    • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
    • Entwicklung von berufsfeldbezogenen Forschungsfragen im Themenfeld Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit und entsprechender Forschungsdesigns
    • Kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand der Mehrsprachigkeitstheorie, der Spracherwerbs-, Sprachlern- und lehrforschung sowie der Kulturwissenschaften im Prozess forschenden Lernens
    • Theorie- und kriteriengeleitete Analyse kultureller Artefakte (Literatur, Musik, Kunst, Tanz, Theater u.a.), von Lernmedien und Lernprodukten zur Erschließung und Evaluation didaktischer Potenziale im mehrsprachigen Kontext
    • Theorie- und kriteriengeleitete Auseinandersetzung mit Fallbeispielen zur sprachlichen Entwicklung von Kindern im mehrsprachigen Kontext aus der pädagogischen Praxis als Forschungs- und Lernprozess
    • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

    Die Absolventinnen und Absolventen … 

    • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
    • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
    • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
    • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
    • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
    • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
    • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
    • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
    • setzen sich kritisch reflektiert mit dem aktuellen Forschungsstand der Mehrsprachigkeitstheorie, der Spracherwerbs-, Sprachlern- und -lehrforschung sowie der Kulturwissenschaften auseinander
    • entwickeln in einem Forschungs- und Lernprozess berufsfeldbezogene Forschungsfragen, die das sprachliche und kulturelle Potenzial heterogener Klassen fokussieren
    • kennen verschiedene Forschungsmethoden zur Erkenntnisgewinnung für die pädagogische Praxis im mehrsprachigen Klassenzimmer
    • erkunden im Prozess forschenden Lernens beispielhaft das didaktische Potenzial kultureller Artefakte, von Lernmedien und Lernprodukten für sprachliche Bildung im mehrsprachigen Kontext
    • können auf der Grundlage verschiedener theoretischer Zugänge und wissenschaftlicher Methoden die sprachliche Entwicklung von Kindern anhand von Fallbeispielen analysieren
    • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
    • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

    Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der sprachlichen Bildung erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

    Children encounter mathematics in everyday life 7 N Cultural techniques
    • Language education
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • Diversity/inclusion
    Inclusive pedagogy Focus 4 Promotion in the (pre-)numerical area in heterogeneous learning communities
    • Lernausgangslagen: sprachliche, räumliche, wahrnehmungs- und erfahrungsbezogene mathematikrelevante Basiskompetenzen und deren Beobachtung und Analyse
    • Institutioneller Rahmen für das Lernfeld Mathematik: Lehrpläne, Entwicklungspläne und Leistungsbeurteilung unter Berücksichtigung kindlicher Diversität
    • Erschließen von Entwicklungswegen des Lernens: pränumerischer Bereich, arithmetischer und geometrischer Anfangsunterricht, Rechenstrategien und die Ableitung erforderlicher Zwischenschritte
    • Begleitung auf Entwicklungswegen des Lernens: Materialwahl, -erstellung und -adaptierung im Lernfeld Mathematik 
    • Besondere Entwicklungswege des Lernens I: lebenspraktisches Handeln in einer mathematisierten Welt
    • Besondere Entwicklungswege des Lernens II: Begabung und Begabungsförderung im MINT-Bereich

    Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen die diversen Einflüsse innerhalb der kindlichen Entwicklung, die mathematikrelevante Basiskompetenzen mitbestimmen
    • können den Kompetenzstand aus Beobachtung und Analyse ableiten und zum Design von Unterrichtsschritten nutzen
    • erwerben Fachwissen zu institutionell definierten Rahmenbedingungen
    • können innerhalb dieser Rahmenbedingungen Lehr-Lernszenarien im Themenfeld Mathematik entwickeln, welche die kindliche Diversität bei der Kompetenzentwicklung beachten
    • können einen an Diversität und reflexiver Geschlechterpädagogik orientierten mathematischen Anfangsunterricht konzipieren
    • können mathematische Lösungswege in individuell erforderliche Zwischenschritte unterteilen
    • sind in der Lage, Rechenstrategien prozessorientiert zu adaptieren
    • sind in der Lage, Lernmaterialien der pädagogischen Zielsetzung, dem Lernstand und der gewählten Lernstrategie entsprechend für das Lernfeld Mathematik auszuwählen und selbstständig zu erstellen bzw. bedarfs- und bedürfnisbezogen zu modifizieren
    • können die Bedeutung, welche pränumerische und mathematische Grundlagen für das lebenspraktische Handeln einnehmen, erkennen und können Lernende diesbezüglich adäquat und geschlechtergerecht vorbereiten
    • können pädagogischen Fragestellungen, die besondere Begabungen im MINT-Bereich aufwerfen, erkennen und können diese durch entsprechendes unterrichtliches Handeln entwicklungsfördernd beantworten.

    Die Heterogenität einer Lerngemeinschaft spiegelt sich auch in den pränumerischen Ausgangslagen und mathematischen Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler wider. Diese Lehrveranstaltung, die auf mathematisch-fachdidaktischen Grundkenntnissen der Studierenden aufbaut, behandelt sich daraus ergebende pädagogische, mathematikbezogene Aufgaben, insbesondere Diagnostik, Zielsetzungen, Förderung sowie besondere Lernpfade in den Bereichen Lebenspraktisches Handeln und der Begabungs- und Begabtenförderung.

    Children find ways to calculate 7 N Cultural techniques
    • Language education
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • Diversity/inclusion
    • English
    Learning coaching Focus 4 Observation and analysis in the learning field of mathematics
    • Fachmathematische und mathematikdidaktische Grundlagen diagnostischer Prozesse
    • Diagnostische Methoden und Instrumente
    • Rechenschwäche
    • Fehleranalyse
    • Mathematische Kompetenzen fördern
    • Mathematische Potenziale begleiten
    • Fachbezogene Sprachensensibilität
    • Feedbackkultur zu mathematischen Entwicklungsniveaus
    • CLIL-Strategien für einen inhaltsintegrativen Mathematikunterricht

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen diagnostische Prozesse im Bereich fachmathematischer und mathematikdidaktischer Grundlagen
    • kennen diagnostische Methoden und Instrumente für das Lernfeld Mathematik
    • können diagnostische Methoden und Instrumente vergleichen, kritisch beurteilen und als Grundlage für weitere individuelle Fördermaßnahmen mit besonderem Blick auf Potenziale heranziehen
    • sind in der Lage, ihr erweitertes fachmathematisches Wissen hinsichtlich diagnostischer Prozesse anzuwenden
    • kennen verschiedene Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kompetenzerwerb in Mathematik und mögliche Hürden einschließlich der Symptomatik einer Rechenschwäche
    • können ihr vertieftes mathematikdidaktisches Wissen zur Fehleranalyse in der Förderung individueller mathematischer Lernprozesse nutzen
    • kennen unterschiedliche Methoden, um individuelle mathematische Kompetenzen zu fördern und individuelle Potenziale bestmöglich zu begleiten
    • sind in der Lage, sprachensensiblen Unterricht in Mathematik zu gestalten
    • können ihr erweitertes Handlungsrepertoire zur Gestaltung und Kommunikation ressourcen- und förderorientierten Mathematikunterrichts anwenden
    • können auf der Basis einer angemessenen, professionellen Grundhaltung den Lernenden ein wertschätzendes, konstruktiv-informatives und differenziertes Feedback zum Entwicklungs- und Kompetenzniveau in Mathematik geben
    • sind in der Lage, mittels geeigneter CLIL-Strategien inhaltsintegrativen Mathematikunterricht mit Blick auf die Potenziale der Schülerinnen und Schüler zu planen.

    Die Studierenden erweitern und vertiefen ihr fachmathematisches und mathematikdidaktisches Wissen zur Erfassung und Begleitung individueller mathematischer Lernprozesse. Zudem werden in dieser Lehrveranstaltung Diagnose- und Fördermöglichkeiten in heterogenen Klassen unter Berücksichtigung empirischer Forschungsergebnisse vorgestellt. Die Studierenden erweitern ihr Handlungsrepertoire zur Gestaltung und Kommunikation eines ressourcen- und förderorientierten Mathematikunterrichts.

    Children discover ways to read and write 7 N Cultural techniques
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 Observation, analysis, and guidance in the learning field German
    • Heterogenität und Kreativität im Schriftspracherwerb
    • Alphabetisierung und Mehrsprachigkeit
    • Identifikation von individuellen Lernausgangslagen im Bereich des Lesens und Rechtschreibens
    • Ziel- und ressourcenorientierte Begleitung beim Aufbau der Lese- und Rechtschreibkompetenz
    • Evidenzbasierte Begleitung und Förderung des Lernens von Lesen und Rechtschreiben
    • Feedbackkultur im Kontext des Schriftspracherwerbs

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, Heterogenität, Vielfalt und Kreativität als Faktoren des Schriftspracherwerbs zu erkennen und zu reflektieren
    • kennen die Charakteristika verschiedener Sprachen und wissen um ihre sprachbiografische Relevanz bei der Alphabetisierung
    • können verschiedene psychophysische Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb identifizieren und Strategien zur Kompensation von Barrieren entwickeln
    • können unterschiedliche pädagogisch-diagnostische Verfahren im Bereich des Lesens und Schreibens vergleichen, kritisch beurteilen und aus deren Ergebnissen eine entwicklungsorientierte, potenzialfokussierte Begleitung ableiten
    • sind in der Lage, einen individuellen, ressourcenorientierten Aufbau von Lese- und Rechtschreibkompetenz zu initiieren und zu begleiten
    • können fach- und sprachdidaktische Methoden zur evidenzbasierten Förderung des Lesens und Rechtschreibens lernorientiert auswählen
    • können auf der Basis einer angemessenen professionellen Grundhaltung den Lernenden ein wertschätzendes, konstruktives und differenziertes Feedback zum individuellen schriftsprachlichen Entwicklungsniveau geben.

    Die Studierenden erweitern und vertiefen in dieser Lehrveranstaltung ihr fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Wissen über Beobachtung, Analyse und Begleitung individueller schriftsprachlicher Lernprozesse. Hintergrundinformationen zu verschiedenen Erstsprachen und deren Einfluss auf den Alphabetisierungsprozess sowie Kenntnisse individueller Lernausgangslagen bilden die Basis für diesen pädagogischen Prozess.

    Children experience the world in a new language 7 N Cultural techniques
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Diversity/inclusion
    Language education / MSP Focus 4 German as a second language
    • Heterogenität des sprachlichen Ausdrucksvermögens und Entwicklung des Sprachstands
    • Verfahren zur Beobachtung des sprachlichen Ausdruckvermögens und zur Bestimmung des Sprachstandes
    • Kritische Betrachtung unterschiedlicher diagnostischer Verfahren zur Erhebung des Sprachstandes 
    • Anwendungswissen zu den Instrumenten der Sprachstandsbeobachtung und den Verfahren der Sprachstandsfeststellung in heterogenen Klassen
    • Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf die individuellen Voraussetzungen und Potenziale der Schülerinnen und Schüler
    • Individualisierte sprachliche Unterstützung auf diagnostischer Grundlage in Form von Förderplänen
    • Methodenvielfalt zur Durchführung eines förderdiagnostisch gestützten Sprach(en)unterrichtes in heterogenen Lerngruppen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen die grammatische Progression im Zweitspracherwerb
    • können die Instrumente zur Sprachstandsbeobachtung und Verfahren zur Sprachstandsfeststellung kritisch beschreiben und vergleichen
    • können Verfahren zur Bestimmung des Sprachstandes analysieren und auswählen
    • sind in der Lage, Ergebnisse aus diesen Verfahren zu reflektieren
    • können die Ergebnisse daraus nutzen, um die sprachliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu diagnostizieren
    • können ihr Wissen über die unterschiedlichen Verfahren zur Erhebung des Sprachstandes für die Entwicklung individualisierter, die Lernausgangslagen und Potenziale respektierender Förderpläne nutzen
    • kennen didaktische Modelle zur Planung eines förderdiagnostisch gestützten Sprach(en)unterrichtes
    • können vielfältige Methoden im Sprachenunterricht anwenden.

    Die Studierenden lernen in dieser Lehrveranstaltung die grammatische Progression im Erwerb der Zweitsprache Deutsch und verschiedene, darauf basierende Verfahren zur Erhebung des Sprachstandes von Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Erstsprache kennen. Sie vergleichen diese kritisch und erwerben Anwendungswissen zur Durchführung individueller Sprachstandsbeobachtungen im Kontext der gesamten Lerngruppe. Sie entwickeln auf dieser Basis individualisierte Förderpläne und entwerfen heterogenitätsfreundliche Konzepte für einen sprachfördernden Unterricht.

    Children are multilingual and differently abled 7 N Cultural techniques
    • Language education
    • Diversity/inclusion
    • English
    Language education / MSP Focus 4 Teaching language(s) consciously
    • Kreative Aspekte in der Förderung sprachlicher Begabungen und Potenziale 
    • Alltagssprache, Bildungssprache, Fachsprache
    • Methodenvielfalt zur individualisierten sprachlichen Unterstützung
    • Gestaltung eines sprach(en)sensiblen Unterrichts in Mathematik und Naturwissenschaften sowie im Kunst- und Werkunterricht
    • Interkomprehension und metakognitive Strategien zur Förderung des Sprach(en)bewusstseins in den MINT-Fächern
    • Interkomprehension und metakognitive Strategien zur Förderung des Sprach(en)bewusstseins in den kreativen Fächern

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können ihr Grundwissen in der Begabungs- und Begabtenförderung sowie in der Kreativitätsforschung für die Prozesse der sprachlichen Entwicklung nutzen
    • sind in der Lage, Ergebnisse aus der Begabungs- und Begabtenforschung sowie aus der Kreativitätsforschung zu reflektieren
    • kennen den Unterschied zwischen Alltagssprachen, Bildungssprachen und Fachsprachen
    • kennen vielfältige Methoden zur individualisierten sprachlichen Unterstützung sowohl in der Unterrichtssprache als auch in der lebenden Fremdsprache Englisch in interdisziplinären Kontexten
    • können Unterrichtssequenzen im Hinblick auf ihr unterrichtpraktisches Tätigsein analysieren
    • kennen didaktische Modelle zur Gestaltung eines sprach(en)sensiblen Unterrichts in Mathematik und in den Naturwissenschaften
    • kennen didaktische Modelle zur Gestaltung eines sprach(en)sensiblen Kunst- und Werkunterrichts sowohl in der Unterrichtssprache als auch in der lebenden Fremdsprache Englisch
    • können diese Erkenntnisse im Hinblick auf die selbsttätige Planung und Durchführung von Unterrichtseinheiten nutzen
    • kennen Methoden der Interkomprehensionsdidaktik und reflektieren diese im interdisziplinären Kontext.

    Die Studierenden lernen die Vielfalt der Sprachregister und die Schlüsselfunktion von Sprache in Bildungsprozessen kennen und können fachliche Lerninhalte in verschiedenen Unterrichtsfächern sprach(en)bewusst und sprach(en)sensibel vermitteln. Sie erkennen die Bedeutung methodisch-didaktischer Konzepte für den Aufbau von Bildungssprache sowie Fachsprachen und der lebenden Fremdsprache Englisch als Fach sowie in seiner inhaltsintegrativen Form. Dabei berücksichtigen sie die Förderung besonderer sprachlicher Begabungen ebenso wie kreative Lernformen.

    Children practise movement at school 7 N Practical pedagogical studies (PPS)
    • Health promotion
    • Diversity/inclusion
    • Scientific work
    Exercise, sport and health Focus 4 School practice fields – movement and sport
    • Aktionsforschung zu spezifischen fachdidaktischen Fragestellungen (Unterrichtspraxis)
    • Reflektierendes Planen und Handeln im Sportunterricht (Unterrichtspraxis)
    • Methodisch angeleitete Auseinandersetzung im praktischen Handlungsfeld (Unterrichtspraxis)
    • Forschende Grundhaltung im Sportunterricht (Unterrichtspraxis)
    • Professionalisierung reflexiver Kompetenz im Sportunterricht 
    • Implementierung fachdidaktischen Wissens in die Unterrichtsplanung
    • Aktionsforschung

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, bewegtes Lernen als Unterrichtsprinzip zu verstehen
    • sind in der Lage, aufgrund fachdidaktischer Einsichten sportliche Entwicklungspotenziale bei Lernenden der Primarstufe zu fördern (Unterrichtspraxis)
    • können eine forschende Grundhaltung zur Professionalisierung ihres Unterrichts entwickeln und anwenden (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, langfristige Planungskonzepte in Bewegung und Sport zu entwerfen
    • können fachdidaktisches Wissen in ihren Unterrichtsplanungen reflektieren
    • können in Projekten fächerübergreifenden Unterricht verwirklichen (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, Unterricht aus interdisziplinärer Sicht mit dem Schwerpunkt Heterogenität, Differenzierung und Individualisierung zu planen und durchzuführen (Unterrichtspraxis)
    • können die Bereitschaft zur Selbst- und Fremdevaluation vertiefen
    • können Kompetenzen im Bereich Kommunikation, Teamfähigkeit und Organisation entfalten.

    Die Entwicklung erweiterter Kompetenzen im Handlungsfeld Bewegung und Sport ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Unter besonderer Berücksichtigung der Synthese von Fachwissenschaft und Fachdidaktik mit der Unterrichtspraxis und der individuellen Eigenkompetenz der Studierenden werden unter professioneller Begleitung reale Unterrichtssituationen gestaltet, erprobt, reflektiert und evaluiert. Zudem wird die Aktionsforschung zu spezifischen fachdidaktischen Fragestellungen thematisiert.

    Children are your counterpart 7 N Practical pedagogical studies (PPS)
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Diversity/inclusion
    Inclusive pedagogy Focus 4 Adaptive teaching design in the inclusive learning space
    • Adaptive Planung und Gestaltung von Unterricht in speziellen Lehr-Lern-Settings (Unterrichtspraxis)
    • Individuell auf die Lernbiografie adaptierte Förderung in verschiedenen Settings und Lernräumen (Unterrichtspraxis)
    • Konzeption kooperativer und Inklusion fördernder Lernszenarien
    • Co-Teaching: Studierende – Mentor/in; Studierende – Studierende (Unterrichtspraxis)
    • Analyse sozialer Prozesse innerhalb des Lehr-Lern-Umfelds
    • Forschendes Lernen als Instrument adaptiver Unterrichtsgestaltung
    • Theoriegeleitete Unterrichtsevaluation
    • Pädagogisch-therapeutische Unterstützungssysteme in der Praxis

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, Lehr-Lern-Arrangements in kleinen und großen Lernsettings unter Berücksichtigung der Heterogenität der Lernenden und ihrer Lernprozesse zu gestalten und adaptiv passende Zugänge zu Bildungsinhalten zu schaffen (Unterrichtspraxis)
    • können aus Diagnoseergebnissen Förderkonzepte ableiten, planen, realisieren und reflektieren (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, pädagogische Situationen in der Schule kriteriengeleitet und datengestützt zu analysieren und in ihr unterrichtliches Handeln einzubeziehen (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, Lernende individuell wahrzunehmen, ihre Lernausgangslagen zu erkennen und daraus Fördermöglichkeiten abzuleiten
    • können soziale Beziehungen auf der Basis von Empathie, Wertschätzung und Respekt gestalten (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, pädagogisches Handeln am Bild des Kindes als "Akteur seiner Entwicklung" zu orientieren
    • sind in der Lage, im Team Unterricht inklusionsorientiert zu konzipieren, zu realisieren und zu analysieren (Unterrichtspraxis)
      sind in der Lage, ihre Unterrichtsgestaltung reflexiv zu analysieren und daraus das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern und zu optimieren
    • können die Entwicklung ihrer Lehrerpersönlichkeit und ihres pädagogischen Selbstverständnisses individuell und im Peer-to-Peer-Dialog reflektieren
    • sind in der Lage, motivationale, sozial-emotionale und interaktive Prozesse innerhalb der Schülergruppe zu erkennen und auf diese konstruktiv zu reagieren (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, theoriegeleitetes Fachwissen und Ergebnisse persönlicher Reflexion für die je individuelle Lehr-Lern-Situation anzuwenden (Unterrichtspraxis)
    • können konstruktiv-kritisch entwicklungsfördernde Rückmeldung zu Aktivitäten der Lernenden geben und in den Kontext ihres eigenen unterrichtlichen Handelns setzen.

    Adaptiver Unterricht leitet seine Gestaltung von der Klassenzusammensetzung hinsichtlich individueller und lernrelevanter Voraussetzungen und den Interaktionen zwischen Lehrer/in und Lernenden ab. Studierende erproben fachliche und didaktisch-methodische Kompetenzen in heterogenen Settings in der Praxis und entwickeln durch kritisches Reflektieren ihr pädagogisches Handeln im Hinblick auf Wahrnehmung von Heterogenität und Ressourcenorientierung weiter. Das eigene professionelle Handeln hinsichtlich der Bedürfnisse von Lernenden und der sozialen Interaktionen in Gruppen werden kritisch reflektiert und evaluiert.

    Children experience learning coaching 7 N Practical pedagogical studies (PPS)
    • Language education
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 Observation, analysis, and support in practice
    • Planung von teilnehmender und nicht-teilnehmender Beobachtung (Unterrichtspraxis)
    • Indikatoren für die Identifizierung von Potenzialen und Barrieren im individuellen Lernprozess (Unterrichtspraxis)
    • Assistierende und unterrichtliche Tätigkeiten zur Praxiserprobung pädagogisch-analytischer und lernförderlicher Vorgänge (Unterrichtspraxis)
    • Analysegestützte Reflexion und Planung individueller Förderung von Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Unterrichtssequenzen (Unterrichtspraxis)
    • Auswertung und Evaluierung von teilnehmender und nicht-teilnehmender Beobachtung 
    • Diskussion individueller Maßnahmen und Settings zur Überwindung von Barrieren und zur Förderung von Begabung 
    • Dokumentation und Evaluation von potenzial- und ressourcenorientierten Fördermaßnahmen

    Die Absolventinnen und Absolventen … 

    • setzen Beobachtung als ein geeignetes Mittel zur Identifizierung von Potenzialen und Barrieren ein (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, dialogisch und mit geeigneten Methoden Beobachtungen individueller Lernprozesse auszuwerten
    • sind in der Lage, ihr fachdidaktisches Wissen und Können als Beobachtende, Analysierende und unterrichtlich Handelnde im Diskurs mit allen Beteiligten zu reflektieren, zu erweitern und individuelle Maßnahmen allein oder gemeinsam abzuleiten
    • sind in der Lage, ihre Fertigkeiten des Lerncoachings im unterrichtspraktischen Kontext einzusetzen und weiterzuentwickeln (Unterrichtspraxis)
    • können die von ihnen angebotene individualisierte Unterstützung hinsichtlich Durchführung und Ergebnis reflektieren und evaluieren
    • können die soziale Perspektive ihres pädagogischen Handelns erkennen und partizipative, von gegenseitigem Feedback geprägte Lehr-Lern-Situationen gestalten (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, differenzierte Unterrichtsangebote in Deutsch, Mathematik und Englisch zur Förderung und Forderung von Schülerinnen und Schülern gemäß deren Stärken und Schwächen zu planen
    • sind in der Lage, offene und kooperative Unterrichtsmethoden einzusetzen, um ihr Repertoire an förderlichen Lernsettings zu erweitern (Unterrichtspraxis)
    • erproben, dokumentieren und optimieren ihre Fertigkeiten der Analyse und Unterstützung von Lernprozessen im unterrichtspraktischen Kontext (Unterrichtspraxis).

    Beobachtungsprozesse in verschiedenen Lernumgebungen ermöglichen die Entwicklung und Umsetzung von potenzial- und ressourcenorientierter Förderung in den Lernfeldern Mathematik, Deutsch und Englisch. Fachanalytische und fachdidaktische Methoden werden zur Feststellung von Schülerkompetenzen bzw. Kompetenzstufen und zur Planung individuell adaptierter Fördermaßnahmen – sowohl im Sinne von Förderbedarf als auch von Begabung – verwendet. In unterrichtlichen Einzel- und Gruppensituationen findet die praktische Umsetzung statt.

    Children develop, test, and reflect on their musical–artistic projects 7 N Practical pedagogical studies (PPS)
    • Language education
    • Social-emotional learning
    Cultural pedagogy Focus 4 Cultural education practice in the learning field of school
    • Schule als zentraler Ort von Kulturarbeit und damit verbundener Aktionsforschung, insbesondere Lesson Study (Unterrichtspraxis)
    • Methoden kultureller Vermittlungstätigkeit (Unterrichtspraxis)
    • Musikalische und künstlerische Lernarbeit im Vergleich (Unterrichtspraxis)
    • Einsatz musikalischer und künstlerischer Gestaltungsformen in Lehr-, Lern- und Forschungsprozessen (Unterrichtspraxis)
    • Zusammenschau von Theorie, Praxis und Kunstdimensionen als dialogisch-integrative Lernprozesse
    • Auffinden und Erkennen von individuellen kreativen und künstlerischen Schwerpunkten

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können altersadäquate und differenzierte Zugänge zu musikalisch-künstlerischen Werken entwickeln und anwenden (Unterrichtspraxis)
    • verfügen über einen Einblick in die Praxis, Methoden und Bedingungen kulturellen Arbeitens in der Schule
    • können persönlich-kreative und musikalisch-künstlerische Kompetenzen in ein dialogisch-integratives Projekt einbringen (Unterrichtspraxis)
    • verfügen über ein Kunst und Musik bezogenes Methodenrepertoire, um bei ihren Schülern und Schülerinnen entsprechende Lernprozesse auszulösen und diese in allen ihren Phasen unterstützend zu begleiten
    • können die Lernprozesse als Professionelle Lerngruppe forschend begleiten (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, inhaltliche, formale oder sonstige Impulse der Gruppe aufzunehmen, zu verarbeiten und weiterzuentwickeln (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, kreative Projekte in der Gruppe als dynamische Prozesse zu verstehen
    • können kreative Prozesse in allen ihren Phasen unterstützend begleiten (Unterrichtspraxis)
    • kennen Feedbackmechanismen, um andere in ihrem Handeln positiv zu bestärken und auf ihrem individuellen Weg
      zu begleiten.

    Mit Blick auf Schule als zentralen Ort von Kulturarbeit wird anhand einer gemeinsamen Themenstellung in Gruppen eine überschaubare kulturpädagogische Praxisarbeit entwickelt, durch die eine Weiterentwicklung und Vertiefung in der schulpraktischen Erfahrung erfolgt. Ausgangspunkt sind die vielfältigen Formen kulturpädagogischer und kultureller Vermittlungstätigkeit in Verbindung mit den spezifischen Methoden musikalischen und künstlerischen Arbeitens, Lernens und Lehrens.

    Children discover the world in front of the school 7 N Practical pedagogical studies (PPS)
    • Environmental education
    • Entrepreneurship Education
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    Encounters with nature Focus 4 Testing of practical learning opportunities in schools with a focus on research-based learning
    • Unterrichtsprojekt forschendes Lernen (Unterrichtspraxis)
    • Planung und Durchführung von Projektunterricht (Praxisprojekt) zu ausgewählten naturwissenschaftlich-technischen Themenstellungen (Unterrichtspraxis)
    • Exemplarisches experimentelles Untersuchen von Naturphänomenen und Praktizieren naturwissenschaftlicher Arbeits- und Zugangsweisen zu kindlichem forschend-entdeckenden Lernen im Sachunterricht (Unterrichtspraxis)
    • Auswahl passender Medien unter Berücksichtigung von Heterogenität und Individualisierung (Unterrichtspraxis)
    • Theoriegeleitete Reflexion naturwissenschaftlicher Lernangebote
    • Chancen, Grenzen und Notwendigkeit naturwissenschaftlicher Bildungsprozesse in der Kindheit
    • Chancen und Grenzen naturwissenschaftlichen Lernens in der Kindheit unter vordisziplinärer, domänenspezifischer und interdisziplinärer Perspektive
    • Forschendes Lernen als Methode naturwissenschaftlich-phänomenorientierten Sachunterrichts

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, selbst erstellte theoriegeleitete Lernangebote für den naturwissenschaftlichen Sachunterricht zu reflektieren
    • sind in der Lage, ein Praxisprojekt, das mit den Methoden des forschenden Lernens ein sachunterrichtliches Phänomen in einem alters- und entwicklungsadäquaten, gendersensiblen Lernsetting thematisiert, zu konzipieren
    • kennen einschlägige Experimentiersituationen und berücksichtigen dieses Wissen bei der Entwicklung kognitiv aktivierender Lernumgebungen für die Praxis
    • können eine gezielte Auswahl von Medien zur Veranschaulichung zentraler Inhalte treffen bzw. diese selbst erstellen
    • können schulische Unterrichtspraxis unter Berücksichtigung von Heterogenität und Individualisierung planen, gestalten und reflektieren (Unterrichtspraxis)
    • kennen die Bedeutung fachdidaktischer Forschungsergebnisse zum naturwissenschaftlichen Sachunterricht für die
      Schulpraxis
    • können die naturwissenschaftlichen Konzepte gegenüber Alltagsvorstellungen abgrenzen und stellen kindliche
      Alltagsvorstellungen wissenschaftlichen Konzepten gegenüber
    • kennen Vorstellungen von Lernenden zu naturwissenschaftlichen Konzepten und können sich daraus ergebende
      Lernschwierigkeiten erkennen und lösen
    • sind in der Lage, naturwissenschaftliche Sachverhalte unter Berücksichtigung des Vorverständnisses von Lernenden zu erklären (Unterrichtspraxis)
    • erkennen einschlägige Experimentiersituationen als Lernsituationen und berücksichtigen dieses Wissen bei
      der Entwicklung kognitiv aktivierender Lernumgebungen für den unterrichtspraktischen Einsatz (Unterrichtspraxis).

    Nach Absolvierung dieser Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, forschungsgeleitete Lernangebote zu planen, zu gestalten und in den pädagogisch-praktischen Studien zu erproben. Ein Fokus liegt dabei auf dem exemplarischen Untersuchen von Naturphänomenen und dem Praktizieren naturwissenschaftlicher Arbeits- und Zugangsweisen zu kindlichem forschend-endeckenden Lernen im Sachunterricht.

    Children with different native languages and cultures learn German 7 N Practical pedagogical studies (PPS)
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    Language education / MSP Focus 4 German as a language of instruction
    • Planung und Durchführung fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten sprach(en)sensiblen Unterrichts in mehrsprachigen Lerngruppen (Unterrichtspraxis)
    • Gestaltung sozialer Beziehungen und Lernprozesse (Unterrichtspraxis)
    • Sprachensensibler Unterricht in der Unterrichtssprache (Unterrichtspraxis)
    • Gruppendynamische Prozesse (Unterrichtspraxis)
    • Reflexion unterrichtlicher Prozesse in Form fachdidaktisch begründeter Analysen
    • Didaktische Modelle für interkulturelle Elternarbeit unter Berücksichtigung der kindlichen Bedürfnisse

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, sprachliche, kulturelle und individuelle Eigenschaften von Schüler/innen zu analysieren und kennen individuelle Lernausgangslagen
    • können sprach(en)sensiblen Unterricht für mehrsprachige Gruppen gestalten (Unterrichtspraxis)
    • können den Zusammenhang zwischen Lernzielen und Lernergebnissen analysieren
    • sind in der Lage, ihr Wissen über gruppendynamische Prozesse zu analyiseren, um sprachliche, kulturelle und/oder soziale Barrieren im sprach(en)sensiblen Unterricht durch unterrichtliche Maßnahmen abzubauen (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, Beobachtungsinstrumente für sprachwissenschaftliche und -didaktische Fragestellungen zu entwickeln und einzusetzen (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, gruppendynamische Prozesse professionell zu gestalten (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, die Auswirkung von Sprachkompetenz auf die Lernprozesse einzelner Schülerinnen und Schüler einzuschätzen
    • können ausführliche Reflexionen auf Basis adäquater Modelle verfassen
    • können interkulturelle Elternarbeit im gemeinsamen Fokus auf die Bedürfnisse des Kindes reflektieren
    • kennen und wenden qualitative und quantitative Methoden der Linguistik, insbesondere der Spracherwerbsforschung an.

    Die Vermittlung der normgerechten Standardsprache Deutsch ist die entscheidende Aufgabe von Lehrpersonen. Eine Didaktik für eine sprachlich und kulturell heterogene Schülerschaft steht dabei im Mittelpunkt. Wichtig ist ein sprachensensibles Vorgehen, bei dem sich alle Schülerinnen und Schüler willkommen und individuell gefordert und gefördert fühlen.

    Children decode messages 8 N Anthropocene
    • Language education
    • Media education
    • English
    Cultural pedagogy Focus 4 Language – media – art
    • Sprache und Medien, Musik und Kunst als Code-Systeme mit ihren jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen
    • Metaphern, Symbole, Narrative in ihrer kulturellen Einbettung und kommunikativen Funktion in Bildungskontexten
    • Wahrnehmung, Reflexion und Anwendung ästhetischer Codierungs- und Decodierungsstrategien
    • Kultur- und medienpädagogische Konzepte für sprach(en)sensiblen Unterricht in der Primarstufe, auch im Kontext von kultureller und sprachlicher Vielfalt
    • Didaktische Modelle für kooperative Lernformen, selbstgesteuertes Lernen, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Ziel ästhetischer Codierung und Decodierung

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, Sprache und Medien, Musik und Kunst als Code-Systeme mit ihren jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen und zu analysieren
    • können ästhetische Codierungs- und Decodierungsstrategien mit allen Sinnen wahrnehmen und ihre Anwendung in Bildungskontexten kritisch reflektieren
    • können Metaphern, Symbole, Narrative in ihrer kulturellen Einbettung und kommunikativen Funktion verstehen, deuten und anwenden
    • sind in der Lage, kultur- und medienpädagogische Konzepte zu vergleichen, zu diskutieren und zu nutzen, um Primarstufenunterricht sprach(en)sensibel zu planen und zu gestalten
    • kennen verschiedene didaktische Modelle und Methoden und verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch, um Kinder beim Verschlüsseln und Entschlüsseln von Botschaften in inhaltsintegrativen ästhetischen Lernprozessen zu begleiten und zu unterstützen.

    Überliefert durch Sprache und Bilder, generieren kulturelle Codes Weltbilder und Identitäten. Sprache, Medien und Kunst als Code-Systeme wahrzunehmen, kritisch zu reflektieren und gestalterisch für den Primarstufenunterricht zu nutzen, gelingt auf der Grundlage von fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Basiswissen über ästhetische Codierungs- und Decodierungsstrategien. Das Verschlüsseln und Entschlüsseln von Botschaften unter Berücksichtigung ihrer (kulturellen, historischen, räumlichen, ökologischen, medialen etc.) Kontexte ermöglicht in der kreativen Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Mensch/Umwelt bzw. Natur/Kultur transformative Lernprozesse.

    Children are culturally diverse 8 N Anthropocene
    • Intercultural education/multilingualism
    • English
    Cultural pedagogy Focus 4 Culture – identity – art
    • Die Prozesse individueller und kollektiver Identitätsbildung in soziokulturellen Kontexten
    • Selbstreflexive Bewusstseinsbildung für das Eigene und das Andere in der Erfahrung von Fremdheit, Ausgrenzung, Akzeptanz, Toleranz, Dialog in der Wirwelt des Anthropozäns
    • Wahrnehmung von Kunst und Kultur in der Vielfalt ihrer Ausdrucksformen und Wirkungsweisen
    • Inter- und transkulturelle Konzepte und Methoden zur sprach(en)sensiblen Unterstützung individueller Gestaltungs- und Wahrnehmungsfähigkeit in heterogenen Primarstufenklassen
    • Didaktische Modelle für kooperative Lernformen, selbstgesteuertes Lernen, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Ziel kultureller und künstlerischer Identitätsbildung in einem plurilingualen Kontext

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen die Prozesse individueller und kollektiver Identitätsbildung in soziokulturellen Kontexten nach dem aktuellen Forschungsstand
    • sind in der Lage, sich selbstreflexiv mit der eigenen kulturellen Identität und ihrer Verortung auseinanderzusetzen
    • können den Perspektivenwechsel basierend auf der Schulung ihrer ästhetischen Wahrnehmung von kultureller und künstlerischer Vielfalt zum Ausdruck bringen
    • können Konzepte der Inter- und Transkulturalität vergleichen und diskutieren, um Unterricht in der Primarstufe identitätsfördernd und sprach(en)sensibel zu planen und zu gestalten
    • kennen verschiedene didaktische Modelle und Methoden, um die Wahrnehmung kultureller Vielfalt zu sensibilisieren und die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt als Wirwelt zu ermöglichen
    • sind in der Lage, ästhetische und künstlerische Erfahrungsräume zu öffnen, um Schüler/innen in ihren individuellen Identitätsbildungsprozessen zu unterstützen
    • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um kulturelle Narrative zu verstehen, zu analysieren und in Unterrichsszenarien zur inter- und transkulturellen Komptezenzentwicklung zu nutzen.

    Die kulturelle Vielfalt der Kinder spiegelt sich in den sinnlichen Zugängen zu ihrer Umwelt und individuellen Gestaltungsideen. Kulturelle Bildung gelingt auf der Grundlage von fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Basiswissen im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit. Ästhetische Wahrnehmungsprozesse und die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Mensch/Umwelt bzw. Natur/Kultur unterstützen bei der Identitätsbildung.

    Children discover nature in sound and vision 8 N Anthropocene
    • Media education
    • Environmental education
    • English
    Encounters with nature Focus 4 Acoustics – optics – media
    • Der Ton in der Natur und seine technischen Möglichkeiten: Vertiefung des physikalischen Grundlagenwissens im Bereich Akustik; Vergleich von Sinnesorganen und technischen Systemen: Tonentstehung, -wahrnehmung, -aufzeichnung und -wiedergabe
    • Naturwahrnehmung über die Medien: Vertiefung des physikalischen Grundlagenwissens im Bereich Optik (optische Systeme und Prinzipien)
    • Die Fotografie als Medium in der Umweltbildung für die Vermittlung des Klimawandels im Anthropozän (medienreflexive, geografische Umweltbildung; bildbezogene Operationalisierungen von Natur-Begriffen)
    • Reflexiver, kritischer und verantwortungsvoller Umgang mit Informationen zu globalen Entwicklungen, Medien und digitalen Informationstechnologien als Ausgangsprozess für eine perspektivenvernetzende Themengenerierung mit ökologischer Schwerpunktsetzung
    • Gestaltung von Lernumgebungen durch Nutzung unterschiedlicher Medien und Lernplattformen im Unterricht der Primarstufe
    • Vertiefung der naturwissenschaftlichen Didaktik und Mediendidaktik in der Primarstufe: von Schülervorstellungen ausgehende Key Ideas und Unterrichtskonzepte
    • Durchführung von Experimenten und Versuchen mit Bezug zu Alltagsphänomenen und deren mediendidaktische Aufbereitung und Dokumentation
    • Handlungsorientierte Strategien und Aktivitäten im inhaltsintegrativen Technik-, Digitalisierungs- und Englischunterricht der Primarstufe

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen die fachwissenschaftlichen Grundlagen des physikalischen Teilbereichs Akustik und können die Entstehung von Laut mit den technischen Möglichkeiten diese zu erzeugen vergleichen
    • können die fachwissenschaftlichen Grundlagen des physikalischen Teilbereichs Optik rezipieren
    • kennen Möglichkeiten, Fotografie als Medium in der Umweltbildung für die Vermittlung des Klimawandels im Unterricht der Primarstufe einzusetzen
    • kennen Möglichkeiten, einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Informationen, Medien und Informationstechnologien altersadäquat und anhand ökologischer Themenschwerpunkte zu vermitteln
    • sind in der Lage, unterschiedliche Medien und Lernplattformen für die Gestaltung virtueller Lernumgebungen und individualisierter Medienangebote zu nutzen
    • kennen unterschiedliche fachdidaktische und mediendidaktische Methoden für den Sachunterricht in der Primarstufe und können die Interaktion von Mensch und Technik fachlich korrekt und altersadäquat beschreiben
    • kennen die Auswirkungen der Technik und des Fortschritts auf den Menschen und die Gesellschaft
    • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um problemlösende, handlungsorientierte Anleitungen zu Technik- und Digitalisierungsaufgaben zu entwickeln, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und technisches sowie (fremd-)sprachliches Lernen implizit und explizit zu vermitteln.

    Das Ziel der technischen Bildung in der Primarstufe ist es, Schüler/innen Zugänge zu technischen Phänomenen zu ermöglichen. Dabei steht die Medienbildung, die Nutzung analoger und digitaler Medien sowie digitaler Informationstechnologien im Mittelpunkt. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung stehen daher zum einen physikalische Grundlagen und zum anderen der kritisch-reflexive Umgang mit Medien. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Integration naturwissenschaftlicher Bildung in lebensweltliche Zusammenhänge, um erlernte Inhalte im Kontext einer Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung primarstufenadäquat zu vermitteln.

    Children discover the animals in their environment 8 N Anthropocene
    • Environmental education
    • Entrepreneurship Education
    • English
    Encounters with nature Focus 4 Zoology – ecology – ESD
    • Tiere der (un)mittelbaren Umgebung (Vertiefung in den Bereichen Fortpflanzung, Wachstum, Entwicklung; von der befruchteten Eizelle zum adulten Tier: Metamorphose, Emergenz, Adaption)
    • Anpassung der Tierwelt an den jahreszeitlichen Wandel, Umweltverhältnisse und Klimawandel (Phänologie und Populationsgenetik, Überwinterungsstrategien und migrierende Spezien, Vogelzug; Eroberung neuer Lebensräume)
    • Wechselbeziehung von Lebewesen untereinander und zu ihrer Umwelt im Anthropozän
    • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltschutz (UNESCO-Kommission; Biosphärenreservate, Umweltprojekte an Schulen)
    • Vertiefung biologischer und fachdidaktischer Modelle für kooperative Lernformen und selbstgesteuertes Lernen in der Primarstufe (Beobachten und Bestimmen, Experimentieren und Forschen); Demonstrationsversuche, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Fokus auf die Mensch-Natur-Beziehung; Lernen an Primärerfahrungsorten zur Förderung transformativer Lernprozesse
    • Kindgerechte Sachtexte in englischer Sprache zu Begegnungen mit der Natur, ökologischen und biologischen Zusammenhängen und verantwortungsbewusstem Verhalten gegenüber der Natur

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können ihr erweitertes fachwissenschaftliches Wissen in den Bereichen Zoologie und Ökologie wiedergeben und kritisch reflektieren
    • kennen die Auswirkungen des Klimawandels und die damit verbundenen Veränderungen der Lebensräume für die Tierwelt sowie deren Anpassungsstrategien
    • kennen Möglichkeiten, BNE und Umweltschutz in den Unterricht zu integrieren
    • kennen didaktische Methoden, um selbstgesteuertes Lernen zu initiieren, und können einfache Versuche und Experimente unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen durchführen
    • kennen die Bedeutung von Primärerfahrungsorten für transformative Lernprozesse und sind in der Lage, diese in ihre Unterrichtsplanung zu integrieren
    • kennen den englischen Wortschatz für altersadäquaten Sachunterricht und können anhand von kindgerechten Sachtexten die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Lernenden im inhaltsintegrativen Sachunterricht berücksichtigen.

    Schüler/innen die unmittelbare und mittelbare Umwelt im Sinne einer globalen Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung näher zu bringen, ist eine Kernaufgabe des Sachunterrichts der Primarstufe. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung steht die Vertiefung bereits angeeigneter Grundkenntnisse in den Fachbereichen Zoologie, Ökologie und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Anhand ausgewählter Beispiele werden unterschiedliche fachdidaktische Methoden der Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung erschlossen, um transformative Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern anzuregen.

    Children are on the trail of nature 8 N Anthropocene
    • Environmental education
    • Entrepreneurship Education
    • English
    Encounters with nature Focus 4 Didactics of explorative–discovering learning in the learning area of nature
    • Forschend-entdeckendes Lernen im Freiland/an außerschulischen Lernorten (wie Wald, [Streu-]Wiese, Moor- und Aulandschaft): Exkursionen als Methode des naturwissenschaftlich-phänomenorientierten Unterrichts in der Primarstufe
    • Der Einfluss des Menschen auf die Natur in Hinblick auf Nutzung, Veränderung und Gestaltung von Natur- und Lebensräumen im Sinne der Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung; Gegenüberstellung naturwissenschaftlicher Konzepte mit Alltagsvorstellungen der Kinder
    • Analyse grundlegender Zusammenhänge in ausgewählten natürlichen und gestalteten Lebensräumen anhand von Fachliteratur und deren Einbezug im naturwissenschaftlichen Sachunterricht als Fundament theoriegeleiteter Lernangebote
    • Planung und Durchführung von Versuchen und Experimenten im Kontext einer Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
    • Besonderheiten der didaktisch-methodischen Gestaltung des naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Primarstufe
    • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem naturwissenschaftlichem Unterricht und Englischunterricht in der Primarstufe

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können einen naturwissenschaftlich-phänomenorientierten Primarstufenunterricht mittels Exkursionen und Lehrausgängen konzipieren
    • sind in der Lage, einen verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit der Natur im Sinne der Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung in Unterrichtskonzepte zu integrieren, und können dabei naturwissenschaftliche Konzepte Alltagsvorstellungen der Kinder gegenüberstellen
    • können Zusammenhänge unterschiedlicher Lebensräume analysieren und Forschungsergebnisse hinsichtlich der Bedingungen von theoriegeleiteten Lernangeboten für den naturwissenschaftlichen Unterricht berücksichtigen
    • sind in der Lage, ökologische, phänomenspezifische Fragestellungen didaktisch und in Verbindung mit den pädagogisch-praktischen Studien zu erarbeiten
    • können Experimente und Versuche im Kontext einer Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung für die gemeinsame Umsetzung mit Schülerinnen und Schülern in der Primarstufe planen
    • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um naturwissenschaftliches sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten, und können kindgerechte Anleitungen geben, um Beobachtungen und Experimente durchzuführen, Entwicklungsvorgänge zu verstehen und Erkenntnisse zu gewinnen.

    Schüler/innen das Erleben bedeutsamer Naturphänomene näher zu bringen und sie dahingehend zu unterstützen, naturwissenschaftliches Denken zu entwickeln, gelingt durch eine Didaktik, die das forschend-entdeckende Lernen betont. Die Lehrveranstaltung stellt das Lernen an Primärerfahrungsorten in den Mittelpunkt und vermittelt, basierend auf dem Vorwissen der Studierenden, aufbauende didaktische Prinzipien und Methoden, die Schüler/innen der Primarstufe zum Vermuten, Hinterfragen, Reflektieren, Argumentieren und Schlussfolgern anhand von Beispielen aus der lebensnahen Umgebung anregen sollen.

    Children are on the trail of technology 8 N Anthropocene
    • Language education
    • Environmental education
    • Economic and consumer education
    • English
    Encounters with nature Focus 4 Didactics of explorative–discovering learning in the learning area of technology
    • Vertiefung des physikalischen Grundlagenwissens in den Bereichen Energie und Wärme in Auseinandersetzung mit Fachliteratur
    • Technische Anwendungen (wie Mechanik, Elektromagnetismus, Wärmelehre und -kraftmaschinen, Entropie und Wirkungsgrad)
    • Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten basierend auf der Bildung und Überprüfung von Hypothesen
    • Recherche, Darstellung und altersadäquate Erklärung und Kommunikation fachwissenschaftlich-technischer Inhalte
    • Auswirkungen technischen Handelns an Beispielen aus Alltag und Natur im Kontext einer kindgerechten Wirtschafts- und Verbraucher/innenbildung im Anthropozän
    • Wachsende Raum- und Mobilitätsansprüche in der Gesellschaft, damit verbundene Ressourcennutzung und deren Auswirkungen auf die Natur
    • Vermittlung kausaler Zusammenhänge zwischen der Nutzung fossiler und erneuerbarer Energieträger sowie deren Auswirkungen auf das Klima im Kontext Anthropozän
    • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem naturwissenschaftlich-technischem Unterricht und Englischunterricht in der Primarstufe

    Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen die fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen in den Bereichen Wärme und Energie sowie relevante technische Anwendungen
    • können Hypothesen bilden und diese mit Hilfe von Experimenten überprüfen
    • sind in der Lage, fachwissenschaftlich-technische Inhalte zu recherchieren, darzustellen und adressatengerecht zu kommunizieren
    • können Auswirkungen wachsender Mobilitätsansprüche auf die Natur benennen und altersadäquat beschreiben
    • sind in der Lage, die Auswirkungen von unterschiedlichen Arten der Energienutzung auf das Klima altersadäquat darzustellen und für den Unterricht aufzubereiten
    • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um naturwissenschaftliches sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten, und können kindgerechte Anleitungen geben, um Beobachtungen und Experimente durchzuführen, Entwicklungsvorgänge zu verstehen und Erkenntnisse zu gewinnen.

    Technik durchdringt und prägt alle Bereiche des menschlichen Lebens. Schüler/innen analysierendes Denken und das Verstehen technischer Prinzipien und Prozesse zu vermitteln sowie Verstehensprozesse durch problemlösendes Handeln, Kommunizieren und Reflektieren von Technik zu initiieren, steht im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Basierend auf dem Vorwissen der Studierenden werden aufbauende didaktische Prinzipien und Methoden anhand der physikalischen Teilbereiche Wärmelehre, Elektrizität und Magnetismus im Kontext des Anthropozäns vermittelt.

    Children discover visual learning spaces 8 N Aesthetics
    • Media education
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • Social-emotional learning
    Cultural pedagogy Focus 4 Artistic learning spaces
    • Konfrontation mit Kunst und Kommunikation
    • Betrachtung visueller Phänomene der Vergangenheit und Gegenwart
    • Dimensionen des Bildbegriffs und seine Verortung im Lehrplan der Primardidaktik
    • Reflektierte, fachlich fundierte Auseinandersetzung mit visuellen Attraktionen der Kunstgeschichte, der Gegenwartskunst, der Konsum- und Medienwelt
    • Reflexions- und Feedbackkultur
    • Erkenntnis der eigenen subjektiven ästhetischen Wahrnehmung und ihre Wirkung auf Erkenntnisprozesse
    • Vertiefende, künstlerisch-ästhetische Weiterentwicklung des persönlichen Interessensschwerpunktes mit didaktischen Umsetzungen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können die Bereiche Kunst und Kommunikation als Basis der bildnerischen Lernräume erkennen
    • sind in der  Lage, sich mit historischen und gegenwärtigen visuellen Phänomenen auseinanderzusetzen
    • können die Dimensionen des Bildbegriffs in seiner Vielfältigkeit erfassen
    • sind in der Lage, visuelle Attraktionen der Kunstgeschichte, der Gegenwartskunst und der Konsum- und Medienwelt auf fachlich fundierte Art und Weise zu analysieren und zu reflektieren
    • erkennen die Subjektivität ihrer eigenen ästhetischen Wahrnehmung
    • sind in der Lage, sich mit dem persönlichen Interessensschwerpunkt künstlerisch-ästhetisch vertiefend auseinanderzusetzen und fachdidaktische Umsetzungen zu entwickeln.

    Kunst und Kommunikation bilden die Basis für die bildnerischen Lernräume. Aus der Flut visueller Phänomene der Gegenwart und Vergangenheit werden Beispiele selektiert, in ihrer Bildqualität wahrgenommen und reflektiert. Der Bildbegriff wird dadurch erfahrbar und fassbar. In der Folge wird das Bild als individueller, bewusster/unbewusster Impulsgeber analysiert und dechiffriert. Die Studierenden setzen sich mit den alltäglichen Wechselwirkungen der Konsumwelt kritisch auseinander und entwickeln dadurch neue Erkenntnisräume. Die Studierenden finden über ihre persönliche ästhetische Resonanzerfahrung ihren individuellen Weg zu ästhetischen Begrifflichkeiten und künstlerischen Vorstellungen. In der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung werden ästhetische Aussagen formuliert, die ihren didaktischen Niederschlag in schulpraktischen Planungen finden. Somit besteht die Möglichkeit, einen eigenen bildnerischen Schwerpunkt zu entwickeln, da eine vertiefende künstlerische Auseinandersetzung ermöglicht wird.

    Children discover aesthetic cognitive spaces 8 N Aesthetics
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Social-emotional learning
    Cultural pedagogy Focus 4 Art education as an interdisciplinary art form
    • Kunstbereiche als Erkenntnisräume 
    • Künstlerische Praxis in Musik, Bildnerische Erziehung und Werken als Förderung von künstlerisch kreativen Talenten
    • Individuelle Positionierung zur kulturellen Bildung durch Theorie und Praxis 
    • Projektplanungen und Umsetzungen in unterschiedlichen Formaten und mit kulturellen Institutionen 
    • Ästhetisches Forschen auf interdisziplinäre, wissenschaftliche, künstlerische, paritätische und handlungsorientierte Weise
    • Entwicklung eines Verantwortungsbewusstseins als Vorbild und Bezugsperson in der kulturellen Bildung

    Die Absolvent/inn/en … 

    • sind vertraut, dass die Kunst in ihrer Vielfalt einen Möglichkeitsraum bietet, um das Verhältnis Mensch und Welt erfahrbar zu machen 
    • kennen ihre individuellen künstlerisch - ästhetischen Talente und ihre Positionierung zur kulturellen Bildung 
    • verfügen über professionelle Grundlagen in Wahrnehmung, Ausdruck, Darstellung und Gestaltung in künstlerisch - ästhetischen Dimensionen 
    • können interdisziplinäre, wissenschaftliche, künstlerische, paritätische und handlungsorientierte Aspekte in ihrer ästhetisch - künstlerischen Forschung einbringen 
    • können kulturelle Projektplanungen in unterschiedlichen Formaten und mit kulturellen Institutionen konzipieren und umsetzen
    • sind in der Lage, ihr Verantwortungsbewusstsein als Vorbild und Bezugsperson in der kulturellen Bildung wahrzunehmen und umzusetzen.

    Die Kunst und ihre Vielfalt sollen als ein Möglichkeitsraum erkannt werden, um das Verhältnis Mensch und Welt in Wahrnehmung und Gestaltung zu erfahren. Durch die unterschiedliche ästhetische Praxis werden kreative und künstlerische Talente weiterentdeckt und gefestigt. Die eigene Positionierung zur kulturellen Bildung wird manifest. Die Schule wird als ein Kulturort erkannt. Die Studierenden optimieren die professionellen Grundlagen, wie Wahrnehmung, Ausdruck, Darstellung und Gestaltung in ihren Projektplanungen und - umsetzungen. Die kulturelle ästhetische Bildung bezieht sich in ihrem Kern auf die künstlerischen Fächer (Musik, Bildnerische Erziehung und Werken) und deren Praxen, was in Theorie und Praxis erfahrbar wird, da die Studierenden interdisziplinär, wissenschaftlich, künstlerisch, paritätisch und handlungsorientiert agieren und forschen. Durch diesen Erfahrungs- und Erkenntnisgewinn erkennen die Studierenden ihre besondere Verantwortung innerhalb des Bildungsauftrags als Vorbild und Bezugsperson.

    Children live healthy 8 N Movement
    • Health promotion
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    Exercise, sport and health Focus 4 Health literacy
    • Analyse und Verbesserung von Körperhaltung
    • Potenzielle Bewegungsräume in und um die Schule kreieren
    • Erfahrungen durch Mitarbeit in Projektschulen "Bewegte Schule" und "Gesunde Schule"
    • Einführung in Kinderyoga
    • Kognitive Steuerungsprozesse, systematische Entspannungsverfahren, Selbstregulationstechniken 
    • Schulspezifische Handlungsfelder der Stressprävention
    • Anatomische und physiologische Aspekte von Bewegung, Sport und Gesundheit
    • Aufbau und Funktion des Bewegungsapparates, Osteologie

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • verfügen über ein umfassendes Wissen über gesunde und bewegungsfreudige Lebensführung und können daraus Konzepte zur individuellen Förderung ableiten
    • können sich mit Interventionsmaßnahmen im Bereich Prävention kritisch auseinandersetzen
    • sind in der Lage, sich zu einfachen physiologischen und anatomischen Fragestellungen zu äußern
    • sind in der Lage, Konzepte zur Gestaltung von potenziellen Bewegungsräumen in und um die Schule zu entwerfen
    • können Sensomotorik und Unterricht in der Klasse kombinieren
    • können Atem- und Körperübungen aus dem (Kinder)Yoga zur verbesserten Wahrnehmung und Stressreduktion durchführen
    • kennen Schutz- und Risikofaktoren psychischer Gesundheit und können Interventionen zur Verbesserung des Schul- und Klassenklimas setzen
    • können themenbezogene Elterngespräche führen und verfügen über Beratungsstrategien
    • kennen medizinische, wissenschaftliche Datenbanken zur Recherche von gesundheitsbezogenen Fragestellungen
    • können sowohl physische als auch psychische Stressreaktionen in Verbindungen setzen und adäquate Interventionen für sich selbst sowie auch für die Lernenden anwenden
    • können die Beanspruchung des heranwachsenden Körpers durch sportliches Training auf der Basis fundierter physiologischer Kenntnisse abschätzen.

    Das Phänomen Gesundheit als wichtiger Aspekt im Leben aller Menschen ist Gegenstand dieser Lehrveranstaltung. Es soll ein Verständnis für gesunde Lebensführung entwickelt werden. Im Fokus steht dabei die Fähigkeit, eine bewegungs- und gesundheitsorientierte Schulkultur zu gestalten. Diese Kompetenz wird durch individuumsbezogenes physiologisches Wissen und durch eine handlungsorientierte und reflektierende Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzepten wie "Bewegte Schule" und "Gesunde Schule" erworben.

    Children want to perform 8 N Movement
    • Social-emotional learning
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • English
    Exercise, sport and health Focus 4 Ability, performance, will
    • Praktisch-methodische Übungen im Themenfeld Leichtathletik
    • Vertiefende didaktische Einblicke zum vielfältigen Laufen, Werfen, Springen
    • Bewegungsaufgaben zur Schulung des Körperbewusstseins
    • Alternative Organisations- und Wettkampfformen im Bereich Indoor und Outdoor
    • Sportmotorische Testsysteme
    • Kreatives Bewältigen von Hindernissen 
    • Spielerisches Bouldern 
    • Klettern an künstlichen Wänden für Kinder
    • Alternatives Klettertraining in spielerischer Form in der Turnhalle

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, Basisfertigkeiten aus Leichtathletik primarstufengerecht zu modifizieren und anzupassen
    • können kinderleichtathletische Wettkampfformen vor allem für Teambewerbe planen und führen diese durch
    • können Einzel- und Teamleistungen messen und interpretieren
    • können sportmotorische Tests organisieren und arrangieren
    • können Hindernisläufe mehrperspektivisch gestalten und organisieren
    • sind in der Lage, Basisfertigkeiten aus dem Geräteturnen zu modifizieren und den Unterschied zum genormten Boden- und Geräteturnen zu reflektieren
    • sind in der Lage, spezifische Kompetenzen zu erwerben, um Parkouring und Bouldern sach-, sozial- und sicherheitsorientiert mit Gruppen durchführen zu können
    • können spielerisches Bouldern und Klettern im Turnsaal arrangieren und sind mit spezifischen Sicherheitsmaßnahmen vertraut (Knotenlehre)
    • sind in der Lage, Klettern als erlebnispädagogische Möglichkeit zur Entwicklung von sozialer Kompetenz für Kinder zu begreifen
    • können die Auswirkungen von Klettern auf das positive Selbstkonzept von Kindern erkennen
    • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und können ausgewählte Inhalte des Moduls im Sinne des inhalts- und sprachintegrierten Lernens (CLIL) in der Fremdsprache Englisch lehren.

    Einsichten in den Dualismus von Können und Wollen zu entwickeln und das Verhältnis von Körper und Geist, im Rahmen anspruchsvoller Bewegungshandlungen, zum Gegenstand bewusster Wahrnehmung zu machen, sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung. Dabei wird die psychophysische Belastbarkeit gefördert, körperliche Anstrengung positiv besetzt und der Mut durch Erlebnis und Wagnis in sicherheitsorientiertem Setting entwickelt.

    Children eat healthy 8 N Movement
    • Environmental education
    • Health promotion
    • English
    Exercise, sport and health Focus 4 The fundamentals of nutrition
    • Bedeutung der Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe für den menschlichen Organismus
    • Stoffwechsel, Energie- und Nährstoffbedarf
    • Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen
    • Welternährung
    • Essstörungen
    • Lösungsmöglichkeiten für die Konfliktsituation Eltern – Kinder – Haushalt
    • Eigen- und sozialverantwortliche Lebensgestaltung
    • Bedürfnis- und bedarfsorientierter nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • verfügen über Kenntnisse zur Ernährung des Menschen und ihrer gesundheitsbezogenen Bedeutung
    • kennen die Funktionen von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und deren biochemische Eigenschaften
    • können Fachbegriffe korrekt erklären und verwenden (Enzyme, Hormone, Verdauung, Stoffwechsel)
    • können aktuelle ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse in das vorhandene Wissensnetz einordnen
    • sind in der Lage, Energie- und Nährstoffbedarfsdeckung zu berechnen, zu analysieren und zu optimieren (Nährstoffbilanzen)
    • können ökologische, wirtschaftliche und soziale Folgewirkungen in Bezug auf die Auswahl der Lebensmittel abschätzen
    • können verstehen, wie persönliche, kulturelle und soziale Gegebenheiten eigene und fremde Essgewohnheiten beeinflussen
    • sind in der Lage, Grundlagen der Lebensmittelkennzeichnung zu interpretieren und anzuwenden
    • können altersgemäß logisch verständliche Erklärungsmuster im Zusammenhang mit Gesundheit und Lebensweise herstellen und setzen diese im Unterricht und im Schulleben gezielt ein
    • sind in der Lage, Nachhaltigkeit und Funktionalität als zentrale Bewertungskriterien zu verstehen und anzuwenden
    • können ausgewählte Inhalte des Moduls im Sinne des inhalts- und sprachintegrierten Lernens (CLIL) in der Fremdsprache Englisch lehren.

    Ziel dieser Lehrveranstaltung ist die Schaffung eines Bewusstseins über die Bedeutung von ausgewogener Ernährung im Setting Schule. Ernährung wird dabei als Schlüsselbereich einer nachhaltigen Entwicklung zu einem gesunden Lebensstil verstanden. Der Erwerb grundlegender Kenntnisse erfolgt auf Basis aktueller ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse und Ernährungsempfehlungen im internationalen Kontext. Ernährungsziele unserer Gesellschaft werden im interdisziplinären Zusammenhang diskutiert und ganzheitlich betrachtet.

    Children design movement 8 N Movement
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • Social-emotional learning
    • Diversity/inclusion
    Exercise, sport and health Focus 4 Development support
    • Wahrnehmung und Sinne
    • Sensorische Integration, Psychomotorik, Motopädagogik
    • Motorik – ganzheitlich, die kindliche Entwicklung betreffend, gesundheitlich, physiologisch
    • Rhythmik als Lernbegleitung
    • Zusammenhang von Motorik, Rhythmik und Spracherwerb
    • Tanz als kreatives Geschehen, in welchem Bewegung in ihren spielerischen, emotionalen und kommunikativen Aspekten Bedeutung erhält
    • Rhythmisierungsfähigkeit und sportartenübergreifende Koordination schulen
    • Umgang mit den klassischen Handgeräten der rhythmischen Gymnastik (Ball, Reifen, Seil) für einen sinnvollen Einsatz in der Schule

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können Lernsituationen unter Berücksichtigung psycho- und sensomotorischer Kriterien analysieren
    • sind in der Lage, adaptierte Angebote mit Elementen der Psychomotorik, Rhythmik und sensorischen Integration zu entwickeln
    • sind in der Lage, die Zusammenhänge von Motorik, Sprache und Kognition zu verstehen und können partizipativen Bewegungs- und Sportunterricht gestalten
    • können Wahrnehmungsprozesse in ihrer Beziehung zu Körper, Lebensgeschichte und Umfeld analysieren
    • können die Lernumgebung den Bedürfnissen aller Lernenden optimal anpassen
    • sind in der Lage, die Bedeutung der Integration grundlegender Wahrnehmungs- und Bewegungsprozesse für Lernen und Handeln zu erkennen und berücksichtigen dies bei der Planung von Lehr- und Lernprozessen 
    • können kindgerechte choreografische Unterrichtseinheiten unter Berücksichtigung der Heterogenität der Lernenden gestalten
    • können die vielfältigen Möglichkeiten aus dem Bereich Bewegungsgestaltung anwenden
    • können den Zusammenhang von Körperbildern und gesellschaftlichen Normen erkennen
    • sind in der Lage, komplexe Tänze anzuleiten und Choreografien für die Gruppe zu entwerfen.

    Diese Lehrveranstaltung erschließt die wesentlichen Komponenten von Interaktion und Lernen. Wahrnehmung, Motorik sowie Rhythmik und Sprache werden in fachdidaktische Konzepte und Fördermaßnahmen eingebettet und Zusammenhänge von Motorik und Spracherwerb erkennbar gemacht. Tänzerische und musisch-kreative Bewegungshandlungen sollen entwicklungsfördernd eingesetzt und ihre Wirkung auf ein positives Selbstkonzept verstanden und evaluiert werden.

    Children find learning paths in the digital space 8 N Digitality
    • Media education
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 The effective use of digital media in learning coaching
    • Digitale Testverfahren und Screening-Instrumente
    • Einsatz digitaler Tools zur Dokumentation des Lernfortschritts
    • Kriterien zur Bewertung digitaler Apps und internetbasierter Anwendungen
    • Nutzung mobiler Endgeräte zur Förderung, Individualisierung und Kooperation
    • Realisierung individueller, selbstgesteuerter Lernprozesse mit digitalen Medien
    • Erstellen und Präsentieren digitaler Fördermaterialien für spezielle Förderbereiche (z.B. Begabungen fördern)
    • Digitale Kommunikationsmöglichkeiten für den Dialog mit Lernenden und deren Eltern bzw. Erziehungspartnern/-partnerinnen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen eine Auswahl digitaler Testverfahren/Diagnostikprogramme und Screening-Instrumente und können diese anwenden
    • sind in der Lage, digitale Anwendungen zur effizienten Dokumentation der Fördermaßnahmen bzw. des Lernfortschritts zu nutzen
    • können digitale Medien und internetbasierte Anwendungen auf der Basis ausgewählter Kriterien hinsichtlich differenziert gestalteter Lernprozesse analysieren und an den Lernenden orientiert individuell auswählen
    • kennen die vielfältigen Möglichkeiten mobiler Endgeräte zur Individualisierung von Lernprozessen und zur Kooperation zwischen Lernenden und können somit förderliche Lernpfade gestalten
    • können eigenständig digitale Arbeitsmittel/Lernspiele für den Unterricht konzipieren und erstellen
    • sind sich der Möglichkeiten, Limitierungen und rechtlichen Vorgaben digitaler Kommunikationstools bewusst und können diese für eine effiziente Lehrer-Schüler-Eltern-Kommunikation nutzen.

    Für die Aufgaben des Lerncoachings stellen digitale Medien eine bedeutsame Ressource dar. Nahe an der Lebenswelt der Schüler/innen erlaubt ihr Einsatz sowohl ein besseres Verständnis der Bedürfnisse der Lernenden als auch eine individuelle Planung und Dokumentation von Lernprozessen. Dies erfordert die Kompetenz, digitale Diagnostikprogramme und evidenzbasiertes Fördermaterial kritisch auszuwählen, effizient einzusetzen und bedarfsbezogen zusammenzustellen und zu adaptieren.

    Children learn languages digitally 8 N Digitality
    • Language education
    • Media education
    • Intercultural education/multilingualism
    • English
    Language education / MSP Focus 4 Digital learning resources for language education
    • Nutzung digitaler Lernressourcen für den sprachensensiblen Unterricht
    • Schreibprozesse von Kindern im mehrsprachigen Kontext begleiten und die Ressourcen von Textverarbeitungsprogrammen nutzen
    • Individuelle Schreibbegleitung und Schreibmotivation unter Einbeziehung digitaler Medien
    • Kriterien für das Verfassen und für die Gestaltung unterschiedlicher Textsorten mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogrammes
    • Rezeption und Produktion vielfältiger Textsorten unter Einbeziehung digitaler Medien
    • Selbstreflexive Bewusstseinsbildung im Kontext digitaler Medien
    • Entwicklung und Vertiefung rezeptiver und produktiver Sprachkompetenzen mithilfe digitaler Medien in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen digitale Lernressourcen und berücksichtigen diese bei der Planung und bei der Gestaltung von sprachensensiblem und inhaltsintegrativem (Fremdsprachen-)Unterricht
    • nutzen ihr Wissen über aktuelle Methoden der prozessorientierten Schreibdidaktik für förderliche Differenzierungsmöglichkeiten unter Einbeziehung digitaler Medien
    • kennen die Kriterien für das Verfassen und für die Gestaltung unterschiedlicher Textsorten mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen
    • können die Schreibprozesse von Kindern im mehrsprachigen Kontext begleiten und die Ressourcen von Textverarbeitungsprogrammen und internetbasierenden Kommunikationswerkzeugen hierfür nutzen
    • können – unter Einbeziehung digitaler Medien – Sprech- und Schreibaufgaben formulieren, die zum Sprechen/Verfassen von Texten motivieren und zur Förderung der kommunikativen Kompetenz beitragen
    • können den Umgang mit digitalen Medien differenzsensibel beurteilen und Ergebnisse daraus kriteriengeleitet reflektieren.

    Lehrpersonen werden dazu befähigt, sprachliche Bildung (auch) digital zu ermöglichen, indem sie verschiedenste digitale Medien im Sprachenunterricht effektiv einsetzen und digitale Ressourcen nutzen, um die kommunikative Sprachkompetenz der Lernenden zu erhöhen. Sie sorgen hierbei für effizient gestaltete digitale Lernumgebungen.

    Children realise themselves I 8 N Diversity
    • Social-emotional learning
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    Inclusive pedagogy Focus 4 Moderation of world realities I
    • Menschenrechte und Menschenwürde: diversitätsorientierte Diskurse, komplexe Lernbiografien und Intersektionalität
    • Lerntheoretische Begründungslinien zu unterschiedlichen Lernausgangslagen; Lernen und Entwicklungsfragen
    • Kognitive und motorische Prozessbarrieren und -ressourcen mit Fokus auf spezielle Anforderungen des Lernens
    • Vertiefung der wissenschaftlichen Grundlagen der Begabungsforschung
    • Begabungsfördernde Lernkultur
    • Sozial-emotionale Zusammenhänge: Chancen und Herausforderungen auf individueller und gruppendynamischer Ebene
    • Moderne Kommunikationssysteme zur Ermöglichung einer (inter-)aktiven Partizipation aller am Unterricht

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können inklusionsorientierte Diskurse initiieren und Position für ein menschenwürdiges Leben und Lernen aller beziehen
    • können komplexe Lernbiografien und Intersektionalität im Hinblick auf Kognition und Motorik rekonstruieren sowie inklusive Bausteine lösungsorientierten Handelns erkennen
    • sind in der Lage, Entwicklungsverläufe und Potenziale von Schülerinnen und Schülern unabhängig von deren Ausgangslagen bildungs- und fachsprachlich zu dokumentieren
    • sind in der Lage, Anforderungen an Kognition und Motorik für das Lernen zu identifizieren, zu analysieren und ihre Erkenntnisse für den Entwurf potenzialorientierter Lehr-Lern-Arrangements zu nutzen
    • können eigenständig und kollaborativ Fachliteratur mit Fokus auf Kognition und Motorik zu individuellen Aufgabenstellungen in ihrer zukünftigen Profession recherchieren, präsentieren und verschriftlichen
    • können Begabungen auf Basis unterschiedlicher Lebensperspektiven der Schüler/innen identifizieren und die Lernenden potenzialfokussiert beraten
    • können Begabungen innerhalb des heterogenen und sozialen Schulfeld fördern, unterstützen und forcieren
    • sind in der Lage, die aktive Partizipation aller am Unterricht durch den Einsatz moderner Kommunikationssysteme zu ermöglichen
    • können ihr (fach)didaktisches Wissen zur Gestaltung barrierefreier Lernräume und -szenarien im Hinblick auf Kognition und Motorik erweitern
    • können individuelle und gruppendynamische Chancen und Herausforderungen im Kontext komplexer Lernbiografien, die sich aus sozial-emotionalen Entwicklungsverläufen im Zusammenhang mit Kognition und Motorik ergeben, beschreiben und analysieren und präventive Begleitprozesse skizzieren.

    Kognition und Motorik spielen in Lernprozessen eine bedeutsame Rolle. Ausgehend von komplexen Lernbiografien mit Fokus auf Menschenrecht und Menschenwürde befassen sich die Studierenden mit Komponenten der kindlichen Entwicklung im Zusammenhang mit unterschiedlichen Anforderungen an das Lernen und deren Bedeutungszusammenhang mit Kognition und Motorik sowie damit verknüpfter sozial-emotionaler Chancen und Herausforderungen in heterogenen Lerngruppen. Ergebnisse der Forschung zeigen den Studierenden Wege zu einer begabungsfördernden Lernkultur.

    Children realise themselves II 8 N Diversity
    • Intercultural education/multilingualism
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    Inclusive pedagogy Focus 4 Moderation of world realities II
    • Einsatz von pädagogischen Beobachtungen und Diagnosen für die Unterrichtsgestaltung mit besonderer Berücksichtigung der Fachbereiche Deutsch und Mathematik
    • Identifikation von Ressourcen und Barrieren für das individuelle, gemeinsame und gegenseitige Lernen
    • Diversitätssensible und inklusionsorientierte Entwicklungsförderung unter Beachtung aller gesetzlichen Optionen (Alternative Lehrpläne, Lehrplanergänzungen, Leistungsfeststellung, Akzeleration)
    • Pädagogische Beratungs- und Intervisionsprozesse: Gestaltung und Partizipation
    • Pädagogische Begleitung von Transitionsprozessen
    • Planung, Organisation und Evaluierung inklusiver Lehr-Lern-Szenarien in heterogenen Gruppen
    • Diversitätsorientierte Forschungsperspektiven des Lernens und der Entwicklung im Bereich Kognition und Motorik

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, Ergebnisse datenbasierter Beobachtungsverfahren mit ihrem fachdidaktischen Wissen zu Kognition und Motorik zu vernetzen und an Diversität orientiert anzuwenden
    • können Ressourcen und Barrieren an Kognition und Motorik orientiert für das individuelle, gemeinsame sowie gegenseitige Lernen identifizieren und kontextualisierte Fachgespräche führen
    • sind in der Lage, Entwicklungsförderung und -planung bei unterschiedlichen Förderbedarfen darzulegen, theoriegeleitet zu begründen und professionsbezogen zu formulieren
    • können Unterrichtsplanung und Lernstandserhebung unter Beachtung aktuell gültiger gesetzlicher Rahmenvorgaben gemäß kognitiver und motorischer Anforderungen von Lernenden adaptieren
    • können alle am pädagogischen Prozess Beteiligten fachgerecht, wertschätzend und zielorientiert beraten
    • sind in der Lage, Kinder und deren Bezugspersonen bei der Transition professionell zu begleiten
    • können individuelles, gemeinsames und gegenseitiges Lernen in heterogenen Gruppen fachwissenschaftlich und -didaktisch kooperativ planen, organisieren und evaluieren
    • sind in der Lage, barrierefreie Lernmaterialien auszuwählen, zu erstellen und zu evaluieren
    • sind in der Lage, sich im Hinblick auf die Begleitung von Lehr-Lern- und Entwicklungsprozessen reflektierend und analysierend mit Forschungsergebnissen auseinanderzusetzen und daraus handlungsleitende Zusammenhänge zum heterogenen Schulfeld herzustellen.

    Der professionelle Alltag von Lehrerinnen und Lehrern ist geprägt von vielfältigen Anforderungen aufgrund der Diversität der Lernenden. Vorbereitend darauf werden Aspekte der Entwicklung inklusive möglicher Barrieren und Ressourcen, der dazugehörigen Diagnostik und der gesetzlich vorgegebenen Möglichkeiten mit Fokus auf den kognitiven und motorischen Bereich thematisiert. Ziel ist das Erreichen der erforderlichen Kompetenzen für die inklusionsorientierte Arbeit in einer heterogenen Lerngruppe.

    Children are gifted 8 N Diversity
    • Entrepreneurship Education
    • Educational, vocational, and life orientation
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 Holistic promotion of giftedness
    • Begabung und Lebensperspektive: Verortung und Screening differenter Begabungsbereiche
    • Verständnis von Begabungsförderung in einer ganzheitlichen Sichtweise
    • Coaching zur Entwicklung einer je individuellen biografischen Bildungsperspektive inklusive praktischer Erprobung im Rahmen eines eigenverantworteten Projekts
    • Partizipation der Schüler/innen an der Gestaltung von Lehr-Lernprozessen
    • Gestaltung und Adaptierung von Lernumgebungen, um differenzensensibles Lernen zu ermöglichen (z.B. Universal Design for Learning)
    • Methoden der schulischen Förderung: Überblick über evidenzbasierte Förderprogramme im Spektrum ganzheitlicher Begabungsförderung
    • Anwendung und unterrichtsbezogene Evaluierung ausgewählter fachdidaktischer Förderangebote in den Lernfeldern Mathematik, Deutsch und Englisch

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • verwenden einen weiten Begabungsbegriff und sind in der Lage, Begabungen vor dem lebensperspektivischen Hintergrund der Schüler/innen zu identifizieren
    • können Förderung und Forderung von Schülerinnen und Schülern als einen ganzheitlichen Prozess verstehen
    • sind in der Lage, Instrumente zur Verortung individueller Lernausgangslagen auszuwählen und anzuwenden
    • können mit Institutionen und kommunalen Einrichtungen im Umfeld des Bildungsbereichs im Rahmen der Third Mission der Hochschule kooperativ interagieren
    • können aufgrund praktischer Erfahrungen in einem eigenverantworteten Projekt und theoriegeleitetem wie auch reflektierend erworbenem Wissen ein Coaching anbieten, welches sich am Entwurf individueller Bildungsperspektiven für die Schüler/innen orientiert
    • sind in der Lage, die Diversität von Lernenden als Chance anzuerkennen und Lehr-Lernprozesse partizipativ zu gestalten
    • können Lernräume und -umgebungen differenzsensibel gestalten, sodass sowohl individuelle Rückzugsräume als auch Interaktionsgelegenheiten geschaffen werden
    • können aus einem vertieften Anwendungswissen heraus evidenzbasierte Förderprogramme begründet auswählen und realisieren
    • sind in der Lage, die angewendeten Fördermaßnahmen im situativen Kontext zu evaluieren.

    Ausgehend von der Individualität von Lernausgangslagen beleuchten Studierende pädagogisches Coaching unter dem Aspekt einer ganzheitlichen Sicht auf Begabung. Sie erlangen Einblick in die pädagogische Diagnostik- und Förderplanung unter dem Aspekt der Inklusion. Dadurch werden Kompetenzen in der Gestaltung von Lernumgebungen für ein differenzensensibles Lernen aufgebaut. In diesem Rahmen soll die soziale, sprachliche, ethnische und kulturelle Vielfalt wertschätzende und ressourcenfokussierte Beachtung finden.

    Children with different first languages learn German as a second language 8 N Diversity
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Diversity/inclusion
    Language education / MSP Focus 4 Learning German in a multilingual community
    • Prozesse kindlichen Erst- und Zweitspracherwerbs (DaE, DaZ, DaF, Englisch als Brückensprache)
    • Sprachliche Register und Fehlerkultur im Spracherwerb
    • Sprachvorbilder und Kommunikationsgelegenheiten als Gelingensbedingungen für sprachliche Entwicklung bei Mehrsprachigkeit
    • Alphabetisierung in der Erst- und Zweitsprache
    • Modelle des DaZ-Unterrichts in mehrsprachigen Klassen
    • Sprachlernstrategien und Förderungsmodelle von Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben als soziale und kulturelle Praxen in heterogenen Klassen
    • Konzeptwissen um Inter- und Transkulturalität im Kontext von Diversität

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen die Prozesse des kindlichen Erstspracherwerbs und den aktuellen Forschungsstand im Hinblick auf die Hypothesen zum Zweitspracherwerb
    • nutzen ihr Wissen über den Erst- und Zweitspracherwerb für eine fehlertolerante und Herkunftssprachen respektierende Sprachkultur
    • kennen Verzögerungen und Hürden im Erst- und Zweitspracherwerbsprozess und können inklusive Kommunikationsverfahren anwenden
    • wissen um die Bedeutung von Sprachvorbildern beim Spracherwerb und können die erforderlichen Kommunikationsgelegenheiten im Unterricht sicherstellen und gestalten
    • können im Alphabetisierungsprozess die individuellen Ausgangslagen mehrsprachiger Schüler/innen berücksichtigen
    • kennen unterschiedliche Modelle des Unterrichts in mehrsprachigen Klassen und wissen diese kritisch zu betrachten
    • vermitteln Sprachlernstrategien, um Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Sprachbildungsprozessen zu unterstützen
    • vergleichen und diskutieren Konzepte der Inter- und Transkulturalität, um das sprachliche und kulturelle Potenzial in mehrsprachigen Klassen zu nutzen.

    Durch den Schuleintritt ändert sich die sprachliche Lebenswelt der Kinder in qualitativ bedeutsamer Weise, da sie sich mit der Schriftform der deutschen Sprache und den Registerunterschieden intensiv auseinandersetzen. In einem handlungsorientierten Unterricht, der Deutsch als Erst- und Zweitsprache berücksichtigt, erwerben Schülerinnen und Schüler mit DaZ kindgerechte Strategien, die sie dazu befähigen, sprachliche Elemente, Strukturen und Regeln in einer neuen Sprache zu beschreiben und Sprachen in Beziehung zueinander zu setzen.

    Children acquire culture and languages 8 N Cultural techniques
    • Language education
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • Social-emotional learning
    • Diversity/inclusion
    Inclusive pedagogy Focus 4 Promotion in the languages of instruction in heterogeneous learning communities
    • Lernausgangslagen: sprachliche, motorische, wahrnehmungs- und erfahrungsbezogene sprach- und sprechrelevante Basiskompetenzen und deren Beobachtung und Analyse 
    • Institutioneller Rahmen für das Lernfeld Unterrichtssprache/n: Lehrpläne, Entwicklungspläne und Leistungsbeurteilung unter Berücksichtigung kindlicher Diversität
    • Erschließen von Entwicklungswegen des Lernens: präliteral-symbolische, logographemische, alphabetische und orthografische Phase in Sprachrezeption und -produktion
    • Begleitung auf Entwicklungswegen des Lernens: Materialwahl, -erstellung und -adaptierung im Lernfeld Unterrichtssprache/n
    • Besondere Entwicklungswege des Lernens I: Sprachbildung für und durch lebenspraktisches Handeln und literarische Bildung als Eröffnung ästhetischer Erfahrungsräume in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Sprechen und Verfassen von Texten 
    • Besondere Entwicklungswege des Lernens II: Begabung und Begabungsförderung in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Sprechen und Verfassen von Texten in der Erst- bzw. Zweit- und in der Fremdsprache

    Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen die diversen Einflüsse innerhalb der kindlichen Entwicklung, die sprach- und sprechrelevante Basiskompetenzen mitbestimmen
    • können den Kompetenzstand kindzentriert aus Beobachtung und Analyse ableiten und zum Design von Unterrichtsschritten nutzen
    • erwerben Fachwissen zu institutionell definierten Rahmenbedingungen und können innerhalb dieser solche Lehr-Lernszenarien im Themenfeld Unterrichtssprache/n entwickeln, welche die kindliche Diversität bei der Kompetenzentwicklung beachten
    • können einen an Diversität und individueller Sprachentwicklung orientierten Unterricht für alle Fächer konzipieren
    • können in Fallvignetten Entwicklungsphasen der Sprachrezeption und -produktion erkennen und geeignete Lehr-Lern-Szenarien geschlechtergerecht auswählen und gestalten
    • sind in der Lage, geeignete Lernmaterialien für die Unterstützung von Sprach- und Sprechgelegenheiten in der Unterrichtssprache auszuwählen und selbstständig zu erstellen bzw. bedarfs- und bedürfnisbezogen zu modifizieren
    • sind in der Lage, die Bedeutung kommunikativer Grundkompetenzen im lebenspraktischen Handeln zu erfassen und können Lernende durch handlungsbegleitende Sprechanlässe fördern
    • können inklusive Szenarien der Begegnung mit Literatur und Medien gestalten
    • können auf besondere Begabungen in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen und Verfassen von Texten durch entsprechendes unterrichtliches Handeln entwicklungsfördernd eingehen
    • sind in der Lage, auf unterschiedlichen Handlungs- und Tätigkeitsebenen Interesse für eine Fremdsprache zu wecken und einen positiven Zugang zu einer Fremdsprache zu schaffen.

    Die Heterogenität einer Lerngemeinschaft geht einher mit sprachdiversen Ausgangslagen und Basiskompetenzen der Kinder. Diese Lehrveranstaltung, die auf sprachlich-fachdidaktischen Grundkenntnissen der Studierenden aufbaut, behandelt sich daraus ergebende pädagogische, sprach- und sprechbezogene Aufgaben, insbesondere Diagnostik der Sprech- und Sprachentwicklung, Zielsetzungen, Förderung sowie besondere Lernpfade in den Bereichen Lebenspraktisches Handeln und Begabungsförderung.

    Children enter into dialogue with the world 8 N Cultural techniques
    • Language education
    • Social-emotional learning
    • Scientific work
    Inclusive pedagogy Focus 4 Enabling spaces for the (subject) didactic development of teaching–learning scenarios
    • Forschungsbasierte Analyse von publizierten Lehr-Lern-Szenarien zu Verfahren des sprachensensiblen Unterrichts und zu CLIL
    • Analyse mathematischer Aufgaben
    • Auseinandersetzung mit Lehr-Lern-Szenarien im Unterricht anderer Fächer (Sachkunde, kreative Fächer, Sport, digitale Bildung)
    • Eigenständige, lehrplanbezogene Konzeption von diversitätssensiblen Lehr-Lern-Szenarien in einem der oben genannten Kontexte bzw. kontextübergreifend mit Fokus auf Lerngelegenheiten
    • Dokumentation der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien unter Berücksichtigung bildungs- und fachsprachlicher, fachdidaktischer sowie fachinhaltlicher Kriterien
    • Evaluierungskriterien und Evaluierung der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien im Hinblick auf Barrierefreiheit und Bildungsziele
    • Gemeinsame Weiterentwicklung der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien mit Peers und ggf. Fachdidaktikerinnen und -didaktikern

    Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, analytisches Wissen zu publizierten, kontextualisierten Lehr-Lern-Szenarien für den sprachensensiblen Unterricht und für CLIL zu erwerben
    • können mathematische Aufgabenstellungen im Hinblick auf die individuellen Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler analysieren und weiterentwickeln
    • sind in der Lage, eine fächerverbindende Anwendung mathematischer Verfahren in Sachkunde, den kreativen Fächern, Sport und digitaler Bildung zu planen
    • sind in der Lage, eigenständige, lehrplanbezogene analoge und digitale Lehr-Lern-Szenarien zu konzipieren
    • können Lerngelegenheiten schaffen, welche die Berücksichtigung individueller Schülerbedürfnisse und -bedarfe beinhalten
    • kennen bildungs- und fachsprachliche, fachdidaktische, diversitätssensible und fachinhaltliche Kriterien für die Dokumentation von Lehr-Lern-Szenarien
    • können diese Kriterien bei selbst entwickelten Szenarien anwenden
    • kennen Kriterien zur Evaluierung von Lehr-Lern-Szenarien mit Berücksichtigung des Aspekts der Barrierefreiheit und schulischer Bildungsziele und können diese bei selbst entwickelten Szenarien anwenden
    • sind in der Lage, eine Weiterentwicklung ihrer Lehr-Lern-Szenarien im Dialog mit Peers und Fachdidaktikerinnen und -didaktikern anzustreben
    • sind in der Lage, dieses Feedback optimierend in der Vorbereitung von Unterricht einzusetzen.

    Im Sinne des Theorie-Praxis-Nexus entwickeln und erproben Studierende diversitätssensible Lehr-Lern-Szenarien unter Bezugnahme auf ihr fachdidaktisches Wissen. Dies geschieht in didaktischen Erprobungsräumen, in denen die Studierenden das im Lauf des Studiums erworbene (fach)didaktische Wissen für offene und gemeinsame Szenarien anwenden, diskutieren und reflektieren können. Projektorientiertes Arbeiten und Universal Design for Learning erfahren hierbei besondere Beachtung.

    Children explore the world of numbers and shapes 8 N Cultural techniques
    • Language education
    • Media education
    • Social-emotional learning
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 Workshop for the subject mathematics
    • Methoden zur Förderung inhaltlicher und überfachlicher Kompetenzen im Mathematikunterricht
    • Didaktische Gestaltung von Lernumgebungen in Theorie und Praxis
    • Selbstdifferenzierende Arbeitsmaterialien 
    • Produktives Üben
    • Entdeckendes Lernen im Mathematikunterricht
    • Scaffolding
    • Handlungsorientierung im Mathematikunterricht

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen vielfältige Methoden zur Förderung inhaltlicher und überfachlicher Kompetenzen im Mathematikunterricht
    • sind in der Lage, unterschiedliche methodische und didaktische Ideen zu variieren und auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abzustimmen
    • sind imstande, Scaffolding zur Minimierung von Fehlvorstellungen und zur Förderung mathematischer Kompetenzen einzusetzen
    • sind in der Lage, mathematische Lernumgebungen für heterogene Gruppen theoriegestützt zu bewerten
    • können differenzierende Lernumgebungen entwerfen und gestalten
    • können motivationsfördernde Unterrichtsmittel für individualisierendes, produktives Üben entwickeln
    • sind in der Lage, analoge oder digitale Materialien für entdeckendes und individuelles Lernen herzustellen
    • können motivierenden und handlungsorientierten Mathematikunterricht planen
    • können mathematische Inhalte im Lebensraum der Schülerinnen und Schüler erlebbar machen.

    Inhaltliche und überfachliche Kompetenzen des Mathematikunterrichts im Hinblick auf die kreative und methodisch abwechslungsreiche Anwendung im Unterricht werden in dieser Lehrveranstaltung forschungsgeleitet diskutiert. Entsprechende methodische und didaktische Ideen werden entwickelt und umgesetzt. Die Studierenden entwickeln dazu Materialien für entdeckendes und individuelles Lernen in differenzierenden Lernumgebungen. Sie gestalten motivationsfördernde Unterrichtsmittel für individualisierendes, produktives Üben.

    Children explore the world of words and texts 8 N Cultural techniques
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 Workshop for the subject German
    • Sprachregister und sprachliche Ausdrucksformen
    • Von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit
    • Methodik und Didaktik des Aufbaus von Bildungssprache
    • Durchgängige Sprachbildung in allen Fächern 
    • Scaffolding
    • Sprachenatelier

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, Sprachhandlungsebenen und Kommunikationskontexte zu unterscheiden.
    • kennen mündliche und schriftliche Kommunikationsformen und berücksichtigen diese in ihrer Unterrichtsplanung
    • kennen unterschiedliche Verfahren zur Erweiterung der individuellen Sprachkompetenz bei Lernenden
    • sind in der Lage, die Bedeutung einer durchgängigen Sprachbildung in allen Fächern zu erkennen und können dies in ihrem pädagogischen Handeln berücksichtigen
    • können Unterrichtssequenzen zur Erweiterung der bildungssprachlichen Ausdrucksfähigkeit der Schülerinnen und Schüler planen
    • sind in der Lage, Scaffolding zur Minimierung von Verstehenshürden und zur Erweiterung der sprachlichen Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler einzusetzen
    • können Methoden zur Sprachbewusstheit in Lernprozessen analysieren und reflektieren
    • sind in der Lage, sprachensensible Lehr- und Lernmaterialien in analoger oder digitaler Form zu adaptieren und gestalten
    • können Materialien entwickeln, die Impulse zum entdeckenden Lernen im Feld der Sprache geben. 

    Die Vielfalt der Sprachregister innerhalb der deutschen Sprache und der Aufbau von Bildungssprache sowie von schriftsprachlichen Kompetenzen im Hinblick auf eine kreative und methodisch abwechslungsreiche Anwendung im Unterrichtsfach Deutsch werden in dieser Lehrveranstaltung forschungsgeleitet diskutiert. Darüber hinaus beschäftigen sich die Studierenden mit Ansätzen und Methoden der durchgängigen Sprachbildung in allen Fächern und entwickeln eigene Materialien für ein entdeckendes und individuelles Lernen.

    Children are linguistically diverse and creative 8 N Cultural techniques
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    Language education / MSP Focus 4 Creativity and language
    • Bewusstseinsbildung für die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Österreich, Europa und der Welt
    • Wissensvertiefung über den Zusammenhang zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten
    • Reflexion gruppendynamischer Prozesse in mehrsprachigen Lerngruppen
    • Konzepte und praktische Umsetzungsmöglichkeiten für sprach(en)- und geschlechtersensible Unterrichtssequenzen und kreative Auseinandersetzung mit Identitäten 
    • Vermittlung interkultureller, transkultureller und sozialer Kompetenzen
    • Integration von künstlerischen und sprachlichen Inhalten durch Kinderliteratur, Musik und Tanz aus aller Welt

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können ihr Wissen über die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Österreich, Europa und der Welt für eine wertschätzende und Herkunftssprachen respektierende Unterrichtspraxis nutzen
    • kennen die Zusammenhänge zwischen Sprache, Kultur und Identität
    • können gruppendynamische Prozesse in mehrsprachigen Lerngruppen analysieren und reflektieren
    • sind in der Lage, Konzepte für sprach(en)- und geschlechtersensible und identitätsbildende Unterrichtssequenzen zu erstellen
    • können Modelle aus unterschiedlichen Ländern analysieren und vergleichen
    • können Erkenntnisse daraus unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse thematisieren und reflektieren
    • können ihr Wissen über interkulturelle, transkulturelle und soziale Kompetenzen nutzen, um einen sprach(en)sensiblen Umgang mit kulturellen Wahrnehmungsmustern im Unterricht zu vollziehen
    • kennen didaktische Modelle und vielfältige Methoden zur Integration von künstlerischen und sprachlichen Inhalten in Form von Kinderliteratur, Musik und Tanz aus aller Welt
    • sind in der Lage, ihr Handlungsrepertoire zur Gestaltung ressourcen- und stärkenorientierter Unterrichtssequenzen zu vervollständigen.

    Die Sprachen- und Kulturenvielfalt in Österreich, Europa und der Welt steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden vertiefen ihr Basiswissen über den Zusammenhang zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten. Sie erproben Methoden, Strategien und Materialien im Rahmen eines kreativen Umgangs mit Sprache im mehrsprachigen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung von Sprachen und Kunst für die individuelle kreative Auseinandersetzung mit verschiedenen kulturellen und sprachlichen Identitäten.

    Children discover the world of literature 8 N Cultural techniques
    • Language education
    • Media education
    • Intercultural education/multilingualism
    • English
    Language education / MSP Focus 4 Literary education in a multilingual context: Reading
    • Vertiefung von literaturwissenschaftlichem und literaturhistorischem Basiswissen 
    • Lesen und Medien in Familie und Umfeld
    • Didaktische Modelle für literarisches Lernen
    • Didaktische Modelle für einen handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht
    • Das literarische Unterrichtsgespräch als kulturelle Praxis
    • Methodenvielfalt zur individualisierten Unterstützung im Bereich des Lesens in der Erst- und Zweitsprache sowie in der lebenden Fremdsprache Englisch 
    • Inter- und transkulturelle Erfahrungen in deutscher und in englischer Sprache in der Begegnung mit Kinder- und Jugendliteratur 

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • verfügen über vertieftes literaturwissenschaftliches und literaturhistorisches Wissen im Hinblick auf Kinder- und Jugendliteratur
    • kennen die Grundlagen der Lesesozialisation und können ihr Basiswissen über Lesen als soziale und kulturelle Praxis in der Familie und im Umfeld der Schülerinnen und Schüler, besonders im mehrsprachigen Kontext, erweitern
    • kennen didaktische Modelle und unterschiedliche Methoden zur individualisierten Unterstützung im Bereich des Lesens in der Erst-, Zweit- und der lebenden Fremdsprache Englisch und können sie in der Planung und Gestaltung von inhaltsintegrativem Unterricht anwenden
    • können Lernsettings, die inter- und transkulturelle Erfahrungen in der Begegnung mit Kinder- und Jugendliteratur ermöglichen, vergleichen, diskutieren und konzipieren
    • können didaktische Modelle für literarisches Lernen und das literarische Unterrichtsgespräch in einem handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht in deutscher und in englischer Sprache vergleichen, diskutieren und bei der Konzeption entsprechender Lernszenarien berücksichtigen
    • können die Aspekte literarischen Lernens (u.a. Vorstellungsbildung, literar- und sprachästhetische Wahrnehmung, Erschließung metaphorischer und symbolischer Bedeutungen, Fiktionalität, narrative und dramaturgische Handlungslogik) kritisch reflektieren und im Literaturunterricht kompetenzorientiert einbringen.

    Die Studierenden vertiefen ihr literaturwissenschaftliches und literaturhistorisches Wissen. Sie reflektieren die Bedeutung der Lesesozialisation im Kontext von Erst- und Zweitspracherwerb sowie in der lebenden Fremdsprache Englisch. In dieser Lehrveranstaltung lernen sie vielfältige methodisch-didaktische Möglichkeiten der Literatur- und Kulturvermittlung kennen, insbesondere im Hinblick auf Kinder- und Jugendliteratur. Sie konzipieren theoriegeleitet handlungs- und produktionsorientierte Lernszenarien für literarisches Lernen und literarische Unterrichtsgespräche. 

    Children move with each other 8 N Social peace
    • Intercultural education/multilingualism
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • English
    Exercise, sport and health Focus 4 Migration education in physical activity and physical education

    • Vermittlungsperspektiven interkultureller Bewegungs- und Sporterziehung, vor allem für jene Bereiche der Erziehungswirklichkeit, die der besonderen Einflussnahme durch Erwartungen und Normen der Gesellschaft bzw. einzelner Institutionen oder Gruppen ausgesetzt sind 
    • Entwicklungen im Themenkomplex von Migration, Globalisierung und interkulturellem Lernen
    • Schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme
    • Didaktische Handlungsmöglichkeiten und Aspekte der spezifischen Vermittlung
    • Abbau von Vorurteilen und Sozialisierung von Kindern mit Migrationshintergrund durch Bewegung und Sport

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • entwickeln eine Haltung, die kulturelle Vielfalt als eine reiche und vielfältige Welt sieht, welche individuelle Wahlmöglichkeiten erhöht, menschliche Fähigkeiten und Werte bereichert und die Hauptantriebskraft für die nachhaltige Entwicklung von Gemeinschaften, Völkern und Nationen darstellt (vgl. UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen)
    • kennen Möglichkeiten für bewegungsorientierte Vermittlungskonzepte im interkulturellen Austausch, verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um partizipative und interkulturelle sportliche Aktivitäten anzuleiten
    • kennen schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme.

    Die Studierenden entwickeln ein Bewusstsein und Sensibilität für strukturelle Hintergründe bei der Partizipation von Kindern mit Migrationshintergrund im Bewegungs- und Sportunterricht. Durch Kenntnisnahme von sozialen Barrieren und kultureller Unterschiede kann der Sportunterricht einen Beitrag zur Inklusion liefern. Die Studierenden wissen um die Bedeutung interkultureller Lernsettings im Bereich von Bewegung und Sport für den Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten.

    Children play fair 8 N Social peace
    • Environmental education
    • Health promotion
    • Transport and mobility formation
    • Social-emotional learning
    Exercise, sport and health Focus 4 Social skills in playful movement and experience

    • Naturerfahrungsspiele
    • Gelände- und Orientierungsspiele
    • Erlebnisorientiertes Wandern
    • Sozial-integrative Spiele
    • Bewegungsformen im und am Wasser
    • Rollende Geräte im verkehrserzieherischen Kontext

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • setzen vertrauensbildende Spiele zum gemeinschaftlichen (inklusiven) Lösen von Bewegungsaufgaben ein
    • reflektieren überfachliche Kompetenzen, insbesondere Kooperations- und Kommunikationskompetenz
    • können Gefahren und Risiken beim Bewegen im Freien beurteilen
    • sind in der Lage, Wanderungen zu planen, zu gestalten und zu leiten
    • können als fachkundige/r Zweite/r externe Anbieter bei risikobehafteten Sportarten unterstützen
    • optimieren Erfahrungen im Bereich Fahren und Rollen (Radfahrparcours, verschiedene rollende Geräte)
    • entwickeln Konzepte zur Vermittlung von Umwelt- und Naturbewusstsein im Primarstufenbereich.

    Kommunikationsprozesse im Kontext bewegungsorientierter Aktivitäten geben Studierenden Sicherheit, Anforderungen mit eigenen Kompetenzen bewältigen zu können. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf ab, das Bewusstsein der Selbstwirksamkeit in den Bereichen Kommunikation, Interaktion, Gesprächsführung und Konfliktlösung erfahrungsgeleitet in kooperativen handlungsorientierten Settings zu stärken und das Repertoire an professionellen personorientierten Kompetenzen weiterzuentwickeln. Das Potenzial von kommunikativer und körperlicher Aktivität wird erkannt und reflektierend für sich und Lernende nutzbar gemacht.

    Children can deal with narratives productively 8 N Social peace
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Diversity/inclusion
    Cultural pedagogy Focus 4 Migration education and multi-perspective narratives in art and culture
    • Vertiefende Auseinandersetzung mit der Thematik Narration und verwandten Bereichen
    • Entwicklung eines Bewusstseins, in welchen Dimensionen sich Narrative in der Menschheitsgeschichte manifestieren und wie sie ihre Wirkmächtigkeit im sozialen Umgang entfalten
    • Analyse und Erforschung der Transmedialität des Narrativen und des erzählenden Potenzials von Kunstwerken, Produkten der Alltagsästhetik und künstlerischen Prozessen
    • Dechiffrierung von Kunstwerken und künstlerischen Aktionen und deren Einsatz als Erzählimpulse
    • Narrative Dimensionen des kindlichen Bild- und Gestaltungskonzeptes
    • Didaktische Konzepte und Projekte eigenständig entwickeln, durchführen und präsentieren

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • können sich mit der Thematik der Narration und verwandten künstlerischen Bereichen auseinandersetzen
    • sind in der Lage, daraus ein Bewusstsein in Bezug auf die Wirkmächtigkeit von Narrativen anhand von Kunstwerken, Künstlerbiografien und künstlerischen Prozessen zu entwickeln
    • sind fähig, die Transmedialität des Narrativen zu analysieren und im gemeinsamen künstlerischen Tun zu erforschen
    • sind in der Lage, inhaltliche, formale oder sonstige Impulse der Gruppe aufzunehmen, individuelle thematische Vertiefungen zu erarbeiten und in Konzepten oder Projekten weiterzuentwickeln
    • verstehen kreative Projekte in der Gruppe als dynamische und soziale Prozesse
    • können kreative Auseinandersetzungen in allen Phasen unterstützend begleiten.

    Eine zentrale Aufgabe der Migrationspädagogik besteht in der Beschäftigung mit der Frage, wie der/die natio-ethno-kulturelle Andere unter Bedingungen von Migration erzeugt wird und welchen Beitrag pädagogische Diskurse und pädagogische Praxen hierzu leisten. Die Studierenden lernen die Vielfalt der Narration kennen. Sie beschäftigen sich damit, wie Inhalte und Informationen durch Narration vermittelt und welche Intentionen dabei verfolgt werden. Die Kunst der Erzählung in ihrer Vielfalt – verbal, klanglich, stimmlich, visuell, performativ – wird anhand von Beispielen erfahren. Die Studierenden registrieren, sensibilisieren und verorten ihre individuellen Zugänge zur Thematik und entwickeln ihre eigenen Schwerpunkte im künstlerischen Ausdruck, die sie didaktisch in künstlerisch-ästhetischen Konzepten umsetzen und präsentieren. Erfolgreicher Dialog und gelingende Kommunikation werden trainiert und erprobt.

    Children present themselves 8 N Social peace
    • Intercultural education/multilingualism
    • Social-emotional learning
    • Diversity/inclusion
    Cultural pedagogy Focus 4 Discover, testing, and didactically implement artistic modes of presentation

    • Das eigene Selbstkonzept und der menschliche Körper als Erfahrungs-, Gestaltungs- und Ausdrucksmittel
    • Szenisches Spielen und Lernen in allen künstlerischen Bereichen
    • Handeln mit vorgestellten Figuren und in kommunikativen Konfliktsituationen
    • Geplantes und spontanes Handeln in fiktiven Situationen und Figuren – Improvisation
    • Wege der bildenden Kunst und der Musik als Gestaltungsprozesse
    • Grundlagen der Gesprächsführung und Teamentwicklung

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • können den eigenen Körper als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel erkennen und einsetzen
    • kennen ihre eigenen Stärken und können diese selbstsicher, bewusst und gezielt einsetzen
    • haben Vertrauen in ihre Kreativität und Spontaneität und verfügen über Mechanismen, sie auszulösen
    • können künstlerisch-ästhetische Methoden zur Erweiterung der verbalen und nonverbalen Ausdrucksfähigkeit einsetzen
    • sind in der Lage, Spiel und Experiment als Impulse für die Auseinandersetzung mit persönlichen und sozialen Konflikten einzusetzen und anzuleiten
    • sind in der Lage, Bilder und andere künstlerische Produkte und Prozesse als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel einzusetzen (z.B. Bildimpuls, Bildgeschichten, Lieder, Storyboard)
    • sind in der Lage, Prozesse der Persönlichkeitsbildung und die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen (u.a. Kooperation, Kommunikation, Teamfähigkeit) durch künstlerische Gestaltungsprozesse zu initiieren und zu begleiten
    • können verschiedene Wege der bildenden Kunst und der Musik für sich und andere nutzbar machen
    • wenden Grundlagen der Gesprächsführung in Gestaltungsprozessen an
    • besitzen koordinative Fähigkeiten und rhythmische Sicherheit in Verbindung mit musikalischer Betätigung und Bewegungsabläufen
    • entwickeln ein Wahrnehmungssensorium für integrative-künstlerische Prozesse im Dialog mit den anderen, können gruppendynamische Abläufe steuern und harmonisieren und in vorgegebenen und improvisatorischen Formen Verbindungen zu ganzheitlichen Gestaltungsprozessen herstellen
    • reflektieren überfachliche Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz, insbesondere Kooperations- und Kommunikationskompetenz.

    Ausgehend vom eigenen Selbstkonzept und vom eigenen Körper als unmittelbaren Ausdruck von Kommunikation und Gestaltung wird szenisches Spiel experimentell erprobt. Mittels fiktiver Personen werden Konfliktsituationen dargestellt, reflektiert und weiterentwickelt. Improvisationen in anderen künstlerisch-ästhetischen Bereichen werden geplant und/oder spontan in erfundenen Situationen umgesetzt. Grundlagen der verbalen/nonverbalen und künstlerischen Ausdrucksfähigkeit und der Dialoggestaltung werden erlernt und spielerisch umgesetzt. Bilder und andere künstlerische Ausdrucksformen (u.a. Werkstücke, Musik, Tanz) können als Impulse für künstlerische Prozesse eingesetzt werden. Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit in Formen der künstlerischen Kommunikation werden entwickelt und gestärkt und eine neue Sichtweise auf künstlerische Prozesse in unterschiedlichen Sozialformen entwickelt.

    Children are a learning community 8 N Social peace
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Reflexive gender pedagogy and gender equality
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 Migration pedagogy for shaping relationships and cooperative forms of work

    • Schulkonzepte und ihre Potenziale im Kontext der sozialen, emotionalen und moralischen Entwicklung von Kindern
    • Bildungsgerechtigkeit als Anforderung an schulische Bildungsprozesse
    • Verantwortung der Lernenden für sich und ihr Handeln
    • Sprachliche Vielfalt im schulischen Raum
    • Schulische Kulturarbeit möchte auf den Konstruktionscharakter von Kultur aufmerksam machen
    • Lernraum als diversitätsfreundlicher Lebensraum

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • sind in der Lage, innovative Schul- und Lernraumkonzepte zu verstehen und kriteriengeleitet zu evaluieren
    • können schulische Strukturen hinsichtlich ihrer Förderung der Bildungsgerechtigkeit analysieren und daraus Handlungskonzepte entwickeln
    • können die Sprachenvielfalt im schulischen Raum analysieren, Ressourcen und Barrieren erkennen und die Sprachen der Kinder im Lernraum sichtbar machen
    • sind in der Lage, ihre Möglichkeiten hinsichtlich einer sprachlich-kulturellen Lernraumgestaltung für eine wertschätzende Dialogkultur zu nutzen
    • können die Diversität von Lernenden als Chance anerkennen und berücksichtigen dies in der Unterrichtsgestaltung
    • können vertrauensvolle Beziehung zu den Lernenden aufbauen und auf diesem Weg soziale Kompetenzen fördern.

    Reflexionen zu den Dimensionen der Heterogenität theoriegeleitet zu vertiefen und erweitertes Wissen über Lernausgangslagen von Lernenden zu erlangen, sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung. Dabei wird der sozial handelnde Mensch in jeglicher Art von erzieherischen Situationen betrachtet, unter Berücksichtigung der Wechselwirkung mit der sich ständig ändernden Gesellschaft. Die kulturelle, soziale und emotionale Vielfalt der Kinder ist eine wertvolle Ressource für ihre individuelle Identitätsbildung und kommunikative Teilhabe an der Lerngemeinschaft. Aktive Gestaltungsmöglichkeiten des Lernraums durch kooperative und den sozialen Dialog fördernde Methoden und Zugänge sowie die Bedeutung des transkulturellen Beziehungsaufbaus sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung.

    Children find qualified discussion partners 8 N Social peace
    • Language education
    • Educational, vocational, and life orientation
    • Intercultural education/multilingualism
    • Diversity/inclusion
    Learning coaching Focus 4 Supporting learning and educational processes through dialogue and counselling

    • Schülergespräche zu Lernprozessen
    • Selbst- und Fremdwahrnehmung im pädagogischen Kontext
    • Individuelle, potenzialorientierte Lebens- und Bildungsentwürfe für Schüler/innen
    • Förderliche Feedbackkultur Lehrender und Lernender
    • Elternzusammenarbeit mit besonderer Berücksichtigung transkultureller, migrationsbiografischer und sozioökonomischer Aspekte
    • Begleitung von Transitionsprozessen
    • Kollegiale Beratung; Kooperationsprozesse und Co-Teaching

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • sind in der Lage, Schülergespräche vorzubereiten und leitfragengestützt effizient und wertschätzend zu führen
    • können die Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung erkennen und reflektieren diese in Lerngemeinschaften
    • können individuelle Potenziale von Lernenden analysieren und im Dialog Lebens- und Bildungsberatung anbieten
    • können qualifiziertes, empathisches Feedback geben und ebenso die Rolle des Zuhörers/der Zuhörerin einnehmen
    • sind in der Lage, durch lösungsorientierte Elterngespräche zu einer positiven Entwicklung bei Lernschwierigkeiten und Underachievement sowie bei Transitionsprozessen beizutragen
    • zeigen eine aktiv-kooperierende Grundhaltung gegenüber Kolleginnen und Kollegen und sind in der Lage, diese bei der Förderung von Lernenden kompetent zu unterstützen, auch in Form von längerfristiger (Lern-)Begleitung und Co-Teaching.

    Konstruktive Gespräche stellen einen bedeutsamen, sinnstiftenden Teil schulischer Bildungsarbeit dar. Sie erfolgen auf einer wertschätzenden, den Hintergrund der Gesprächspartner/innen berücksichtigenden Weise und haben eine kooperative und lösungsorientierte Ausrichtung. Dadurch wird das Ziel angestrebt, Unterricht und Bildungswege erfolgreich zu gestalten.

    Children live sustainably 8 N Social peace
    • Civic education
    • Environmental education
    • Economic and consumer education
    Encounters with nature Focus 4 Migration education and encounters with nature
    • Armut, sozio-ökonomische Chancengerechtigkeit und Lebenswelten von Kindern
    • Intersektionalität – die integrative Analyse des Zusammenwirkens unterschiedlicher Formen und Dimensionen von Ungleichheit, Differenz im Kontext der Umweltbildung
    • Zentrale Inhalte und Ziele der Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung
    • Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und mit der Umwelt als Wirwelt
    • Erschließen von gestalteten Lebensräumen (Parks, Verkehrsflächen, Naturparks, Zoo) mit Exkursion

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • kennen die Möglichkeiten, die eine unmittelbare Naturbegegnung für die Kinder bietet, und können diese methodisch und didaktisch nutzen
    • lernen zentrale Inhalte und Ziele der Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung kennen
    • kennen Konzepte zur Umsetzung einer zeitgemäßen Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung, verbunden mit der Fähigkeit, Kinder zu reflexiver, verantwortungsbewusster Mitgestaltung der Gesellschaft anzuleiten
    • können Kindern gestaltete Lebensräume (Parks, Verkehrsflächen, Naturparks, Zoo) mittels Exkursionen erschließen
    • wissen um die Bedeutung der fachspezifischen Inhalte für die Lebenswelt von Kindern und deren Bedeutung für das soziale Leben in einer Gemeinschaft
    • verstehen Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel, Menschen zur aktiven und verantwortungsbewussten Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler und ethischer Aspekte zu befähigen.

    Veränderungen der Umwelt erschaffen neue Landschaften sozialer Ungleichheit und zeichnen neue Weltkarten. Das macht eine vollkommen andere Art erforderlich, die Welt zu begreifen – und unsere Überlebenschance in ihr. Die kosmopolitische Wende führt jeden Menschen dazu, die Konsequenzen des eigenen Handelns für andere zu sehen, und bewirkt auf diese Weise die Entwicklung eines globalen Verantwortungsbewusstseins. Die damit verbundene Verantwortung kommt nicht ohne ein Konzept menschlicher Selbstreflexion aus.

    Children live in an “us world” as a “we world” 8 N Social peace
    • Civic education
    • Media education
    • Environmental education
    Encounters with nature Focus 4 Ecological problems as a result of the natural limits of globalisation
    • Intersektionalität – die integrative Analyse des Zusammenwirkens unterschiedlicher Formen und Dimensionen von Ungleichheit und Herrschaft im Kontext der Umweltbildung (Wirwelt)
    • Demokratie als Umweltbildung
    • Analyse von medialer Berichterstattung zu den Themenfeldern Umwelt und Globalisierung
    • Umweltbildung als politische Bildung in demokratischen Gesellschaften
    • Konsequenzen, die sich aus den Bedingungen demokratischer Konsensfindung für die Umweltbildung ergeben
    • Der Zusammenhang von Umweltbildung und wertbezogenen, d.h. konfliktträchtigen Sozialentscheidungen
    • Der erforderliche Einstellungswandel zum Umgang mit Naturressourcen und Zivilisationsabfällen
    • Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung in seinem Zusammenhang mit demokratischer Umweltbildung und direkten Naturerfahrungen am Beispiel der Nachhaltigkeitsziele

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • verstehen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung als Ziel, Menschen zur aktiven und verantwortungsvollen Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler und ethischer Aspekte zu befähigen
    • erkennen die Zusammenhänge zwischen Umweltbildung und Demokratie
    • können mediale Berichterstattung im Kontext der Umweltbildung analysieren und faktenorientiert prüfen
    • kennen die Zusammenhänge von Umweltbildung und wertbezogenen, d.h. konfliktträchtigen Sozialentscheidungen
    • kennen das Konzept der nachhaltigen Entwicklung und die Nachhaltigkeitsziele.

    Die aus der Interaktion zwischen Mensch und Umwelt resultierenden Prozesse, Probleme und Konflikte werden in dieser Lehrveranstaltung in ihrer Darstellung in den Medien wahrgenommen und in ihren soziokulturellen, wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Dimensionen faktenorientiert nachvollzogen. Umweltbildung kann in der Europäischen Union nur bei demokratischer Verankerung erfolgreich werden. Deshalb gilt es, die Bevölkerungen angemessen zu orientieren und am demokratischen Meinungsbildungsprozess zu beteiligen. Voraussetzung dafür ist ein demokratisches Beteiligungslernen und eine enge Umweltbeziehung der Schulen. Insgesamt soll unter Bezug auf das Konzept der nachhaltigen Entwicklung verständlich werden, inwieweit eine demokratische Umweltbildung gleichzeitig eine Erziehung in demokratischen Kontexten und in direktem Umweltkontakt erfordert.

    Children speak many languages 8 N Social peace
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • English
    Language education / MSP Focus 4 Teaching and learning in a multilingual society with CLIL

    • Mehrsprachigkeit als charakteristisches Merkmal von Migrationsgesellschaften
    • Lehren und Lernen mit CLIL (Content and Language Integrated Learning) in einer mehrsprachigen Gesellschaft
    • Analyse der Lehrpläne im Kontext von CLIL
    • Die "Zone der nächsten Entwicklung" und Lehren mit "Scaffolding"
    • Identifikation angemessener inhaltlicher und sprachlicher Ziele mithilfe von Lernerprofilen
    • Metakognitive Ziele im Zweitspracherwerb
    • Deutsch als Zweitsprache im sprachensensiblen Fachunterricht
    • Hinführung der Schülerinnen und Schüler zur Sprachbetrachtung und zum Sprachenvergleich auf mehreren linguistischen Ebenen

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • kennen die Bedeutung und den Wert von Mehrsprachigkeit in Migrationsgesellschaften
    • kennen weiterführende didaktische Methoden sowie Lehr- und Lernstrategien für den Fachunterricht durch CLIL und setzen sich mit CLIL-spezifischer Literatur auseinander
    • analysieren die Lehrpläne im Zusammenhang mit CLIL und verfügen über die sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch, um Lerneinheiten an individuelle Bedürfnisse von Schülerinnen und Schüler anzupassen
    • verstehen "Scaffolding" als Hilfestellung für das progressive Lernen des Kindes und setzen diese "Verstehensgerüste" ein, um das Kind in die "Zone der nächsten Entwicklung" zu begleiten
    • formulieren angemessene inhaltliche und sprachliche Ziele auf der Basis von konkreten Lernerprofilen
    • vertiefen ihre Grundkenntnisse im Hinblick auf Mehrsprachigkeit, Zweitspracherwerb und interkulturelle Pädagogik unter Einbeziehung aktueller Ergebnisse aus der Sprachlern- und lehrforschung
    • sind in der Lage, Kindern Sprachbetrachtung und Sprachenvergleich auf der Laut-, Wort-, Text- und Satzebene zu ermöglichen.

    In einer Migrationsgesellschaft gilt es, verschiedene Kulturen miteinander in Dialog zu bringen. Erfahrungen und Vorstellungen der Kinder sind oft an ihre Alltagssprache gebunden. Lehrpersonen unterstützen Kinder dabei, individuelle Wege zur Bildungssprache zu finden, um Sachverhalte und Zusammenhänge sachadäquat sprachlich darzustellen. Ein bewusster Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt erfordert von Lehrenden und Lernenden ein wachsendes Verständnis für verschiedene kulturelle Einflüsse, die in den Unterricht eingehen. Diesem interkulturellen Ansatz entspricht ein multiperspektivisches, inhalts- und sprachintegriertes Lehren und Lernen im mehrsprachigen Kontext.

    Children cross bridges 8 N Social peace
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    Language education / MSP Focus 4 Accompanying multilingual children at school transitions
    • Wissen um kulturbedingte und kulturbezogene Unterschiede unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse
    • Kenntnisse über kulturell geprägte Regeln, Normen, Wertehaltungen und Symbole
    • Grundsätze erfolgreicher interkultureller Elternarbeit unter Einbeziehung transparenter Regeln und einer "klaren" Kommunikation über die Bedürfnisse des Kindes
    • Übergänge der Kinder sprachensensibel begleiten
    • Didaktische Modelle für Bildungsübergänge im Kontext von Heterogenität und Plurikulturalität
    • Selbstreflexive Bewusstseinsbildung durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Bildungsbiografie

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • setzen sich mit Interkultureller Kommunikation und den damit verbundenen charakteristischen Merkmalen auf Basis aktueller Forschungsergebnisse auseinander
    • vertiefen ihre Kenntnisse über Bedingungen, Formen und Folgen von ethnischen, kulturellen und religiösen Zuschreibungen und Identifikationen
    • kennen die Grundsätze erfolgreicher interkultureller Elternarbeit, indem sie Strategien und Best-Practice-Beispiele vergleichen und diskutieren
    • setzen sich mit der Begleitung mehrsprachiger Kinder an den Übergängen unter Einbeziehung ihrer fachdidaktischen und institutionellen Kenntnisse auseinander
    • vergleichen und diskutieren didaktische Modelle für Übergänge in Bildungseinrichtungen im Kontext unterschiedlicher Perspektiven (u.a. institutionelle, bildungspolitische)
    • gestalten ihre eigene Bildungsbiografie und setzen sich damit selbstreflexiv auseinander.

    Übergänge der Kinder von einer elementaren Bildungseinrichtung in die Volksschule und aus dieser in eine weiterführende Schule werden von bedeutsamen Einflussfaktoren bestimmt. Zu diesen zählen unter anderem die institutionelle Gestaltung, die sozialen Beziehungen und das emotionale Erleben. Übergänge sind immer geprägt von den Ressourcen in den verschiedenen Subsystemen, in denen das Kind aufwächst. In Form einer gemeinsamen Verantwortungsübernahme und eines gemeinsamen Engagements kann es gelingen, Kindern die ihnen zustehende nachhaltige Bildungsunterstützung zu geben.

    Children are a learning community 8 N Social peace
    • Language education
    • Intercultural education/multilingualism
    • Diversity/inclusion
    Inclusive pedagogy Focus 4 Migration pedagogy for shaping relationships and cooperative forms of work
    • Schulkonzepte und ihre Potenziale im Kontext der sozialen, emotionalen und moralischen Entwicklung von Kindern
    • Bildungsgerechtigkeit als Anforderung an schulische Bildungsprozesse
    • Verantwortung der Lernenden für sich und ihr Handeln
    • Schulische Kulturarbeit für sprachliche Vielfalt im schulischen Raum
    • Lernraum als diversitätsfreundlicher Lebensraum

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, innovative Schul- und Lernraumkonzepte zu verstehen und kriteriengeleitet zu evaluieren
    • können schulische Strukturen hinsichtlich ihrer Förderung der Bildungsgerechtigkeit analysieren und daraus Handlungskonzepte entwickeln
    • können die Sprachenvielfalt im schulischen Raum analysieren, Ressourcen und Barrieren erkennen und die Sprachen der Kinder im Lernraum sichtbar machen
    • sind in der Lage, ihre Möglichkeiten hinsichtlich einer sprachlich-kulturellen Lernraumgestaltung für eine wertschätzende Dialogkultur zu nutzen
    • können die Diversität von Lernenden als Chance anerkennen und berücksichtigen dies in der Unterrichtsgestaltung
    • können vertrauensvolle Beziehung zu den Lernenden aufbauen und auf diesem Weg soziale Kompetenzen fördern.

    Theoriegeleitet Reflexionen zu den Dimensionen der Heterogenität zu vertiefen und erweitertes Wissen über Lernausgangslagen von Lernenden zu erlangen, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Dabei wird der sozial handelnde Mensch in jeglicher Art von erzieherischen Situationen betrachtet, unter Berücksichtigung der Wechselwirkung mit der sich ständig ändernden Gesellschaft. Die kulturelle, soziale und emotionale Vielfalt der Kinder ist eine wertvolle Ressource für ihre individuelle Identitätsbildung und kommunikative Teilhabe an der Lerngemeinschaft. Aktive Gestaltungsmöglichkeiten des Lernraums durch kooperative und den sozialen Dialog fördernde Methoden und Zugänge sowie die Bedeutung des transkulturellen Beziehungsaufbaus sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung.

    Children find qualified discussion partners 8 N Social peace
    • Language education
    • Educational, vocational, and life orientation
    • Intercultural education/multilingualism
    Inclusive pedagogy Focus 4 Supporting learning and educational processes through dialogue and counselling
    • Schülergespräche zu Lernprozessen
    • Selbst- und Fremdwahrnehmung im pädagogischen Kontext
    • Individuelle, potenzialorientierte Lebens- und Bildungsentwürfe für Schüler/innen
    • Förderliche Feedbackkultur Lehrender und Lernender
    • Elternzusammenarbeit mit besonderer Berücksichtigung transkultureller, migrationsbiografischer und sozioökonomischer Aspekte
    • Begleitung von Transitionsprozessen
    • Kollegiale Beratung; Kooperationsprozesse und Co-Teaching

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, Schülergespräche vorzubereiten und leitfragengestützt effizient und wertschätzend zu führen
    • können die Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung erkennen und reflektieren diese in Lerngemeinschaften
    • können individuelle Potenziale von Lernenden analysieren und im Dialog Lebens- und Bildungsberatung anbieten
    • können qualifiziertes, empathisches Feedback geben und ebenso die Rolle des Zuhörers einnehmen
    • sind in der Lage, durch lösungsorientierte Elterngespräche zu einer positiven Entwicklung bei Lernschwierigkeiten und Underachievement sowie bei Transitionsprozessen beizutragen
    • zeigen eine aktiv-kooperierende Grundhaltung gegenüber Kolleginnen und Kollegen und sind in der Lage, diese bei der Förderung von Lernenden kompetent zu unterstützen, auch in Form von längerfristiger (Lern-)Begleitung und Co-Teaching.

    Konstruktive Gespräche stellen einen bedeutsamen, sinnstiftenden Teil schulischer Bildungsarbeit dar. Sie erfolgen auf einer wertschätzenden, den Hintergrund der Gesprächspartner/innen berücksichtigenden Weise und haben eine kooperative und lösungsorientierte Ausrichtung. Dadurch wird das Ziel angestrebt, Unterricht und Bildungswege erfolgreich zu gestalten.

    Children shape school through their diversity 2 Mathematics
    1 Fine arts education
    1 Music education
    1 Living foreign language
    9 N Diversity
    • Educational, vocational, and life orientation
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    Scientific discipline / subject didactics 5 Learning in the horizon of school in the 21st century
    • Bildungsreformen und reformpädagogische Konzepte in exemplarischen Anwendungen im fachdidaktischen Bereich (Mathematik, kreative Fächer)
    • Empirische Zugänge der Schul- und Unterrichtsforschung
    • Profile für die inklusive Schul- und Unterrichtsentwicklung im nationalen und internationalen Kontext; empirische Befunde und praktische Beispiele mit Bezug zu ausgewählten Unterrichtsfächern
    • Qualität von Unterricht und Schule (Individuelle Lehrplanentwicklung); inklusive Didaktik in der Praxis; Merkmale guten Unterrichts und guter Schulen
    • Schulentwicklung (SQA-Entwicklungsplan; z.B. Index für Inklusion)
    • Professionalität: Kooperationskultur, institutionalisierte Form der Zusammenarbeit und Leadership
    • Aktuelle Fragen in der Bildungsforschung

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, Veränderungsprozesse in der Gesellschaft kritisch zu beurteilen, sich nachhaltige/bildungsgerechte und soziale Zukunftsvisionen zu vergegenwärtigen und die Anerkennung von Diversität als Rahmenkonzept für österreichische Bildungsinstitutionen zu identifizieren und mitzugestalten
    • können Schule und Unterricht, auch in reformpädagogischen Settings, im Kontext von Lehr-Lernprozessen und Interaktionsprozessen basierend auf Qualitätskriterien analysieren (z.B. Leadership, professionelle Lerngemeinschaften)
    • sind in der Lage, im Rückgriff auf den österreichischen und internationalen fachwissenschaftlichen Diskurs zu Diversität und Inklusion die Voraussetzungen und Indikatoren zur Schaffung inklusiver Kulturen, Strukturen und Praktiken in Schule und im Schulsystem zu identifizieren und in ihrem pädagogischen Handeln zu kontextualisieren und zu berücksichtigen
    • sind dazu imstande, Schulprofile guter, diversitätssensibler Schulen auf nationaler und internationaler Ebene anhand definierter Qualitätsbereiche (z.B. SQA, Deutscher Schulpreis) zu analysieren
    • können ihre fachlichen und didaktisch-methodischen Kompetenzen zu heterogenen Settings und Schulentwicklung im Rahmen pädagogisch-praktischer Lern- und Arbeitsfelder (PPS, Hospitationen, Berufspraxis) vor dem Hintergrund eines diversitätsorientierten Unterrichts einsetzen, reflektieren und evaluieren
    • kennen die verpflichtenden Vorgaben zur Schulqualitätsentwicklung in Österreich und können auf dieser Basis z.B. die Arbeit an Entwicklungsplan und Schulleitbild schulintern und mit Stakeholdern diskutieren und mitgestalten, Entwicklungsprozesse von Schulen reflektieren und in konstruktiven Diskursen (in Teams, in Peergruppen bzw. mit Kolleginnen und Kollegen) zur Weiterentwicklung beitragen
    • können vor dem Hintergrund einer professionellen Kooperationskultur institutionalisierte Formen der Zusammenarbeit realisieren und ausgewählte Führungsaufgaben auf Klassen- und Schulebene übernehmen
    • sind in der Lage, aktuelle Fragen der Bildungsforschung zu benennen und in ihrer Relevanz für das pädagogische Handeln einzuordnen (z.B. Nationaler Bildungsbericht, Metastudien, Clearing-House-Mechanismus).

    Bildungsinstitutionen sind gesellschaftlichen Bedingungen entsprechend und aufgrund der Ergebnisse pädagogischer Forschung im organisatorischen wie auch im fachdidaktischen Bereich einem stetigen Wandel unterworfen. Die Studierenden gewinnen Einblicke in organisatorische und strukturelle Aspekte von Profilen für inklusive Schul- und Unterrichtsentwicklung. Darüber hinaus liegt der Fokus auf unterschiedlichen didaktischen Konzepten für eine Vielfalt spezifischer pädagogischer Bedarfe unter dem Aspekt der Gestaltung inklusiver Lehr-Lernumgebungen.

    Children experience school as a lifeworld 5 Educational sciences
    9 N Attitude
    • Civic education
    • Scientific work
    Fundamentals of educational science 5 Theory of the school lifeworld
    • Diskurse über Schule und Schultheorien (u.a. Instituetik, Schule und Wandel, Recht auf Bildung, Evidenzbasierung)
    • Schulsysteme verstehen und vergleichen: Entwicklung und Aufbau des österreichischen Schulwesens im nationalen und internationalen Kontext (u.a. Mehrebenensystem Schule, Funktionen von Bildungsstandards und Assessments, Evidenzen im Schulsystem)
    • Aspekte von Schulautonomie (u.a. Strukturmodelle, internationaler Kontext)
    • Dimensionen der Schul-, Unterrichts- und Qualitätsentwicklung (u.a. Orientierungsrahmen und Evaluation wie z.B. Q.I.S., QIBB, SQA, Q2E, Evidenzbasierung und -orientierung)
    • Schule als Lebenswelt und als lernende Organisation (u.a. Leadership und Schulmanagement, Führungskultur, Schulprogramm und Profilbildung, professionelle Lerngemeinschaften, Schule der Vielfalt, aktuelle Entwicklungen und Reformen im Schulsystem und Reflexion von Schulerfahrungen)
    • Schulkultur, Schulethos und Schulklima (u.a. Schule als Unswelt und Wirwelt)
    • Aspekte von professionellen Lerngemeinschaften
    • Rechtliche Rahmungen und Rechtsverhältnisse
    • Aufbau einer reflexiv-forschenden Haltung: Methoden der international vergleichenden Schulsystemforschung, Methoden der Kompetenzmessungen und des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel Schulsysteme, Schulentwicklung, Assessments usw.

    Die Absolventinnen und Absolventen … 

    • kennen die historische Entwicklung des Schulsystems und können nationale und internationale Entwicklungen im Bereich des Schulwesens einordnen und beschreiben
    • können Schule und ihre Struktur in ihrer gesellschaftlichen Bedingtheit und historischen Vernetztheit reflektieren und Schule als Ort unterschiedlicher Kulturen erörtern
    • kennen wesentliche Orientierungspunkte und Werte, an denen sich die österreichische Schule ausrichtet (Menschenrechte, UN-Kinderrechts- und Behindertenrechtskonvention, SchOG, Lehrpläne usw.)
    • können Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung mit Bezug auf Schulkultur und Schulethos beurteilen und unterschiedliche Orientierungsrahmen exemplarisch erörtern
    • haben Kenntnisse von kooperativen Arbeitsformen und Dynamiken in professionellen Lerngemeinschaften und können unterschiedliche Aspekte von Lerngemeinschaften differenzieren
    • kennen Modelle und Theorien partizipativer Schul- und Unterrichtsentwicklung
    • kennen wesentliche Rechtsgrundlagen für das professionelle Handeln
    • setzen sich mit historischen und aktuellen Entwicklungen und Reformen im nationalen und internationalen Vergleich reflexiv auseinander.

    Schule ist als Lebenswelt und Ort zu verstehen, an welchem Kinder Systeme und Figurationen aus Werten, Regeln, Autonomie und Zusammengehörigkeit erfahren. Schulkulturen spiegeln das Verhältnis von Individualisierung und Gemeinschaft wider. Diese Lehrveranstaltung stellt Theorien der Schule, die Ideengeschichte des Bildungswesens der Moderne und Konzepte von Educational Governance vor.

    Children benefit from research 5 Educational sciences
    9 N Supervision of the Master’s thesis
    • Scientific work
    Fundamentals of educational science 5 Master’s thesis research workshop
    • Forschungszugänge in den Bildungswissenschaften, ihren Bezugsdisziplinen und in den Fachdidaktiken kennenlernen
    • Forschungsmethoden kennen, unterscheiden und reflektieren (empirisch-qualitativ, empirisch-quantitativ, nicht-empirisch, mixed-methods)
    • Erhebungsinstrumente und Auswertungsmethoden diskutieren und konzipieren
    • Forschungsgegenstände kritisch reflektieren
    • Forschungsethik im Kontext von Bildungsforschung
    • Qualitätskriterien berufsfeldbezogener Forschungsarbeiten
    • Aufbau und Ablauf empirischer und nicht-empirischer Forschungsprojekte mit anwendungsbezogenen Themen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • diskutieren die wichtigsten Forschungszugänge in den Bildungswissenschaften, ihren Bezugsdisziplinen und in den Fachdidaktiken
    • kennen empirische und nicht-empirische Forschungsmethoden sowie deren methodologische Begründungszusammenhänge und können auf dieser Grundlage Ergebnisse der Schul-, Unterrichtsforschung und der Pädagogik rezipieren, reflektieren und kritisch diskutieren
    • können empirische Forschungsprojekte in Hinblick auf ethische Fragestellungen evaluieren
    • kennen Qualitätskriterien berufsfeldbezogener Forschungsarbeiten
    • kennen Aufbau und Ablauf empirischer und nicht-empirischer Forschungsprojekte im berufsrelevanten Kontext, in Bezug auf bildungswissenschaftliche und/oder fachdidaktische Fragestellungen und anhand eines konkreten Forschungszugangs
    • können Ergebnisse gemäß der jeweiligen Erhebungsmethode angemessen darstellen, auf Theorien, Modelle und Wissensbestände beziehen und Grenzen von Forschung einschätzen.

    Diese Forschungswerkstatt bereitet auf die Konzeption und Durchführung eines Forschungsprojekts im Rahmen der Masterarbeit durch eine vertiefende Auseinandersetzung mit wissenschaftstheoretischen und -methodologischen Inhalten vor. Die Studierenden lernen die wissenschaftlichen Methodologien und Methoden der Bildungswissenschaften, ihrer Bezugsdisziplinen und der Fachdidaktiken kennen. Ziel ist es, eigene bildungswissenschaftliche und/oder fachdidaktische Forschungsfragen in Forschungsdesigns zu transferieren und deren diskursive Entwicklung und Vertiefung in Hinblick auf die eigene Masterarbeit umzusetzen. 

    Children want vision and to satisfy their curiosity 5 German
    9 J Cultural techniques
    • Intercultural education/multilingualism
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    Scientific discipline / subject didactics 5 Scientific consolidation of subject didactic content (languages)
    • Erweiterung theoretischer Kenntnisse
    • Auseinandersetzung mit Fachliteratur
    • Vertiefende Betrachtung und Diskussion aktueller Forschungsthemen (Sprachen) 
    • Argumentative Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen (Sprachen)
    • Diskussion über die Relevanz aktueller Forschungen für den Unterricht
    • Umsetzung von Fachliteratur in konkrete didaktische Planungen
    • Reflektierende Auseinandersetzung mit ausgewählten Bereichen der Sprachen
    • Erweiterung des professionellen Handlungsfeldes in ausgewählten Teilbereichen unter dem Aspekt der optimierten Begleitung und Förderung der Lernenden in allen Fächern in heterogenen Lerngruppen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • verfügen über vertiefte theoretische Kenntnisse (Erweiterung der fachlichen Grundlagen aus dem Bachelorstudium) in Mathematik bzw. Sprachen
    • können sich mit aktueller Fachliteratur kritisch auseinandersetzen
    • sind in der Lage, auf Basis von Forschungsergebnissen aktuelle Frage- und Problemstellungen im Bereich der Kulturtechniken  zu diskutieren
    • können aus diesen Diskussionen den Transfer in den Schulalltag bzw. Unterricht vollziehen
    • können ihre Stellungnahmen mit Bezug auf Fachliteratur begründen
    • sind in der Lage, den Transfer zwischen Fachliteratur und praktischer Planung zu schaffen
    • können aufgrund theoretischer und praktischer Erkenntnisse einen Unterricht planen und führen, der auf aktuellen Forschungsergebnissen beruht
    • sind in der Lage, sich in das Fachgebiet zu vertiefen
    • können verschiedene Teilbereiche des Fachgebietes reflektieren
    • können ihr professionelles Handlungsfeld erweitern und reflektieren
    • können fächerverbindende Lernumgebungen in heterogenen Lerngruppen erstellen und gestalten, in denen alle drei Kulturtechniken professionell trainiert und umgesetzt werden.

    Die Erweiterung und Vertiefung der didaktischen Expertise in der Fachdidaktik zum Erst- und Zweitspracherwerb von Schülerinnen und Schülern ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen auseinander, beziehen begründet Stellung in Forschungskontroversen und nutzen Fachliteratur für eine vertiefende, differenzierende Umsetzung in ihrem eigenen Unterricht.

    Children want vision and to satisfy their curiosity 5 Mathematics
    9 J Cultural techniques
    • Scientific work
    • Diversity/inclusion
    Scientific discipline / subject didactics 5 Scientific consolidation of subject didactic content (mathematics)
    • Erweiterung theoretischer Kenntnisse
    • Auseinandersetzung mit Fachliteratur
    • Vertiefende Betrachtung und Diskussion aktueller Forschungsthemen (Mathematik) 
    • Argumentative Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen (Mathematik)
    • Diskussion über die Relevanz aktueller Forschungen für den Unterricht
    • Umsetzung von Fachliteratur in konkrete didaktische Planungen
    • Reflektierende Auseinandersetzung mit ausgewählten Bereichen der Mathematik
    • Erweiterung des professionellen Handlungsfeldes in ausgewählten Teilbereichen unter dem Aspekt der optimierten Begleitung und Förderung der Lernenden in allen Fächern in heterogenen Lerngruppen

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • verfügen über vertiefte theoretische Kenntnisse (Erweiterung der fachlichen Grundlagen aus dem Bachelorstudium) in Mathematik bzw. Sprachen
    • können sich mit aktueller Fachliteratur kritisch auseinandersetzen
    • sind in der Lage, auf Basis von Forschungsergebnissen aktuelle Frage- und Problemstellungen im Bereich der Kulturtechniken  zu diskutieren
    • können aus diesen Diskussionen den Transfer in den Schulalltag bzw. Unterricht vollziehen
    • können ihre Stellungnahmen mit Bezug auf Fachliteratur begründen
    • sind in der Lage, den Transfer zwischen Fachliteratur und praktischer Planung zu schaffen
    • können aufgrund theoretischer und praktischer Erkenntnisse einen Unterricht planen und führen, der auf aktuellen Forschungsergebnissen beruht
    • sind in der Lage, sich in das Fachgebiet zu vertiefen
    • können verschiedene Teilbereiche des Fachgebietes reflektieren
    • können ihr professionelles Handlungsfeld erweitern und reflektieren
    • können fächerverbindende Lernumgebungen in heterogenen Lerngruppen erstellen und gestalten, in denen alle drei Kulturtechniken professionell trainiert und umgesetzt werden.

    IDie Erweiterung und Vertiefung der didaktischen Expertise in der Fachdidaktik Mathematik ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen auseinander, beziehen begründet Stellung in Forschungskontroversen und nutzen Fachliteratur für eine vertiefende, differenzierende Umsetzung in ihrem eigenen Unterricht.

    Children learn programming 5 Media and informational education
    10 N Digitality
    • Media education
    • Informational education
    Scientific discipline / subject didactics 5 Informatics education and media education
    • Digital Lehren und Lernen im Fachbereich: die fachspezifische Nutzung von digitalen Medien, Software und digitalem Content
    • Förderung der digitalen Kompetenzen von Lernenden: informatische Bildung, Programmieren und Robotik
    • Förderung der digitalen Kompetenzen von Lehrenden: Medienpädagogik
    • Digital verwalten und Schulgemeinschaft gestalten: effiziente und verantwortungsbewusste digitale Klassen- und Schulverwaltung
    • Kommunikation und Kollaboration in der Schulgemeinschaft
    • Digital Weiterlernen, Fort- und Weiterbildung mit bzw. zu digitalen Medien

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • wählen fachspezifische Applikationen und internetbasierende Anwendungen für den Unterricht aus und können diese zielorientiert implementieren
    • berücksichtigen Ziele, Elemente und Aspekte der informatischen Bildung (Comptational Thinking, Programmieren, Robotik u.a.) für die Unterrichtsplanung
    • berücksichtigen Ziele, Elemente und Aspekte der Medienpädagogik für die Unterrichtsplanung
    • Wissen, welche Kriterien eine effiziente und verantwortungsbewusste digitale Klassen- und Schulverwaltung ausmachen
    • kennen digitale Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge für den Unterricht, die Unterrichtsvorbereitung, die Administration und den Austausch in der Schulgemeinschaft
    • sammeln kontinuierlich Evidenzen für das verbessernde und differenzierende Potenzial digitaler Medien und kennen entsprechende Fort- und Weiterbildungsangebote im Bereich der Digitalität.

    Bildung über digitale Medien, Bildung trotz digitaler Medien und Bildung gesteuert durch digitale Medien sind die Themenfelder dieser Lehrveranstaltung. Dementsprechend werden bei den Inhalten und Aufgabenstellungen sowohl die technologische Perspektive, die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive wie auch die anwendungsbezogene Perspektive der Bildung in einer digital vernetzten Welt berücksichtigt.

    Serve children with applied research 4 Educational sciences
    10 N Supervision of the Master’s thesis
    • Scientific work
    Fundamentals of educational science 5 Supervision of the Master’s thesis
    • Privatissimum: Individuelle Beratung und Betreuung bei der Konzeption, Durchführung und dem Verfassen der Masterarbeit durch den/die Masterarbeitsbetreuer/in (1 ECTS-AP)
    • Schreibwerkstatt: Beratung und Unterstützung des Schreibprozesses der Masterarbeit in Kleingruppen; Weiterentwicklung der eigenen wissenschaftlichen Schreibkompetenz und Vertiefung im Umgang mit Fachliteratur und wissenschaftlichen Konventionen (1 ECTS-AP)
    • Forschungswerkstatt: Reflexionswerkstatt mit einem methodologischen Schwerpunkt (gegenseitiger Austausch, Beratung, Diskussion und Weiterentwicklung der einzelnen Masterarbeitsprojekte in Kleingruppen) (2 ECTS-AP)

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • können die im Studium erworbenen Kompetenzen im Rahmen ihrer Masterarbeit präsentieren
    • können anhand eines wissenschaftlichen Ansatzes ein Forschungsprojekt im Rahmen ihrer Masterarbeit konzipieren, durchführen und verfassen
    • können die Prinzipien theoriegeleiteter, methodologisch fundierter und methodisch-angeleiteter Forschungspraxis anwenden und kritisch reflektieren
    • sind in der Lage, die Ergebnisse ihrer Masterarbeit zu diskutieren und an einem wissenschaftlichen Diskurs über das thematische Umfeld der Masterarbeit zu partizipieren.

    Diese Lehrveranstaltung begleitet die Studierenden beim Verfassen einer Masterarbeit zu einer berufsfeldbezogenen Fragestellung. Die Studierenden wählen Themenfelder im Kontext fachdidaktischer und/oder bildungswissenschaftlicher Zugänge. Die Themen orientieren sich idealtypisch an ihrem konkreten Erleben als Lehrperson am Schulstandort. Für die Masterarbeit entwickeln sie ein empirisches und/oder nicht-empirisches Forschungsdesign, anhand dessen sie eine eigene forschungs- und theoriebasierte Studie planen und durchführen. Neben der weiteren fachspezifischen Vertiefung erwerben sie durch das Verfassen der Masterarbeit theoretisch und methodisch fundierte Kenntnisse in der Bearbeitung bildungswissenschaftlich, fachdidaktisch wie auch interdisziplinär zu verortender Problem- und Fragestellungen. Sie bereiten die Präsentation ihrer Erkenntnisse und Ergebnisse im Rahmen der Defensio vor.

    Children are satisfied all over the world 5 Educational sciences
    10 N Social peace
    • Civic education
    • Educational, vocational, and life orientation
    Fundamentals of educational science 5 I promise: “To educate myself on behalf of lifelong learning: In creative thinking and design, in the acquisition of subject-specific knowledge and the responsible application thereof, in communication, critical debate, and tolerance as well as in global and personal social cooperation”. (Excerpt from the pledge formula of the Pädagogische Hochschule Niederösterreich, 2019)
    • Zufriedenheit als Ergebnis von Bewältigung und deren Wirkung auf die Schule
    • Konzepte zum lebenslangen Lernen
    • Kritisch vergleichender Transfer bildungswissenschaftlicher Grundkenntnisse auf das Berufsfeld
    • Professionsbewusstsein, das auf Kenntnissen und vernetztem Wissen fußt sowie auf der Vielfalt von Fähigkeiten, die jungen Menschen bis zu 10 Jahren aktiv schützend und fördernd zu begleiten und die Eigenverantwortlichkeit altersgemäß anzuleiten
    • Die spezifischen Aufgaben der Transitionsforschung im Kontext der Übertrittspädagogik
    • Aspekte des Kompetenzerwerbs in Transitionsphasen
    • Transitionen (Ich – Du – Wir: Mikro-, Meso-, Makro- und Metaebnen)
    • Beiträge aus der schulbezogenen Kooperationsforschung zur Stärkung der Kollegialität (Peer-Systeme, Tutoring, Coaching, Mentoring, Professionelle Lerngemeinschaften)
    • Die Europäische Dimension – Europa als das größte Friedensprojekt der Weltgeschichte
    • Europäische Geistesgeschichte, europapolitische Bildung

    Die Absolventinnen und Absolventen …
    • kennen die Bedeutung von Zufriedenheit und deren Wirkung auf Schule
    • kennen Konzepte zum lebenslangen Lernen in der lernenden Organisation Schule und im Sinne der Partizipation an Gesellschaft
    • kennen nationale und internationale Modelle von Kooperation mit Familien, zwischen Institutionen, Akteurinnen und Akteuren, Netzwerkpartnern und -partnerinnen
    • vertiefen bedeutsame erziehungs- und sozialwissenschaftliche Theorien zu den gesellschaftlichen Bedingungen von Bildung, Erziehung, Sozialisation, Enkulturation und Lernen (Inklusion/Exklusion) und kennen zentrale Forschungsgegenstände der international vergleichenden Bildungsforschung
    • kennen die Herausforderungen bei lernbiografischen Übergängen
    • haben ein Bewusstsein für die Herausforderungen der Transition an Nahtstellen und agieren mit adäquaten Maßnahmen der Übertrittspädagogik (Kind – Schüler/in, Studierende/r – Lehrperson).
    • sind bereit und in der Lage, soziale Beziehungen zu Mitmenschen, Schülern/Schülerinnen und Kolleginnen/Kollegen auf der Basis von Professionsbewusstsein, Empathie, Wertschätzung und Respekt zu gestalten

    • Kennen Formen von Peer-Systemen (Mentoring) und deren Wirkungsweisen
    • haben ein positiv-konstruktiv mitverantwortungsvolles Europabewusstsein entwickelt und sind bereit und imstande, es im Unterricht zu vermitteln und in der Lebenswelt erlebbar zu machen.

    Grundlage und zentrale Ressource einer modernen Wissensgesellschaft sind das Lernen und die Auseinandersetzung mit Veränderungen. Transitionsphasen (Kind – Schüler/in und Studierende – Lehrperson) werden vernetzt, um lebenslanges Lernen zu ermöglichen. Diese Lehrveranstaltung will die Selbststeuerungsfähigkeit als Grundlage für lebenslanges Lernen verbessern. Dafür gilt es, personales Vorbild zu sein, sokratische Neugierde zu befördern, Wissen zu vermitteln, Können auszuprägen, Wege des selbstständigen Wissenserwerbs aufzuzeigen und anzubahnen, Potenziale und Talente individuell zu fördern, individuelle Lernwege zu ermöglichen, kulturelle Identität zu vermitteln, Internationalität zu fördern, Bildungs- und Erziehungsverantwortung proaktiv zu übernehmen, sozialen Problemstellungen nicht auszuweichen, teamorientiert und kollegial zu arbeiten, sich mit gesellschaftlichen Veränderungen auseinanderzusetzen und die Entwicklung der eigenen pädagogischen Tätigkeit als professionellen Auftrag zu begreifen. Die vertiefte Auseinandersetzung mit Europa ist eine unverzichtbare Aufgabe der österreichischen Schule geworden.

    Children need professional teachers 10 N Practical pedagogical studies (PPS)
    • Diversity/inclusion
    PPS (subject didactics) 5 Acting professionally
    • Planung und Durchführung fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten Unterrichts im professionell-beruflichen Kontext (Unterrichtspraxis)
    • Systemische Analyse des professionellen Handelns(Unterrichtspraxis)
    • Professionelles Handeln im Spannungsfeld gesellschaftlicher schulischer Anforderung (Unterrichtspraxis)
    • Professioneller Umgang mit Konflikten (Unterrichtspraxis)
    • Stressmanagement und Selbstorganisation (Unterrichtspraxis)
    • Empirisch-didaktische Evaluation und pädagogische Reflexion
    • Fachdidaktisch begründete Analyse unterrichtlicher Prozesse

    Die Absolventinnen und Absolventen …

    • sind in der Lage, die Aufgaben einer Primarstufenlehrerin/eines Primarstufenlehrers zu übernehmen und mehrwöchigen Unterricht diagnosegeleitet zu planen, durchzuführen und professionell zu evaluieren (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage Unterricht durch gezielten Einsatz forschenden Lernens zu analysieren und mit dafür geeigneten Methoden weiterzuentwickeln (z.B. Aktionsforschung, kollegiale Beratung) (Unterrichtspraxis)
    • können ihr eigenes professionelles Handeln mit geeigneten Methoden reflektieren
    • sind in der Lage, im Kontext ihrer individuellen Professionsentwicklung ihre Selbstwirksamkeitserwartungen zu reflektieren
    • sind fähig, professionelles pädagogisches Beziehungs-, Kommunikations-, Kooperations- und Konfliktmanagement unter dem Blickwinkel von Systemen in ihrem pädagogischen Handeln umzusetzen – auch in Systemen mit verschiedenen Öffnungsgraden und verschiedener Diversitätstoleranz (Unterrichtspraxis)
    • können Vernetzungen und Abhängigkeiten wahrnehmen sowie reflektieren und sind gleichzeitig fähig, ihre Rollenklarheit im Sinn des Professionsbewusstseins beizubehalten
    • können ihr pädagogisches Selbstverständnis und ihre diversitätssensiblen Einstellungen vor dem Hintergrund des berufsbiografischen Prozesses weiterentwickeln
    • sind in der Lage, Methoden und Strategien der Selbstorganisation und des Stressmanagements umzusetzen (Unterrichtspraxis)
    • sind in der Lage, professionsspezifische Kommunikations- und Gewaltpräventionsstrategien im Rahmen der Elternarbeit einzusetzen (Unterrichtspraxis).

    Die Rollenidentifikation im Berufsfeld zu festigen und professionelle Handlungsmöglichkeiten zu erweitern, sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung. Die Bewährung im Praxisfeld Schule wird durch theoriegeleitete Analyse pädagogischer Handlungsfelder und ihrer Hauptakteure (Lernende und Lehrende) im Berufsfeld erreicht. Die Studierenden vertiefen ihre grundgelegte reflexive und evaluative Grundhaltung und setzen diese in unterrichtsbezogenen Entwicklungs- und Evaluationsprojekten gezielt um.

    Master’s thesis 10 N
      5 NULL

      Konzeption, Durchführung und Verfassen der Masterarbeit, die dem Nachweis der Befähigung dient, selbstständig ein berufsfeldbezogenes Thema wissenschaftlich, inhaltlich und methodisch angemessen zu bearbeiten.

      Defence of Master’s thesis 10 N
        5 NULL

        Im Rahmen der Verteidigung der Masterarbeit legt die/der Studierende die theoretische(n) Grundlage(n), Fragestellungen/Forschungshypothesen, die Absicht/Zielsetzung, den Aufbau und den Inhalt der Masterarbeit dar, gibt über die ausgewählte Literatur bzw. die erhobenen Daten und das methodische Vorgehen Auskunft und macht die berufspraktische Seite der Arbeit deutlich.

        Curriculum Navigator