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Kurztitel ECTS-AP SSemester WWahlplichtfach Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel Fächer
Kurztitel ECTS-AP S W Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel Fächer

Kinder entwickeln ihre ästhetische Wahrnehmung

5 1 N Ästhetik
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 1

Einführung in die Ästhetik

  • Sensibilisierung für die Entwicklung der sinnlichen und ästhetischen Wahrnehmung
  • Analyse von ästhetischen Konzepten
  • Vergleich: Ästhetische Selbstkonzepte in den Künsten, das eigene ästhetische Selbstkonzept und die kindlichen Entwicklungsprozesse
  • Experimentieren mit künstlerischen Disziplinen
  • Diskurs und Reflexion über ästhetischen, künstlerischen Ausdruck
  • Entwicklung eines eigenen ästhetischen Bewusstseins

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können sinnliche Wahrnehmung und ästhetische Phänomene analysieren und reflektieren
  • kennen unterschiedliche ästhetische Konzepte
  • können mit künstlerischen Disziplinen experimentell umgehen und sie praktisch anwenden
  • setzen sich mit ästhetischen Konzepten theoretisch und praktisch auseinander
  • können die entsprechenden Konzeptplanungen primardidaktisch umsetzen
  • sind in der Lage, sich mit ästhetischen Selbstkonzepten auf unterschiedlichen Ebenen auseinanderzusetzen (künstlerisch/subjektiv-individuell/pädagogisch-didaktisch)
  • können ihre persönlichen ästhetischen Positionen festigen
  • können didaktische Umsetzungen entwickeln
  • können einen Diskurs über ästhetische Phänomene führen.

Die Studierenden setzen sich mit grundsätzlichen Fragen der Wahrnehmung und der Ästhetik auseinander. Die sinnliche Wahrnehmung in ihrer Vielgestaltigkeit, ihre Entwicklung und Förderung werden den Studierenden durch Werkrezeption und künstlerische Produktion veranschaulicht und bewusst gemacht. Ästhetische Konzepte werden analysiert und hinterfragt und auf die Zielgruppe der Primardidaktik überprüft. Der Fokus wird auf pädagogische und ästhetische Selbstkonzepte erweitert. Die kindliche Entwicklung des Selbst wird über selbstreflexive künstlerische Interventionen begriffen und dadurch auf eine pädagogische Arbeitsebene transponiert. Ausgehend von der allgemeinen Rolle von Selbstkonzepten in ästhetischen Fachbereichen (Musik, Bildende Kunst, Design, Textiles Gestalten, Literatur, Darstellende Kunst, Film u.a.) und den entsprechenden Fachdisziplinen (Musik, Kunst und Gestaltung, Technik und Design, Theatrale Bildung u.a.) werden die eigenen Fähigkeiten, Vorlieben, Überzeugungen und Absichten in diesen Bereichen erarbeitet. Ästhetische Parameter werden bewusst gemacht und dadurch wird das Wahrnehmungsspektrum erweitert. Künstlerische Techniken werden erprobt und angewandt und ästhetische Fragen diskutiert. Die Referenzrahmen, mit denen die Studierenden die eigenen Leistungen vergleichen, werden bewusst gemacht und bildungswissenschaftliche Überlegungen eingebracht.

Kunst und Gestaltung
Musikerziehung
Kinder lernen in einer chancengerechten Schule 5 1 N Diversität
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 1 Lernen im Horizont von Diversität und Bildungsgerechtigkeit
  • Untrennbarkeit der Lernenden auf der Primarstufe: Heterogenität
  • Bildungsgerechtigkeit – menschenrechtliches Fundament; internationale Diskurse
  • Identifikation von Diversitätsbereichen; Intersektionale Diversität
  • Vielfalt und Diskriminierung – "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" (Heitmeyer, 2002)
  • Lernen und Entwicklung aus diversitätsorientierter Perspektive
  • Inklusion als transdisziplinäres Kooperationsfeld: Genese und Gegenwart
  • Standards der Inklusion
  • Modelle und Theorien der Inklusiven Pädagogik

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Theorien und Diskurse zu Diversität wie auch Heterogenität und Bildungsgerechtigkeit sowie deren globale und nationale rechtliche Verankerung in der UN-Menschenrechtscharta, der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung (inkl. General Comments) und der UN-Konvention für Kinderrechte
  • kennen die Rechtsgrundlagen für sonderpädagogischen Förderbedarf in Österreich
  • können ihr Wissen zu kultureller, ethnischer, religiöser, alters- und geschlechtsspezifischer sowie das Spektrum begabungs- und entwicklungsbezogener Diversität in Bezug auf Bildungskontexte reflektieren und diese Diversitätsbereiche unter dem Aspekt der Intersektionalität miteinander in Beziehung setzen
  • sind in der Lage, Ursachen wie auch Auswirkungen von Benachteiligungen, Diskriminierungen, Etikettierungen und Ausgrenzungsmechanismen auf die Selbstwirksamkeitsüberzeugungen von Lernenden zu nennen und zu reflektieren
  • können – im Bewusstsein der Gefahr stereotyper Zuschreibungen und der Ursachen "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" (Heitmeyer, 2002) – ihre eigene Haltung und ihre zukünftige Rolle als Lehrperson in Bezug auf Aussonderungs- und Stigmatisierungsprozesse vor dem Hintergrund menschenrechtlicher Grundlagen reflektieren
  • sind imstande, Lernen und Entwicklung aus diversitätsorientierter Perspektive darzustellen (traditionelle Entwicklungstheorien versus erweiterter Entwicklungs- und Lernbegriff) und aufzuzeigen, wie das Wohlbefinden junger Lernender vom soziokulturellen und -ökonomischen Umfeld (insbesondere durch Herkunft, Sprache, Kultur, Religion und durch den Umgang mit Geschlechtern) geprägt wird
  • sind in der Lage, theoretische Begründungen zur Sichtweise Diversität als Chance für gemeinsame Lern- und Entwicklungsprozesse, auch in ihrer historischen Entwicklung (Sonderpädagogik), zu geben.
  • können unter Berücksichtigung der Ziele, Formen und Herausforderungen inklusiver Bildungsarbeit, der Standards der Inklusion wie auch der (digitalen und medialen) Barrierefreiheit in der Wissensgesellschaft, Strategien zur Förderung der Chancengerechtigkeit formulieren
  • können die Standards der Inklusion im Bildungskontext in Bezug auf ethnokulturelle, geschlechtergerechte Diversität, Diversität in sozialen Lebensformen, sozioökonomische Chancengerechtigkeit und Chancengerechtigkeit von Menschen mit Beeinträchtigungen benennen und sie basierend auf Forschungsliteratur in ihrer Bedeutung für ein inklusionspädagogisches Professionsverständnis reflektieren.

Kinder sind einander darin gleich, dass sie verschieden sind. Diese Einheit in der Vielfalt ist eine wertvolle Ressource für ihre individuelle Identitätsbildung und aktive Partizipation an der Lern- und Weltgemeinschaft. Nationale und internationale Entwicklungen zum Thema Bildungsgerechtigkeit und Inklusion bilden heute die Ausgangslage für das Profil von Schule und Bildung in Österreich. Dadurch werden Lehrerbildung und Lehrerprofession in pädagogischer, ethischer und sozialer Dimension bereichert.

Bildungswissenschaften
Kinder entwickeln sich und lernen in Beziehung 5 1 N STEOP
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 1 Entwicklungspsychologie und die Mehrperspektivität des Lernens
  • Ausgewählte Aspekte der Bildungspsychologie (u.a. historische, philosophische und anthropologische Grundlagen von Erziehung und Bildung, Menschenbilder)
  • Entwicklung der Emotionen als Antriebe des Lernens
  • Bindungstheorien und Bindungsentwicklung (Bindung, Beziehung und Begegnung)
  • Komplementäre Paradigmen des Lernens
  • Aspekte der Theory of Mind und der Mentalisierung
  • Theorien der moralisch-ethischen Entwicklung
  • Spezifische Theorien und Modelle der Entwicklungs- und Lernpsychologie (u.a. aus der Kognitions-, Motivations-, Volitions- und Emotionsforschung; Sprachentwicklung)
  • Aufbau einer reflexiv-forschenden Haltung: Methoden des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel Entwicklung, Lernen, Bindung usw.

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können wesentliche Erkenntnisse und Aufgaben der Entwicklungspsychologie benennen
  • kennen entwicklungspsychologische Haltungen und deren historische, philosophische und anthropologische Bezüge
  • können Menschenbilder in Bezug zu Entwicklung und Lernen reflektieren und erörtern
  • sind in der Lage, Bildung und Erziehung zu differenzieren und können die jeweiligen Aufgabenstellungen diskutieren
  • sind in der Lage, theoretische Konzepte und Modelle für kognitive, körperliche, emotionale und soziale Entwicklungsverläufe zu differenzieren und zu erörtern
  • können die Entwicklung der Emotionen sowie die Förderung von Emotionen verstehen und in Bezug zu Lernen begründen
  • kennen pädagogische, psychologische und soziologische Grundlagen des Lernens und der lernenden Aneignung und können diese auf Grundlage von Menschenbildern und in Bezug zu Lehren vergleichen
  • kennen Theorien und Modelle von Motivation und können diese in Bezug zu einer lernendengerechten Gestaltung setzen
  • sind in der Lage, die wesentlichen Aspekte der Theory of Mind und die Möglichkeiten der Förderung zu beschreiben
  • sind in der Lage, die Bindungstheorie mit Blick auf Kinder, Eltern und Erwachsene zu erörtern und zu beschreiben
  • kennen adäquate Formen des pädagogischen Handelns in Hinblick auf Lebensalter und können Orte der Erziehung begründen
  • können Methoden des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel von Studien zur Entwicklung einordnen und aufzeigen.

Jegliche pädagogische Begleitung, Erziehung und Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen baut auf einem tiefen Verständnis von Entwicklungsprozessen und dem Verstehen des Veränderlichen auf. Entwicklungs- und Lernpsychologie verbinden pädagogisches Wahrnehmen, Denken und Handeln u.a. mit psychologischen, soziologischen und pädagogischen Erkenntnissen, um zentrale Aspekte der Entwicklung, des Lernens und des Kooperierens zu analysieren und diese in einen gemeinsamen Zusammenhang zu bringen.

Bildungswissenschaften

Kinder benötigen forschende Lehrpersonen

5 1 N STEOP
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
STEOP 1

Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens

  • Beweggründe, Ziele und Charakteristika von (bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer) Forschung
  • scientific community und wissenschaftliches Rollenverständnis im Forschungs- und Schreibprozess
  • gute wissenschaftliche Praxis und Forschungsintegrität
  • Recherche, Evaluierung und Beschaffung von Forschungsliteratur
  • zielgerichtete Auswertung und Verwendung von Forschungsliteratur (Lektüre. Exzerpt, Zitieren und Bibliografieren)
  • Thema, Forschungsfrage und Elemente wissenschaftlicher Texte
  • Textgütekriterien: sprachrichtige, stilistisch angemessene und logische Argumentation, stringente Gliederung, inklusive Formulierungen und language awareness

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Beweggründe, Ziele und Charakteristika von (bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer) Forschung
  • sind mit dem Rollenverständnis beim Forschen und Schreiben im Rahmen einer scientific community vertraut
  • achten in Schreib-/Forschungsvorhaben auf gute wissenschaftliche Praxis und Forschungsintegrität
  • können Forschungsliteratur und weitere Quellen fachgerecht in Bibliografien, Bibliothekskatalogen und anderen wissenschaftlichen Ressourcen recherchieren, evaluieren und beschaffen
  • sind in der Lage, Forschungsliteratur fokussiert zu lesen, sie gezielt im Blick auf ihre Forschungsfrage auszuwerten und sie korrekt zu zitieren/paraphrasieren und zu bibliografieren
  • können ein Forschungsthema und eine Forschungsfrage entwickeln und kennen die zu einer wissenschaftlichen Arbeit gehörigen Textelemente
  • sind in der Lage, wissenschaftliche Texten angemessen zu gliedern
  • können logisch überzeugend, stilistisch anschlussfähig und sprachlich nachvollziehbar argumentieren und ihre Äußerungen inklusiv und sprachbewusst formulieren

Die Orientierung im Studien- und Berufsfeld, die Reflexion der Studienwahl, die Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten und Anforderungen des Studiums und des Berufes stehen im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Der Begriff Lernen in unterschiedlichen Institutionen der Gesellschaft wird ebenso diskutiert wie aktuelle wissenschaftstheoretische Positionen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf den Themenbereichen Zukunft der Schule, Gesellschaft und Fehlerkultur.

Bildungswissenschaften

Kinder lernen Perspektive

5 1 N Haltung
  • Bildung und Wissenschaft
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Medienbildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 1

Pädagogische Propädeutik; Lehrer*in werden – Lernen begleiten – Wachsen und Werden

  • Orientierung im Studien- und Berufsfeld, Reflexion der Studienwahl, Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten
  • und Anforderungen des Studiums und des Berufes
  • Beispiele aus der Professionsforschung
  • Analyse von unterschiedlichen Situationen des Lernens unter sozialwissenschaftlichen Heterogenitätsaspekten
  • Schule der Zukunft (z.B. Schule 2040)
  • Kernkompetenz (Selbst-)Reflexion, Reflexion der Lehrerrolle, Mehrperspektivität von Wahrnehmung
  • Praktische Erkundung von Bildungsszenarien und -einrichtungen
  • Lernräume von Kindern: Familien, Kindergärten, Schulen, Erziehungshilfen, offene Jugendeinrichtungen
  • Anbahnung von berufsspezifischen Basiskompetenzen
  • Positive Fehlerkultur und wertschätzende Haltung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, ihre Studien- und Berufswahl angeleitet zu reflektieren und sich im Studien- und Berufsfeld zu orientieren
  • setzen sich mit Professionstheorien zwischen den Antinomien des Lehrerhandelns und Unterrichtens als Beziehungskonstruktion auseinander
  • können unterschiedliche Lernsituationen unter Heterogenitätsaspekten angeleitet analysieren
  • kennen unterschiedliche Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Lernenden
  • kennen zukunftsorientierte Bedürfnisse in Bezug auf schulische Bildung
  • können ihre persönlichen Voraussetzungen für den Lehrerberuf handlungs- und feedbackbasiert einschätzen
  • kennen Kompetenzanforderungen des Lehrberufs und reflektieren sie aufgrund von Hospitationserfahrungen in unterschiedlichen Lernräumen
  • sind in der Lage, ihre Argumentation durch theoretische Konzepte zu stützen
  • sind in der Lage unterschiedliche soziokulturell bedingte Einstellung und Erwartungshaltungen von Familien der Lernenden zu erkennen
  • erleben unter anderem, wie Fehlerkultur als Beispiel berufsspezifischer Basiskompetenz gestaltet werden kann

Die Orientierung im Studien- und Berufsfeld, die Reflexion der Studienwahl, die Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten und Anforderungen des Studiums und des Berufes stehen im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Der Begriff Lernen in unterschiedlichen Institutionen der Gesellschaft wird ebenso diskutiert wie aktuelle wissenschaftstheoretische Positionen.
Der Fokus liegt unter anderem auf den Themenbereichen Zukunft der Schule, Gesellschaft und Fehlerkultur.
Lernen in verschiedenen sozialen Institutionen und Bildungseinrichtungen wird aus mehreren Perspektiven betrachtet, um eine Grundlage für berufsspezifische Basiskompetenzen mit Blick auf die Lehrerrolle in Lern-/Lehrsituationen zu schaffen. Durch individuelle Aktivitäten wird die theoriegeleitete und kritische Reflexion unter wissenschaftspropädeutischen Gesichtspunkten gefördert.

Bildungswissenschaften

Kinder wachsen sprachlich

5 1 N STEOP
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Fachwissenschaft 1

Analyse, Gebrauch und Vermittlung standard- und bildungssprachlicher Strukturen des Deutschen

  • Sprache(n) aus der Sicht von Kommunikationswissenschaft und Semiotik
  • Grundlagen und Teilbereiche der deskriptiven Sprachwissenschaft
  • Sprachgeschichte, Sprachwandel und Vermeidung sprachlicher Diskriminierungen
  • Aufwachsen in einer vielsprachigen und heterogenen Gesellschaft: Merkmale des Deutschen im Vergleich mit anderen europäischen und nicht-europäischen Sprachen
  • Sprachrichtigkeit auf der grammatisch und der orthografischen Ebene
  • Bildungssprache und Fachsprache(n) als relevante Sprachregister in Schule und Wissenschaft
  • Text- und Gesprächslinguistik im schulischen und wissenschaftlichen Kontext
  • Sprache und Denken: Grundprinzipien der Logik und der Argumentation

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Sprache(n) kommunikationswissenschaftlich und semiotisch verorten
  • können grundlegende Analysekriterien der deskriptiven Sprachwissenschaft anwenden (Phonetik/Phonologie, Grammatik und Syntax, Morphologie, Semantik, Pragmatik)
  • sind in der Lage, spezifische Merkmale des Deutschen im Vergleich zu anderen Sprachen einer vielsprachigen und heterogenen Gesellschaft zu benennen
  • können an Beispielen die historische Wandelbarkeit, die wechselseitige Beeinflussung und die innere Mehrsprachigkeit von Sprachen (z.B. Dialekte, Soziolekte) erläutern und Schüler*innen für die sprachbewusste Vermeidung von sprachlichen Diskriminierungen sensibilisieren
  • sind in der Lage, orthografisch-grammatische Strukturen zu analysieren und – gerade im Kontext von Deutsch als Zweitsprache – als Sprachvorbild und Sprachvermittler*in zu agieren
  • kennen Merkmale bildungs- und fachsprachlicher Texte und Gespräche
  • können in Gesprächen und Texten bildungs- und fachsprachliche Standards berücksichtigen
  • können in schulischen und wissenschaftlichen Kontexten Grundprinzipien der Logik berücksichtigen und nachvollziehbar argumentieren

Die Vorlesung behandelt die linguistische Analyse, den kommunikativ adäquaten Gebrauch und die schulische Vermittlung standard- und bildungssprachlicher Strukturen des Deutschen. Die Studierenden lernen kommunikative, linguistische und argumentative Standards für das wissenschaftliche Schreiben und das schulische Unterrichten kennen und reflektieren Sprachenvielfalt und Sprachwandel. Sie erwerben die Kompetenz, im Horizont einer vielsprachigen und heterogenen Gesellschaft Sprachvorbild und sprachkompetente Begleiter*innen für ihre Schüler*innen zu sein.

Deutsch
Kinder erleben die Natur 5 2 N Anthropozän
  • Medienbildung
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 1

Biologische, physikalische, chemische und technische Grundlagen für den Sachunterricht

  • Stoffe und ihre Veränderungen
  • Kräfte und ihre Wirkungen
  • Grundlagen der Optik
  • Energie und Materie
  • Der menschliche Körper (Funktion und Zusammenwirkung von Körperteilen, Organen und Sinnen, Stoffwechsel, Sexualität)
  • Gesundheit (körperliche und geistige Gesundheitsförderung und -erhaltung; Verhalten bei Krankheiten und Unfällen, Erste Hilfe)
  • Tiere und Pflanzen (Evolution; Biodiversität, heimische und nicht heimische Tier- und Pflanzenarten erkennen, benennen und zuordnen; Teile und Aufbau; Fortpflanzung, Wachstum, Entwicklung, Nutzbarkeit)
  • Fachdidaktische Grundlagen, Einführung in biologische, physikalische, chemische sowie technische Arbeitsweisen im Kontext Primarstufe

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über strukturiertes Fachwissen zu grundlegenden biologischen, physikalischen, chemischen sowie technischen Themenbereichen
  • können komplexe Sachverhalte in einfacher Sprache für das Grundschulalter erklären
  • kennen kindliche Vorstellungen von naturwissenschaftlichen Phänomenen und können an diese in unterschiedlichen didaktischen Settings anknüpfen
  • kennen geeignete Medien zur Wissensvermittlung im Sachunterricht und können diese unter Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen unterstützend einsetzen
  • kennen fachspezifische und fachdidaktische Modelle für kooperative, selbstgesteuerte Lernformen
  • sind in der Lage, naturwissenschaftliches Lernen implizit und explizit anzuleiten.

Naturphänomene wahrzunehmen und belastbare Vorstellungen und Konzepte zu entwickeln, sind Ziele des Sachunterrichts. In dieser Lehrveranstaltung werden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Bezugsdisziplinen Biologie, Physik, Chemie und Technik vermittelt, um Schüler*innen bei der Erkundung und Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung begleiten und anleiten zu können. Die Studierenden vernetzen fachdidaktische Forschungsergebnisse mit den eigenen schulpraktischen Erfahrungen, um Gestaltungskompetenz im Sinne des Conceptual-Change-Modells zu erwerben.

Sachunterricht
Kinder erleben Bewegung 5 2 N Bewegung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 1 Grundlagen sportpädagogischen Handelns
  • Einführung in das sportdidaktische Handlungsfeld am Beispiel „Kleine Spiele“
  • Bewegen mit und an Geräten sowie am Boden unter sicherheitsorientierten Aspekten
  • Ordnungsrahmen und Organisationsformen
  • Anthropologische Grundlagen der Bewegungserziehung
  • Basisgebende Planungs- und Vermittlungsstrategien für Bewegung und Spiel in heterogenen Gruppen
  • CLIL-Strategien für unterrichtsorganisatorische Kommunikation in englischer Sprache
  • Rechtliche Grundlagen für den Fachbereich
  • Aufbau und Ziele des Lehrplans
  • Grundlagen der allgemeinen Sportmethodik und -didaktik nach dem aktuellen Forschungsstand
  • Sensibilisierung bezüglich Freizeitverhalten, Ökologie und Ökonomie

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können kleine Spiele inszenieren, anleiten sowie Regeln adaptieren und verfügen über ein methodisches Handlungsrepertoire im inklusiven Kontext
  • können spieltaktische Elemente situationsgerecht erfassen und erkennen ihre Bedeutung für gelingende Spielhandlungen
    verfügen über Kenntnisse zu Aufbau und Funktion von großen Turngeräten und setzen adäquate Maßnahmen zum Sichern und Helfen
  • verstehen die Bedeutung der sensiblen Phasen der psychomotorischen Entwicklung für die Belastbarkeit im Bewegungs- und Sportunterricht
  • können auf Basis fachwissenschaftlicher Erkenntnisse und fachdidaktischer Konzepte (Lehrplan) kurz- und mittelfristige Unterrichtsplanungen erstellen und diese fachterminologisch korrekt analysieren und evaluieren
  • können zeitgemäße Mobilitätsbildung als wichtige Ziele der Sozial- und Sicherheitserziehung erkennen
  • können Grundlagen der allgemeinen Sportmethodik und -didaktik anhand von konkreten Handlungsbeispielen (motorische Grundlagen) sichtbar machen
  • sind in der Lage, sich in einer ausgewählten Disziplin in Bewegung und Sport mit aktuellen Forschungsergebnissen und Forschungszugängen auseinanderzusetzen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um unterrichtsorganisatorische Kommunikation in englischer Sprache durchzuführen
  • können bezugnehmend auf das Freizeitverhalten ökonomische und ökologische Prozesse analysieren und interpretieren
  • können wirtschaftliche Zusammenhänge des Freizeitverhaltens methodisch und didaktisch aufbereiten

Es werden Grundkenntnisse zu anthropologischen, sportmotorischen und sportdidaktischen Bereichen vermittelt. Dabei stehen persönliche Eigenerfahrungen sowie die Verknüpfung von Wissen, Können und Wollen im Vordergrund, um für den professionellen Einsatz in bewegungs- und sportorientierten Handlungsfeldern nutzbar gemacht zu werden.
Die ökologischen und ökonomischen Dimensionen des Freizeitverhaltens werden erkannt und mit der Lebenswelt der Kinder in Beziehung gesetzt.

Bewegung und Sport

Kinder lernen digital

5 2 N Digitalität
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 1 Lehren und Lernen mit digitalen Medien, die Gestaltung digitaler Lernräume
  • Leben, Lehren und Lernen im Zeichen der Digitalität
  • Fragen der Technikethik, Medienbildung und -biografie, critical literacy
  • Digital Materialien erstellen: Gestalten, Verändern und Veröffentlichen von Materialien für den Unterricht
  • Werknutzungs- und Urheberrecht
  • Die Bedeutung von Barrierefreiheit von Medien für die Wissensgesellschaft und für inklusive Lernprozesse
  • Die Nutzung von Lernplattformen für den Unterricht
  • Planen, Durchführen und Evaluieren von Lehr- und Lernprozessen mit digitalen Medien und Lernumgebungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • stellen die durch digitale Medien herbeigeführten Veränderungen der Bildungslandschaft sowie des individuellen und kollektiven Lernens dar
  • verstehen die Wirkung der Medien auf Kinder und Jugendliche
  • gestalten, adaptieren und veröffentlichen Materialien für den Unterricht mit Hilfe digitaler Medien
  • analysieren die bei der Verwendung von digitalen Medien auftretenden rechtlichen und ethischen Aspekte (Datenschutz, Urheber- und Werknutzungsrecht, Datensicherheit, straf- und zivilrechtliche Aspekte)
  • reflektieren und setzen geeignete Hilfsmittel und Einrichtungen für die Interaktion mit Medien von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Beeinträchtigung ein
  • kennen zielgruppenadäquate Lernplattformen und können diese für die Organisation von Lernprozessen einsetzen
  • nutzen digitale Medien für die Individualisierung und Personalisierung von Lernprozessen und planen damit Unterricht für heterogene Lerngruppen

Die Studierenden qualifizieren sich im Feld des digitalen Lehrens und Lernens und der Gestaltung digitaler Lernräume. Unter dem Blickwinkel der Leitmedientransformation ändert sich Lehren und Lernen grundlegend. Das Identifizieren der gesellschaftlichen Umwälzungen durch die Digitalisierung, die theoretische Auseinandersetzung damit und der Transfer in die Unterrichtspraxis sind die Zielsetzungen dieser Lehrveranstaltung. Dazu gehören u.a. die Planung, Vorbereitung, Gestaltung und Evaluierung des Unterrichts mit digitalen Medien.

Medien und informatische Bildung

Kinder entdecken die Welt der Schriftsprache

5 2 N Kulturtechniken
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 1 Lese- und Rechtschreibdidaktik
  • Voraussetzungen für den Erwerb der Schriftsprache in einer mehrsprachigen und heterogenen Gesellschaft: Präliterale Fähigkeiten, Literacy-Erfahrungen und Sprachenvielfalt in der Schuleingangsphase
  • Modelle des Schriftspracherwerbs im Rahmen der fachdidaktischen Schriftspracherwerbsforschung (auch im Kontext von DaZ)
  • Förderung der basalen Lesefertigkeit und des Leseverständnisses auf Wort-, Satz- und Textebene
  • Orthografisch-grammatisches Grundlagenwissen und kompetenzorientierte Rechtschreibstrategien sowie entwicklungsstufenadäquate Beobachtungsverfahren für die Rechtschreibentwicklung
  • Grammatik und Semantik in der Lese- und Rechtschreibdidaktik
  • gezielte und explizite Einführung von Arbeits- und Nachschlagetechniken als Grundlage eigenständigen Entdeckens und Lernens
  • individuelle, lesefördernde Lernumgebungen
  • Sprachreflexion und Sprachbetrachtung auf grammatisch-textstruktureller Ebene unter Nutzung der Ressourcen eines sprachlich heterogenen Klassenzimmers

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können präliterale Fähigkeiten und Literacy-Erfahrungen in der Schuleingangsphase erkennen und – auch unter der Berücksichtigung vielfältiger Erstsprachen im Klassenzimmer – ihre didaktischen Planungen daran ausrichten.
  • kennen Modelle des Schriftspracherwerbs und die Bedeutung der phonologischen Informationsverarbeitung sowie phonologischer Differenzen verschiedener Erstsprachen im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Lese- und Rechtschreibkompetenz.
  • können im Hinblick auf basale Lesefertigkeiten und das Leseverstehen sowie unter Berücksichtigung der grammatischen Kompetenzen der Lernenden Rechtschreib- und Lesestrategien vermitteln.
  • entwickeln individuelle, lesefördernde Lernumgebungen.
  • können auf Basis eines theoretischen und handlungsorientierten Grundlagenwissens und unter Berücksichtigung der Sprachenbiografie des Kindes entwicklungsstufenadäquate Beobachtungsverfahren für die Lese- und Rechtschreibentwicklung einsetzen.
  • können auf Basis laufender Beobachtung und eines fundierten grammatisch-orthografischen Grundwissens Lernszenarien zur entwicklungsstufenadäquaten, individuellen Förderung der Lese- Rechtschreibkompetenz planen.
  • können differenzierte und kreative Zugangsweisen und Nachschlagetechniken im Lese- und Rechtschreibunterricht vermitteln.
  • kennen die Entwicklung der Sprachbewusstheit und methodisch-didaktische Modelle und Konzepte zur Sprachbetrachtung, insbesondere der deutschen Grammatik und Orthografie, im sprachlich heterogenen Klassenzimmer.

Schreiben und Lesen sind motorisch, sensorisch und kognitiv multidimensionale Kulturtechniken, in deren Erwerb vielfältige Vorerfahrungen mit Sprache(n), Schrift- und Erzählkultur(en) einfließen. Kinder auf dem Weg zur Schriftsprache zu begleiten bedeutet, mit ihnen sprachlich in Beziehung zu treten, um die mündliche Ausdrucksfähigkeit als Basis des Denkens durch das Schreiben weiterzuentwickeln. In dieser Lehrveranstaltung werden Methoden zum Aufbau der Lese- und Schreibfertigkeit auf der Wort-, Satz- und Textebene und zur orthografischen und grammatischen Sprach(en)betrachtung erarbeitet.

Deutsch
Kinder brauchen Lehrerpersönlichkeiten 5 2 N PPS
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Medienbildung
  • Sozial-emotionales Lernen
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 1 Orientierung im Handlungsfeld Schule und bildungswissenschaftliche Reflexion
  • Berufsidentität und Orientierung im Praxisfeld Schule (Unterrichtspraxis)
  • Planung und Umsetzung ausgewählter Unterrichtssequenzen (Unterrichtspraxis) 
  • Assistierende Begleitung von Lernaktivitäten (Unterrichtspraxis) 
  • Unterricht, Erziehungsaufgaben und Diversität in heterogenen Kontexten
  • Organisationsformen von Unterricht
  • Datenerhebungsmethoden der teilnehmenden Beobachtung
  • Kritisch vergleichender Transfer bildungswissenschaftlicher Grundkenntnisse auf das Berufsfeld sowie theoriegeleitete Analyse pädagogischer Prozesse
  • Konstruktive Formen des Feedbacks

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • zeigen Engagement und sind in der Lage soziale Beziehungen wertschätzend zu gestalten
  • sind in der Lage Handlungsfelder von Lehrpersonen zu erkennen und Kompetenzanforderungen für den Lehrberuf abzuleiten und zu reflektieren (Unterrichtspraxis) 
  • können eigene Kompetenzen anhand eines Kompetenzrasters und ihrer Lernbiografie einschätzen und reflektieren und mögliche Barrieren für die Weiterentwicklung identifizieren
  • sind in der Lage notwendige Schritte zu identifizieren, um den Perspektivenwechsel von der Schüler- zur Lehrerrolle auszubauen (z.B. durch Peer-Feedback-Tandems) (Unterrichtspraxis) 
  • kennen inklusive Methoden in Lernkontexten
  • sind in der Lage Erziehungsaufgraben zu erkennen
  • können ihr pädagogisches Selbstverständnis und ihre diversitätssensiblen Einstellungen reflektieren und weiterentwickeln
  • sind in der Lage assistierend individuelle Lernaktivitäten bei Lernenden zu begleiten (Unterrichtspraxis) 
  • sind in der Lage Unterrichtssequenzen mit Mentorinnen und Mentoren (Co-Planning) zu planen und gemeinsam Verantwortung für das Lernen der Schüler/innen zu übernehmen (Unterrichtspraxis) 
  • kennen konstruktive Formen des Feedbacks und können dies z.B. in Peer-Feedback-Tandems anwenden
  • kennen Möglichkeiten bildungswissenschaftlicher Beobachtung, Analyse und Reflexion.

Unterstützung beim Wechsel von der Schüler- zur Lehrerrolle und bei der Entwicklung von Verantwortung für das pädagogische Tun steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Die Orientierung im Praxisfeld wird durch Beobachtung, (bildungs)wissenschaftliche Analyse und Reflexion pädagogischer Handlungsfelder erreicht. Die Berücksichtigung von heterogenen Lernenden sowie der Einsatz von inklusiven Methoden in Lernkontexten wird durch die Anwendung didaktischer Planungsmodelle sowie durch assistierende Lernbegleitung von Lernenden umgesetzt.

Bildungswissenschaften
Kinder fordern mathematisches Basiswissen 5 2 N Kulturtechniken
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft 1 Fachwissenschaftliche Grundlagen der Mathematik
  • Erweiterung des individuellen Handlungsrepertoires in den mathematischen Handlungsdimensionen (Darstellen, Interpretieren; Operieren, Rechnen, Konstruieren; Beschreiben, Vermuten Begründen; Modellieren, Problemlösen)
  • Innermathematische Grundlagen in relevanten Teilbereichen der Mathematik
  • Konkrete, anwendungsbezogene Verwendung von Fachbegriffen und mathematischer Fachsprache

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können die mathematischen Handlungsdimensionen ausüben und Problemsituationen durch unterschiedliche Lösungsstrategien fachlich korrekt dokumentieren, argumentieren und andere Lösungswege bewerten
  • sind in der Lage, grundlegende mathematische Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Arithmetik, Algebra, funktionale Abhängigkeiten, Geometrie und Stochastik auszuüben
  • können die mathematische Fachsprache und mathematische Begriffe richtig anwenden.

Die Vermittlung fachwissenschaftlicher Grundlagen, welche die Basis für die Primarstufendidaktik im Fach Mathematik bilden, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Dazu entwickeln und festigen die Studierenden ihr Grundlagenwissen sowie ihre mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten mit Schwerpunkt auf relevanten mathematischen Inhalten der Grundschule und Sekundarstufe 1.

Mathematik
Kinder erleben Raum und Zeit 5 3 N Anthropozän
  • Englisch
  • Politische Bildung
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Raum – Wirtschaft – Zeit

Forschendes Lernen in den Lernbereichen Raum und Wirtschaft in der Primarstufe:

  • Orientierung und Erschließung von natur- und kulturräumlichen Grundlagen in der näheren und weiteren Umgebung mit Hilfe geografischer Orientierungsmittel (Karte, Plan, Kompass)
  • Abhängigkeiten und Verflechtungen zwischen Mensch, Wirtschaft und Raum, menschliche Einflussnahme in Hinblick auf Verkehrs- und Mobilitätsbildung, nachhaltige Raumentwicklung, globaler verantwortungsvoller Umgang anhand von lokalen, regionalen, nationalen und globalen Beispielen
  • Verkehrserziehung: Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Verkehrserziehungs- und Englischunterricht in der Primarstufe
  • Recherchieren und Dokumentieren von sowie kritisch-reflexiver Umgang mit medialen Informationen zu unterschiedlichen Räumen und Lebenssituationen sowie wirtschaftlichen Abläufen
  • Ausarbeitung und Entwicklung von Vermittlungsformaten und Lernszenarien im wirtschaftlichen und geografischen Kontext unter Einbezug außerschulischer Lernorte, interkultureller Aspekte und Ökonomischer Bildung

Forschendes Lernen im Lernbereich Zeit in der Primarstufe:

  • Aufbau und Entwicklung des Geschichtsbewusstseins sowie kindlichen Interesses für zeitliche Strukturen und historische Fragestellungen
  • Das Wirken zeitlicher Strukturen auf die konkrete Lebenswelt (Zeiteinheiten kennen, Zeitabläufe erfassen und Veränderungen der Umwelt und Gesellschaft im Ablauf der Zeit feststellen)
  • Erschließung historischer Bezugsräume sowie De- und Rekonstruktion vergangener Ereignisse anhand von ausgewählten Quellen (Oral History, Archiv- und Quellenarbeit, Erinnerungskultur und frühe Holocausterziehung) und deren kritische Reflexion
  • Ausarbeitung und Entwicklung von Vermittlungsformaten und Lernszenarien im historischen Kontext unter Einbezug außerschulischer Lernorte, interkultureller Aspekte und Politischer Bildung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Möglichkeiten, geografische Hilfsmittel für die Orientierung und Erschließung natur- und kulturräumlicher Grundlagen im Unterricht einzusetzen
  • können anhand von Beispielen die Wechselbeziehung zwischen Mensch, Wirtschaft und Raum benennen und reflektieren
  • kennen erforderliche sprachliche Mittel in der lebenden Fremdsprache sowie geeignete CLIL-Strategien, um eine fächerübergreifende Verkehrs- und Mobilitätsbildung sprachrichtig umzusetzen, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und fachliches sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten
  • sind in der Lage, mediale Informationen zu wirtschaftlichen und geografischen Themen zu recherchieren, zu dokumentieren und kritisch zu reflektieren
  • kennen Aufbau und Entwicklung des kindlichen Geschichtsbewusstseins und Interesses für Zeit und Geschichte
  • sind in der Lage, über das Wirken zeitlicher Strukturen auf die konkrete Lebenswelt sowie über die Entwicklung ihres persönlichen historischen Bewusstseins zu reflektieren
  • kennen unterschiedliche Möglichkeiten des didaktischen Einsatzes von Oral History, Archiv- und Quellenarbeit sowie die Bedeutung von Erinnerungskultur und früher Holocausterziehung in der Primarstufe
  • können Bildungsangebote und Lernszenarien im Sinne des forschenden Lernens für die Bereiche Raum, Wirtschaft und Zeit unter Einbezug interkultureller Aspekte sowie Politischer und Ökonomischer Bildung unter Beachtung schülergemäßer Vereinfachung konzipieren.

Abhängigkeiten und Verflechtungen zwischen Mensch und Raum zu erfahren, wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen sowie zeitliche Strukturen zu verstehen und ein Geschichtsbewusstsein zu entwickeln, sind Ziele des Sachunterrichts. In dieser Lehrveranstaltung werden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Bezugsdisziplinen Geografie, Wirtschaftskunde und Geschichte vermittelt, um mit Schüler/innen Kernthemen des gesellschaftlichen Lebens im Sinne einer globalen Verantwortung erarbeiten zu können.

Sachunterricht
Kinder nehmen Bewegung wahr 5 3 N Bewegung
  • Englisch
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Fachdidaktik 2 Wahrnehmungsorientierte Bewegungshandlungen
  • Minispiele und methodische Spielreihen
  • Haltungsturnen und einfache akrobatische Bewegungsformen
  • Motopädagogik, Sensomotorik, Rhythmus, Äquilibristik
  • Musikunterstützte Bewegungsangebote und einfache und intuitive Tänze und Choreografien
  • Methodik des Anfängerunterrichts im Lernfeld Eislaufen auf künstlichen oder natürlichen Eisflächen
  • Methodik gymnastischer Bewegungsformen ohne Handgeräte und mit Handgeräten
  • Spiel- und Übungsformen mit Alltagsmaterialien
  • Teilhabeaspekte und Demokratieerziehung
  • Demokratieverständnis erlebbar machen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Programme zum Ausgleich von Fehlhaltungen und muskulären Dysbalancen entwickeln und evaluieren die Wirksamkeit gesundheitsorientierter Bewegungsformen
  • können Spielaufbau, Regelkunde (Fair Play) und spezifische Bewegungsabläufe adaptieren
  • können den Körper als Instrument begreifen und kennen motopädagogische Ansätze
  • können Bewegtes Lernen in den Kulturtechniken anwenden und reflektieren
  • sind in der Lage, professionelle sportpädagogische Handlungskompetenz im inklusiven Setting zu zeigen
  • können verschiedene Rhythmen und Takte als Basis für musikunterstützte, tänzerische Choreografien erkennen und einsetzen
  • verfügen über die notwendigen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache und sind in der Lage (inter-)kulturelle Hintergründe zu Tänzen und Liedern auch in englischer Sprache zu erklären
  • können methodisches Bewegungslernen für den Anfängerunterricht im Eislaufen planen, realisieren und reflektieren sowie differenzierte Spiele auf dem Eis inszenieren und leiten
  • kennen und verstehen zentrale Kategorien, Werte und Prinzipien der Allgemeinen Menschenrechte sowie wichtige Instrumente zu ihrem Schutze
  • können im Bewegungs- und Sportunterricht „Proberäume für demokratisches Handeln“ inszenieren, die Begründungen für und Wirkungen von demokratischem Handeln erfahrbar und reflektierbar machen

Die zur Konzeption und Durchführung von bewegungsorientierten Gestaltungsprozessen in unterschiedlichen Umgebungen notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten sind in dieser Lehrveranstaltung zu erwerben. Modelle von Zusammenhängen und Auswirkungen von Bewegung auf die kognitive Leistungsfähigkeit sollen auf eine gelingende Unterrichtsgestaltung vorbereiten. Spielverständnis, Spielfähigkeit und Regelbewusstsein im Handlungsfeld Sportspiele werden entwickelt.

Grundlegende Fragestellungen nationaler und globaler Wertesysteme werden anhand konkreter Beispiele (Sachunterricht – sozialwissenschaftliche Kompetenz) analysiert und diskutiert.

Bewegung und Sport
Kinder wachsen über sich hinaus 5 3 N Diversität
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Sozial-emotionales Lernen
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 2 Lernen im Horizont von Lebens- und Dialogwelten
  • Bildungswissenschaftliche Diskurse zu Lernausgangslagen, Lernbiografien und Partizipation
  • Bildungswissenschaftliche Grundlagen datenbasierter Beobachtungsverfahren und formativer Diagnosemöglichkeiten
  • Grundlagen der Begabungsforschung
  • Vorurteilsbewusste Lernstandserhebung sowie Leistungsfeststellung und -beurteilung; Assessment of Learning – Assessment for Learning
  • Heterogenität und Intersektionalität; Identifikation von Barrieren und Ressourcen im Kontext Lernen und Teilhabe/Teilnahme
  • Sprache für alle: Inklusive Kommunikations- und Sprachsysteme und assistierende Technologien
  • Professionelle Kommunikation, Kooperation und Beratung
  • Begleitung von Transitionsprozessen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, individuelle Lernvoraussetzungen (in einem weiten Inklusionsverständnis), Lernausgangslagen und Lernvorgänge als ein Zusammenspiel von Prozessen der Wahrnehmung, Motorik, Sprache und des Denkens von Lernenden theoriegeleitet zu reflektieren
  • haben Kenntnisse zu Diagnostik (Lernstands- und -prozessdiagnostik sowie Begabungsdiagnostik; testtheoretische Hintergründe; Unterscheidung von formellen und informellen diagnostischen Verfahren) sowie zu kompetenzorientierter Leistungsfeststellung und -beurteilung (z.B. Bildungsstandards) und lernförderlichen (innovativen) Ansätzen zur Leistungsfeststellung
  • können Beobachtungsdaten aus geplanten und ungeplanten Lernsituationen, Ergebnisse aus der qualitativen individuellen Lernstandsdiagnostik, Entwicklungsdokumentationen und individuelle Förderpläne analysieren, kritisch diskutieren, diagnostische Schlussfolgerungen in ein situativ-adaptiertes Bezugssystem setzen und darin reflektieren sowie für die Gestaltung inklusiver individueller Lernsettings nutzen („Zone der aktuellen und nächsten Entwicklung“)
  • können Verhalten und Leistungen von Schülerinnen und Schülern im ganzheitlichen Kontext der individuellen Lebenslagen und -geschichten erkennen und Lernumgebungen im Hinblick auf Unterschiede und Vorkenntnisse der Lernenden planen und evaluieren
  • können ihre Unterrichtsplanungen an die jeweiligen kognitiven, motivationalen, emotionalen und sozialen Voraussetzungen der Lernenden diversitätssensibel anpassen und darüber reflektieren, wie diese Voraussetzungen den Lernprozess beeinflussen
  • kennen in Grundzügen alternative Kommunikationssysteme wie die Österreichische Gebärdensprache, die Unterstützte Kommunikation (inkl. assistierender Technologien) und die Leichte Sprache und können diese nach exemplarischer Einarbeitung zur Unterstützung individueller und gemeinsamer Kommunikation zur Beseitigung von Barrieren im Lernkontext und im sozialen Kontext einsetzen.
  • kennen Dokumentations- und Feedbackmöglichkeiten zu Lern- und Entwicklungsverläufen und können auf dieser Basis den Lernenden, Eltern und Erziehungspartnerinnen/-partnern förderliche, wertschätzende und professionelle Rückmeldungen geben und beratend kommunizieren
  • können Transitionsprozesse und die zugehörigen Aspekte beschreiben.

Die individuelle Lebenswelt der Kinder ist von grundlegender Bedeutung für ihren Bildungsprozess. Individuelle und gemeinsame Lernmöglichkeiten sind ökosystemisch zu betrachten, um Partizipation und Chancengerechtigkeit sicherzustellen. Die Studierenden setzen sich mit Fragestellungen der Kommunikation, der Diagnostik von unterschiedlichen Lernleistungen und Verhaltensweisen im Unterricht auseinander und können förderliche Leistungsbeurteilung zur Planung von individuellen Lernmöglichkeiten und Organisation gemeinsamer Lernsituationen nutzen.

Bildungswissenschaften
Kinder entdecken die Welt der Zahlen und Formen 5 3 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Fachdidaktische Grundlagen von Arithmetik, Geometrie und Statistik
  • Auseinandersetzung mit mathematischer Fachliteratur und dem Lehrplan der österreichischen Volksschule in Mathematik
  • Aufbau und Vernetzung der Zahlenräume
  • Grundrechenarten mit natürlichen Zahlen, Dezimalzahlen und Bruchzahlen als mündliche, halbschriftliche und schriftliche Standardverfahren
  • Raumorientierung
  • Eigenschaften geometrischer Figuren
  • Konstruktion einfacher geometrischer Figuren
  • Beschreibende Statistik – Daten erfassen, darstellen, interpretieren, auswerten, Mittelwert
  • Fachdidaktische analoge und digitale Lehr-Lernkonzepte für den Mathematikunterricht in heterogenen Lerngruppen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Vergleiche von mathematischer Fachliteratur erstellen und zitieren
  • kennen den Mathematiklehrplan der Volksschule
  • können die Vernetzung der Zahlenräume analysieren sowie algebraische Argumentationen und Darstellungen entwickeln
  • können erklärend kommunizieren sowie algebraisches Denken in der Primarstufe fördern und unterstützen
  • können Grundrechenarten mündlich, halbschriftlich und schriftlich in den verschiedenen Zahlenbereichen, den natürlichen Zahlenbereichen, Dezimalzahlen und Bruchzahlen anwenden und didaktisch aufbauen
  • kennen die Eigenschaften geometrischer Figuren und nützen dieses Wissen, um Überführungen ineinander zu zeigen
  • können die Begriffe der Raumorientierung im Bereich der Numerik und der Geometrie umsetzen
  • sind in der Lage, grundlegende statistische Methoden reflektiert anzuwenden
  • können durch statistische Darstellungsformen Sachverhalte erfassen, interpretieren und auswerten
  • können Mathematikunterricht mit innerer Differenzierung und medialer Unterstützung planen.

Die Studierenden erweitern in dieser Lehrveranstaltung ihr individuelles Grundwissen in der Fachwissenschaft Mathematik und gewinnen einen Überblick über die Inhalte des Volksschullehrplans. Sie erwerben konkrete Expertise im fachdidaktischen Aufbau von Zahlenräumen, mündlichen, halbschriftlichen und schriftlichen Rechenoperationen, Raumorientierung und den Grundlagen der Geometrie sowie einfacher statistischer Darstellungsmöglichkeiten zur Beschreibung von Sachverhalten. Die Studierenden erstellen differenzierende Lernumgebungen, um möglichst allen Begabungslagen gerecht zu werden.

Mathematik
Kinder sprechen mit 5 3 N Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Grundlagen der Mündlichkeit
  • Hören, Sprechen und Kommunikation als Sprachhandlungskompetenz in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch
  • Sprachrezeption (Hören), Sprachproduktion (Sprechen) und Kommunikation als deren Zusammenspiel
  • Gesprächskultur in der Unterrichtskommunikation, Rhetorik und Stilmittel
  • Bedeutung der auditiven Wahrnehmung, der auditiven Aufmerksamkeit und der Phonologischen Bewusstheit als Basis für sprachliche Leistungen
  • Didaktik des Hörverstehens und didaktische Strategien für den Umgang mit hemmenden Faktoren im Bereich der Sprechentwicklung
  • Mündliche Kommunikation in allen Facetten: Gesprächsimpulse, Gesprächsanlässe, Gesprächsformen und Gesprächsabsichten
  • Gelebte Demokratie – Klassenparlament, Klassenrat
  • Philosophieren mit Kindern als kognitive und soziale Entwicklungschance

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Sprachhandlungen im Alltag und deren Stellenwert und sind in der Lage, die Kommunikationsfähigkeit als eine grundlegende Voraussetzung für positive menschliche Beziehungen und die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu beschreiben
  • können ausgehend von den sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder ihre mündliche Sprachhandlungskompetenz in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch unterstützen und fördern
  • kennen wesentliche Aspekte des Zuhörens, für den Unterricht relevante Kommunikationsregeln und Rituale sowie ein Repertoire an rhetorischen Verfahren und Stilmitteln
  • kennen die Prozesse der Wahrnehmung und Verarbeitung akustischer Signale und können diese mit sprachbezogenen Wahrnehmungsbereichen und ihrem Zusammenwirken als Grundvoraussetzung des Sprechens, Hörens und Miteinanderredens in Verbindung bringen
  • kennen die Qualität früher Hör- und Zuhörerfahrungen als maßgeblichen Faktor für den Erwerb von sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen
  • sind in der Lage, die Kinder mit einem Repertoire an Gesprächsimpulsen, Gesprächsanlässen, Gesprächsformen und Gesprächsabsichten in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch vertraut zu machen
  • kennen wirkungsvolle und kindgerechte Möglichkeiten, um demokratisches Verhalten, eine freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Mitwelt zu fördern und selbstverantwortliches und kooperatives Arbeiten anzuregen, und können diese nutzen
  • sind in der Lage, im Philosophieren mit Kindern ihre Argumentationsdominanz als Lehrende einzuschränken, um bei Kindern das selbstständige und kritische Denken zu fördern.

Die Mündlichkeit als Basis einer angemessenen und wertschätzenden Gesprächskultur in der Unterrichtskommunikation in allen Fächern und darüber hinaus für einen sozialen Lebensvollzug steht im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Mündlichkeit werden vermittelt, schulisches Lernen und soziales Handeln erhalten besondere Aufmerksamkeit. Methodische Anregungen und konkrete Hilfestellungen zum individuellen Kompetenzerwerb der Kinder auf unterschiedlichen Ausgangsniveaus rücken dabei als fokussierte Unterstützung in den Vordergrund der Überlegungen.

Deutsch
Kinder erleben Schule 5 3 N PPS
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 2 Unterricht planen und gestalten
  • Planung und Reflexion von Unterricht (Unterrichtspraxis) 
  • Erziehungsaufgaben und Bedeutung von Haltung und Beziehung für Lernen (Unterrichtspraxis) 
  • Digitale Medien im Unterricht (Unterrichtspraxis) 
  • Lernseitigkeit in individuellen und kollaborativen Lernkontexten
  • Themenbezogene fachdidaktische und methodische Analyse
  • Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik/Primarstufendidaktik und relevante Konzepte der Unterrichtsplanung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Bedeutung von Haltung und Beziehung für Lernen
  • erkennen erzieherische Herausforderungen und können mit diesen professionsspezifisch umgehen (Unterrichtspraxis)
  • können soziale Beziehungen im Kontext Schule fördern und gestalten (Unterrichtspraxis)
  • zeigen eine inklusive und partizipative Grundhaltung und Wertschätzung gegenüber der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler
  • kennen Möglichkeiten themenbezogener fachdidaktischer und methodischer Unterrichtsanalyse
  • kennen Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik und Primarstufendidaktik sowie relevante Konzepte der Unterrichtsplanung
  • sind in der Lage, angeleitet pädagogisch-praktisches Handeln theoriebasiert unter Berücksichtigung der Lernseitigkeit der Lernenden zu planen und reflektieren (Unterrichtspraxis)
  • kennen (digitale) Medien als Unterrichtsmedien und können diese angeleitet adäquat einsetzen (Unterrichtspraxis).

Haltung und Beziehung sind im Kontext Schule von besonderer Bedeutung. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf ab, professionsspezifische Persönlichkeitsmerkmale weiterzuentwickeln. Der Transfer fachlicher, didaktischer und bildungswissenschaftlicher Kenntnisse in konkrete Lehr- und Lernerfahrungen der Studierenden, die Auswahl und der begründete Einsatz von Unterrichtsmaterialien und digitalen Medien sowie die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht stellen wesentliche Elemente dieser Lehrveranstaltung dar. Die notwendige Berücksichtigung der Lernseitigkeit der Schülerinnen und Schülern wird durch den gezielten Einsatz von differenzsensiblen Unterrichtsmethoden erreicht.

Bildungswissenschaften
Kinder entdecken Gestaltungsräume – Musik 5 4 N Ästhetik
  • Englisch
  • Medienbildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Fachdidaktik 2 Musik – ästhetische Gestaltungsräume
  • Klangsprache und Klangstruktur im Kontext der drei zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • Kompetenzbereiche als Bausteine und Gestaltungsmittel für die vielfältigen musikalischen Strukturen und Formen
  • Funktion und Wirkung verschiedener Musikpraktiken im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder/ Kompetenzbereiche
  • Wahrnehmung und Ausdruck im Kontext der drei zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • Kompetenzbereiche als Auseinandersetzung mit musikalischem Gestalten und ästhetischem Empfinden und Vermittlungskompetenz
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Kunst- und Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über Wissen und Können für eigenständiges und kooperatives Experimentieren, Erforschen, Gestalten mit Stimme, Körper und einfach zu spielenden Instrumenten im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • verfügen über musiktheoretisches – Notationsformen eingeschlossen – sowie musikkundliches Wissen, insbesondere hinsichtlich der Bereiche Musikgeschichte, Formenlehre und Werkkunde und ihrer lernbezogenen Anwendungsmöglichkeiten im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • können musikästhetische Ausdrucksformen in der Vielfalt ihrer Erscheinungen wahrnehmen, annehmen, kritisch reflektieren und didaktisch umsetzen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im Musikunterricht der Primarstufe die zentralen musikalischen Handlungsfelder sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen und musikalisches und darstellendes Lernen anzuleiten.

Ausgehend von den drei zentralen musikalischen Handlungsfeldern/Kompetenzbereichen ("Singen und Musizieren", "Hören und Erfassen", "Tanzen, Bewegen und Darstellen") werden Grundkenntnisse zu musikästhetischen Prozessen als Empfindungs- und Gestaltungsvermögen vermittelt. Dabei stehen persönliche, künstlerische Eigenerfahrung sowie die Verknüpfung von Wissen und Können im Vordergrund. Diese Prozesse finden sowohl in subjektinternen als auch in subjektexternen Abläufen statt. Die damit verbundene Eigenerfahrung wird reflektiert und in den musikpädagogischen Kontext von Lernen und Lehren gestellt. Dadurch werden Resonanzen geschaffen, durch welche die Trennung zwischen Selbst und Welt relativiert und gleichsam in Beziehung verwandelt wird.

Musikerziehung
Kinder entdecken Gestaltungsräume – Technik und Design 5 4 N Ästhetik
  • Englisch
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Fachdidaktik 2 Technik und Design – ästhetische Gestaltungsräume
  • Vermittlung von didaktischen Grundlagen zur kompetenzorientierten Unterrichtsgestaltung im im Fach Technik und Design im Sinne des Bildungsauftrages des österreichischen Lehrplanes.
  • Grundlegende Auseinandersetzung mit ästhetischer Bildung und künstlerisch-technischen Lernanlässen
  • Auseinandersetzung mit Materialien und deren Beschaffenheit, mit Sicherheitsbestimmungen, Maschineneinsatz und deren Wartung
  • Entwickeln eigener Fragestellungen und Lösungsansätze, Generieren von Herstellungsprozessen und Reflektieren von Leistungen und Ergebnissen
  • Fähigkeit zur Durchführung von fächerübergreifenden Projekten und mit externen Kooperationspartnern an dislozierten Orten
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Kunst- und Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen (im Bereich Technik und Design) über anschlussfähiges fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur kind- und sachgerechten Auswahl von Technik- und Designaufgaben und zur Begründung entsprechender Ziele, Inhalte, Methoden und Medien
  • planen, realisieren und reflektieren gestaltenden Technik- und Designunterricht unter Berücksichtigung von Differenzierung und adäquaten Unterrichts- und Sozialformen
  • kennen unterschiedliche Materialien und deren Beschaffenheit
  • kennen Sicherheitsbestimmungen und unterschiedliche Maschinen, die sie sachgemäß bedienen und warten können
  • erkennen Themenschnittstellen und führen fächerübergreifende Projekte durch
  • beachten funktionale, ästhetische, kulturelle, soziale, ökonomische und ökologische Aspekte in der Technik und Designpädagogik
  • generieren ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit und verstehen wertfrei kulturhistorische, wirtschaftliche, ethnologische und soziokulturelle Zusammenhänge
  • beurteilen im Sinne differenzierter Leistungsbeurteilung und Kunstbetrachtung
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im Kunstunterricht der Primarstufe visuelle und aktionelle Konventionen sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen und didaktisch umzusetzen.

Kompetenzorientierte Unterrichtskonzepte im Fach Technik und Design ermöglichen die Auseinandersetzung mit Materialien und Medien der Gegenwart und schaffen Bezüge zur Lebenswelt. Sie befähigen, den Technik- und Designunterricht lernorientiert und -ertragreich zu gestalten, um gestalterische Prozesse in Gang zu setzen und die Durchführung zu unterstützen. Soziokulturelle, wirtschaftliche und persönliche Entscheidungen und Handlungsprozesse in Hinblick auf Konsumverhalten, Einstellungen, Materialienwahl und Umgang mit Ressourcen sollen sichtbar gemacht und reflektiert werden.

Design und Technik / Werken
Kinder lernen die Fremdsprache Englisch 5 4 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 English as a Foreign Language in Primary Education - Foundations
  • Sprachwissenschaftliche Grundlagen und methodisch-didaktische Ansätze für einen kommunikativen und aktionsorientierten Fremdsprachenunterricht
  • Rückwärtiges Lerndesign und kompetenzorientierte Entwicklung der rezeptiven, produktiven und dynamischen Fertigkeiten im Englischunterricht
  • Formatives Feedback und lernförderliches Scaffolding im Englischunterricht
  • Analyse, Adaption und Entwicklung von Unterrichts- und Lernmaterialien im Englischunterricht
  • Methodisch-didaktische und sprachwissenschaftliche Grundlagen des inhaltsintegrativen Englischunterrichts
  • Lebende Fremdsprache Englisch als Mittel der professionellen Kommunikation  

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können grundlegende Theorien und methodisch-didaktische Ansätze des Fremdsprachenerwerbs auf die Entwicklung von kommunikativen und aktionsorientierten Lernszenarien übertragen.
  • können die Umsetzung kommunikativer und aktionsorientierter Lernszenarien anhand von antizipierten Lernbedarfen reflektieren.
  • können sprachlichen Input und outputorientierte Aktivitäten für junge Lerner/innen in der Lebenden Fremdsprache Englisch dem Fachlehrplan, den GK4 und dem Companion Volume des CEFR entsprechend kompetenzorientiert planen und in Antizipation einer lernseitigen Implementation reflektieren.
  • können eine progressive und kompetenzorientierte Sprachentwicklung unter reflektierter Nutzung und Adaptierung relevanter Sprachlernstrategien und Ressourcen, einschließlich geeigneter moderner Medien, in längerfristigen Lerndesigns abbilden und reflektieren.
  • können formatives Feedback lernförderlich in Sprachlernprozesse integrieren, um personalisierten und kollaborativen Fremdsprachenerwerb zu ermöglichen.
  • können den Lernbedürfnissen von sprachlich, kognitiv und kulturell diversen Schüler/innen durch geeignete Unterstützungs- und Differenzierungsmaßnahmen gerecht werden.
  • können approbierte Lehrbücher, mediale Ressourcen und geeignete authentische Kinderliteratur kriterienorientiert analysieren, um sie in kommunikativen und aktionsorientierten Lerndesigns zielorientiert einzusetzen, zu adaptieren und eigene Lernmaterialien zu gestalten.
  • können grundlegende fachdidaktische Konzepte des inhaltsintegrativen Englischunterrichts selektiv und theoriegeleitet in Unterrichtsplanungen anwenden.
  • können in verschiedenen Diskursen und professionellen Kontexten in allen Fertigkeitsbereichen auf dem Niveau B2+ rezipieren und kommunizieren.
  • können im professionellen Kontext mit natürlicher Aussprache und Intonation, sprachlicher Korrektheit sowie genregerecht kommunizieren. 

Um Schülerinnen und Schüler dazu befähigen können, grundlegende sprachliche kommunikative Kompetenzen in der Lebenden Fremdsprache Englisch zu entwickeln, müssen die Lehrkräfte lebensnahe, kindgerechte und kognitiv anregende Situationen schaffen, die den Aufbau einer Sprachhandlungsfähigkeit von Pre-A1 bis A1 ermöglichen. Dazu müssen sie die erforderlichen sprachlichen Mittel beherrschen, altersgerechte Sprachlernstrategien und methodisch-didaktische Strategien eines freudvollen und inhaltsintegrativen Fremdsprachenunterrichts kennen und diese auf der Basis sprachwissenschaftlicher Grundlagen anwenden können.

Lebende Fremdsprache
Kinder erkennen mathematische Zusammenhänge 5 4 N Kulturtechniken
  • Englisch
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Fachdidaktische Vertiefung in Mathematik
  • Vernetzung von Numerik und Geometrie
  • Längen-, Flächen- und Raummaße sowie Zeit-, Hohl-, Massenmaße und Währung
  • Erarbeitung von Umfang, Flächeninhalt, Oberfläche und Volumen geometrischer Figuren
  • Mathematischer Anfangsunterricht
  • Sachaufgaben (Textverständnis, Modellierungsprozess, Lösungsstrategien)
  • Lern- und Entdeckungsumgebungen in Mathematik für alle Schülerinnen und Schüler
  • Lernförderliches Feedback und spezielle fachbezogene summative und formative Leistungsbewertung in Mathematik
  • Handlungsorientierte Strategien und Aktivitäten im inhaltsintegrativen Mathematikunterricht zur Anbahnung rationaler Denkprozesse und zum Verständnis der praktischen Nutzbarkeit der Mathematik in einem internationalen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können geometrische, arithmetische und algebraische Beziehungen argumentativ durchdringen und zur Entwicklung der Argumentations- und Kommunikationskompetenz in der Primarstufe beitragen
  • können Umrechnungen in den Größenbereichen Zeit-, Hohl-, Massenmaße und Währung didaktisch aufbauen und vermitteln sowie Längen-, Flächen- und Raummaße umrechnen und mit allen Sinnen den Schülerinnen und Schülern vermitteln und erlebbar machen
  • können Berechnungen für Umfang, Flächeninhalt, Oberfläche und Volumen durchführen, herleiten und didaktische Lernschritte dafür formulieren
  • kennen die Problematik des mathematischen Anfangsunterrichts und verfügen über Basiswissen zu mathematischer Früherziehung
  • können mathematisches Potenzial erkennen und entsprechend differenziert und geschlechtergerecht handeln
  • kennen Herangehensweisen an Sachaufgaben und können unterschiedliche Methoden für besseres Textverständnis, zum verständigen Arbeiten an Modellierungsprozessen, zur Erarbeitung und zum Training von Lösestrategien vermitteln sowie die Ausbildung prozessbezogener mathematischer Kompetenzen unterstützen
  • können kindgerechte Anleitungen in den Kompetenzbereichen Modellieren, Operieren, Kommunizieren und Problemlösen geben und dadurch sowohl mathematisches als auch sprachliches Lernen implizit und explizit anbahnen
  • sind in der Lage, unterschiedliche Lern- und Entdeckungsumgebungen mit und ohne Einsatz digitaler Medien im Unterrichtsgegenstand Mathematik zu schaffen, um allen Lernbedürfnissen zu entsprechen
  • können individuelle Lernprozesse erkennen und entsprechende weiterführende pädagogische und didaktische Maßnahmen setzen
  • kennen die formative Leistungsbewertung und bewerten Performanzen und Leistungen kriterienorientiert wertschätzend
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im mathematischen Kompetenzbereich die wiederholende und vertiefende Arbeit mit Zahlen, Operationen, Größen sowie Ebene und Raum sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation zu organisieren und diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen
  • verfügen über ein Repertoire an Spielen, Reimen, Liedern, kindgerechten Sachtexten, Geschichten und LearningApps für den inhaltsintegrativen Mathematikunterricht.

Die Studierenden erkennen die Zusammenhänge zwischen Numerik und Geometrie und nützen die Verknüpfungsmöglichkeiten zur didaktischen Umsetzung. In dieser Lehrveranstaltung setzen sie sich mit den Anforderungen des Anfangsunterrichts auseinander und erweitern ihr fachdidaktisches Repertoire zur Herleitung und Umrechnung von Größen. Sie lernen Methoden zur Bearbeitung von Sachaufgaben und Erstellung eigener fächerverbindender Lernprodukte kennen und erweitern ihre Kompetenzen bei der Realisierung eigener Lernumgebungen. Sie erkennen Lernprozesse und bewerten entsprechende Leistungen kriterienorientiert wertschätzend.

Mathematik
Kinder wollen Beziehung leben 5 4 N PPS
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Sprachliche Bildung und Lesen
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 2 Lernprozesse begleiten
  • Planung und Reflexion von Unterricht und individuellen Lernprozessen in Lesson Studies-Settings (Unterrichtspraxis)
  • Gestaltung differenzsensiblen Unterrichts und kollaborativer Arbeitsweisen der Lernenden (Unterrichtspraxis)
  • Förderung von Gruppenprozessen (Unterrichtspraxis)
  • Didaktische Begründung kreativer Lernräume und Lernsettings
  • Professionsorientierte Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, mit erzieherischen Herausforderungen professionsspezifisch umzugehen
  • sind in der Lage, Dynamiken in Gruppen wahrzunehmen und können Gruppenprozesse fördernde Handlungsstrategien einsetzen (Unterrichtspraxis)
  • können Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik und Primarstufendidaktik sowie relevante Konzepte der Unterrichtsplanung umsetzen (Unterrichtspraxis)
  • können theoretisch und didaktisch fundiert Unterrichtseinheiten kollaborativ planen, realisieren und reflektieren diese peergestützt in Form von zyklischen Lerndesigns (Lesson Studies) (Unterrichtspraxis)
  • können Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern erkennen und beginnen diese in ihrer Unterrichtsplanung zu berücksichtigen (Unterrichtspraxis)
  • können angeleitet kooperatives und selbstgesteuertes Lernen der Schüler/innen unter Berücksichtigung von Aspekten der Lernseitigkeit und Vielfalt fördern (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, (digitale) mediengestützte fächerübergreifende Lernsettings und Lernräume angeleitet zu konzipieren.

Vertiefte Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem Unterricht in fächerübergreifenden Lernbereichen durch kollaborative Planung und peer-evaluierte Reflexion (Lesson Studies) sind das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die fachdidaktische Analyse unter Einbezug von Professionswissen sowie empirisch-didaktischer Methoden bietet die Möglichkeit für eine gelingende pädagogische Gestaltung von Lern- und Unterrichtseinheiten.

Bildungswissenschaften

Kinder brauchen rechtskompetente Lehrpersonen

5 4 N Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 2

Schulrechtliche Perspektiven auf die Institution Schule

  • Verfassungsrechtliche Grundlagen
  • Stufenbau der Rechtsordnung: Verfassungsrechtliche Grundordnung – Verfassung – Bundes-/Landes-(verfassungs)-gesetze – Verordnungen – Bescheid, Urteil, Erkenntnis – Weisung
  • Schulbehörden
  • Organisation des Schulwesens
  • Zielbestimmung und Aufgabe der österreichischen Schule
  • Dienstpflichten
  • Schulpflicht, Schulreife, Schuleingangsphase, ordentlicher/außerordentlicher Status
  • Sonderpädagogischer Förderbedarf
  • Kinderschutz, Kindeswohlgefährdung
  • Aufsichtspflicht, Haftung
  • Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen
  • Unterrichtsarbeit, Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung (bei Lese- Rechtschreibschwäche)
  • Pflichten, Verbote und Maßnahmen
  • Widerspruchsverfahren
  • Rechte und Pflichten der Schulpartner
  • Gesundheitsbetreuung
  • Datenschutz
  • Urheberrecht
  • Schulautonomie
  • Dienstrecht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die gesetzlichen Grundlagen für eine professionelle Arbeit
  • verstehen ihr pädagogisches Wirken im Kontext eines rechtlichen Rahmens
  • sorgen für sozialen Frieden durch Rechtssicherheit im Schulalltag
  • kennen wesentliche Orientierungspunkte und Werte, an denen sich die österreichische Schule ausrichtet

Ein solides Grundverständnis des österreichischen Rechtssystems und vertiefte Kenntnisse der schulrelevanten Rechtsbereiche seitens der Lehrpersonen sind die Basis für Rechtssicherheit aller Beteiligten im Schulalltag und können Konflikte bereits im Vorfeld vermeiden. Gleichzeitig ermöglicht das Wissen um die rechtlichen Rahmenbedingungen einen lösungsorientierten Umgang in schwierigen Situationen.

Bildungswissenschaften
Kinder erforschen Naturphänomene 5 5 N Anthropozän
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Englisch
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 3 Naturwissenschaftliche Methoden der Erkenntnisgewinnung
  • Vertiefung des biologischen, chemischen und physikalischen Grundlagenwissens in Auseinandersetzung mit deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur (Evolution und Entwicklungsgeschichte; chemische Reaktion, Aggregatzustände, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen, Chemie im Alltag; physikalische Beschreibung von Naturphänomenen und Wechselwirkungen, Astronomie und ihr Beitrag zum Weltbild des Menschen)
  • Naturphänomene und die kindliche Lebenswelt; Entwicklung des kindlichen biologischen, chemischen und physikalischen Weltverständnisses im Hinblick auf globale Verantwortung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz
  • Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen: Versuch und Experiment als Erkenntnismethode (Planung, Erprobung und Reflexion von Versuchen und Experimenten zu ausgewählten Inhalten)
  • Didaktische Reduktion fachwissenschaftlicher Inhalte für die Primarstufe; Modellbegriff sowie didaktischer Nutzen von Modellen im Sachunterricht
  • Auseinandersetzung mit Geschlechterkonstruktionen, reflexive Koedukation

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Grundlagen der jeweiligen Fachsprache und können basierend auf deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur ihr Wissen zu ausgewählten Inhalten der Bezugswissenschaften Biologie, Chemie und Physik wiedergeben und anwenden
  • können Naturphänomene und deren Beeinflussung durch den Menschen anhand von Beispielen altersadäquat aufbereiten und Möglichkeiten des Umweltschutzes im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung aufzeigen
  • kennen unterschiedliche Methoden der Erkenntnisgewinnung und können Experimente und Versuche planen, erproben und darüber reflektieren
  • kennen naturwissenschaftliche Modelle und können diese sowie fachwissenschaftliche Inhalte für einen gendersensiblen Unterricht in der Primarstufe altersadäquat didaktisch aufbereiten

Die Vertiefung des biologischen, chemischen und physikalischen Wissens der Studierenden ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Der Fokus wird auf die Erkenntnisgewinnung mittels naturwissenschaftlicher Forschungsmethoden gelegt. Dadurch sollen die Relevanz der Bezugswissenschaften Biologie, Physik und Chemie für den Sachunterricht der Primarstufe betont und Möglichkeiten des didaktischen Einsatzes anhand von für das Anthropozän relevanten Inhalten, auch in Hinblick auf die Stärkung bereichsspezifischer Selbstkonzepte der Schüler*innen, erarbeitet werden.

Sachunterricht

Kinder sind den Naturwissenschaften auf der Spur

5 5 N Anthropozän
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 3

Didaktik des forschend-entdeckenden Lernens

  • Vertiefung des biologischen, chemischen und physikalischen Grundlagenwissens in Auseinandersetzung mit Fachliteratur
  • Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten basierend auf der Bildung und Überprüfung von Hypothesen
  • Recherche, Darstellung und altersadäquate Erklärung und Kommunikation fachwissenschaftlich-technischer Inhalte
  • Auswirkungen naturwissenschaftlichen Handelns an Beispielen aus Alltag und Natur im Kontext einer kindgerechten Wirtschafts- und Verbraucher/innenbildung im Anthropozän
  • Wachsende Raum- und Mobilitätsansprüche in einer globalisierten und digitalisierten Gesellschaft, damit verbundene Ressourcennutzung und deren Auswirkungen auf die Natur
  • Vermittlung kausaler Zusammenhänge zwischen der Nutzung fossiler und erneuerbarer Energieträger sowie dem Klimawandel im Kontext Anthropozän
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem naturwissenschaftlich-technischem Unterricht und Englischunterricht in der Primarstufe (CLIL)

Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen in den Naturwissenschaften sowie relevante Alltagsanwendungen
  • können Hypothesen bilden und diese mit Hilfe von Experimenten überprüfen
  • sind in der Lage, fachwissenschaftliche Inhalte der Naturwissenschaften zu recherchieren, darzustellen und adressatengerecht zu kommunizieren
  • können Auswirkungen wachsender Mobilitätsansprüche auf die Natur benennen und altersadäquat beschreiben
  • sind in der Lage, die Auswirkungen von unterschiedlichen Arten der Energienutzung auf das Klima altersadäquat darzustellen und für den Unterricht aufzubereiten
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um naturwissenschaftliches sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten, und können kindgerechte Anleitungen geben, um Beobachtungen und Experimente durchzuführen, Entwicklungsvorgänge zu verstehen und Erkenntnisse zu gewinnen.

Natur und Technik durchdringen und prägen alle Bereiche des menschlichen Lebens. Schüler*innen analysierendes Denken und das Verstehen naturwissenschaftlicher Prinzipien und Prozesse zu vermitteln sowie Verstehensprozesse durch problemlösendes Handeln, Kommunizieren und Reflektieren von Naturwissenschaften zu initiieren, steht im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Basierend auf dem Vorwissen der Studierenden werden darauf aufbauende didaktische Prinzipien und Methoden anhand der Bezugswissenschaften Biologie, Chemie, Physik im Kontext des Anthropozäns vermittelt.

Sachunterricht
Kinder entdecken Gestaltungsräume – Kunst und Gestaltung 5 5 N Ästhetik
  • Englisch
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachdidaktik 3 Art and design - aesthetic design spaces
  • Sensibilisierung für ästhetisch-künstlerische Entwicklungsprozesse
  • Zeichnen und Schreiben, Schulschrift, Schrift und Typografie
  • Bereiche von Kunst und Gestaltung: Zeichnen, Farbe, Drucken, Medien, Spiel, Plastik-Raum
  • Präsentation von theoretischen Inputs und praktischen Umsetzungen mit didaktischer Planung
  • Bildrezeption, Sprechen über Kunst, performative Ausdrucksformen, Reflexions- und Feedbackkultur
  • Didaktische Modelle für ästhetische Entwicklungsprozesse im (Jahres-)Projekt
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Kunst- und Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der  Lage, sich in ihrer eigenen Lernbiografie zu verorten
  • können Kinderzeichnungen rezipieren und kritisch einordnen
  • können Kinderzeichnungen analysieren und reflektieren und entwickeln einen Zugang zu altersadäquaten künstlerisch-ästhetischen Ausdrucksformen
  • können durch theoretische Inputs ihren Zugang zu künstlerisch-ästhetischen Praxen erarbeiten
  • können theoretische Inhalte aufbereiten, vermitteln, künstlerisch-ästhetisch umsetzen und präsentieren
  • können Zeichen wahrnehmen, interpretieren und selbst herstellen
  • können sich grafisch-motorisch ausdrücken, indem sie sich mit Schrift und Typografie auseinandersetzen
  • kennen ästhetisch-künstlerische Entwicklungsprozesse und können diese didaktisch planen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im Kunstunterricht der Primarstufe visuelle und aktionelle Konventionen sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen und didaktisch umzusetzen
  • können eine eigenständige ästhetische Kunstauffassung entwickeln.

Die Studierenden lernen ästhetisch-künstlerische Lernsituationen theoretisch und praktisch kennen und verorten sich in ihrer eigenen Lernbiografie. Durch forschendes Lernen im Kontext können sie selbst kreativ-gestaltende Lernfelder konzipieren. Über theoretische Inputs, die sie verarbeiten und präsentieren, können sie Eigenerfahrungen mit praktisch-kreativen Prozessen sammeln. Dadurch entwickeln sie eine didaktische Kompetenz, um Umsetzungen im Unterricht zu planen. Durch intensive Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Kinderzeichnung und dem Schrifterwerb sensibilisiert sich die Wahrnehmung für eine altersgemäße Bild- und Formensprache. Anhand von Beispielen der zeitgenössischen Kunst und der Alltagskultur erweitern die Studierenden ihre Kunstauffassung.

Kunst und Gestaltung

Kinder entdecken bildnerische Lernräume

5 5 N Ästhetik
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Entrepreneurship Education
  • Medienbildung
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 3

Kunst und Gestaltung

  • Sensibilisierung für ästhetisch künstlerische Entwicklungsprozesse
  • Zeichnen und Schreiben, Schulschrift, Schrift und Typografie
  • Bereiche der bildnerischen Erziehung – Zeichnen, Farbe, Drucken, Medien, Spiel, Plastik-Raum
  • Präsentation von theoretischen Inputs und praktischen Umsetzungen mit didaktischer Planung
  • Reflexions- und Feedbackkultur im Kontext bildnerischer und rezeptiver Praxis
  • Didaktische Modelle für ästhetische Entwicklungsprozesse im (Jahres-)Projekt
  • Bildrezeption, Sprechen über Kunst, performative Ausdrucksformen
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Kunst- und Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Kinderzeichnungen analysieren und reflektieren und entwickeln einen Zugang zu altersadäquaten künstlerisch ästhetischen Ausdrucksformen
  • sind in der Lage, sich in ihrer eigenen Lernbiografie zu verorten
  • können Kinderzeichnungen rezipieren und kritisch einordnen
  • können durch theoretische Inputs ihren Zugang zu künstlerisch ästhetischen Praxen erarbeiten
  • können theoretische Inhalte aufbereiten, vermitteln, künstlerisch ästhetisch umsetzen und präsentieren
  • können Zeichen wahrnehmen, interpretieren und selbst herstellen
  • können sich grafisch motorisch ausdrücken, indem sie sich mit Schrift und Typographie auseinandersetzen
  • kennen ästhetisch künstlerische Entwicklungsprozesse und können diese didaktisch planen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im Kunstunterricht der Primarstufe visuelle und aktionelle Konventionen sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen und didaktisch umzusetzen.
  • können eine eigenständige ästhetische Kunstauffassung entwickeln.

Die Studierenden lernen ästhetisch-künstlerische Lernsituationen theoretisch und praktisch kennen und verorten sich in ihrer eigenen Lernbiografie. Durch forschendes Lernen können sie selbst kreativ-gestaltende Lernfelder konzipieren. Dadurch entwickeln sie eine didaktische Kompetenz, um Umsetzungen im Unterricht zu planen. In der Auseinandersetzung mit der Kinderzeichnung, dem Schrifterwerb und Beispielen der zeitgenössischen Kunst und der Alltagskultur erweitern die Studierenden ihre Kunstauffassung und ihre eigenen bildnerischen und rezeptiven Fähigkeiten.

Kunst und Gestaltung
Kinder erleben Winter 5 5 N Bewegung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 3 Professionalisierung im Wintersport
  • Methodisch-didaktische Unterrichtsgestaltung (inklusive Gruppenführung und Betreuung) mit Berücksichtigung spielerischer Übungsformen im Schneesport
  • Der österreichische Schneesportlehrweg
  • Englisches Fachvokabular zur Anleitung von Schneesportspielen
  • Spezielle Unterrichts- und Bewegungslehre 
  • Ausrüstungs- und Gerätekunde
  • Sicherheits- und Gefahrenkunde (Risikomanagement im Schnee), spezielle Erste Hilfe
  • Organisation und Gestaltung von multisportiven Wintersporttagen/-wochen unter inklusiven Gesichtspunkten
  • Sicherheitsrelevante, rechtliche Bestimmungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können fachwissenschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten von Schneesportarten auf fachkompetenten Unterricht transferieren
  • können den Leistungsstand im Schneesportunterricht in der Grundstufe und Fortbildung bei Lernenden einschätzen
  • sind in der Lage, ein spezifisches Gefahren- und Risikobewusstsein im Schnee zu entwickeln und können Erste-Hilfe-Maßnahmen setzen
  • können auf der Basis der jeweiligen österreichischen Lehrwege des Schneesports Eigenkönnen demonstrieren und entwickeln dieses weiter
  • können spielerische Übungsformen und Wettkampfsituationen bei Schneesportarten entwickeln und demonstrieren
  • können ein vielseitiges Bewegungsrepertoire von Schneesportarten an unterschiedlichste Bedürfnisse anpassen
  • sind in der Lage, adäquate Entscheidungen für Gruppenführung, Organisations- und Ordnungsrahmen zu treffen
  • können ein- und mehrtägige Schulveranstaltungen im Bereich Schneesport planen, organisieren und gestalten
  • sind in der Lage, die Bedürfnisse von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in Bezug auf Schneesportarten zu beurteilen und zu prüfen und können ihren Unterricht adaptiv gestalten
  • können Ideen für Projekte im Schnee unter fächerübergreifenden Gesichtspunkten entwickeln und in der Unterrichtssprache sowie im inhaltsintegrativen CLIL-Unterricht umsetzen

Eine qualifizierte Handlungskompetenz zur methodisch-praktischen Umsetzung im Schneesportunterricht sowie eine kritische und reflexive Auseinandersetzung mit Themen des Schneesports und deren Vernetzung in der Praxis sind das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Im Fokus stehen dabei vor allem der dislozierte Anfängerunterricht im alpinen und nordischen Skilauf sowie die Planung von multisportiven Wintersporttagen oder Wintersportwochen.

Bewegung und Sport

Kinder beschreiten Lernpfade im digitalen Raum

5 5 N Digitalität
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 3

Gestaltung digitaler Lernräume

  • Lehren und Lernen im Zeichen der Digitalität
  • Kompetenzrahmen digi.komp
  • Grundsatzerlass Medienbildung
  • Analyse verschiedener didaktischer Modelle für den digitalen Unterricht
  • Potenziale von digitalen Medien für Differenzierung, Individualisierung und Inklusion
  • Planung, Konzeption, Umsetzung und Evaluation von Unterrichtssequenzen und Praxisprojekten zur Förderung digitaler Kompetenzen in verschiedenen Fächern
  • Entwicklung von Anpassungsstrategien an die vorhandene technische Infrastruktur
  • Entwicklung medienpädagogischer Konzepte

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verstehen die Bedeutung der Digitalität im modernen Bildungskontext.
  • können verschiedene didaktische Modelle im Hinblick auf ihre Eignung für den digitalen Unterricht bewerten und geeignete Modelle auswählen und anwenden.
  • sind imstande, die Potenziale digitaler Medien für Differenzierung, Individualisierung und Inklusion im Unterricht zu erkennen und digitale Tools gezielt einzusetzen.
  • entwickeln Unterrichtseinheiten und Projekte, setzen diese erfolgreich um und evaluieren sie.
  • können die vorhandene technische Ausstattung in Schulen analysieren, den Unterricht an die Gegebenheiten anpassen und effektive Lernumgebungen schaffen.
  • sind in der Lage, alters- und unterrichtsadäquate medienpädagogische Konzepte zu entwickeln.

Im 21. Jahrhundert sind digitale Kompetenzen unverzichtbar und bilden eine tragende Säule für das Lernen und die Teilhabe an der Gesellschaft. Die Bedeutung von IT- und Medienkompetenz ist sowohl für Lehrende als auch Lernende evident. Die Studierenden erhalten einen vertieften Einblick in die verschiedenen Bereiche des digitalen Lehrens und Lernens sowie der Gestaltung digitaler Lernumgebungen aufbauend auf den Lehrveranstaltungen des Basisstudiums.

Medien und informatische Bildung

Kinder begegnen psychosozial kompetenten Lehrpersonen

5 5 J Haltung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Schwerpunkt 3

Psychosoziale Kompetenzen für Lehrpersonen im Horizont von Diversität

  • Sensibilisierung für Kinder und Jugendliche, die auch herausfordernde Situationen erfahren, in welchen außerordentliche psychische Belastungen mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf entstehen
  • Vermittlung methodischen Wissens als Grundlage für die Unterscheidung von Herausforderungen, Belastungen und Krisen
  • Erarbeitung der Basis für psychische Erste Hilfe und Psychohygiene
  • Entwicklung von Fähigkeiten für die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Erarbeitung der Grundlagen der (Selbst-)Reflexion und (Selbst-)Prospektion sowie ein Verständnis von Empathie
  • Entwicklung und Anwendung von Interventionsmöglichkeiten und Impulsen auf Basis von Kontakt-, Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten
  • Differenzierung von Aspekten und Formen der Psychohygiene sowie Kontextualisierung mit Herausforderungen, Belastungen und Krisen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können grundlegende Bewältigungsstrategien und Krisensituationen unterscheiden und beurteilen, ob ein weiterer Begleitungs-, Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungsbedarf besteht
  • können Kommunikations- und Interaktionsprozesse basierend auf eigenen Resonanzen gestalten und Kinder und Jugendliche unterstützen
  • können grundlegende Kriseninterventionsstrategien anwenden und bei Bedarf weitere psychosoziale Dienstleister*innen involvieren
  • können Selbstwertschätzung als Basis für Reflexion- und Selbstreflexion erkennen und Wege zur Entwicklung identifizieren
  • können Herausforderungen, Belastungen und Krisen im Kontext des eigenen Handelns durch aktives Einbringen in Ihre Begleitungs- und Beratungsrolle reflektieren
  • können grundlegende Kontakt-, Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten anwenden
  • können Empathie und Offenheit als psychosoziale Basisphänomene verstehen, differenzieren und anwenden
  • können erworbene wissenschaftlich fundierte, aktuelle Kenntnisse von Begriffen und Theorien als Basis für professionelles Verständnis und professionelle Reflexion im Bereich psychosozialer Kompetenzen überfachlich anwenden
  • nehmen durch den Erwerb und Zugewinn psychosozialer Kompetenzen eigenes Handeln bewusst wahr und ziehen daraus handlungsverändernde Schlüsse für die Möglichkeiten und Chancen ihrer Rollen
  • können bewusst auf die Kommunikations- und Interaktionsgestaltung achten

Die Lehrveranstaltung zielt auf die psychosozialen Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen ab. Als zentrale Konzepte werden Kommunikations- und Interaktionsgestaltung, Grundlagen der Krisenintervention, Gewaltprävention und auch die mündliche Begleitung und/oder die schriftbasierte Onlineberatung für das Mentoring von Peer-to-Peer Berater*innen vermittelt.

Bildungswissenschaften
Kinder nehmen sich und andere wahr I 5 5 N Diversität
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 3 Bildungsprozesse und Diversität der Wahrnehmung
  • Komplexe Lernbiografien und Intersektionalität
  • Entwicklung als bedingungsloser Anspruch an den Bildungsprozess – Komponenten der Entwicklung
  • Identifikation und Analyse sinnlicher Wahrnehmungsfähigkeiten (insbesondere des Hörens und Sehens) sowie von Verarbeitungsprozessen der Wahrnehmung mit Blick auf Potenziale des Lernens
  • Diversitätsorientierte Forschungsperspektiven des Lernens und der Entwicklung im Bereich Wahrnehmung
  • (Schrift)Sprach- und Kommunikationssysteme als Ressource und/oder Barriere im Kontext sinnlicher Wahrnehmungsfähigkeiten
  • Sozial-emotionale Zusammenhänge: Chancen und Herausforderungen auf individueller und gruppendynamischer Ebene

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können komplexe Lernbiografien und Intersektionalität rekonstruieren sowie an Wahrnehmung orientiert und ressourcenfokussiert diskutieren
  • sind in der Lage, die Heterogenität von Schülerinnen und Schülern diversitätsorientiert anzuerkennen sowie individuelle Entwicklungsverläufe fachsprachlich zu beschreiben
  • sind in der Lage, sinnliche Wahrnehmungsfähigkeiten v.a. des Hörens und des Sehens sowie Verarbeitungsprozesse der Wahrnehmung zu identifizieren, zu analysieren und potenzialorientiert für Lehr-Lern-Arrangements zu nutzen
  • sind in der Lage, sich im Hinblick auf die Begleitung von Lehr-Lern- und Entwicklungsprozessen reflektierend und analysierend mit Forschungsergebnissen auseinanderzusetzen und können daraus handlungsleitende Zusammenhänge zum heterogenen Schulfeld herstellen
  • können eigenständig und kollaborativ Fachliteratur mit Fokus auf Wahrnehmungsprozesse zu individuellen Aufgabenstellungen in ihrer zukünftigen Profession recherchieren und präsentieren
  • sind in der Lage, aus einem Repertoire an (Schrift)Sprach- und Kommunikationssystemen lösungsorientiert eine Auswahl zu treffen und als begründete Ressource in den Bildungsprozess zu integrieren
  • sind in der Lage, didaktisches Wissen zur Gestaltung barrierefreier Lernräume und -szenarien im Hinblick auf v.a. Hören und Sehen zu erweitern
  • können individuelle und gruppendynamische Chancen und Herausforderungen im Kontext komplexer Lernbiografien, die sich aus sozial-emotionalen Entwicklungsverläufen im Kontext Wahrnehmung ergeben, beschreiben und analysieren und präventive Begleitprozesse skizzieren.

Sinneswahrnehmungen, insbesondere Hören und Sehen, und Wahrnehmungsverarbeitung spielen in Lernprozessen eine bedeutsame Rolle. Ausgehend von komplexen Lernbiografien befassen sich die Studierenden mit Komponenten der kindlichen Entwicklung im Zusammenhang mit Wahrnehmungsprozessen und damit verknüpfter sozial-emotionaler Chancen und Herausforderungen in heterogenen Lerngemeinschaften. Aktuelle Forschungsergebnisse bieten einen diversitätsorientierten Blick auf Lernpotenziale und -barrieren, etwa im Bereich der Kommunikationsunterstützung.

Bildungswissenschaften
Kinder verwirklichen sich I 5 5 N Diversität
  • Diversität/Inklusion
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 3 Moderation von Weltwirklichkeiten I
  • Menschenrechte und Menschenwürde: diversitätsorientierte Diskurse, komplexe Lernbiografien und Intersektionalität
  • Lerntheoretische Begründungslinien zu unterschiedlichen Lernausgangslagen; Lernen und Entwicklungsfragen
  • Kognitive und motorische Prozessbarrieren und -ressourcen mit Fokus auf spezielle Anforderungen des Lernens
  • Vertiefung der wissenschaftlichen Grundlagen der Begabungsforschung
  • Begabungsfördernde Lernkultur
  • Sozial-emotionale Zusammenhänge: Chancen und Herausforderungen auf individueller und gruppendynamischer Ebene
  • Moderne Kommunikationssysteme zur Ermöglichung einer (inter-)aktiven Partizipation aller am Unterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können inklusionsorientierte Diskurse initiieren und Position für ein menschenwürdiges Leben und Lernen aller beziehen
  • können komplexe Lernbiografien und Intersektionalität im Hinblick auf Kognition und Motorik rekonstruieren sowie inklusive Bausteine lösungsorientierten Handelns erkennen
  • sind in der Lage, Entwicklungsverläufe und Potenziale von Schülerinnen und Schülern unabhängig von deren Ausgangslagen bildungs- und fachsprachlich zu dokumentieren
  • sind in der Lage, Anforderungen an Kognition und Motorik für das Lernen zu identifizieren, zu analysieren und ihre Erkenntnisse für den Entwurf potenzialorientierter Lehr-Lern-Arrangements zu nutzen
  • können eigenständig und kollaborativ Fachliteratur mit Fokus auf Kognition und Motorik zu individuellen Aufgabenstellungen in ihrer zukünftigen Profession recherchieren, präsentieren und verschriftlichen
  • können Begabungen auf Basis unterschiedlicher Lebensperspektiven der Schüler/innen identifizieren und die Lernenden potenzialfokussiert beraten
  • können Begabungen innerhalb des heterogenen und sozialen Schulfeld fördern, unterstützen und forcieren
  • sind in der Lage, die aktive Partizipation aller am Unterricht durch den Einsatz moderner Kommunikationssysteme zu ermöglichen
  • können ihr (fach)didaktisches Wissen zur Gestaltung barrierefreier Lernräume und -szenarien im Hinblick auf Kognition und Motorik erweitern
  • können individuelle und gruppendynamische Chancen und Herausforderungen im Kontext komplexer Lernbiografien, die sich aus sozial-emotionalen Entwicklungsverläufen im Zusammenhang mit Kognition und Motorik ergeben, beschreiben und analysieren und präventive Begleitprozesse skizzieren.

Kognition und Motorik spielen in Lernprozessen eine bedeutsame Rolle. Ausgehend von komplexen Lernbiografien mit Fokus auf Menschenrecht und Menschenwürde befassen sich die Studierenden mit Komponenten der kindlichen Entwicklung im Zusammenhang mit unterschiedlichen Anforderungen an das Lernen und deren Bedeutungszusammenhang mit Kognition und Motorik sowie damit verknüpfter sozial-emotionaler Chancen und Herausforderungen in heterogenen Lerngruppen. Ergebnisse der Forschung zeigen den Studierenden Wege zu einer begabungsfördernden Lernkultur.

Bildungswissenschaften

Mit Kindern kommunizieren

5 5 J Haltung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Schwerpunkt 3

Pädagogik der Kommunikation und Interaktion

  • Theorien und Modelle von Kommunikation, Interaktion und Kooperation (u.a. soziologische, psychologisch-pädagogische und Kommunikationstheorien)
  • Professionsverständnis und Reflexion (u.a. soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Strukturen und Prozesse als Bedingungen der Professions- und Persönlichkeitsbildung)
  • Angewandte Kommunikation und Interaktion (u.a. Ausdrucks- und Wirkungskomponenten von Kommunikation, aktives Zuhören, Begleitungsmodelle, Rückmeldung/Feedback, z.B. Schüler- und Elterngespräche)
  • Gruppendynamische Prozesse
  • Kommunikation, Interaktion und Konflikt
  • Aufbau einer reflexiv-forschenden Haltung: Methoden des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel Kommunikation und Interaktion

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können theoretische Grundlagen, Konzepte und Methoden der Kommunikation und Interaktion im Kontext von Bildung und Erziehung verstehen und erproben
  • sind in der Lage, ein professionelles Rollenverständnis und eine kommunikative Haltung zu entwickeln und zu hinterfragen
  • sind in der Lage, die eigene Rolle und das eigene Kommunikations- und Interaktionsverhalten auf der Grundlage von Theorien kritisch zu reflektieren
  • können ihr Wissen zu Konzepten der Schüler-, Eltern- und kollegialen Beratung in der Gesprächsführung und Moderation anwenden und reflektieren
  • sind in der Lage, Gesprächs-, Beratungs- und Teambildungsprozesse zu analysieren und zu reflektieren
  • können Konzepte und Verfahren der pädagogischen Fallberatung und Anamnese benennen und erörtern
  • sind in der Lage, kommunikative Aspekte und Strategien der Konfliktlösung zu erläutern
  • sind in der Lage, die soziale Bedeutsamkeit von Kommunikation und Interaktion zu erläutern
  • können die pädagogische Praxis unter Einbeziehung von entwicklungspädagogischen Prozessen analysieren und erörtern
  • sind in der Lage, eine entwicklungsförderliche Beziehung zu Schüler/innen und Kolleginnen/Kollegen kommunikativ durch Interaktion zu gestalten und diese reflexiv zu erörtern
  • kennen Ansätze und ausgewählte Forschungsergebnisse und Forschungsmethoden der pädagogischen Kommunikations- und Interaktionsforschung.

Die Pädagogik der Kommunikation und Interaktion stellt einen grundlegenden Aspekt für Lern- und Lehrprozesse im Unterricht dar. In dieser Lehrveranstaltung werden neben den Grundlagen der Kommunikations- und Interaktionstheorie verschiedene Themen vertiefend und angewandt thematisiert, wie z.B. die Gesprächsführung (u.a. Elterngespräche) als auch die Interaktion und Moderation von Gruppen oder der Umgang mit Konflikten im schulischen Kontext.

Bildungswissenschaften

Kindern Schule erlebbar machen I

5 5 J Haltung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 3

Schulische Erfahrungsräume erweitern I

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt auf die Fähigkeit der Studierenden ab, ein Projekt im Kontext spezieller Herausforderungen und gegebenenfalls an einem externen Durchführungsort eigenständig planen, durchführen und präsentieren zu können. Dabei stehen unterschiedliche thematische Angebote zur Wahl, die variieren können.

Deutsch
Mathematik
Lebende Fremdsprache
Sachunterricht
Bewegung und Sport
Kunst und Gestaltung
Design und Technik / Werken
Musikerziehung
Kinder gestalten Texte 5 5 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 3 Verfassen von Texten, Erwerb von Schreibkompetenz, Begleitung von Schreibprozessen, Leistungsbeurteilung
  • Literarische Gattungen, Textsorten
  • Schreibentwicklung, Schreibsozialisation, Schreibkompetenz inkl. Rechtschreibkompetenz
  • Schreibprozess und Schreibprozessmodelle
  • Vermittlung und Förderung von Schreibkompetenz und Schreibstrategien
  • Schreibaufgaben, textsortenspezifischer Einsatz von Lern- und Leistungsaufgaben
  • Kreative und handlungsorientierte Methoden der Schreibdidaktik ab dem Anfangsunterricht
  • Lernförderliches Feedback zu Schreibprodukten
  • Beurteilung von Schreibprodukten, Einsatz von Kompetenzrastern

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen literarische Gattungen und für den Schreibunterricht relevante Textsorten
  • kennen Modelle der Schreibkompetenz und Schreibentwicklung sowie die Bedeutung der Schreibsozialisation für individuelle Ausprägungen der Schreibkompetenz
  • kennen Schreibprozessmodelle sowie Einflussfaktoren auf den Schreibprozess und können diese in der Begleitung von Schreibprozessen von Kindern nutzen
  • kennen Fördermaßnahmen, insbesondere die explizite Vermittlung von Schreibstrategien, zum Aufbau der Schreibkompetenz (inkl. der Rechtschreibkompetenz) und können diese lernförderlich einsetzen
  • kennen unterschiedliche Operatoren zur Formulierung von Schreibaufträgen und können diese lernförderlich einsetzen
  • kennen Zielsetzungen von Schreibaufträgen und können diese für die Weiterentwicklung der individuellen Schreibkompetenz (auch im Kontext von Mehrsprachigkeit) einsetzen
  • sind in der Lage, kreative und handlungsorientierte Methoden im Schreibunterricht einzusetzen
  • können lernförderliches Feedback formulieren und reflektieren sowie zielgerichtet für die Weiterentwicklung der individuellen Schreibkompetenz (auch im Kontext von Mehrsprachigkeit) einsetzen
  • sind in der Lage, Kompetenzraster für formatives Feedback zu nutzen und für die Beurteilung einzusetzen.

Schreibunterricht, der individuelle Prozessbegleitung integriert, steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Ihr Ziel ist der Aufbau eines Basiswissens im Bereich der Textkompetenz und des Erwerbs der Schreibkompetenz von Kindern auf der Grundlage aktueller Entwicklungen der empirischen Schreibdidaktik. Die Studierenden lernen ein Repertoire an Schreibstrategien, handlungs- und produktionsorientierten Methoden der Schreibdidaktik und des lernförderlichen Feedback kennen. Zielgerichtete Förder- und Unterstützungsmaßnahmen sind dabei ebenso von Belang wie der Erwerb einer Textbeurteilungskompetenz und die Vertiefung der Rechtschreibkompetenz.

Deutsch

Kinder erleben die Welt in einer neuen Sprache

5 5 N Diversität
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3

Sprachstandsdiagnostik im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache

  • Heterogenität des sprachlichen Ausdrucksvermögens und der Entwicklung des Sprachstands
  • evidenzbasierte Verfahren zur Beobachtung und Bestimmung des Sprachstandes
  • kritische Betrachtung der Gütekriterien und Anwendungsbereiche unterschiedlicher diagnostischer Verfahren zur Erhebung des Sprachstandes
  • Anwendungswissen zu den Instrumenten der Sprachstandsbeobachtung und den Verfahren der Sprachstandsfeststellung bei Schüler*innen mit Deutsch als Zweitsprache
  • Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf die individuelle Sprachstandsentwicklung und gruppenübergreifende Fördermaßnahmen
  • individualisierte und gruppenbezogene sprachliche Unterstützung auf diagnostischer Grundlage in Form von Förderplänen
  • Methodenvielfalt zur Durchführung eines förderdiagnostisch gestützten Sprach(en)unterrichts in heterogenen Lerngruppen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können mit Modellen form- und funktionsbezogener Beschreibungen des Deutschen umgehen und phonetische, lexikalische, morphosyntaktische sowie text- und diskursbezogene Lernbereiche des Deutschen als Zweitsprache linguistisch beschreiben und erkennen.
  • kennen evidenzbasierte Verfahren zur Beobachtung und Bestimmung des Sprachstandes, um einen diversitätssensiblen Unterricht planen und durchführen zu können.
  • können sprachstandsdiagnostische Verfahren im Hinblick auf ihre Gütekriterien und Anwendungsbereiche einordnen.
  • sind insbesondere auf Basis der Diagnostik in der Lage, lernersprachliche Äußerungen linguistisch zu analysieren, den Stufen einschlägiger Kompetenzmodelle zuzuordnen und nächstmögliche individuelle und gruppenbezogene Lernziele zu bestimmen.
  • können Maßnahmen zur Sprachförderung kritisch beurteilen und auf dieser Grundlage im Rahmen von Förderplänen zielgruppenadäquaten und diversitätssensiblen Unterricht gestalten.

Zur Ermittlung des sprachlichen Entwicklungsstandes von Kindern und Jugendlichen mit Deutsch als Zweitsprache stehen spezifische Diagnoseverfahren zur Verfügung. Der Einsatz evidenzbasierter pädagogisch-diagnostischer Verfahren hilft dabei, das Kind in seiner sprachlichen Entwicklung einzuschätzen und deutlich zu machen, wo eine sprachliche Förderung ansetzen soll. Der korrekte Einsatz von Diagnoseinstrumenten und die Konzeption von adäquaten Fördermaßnahmen wird in dieser Lehrveranstaltung gezielt geschult und geübt.

Deutsch
Bildungswissenschaften
Kinder leben in Frieden 5 5 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
Schwerpunkt 3 Bildungssoziologische und historische Perspektiven auf die Institution Schule in Österreich und Europa
  • Bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
  • Schule als Institution: 1. Normen und Werte, Regeln und Gesetze und gesellschaftliche Erwartungen, 2. Kulturell-kognitive Aspekte für ein gemeinsames Verständnis von Situationen, 3. Ich – Du – Wir: Mikro-, Meso-, Makro- und Metaebenen
  • Formelle und informelle Bildungsinstitutionen in Österreich und Europa: Familien, Kindergärten, Erziehungshilfen, Medien, Schulen, offene Jugendeinrichtungen
  • Beispiele aus der Professionsforschung
  • Grundlagen und Vermittlungsmöglichkeiten für die Lernbereiche Zeit und Raum sowie der Politischen Bildung: 1. Lernbereich Zeit – frühes historisches Lernen, regionalhistorisches Lernen, 2. Lernbereich Raum – Orientierung ausgehend vom Schulstandort, Bezirk, Bundesland, Land, EU, Welt, 3. Demokratie lernen: Friedenserziehung, 4. Erinnerungskultur
  • Historische, kulturelle, religiöse, wirtschaftliche und soziale Aspekte der Europäischen Union zur Förderung gemeinsamer Werte, von gegenseitigem Verständnis, von sozialer und kultureller Integration
  • CLIL: Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Vorstellung und Diskussion englischer Kinderliteratur zur interkulturellen und politischen Bildung, reflektiven Geschlechterpädagogik, globalen Verantwortung und nachhaltigen Bildung
  • CLIL: Diskursive Strategien, Spiele und Aktivitäten zur Entwicklung der Empathie, Toleranz, Solidarität und der Zivilcourage im inhaltsintegrativen Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
  • reflektieren kulturell und lebensstilistisch bedingte Einstellungen und Erwartungshaltungen von Familien und Biografien der Lernenden
  • erkennen unterschiedliche Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Lernenden
  • kennen und reflektieren Werte, Normen und institutionelle Bedingungen der demokratischen Gesellschaft und treten für menschenrechtliche und demokratische Werte und Normen ein
  • ordnen Lokalgeschichte in den größeren Zusammenhang der österreichischen und europäischen Geschichte ein und entwickeln ein Verständis gemeinsamer Werte
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um soziale, politische, kulturelle und religiöse Aspekte unterschiedlicher Gemeinschaften wie Familie, Freundeskreis, Schule, Wohnort, Bundesland und Österreich und ggf. der familiären Herkunft sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und soziales, kulturelles sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten
  • können kindgerechte Anleitungen dazu geben, unterschiedliche Lebenswelten in der lebenden Fremdsprache Englisch zu beschreiben, zu vergleichen und zu präsentieren
  • verfügen über ein Repertoire der multimodalen Erarbeitung von Kinderliteratur in englischer Sprache, um die Themen des sozialwissenschaftlichen Kompetenzbereichs kindgerecht zu diskutieren.

Friedenspädagogik ist eine bewusste Erziehung zum Frieden. Kein Mensch darf von Bildung ausgeschlossen werden. Bildung ist die Basis zur Immunisierung einer Gesellschaft gegen soziale Spannungen und Instabilität. Folglich gelten als Schlüsselbereiche für die Weiterentwicklung von demokratischen Gesellschaften die Organisation und Durchführung von Lehr- und Lernprozessen. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, mittels einer bildungssoziologischen und historischen Perspektive auf die Gesellschaft, in der Lehrpersonen leben und in der sie Schüler/innen erziehen und bilden, in ihrer Struktur, ihrer Entwicklung und Dynamik sowie ihren Wirkungen und Anforderungen zu verstehen. Die Soziologie nähert sich Bildung und Schule aus zwei Blickwinkeln. Ein Zugang setzt sich mit der Institution auseinander und damit, was als Schulwesen oder Bildungswesen bezeichnet wird. Er nimmt Bezug auf die Lebensphasen Kindheit und Jugend und die diese strukturierenden Institutionen in der heutigen Gesellschaft und fördert die theoriegeleitete und kritische Reflexion unter wissenschaftspropädeutischen, anthropologischen und historischen Gesichtspunkten. Aus einer zweiten Betrachtungsweise interessiert sichh die Soziologie für den gesellschaftlichen Wert von Bildung.

Bildungswissenschaften
Kinder spielen fair 5 5 N Sozialer Friede
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Gesundheitsförderung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 3

Sozialkompetenz im spielerischen Bewegen und Erleben

  • Naturerfahrungsspiele
  • Gelände- und Orientierungsspiele
  • Erlebnisorientiertes Wandern
  • Sozial-integrative Spiele
  • Bewegungsformen im und am Wasser
  • Rollende Geräte im verkehrserzieherischen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • setzen vertrauensbildende Spiele zum gemeinschaftlichen (inklusiven) Lösen von Bewegungsaufgaben ein
  • reflektieren überfachliche Kompetenzen, insbesondere Kooperations- und Kommunikationskompetenz
  • können Gefahren und Risiken beim Bewegen im Freien beurteilen
  • sind in der Lage, Wanderungen zu planen, zu gestalten und zu leiten
  • können als fachkundige/r Zweite/r externe Anbieter bei risikobehafteten Sportarten unterstützen
  • optimieren Erfahrungen im Bereich Fahren und Rollen (Radfahrparcours, verschiedene rollende Geräte)
  • entwickeln Konzepte zur Vermittlung von Umwelt- und Naturbewusstsein im Primarstufenbereich.

Kommunikationsprozesse im Kontext bewegungsorientierter Aktivitäten geben Studierenden Sicherheit, Anforderungen mit eigenen Kompetenzen bewältigen zu können. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf ab, das Bewusstsein der Selbstwirksamkeit in den Bereichen Kommunikation, Interaktion, Gesprächsführung und Konfliktlösung erfahrungsgeleitet in kooperativen handlungsorientierten Settings zu stärken und das Repertoire an professionellen personorientierten Kompetenzen weiterzuentwickeln. Das Potenzial von kommunikativer und körperlicher Aktivität wird erkannt und reflektierend für sich und Lernende nutzbar gemacht.

Bewegung und Sport

Kinder leben Vielfalt

5 5 N PPS
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 3 Unterricht adaptiv gestalten
  • Didaktisch fundierte Planung und Reflexion von Unterricht und individuellen Lernprozessen (Unterrichtspraxis)
  • Rhythmisierung von Lernprozessen und adaptive Unterrichtsgestaltung (z.B. offene und kooperative Lernformen) (Unterrichtspraxis)
  • CLIL in der lebenden Fremdsprache Englisch (Unterrichtspraxis)
  • Schülerbeobachtungen (Unterrichtspraxis)
  • Umsetzung von Kriterien theoriebasierter Unterrichtsplanung (allgemeiner/inklusiver und fachbezogener Didaktik)
  • Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
  • Lernbereichsübergreifende fachdidaktische Analysen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • zeigen Wertschätzung für die Vielfalt der Lernenden und können geplant Maßnahmen innerer Differenzierung und Individualisierung sowie zum gemeinsamen Lernen (kooperative Lernformen) einsetzen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, ihre inklusive und partizipative Grundhaltung zur Förderung der individuellen Bedarfe und Stärken der Lernenden in der Gestaltung von Lernprozessen zu nutzen (Unterrichtspraxis)
  • kennen verschiedene Methoden der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
  • sind in der Lage, theoretisch und didaktisch fundiert Unterricht adaptiv zu gestalten und Lernprozesse zu rhythmisieren und zu reflektieren (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, ihr Verständnis eines forschenden Habitus zu erweitern, und können Theorie und Praxis mit Lern- und Unterrichtssituationen in Verbindung setzen
  • sind in der Lage, lernbereichsübergreifende sprachfördernde Lernsettings unter Einbeziehung von CLIL-Aktivitäten in der lebenden Fremdsprache Englisch zu konzipieren, zu erproben und zu analysieren (Unterrichtspraxis)
  • können geeignete empirische Methoden (z.B. Videografie, systematische Beobachtung) für die evidenzbasierte Entwicklung und Reflexion von Lehr-Lernsituationen einsetzen.

Die fachdidaktische Analyse von Lernausgangslagen in heterogenen Gruppen bildet die Grundlage für eine gelingende adaptive Unterrichtsgestaltung unter den Bedingungen von Diversität, Partizipation und Inklusion. Diese Lehrveranstaltung zielt auf die Erweiterung der Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem Unterricht in fächerübergreifenden und überfachlichen Lernbereichen. 

Bildungswissenschaften

Kinder erproben die musikalische Klangsprache

5 5 N Kulturtechniken
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 3

Lernpotenziale musikalischer Sprach- und Verstehensinseln

  • Musikalische Klangsprache als besondere Form von Sprache
  • Musikalische Verstehens- und Sprachinseln als Lernwerkzeuge
  • Klangsprache und Klangstruktur als Bausteine und Gestaltungsmittel für die vielfältigen Strukturen und Formen von Musik
  • Funktion und Wirkung von Musik für Prozesse von Lernen und Lehren
  • Wahrnehmung und Ausdruck in musikalischen Aktivitäten
  • Entwicklung, Gestaltung und Präsentation musikalischer Lernsequenzen im Kontext klangsprachlicher Prozess

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können sich in den vielfältigen Formen der musikalischen Klangsprache ausdrücken und präsentieren
  • verstehen die vielschichtigen Bezüge zwischen musikalischer Klangsprache und Wortsprache
  • können altersadäquate und differenzierte Lernzugänge zu musikalisch-künstlerischen Werken entwickeln und anwenden
  • verfügen über ein musikbezogenes Methodenrepertoire, um entsprechende Lernprozesse zu initiieren und unterstützend zu begleiten
  • können musikalische Lernprozesse schulischer Praxis reflektierend-analysierend begleiten

Musik als besondere Form von Sprache hat eine Vielzahl an Parallelen zum Erlernen von Wortsprachen. Die Sprache der Musik verstehen und erfassen zu lernen, indem musikalische Muster als Verstehens- und Sprachinseln genutzt werden, hat in der Musikpädagogik eine lange Tradition. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit ihnen erfolgt ganzheitlich und mehrdimensional im aktiven musikalischen Tun durch „Singen und Musizieren“, „Tanzen, Bewegen und Darstellen“, „Hören und Erfassen“. Musikalische Sprachmuster werden so erlebbar gemacht und schaffen Sinnzusammenhänge zwischen dem Ganzen eines Musikstückes und seinen Teilen.

Musikerziehung

Kinder mit unterschiedlichen Erstsprachen und Kulturen lernen Deutsch

5 5 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3 Deutsch als Unterrichtssprache
  • Planung (tw. Durchführung) fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten sprachensensiblen Unterrichts
  • Wahrnehmungsbereiche und sensomotorisches Lernen
  • Bereiche der Lernausgangslagen für den Schriftspracherwerb unter Berücksichtigung der Lerner*innenbiografien
  • Sprachenporträts und Sprachenbiografien
  • Gestaltung sozialer Beziehungen und Lernprozesse im sprachensensiblen Unterricht in der Unterrichtssprache
  • Didaktisch-methodische Modelle für ein implizites Lernen schriftsprachlicher Strukturen
  • Didaktisch-methodische Modelle für interkulturelle Elternarbeit unter Berücksichtigung der kindlichen Bedürfnisse

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, sprachliche, kulturelle und individuelle Eigenschaften von Schüler*innen zu analysieren und kennen individuelle Lernausgangslagen unter Berücksichtigung von Sprachenporträts und Sprachenbiografien
  • können sprachensensiblen Unterricht für mehrsprachige Gruppen gestalten
  • können den Zusammenhang zwischen Lernzielen und Lernergebnissen im Fach Deutsch analysieren
  • sind in der Lage, ihr Wissen über gruppendynamische Prozesse zu analysieren, um sprachliche, kulturelle und/oder soziale Barrieren im sprachensensiblen Unterricht durch unterrichtliche Maßnahmen abzubauen
  • sind in der Lage, Beobachtungsinstrumente für Lernausgangslagen zu entwickeln und einzusetzen
  • sind in der Lage, die Auswirkung von Sprachkompetenz auf die Lernprozesse einzelner Schüler*innen einzuschätzen
  • können ausführliche Reflexionen auf Basis adäquater Modelle verfassen
  • können interkulturelle Elternarbeit im gemeinsamen Fokus auf die Bedürfnisse des Kindes reflektieren.

Die Vermittlung der normgerechten Standardsprache Deutsch ist die entscheidende Aufgabe von Lehrpersonen. Eine an Lernausgangslagen orientierte Didaktik, welche alle sensorischen Wahrnehmungsbereiche integriert, für eine sprachlich und kulturell heterogene Schülerschaft steht dabei im Mittelpunkt. Kooperative Lernformen unterstützen ein implizites Lernen schriftsprachlicher Strukturen und berücksichtigen die individuellen Lerner*innenbiografien. Wichtig ist ein sprachensensibles Vorgehen, bei dem sich alle Schüler*innen willkommen und individuell gefordert und gefördert fühlen.

Deutsch

Bachelorarbeit

5 5 N
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Diversität/Inklusion
  • Informatische Bildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
3

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit, der beurteilungsrelevanten Fachgespräche und begleitenden Forschungswerkstatt setzen sich die Studierenden mit Forschungsdiskursen innerhalb der scientific community auseinander. Sie finden, rezipieren und diskutieren eigenständig Forschungsliteratur und setzen sich sachlich richtig, sprachlich angemessen, sprachlich inklusiv und argumentativ kohärent mit einer klar eingegrenzten Forschungsfrage auseinander. In der begleitenden Forschungswerkstatt und den beurteilungsrelevanten Gesprächen geben sie Auskunft über ihren Forschungsprozess, planen und erproben wichtige Schreibetappen und reflektieren ihre Bachelorarbeit kritisch.

Die Absolventinnen und Absolventen können eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen und diesen Vorgang sowie sein Ergebnis kritisch diskutieren.

Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige schriftliche Arbeit, die nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu verfassen ist. Sie befasst sich in sorgfältiger Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsdiskurs literaturbasiert mit einer klar eingegrenzten Forschungsfrage. In der begleitenden Forschungswerkstatt werden Diskussions-, Erprobungs- und Resonanzräume eröffnet, die den Studierenden eine wissenschaftlich adäquate Umsetzung ihres Forschungsvorhabens ermöglichen und sie – in Vorbereitung auf die beurteilungsrelevanten Fachgespräche – mit einer reflexiv-kritischen Haltung zum eigenen Forschungsprozess vertraut machen sollen.

Bildungswissenschaften

Kinder erleben emotionale, prosoziale und soziale Unterstützung

5 5 J Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Schwerpunkt 3

Grundlagen emotionaler, prosozialer und sozialer Entwicklung

  • Interdisziplinäre (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Soziologie) Vertiefung aktueller Erkenntnisse zum Fachbereich emotionale und soziale Entwicklung
  • Auswahl medizinischer / psychiatrischer / psychologischer Störungs- und Krankheitsbilder, die im schulischen Alltag häufig anzutreffen sind (Autismus, ADHS, Lernstörungen, Störungen des Sozialverhaltens, ...)
  • Bindung, Bindungsfähigkeit, Bindungsstörung als Grundlage sozialen und prosozialen Verhaltens und Handelns
  • Belastungsfaktoren wie Trauma, Krisen, Störungen emotionalen, prosozialen und sozialen Verhaltens und Handelns

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Erkenntnisse aus der vertieften interdisziplinären Auseinandersetzung (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Kommunikationswissenschaft, Soziologie) in der pädagogischen Praxis anwenden.
  • sind in der Lage, beobachtete Handlungs- und Verhaltensweisen bei sich sowie aus der eigenen und berichteten Praxis zu analysieren.
  • sind in der Lage, Bindungsfähigkeit und gegebenenfalls Bindungsstörung/-muster als Grundlage auffälligen Handelns und Verhaltens zu identifizieren.
  • können erworbenes Wissen und Verständnis um seelische und leibliche Verletzungen, Reaktionen, Handlungs- und Verhaltensweisen von betroffenen Personen abrufen und unterstützende Maßnahmen ergreifen sowie Maßnahmen adäquat einleiten

Die Lebensumstände von Kindern stellen häufig große Belastungen dar, die sich in schwierigen Verhaltensweisen äußern. Fragen zur Förderung der emotionalen, prosozialen und sozialen Entwicklung bieten die Möglichkeit, problematische Handlungs- und Verhaltensweisen zu überwinden und förderliche Fähigkeiten zu stärken. Aktuelle Konzepte der Pädagogik der Diversität bieten eine breite Palette an Unterstützung und Hilfe für das gesamte Lebensumfeld von Kindern.

Bildungswissenschaften

Kindern Schule erlebbar machen II

5 5 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 3

Schulische Erfahrungsräume erweitern II

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, Studierenden im musischen und/oder künstlerisch-ästhetischen Handlungsfeld Vertiefungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Dabei können z.B. Projektkonzeptionen, das Singen und Musizieren in Gemeinschaft, Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunstrezeption und künstlerisch-ästhetische Bildung im Vordergrund stehen (je nach Angebot).

Lebende Fremdsprache
Sachunterricht
Bewegung und Sport
Kunst und Gestaltung
Design und Technik / Werken
Musikerziehung

Kinder arbeiten mit mobilen Endgeräten

5 5 N Digitalität
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 3

Lernszenarien mit Mobile Devices

  • Digital Lehren und Lernen mit mobilen Endgeräten
  • Mobile Devices und ihre Möglichkeiten für Differenzierung, Individualisierung und Inklusion
  • Apps und Online-Tools für den Unterricht und die Unterrichtsvorbereitung
  • Game-based Learning
  • Bewertung von Apps hinsichtlich ihrer Qualität und Eignung für Kinder
  • Kennenlernen und Nutzen von (freien) Material- und Ideensammlungen
  • Sensibilisierung für die Bedeutung von Verhaltensvereinbarungen, Sicherheit und Datenschutz beim Umgang mit mobilen Endgeräten
  • Planen und Gestalten von Lernsequenzen in der Kombination digitaler und analoger Medien, Evaluation und Reflexion
  • Entwicklung von Best-Practice-Beispielen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können einen digital unterstützten Unterricht führen und innovative Lern- und Lehrformate nutzen.
  • erkennen die Möglichkeiten von mobilen Endgeräten für Differenzierung, Individualisierung und Inklusion im Unterricht und können Mobile Devices sinnvoll einsetzen.
  • können geeignete Apps und Online-Tools für den Unterricht und die Unterrichtsvorbereitung gezielt nutzen.
  • können Apps hinsichtlich ihrer Qualität und Eignung für Kinder bewerten.
  • können Lernsequenzen planen, durchführen und evaluieren.
  • können Best-Practice-Beispiele entwickeln.

Kinder wachsen in einer digitalisierten Welt auf, in der Smartphones und Tablets immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Einsatz von mobilen Endgeräten im Unterricht knüpft somit einerseits an die Lebenswelt der Schüler*innen an und eröffnet andererseits Lehrkräften neue didaktische und methodische Möglichkeiten. Mobile Devices und digitale Tools erweitern die Methodenvielfalt, unterstützen verschiedene Lerntypen sowie die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Begabungen und Lerngeschwindigkeiten. Eine Vielzahl an Apps und digitalen Tools kann den analogen Unterricht sinnvoll bereichern und die Unterrichtsvorbereitung erleichtern.

Bewegung und Sport

Kinder erforschen Rohstoffwelten

5 6 N Ästhetik
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Entrepreneurship Education
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 3

Technik und Design: Grundlagen der Werkdidaktik

  • Bewusstseinsbildung für den Weg von Konsumgütern (Rohstoffe, Produktionsstätten, Arbeitsbedingungen in Fertigungsländern)
  • Kulturhistorische und geografische Betrachtung von Wertstoffen und ihrer soziokulturellen Bedeutung
  • Didaktische Konzepte für die Primarstufe zu nachhaltigem, umweltbewusstem und reflektiertem Handelns und eine kritische und mündige Auseinandersetzung mit Usancen des Konsums
  • Interkulturalität als Möglichkeit zur Identitätsfindung und Selbstwirksamkeit
  • Methoden- und Medienvielfalt als Pool an analogen und digitalen Umsetzungsmöglichkeiten in der Primarstufe für die Thematiken Nachhaltigkeit und Globalisierung am Beispiel SDGs, BNE und GCED
  • Technik- und Verfahrenswissen zu Entwicklung und Herstellung von Objekten aus Wertstoffen unter Anwendung adäquater Materialverarbeitungsverfahren

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, die Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen sowie Eigenschaften und Verarbeitung dieser vonseiten der soziologischen, ökologischen, ästhetischen, funktionalen und wirtschaftlichen Komponenten betrachten
  • kennen didaktisch- methodische Möglichkeiten, um kritisches und reflektiertes Handeln im Hinblick auf das eigene Konsumverhalten zu initiieren und zu verantwortungsbewusstem, nachhaltigem Handeln anzuregen
  • sind in der Lage, Mode und Design als Ausdruck der Identifikation zu verstehen und kennen Möglichkeiten, um die Aspekte der Interkulturalität und Mehrsprachigkeit primarstufengerecht einzusetzen
  • können Unterrichtskonzepte im Sinne einer ressourcenbewussten Verbraucherinnenbildung zur Vermittlung der Themen Globalisierung, verantwortungsvoller Textilkonsum und Upcycling von Wertstoffen generieren
  • können funktionelle Objekte entwickeln und unter Verwendung adäquater materialtransformierender Verfahren herstellen.

Ein fundiertes Wissen über Rohstoffe, Produktionskreisläufe und Konsumverhalten am Beispiel von materiellen Ressourcen ist notwendig, um Schüler*innen der Primarstufe im Gegenstand Technik und Design einen reflektierten Umgang mit Wertstoffen vermitteln zu können. Das sich daraus ergebende Verständnis für Ökonomie, Ökologie, Soziales und Kultur als Säulen der Nachhaltigkeit sowie zu Technikfolgenabschätzung und Produktethik macht es möglich, zielstufengerecht im Rahmen des Unterrichts in der Primarstufe die Basis für reflektiertes Handeln und den kritischen Blick auf die von Menschen gestaltete Umwelt zu legen.

Design und Technik / Werken

Kinder entdecken ihre Umwelt

5 6 N Anthropozän
  • Englisch
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 3

Globale Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Naturwissenschaften

  • Tiere und Pflanzen in der (un)mittelbaren Umgebung
  • Chemie und Physik im Alltag
  • Grundlagen der Geologie
  • Anpassung der Tier- und Pflanzenwelt an den jahreszeitlichen Wandel, Auswirkungen auf die unbelebte Natur, Umweltverhältnisse und Klimawandel
  • Wechselbeziehung von Lebewesen untereinander und zu ihrer Umwelt im Anthropozän
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltschutz (UNESCO-Kommission; Sustainable Development Goals (SDGs), Biosphärenreservate, Umweltprojekte an Schulen)
  • Vertiefung biologischer und fachdidaktischer Modelle für kooperative Lernformen und selbstgesteuertes Lernen in der Primarstufe (Beobachten und Bestimmen, Experimentieren und Forschen); Demonstrationsversuche, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Fokus auf die Mensch-Natur-Beziehung; Lernen an Primärerfahrungsorten zur Förderung transformativer Lernprozesse
  • Kindgerechte Sachtexte in englischer Sprache zu Begegnungen mit der belebten und unbelebten Natur und verantwortungsbewusstem Verhalten gegenüber der Natur

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können ihr fachwissenschaftliches Wissen in den Naturwissenschaften wiedergeben und kritisch reflektieren
  • kennen die Auswirkungen des Klimawandels und die damit verbundenen Veränderungen der Lebensräume für die belebte und unbelebte Welt sowie Anpassungsstrategien
  • kennen Möglichkeiten, BNE und Umweltschutz in den Unterricht zu integrieren
  • kennen klassische und moderne didaktische Methoden, um selbstgesteuertes Lernen zu initiieren, und können einfache Versuche und Experimente unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen durchführen (E-Didaktik)
  • kennen die Bedeutung von Primärerfahrungsorten für transformative Lernprozesse und sind in der Lage, diese in ihre Unterrichtsplanung zu integrieren
  • verfügen über den englischen Wortschatz für altersadäquaten Sachunterricht und können anhand von kindgerechten Sachtexten die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Lernenden im inhaltsintegrativen Sachunterricht berücksichtigen (CLIL).

Schüler*innen die unmittelbare und mittelbare Umwelt im Sinne einer globalen Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung näher zu bringen, ist eine Kernaufgabe des Sachunterrichts der Primarstufe. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung steht die Vertiefung bereits angeeigneter Grundkenntnisse in den Fachbereichen der Naturwissenschaften und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Anhand ausgewählter Beispiele werden unterschiedliche fachdidaktische Methoden der Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung erschlossen, um transformative Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern anzuregen.

Sachunterricht
Kinder entdecken Werklernräume 5 6 N Ästhetik
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 3

Technik und Design in der Werkstatt: Entwickeln – Herstellen – Reflektieren

  • Auseinandersetzung mit fachtheoretischen Grundlagen einer zeitgemäßen, inklusiven Didaktik im Fach Technik und Design auf Grundlage des kompetenzorientierten Lehrplanes der Primarstufe
  • Sicherheitsbewusstsein und gesetzliche Rahmenbedingungen beim Umgang mit Materialien, Werkzeugen, Geräten und Maschinen
  • Gestaltungs- und Problemlösungskonzepte
  • durch multiperspektivische Zugänge,
  • angewandte Methodenvielfalt sowie analoger und digitaler Medien
  • Didaktische Konzepte hinsichtlich ressourcensensibler Verwendung von Materialien, im Sinne des Kreislaufdenkens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Entwicklung und Herstellung von Objekten aus Wertstoffen im Sinne des Designprozesses unter Anwendung adäquater Materialverarbeitungsverfahren und Bewertung nach dem Kriterienkatalog der Produktanalyse
  • Vermittlung sozialer und personaler Kompetenzen durch dialogisch integratives Arbeiten in inklusiven Unterrichtssettings von Werkprozessen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über Materialkenntnisse und -Verarbeitungsverfahren in Theorie und Praxis und können diese zweckbezogen auswählen sowie fachgerecht, lehrplankonform und zielorientiert einsetzen
  • kennen Sicherheitsmaßnahmen sowie Verhaltensregeln im Umgang mit Material, Werkzeug, Geräten und Maschinen und wenden das Wissen in ihn didaktisch-methodischen Konzepten an
  • können sprachensensible und multisensorische Anleitungen im Sinne der Heterogenität und Mehrsprachigkeit zu prozesshaftem Vorgehen erstellen
  • können Unterrichtskonzepte im Sinne einer ressourcenbewussten Verbraucherinnenbildung generieren und Kreislaufwirtschaft durch Re-, Up- und Downcycling sichtbar machen
  • analysieren, erzeugen und gestalten Objekte durch Anwendung von adäquaten verfahrenstechnischen Verarbeitungsverfahren und reflektieren im Sinne der Produktanalyse
  • können Lernkonzepte im Sinne einer inklusiven und interkulturellen Pädagogik für den Werkunterricht planen und primarstufengerecht durchführen

Im Mittelpunkt der Werkstatt steht die handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Materialien, Werkstoffen, Techniken und Medien. Das entdeckende und problemlösende Lernen fördert dabei das Erfassen von Sinnzusammenhängen im Kontext multiperspektivischer Zugänge. Der bewusste Umgang mit Rohmaterialien und des praktischen Arbeitens soll erfahren werden.
Die Produktgestaltung im Sinne von Entwickeln, Herstellen, Reflektieren baut auf prozessorientierte Überlegungen auf. Eine finale Werkbetrachtung ermöglicht eine elaborierte Reflexion der Prozesse und Ergebnisse.

Design und Technik / Werken
Kinder entdecken musikalische Lernräume 5 6 N Ästhetik
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 3

Entwicklung musikalischen Potenzials

  • Musikästhetische Lernräume als aktive Teilhabe am musikalischen Leben und unverzichtbarer Beitrag zur gesellschaftlichen Mitgestaltung
  • Musik als inspirierende Lernräume, in denen emotionale, kognitive und soziale Dimensionen miteinander verknüpft werden
  • Methodenkonzepte, insbesondere mit kompetenzorientierten und dialogisch-integrativen Ausrichtungen, zur Schaffung musikästhetischer Lernräume im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • Lernpotenziale unterschiedlicher Musiktraditionen und Aufführungspraktiken im kulturgeschichtlichen Kontext und hinsichtlich ihres Innovationspotenzials
  • Entwicklung, Gestaltung und Präsentation musikästhetischer Projekte im Kontext dialogisch-integrativer Lernprozesse

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • haben ein differenziertes Verständnis von musikästhetischen Lernräumen
  • verfügen über musikästhetische Wahrnehmungs-, Kritik- und Gestaltungsfähigkeit
  • können Fachwissen und musikdidaktisches Wissen im Kontext dialogisch-integrativer Prozesse verknüpfen
  • verfügen über ein vielfältiges methodisches Repertoire zur handlungsorientierten Vermittlung musikalischer Kompetenzen
  • entwickeln musikalische Lernräume unter Einbeziehung unterschiedlicher Musikstile, -traditionen, -medien sowie außermusikalischer Inhalte
  • können musikbezogene Handlungen, Übungen und Spiele im kreativen Fluss kindgerecht anleiten und reflektieren.

Die aktive Begegnung mit Musik öffnet und schafft künstlerische und ästhetische Erfahrungs- und Lernräume. Sie ermöglichen die Entdeckung und Entwicklung des eigenen musikalischen Potenzials und erweitern das Feld von Bildung und Erziehung nachhaltig. Musikalisches Handeln auf der Grundlage der drei Kompetenzbereiche, „Singen und Musizieren“, „Tanzen, Bewegen und Darstellen“, „Hören und Erfassen“ führt dabei zu ästhetischen und künstlerischen Erfahrungen sowie zu musikbezogenen Kenntnissen und Fertigkeiten. Dies eröffnet einen umfassenden Dialog mit allen anderen Lernfeldern der Primarstufenpädagogik.

Musikerziehung
Kinder entdecken ästhetische Erkenntnisräume 5 6 N Ästhetik
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Entrepreneurship Education
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 3

Bildnerische und rezeptive Praxis

  • Konfrontation mit Kunst und Kommunikation
  • Betrachtung visueller Phänomene der Vergangenheit und Gegenwart
  • Dimensionen des Bildbegriffs und seine Verortung im Lehrplan und in der Primardidaktik
  • Auseinandersetzung mit bildnerischen Gestaltungen in der Kunstgeschichte, der Gegenwartskunst, der analogen und digitalen Medien- und Konsumwelt
  • Erkennen der eigenen subjektiven ästhetischen Wahrnehmung und ihre Auswirkung auf Erkenntnisprozesse sowie einer möglichen Intersubjektivität
  • Vertiefende, künstlerisch-ästhetische Weiterentwicklung des persönlichen Interessensschwerpunktes mit didaktischen Umsetzungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können die Bereiche Kunst und Kommunikation als Basis der bildnerischen Erkenntnisräume erkennen
  • sind in der Lage, sich mit historischen und gegenwärtigen visuellen Phänomenen auseinanderzusetzen
  • können die Dimensionen des Bildbegriffs in seiner Vielfältigkeit erfassen
  • sind in der Lage, bildnerische Gestaltungen in der Kunstgeschichte, der Gegenwartskunst und der Konsum- und digitalen Medienwelt auf fachlich fundierte Art und Weise zu analysieren und zu reflektieren
  • erkennen die Subjektivität ihrer eigenen ästhetischen Wahrnehmung sowie eine mögliche Intersubjektivität
  • sind in der Lage, sich mit dem persönlichen Interessensschwerpunkt künstlerisch ästhetisch vertiefend auseinanderzusetzen und fachdidaktische Umsetzungen zu entwickeln.

Kunst und Kommunikation bilden die Basis für bildnerische Erkenntnisräume. Aus der Flut visueller Phänomene der Gegenwart und Vergangenheit werden Beispiele selektiert, in ihrer Bildqualität wahrgenommen und reflektiert. Die Studierenden finden über persönliche ästhetische Resonanzerfahrungen bei der rezeptiven und bildnerischen Praxis ihren individuellen Weg zu ästhetischen Ausdrucks- und Wirkungsweisen, Bildfunktionen und Begrifflichkeiten.

Kunst und Gestaltung
Kinder wollen leisten 5 6 N Bewegung
  • Englisch
  • Gesundheitsförderung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 3

Können, Wollen, Leisten

  • Praktisch-methodische Übungen im Themenfeld „Elementare Bewegungsformen“
  • Alternative Organisations- und Wettkampfformen im Bereich Indoor und Outdoor
  • Sportmotorische Testsysteme
  • Vertiefende didaktische Einblicke zum vielfältigen Laufen, Werfen, Springen
  • Kreatives Bewältigen von Hindernissen
  • Spielerisches Bouldern und Klettern an künstlichen Wänden
  • Alternatives Klettertraining in spielerischer Form in der Turnhalle
  • Bewegungsaufgaben zur Schulung des Körperbewusstseins
  • Content Language Integrated Learning

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Elementare Bewegungsformen primarstufengerecht zu modifizieren und anzupassen
  • können kinderleichtathletische Wettkampfformen vor allem für Teambewerbe planen und führen diese durch
  • können sportmotorische Tests organisieren und interpretieren
  • verstehen Laufen, Werfen und Springen als basisgebende Fertigkeiten
  • können Hindernisläufe mehrperspektivisch gestalten und organisieren
  • erwerben spezifische Kompetenzen, um Parkouring und Bouldern sach-, sozial- und sicherheitsorientiert mit Gruppen durchführen zu können
  • können spielerisches Klettern im Turnsaal arrangieren und sind mit spezifischen Sicherheitsmaßnahmen vertraut (Knotenlehre)
  • sind in der Lage, Basisfertigkeiten aus dem Boden- und Gerätturnen altersgerecht zu vermitteln
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und können ausgewählte Inhalte des Moduls im Sinne des inhalts- und sprachintegrierten Lernens (CLIL) in der Fremdsprache Englisch lehren.

Einsichten in den Dualismus von Können und Wollen zu entwickeln und das Verhältnis von Körper und Geist, im Rahmen anspruchsvoller Bewegungshandlungen, zum Gegenstand bewusster Wahrnehmung zu machen, sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung. Dabei wird die psychophysische Belastbarkeit gefördert, körperliche Anstrengung positiv besetzt und der Mut durch Erlebnis und Wagnis in sicherheitsorientiertem Setting entwickelt.

Bewegung und Sport
Kinder präsentieren 5 6 N Bewegung
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Gesundheitsförderung
  • Sozial-emotionales Lernen
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 3

Bewegungskünste

  • Praktisch-methodische Übungen an Geräten sowie Didaktik zu zirkusähnlichen Bewegungshandlungen 
  • Konzepte und Begriffe der Zirkuspädagogik
  • Erlebnisorientierte Wettbewerbsformen
  • Jonglieren, Akrobatik, Balancieren
  • Partnerakrobatik
  • Pädagogische Begründungsaspekte von Zirkuskünsten in der Schule
  • Federnde und schleudernde Absprunghilfen (Minitrampolin)
  • Organisation von Schulfesten im bewegungsorientierten und kreativen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Hindernisläufe mehrperspektivisch gestalten, organisieren und beurteilen
  • sind in der Lage, Basics aus dem Geräteturnen zu modifizieren und im Kontext akrobatischer Grundfertigkeiten anzupassen
  • können die zentrale Bedeutung von Bewegungserfahrungen für die kindliche Haltungsentwicklung vertiefen
  • können performatives Gestalten in den Bewegungskünsten demonstrieren und einschätzen
  • können Zirkuskünste adaptieren und situationsgerecht einsetzen
  • können federnde und schleudernde Absprunghilfen situationsbezogen und innerhalb einer Lerngruppe differenzierende Maßnahmen setzen
  • verfügen über ein ausreichendes Übungsrepertoire, um federnde Absprunghilfen optimal zur Schaffung anregender Bewegungsanreize zu entdecken
  • können Maßnahmen zum Helfen und Sichern bei Sprüngen an federnden Geräten setzen
  • sind in der Lage, den Rahmen für diversitätsgerechte und nichthierarchische Interaktions- und Kommunikationsmuster zu beachten
  • können Schulfeste gestalten.

Kreative und kunstfertige Bewegungen prozesshaft zu gestalten sowie kompositorische Bewegungshandlungen darbieten zu können, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Das Bewusstsein der Selbstwirksamkeit und der Wahrnehmung der materialen, natürlichen und sozialen Umgebung soll in Form ästhetischer Bewegungserfahrungen gestärkt werden. Die expressive und darstellende Dimension von Kunststücken soll durch gezielte Interaktionsprozesse erfahrbar gemacht werden. Performanz, Originalität, Spontaneität sowie Erlebnis und Wagnis werden dabei als wesentliche Aspekte gefördert.

Bewegung und Sport
Kinder gestalten Bewegung 5 6 N Bewegung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 3 Entwicklungsförderung
  • Wahrnehmung und Sinne
  • Sensorische Integration, Psychomotorik, Motopädagogik
  • Motorik – ganzheitlich, die kindliche Entwicklung betreffend, gesundheitlich, physiologisch
  • Rhythmik als Lernbegleitung
  • Zusammenhang von Motorik, Rhythmik und Spracherwerb
  • Tanz als kreatives Geschehen, in welchem Bewegung in ihren spielerischen, emotionalen und kommunikativen Aspekten Bedeutung erhält
  • Rhythmisierungsfähigkeit und sportartenübergreifende Koordination schulen
  • Umgang mit den klassischen Handgeräten der rhythmischen Gymnastik (Ball, Reifen, Seil) für einen sinnvollen Einsatz in der Schule

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Lernsituationen unter Berücksichtigung psycho- und sensomotorischer Kriterien analysieren
  • sind in der Lage, adaptierte Angebote mit Elementen der Psychomotorik, Rhythmik und sensorischen Integration zu entwickeln
  • sind in der Lage, die Zusammenhänge von Motorik, Sprache und Kognition zu verstehen und können partizipativen Bewegungs- und Sportunterricht gestalten
  • können Wahrnehmungsprozesse in ihrer Beziehung zu Körper, Lebensgeschichte und Umfeld analysieren
  • können die Lernumgebung den Bedürfnissen aller Lernenden optimal anpassen
  • sind in der Lage, die Bedeutung der Integration grundlegender Wahrnehmungs- und Bewegungsprozesse für Lernen und Handeln zu erkennen und berücksichtigen dies bei der Planung von Lehr- und Lernprozessen 
  • können kindgerechte choreografische Unterrichtseinheiten unter Berücksichtigung der Heterogenität der Lernenden gestalten
  • können die vielfältigen Möglichkeiten aus dem Bereich Bewegungsgestaltung anwenden
  • können den Zusammenhang von Körperbildern und gesellschaftlichen Normen erkennen
  • sind in der Lage, komplexe Tänze anzuleiten und Choreografien für die Gruppe zu entwerfen.

Diese Lehrveranstaltung erschließt die wesentlichen Komponenten von Interaktion und Lernen. Wahrnehmung, Motorik sowie Rhythmik und Sprache werden in fachdidaktische Konzepte und Fördermaßnahmen eingebettet und Zusammenhänge von Motorik und Spracherwerb erkennbar gemacht. Tänzerische und musisch-kreative Bewegungshandlungen sollen entwicklungsfördernd eingesetzt und ihre Wirkung auf ein positives Selbstkonzept verstanden und evaluiert werden.

Bewegung und Sport
Kinder erleben Lernen in Gemeinschaft 5 6 N Diversität
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sozial-emotionales Lernen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 3

Lernen im Horizont von Deutsch als Zweitsprache, Inklusiver Didaktik und Kommunikation

  • theoretischer Rahmen inklusiven Handelns: Modelle der inklusiven Didaktik mit Schwerpunkt Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache
  • wissenschaftliche Fundierung inklusiven Handelns: Befunde der Unterrichtsforschung mit Fokus auf einen inklusiven und sprachensensiblen Unterricht in sprachlich heterogenen Gruppen
  • institutioneller Rahmen inklusiven und sprachensensiblen Handelns: gesetzliche Rahmenbedingungen von Inklusion am Beispiel der schulischen Sprachförderung (DaZ-Fördermodelle und -diagnostik, Erstsprachenunterricht, Sprachheilpädagogik)
  • Lernbiografische Voraussetzungen: Szenarien des Erst- und Zweitspracherwerbs in pädagogisch-diagnostischer Perspektive und bezogen auf einen ganzheitlichen, sprachensensiblen Unterricht
  • Durchgängige Sprachbildung als inklusive Aufgabe: Kommunikationsförderung im Deutschunterricht und in allen Fächern, Sprachvorbilder und -tandems, kooperative Lehr-Lernformen
  • systemische Perspektive(n) auf eine mehrsprachige Sprachentwicklung und Kooperation mit Familien
  • kooperatives Entwickeln und Gestalten von sprachensensiblen Unterrichtsformen: sprachensensible Lernszenarien im Deutschunterricht, Sensibilisierung für fächerübergreifende Sprachbildung und Universal Design for Learning

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Grundlagen sprachlich inklusiver und sprachensensibler Didaktiken und können diese im Kontext von Unterrichtserfahrungen analysieren und reflektieren.
  • sind in der Lage, didaktische Entscheidungen der Planung, Gestaltung und Evaluation von Lernsettings für sprachlich heterogene Lerngruppen im gemeinsamen Unterricht im Hinblick auf Ergebnisse der empirischen Unterrichtsforschung und der Bedürfnisse mehrsprachiger Schüler*innen zu begründen und zu reflektieren.
  • kennen gesetzliche Rahmenbedingungen im Feld Deutsch als Zweitsprache sowie individuelle sprachliche Lernvoraussetzungen und können anhand ausgewählter Diagnoseinstrumente aus dem Feld Deutsch als Zweitsprache individuelle und gruppenbezogene Förderziele in sprachlich heterogenen Gruppen berücksichtigen.
  • können Strategien und Meilensteine des Erst- und Zweitspracherwerbs in der Planung inklusiven Deutschunterrichts und sprachsensiblen Unterrichts in allen Fächern berücksichtigen.
  • reflektieren den Erst- und Zweitspracherwerb als ganzheitlichen Entwicklungsprozess in Schule und Familie und können Strategien zur ganzheitlichen Begleitung formulieren.
  • sind in der Lage, Kommunikationsanlässe schaffen und in kooperativen Lernformen anzubieten sowie als Sprachvorbild zu agieren.
  • kennen die Prinzipien des Universal Design for Learning und können flexible sprachförderliche Lernumgebungen gestalten.

Kenntnisse zur Inklusiven Didaktik, zur empirischen Unterrichtsforschung und zu deren methodischen und kommunikationsbezogenen Implikationen für inklusive Lehr-Lern-Settings sind grundlegend für die tägliche Arbeit in heterogenen und sprachlich vielfältigen Klassen. Kollaborativ werden ausgehend von den fachlichen Grundlagen diversitätsorientierte Zugänge zu Bildungsinhalten exemplarisch erarbeitet – hier mit besonderem Fokus auf den sprachsensiblen Unterricht. Die Erprobung erfolgt auf pädagogisch-diagnostischer Grundlage in projektbezogenen, didaktischen Entwicklungsräumen, deren Weiterentwicklung mit Expert*innen erprobt wird.

Deutsch
Mathematik
Sachunterricht
Kinder nehmen sich und andere wahr II 5 6 N Diversität
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 3 Kooperative Lehr-Lernkultur und Diversität von Wahrnehmung
  • (Fach)Didaktisch relevante und datenbasierte Beobachtungsverfahren und formative Diagnosemöglichkeiten
  • Identifikation von Ressourcen und Barrieren für das individuelle und gemeinsame Lernen
  • Diagnostisches Handeln – diversitätssensible Entwicklungsförderung
  • Kooperatives Classroom-Management in inklusiven Lernumgebungen; Co-Planning und Co-Teaching
  • Alternative Lehrpläne und Lehrplanergänzungen für die Bereiche Hören und Sehen
  • Planung, Organisation und Evaluierung Inklusion unterstützender Lehr-Lern-Szenarien in heterogenen Gruppen
  • Lernstandserhebung sowie Leistungsfeststellung und -beurteilung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Wahrnehmungsprozesse

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, ihr (fach)didaktisches Wissen zu Wahrnehmungsprozessen und damit assoziierte datenbasierte Beobachtungsverfahren und formative Diagnosemöglichkeiten kompetent zu erweitern und an Diversität orientiert anzuwenden
  • können Ressourcen und Barrieren an Wahrnehmungsprozessen orientiert für das individuelle und gemeinsame Lernen identifizieren und lösungsorientierte Fachgespräche führen
  • sind in der Lage, diversitätssensible Entwicklungsförderung darzulegen und theoriegeleitet zu begründen
  • sind in der Lage, in ihrem Praxisfeld Classroom-Management (Fokus: sinnliche Wahrnehmungsprozesse) im Sinne einer positiven Interdependenz aufzubauen und im Team eine aktive Rolle für alle Lernenden zu übernehmen
  • können individuelles, gemeinsames und gegenseitiges Lernen in heterogenen Gruppen fachwissenschaftlich und -didaktisch kooperativ planen, organisieren und evaluieren
  • sind in der Lage, Lernmaterial für Wahrnehmungsprozesse zu adaptieren, innovative Formen der digitalen Bildung und der assistierenden Technologien zu nutzen sowie Assistenzsysteme in der Planung zu berücksichtigen
  • können Unterrichtsplanung und Lernstandserhebung unter Beachtung aktuell gültiger gesetzlicher Rahmenvorgaben an besondere Wahrnehmungsbedingungen von Lernenden adaptieren, durchführen und evaluieren
  • sind in der Lage, Leistungsfeststellung und -beurteilung mit Berücksichtigung alternativer Lehrplanbezüge (LBVO) nach aktuell gültiger Rechtslage zu kontextualisieren.

Adäquate Förderung basiert auf pädagogischer, handlungsleitender Diagnostik, Wissen über Bildungsprozesse in der Praxis und effizientem, kooperativem Classroom-Management. Davon ausgehend erwerben Studierende zentrale Kenntnisse und Kompetenzen in der Gestaltung von inklusiven Lehr-Lern-Settings, im Co-Planning, Co-Teaching und hinsichtlich gesetzlicher Vorgaben für Lehrplan und Leistungsbeurteilung im Kontext unterschiedlicher Ausgangslagen der Wahrnehmungsbereiche.

Bildungswissenschaften
Kinder verwirklichen sich II 5 6 N Diversität
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 3 Moderation von Weltwirklichkeiten II
  • Einsatz von pädagogischen Beobachtungen und Diagnosen für die Unterrichtsgestaltung mit besonderer Berücksichtigung der Fachbereiche Deutsch und Mathematik
  • Identifikation von Ressourcen und Barrieren für das individuelle, gemeinsame und gegenseitige Lernen
  • Diversitätssensible und inklusionsorientierte Entwicklungsförderung unter Beachtung aller gesetzlichen Optionen (Alternative Lehrpläne, Lehrplanergänzungen, Leistungsfeststellung, Akzeleration)
  • Pädagogische Beratungs- und Intervisionsprozesse: Gestaltung und Partizipation
  • Pädagogische Begleitung von Transitionsprozessen
  • Planung, Organisation und Evaluierung inklusiver Lehr-Lern-Szenarien in heterogenen Gruppen
  • Diversitätsorientierte Forschungsperspektiven des Lernens und der Entwicklung im Bereich Kognition und Motorik

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Ergebnisse datenbasierter Beobachtungsverfahren mit ihrem fachdidaktischen Wissen zu Kognition und Motorik zu vernetzen und an Diversität orientiert anzuwenden
  • können Ressourcen und Barrieren an Kognition und Motorik orientiert für das individuelle, gemeinsame sowie gegenseitige Lernen identifizieren und kontextualisierte Fachgespräche führen
  • sind in der Lage, Entwicklungsförderung und -planung bei unterschiedlichen Förderbedarfen darzulegen, theoriegeleitet zu begründen und professionsbezogen zu formulieren
  • können Unterrichtsplanung und Lernstandserhebung unter Beachtung aktuell gültiger gesetzlicher Rahmenvorgaben gemäß kognitiver und motorischer Anforderungen von Lernenden adaptieren
  • können alle am pädagogischen Prozess Beteiligten fachgerecht, wertschätzend und zielorientiert beraten
  • sind in der Lage, Kinder und deren Bezugspersonen bei der Transition professionell zu begleiten
  • können individuelles, gemeinsames und gegenseitiges Lernen in heterogenen Gruppen fachwissenschaftlich und -didaktisch kooperativ planen, organisieren und evaluieren
  • sind in der Lage, barrierefreie Lernmaterialien auszuwählen, zu erstellen und zu evaluieren
  • sind in der Lage, sich im Hinblick auf die Begleitung von Lehr-Lern- und Entwicklungsprozessen reflektierend und analysierend mit Forschungsergebnissen auseinanderzusetzen und daraus handlungsleitende Zusammenhänge zum heterogenen Schulfeld herzustellen.

Der professionelle Alltag von Lehrerinnen und Lehrern ist geprägt von vielfältigen Anforderungen aufgrund der Diversität der Lernenden. Vorbereitend darauf werden Aspekte der Entwicklung inklusive möglicher Barrieren und Ressourcen, der dazugehörigen Diagnostik und der gesetzlich vorgegebenen Möglichkeiten mit Fokus auf den kognitiven und motorischen Bereich thematisiert. Ziel ist das Erreichen der erforderlichen Kompetenzen für die inklusionsorientierte Arbeit in einer heterogenen Lerngruppe.

Bildungswissenschaften

Kinder mit unterschiedlichen Erstsprachen lernen Deutsch als Zweitsprache

5 6 N Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3

Deutschlernen in einer mehrsprachigen Gemeinschaft

  • Prozesse kindlichen Erst- und Zweitspracherwerbs (DaE, DaZ, DaF, Englisch als Brückensprache)
  • Sprachliche Register und Fehlerkultur im Spracherwerb
  • Sprachvorbilder und Kommunikationsgelegenheiten als Gelingensbedingungen für sprachliche Entwicklung bei Mehrsprachigkeit
  • Alphabetisierung in der Erst- und Zweitsprache
  • Modelle des DaZ-Unterrichts in mehrsprachigen Klassen
  • Sprachlernstrategien und Förderungsmodelle von Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben als soziale und kulturelle Praxen in heterogenen Klassen
  • Konzeptwissen um Inter- und Transkulturalität im Kontext von Diversität

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Prozesse des kindlichen Erstspracherwerbs und den aktuellen Forschungsstand im Hinblick auf die Hypothesen zum Zweitspracherwerb
  • nutzen ihr Wissen über den Erst- und Zweitspracherwerb für eine fehlertolerante und Herkunftssprachen respektierende Sprachkultur und einen inklusiven, interkulturellen interreligiösen, sprachensensiblen Unterricht
  • kennen Verzögerungen und Hürden im Erst- und Zweitspracherwerbsprozess und können inklusive Kommunikationsverfahren anwenden
  • wissen um die Bedeutung von Sprachvorbildern beim Spracherwerb und können die erforderlichen Kommunikationsgelegenheiten im Unterricht sicherstellen und gestalten
  • können im Alphabetisierungsprozess die individuellen Ausgangslagen mehrsprachiger Schüler*innen berücksichtigen
  • kennen unterschiedliche Modelle des Unterrichts in mehrsprachigen Klassen und wissen diese kritisch zu betrachten
  • vermitteln Sprachlernstrategien, um Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Sprachbildungsprozessen zu unterstützen
  • vergleichen und diskutieren Konzepte der Inter- und Transkulturalität, um das sprachliche und kulturelle Potenzial in mehrsprachigen, heterogenen Klassen zu nutzen.

Durch den Schuleintritt ändert sich die sprachliche Lebenswelt der Kinder in qualitativ bedeutsamer Weise, da sie sich mit der Schriftform der deutschen Sprache und den Registerunterschieden intensiv auseinandersetzen. In einem handlungsorientierten Unterricht, der Deutsch als Erst- und Zweitsprache berücksichtigt, erwerben die Schüler*innen kindgerechte, sprachensensible Strategien, die sie dazu befähigen, sprachliche Elemente, Strukturen und Regeln in ihrer bzw. einer neuen Sprache zu beschreiben und Sprachen in Beziehung zueinander zu setzen. Didaktisch-methodische Modelle für den DaZ-Unterricht finden besondere Berücksichtigung.

Deutsch
Kinder begegnen Mathematik im Alltag 5 6 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 3 Förderung im (prä-)numerischen Bereich in heterogenen Lerngemeinschaften
  • Lernausgangslagen: sprachliche, räumliche, wahrnehmungs- und erfahrungsbezogene mathematikrelevante Basiskompetenzen und deren Beobachtung und Analyse
  • Institutioneller Rahmen für das Lernfeld Mathematik: Lehrpläne, Entwicklungspläne und Leistungsbeurteilung unter Berücksichtigung kindlicher Diversität
  • Erschließen von Entwicklungswegen des Lernens: pränumerischer Bereich, arithmetischer und geometrischer Anfangsunterricht, Rechenstrategien und die Ableitung erforderlicher Zwischenschritte
  • Begleitung auf Entwicklungswegen des Lernens: Materialwahl, -erstellung und -adaptierung im Lernfeld Mathematik 
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens I: lebenspraktisches Handeln in einer mathematisierten Welt
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens II: Begabung und Begabungsförderung im MINT-Bereich

Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die diversen Einflüsse innerhalb der kindlichen Entwicklung, die mathematikrelevante Basiskompetenzen mitbestimmen
  • können den Kompetenzstand aus Beobachtung und Analyse ableiten und zum Design von Unterrichtsschritten nutzen
  • erwerben Fachwissen zu institutionell definierten Rahmenbedingungen
  • können innerhalb dieser Rahmenbedingungen Lehr-Lernszenarien im Themenfeld Mathematik entwickeln, welche die kindliche Diversität bei der Kompetenzentwicklung beachten
  • können einen an Diversität und reflexiver Geschlechterpädagogik orientierten mathematischen Anfangsunterricht konzipieren
  • können mathematische Lösungswege in individuell erforderliche Zwischenschritte unterteilen
  • sind in der Lage, Rechenstrategien prozessorientiert zu adaptieren
  • sind in der Lage, Lernmaterialien der pädagogischen Zielsetzung, dem Lernstand und der gewählten Lernstrategie entsprechend für das Lernfeld Mathematik auszuwählen und selbstständig zu erstellen bzw. bedarfs- und bedürfnisbezogen zu modifizieren
  • können die Bedeutung, welche pränumerische und mathematische Grundlagen für das lebenspraktische Handeln einnehmen, erkennen und können Lernende diesbezüglich adäquat und geschlechtergerecht vorbereiten
  • können pädagogischen Fragestellungen, die besondere Begabungen im MINT-Bereich aufwerfen, erkennen und können diese durch entsprechendes unterrichtliches Handeln entwicklungsfördernd beantworten.

Die Heterogenität einer Lerngemeinschaft spiegelt sich auch in den pränumerischen Ausgangslagen und mathematischen Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler wider. Diese Lehrveranstaltung, die auf mathematisch-fachdidaktischen Grundkenntnissen der Studierenden aufbaut, behandelt sich daraus ergebende pädagogische, mathematikbezogene Aufgaben, insbesondere Diagnostik, Zielsetzungen, Förderung sowie besondere Lernpfade in den Bereichen Lebenspraktisches Handeln und der Begabungs- und Begabtenförderung.

Mathematik
Kinder eignen sich Kultur und Sprachen an 5 6 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 3 Förderung in den Unterrichtssprachen in heterogenen Lerngemeinschaften
  • Lernausgangslagen: sprachliche, motorische, wahrnehmungs- und erfahrungsbezogene sprach- und sprechrelevante Basiskompetenzen und deren Beobachtung und Analyse 
  • Institutioneller Rahmen für das Lernfeld Unterrichtssprache/n: Lehrpläne, Entwicklungspläne und Leistungsbeurteilung unter Berücksichtigung kindlicher Diversität
  • Erschließen von Entwicklungswegen des Lernens: präliteral-symbolische, logographemische, alphabetische und orthografische Phase in Sprachrezeption und -produktion
  • Begleitung auf Entwicklungswegen des Lernens: Materialwahl, -erstellung und -adaptierung im Lernfeld Unterrichtssprache/n
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens I: Sprachbildung für und durch lebenspraktisches Handeln und literarische Bildung als Eröffnung ästhetischer Erfahrungsräume in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Sprechen und Verfassen von Texten 
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens II: Begabung und Begabungsförderung in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Sprechen und Verfassen von Texten in der Erst- bzw. Zweit- und in der Fremdsprache

Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die diversen Einflüsse innerhalb der kindlichen Entwicklung, die sprach- und sprechrelevante Basiskompetenzen mitbestimmen
  • können den Kompetenzstand kindzentriert aus Beobachtung und Analyse ableiten und zum Design von Unterrichtsschritten nutzen
  • erwerben Fachwissen zu institutionell definierten Rahmenbedingungen und können innerhalb dieser solche Lehr-Lernszenarien im Themenfeld Unterrichtssprache/n entwickeln, welche die kindliche Diversität bei der Kompetenzentwicklung beachten
  • können einen an Diversität und individueller Sprachentwicklung orientierten Unterricht für alle Fächer konzipieren
  • können in Fallvignetten Entwicklungsphasen der Sprachrezeption und -produktion erkennen und geeignete Lehr-Lern-Szenarien geschlechtergerecht auswählen und gestalten
  • sind in der Lage, geeignete Lernmaterialien für die Unterstützung von Sprach- und Sprechgelegenheiten in der Unterrichtssprache auszuwählen und selbstständig zu erstellen bzw. bedarfs- und bedürfnisbezogen zu modifizieren
  • sind in der Lage, die Bedeutung kommunikativer Grundkompetenzen im lebenspraktischen Handeln zu erfassen und können Lernende durch handlungsbegleitende Sprechanlässe fördern
  • können inklusive Szenarien der Begegnung mit Literatur und Medien gestalten
  • können auf besondere Begabungen in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen und Verfassen von Texten durch entsprechendes unterrichtliches Handeln entwicklungsfördernd eingehen
  • sind in der Lage, auf unterschiedlichen Handlungs- und Tätigkeitsebenen Interesse für eine Fremdsprache zu wecken und einen positiven Zugang zu einer Fremdsprache zu schaffen.

Die Heterogenität einer Lerngemeinschaft geht einher mit sprachdiversen Ausgangslagen und Basiskompetenzen der Kinder. Diese Lehrveranstaltung, die auf sprachlich-fachdidaktischen Grundkenntnissen der Studierenden aufbaut, behandelt sich daraus ergebende pädagogische, sprach- und sprechbezogene Aufgaben, insbesondere Diagnostik der Sprech- und Sprachentwicklung, Zielsetzungen, Förderung sowie besondere Lernpfade in den Bereichen Lebenspraktisches Handeln und Begabungsförderung.

Deutsch

Kinder lesen für die Zukunft

5 6 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3

Lesedidaktik im mehrsprachigen Kontext

  • Lesedidaktik im mehrsprachigen Kontext, Aufbau weiterführender Lesekompetenz
  • Bewusstseinsbildung für die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Österreich, Europa und der Welt
  • Wissensvertiefung über die Bedeutung des Zusammenhangs zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten für die Teilhabe an demokratischen, vielsprachigen, diversen Gesellschaften
  • Lesediagnostik als Grundlage für systematische Leseförderung
  • Einsatz von Lesestrategien zur Vertiefung des Leseverstehens
  • Kreative und intermediale Lektürezugänge
  • Didaktisch-methodische Konzepte und praktische Umsetzungsmöglichkeiten für sprachen- und geschlechtersensiblen Leseunterricht
  • Nutzung außerschulischer Lernorte als Primärerfahrungsorte für Lesen als Kulturtechnik für gesellschaftliche Teilhabe und Lesemotivation

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • erweitern ihr lesedidaktisches Wissen und Können zum Aufbau weiterführender Lesekompetenz im mehrsprachigen Kontext
  • können ihre Kenntnisse über die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Österreich, Europa und der Welt für eine wertschätzende und Herkunftssprachen respektierende Unterrichtspraxis nutzen
  • kennen die Bedeutung des Zusammenhangs zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten für die Teilhabe an demokratischen, vielsprachigen, diversen Gesellschaften
  • können didaktische Modelle nach aktuellem Forschungsstand der Lesediagnostik analysieren, vergleichen, reflektieren und für die systematische Leseförderung nutzen
  • kennen vielfältige didaktisch-methodische Konzepte zum effizienten Einsatz von Lesestrategien zur Vertiefung des Leseverstehens und zur Steigerung der Lesemotivation, unter Nutzung kreativer und intermedialer Lektürezugänge
  • kennen die schul- und dienstrechtlichen Rahmenbedingungen zur Durchführung von Exkursionen und Teilnahme an Workshops mit den Schüler*innen.

Die Studierenden vertiefen ihr Grundlagenwissen zum Lesen und zur Lesedidaktik im mehrsprachigen Kontext. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis für die Sprachen- und Kulturenvielfalt Österreichs in einer globalisierten Welt, den Zusammenhang zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten und deren Bedeutung für demokratische, vielsprachige und diverse Gesellschaften. Auf der Basis von Lesediagnostik prüfen und gestalten sie Materialien für den differenzierten Leseunterricht. Im Fokus stehen die individualisierte Leseförderung, der Ausbau des Leseverstehens unter effizienter Nutzung von Lesestrategien und die Stärkung der Lesemotivation. Die Studierenden erproben vielfältige didaktisch-methodische Konzepte zum text- und medienspezifischen Lesen im fächerverbindenden Unterricht zum Aufbau weiterführender Lesekompetenz, unter Einbeziehung außerschulischer Lernorte.

Deutsch

Kinder entdecken die Welt der Mündlichkeit

5 6 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3

Hören und Sprechen im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache

  • Hörverstehen und Sprechen als Basiskompetenz im Zweitspracherwerb
  • Unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen von Kindern mit anderen Erstsprachen beim Hören und Sprechen
  • Erwerbsstrategien für das Hörverstehen und Sprechen im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache
  • Unterschiedliche Hör- und Sprechsituationen (monologisch – dialogisch; analog – digital) und ihre Relevanz im diversitätssensiblen Unterricht
  • Ermittlung und Unterscheidung der Niveaustufen beim Hörverstehen und Sprechen nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen Sprachen (GERS)
  • Abwechslungsreiche Übungen zur Förderung der Mündlichkeit

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Hörverstehen und Sprechen als Basiskompetenz im Zweitspracherwerb berücksichtigen.
  • kennen unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen von Kindern mit anderen Erstsprachen beim Hören und Sprechen.
  • sind in der Lage, Erwerbsstrategien für das Hörverstehen und Sprechen im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache zu benennen und zu fördern.
  • können unterschiedliche Hör- und Sprechsituationen (monologisch – dialogisch; analog – digital) entsprechend ihrer Relevanz im Unterricht planen, um einen heterogenen, vielsprachigen Gesellschaft gerecht zu werden
  • sind in der Lage, unterschiedliche Niveaustufen beim Hörverstehen und Sprechen nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) zu unterscheiden und zu ermitteln.
  • können abwechslungsreiche Übungen zur Förderung der Mündlichkeit im Unterricht einsetzen.

In der Lehrveranstaltung werden Hören/Hörverstehen und Sprechen als Basiskompetenzen im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache reflektiert. Betrachtet werden unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen bei Kindern mit anderen Erstsprachen, Erwerbsstrategien für das Hörverstehen und Sprechen im Deutschen auf unterschiedlichen Niveaustufen sowie gezielte, abwechslungsreiche Übungen zur Förderung der Mündlichkeit. Dabei werden auch unterschiedliche Hör- und Sprechsituationen (monologisch/dialogisch; analog/digital) ins Auge gefasst.

Deutsch
Kinder erleben Sicherheit 5 6 N PPS
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
PPS (Fachdidaktik) 3 Unterricht verantworten
  • Planung und Durchführung fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten Unterrichts (Unterrichtspraxis)
  • Gestaltung sozialer Beziehungen und Lernprozesse (Unterrichtspraxis)
  • Lösungsorientierter Umgang mit Konflikten (Unterrichtspraxis)
  • Übernahme administrativer Tätigkeiten
  • Digitale Medien im Kontext Schule (Unterrichtspraxis)
  • Classroom-Management (Unterrichtspraxis)
  • Fachliche und fachdidaktische Reflexion pädagogisch fundierten Unterrichts
  • Beratung in pädagogischen Prozessen (z.B. Elternarbeit)
  • Empirische und didaktische Reflexion und Evaluation

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, die Aufgaben einer Primarstufenlehrerin/eines Primarstufenlehrers zu übernehmen und mehrwöchigen Unterricht zu planen und zu evaluieren (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, unter der Voraussetzung und Berücksichtigung der Diversität der Schülerinnen und Schüler Unterricht zu gestalten (Unterrichtspraxis)
  • verstehen sich als Teil des Gesamtsystems Schule und sind in der Lage, ihre pädagogische Arbeit am Schulprofil, Leitbild und Entwicklungsplan sowie an speziellen Gegebenheiten der Schule auszurichten (Unterrichtspraxis)
  • können Dynamiken in Gruppen wahrnehmen, verfügen über sozial-emotionale Handlungsstrategien – insbesondere in erzieherisch herausfordernden Situationen – und setzen Maßnahmen für ein positives Lern- und Klassenklima gezielt ein (Unterrichtspraxis)
  • können Kommunikations- und Handlungsstrategien für die konstruktive Beziehungsarbeit mit Eltern nutzen
  • sind in der Lage, ihre professionelle Entwicklung durch kollegiale Hospitation und Supervision am Schulstandort zu erweitern und zu vertiefen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, selbstbestimmtes Lernen von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen und lernprozessbegleitendes Feedback über den aktuellen Lern-, Leistungs- und Entwicklungsstand zu geben
  • können administrative Aufgaben einer Primarstufenlehrkraft computergestützt wahrnehmen (Unterrichtspraxis)
  • sind zunehmend in der Lage, digitale Medien für die Individualisierung und Personalisierung von Lernprozessen zu nutzen und damit Unterricht für heterogene Lerngruppen umzusetzen (Unterrichtspraxis)
  • zeigen fachliche Diskussionsfähigkeit und -bereitschaft im Diskurs mit Mentorinnen und Mentoren (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, durch eine reflexive Haltung ihr pädagogisches Handeln weiterzuentwickeln
  • kennen die Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern und die Umsetzungsmöglichkeiten im Bereich des Classroom-Managements
  • kennen das Qualitätsmanagement am Schulstandort und können Prozessdimensionen identifizieren
  • sind in der Lage, auf ihre Gesundheit durch Stressmanagement und Selbstorganisation zu achten und entsprechende Strategien erfolgreich einzusetzen (Unterrichtspraxis).

Die verantwortungsvolle Übernahme thematisch und organisatorisch zusammenhängender Unterrichtstätigkeit über einen längeren Zeitraum steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden setzen sich mit der Komplexität der Schulwirklichkeit auseinander und entwickeln eine kritische Distanz zum eigenen Tun.

Bildungswissenschaften

Kinder gestalten Demokratie mit

5 6 N Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 3

Politische Bildung in der Primarstufe

  • Didaktische Konzepte für frühe Politische Bildung
  • Historische und demokratiebildende Narrative
  • Möglichkeiten der Partizipation
  • Bewusstsein für demokratiepolitische Zusammenhänge
  • Biografiearbeit zur Förderung von Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie
  • Politische Hintergründe aktueller Ereignisse
  • Fachwissenschaftliche demokratiepolitische Grundlagen
  • Macht der Sprache in Medien und Politik
  • Interkulturelle und rassismuskritische Bildungsarbeit

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen unterschiedliche didaktische Konzepte um Schülerinnen und Schüler in ihrem Erwerb von Kompetenzen im Bereich der Politischen Bildung individuell fördern zu können.
  • sind in der Lage historische und demokratiebildende Narrative am aktuellen Stand der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Diskussion für die Primarstufe aufzubereiten.
  • kennen Möglichkeiten der Bürgerinnen- und Bürgerpartizipation, Diskurse in öffentlichen Räumen und in der Mediengesellschaft sowie Konzepte der Global Citizenship Education.
  • entwickeln ein Bewusstsein für demokratiepolitische Zusammenhänge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
  • erweitern zentrale und überfachliche Kompetenzen sowie Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie durch Beschäftigung mit ausgewählten Biografien.
  • hinterfragen und diskutieren historische und tagespolitische Ereignisse und nutzen Quellen sowie Darstellungen zur Einordnung.
  • wissen darüber Bescheid, wie sich Demokratie historisch entwickelt hat und können sie von anderen Herrschaftsformen abgrenzen.
  • entwickeln einen reflexiven Habitus für Sprache als Machtinstrument in digitalen sowie analogen Medien und im politischen Diskurs.
  • berücksichtigen Vielsprachigkeit und Heterogenität im Schulalltag durch didaktische Konzepte interkultureller Bildung und wirken Formen der Ausgrenzungen entgegen (Rassismen, Antisemitismen, ---)

Kinder wachsen in einer globalisierten und heterogenen Gesellschaft auf. Um den daraus resultierenden Chancen und Herausforderungen im schulischen Alltag professionell begegnen zu können, sind fachwissenschaftliche Grundlagen sowie fachdidaktische Methoden erforderlich. Ziel der Lehrveranstaltung ist die Förderung des Vertrauens in Wissenschaft und Demokratie, um sich als Teil der Weltgemeinschaft zu verstehen und diese mitgestalten zu können.

Sachunterricht

Kinder begegnen psychosozial kompetenten Lehrpersonen

5 6 J Haltung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Schwerpunkt 3

Psychosoziale Kompetenzen für Lehrpersonen im Horizont von Diversität

  • Sensibilisierung für Kinder und Jugendliche, die auch herausfordernde Situationen erfahren, in welchen außerordentliche psychische Belastungen mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf entstehen
  • Vermittlung methodischen Wissens als Grundlage für die Unterscheidung von Herausforderungen, Belastungen und Krisen
  • Erarbeitung der Basis für psychische Erste Hilfe und Psychohygiene
  • Entwicklung von Fähigkeiten für die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Erarbeitung der Grundlagen der (Selbst-)Reflexion und (Selbst-)Prospektion sowie ein Verständnis von Empathie
  • Entwicklung und Anwendung von Interventionsmöglichkeiten und Impulsen auf Basis von Kontakt-, Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten
  • Differenzierung von Aspekten und Formen der Psychohygiene sowie Kontextualisierung mit Herausforderungen, Belastungen und Krisen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können grundlegende Bewältigungsstrategien und Krisensituationen unterscheiden und beurteilen, ob ein weiterer Begleitungs-, Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungsbedarf besteht
  • können Kommunikations- und Interaktionsprozesse basierend auf eigenen Resonanzen gestalten und Kinder und Jugendliche unterstützen
  • können grundlegende Kriseninterventionsstrategien anwenden und bei Bedarf weitere psychosoziale Dienstleister*innen involvieren
  • können Selbstwertschätzung als Basis für Reflexion- und Selbstreflexion erkennen und Wege zur Entwicklung identifizieren
  • können Herausforderungen, Belastungen und Krisen im Kontext des eigenen Handelns durch aktives Einbringen in Ihre Begleitungs- und Beratungsrolle reflektieren
  • können grundlegende Kontakt-, Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten anwenden
  • können Empathie und Offenheit als psychosoziale Basisphänomene verstehen, differenzieren und anwenden
  • können erworbene wissenschaftlich fundierte, aktuelle Kenntnisse von Begriffen und Theorien als Basis für professionelles Verständnis und professionelle Reflexion im Bereich psychosozialer Kompetenzen überfachlich anwenden
  • nehmen durch den Erwerb und Zugewinn psychosozialer Kompetenzen eigenes Handeln bewusst wahr und ziehen daraus handlungsverändernde Schlüsse für die Möglichkeiten und Chancen ihrer Rollen
  • können bewusst auf die Kommunikations- und Interaktionsgestaltung achten

Die Lehrveranstaltung zielt auf die psychosozialen Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen ab. Als zentrale Konzepte werden Kommunikations- und Interaktionsgestaltung, Grundlagen der Krisenintervention, Gewaltprävention und auch die mündliche Begleitung und/oder die schriftbasierte Onlineberatung für das Mentoring von Peer-to-Peer Berater*innen vermittelt.

Bildungswissenschaften

Kinder erleben emotionale, prosoziale und soziale Unterstützung

5 6 J Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Schwerpunkt 3

Grundlagen emotionaler, prosozialer und sozialer Entwicklung

  • Interdisziplinäre (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Soziologie) Vertiefung aktueller Erkenntnisse zum Fachbereich emotionale und soziale Entwicklung
  • Auswahl medizinischer / psychiatrischer / psychologischer Störungs- und Krankheitsbilder, die im schulischen Alltag häufig anzutreffen sind (Autismus, ADHS, Lernstörungen, Störungen des Sozialverhaltens, ...)
  • Bindung, Bindungsfähigkeit, Bindungsstörung als Grundlage sozialen und prosozialen Verhaltens und Handelns
  • Belastungsfaktoren wie Trauma, Krisen, Störungen emotionalen, prosozialen und sozialen Verhaltens und Handelns

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Erkenntnisse aus der vertieften interdisziplinären Auseinandersetzung (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Kommunikationswissenschaft, Soziologie) in der pädagogischen Praxis anwenden.
  • sind in der Lage, beobachtete Handlungs- und Verhaltensweisen bei sich sowie aus der eigenen und berichteten Praxis zu analysieren.
  • sind in der Lage, Bindungsfähigkeit und gegebenenfalls Bindungsstörung/-muster als Grundlage auffälligen Handelns und Verhaltens zu identifizieren.
  • können erworbenes Wissen und Verständnis um seelische und leibliche Verletzungen, Reaktionen, Handlungs- und Verhaltensweisen von betroffenen Personen abrufen und unterstützende Maßnahmen ergreifen sowie Maßnahmen adäquat einleiten

Die Lebensumstände von Kindern stellen häufig große Belastungen dar, die sich in schwierigen Verhaltensweisen äußern. Fragen zur Förderung der emotionalen, prosozialen und sozialen Entwicklung bieten die Möglichkeit, problematische Handlungs- und Verhaltensweisen zu überwinden und förderliche Fähigkeiten zu stärken. Aktuelle Konzepte der Pädagogik der Diversität bieten eine breite Palette an Unterstützung und Hilfe für das gesamte Lebensumfeld von Kindern.

Bildungswissenschaften

Kindern Schule erlebbar machen I

5 6 J Haltung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 3

Schulische Erfahrungsräume erweitern I

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt auf die Fähigkeit der Studierenden ab, ein Projekt im Kontext spezieller Herausforderungen und gegebenenfalls an einem externen Durchführungsort eigenständig planen, durchführen und präsentieren zu können. Dabei stehen unterschiedliche thematische Angebote zur Wahl, die variieren können.

Lebende Fremdsprache
Sachunterricht
Bewegung und Sport
Kunst und Gestaltung
Design und Technik / Werken
Musikerziehung

Kindern Schule erlebbar machen II

5 6 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 3

Schulische Erfahrungsräume erweitern II

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, Studierenden im musischen und/oder künstlerisch-ästhetischen Handlungsfeld Vertiefungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Dabei können z.B. Projektkonzeptionen, das Singen und Musizieren in Gemeinschaft, Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunstrezeption und künstlerisch-ästhetische Bildung im Vordergrund stehen (je nach Angebot).

Lebende Fremdsprache
Sachunterricht
Bewegung und Sport
Kunst und Gestaltung
Design und Technik / Werken
Musikerziehung

Kinder überwinden Krisen

5 6 J Diversität
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Schwerpunkt 3

Entwicklungskrisen

  • komplexe Herausforderungen am Lebensbeginn und im frühen Kindesalter (z.B. Frühgeburtlichkeit, Trisomien, Unfälle) und deren systemische Auswirkungen auf Familien
  • Symptome, Folgeprobleme, Therapien und Notfallinterventionen häufiger chronischer Krankheiten (z.B. Diabetes, Asthma, Migräne, Epilepsie)
  • Ausprägungen kindlicher Trauer und Verlusterfahrung (z.B. im Rahmen von familiären Todesfällen, Flucht, Trennung)
  • psychische Krisen (z.B. Ernährungsstörungen, Depressionen; psychische Erkrankungen in der Familie des Kindes) und psychologische Anlaufstellen
  • gesundheitliche Extremsituationen: kindliche Krankenhausaufenthalte, begrenzte Lebenserwartung und die Rolle von Heilstättenpädagogik und palliativer Versorgung
  • familiäre Belastungen (z.B. sozioökonomische Benachteiligung) und Extremsituationen (z.B. Kindesvernachlässigung, Kindesmisshandlung)
  • pädagogische good practice für den Umgang mit Spezifika in der motorischem, sensorischen und sprachlichen Entwicklung (z.B. infantile Cerebralparese, AVWS, Sprachentwicklungsstörung, Kommunikationsstörungen, Stottern)
  • good practice zur Stärkung der resilienzfördernden Rolle der Schule

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen verschiedene komplexe Herausforderungen am Lebensbeginn und im frühen Kindesalter sowie deren systemische Auswirkungen auf Familien und können auf diese biografischen Umstände sensibel reagieren.
  • kennen in Grundzügen Symptome, Folgeprobleme, Therapien und Notfallinterventionen häufiger chronischer Krankheiten und können im Schulalltag damit umgehen.
  • kennen Ausprägungen kindlicher Trauer und Verlusterfahrung und können sich auf Kinder in diesen Situationen einlassen.
  • kennen häufige psychische Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter und können geeignete Anlaufstellen nennen und einbinden.
  • können sich auf die psychosozialen Folgen kindlicher Krankenhausaufenthalte und/oder begrenzter kindlicher Lebenserwartung einstellen und im Bedarfsfall kompetent mit Heilstättenpädagog*innen und anderen Akteur*innen (z.B. Hospizteams) zusammenarbeiten.
  • kennen Folgeprobleme sozioökonomischer Benachteiligung von Familien sowie Grundzüge familiärer Extremsituationen.
  • kennen pädagogische good practice für den Umgang mit Spezifika in der motorischem, sensorischen und sprachlichen Entwicklung.
  • tragen durch ihr umsichtiges pädagogisch-didaktisches Verhalten und ihre beratende Kooperation mit Eltern und Erziehungsberechtigten dazu bei, die resilienzfördernde Rolle der Schule zu stärken.

Migration und Inklusion stellen die übergeordneten Themen der beiden Lehrveranstaltungen "Kinder überwinden Krisen" und "Kinder gehen ihren Weg" dar. In beiden werden exemplarisch bildungsbiografische Übergänge sowie krisenhafte Herausforderungen von Kindern im Vorschul- und Schulalter vorgestellt. Ziel ist es einerseits, den Studierenden Sachwissen und Kontextinformationen zu schulischen Übergängen und krisenhaften Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter zu vermitteln. Andererseits sollen, auch im Sinne des Aufbaus eines professionsspezifischen Berufsethos, Möglichkeiten einer angemessenen schulischen und außerschulischen Begleitung der Kinder während der biografischen Übergänge und in verschiedenen fordernden Lebenslagen vorgestellt werden.

Bildungswissenschaften

Kinder gehen ihren Weg

5 6 J Diversität
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Schwerpunkt 3

Übertritts- und Übergangspädagogik

  • Konzepte von schulischen und nicht-schulischen Übergängen in der Bildungsbiografie von Kindern
  • Kindergarten- und Schulrecht (verpflichtendes letztes Kindergartenjahr, Beobachtungen und Übergangsportfolio im Kindergarten, Schulinskription, Schulreife, rechtliche Rahmenbedingungen für den weiteren Schul- und Bildungsweg)
  • der Kindergarten als Bildungsinstitution, Sozialisationsraum und Ort dynamischer Entwicklung auf verschiedenen Ebenen sowie gelingende Kooperationsmodelle mit der Volksschule
  • gemeinsame Schuleingangsphase und erste schulische Bildungsstationen (Vorschule, Grundstufe I und II)
  • Übergang von der Primarstufe in die Sekundarstufe I und gelingende Kooperationsmodelle zwischen Volksschule und weiterführenden Schulen
  • erweiterte Bildungswegeentscheidungen: Übertritt von der Sekundarstufe I in weiterführende Schulen und Ausbildungsorte (AHS-Oberstufe, BMHS, PTS, Lehre und Berufsschule)
  • inklusive Übertritts- und Übergangspädagogik
  • Übertritts- und Übergangspädagogik im Kontext von Mehrsprachigkeit (Sprachstandsfeststellungen, Deutschförderung und Bildungslaufbahn im außerordentlichen und ordentlichen Status)

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, verschiedene Konzepte zu (bildungs-)biografischen Übergängen zu reflektieren.
  • kennen rechtliche Rahmenbedingungen für die Bildungslaufbahn vom Kindergartenalter bis zum Ende der Sekundarstufe.
  • kennen die Rolle und die Aufgaben des Kindergartens als Bildungsinstitution, Sozialisationsraum und Ort dynamischer Entwicklung auf verschiedenen Ebenen sowie gelingende Kooperationsmodelle zwischen Kindergarten und Volksschule.
  • kennen den elementarpädagogischen Bildungsrahmenplan und die Lehrplanvorgaben sowie einschlägige entwicklungspsychologische, fachdidaktische und pädagogische Forschungsliteratur zur gemeinsamen Schuleingangsphase, zur Vorschulstufe und zu Grundstufe I und II
  • können den Übertritt in die Sekundarstufe I. forschungsgeleitet beschreiben und vorbereiten, kennen gelingende Kooperationsmodelle zwischen Volksschule und weiterführenden Schulen und können Eltern/Erziehungsberechtigten und Kindern im Hinblick auf Bildungswegeentscheidungen beratend zur Seite stehen.
  • sind in der Lage, weitere Bildungswegeentscheidungen zu benennen und in ihrer Bedeutung für die Kinder und Jugendlichen zu reflektieren.
  • sind mit Rechtslage, Forschung und good practice für eine inklusive Übertritts- und Übergangspädagogik vertraut.
  • kennen die Rechtslage, Forschung und good practice für Übertritte und Übergänge im Kontext von Mehrsprachigkeit.

Migration und Inklusion stellen die übergeordneten Themen der beiden Lehrveranstaltungen "Kinder überwinden Krisen" und "Kinder gehen ihren Weg" dar. In beiden werden exemplarisch bildungsbiografische Übergänge sowie krisenhafte Herausforderungen von Kindern im Vorschul- und Schulalter vorgestellt. Ziel ist es einerseits, den Studierenden Sachwissen und Kontextinformationen zu schulischen Übergängen und krisenhaften Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter zu vermitteln. Andererseits sollen, auch im Sinne des Aufbaus eines professionsspezifischen Berufsethos, Möglichkeiten einer angemessenen schulischen und außerschulischen Begleitung der Kinder während der biografischen Übergänge und in verschiedenen fordernden Lebenslagen vorgestellt werden.

Bildungswissenschaften

Kinder leben in Frieden

5 6 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
Schwerpunkt 3

Bildungssoziologische und historische Perspektiven auf die Institution Schule in Österreich und Europa

  • Bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
  • Schule als Institution: 1. Normen und Werte, Regeln und Gesetze und gesellschaftliche Erwartungen, 2. Kulturell-kognitive Aspekte für ein gemeinsames Verständnis von Situationen, 3. Ich – Du – Wir: Mikro-, Meso-, Makro- und Metaebenen
  • Formelle und informelle Bildungsinstitutionen in Österreich und Europa: Familien, Kindergärten, Erziehungshilfen, Medien, Schulen, offene Jugendeinrichtungen
  • Beispiele aus der Professionsforschung
  • Grundlagen und Vermittlungsmöglichkeiten für die Lernbereiche Zeit und Raum sowie der Politischen Bildung: 1. Lernbereich Zeit – frühes historisches Lernen, regionalhistorisches Lernen, 2. Lernbereich Raum – Orientierung ausgehend vom Schulstandort, Bezirk, Bundesland, Land, EU, Welt, 3. Demokratie lernen: Friedenserziehung, 4. Erinnerungskultur
  • Historische, kulturelle, religiöse, wirtschaftliche und soziale Aspekte der Europäischen Union zur Förderung gemeinsamer Werte, von gegenseitigem Verständnis, von sozialer und kultureller Integration
  • CLIL: Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Vorstellung und Diskussion englischer Kinderliteratur zur interkulturellen und politischen Bildung, reflektiven Geschlechterpädagogik, globalen Verantwortung und nachhaltigen Bildung
  • CLIL: Diskursive Strategien, Spiele und Aktivitäten zur Entwicklung der Empathie, Toleranz, Solidarität und der Zivilcourage im inhaltsintegrativen Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
  • reflektieren kulturell und lebensstilistisch bedingte Einstellungen und Erwartungshaltungen von Familien und Biografien der Lernenden
  • erkennen unterschiedliche Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Lernenden
  • kennen und reflektieren Werte, Normen und institutionelle Bedingungen der demokratischen Gesellschaft und treten für menschenrechtliche und demokratische Werte und Normen ein
  • ordnen Lokalgeschichte in den größeren Zusammenhang der österreichischen und europäischen Geschichte ein und entwickeln ein Verständis gemeinsamer Werte
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um soziale, politische, kulturelle und religiöse Aspekte unterschiedlicher Gemeinschaften wie Familie, Freundeskreis, Schule, Wohnort, Bundesland und Österreich und ggf. der familiären Herkunft sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und soziales, kulturelles sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten
  • können kindgerechte Anleitungen dazu geben, unterschiedliche Lebenswelten in der lebenden Fremdsprache Englisch zu beschreiben, zu vergleichen und zu präsentieren
  • verfügen über ein Repertoire der multimodalen Erarbeitung von Kinderliteratur in englischer Sprache, um die Themen des sozialwissenschaftlichen Kompetenzbereichs kindgerecht zu diskutieren.

Friedenspädagogik ist eine bewusste Erziehung zum Frieden. Kein Mensch darf von Bildung ausgeschlossen werden. Bildung ist die Basis zur Immunisierung einer Gesellschaft gegen soziale Spannungen und Instabilität. Folglich gelten als Schlüsselbereiche für die Weiterentwicklung von demokratischen Gesellschaften die Organisation und Durchführung von Lehr- und Lernprozessen. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, mittels einer bildungssoziologischen und historischen Perspektive auf die Gesellschaft, in der Lehrpersonen leben und in der sie Schüler/innen erziehen und bilden, in ihrer Struktur, ihrer Entwicklung und Dynamik sowie ihren Wirkungen und Anforderungen zu verstehen. Die Soziologie nähert sich Bildung und Schule aus zwei Blickwinkeln. Ein Zugang setzt sich mit der Institution auseinander und damit, was als Schulwesen oder Bildungswesen bezeichnet wird. Er nimmt Bezug auf die Lebensphasen Kindheit und Jugend und die diese strukturierenden Institutionen in der heutigen Gesellschaft und fördert die theoriegeleitete und kritische Reflexion unter wissenschaftspropädeutischen, anthropologischen und historischen Gesichtspunkten. Aus einer zweiten Betrachtungsweise interessiert sichh die Soziologie für den gesellschaftlichen Wert von Bildung.

Bildungswissenschaften

Mit Kindern kommunizieren

5 6 J Haltung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Schwerpunkt 3

Pädagogik der Kommunikation und Interaktion

  • Theorien und Modelle von Kommunikation, Interaktion und Kooperation (u.a. soziologische, psychologisch-pädagogische und Kommunikationstheorien)
  • Professionsverständnis und Reflexion (u.a. soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Strukturen und Prozesse als Bedingungen der Professions- und Persönlichkeitsbildung)
  • Angewandte Kommunikation und Interaktion (u.a. Ausdrucks- und Wirkungskomponenten von Kommunikation, aktives Zuhören, Begleitungsmodelle, Rückmeldung/Feedback, z.B. Schüler- und Elterngespräche)
  • Gruppendynamische Prozesse
  • Kommunikation, Interaktion und Konflikt
  • Aufbau einer reflexiv-forschenden Haltung: Methoden des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel Kommunikation und Interaktion

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können theoretische Grundlagen, Konzepte und Methoden der Kommunikation und Interaktion im Kontext von Bildung und Erziehung verstehen und erproben
  • sind in der Lage, ein professionelles Rollenverständnis und eine kommunikative Haltung zu entwickeln und zu hinterfragen
  • sind in der Lage, die eigene Rolle und das eigene Kommunikations- und Interaktionsverhalten auf der Grundlage von Theorien kritisch zu reflektieren
  • können ihr Wissen zu Konzepten der Schüler-, Eltern- und kollegialen Beratung in der Gesprächsführung und Moderation anwenden und reflektieren
  • sind in der Lage, Gesprächs-, Beratungs- und Teambildungsprozesse zu analysieren und zu reflektieren
  • können Konzepte und Verfahren der pädagogischen Fallberatung und Anamnese benennen und erörtern
  • sind in der Lage, kommunikative Aspekte und Strategien der Konfliktlösung zu erläutern
  • sind in der Lage, die soziale Bedeutsamkeit von Kommunikation und Interaktion zu erläutern
  • können die pädagogische Praxis unter Einbeziehung von entwicklungspädagogischen Prozessen analysieren und erörtern
  • sind in der Lage, eine entwicklungsförderliche Beziehung zu Schüler/innen und Kolleginnen/Kollegen kommunikativ durch Interaktion zu gestalten und diese reflexiv zu erörtern
  • kennen Ansätze und ausgewählte Forschungsergebnisse und Forschungsmethoden der pädagogischen Kommunikations- und Interaktionsforschung.

Die Pädagogik der Kommunikation und Interaktion stellt einen grundlegenden Aspekt für Lern- und Lehrprozesse im Unterricht dar. In dieser Lehrveranstaltung werden neben den Grundlagen der Kommunikations- und Interaktionstheorie verschiedene Themen vertiefend und angewandt thematisiert, wie z.B. die Gesprächsführung (u.a. Elterngespräche) als auch die Interaktion und Moderation von Gruppen oder der Umgang mit Konflikten im schulischen Kontext.

Bildungswissenschaften

Kinder schreiben von Beginn an

5 6 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3

Grundlagen der Alphabetisierung und des Schriftspracherwerbs im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache

  • Vertiefung zu den Methoden der Alphabetisierung sowie Reflexion ihrer Anwendbarkeit im Bereich Deutsch als Zweitsprache
  • Einführung in die Theorie der multiplen Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit im Kontext einer heterogenen, vielsprachigen Gesellschaft
  • Kennenlernen von Lehrwerken und Materialien zur Alphabetisierung im Kontext Deutsch als Zweitsprache sowie deren Beurteilung
  • Entwicklung von Lernszenarien zur Alphabetisierung und Mehrschriftigkeit für den diversitätssensiblen Unterricht
  • Einschätzung der (schriftsprachlichen) Kompetenzen von Lernenden und darauf basierende Beratung
  • Methodenvielfalt für die Durchführung individueller Lernbegleitung im Bereich des Schriftspracherwerbs im Feld Deutsch als Zweitsprache
  • Verfassen von Texten in frühen Phasen des Zweitspracherwerbs
  • Umgang mit verschiedenen Textsorten im Rahmen des Zweitspracherwerbs

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • erhalten einen Einblick in die Theorie der multiplen Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit und lernen Modelle kennen, die sie bei der Einschätzung der Kenntnisse und Lernschritte von Lernenden unterstützen.
  • lernen unterschiedliche Methoden der Alphabetisierung von Kindern im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache kennen.
  • können didaktische Maßnahmen im Bereich Deutsch als Zweitsprache einschätzen.
  • Können diversitätssensible Lernmaterialien zur Förderung von Mehrschriftigkeit auswählen, bewerten und selbstständig entwickeln.
  • können Aufgaben und Übungen für den Unterricht entwerfen, anleiten und durchführen.
  • können die Kompetenzen bzw. Kenntnisse und Lernfortschritte der Lernenden (kleinschrittig) einschätzen und die Lernprozesse der Teilnehmenden durch entsprechende Unterstützung individuell begleiten.
  • sind in der Lage, auch in frühen Phasen des Zweitspracherwerbs und der Alphabetisierung das Verfassen von Texten im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache anzuregen.
  • können Schüler*innen mit Deutsch als Zweitsprache beim Kennenlernen und Erproben verschiedener Textsorten begleiten.

Die schriftsprachlichen Vorkenntnisse bei Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache sind bei Schuleintritt oder bei Seiteneinstieg in das österreichische Schulsystem unterschiedlich. Multiple Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit steht ebenso im Fokus dieser Lehrveranstaltung wie phonologische Informationsverarbeitung im Kontext von Deutsch als Zweitsprache. Zudem wird reflektiert, wie das Verfassen von Texten und das Gestalten verschiedener Textsorten auch in frühen Phasen des Zweitspracherwerbs gelingen können.

Deutsch

Kinder praktizieren Bewegung in der Schule

5 6 N Bewegung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Gesundheitsförderung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 3

Erforschung schulischer Handlungs- und Praxisfelder

  • Aktionsforschung zu spezifischen fachdidaktischen Fragestellungen
  • Reflektierendes Planen und Handeln im Bewegungs- und Sportunterricht
  • Methodisch angeleitete Auseinandersetzung im praktischen Handlungsfeld
  • Forschende Grundhaltung im Bewegungs- und Sportunterricht
  • Professionalisierung reflexiver Kompetenz im Bewegungs- und Sportunterricht
  • Implementierung fachdidaktischen Wissens in die Unterrichtsplanung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können eine forschende Grundhaltung zur Professionalisierung ihres Unterrichts entwickeln und anwenden
  • können fachdidaktisches Wissen in ihren Unterrichtsplanungen reflektieren
  • sind in der Lage, bewegtes Lernen als Unterrichtsprinzip zu verstehen
  • sind in der Lage, aufgrund fachdidaktischer Einsichten sportliche Entwicklungspotenziale bei Lernenden der Primarstufe zu fördern
  • sind in der Lage, langfristige Planungskonzepte in Bewegung und Sport zu entwerfen
  • können in Projekten fächerübergreifenden Unterricht verwirklichen
  • sind in der Lage, Unterricht aus interdisziplinärer Sicht mit dem Schwerpunkt Heterogenität, Differenzierung und Individualisierung zu planen und durchzuführen
  • können Kompetenzen im Bereich Kommunikation, Teamfähigkeit und Organisation entfalten.

Die Entwicklung erweiterter Kompetenzen im Handlungsfeld Bewegung und Sport ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Unter besonderer Berücksichtigung der Synthese von Fachwissenschaft und Fachdidaktik mit der Unterrichtspraxis und der individuellen Eigenkompetenz der Studierenden werden Unterrichtssituationen gestaltet, erprobt, reflektiert und evaluiert. Zudem wird die Aktionsforschung zu spezifischen fachdidaktischen Fragestellungen thematisiert.

Bewegung und Sport

Kinder bewegen sich sicher in einer veränderten digitalen Welt

5 6 N Digitalität
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Gesundheitsförderung
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sexualpädagogik
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 3

Soziale Medien und ihre Phänomene

  • Grundsatzerlass Medienbildung
  • Medienwirkung (hinsichtlich Emotionen, Wissen, Realitätsvorstellungen, Verhalten und Wertorientierungen)
  • Studien zu medialen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen
  • Soziale Medien und ihre Phänomene
  • Rechtliche Grundlagen
  • Manipulation in und durch Medien
  • Auswirkungen der Mediennutzung auf Körper und Psyche
  • Planung und Umsetzung von Unterrichtssequenzen mit Hilfe von frei erhältlichen Unterlagen (z. B. Safer Internet), Evaluation und Reflexion

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Schüler*innen beim sicheren, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien und beim Erwerb von Medienkompetenz unterstützen.
  • können mit Schülerinnen und Schülern mögliche Wirkungen von Medien und Medieninhalten analysieren und bewerten.
  • können Studien zu den medialen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen nutzen, um ein Verständnis für deren Bedürfnisse und Herausforderungen in einer digitalen Welt zu entwickeln.
  • können aktuelle Phänomene sozialer Medien analysieren und verstehen.
  • können Schüler*innen unterstützen, ihr kommunikatives Handeln reflektiert und gewaltfrei zu gestalten.
  • können Manipulationen in und durch Medien erkennen, kritisch hinterfragen und bewerten.
  • können die Auswirkungen der Mediennutzung auf Körper und Psyche verstehen und Kinder beim gesunden Umgang mit digitalen Medien unterstützen.
  • können Unterrichtssequenzen planen, durchführen und evaluieren.

Eine frühzeitige Förderung von Medienkompetenz ist angesichts des wachsenden Stellenwerts von Smartphones, Tablets und der Internetnutzung im Alltag von Kindern von enormer Bedeutung. Die "Medienbildung" ist bereits im Lehrplan der Volksschule verankert. Schulen kommt die Aufgabe zu, sich aktiv mit aktuellen Medienphänomenen und technologischen Entwicklungen auseinanderzusetzen, um Kinder angemessen auf die Potenziale und Gefahren der digitalen Welt vorzubereiten. Lehrkräfte sind in der Lage, Schülerinnen und Schülern die notwendigen Kompetenzen für ein selbstbestimmtes, sicheres und verantwortungsvolles Handeln zu vermitteln.

Medien und informatische Bildung

Kinder begegnen KI verantwortungsvoll

5 6 N Digitalität
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 3

Ethische und rechtliche Aspekte Künstlicher Intelligenz

  • Grundlegendes Verständnis für Künstliche Intelligenz, deren Funktionsweise und Anwendungsbereiche
  • Ethische Prinzipien im Kontext künstlicher Intelligenz
  • Rechtliche Aspekte der Nutzung von KI, einschließlich Datenschutz und Urheberrecht
  • Strategien zur Förderung von Medienkompetenz und kritischem Denken zur Reflexion über den Einsatz von KI
  • Möglichkeiten, wie KI in Bildungskontexten sinnvoll eingesetzt werden kann, um das Lernen zu personalisieren und zu unterstützen
  • Konzepte für einen KI-Unterricht, der unterschiedliche Lernbedürfnisse und Lernhintergründe berücksichtigt
  • Planung und Durchführung von KI-bezogenen Unterrichtssequenzen, die Schüler*innen praktische Erfahrungen im Umgang mit Technologie bieten
  • Kritische Evaluation und Reflexion des Einsatzes von KI im Unterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über ein grundlegendes Verständnis für Künstliche Intelligenz, deren Funktionsweise und Anwendungsbereiche.
  • Kennen und verstehen ethische Prinzipien im Kontext künstlicher Intelligenz.
  • sind mit den rechtlichen Aspekten der Nutzung von KI vertraut, einschließlich Datenschutz und Urheberrecht.
  • können Strategien zur Förderung von Medienkompetenz und kritischem Denken entwickeln.
  • kennen die Möglichkeiten, wie KI in Bildungskontexten sinnvoll eingesetzt werden kann.
  • verstehen Konzepte für einen KI-Unterricht, der unterschiedliche Lernbedürfnisse und -hintergründe berücksichtigt.
  • sind fähig, KI-bezogene Unterrichtssequenzen zu planen und durchzuführen.
  • können den Einsatz von KI im Unterricht kritisch evaluieren und reflektieren.

Schule wird zu einer Lernumgebung, die Schüler*innen nicht nur auf die Herausforderungen einer digitalisierten Welt vorbereitet, sondern sie auch zu kritischen Denker*innen und verantwortungsvollen Nutzer*innen digitaler Technologien wie Künstlicher Intelligenz formt. Der Unterricht wird angereichert durch eine fundierte Auseinandersetzung mit ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Digitalisierung. Lehrkräfte sind in der Lage, die Bedeutung digitaler Bildung zu vermitteln und Kompetenzen zu fördern, die Kinder für das Aufwachsen in einer globalisierten, digitalisierten, inklusiven, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaft wappnen, in der KI eine zentrale Rolle spielt.

Medien und informatische Bildung

Kinder erzählen Geschichten mit digitalen Medien

5 6 N Digitalität
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 3
  • Erzeugung, Bearbeitung und Speicherung von Bildmaterial mit geeigneter Softwareprodukten
  • Digitalisierung von Tönen, Musik und Sprache
  • Audio- und Videobearbeitung mit kindgerechter Software
  • Gestaltung innovativer Lernumgebungen
  • Urheberrechtliche Aspekte bei der Veröffentlichung selbstproduzierter Medieninhalte
  • Methodisch- didaktische Anregungen für die Medienproduktion mit Kindern im Unterricht
  • Kreative Gestaltungsmöglichkeiten mit Künstlicher Intelligenz

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • nutzen bereitgestellte Medien und Software-Applikationen zielgerichtet.
  • gestalten, adaptieren und veröffentlichen Materialen (Fotos, Videos, Podcasts) für den Unterricht.
  • kennen die Grundlagen des Datenschutz- und Urheberrechts und wissen, wie sie lizenzfreie oder selbst erstellte Inhalte im Unterricht rechtmäßig verwenden können.
  • verwenden digitale Medien zur Individualisierung und Personalisierung von Lernprozessen, um den Unterricht für heterogene Lerngruppen zu gestalten.
  • erkennen gebräuchliche Video-Formate und können Videodateien didaktisch zielführend im Unterricht einsetzen.
  • verfügen über grundlegendes Wissen und Kenntnisse über die Einsatzmöglichkeiten des Flipped-Classroom-Konzepts.
  • wenden generative KI-Werkzeuge an, um eigene kreative Vorstellungen umzusetzen.

Studierende erwerben grundlegende Fertigkeiten in Fotografie, Videoproduktion und Audiogestaltung zur Erstellung einfacher Lernmaterialien und Lernsettings. Sie erkennen die Bedeutung von audio-visuellen Lernmaterialien und vertiefen ihr Verständnis für die Verbindung von KI und kreativen Prozessen. Sie entwickeln innovative Ansätze für die Gestaltung moderner Lernumgebungen unter Berücksichtigung von Diversität und Inklusion zu entwickeln.

Medien und informatische Bildung

Kinder brauchen digital organisierte Lehrpersonen

5 6 N Digitalität
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 3

Digitales Classroom-Management

  • Verwaltungssoftware zur Organisation des Schulalltags dem Schul- und Dienstrecht folgend
  • Plattformen zur digitalen Kommunikation mit Eltern
  • Office-Software zur Gestaltung des Unterrichts
  • Kollaborative Erstellung von Jahresplänen und Lernzielkontrollen (LZK) unter Nutzung digitaler Werkzeuge
  • Professionelle Dokumentengestaltung
  • Evaluierung und Feedback mit digitalen Tools
  • Integration digitaler Medien zur Förderung der Diversität

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die an Schulen gebräuchliche Verwaltungssoftware und können diese zur effizienten Organisation des Schulalltags dem Schul- und Dienstrecht folgend einsetzen.
  • kennen Plattformen zur digitalen Kommunikation und können diese für einen transparenten Austausch mit Kindern und Eltern nutzen.
  • sind vertraut mit Office-Software und können damit kollaborativ im Team Unterrichtsmaterialien erstellen.
  • können digitale Werkzeuge nutzen, um Jahrespläne und Lernzielkontrollen kollaborativ zu erstellen.
  • kennen die Prinzipien der professionellen Dokumentengestaltung und können diese für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien und Kommunikationsmitteln anwenden.
  • sind fähig, digitale Tools für Evaluierung und Feedback zu nutzen, um Lernfortschritte zu messen und Rückmeldungen effizient zu verarbeiten.
  • verstehen die Bedeutung digitaler Medien zur Förderung der Diversität und können diese im Unterricht gezielt einsetzen.

Die Integration digitaler Technologien in den Lehralltag transformiert das Klassenzimmer in einen dynamischen, vernetzten Raum, der Lehrpersonen und Schüler*innen gleichermaßen befähigt, sich den Herausforderungen und Chancen des 21. Jahrhunderts zu stellen. Spezialisierte Planungs- und Kommunikationsplattformen ermöglichen ein effizientes Classroom-Management, erleichtern den Informationsaustausch und fördern die kollaborative Arbeit. Durch die professionelle Nutzung digitaler Plattformen zur Kommunikation mit Eltern wird eine inklusive, interkulturelle, interreligiöse und sprachensensible Brücke zwischen Schule und Zuhause geschlagen.

Medien und informatische Bildung

Kinder entdecken außerschulische Lernorte

5 6 N Anthropozän
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 3

Weltwissen außerhalb der Schule erfahren

  • Vielfalt außerschulischer Lernorte
  • Chancen des außerschulischen Lernens
  • Vernetzung zwischen schulischem und außerschulischem Lernen
  • Virtuelle Lernorte in der digitalisierten Gesellschaft
  • Rechtliche Grundlagen im Zusammenhang mit dem Besuch außerschulischer Lernorte
  • Außerschulisches Lernen als Grundlage für lebensbegleitendes Lernen (reflexiver Habitus)
  • Exkursionen zu ausgewählten außerschulischen Lernorten

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • erlangen einen Überblick zur Vielfalt außerschulischer Lernorte.
  • erkennen die Chancen außerschulischer Lernorte für Primärerfahrungen und originäre Begegnungen.
  • können schulisches und außerschulisches Lernen methodisch verbinden und daraus Bildungsangebote entwickeln
  • nutzen virtuelle Lernorte zur Erweiterung der vorhandenen Ressourcen.
  • handeln rechtssicher im Zusammenhang mit dem Besuch außerschulischer Lernorte.
  • fördern lebensbegleitendes Lernen durch Vermittlung positiver Erfahrungen an außerschulischen Lernorten.
  • nehmen an einer Exkursion zu einem außerschulischen Lernort teil und entwerfen ein Lernszenario für eine Lernerfahrung an einem ausgewählten außerschulischen Lernort.

Der Besuch außerschulischer Lernorte ermöglicht die Erweiterung schulischer Lernerfahrungen. Für erfolgreiches außerschulisches Lernen ist eine kompetenzorientierte Planung, Durchführung und Nachbereitung notwendig. Neben der Wissensvermittlung fördert der Besuch außerschulischer Lernorte die Sozial- sowie Diversitätskompetenzen.

Sachunterricht

Kinder lernen Fachsprachen kennen

5 6 N Anthropozän
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 3

Alltagssprache, Bildungssprache, Fachsprache im Sachunterricht

  • Sprachensensibel unterrichten im Sachunterricht: Methodenvielfalt zur differenzierenden sprachlichen Unterstützung
  • Prinzipien des sprachensensiblen Unterrichts nach dem aktuellen Forschungsstand
  • Grundkenntnisse über die Prozesse kindlichen Erst- und Zweitspracherwerbs (DaE, DaZ, DaF, Englisch als Brückensprache)
  • Bewusstseinsbildung für verschiedene Sprachregister und Fehlertoleranz im (Fach-)Spracherwerb
  • Diagnostische Grundlagen zur Planung, Durchführung und Evaluation sprachensensiblen Sachunterrichts
  • Konzeptwissen um Inter- und Transkulturalität im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit
  • Didaktische Modelle für kooperative Lernformen, selbstgesteuertes Lernen, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Ziel durchgängiger Sprachbildung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen vielfältige Methoden zur differenzierenden sprachlichen Unterstützung im Sachunterricht
  • verfügen über Kenntnisse der Prinzipien sprachensensiblen Unterrichts
  • nutzen ihre Grundkenntnisse zum Erst- und Zweitspracherwerb für eine fehlertolerante und Herkunftssprachen respektierende Sprachkultur im Sachunterricht
  • können auf der Grundlage ihres Wissens über Sprachregister und im Bewusstsein ihrer sprachlichen Vorbildfunktion als Lehrkraft Kinder bei der Entwicklung von der Allgemein- zur Bildungs- und zur Fachsprache sprachensensibel begleiten
  • analysieren, beurteilen und gestalten Materialien für sprachensensiblen Sachunterricht auf der Grundlage geeigneter Verfahren der Sprachstandsfeststellung
  • vergleichen und diskutieren Konzepte der Inter- und Transkulturalität, um das sprachliche und kulturelle Potenzial ihrer Schüler*innen im Sachunterricht zu fördern
  • kennen didaktische Modelle und vielfältige Methoden zur sprachlernförderlichen Planung und Gestaltung von sprachensensiblem Sachunterricht

Sprache ist der Schlüssel zum Sachunterricht: Von der Alltagssprache gelangen Kinder in der Primarstufe zur Bildungssprache und zur Fachsprache. Im sprachensensiblen Sachunterricht werden Unterrichtsgespräche, Aufgabenstellungen und Texte so gestaltet und durch Sprachhilfen begleitet, dass alle Schüler*innen, unabhängig von ihrem sprachlichen, kulturellen oder sozialen Hintergrund, Sachwissen für sich entdecken und vertiefen können. Die Prinzipien sprachensensiblen Unterrichts und Basiskenntnisse zum Erst- und Zweitspracherwerb bilden die Grundlage für die methodisch vielfältige Gestaltung sprachensensibler Lernumgebungen.

Sachunterricht
Deutsch

Kinder sind kulturell vielfältig

5 7 N Anthropozän
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 4

Kulturen – Identitäten – Künste

  • Die Prozesse individueller und kollektiver Identitätsbildung in soziokulturellen Kontexten
  • Selbstreflexive Bewusstseinsbildung für das Eigene und das Andere in der Erfahrung von Fremdheit, Ausgrenzung, Diversität, Akzeptanz, Toleranz, Dialog
  • Wahrnehmung von Kunst und Kultur in der kulturellen Vielfalt ihrer Ausdrucksformen und Wirkungsweisen
  • Inter- und transkulturelle Konzepte und Methoden zur sprachensensiblen und geschlechtergerechten Unterstützung individueller Gestaltungs- und Wahrnehmungsfähigkeit in heterogenen Klassen und in der Elternarbeit
  • Didaktische Modelle für kooperative Lernformen, selbstgesteuertes Lernen, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Ziel kultureller und künstlerischer Identitätsbildung
  • Bewusstseinsbildung für das UNESCO-Welterbe und Kulturgüter in einer Welt für alle.

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Prozesse individueller und kollektiver Identitätsbildung in soziokulturellen Kontexten nach dem aktuellen Forschungsstand
  • sind in der Lage sich selbstreflexiv mit der eigenen kulturellen Identität und ihrer Verortung auseinanderzusetzen
  • können den Perspektivenwechsel basierend auf der Schulung ihrer ästhetischen Wahrnehmung von kultureller und künstlerischer Vielfalt zum Ausdruck bringen
  • können Konzepte der Inter- und Transkulturalität vergleichen und diskutieren, um Unterricht identitätsfördernd, sprachensensibel und geschlechtergerecht zu planen und zu gestalten
  • kennen verschiedene didaktische Modelle und Methoden, um die Wahrnehmung kultureller Vielfalt zu sensibilisieren und die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt zu ermöglichen
  • sind in der Lage ästhetische und künstlerische Erfahrungsräume zu öffnen, um Schüler*innen in ihren individuellen Identitätsbildungsprozessen zu unterstützen
  • kennen die UNESCO-Welterbekonvention und initiieren Lernprozesse zur Bewusstseinsbildung für Welterbe und Kulturgüterschutz
  • kennen die schul- und dienstrechtlichen Rahmenbedingungen zur Durchführung von Exkursionen an Welterbestätten.

Die kulturelle Vielfalt der Kinder spiegelt sich in den sinnlichen Zugängen zu ihrer Umwelt und individuellen Gestaltungsideen. Kulturelle Bildung im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit gelingt auf der Grundlage von fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Basiswissen. Ästhetische Wahrnehmungsprozesse und die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Mensch/Umwelt bzw. Natur/Kultur unterstützen bei der Identitätsbildung und Weltwahrnehmung. Die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, künstlerische Freiheit und Geschlechtergerechtigkeit u.a. sind Konzepte, die für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit in einer globalisierten Welt sensibilisieren.

Kunst und Gestaltung

Kinder sind der Natur auf der Spur

5 7 N Anthropozän
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 4

Forschend-entdeckendes Lernen in der Primarstufe

  • Forschend-entdeckendes Lernen im Freiland/an außerschulischen Lernorten: Exkursionen als Methode des naturwissenschaftlich-phänomenorientierten Unterrichts in der Primarstufe
  • Der Einfluss des Menschen auf die Natur in Hinblick auf Nutzung, Veränderung und Gestaltung von Natur- und Lebensräumen im Sinne der Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung; Gegenüberstellung naturwissenschaftlicher Konzepte mit Alltagsvorstellungen der Kinder
  • Analyse grundlegender Zusammenhänge in ausgewählten natürlichen und gestalteten Lebensräumen anhand von Fachliteratur und deren Einbezug im naturwissenschaftlichen Sachunterricht als Fundament theoriegeleiteter Lernangebote
  • Planung und Durchführung von Versuchen und Experimenten im Kontext einer Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Besonderheiten der didaktisch-methodischen Gestaltung des naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Primarstufe unter Einbeziehung der sozialen Kompetenzen, Diversitätskompetenz und Genderkompetenz (insbesondere zur Gleichstellung der Geschlechter)
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem naturwissenschaftlichem Unterricht und Englischunterricht (CLIL)

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können einen naturwissenschaftlich-phänomenorientierten Primarstufenunterricht mittels Exkursionen und Lehrausgängen konzipieren
  • sind in der Lage, einen verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit der Natur im Sinne der Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung in Unterrichtskonzepte zu integrieren, und können dabei naturwissenschaftliche Konzepte Alltagsvorstellungen der Kinder gegenüberstellen
  • können Zusammenhänge unterschiedlicher Lebensräume analysieren und Forschungsergebnisse hinsichtlich der Bedingungen von theoriegeleiteten Lernangeboten für den naturwissenschaftlichen Unterricht berücksichtigen
  • sind in der Lage, ökologische, phänomenspezifische Fragestellungen didaktisch und in Verbindung mit den pädagogisch-praktischen Studien zu erarbeiten
  • können Experimente und Versuche im Kontext einer Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung für die gemeinsame Umsetzung mit Schülerinnen und Schülern in der Primarstufe planen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um naturwissenschaftliches sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten, und können kindgerechte Anleitungen geben, um Beobachtungen und Experimente durchzuführen, Entwicklungsvorgänge zu verstehen und Erkenntnisse zu gewinnen.

Schüler*innen das Erleben bedeutsamer Naturphänomene näher zu bringen und sie dahingehend zu unterstützen, naturwissenschaftliches Denken zu entwickeln, gelingt durch eine Didaktik, die das forschend-entdeckende Lernen betont. Die Lehrveranstaltung stellt das Lernen an Primärerfahrungsorten in den Mittelpunkt und vermittelt auf dem Vorwissen der Studierenden basierende aufbauende didaktische Prinzipien und Methoden, die Schüler/innen der Primarstufe zum Vermuten, Hinterfragen, Reflektieren, Argumentieren und Schlussfolgern anhand von Beispielen aus der lebensnahen Umgebung anregen sollen.

Sachunterricht
Kinder bauen Brücken 5 7 N Anthropozän
  • Englisch
  • Entrepreneurship Education
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 4

Natur und Technik im Anthropozän

  • Vertiefung des Grundlagenwissens zu den Bereichen Biologie, Chemie und Physik in Auseinandersetzung mit Fachliteratur
  • Planung fächerübergreifender Unterrichtsprojekte zu Bauen und Konstruieren unter dem Aspekt der ökologischen Ethik (Umweltethik); Problemlösungsprozesse und Entwicklung von Alternativen
  • Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt sowie historische Perspektiven des naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts: bedeutsame naturwissenschaftliche Erfindungen und ihre Erfinder/innen
  • Einsichten in unterschiedliche Lebens- und Berufswelten sowie Entwicklung technisch-handwerklicher Berufe im geschlechterspezifischen Kontext unter Einbezug von deutsch- und englischsprachiger Literatur und digitale Spiele als Ausgangsmaterial für den Unterricht sowie Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können ihr fachliches und fachdidaktisches Wissen in den Naturwissenschaften erläutern
  • können zielgerichtet fächerübergreifende Unterrichtsprojekte zum Themenfeld Bauen und Konstruieren im Kontext des Anthropozäns planen und reflektieren
  • sind in der Lage, über technische Errungenschaften und Erfindungen in ihrem historischen, politischen, ökologischen und ökonomischen Zusammenhang kritisch zu reflektieren
  • kennen ein Repertoire an altersadäquaten Büchern und Spielen, welche zur Sensibilisierung in Hinblick auf reflexive Geschlechterpädagogik und Diversitätskompetenz, die Bedeutung von Forschern/Forscherinnen und Erfindern/Erfinderinnen sowie Bildungs-, Berufs und Lebensorientierung beitragen
  • verfügen über Genderkompetenz (insbesondere zur Gleichstellung der Geschlechter) und können diese (im naturwissenschaftlichen Kontext) vermitteln
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um unterschiedliche Lebens- und Berufswelten sowie technisch-handwerkliche Berufe zu beschreiben und in kindgerechten Lernszenarien einzusetzen

Bauen und Konstruieren, die Erkundung der Naturwissenschaften sowie die Nutzung im Anthropozän sind die thematischen Schwerpunkte in dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden vertiefen ihr fachwissenschaftliches Wissen und ihre Kenntnisse im Bereich der didaktisch-methodischen Vermittlung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge in der Primarstufe. Darüber hinaus werden naturwissenschaftliche und historische Entwicklungen, die Auswirkungen der Globalisierung sowie die Bedeutung von Forscher*innen und Erfinder*innen im Sinne einer reflexiven Geschlechterpädagogik und Gleichstellung im Kontext der Berufs- und Lebensorientierung thematisiert.

Sachunterricht
Kinder erfassen Bewegung 5 7 N Bewegung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 4

Fachwissenschaftliche Perspektiven der Bewegungserziehung

  • Grundlagen sportmotorischer Entwicklungsprozesse
  • Sportmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Prinzipien des Trainings und deren Relevanz im Schulsport
  • Funktionale Bewegungsanalysen
  • Theorie des motorischen Lernens
  • Methodische Grundsätze in der Bewegungserziehung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, aufgrund trainingswissenschaftlicher und trainingsmethodischer Einsichten sportliche Entwicklungspotenziale zu fördern
  • können motorische Lernprozesse aus bewegungswissenschaftlichen Prinzipien ableiten
  • können den Bewegungs- und Sportunterricht methodisch reflektiert, in kurz- mittel- und langfristigen Entwicklungsebenen planen
  • analysieren sportliche Bewegungen analog und digital auch mithilfe Künstlicher Intelligenz
  • vernetzen Erkenntnisse unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Disziplinen
  • können Bewegungs- und Sportunterricht mehrperspektivisch und kompetenzorientiert gestalten

Vertiefung von Kenntnissen und Einsichten zu den Prinzipien von sportmotorischen Entwicklungsprozessen und den Bedingungen erfolgreichen Bewegungslernens auf der Basis des Verständnisses allgemeiner methodischer Grundsätze.

Bewegung und Sport
Kinder haben Freude am Lernen 5 7 N Diversität
  • Diversität/Inklusion
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4

Individualisierung und potenzialorientiertes Coaching

  • Individualität und Lernvoraussetzungen: Beobachtung von Lernen und Analyse von kognitiven Ausgangslagen und Aspekten der Wahrnehmung
  • Didaktische Vielfalt als Antwort auf verschiedene Ausgangslagen
  • Entwicklungspädagogik und Transition
  • Lehrperson als Lerncoach: Aufgaben und Rollenverständnis
  • Elemente des inklusiven Coaching: Dimensionen und Methoden
  • Begabungs- und Begabtenforschung: aktuelle Erkenntnisse
  • Begabungsfördernde Lernkultur

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, für die Anerkennung der Heterogenität einer Gruppe von Lernenden auf ein evidenzbasiertes Repertoire an Beobachtungs- und Analysekriterien zurückzugreifen
  • sind in der Lage, Beobachtungs- und Wahrnehmungsbereiche bildungs- und fachsprachlich zu benennen sowie zu diskutieren
  • können im Hinblick auf die Schuleingangsphase und den Anfangsunterricht erworbenes Wissen in exemplarischen Szenarien anwenden
  • können Entwicklungs- und Transitionsprozesse durch Auswahl und Bereitstellung von adäquaten Arbeitsmaterialien unterstützen
  • sind in der Lage, aus einem diversitätssensiblen Rollenverständnis als Lehrperson unterrichtlich inklusiv zu handeln
  • sind in der Lage, Dimensionen des Coaching zu thematisieren, zu reflektieren und in Lehr-Lern-Strategien zu berücksichtigen
  • können basierend auf Wissen zu Begabung und Begabungsförderung potentialorientierte Lernräume gestalten
  • können Konzepte der Lernbegleitung und -beratung von Lernprozessen sowohl für den individualisierten als auch für den gemeinsamen Unterricht einsetzen und adaptieren.

Zu den zentralen Dimensionen des Coaching gehört die perspektivenorientierte Analyse der Lernausgangslagen. Aus dieser werden volutionale und methodische Anknüpfungspunkte für das Lernen abgeleitet. In ihrer lösungsorientierten Funktion wird die Lehrperson zum Lerncoach mit entsprechenden beratenden und begleitenden Kompetenzen. Dieser potenzialorientierte Zugang wird durch Wissen über aktuelle Forschungsergebnisse zur Begabungs- und Begabtenforschung komplettiert.

Bildungswissenschaften

Kinder lernen an Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit

5 7 N Diversität
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Lehren und Lernen in einer mehrsprachigen Gesellschaft

  • Schulstandorte mit gelebter Mehrsprachigkeit: spezifische Herausforderungen und pädagogische Aufgabenstellungen
  • Handlungs- und Aufgabenfelder von Lehrpersonen in mehrsprachigen Settings
  • Didaktische Modelle für inklusive und sprachensensible Lehr- und Lernformen im mehrsprachigen Klassenzimmer
  • Strukturverständnis von Sprachen als Grundlage diversitätssensibler Begegnung: Vertiefung
  • Minderheitensprachen Europas und Österreichs und Perspektiven ihrer Förderung im Bildungssystem
  • Einsatz alternativer Kommunikations-, Sprach- und Schriftsysteme in der gemeinsamen Unterrichtsgestaltung
  • Sprachenporträts und Sprachenbiografien: Vertiefung
  • Bewusstseinsbildung für verschiedene Sprachregister und Kommunikationsformen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • vergleichen und diskutieren Modelle von Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit, um spezifische Herausforderungen und pädagogische Aufgabenstellungen zu ergründen
  • kennen Handlungs- und Aufgabenfelder von Lehrpersonen an Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit und analysieren diese im Hinblick auf ihre künftige Tätigkeit als Lehrkraft
  • vergleichen und diskutieren (auch digitale) Modelle für Lehr- und Lernformen in mehrsprachigen Klassenzimmern
  • kennen Sprachensteckbriefe, auch von Minderheitensprachen, und nutzen ihr daraus erworbenes Wissen über Verbreitung, Geschichte und Struktur einzelner Sprachen in Österreich, Europa und in der Welt für eine fehlertolerante und Herkunftssprachen respektierende Sprachkultur
  • gestalten Unterricht auf der Grundlage von Sprachenporträts
  • lesen Sprachenbiografien, um ihr pädagogisches Selbstverständnis als auch ihre diversitätssensible Einstellung zu vertiefen
  • kennen Methoden, um verschiedene Kommunikationsformen und alternative Sprach- und Schriftsysteme (z.B. Gebärdensprache) im Lehr-Lern-Geschehen einzusetzen
  • kennen die Unterschiede zwischen verschiedenen sprachlichen Registern von der Allgemein- bis zur Bildungs- und Fachsprache und sind sich ihrer sprachlichen Vorbildfunktion als Lehrkraft bewusst.

Die Sprache ist im Bildungswesen weniger denn je als eine einheitliche Sprache zu verstehen. An Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit begegnen einander Kinder, deren familiäre, kulturelle und religiöse Wurzeln sich grundlegend unterscheiden können. Ein wertschätzender und inklusiver Umgang mit Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt gelingt auf der Grundlage von fachwissenschaftlichem und fachsprachlichem Wissen sowie interkultureller, interreligiöser und sprachensensibler Kompetenz nach dem aktuellen Stand der Sprachlern- und -lehrforschung.

Deutsch
Kinder lernen vielfältig 5 7 N Haltung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 4

Vielperspektivität von Lehr-Lernkulturen

  • Leitideen und Überlegungen zu Bildung und Erziehung in Bezug zu Lehr-Lernkulturen
  • Ideengeschichte des Lernens und Lehrens sowie reformpädagogische Innovationen
  • Kompetenzorientierung (u.a. Ideengeschichte der Kompetenz, Aktivierung und Verarbeitungstiefe, Wissensvernetzung und Metakognition, lebensweltliche Anwendung, kriteriale Bezugsnormorientierung)
  • Vielperspektivität von Lehr-Lernkulturen (u.a. forschendes Lernen, genetisches Lernen, kooperatives Lernen, Lernen durch Variationen, philosophierendes Lernen, transformatives Lernen, Lernen durch Vignetten; Mathetik und Lernseitigkeit)
  • Merkmale guten Unterrichts in Bezug zur Kompetenzorientierung und zu Lehr-Lernkulturen
  • Taxonomien des Lernens
  • Pädagogische Diagnostik als Lehre des Erkennens in Bezug zu unterschiedlichen Lehr-Lernkulturen
  • Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung
  • Forschungsethik in Bezug zu Lernen und Lehren

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • erkennen pädagogische Chancen und Herausforderungen im Kontext von Lehr-Lernkulturen
  • kennen relevante Konzepte der Kompetenzorientierung und des guten Unterrichts
  • sind in der Lage, aktiv unterschiedliche Angebote für Lernende im Unterricht als Ort unterschiedlicher Lehr-Lernkulturen zu erörtern und zu begründen
  • sind in der Lage, vielfältige Bedingungen des Lernens für die Entfaltung von Lern- und Entwicklungspotenzialen zu analysieren und zu reflektieren
  • können unterschiedliche Situationen der beruflichen Praxis aus verschiedenen Perspektiven analysieren und reflektieren
  • sind in der Lage, förderliche Lehr-Lernkulturen aus Sicht der Schüler/innen zu erörtern
  • können neue Formen von Lehr-Lernkulturen zur Entwicklung der eigenen pädagogischen Praxis erörtern
  • können die Gestaltung von Lernumgebungen beschreiben, in denen Kinder ihre Stärken bewusst erleben und sich entwickeln können
  • können kritisch und emanzipativ divergente Modelle und Theorien des Lernens mit Bezug zur Entwicklungspädagogik reflektieren
  • können zu Modellen und Theorien recherchieren und das erworbene Wissen systematisieren, vergleichen und in schriftlichen Arbeiten entweder reflexiv in Beziehung setzen zu eigenen Praxisbeobachtungen (aktueller persönlicher Lehrerhabitus) und/oder zu persönlichen Erfahrungen (persönlicher Herkunfts- und Schülerhabitus) und/oder zur Entwicklungspädagogik.

Um Lernen gestalten zu können, sind unterschiedliche Lehr-Lernkulturen und ein an Kompetenzen orientiertes Lernen erforderlich: Das Erkennen, Unterscheiden und Beurteilen von Lehr-Lernkulturen sowie von Merkmalen des guten Unterrichts ermöglicht Studierenden eine Vielperspektivität auf das Lernen zu entwickeln, um pädagogischen Herausforderungen und Bedürfnissen professionell, innovativ und kreativ begegnen zu können.

Bildungswissenschaften

Kinder entdecken die Vielfalt der Schriftwelten

5 7 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 4

Lese- und Literaturdidaktik unter Bezugnahme auf DaZ

  • Grundlagen der Literaturwissenschaft (Literaturbegriff, Literatur im historischen Wandel, Literatur und Medien)
  • Kompetenzbereiche des Lesens und systematische Lesedidaktik (von der Lesemotivation über Lesefertigkeit und Lesestrategien bis zum Leseverständnis)
  • Fachwissenschaftliche Kenntnisse und fachdidaktische Konzepte für die differenzierte, geschlechtergerechte Lese- und Literaturdidaktik in der Erst- und Zweitsprache Deutsch
  • Zielgruppenadäquate (literarische) Lesetexte/Lehrwerke/Materialien für den Unterricht
  • Lesestrategien und ihre Vermittlung im Umgang mit literarischen sowie Sach- und Gebrauchstexten, speziell auch von multimodalen und nicht-linearen Texten und deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
  • Standardisierte förderdiagnostische Verfahren für Sprach- und Lesescreenings
  • Lese- und sprachfördernde Lernumgebungen und kreativer Umgang mit aktueller Kinder- und Jugendliteratur im (inter-)kulturellen Kontext
  • Auseinandersetzung mit Literacy-Konzepten im Kontext heterogener Gruppen und DaZ
  • Verknüpfung von Lesen und entwicklungsadäquatem Schreiben im Zusammenwirken von analogen und digitalen Medien

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen grundlegende Eigenschaften von Literatur und sind in der Lage, die historische Wandelbarkeit von Literatur und Medien zu vermitteln
  • kennen Prozessebenen und Kompetenzbereiche des Lesens und deren Zusammenwirken und können im Unterricht differenziert darauf eingehen
  • können fachdidaktische Konzepte der Leseförderung in der Erst- und Zweitsprache Deutsch umsetzen und geschlechtergerechte, individualisierte und differenzierte Lernarrangements gestalten
  • sind in der Lage, literarische Texte, Unterrichtsmaterialien und Lehrwerke für den Lese-/Literaturunterricht auszuwählen, zu analysieren, zu bewerten und zielgruppen- und lernzielorientiert einzusetzen
  • können fächerübergreifende Lesestrategien zur Informationsentnahme im Umgang mit literarischen und Sach- und Gebrauchstexten, speziell auch von multimodalen und nicht-linearen Texten, unterstützend vermitteln
  • kennen verschiedene standardisierte förderdiagnostische Verfahren für Sprach- und Lesescreenings
  • kennen diagnosegeleitete Förderkonzepte und -pläne auf Grundlage aktueller Forschung
  • können lesefördernde Lernumgebungen und Ideen zum kreativen Umgang mit aktueller Kinder- und Jugendliteratur im (inter)kulturellen Kontext entwickeln und speziell den Wortschatz der Kinder fördern
  • sind in der Lage, sich mit dem Literacy-Konzept und der literarischen Sozialisation von Kindern auseinanderzusetzen und vor dem Hintergrund der Heterogenität und DaZ im Unterricht darauf einzugehen
  • können auf analoge und digitale Medien gestützte Lehr- und Lernprozesse sowie lern- und fächerübergreifende Projekte fachdidaktisch planen, (auch unter Einbeziehung der multimedialen Schulbibliothek) begleiten und evaluieren.

Die Lese- und Literaturdidaktik baut auf fachwissenschaftlichen Kenntnissen der Literaturwissenschaft und fachdidaktischen Konzepten auch im Kontext von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) auf. Sinnerfassendes Lesen von analogen und digitalen Medien sowie der Einsatz von Kinder- und Jugendliteratur stehen im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Dabei finden individuelle Lernausgangslagen, verschiedene Textsorten und zielgruppenadäquate Lernumgebungen und Materialien besondere Berücksichtigung. 

Deutsch
Kinder treten mit der Welt in Dialog 5 7 N Kulturtechniken
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4 Ermöglichungsräume für die (fach)didaktische Entwicklung von Lehr-Lern-Szenarien
  • Forschungsbasierte Analyse von publizierten Lehr-Lern-Szenarien zu Verfahren des sprachensensiblen Unterrichts und zu CLIL
  • Analyse mathematischer Aufgaben
  • Auseinandersetzung mit Lehr-Lern-Szenarien im Unterricht anderer Fächer (Sachkunde, kreative Fächer, Sport, digitale Bildung)
  • Eigenständige, lehrplanbezogene Konzeption von diversitätssensiblen Lehr-Lern-Szenarien in einem der oben genannten Kontexte bzw. kontextübergreifend mit Fokus auf Lerngelegenheiten
  • Dokumentation der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien unter Berücksichtigung bildungs- und fachsprachlicher, fachdidaktischer sowie fachinhaltlicher Kriterien
  • Evaluierungskriterien und Evaluierung der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien im Hinblick auf Barrierefreiheit und Bildungsziele
  • Gemeinsame Weiterentwicklung der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien mit Peers und ggf. Fachdidaktikerinnen und -didaktikern

Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, analytisches Wissen zu publizierten, kontextualisierten Lehr-Lern-Szenarien für den sprachensensiblen Unterricht und für CLIL zu erwerben
  • können mathematische Aufgabenstellungen im Hinblick auf die individuellen Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler analysieren und weiterentwickeln
  • sind in der Lage, eine fächerverbindende Anwendung mathematischer Verfahren in Sachkunde, den kreativen Fächern, Sport und digitaler Bildung zu planen
  • sind in der Lage, eigenständige, lehrplanbezogene analoge und digitale Lehr-Lern-Szenarien zu konzipieren
  • können Lerngelegenheiten schaffen, welche die Berücksichtigung individueller Schülerbedürfnisse und -bedarfe beinhalten
  • kennen bildungs- und fachsprachliche, fachdidaktische, diversitätssensible und fachinhaltliche Kriterien für die Dokumentation von Lehr-Lern-Szenarien
  • können diese Kriterien bei selbst entwickelten Szenarien anwenden
  • kennen Kriterien zur Evaluierung von Lehr-Lern-Szenarien mit Berücksichtigung des Aspekts der Barrierefreiheit und schulischer Bildungsziele und können diese bei selbst entwickelten Szenarien anwenden
  • sind in der Lage, eine Weiterentwicklung ihrer Lehr-Lern-Szenarien im Dialog mit Peers und Fachdidaktikerinnen und -didaktikern anzustreben
  • sind in der Lage, dieses Feedback optimierend in der Vorbereitung von Unterricht einzusetzen.

Im Sinne des Theorie-Praxis-Nexus entwickeln und erproben Studierende diversitätssensible Lehr-Lern-Szenarien unter Bezugnahme auf ihr fachdidaktisches Wissen. Dies geschieht in didaktischen Erprobungsräumen, in denen die Studierenden das im Lauf des Studiums erworbene (fach)didaktische Wissen für offene und gemeinsame Szenarien anwenden, diskutieren und reflektieren können. Projektorientiertes Arbeiten und Universal Design for Learning erfahren hierbei besondere Beachtung.

Bildungswissenschaften

Kinder sind mehrsprachig und vielfältig begabt

5 7 N Kulturtechniken
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Sprachenbewusst unterrichten

  • Alltagssprache, Bildungssprache, Fachsprache: Vertiefung
  • Methodenvielfalt zur individualisierten sprachlichen Unterstützung in allen Lernbereichen
  • Planung und Gestaltung eines sprachensensiblen Unterrichts in Mathematik und im Sachunterricht sowie in Musik, Kunst und Gestaltung, Technik und Design
  • Interkomprehension und metakognitive Strategien zur Förderung des Sprachenbewusstseins in den MINT-Fächern und in den kreativen Fächern
  • Didaktisch-methodische Konzepte für handlungsorientierten Fremdsprachenunterricht Englisch
  • Kreative Aspekte in der Förderung sprachlicher Begabungen und Potenziale

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • vertiefen ihre Kenntnisse über die Vielfalt der Sprachregister (Alltagssprache, Bildungssprache und Fachsprache)
  • kennen vielfältige Methoden zur individualisierten sprachlichen Unterstützung sowohl in der Unterrichtssprache als auch in der lebenden Fremdsprache Englisch in interdisziplinären Kontexten
  • können Unterrichtssequenzen im Hinblick auf ihr unterrichtpraktisches Tätigsein analysieren
  • kennen didaktische Modelle zur Gestaltung eines sprachensensiblen, inklusiven, interkulturellen, interreligiösen Unterrichts in Mathematik und im Sachunterricht, in Musik, Kunst und Gestaltung, Technik und Design, auch in der lebenden Fremdsprache Englisch
  • können diese Erkenntnisse im Hinblick auf die selbsttätige Planung und Durchführung von Unterrichtseinheiten nutzen
  • kennen Methoden der Interkomprehensionsdidaktik und reflektieren diese im interdisziplinären Kontext
  • können ihr Grundwissen in der Begabungs- und Begabtenförderung sowie in der Kreativitätsforschung für die Prozesse der sprachlichen Entwicklung nutzen
  • sind in der Lage, Ergebnisse aus der Begabungs- und Begabtenforschung sowie aus der Kreativitätsforschung zu reflektieren

Die Studierenden bauen ihre Kenntnisse über die Vielfalt der Sprachregister und die Schlüsselfunktion von Sprache in Bildungsprozessen weiter aus und können fachliche Lerninhalte in verschiedenen Unterrichtsfächern sprachenbewusst und sprachensensibel vermitteln. Sie erweitern ihr Repertoire methodisch-didaktischer Konzepte für den Auf- und Ausbau von Bildungssprache sowie Fachsprachen und der lebenden Fremdsprache Englisch als Fach sowie in seiner inhaltsintegrativen Form. Dabei berücksichtigen sie die Förderung besonderer sprachlicher Begabungen ebenso wie kreative Lernformen.

Deutsch

Kinder erleben kulturelles Erbe

5 7 N Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 4

Begegnung mit vielfältigen kulturellen Ausdrucksformen

  • Überblick über die Vielfalt materiellen und immateriellen Kulturerbes
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Erscheinungsformen der zentralen Elemente von materiellem und immateriellem Kulturerbe
  • Wechselwirkung und Zusammenspiel kultureller Ausdrucksformen
  • Einbindung ausgewählter Beispiele in den Unterricht zur Bewusstseinsschaffung für die Bedeutung von Kulturerbe und kultureller Ausdrucksformen
  • Materielles und immaterielles Kulturerbe als Potenzial für die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Herausforderungen
  • Materielles und immaterielles Kulturerbe als Impulse für die Transformation und Integration in die eigene Lebenswelt
  • Ausgewählte außerschulische Lernorte, die im Kontext von materiellem und immateriellem Kulturerbe bedeutsam sind

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • haben einen Überblick über die Vielfalt an materiellem und immateriellem Kulturerbe
  • wissen um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Erscheinungsformen der zentralen Elemente von materiellem und immateriellem Kulturerbe
  • erkennen die Wechselwirkung und das Zusammenspiel kultureller Ausdrucksformen
  • können anhand ausgewählter Beispiele im Unterricht zur Bewusstseinsschaffung für die Bedeutung von Kulturerbe und kultureller Ausdrucksformen beitragen
  • erkennen und nützen materielles und immaterielles Kulturerbe als Potenzial für die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Herausforderungen
  • setzen materielles und immaterielles Kulturerbe als Impulse für die Transformation und Integration in die eigene Lebenswelt ein
  • können ausgewählte außerschulische Lernorte, die im Kontext von materiellem und immateriellem Kulturerbe bedeutsam sind, für ihren Unterricht nützen

Bewusstseinsschaffung für die Notwendigkeit des Schutzes, der Erhaltung und der Förderung des materiellen und immateriellen Kulturerbes. Begegnung und Auseinandersetzung mit materiellem und immateriellem Kulturerbe als vielfältige Möglichkeiten der Begegnung in Unterrichtsvorhaben. Kenntnisse, dass zum immateriellen Kulturerbe mündliche Traditionen, darstellende Künste wie Musik, Tanz, Theater, überlieferte soziale Traditionen wie Rituale, Feste und Vorstellungen von Welt gehören und dass materielles Kulturerbe handwerkliche und künstlerische Artefakte, Naturstätten, Bauwerke, Architekturdenkmäler und -ensembles, Museums- und Bibliotheksbestände umfasst.

Deutsch
Sachunterricht
Kunst und Gestaltung
Musikerziehung
Kinder stellen sich dar 5 7 N Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 4 Künstlerische Darstellungsweisen entdecken, erproben und didaktisch umsetzen
  • Formen der Selbstdarstellung auf dem Hintergrund von ästhetisch-künstlerischen Selbstkonzepten
  • Ästhetische Wahrnehmung und Erfahrung als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel in der Selbstdarstellung
  • Geplantes und spontanes Handeln in fiktiven und nachgestellten Situationen
  • Performative Lernformen und szenische Interpretation im Kontext von Musik, Tanz, Literatur, Bilder, Objekte und anderem mehr
  • Analyse und Reflexion von Körper-, Wort-, Bild- und Musiksprachen
  • Begleitende Prozesse in der Gesprächsführung und Teamentwicklung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Gestaltungs- und Ausdrucksmittel einsetzen, ausgehend vom eigenen Körper
  • setzen sich mit eigenen Stärken und Schwächen auseinander als Ausgangspunkt für transformatives Lernen
  • können Inhalte und Methoden im Kontext von Musik, Tanz, Literatur, Bilder, Objekte und anderem mehr zur Erweiterung und Vertiefung der Ausdrucksfähigkeiten einsetzen
  • sind in der Lage, Spiel und Experiment als Impulse zur Auseinandersetzung mit persönlichen und sozialen Konflikten einzusetzen und sprachensensibel anzuleiten und Prozesse der Persönlichkeitsentwicklung durch künstlerische Gestaltungsprozesse zu begleiten
  • reflektieren überfachliche Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz, insbesondere Kooperations- und Kommunikationskompetenz.

Auf der Grundlage eigener ästhetisch-künstlerischer Selbstkonzepte wird mittels vielschichtiger Ausdrucksmöglichkeiten eine Vielzahl performativer Lernformen erprobt. Schulnahe Lebenssituationen mit Blick auf die Spezifika unserer modernen Lebenswelt werden dabei nach- und dargestellt und thematisiert. Im Spannungsfeld von Improvisationen und Geplantem dienen Musik, Tanz, Literatur, Bilder, Objekte und anderes mehr nicht nur als Impulse, sondern sind integrativer Bestandteil dieser ästhetisch-künstlerischen Prozesse.

Kunst und Gestaltung

Kinder finden kompetente Gesprächspartner*innen

5 7 N Sozialer Friede
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4 Begleitung von Lern- und Bildungsprozessen durch Dialog und Beratung
  • Schülergespräche zu Lernprozessen
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung im pädagogischen Kontext
  • Individuelle, potenzialorientierte Lebens- und Bildungsentwürfe für Schüler*innen
  • Förderliche Feedbackkultur Lehrender und Lernender
  • Elternzusammenarbeit mit besonderer Berücksichtigung transkultureller, migrationsbiografischer und sozioökonomischer Aspekte
  • Begleitung von Transitionsprozessen
  • Kollegiale Beratung; Kooperationsprozesse und Co-Teaching

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Schülergespräche vorzubereiten und leitfragengestützt effizient und wertschätzend zu führen
  • können die Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung erkennen und reflektieren diese in Lerngemeinschaften
  • können individuelle Potenziale von Lernenden analysieren und im Dialog Lebens- und Bildungsberatung anbieten
  • können qualifiziertes, empathisches Feedback geben und ebenso die Rolle des Zuhörers einnehmen
  • sind in der Lage, durch lösungsorientierte Elterngespräche zu einer positiven Entwicklung bei Lernschwierigkeiten und Underachievement sowie bei Transitionsprozessen beizutragen
  • zeigen eine aktiv-kooperierende Grundhaltung gegenüber Kolleginnen und Kollegen und sind in der Lage, diese bei der Förderung von Lernenden kompetent zu unterstützen, auch in Form von längerfristiger (Lern-)Begleitung und Co-Teaching.

Konstruktive Gespräche stellen einen bedeutsamen, sinnstiftenden Teil schulischer Bildungsarbeit dar. Sie erfolgen auf einer wertschätzenden, den Hintergrund der Gesprächspartner/innen berücksichtigenden Weise und haben eine kooperative und lösungsorientierte Ausrichtung. Dadurch wird das Ziel angestrebt, Unterricht und Bildungswege erfolgreich zu gestalten.

Bildungswissenschaften

Kindern Schule erlebbar machen I

5 7 J Haltung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 4

Schulische Erfahrungsräume erweitern I

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt auf die Fähigkeit der Studierenden ab, ein Projekt im Kontext spezieller Herausforderungen und gegebenenfalls an einem externen Durchführungsort eigenständig planen, durchführen und präsentieren zu können. Dabei stehen unterschiedliche thematische Angebote zur Wahl, die variieren können.

Lebende Fremdsprache
Sachunterricht
Bewegung und Sport
Kunst und Gestaltung
Design und Technik / Werken
Musikerziehung

Kindern Schule erlebbar machen II

5 7 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 4

Schulische Erfahrungsräume erweitern II

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, Studierenden im musischen und/oder künstlerisch-ästhetischen Handlungsfeld Vertiefungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Dabei können z.B. Projektkonzeptionen, das Singen und Musizieren in Gemeinschaft, Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunstrezeption und künstlerisch-ästhetische Bildung im Vordergrund stehen (je nach Angebot).

Lebende Fremdsprache
Sachunterricht
Bewegung und Sport
Kunst und Gestaltung
Design und Technik / Werken
Musikerziehung

Kinder begegnen psychosozial kompetenten Lehrpersonen

5 7 J Haltung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Schwerpunkt 4

Psychosoziale Kompetenzen für Lehrpersonen im Horizont von Diversität

  • Sensibilisierung für Kinder und Jugendliche, die auch herausfordernde Situationen erfahren, in welchen außerordentliche psychische Belastungen mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf entstehen
  • Vermittlung methodischen Wissens als Grundlage für die Unterscheidung von Herausforderungen, Belastungen und Krisen
  • Erarbeitung der Basis für psychische Erste Hilfe und Psychohygiene
  • Entwicklung von Fähigkeiten für die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Erarbeitung der Grundlagen der (Selbst-)Reflexion und (Selbst-)Prospektion sowie ein Verständnis von Empathie
  • Entwicklung und Anwendung von Interventionsmöglichkeiten und Impulsen auf Basis von Kontakt-, Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten
  • Differenzierung von Aspekten und Formen der Psychohygiene sowie Kontextualisierung mit Herausforderungen, Belastungen und Krisen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können grundlegende Bewältigungsstrategien und Krisensituationen unterscheiden und beurteilen, ob ein weiterer Begleitungs-, Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungsbedarf besteht
  • können Kommunikations- und Interaktionsprozesse basierend auf eigenen Resonanzen gestalten und Kinder und Jugendliche unterstützen
  • können grundlegende Kriseninterventionsstrategien anwenden und bei Bedarf weitere psychosoziale Dienstleister*innen involvieren
  • können Selbstwertschätzung als Basis für Reflexion- und Selbstreflexion erkennen und Wege zur Entwicklung identifizieren
  • können Herausforderungen, Belastungen und Krisen im Kontext des eigenen Handelns durch aktives Einbringen in Ihre Begleitungs- und Beratungsrolle reflektieren
  • können grundlegende Kontakt-, Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten anwenden
  • können Empathie und Offenheit als psychosoziale Basisphänomene verstehen, differenzieren und anwenden
  • können erworbene wissenschaftlich fundierte, aktuelle Kenntnisse von Begriffen und Theorien als Basis für professionelles Verständnis und professionelle Reflexion im Bereich psychosozialer Kompetenzen überfachlich anwenden
  • nehmen durch den Erwerb und Zugewinn psychosozialer Kompetenzen eigenes Handeln bewusst wahr und ziehen daraus handlungsverändernde Schlüsse für die Möglichkeiten und Chancen ihrer Rollen
  • können bewusst auf die Kommunikations- und Interaktionsgestaltung achten

Die Lehrveranstaltung zielt auf die psychosozialen Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen ab. Als zentrale Konzepte werden Kommunikations- und Interaktionsgestaltung, Grundlagen der Krisenintervention, Gewaltprävention und auch die mündliche Begleitung und/oder die schriftbasierte Onlineberatung für das Mentoring von Peer-to-Peer Berater*innen vermittelt.

Bildungswissenschaften

Kinder erleben emotionale, prosoziale und soziale Unterstützung

5 7 J Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Schwerpunkt 4

Grundlagen emotionaler, prosozialer und sozialer Entwicklung

  • Interdisziplinäre (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Soziologie) Vertiefung aktueller Erkenntnisse zum Fachbereich emotionale und soziale Entwicklung
  • Auswahl medizinischer / psychiatrischer / psychologischer Störungs- und Krankheitsbilder, die im schulischen Alltag häufig anzutreffen sind (Autismus, ADHS, Lernstörungen, Störungen des Sozialverhaltens, ...)
  • Bindung, Bindungsfähigkeit, Bindungsstörung als Grundlage sozialen und prosozialen Verhaltens und Handelns
  • Belastungsfaktoren wie Trauma, Krisen, Störungen emotionalen, prosozialen und sozialen Verhaltens und Handelns

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Erkenntnisse aus der vertieften interdisziplinären Auseinandersetzung (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Kommunikationswissenschaft, Soziologie) in der pädagogischen Praxis anwenden.
  • sind in der Lage, beobachtete Handlungs- und Verhaltensweisen bei sich sowie aus der eigenen und berichteten Praxis zu analysieren.
  • sind in der Lage, Bindungsfähigkeit und gegebenenfalls Bindungsstörung/-muster als Grundlage auffälligen Handelns und Verhaltens zu identifizieren.
  • können erworbenes Wissen und Verständnis um seelische und leibliche Verletzungen, Reaktionen, Handlungs- und Verhaltensweisen von betroffenen Personen abrufen und unterstützende Maßnahmen ergreifen sowie Maßnahmen adäquat einleiten

Die Lebensumstände von Kindern stellen häufig große Belastungen dar, die sich in schwierigen Verhaltensweisen äußern. Fragen zur Förderung der emotionalen, prosozialen und sozialen Entwicklung bieten die Möglichkeit, problematische Handlungs- und Verhaltensweisen zu überwinden und förderliche Fähigkeiten zu stärken. Aktuelle Konzepte der Pädagogik der Diversität bieten eine breite Palette an Unterstützung und Hilfe für das gesamte Lebensumfeld von Kindern.

Bildungswissenschaften

Kinder begegnen Sprachen in ihrer Vielfalt

5 7 N Diversität
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Sprachlernerfahrungen im Lernfeld DaZ

  • Mehrsprachigkeit als charakteristisches Merkmal von globalisierten, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaften
  • Konzepte von Inter- und Transkulturalität
  • Erwerb von Grundkenntnissen einer weiteren, für den Lehrberuf relevanten Herkunftssprache sowie Fähigkeit zur kontrastierenden linguistischen Analyse von Deutsch und dieser Sprache
  • Kenntnisse über kulturell geprägte Regeln, Normen, Wertehaltungen und Symbole
  • Einbeziehung der „Kontrastsprachen“ von Schüler*innen für eine selbstreflexive Bewusstseinsbildung durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Bildungsbiografie und den Lerner*innenbiografien
  • Interkulturelle Kompetenzen stärken und für (inter-)kulturelle Identitäten sensibilisieren durch mehrsprachige Kinderliteratur
  • Planung und Gestaltung von Unterricht unter Einbeziehung der Erstsprachen der Schüler*innen
  • Hinführung zur Sprachbetrachtung und zum Sprachenvergleich auf mehreren linguistischen Ebenen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Bedeutung und den Wert von Mehrsprachigkeit in globalisierten, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaften auf der Grundlage von Sprachensteckbriefen.
  • erweitern ihr Repertoire an didaktischen Methoden sowie Lehr- und Lernstrategien für den mehrsprachigen Unterricht.
  • setzen sich auf der Grundlage von Konzepten von Inter-/Transkulturalität mit der gesellschaftlichen und sprachlichen Vielfalt und vielfältigen Lebensrealitäten auseinander.
  • erwerben Grundkenntnisse einer weiteren, für den Lehrberuf relevanten Herkunftssprache sowie Fähigkeiten zur kontrastierenden linguistischen Analyse von Deutsch und dieser Sprache.
  • vertiefen ihre Grundkenntnisse im Hinblick auf Mehrsprachigkeit, Zweitspracherwerb und interkulturelle Pädagogik unter Einbeziehung aktueller Ergebnisse aus der Sprachlern- und lehrforschung.
  • setzen sich mit den eigenen Sprachlernerfahrungen auseinander.
  • können Unterricht unter Einbeziehung der Erstsprachen der Schüler*innen und mehrsprachiger Kinderliteratur planen, gestalten und reflektieren.

Im sprachlich heterogenen Klassenzimmer begegnen sich Kinder vielfältiger Kulturen. Durch Reflexion der eigenen Lernprozesse und Einblicke in die Methoden des Spracherwerbs können sich angehende Lehrer*innen auf die Herausforderungen einer globalisierten, vielfältigen und inklusiven Bildungswelt vorbereiten und dabei lernen, Kinder in ihrer Bildungsbiografie zu begleiten. Die Grundzüge der „Kontrastsprachen“ der Schüler*innen werden vermittelt, während Diversitätskompetenz in inklusiven, interkulturellen und sprachensensiblen Kontexten gefördert wird. Unter Berücksichtigung der Erstsprachen der Schüler*innen und Einbeziehung mehrsprachiger Kinderliteratur werden Unterrichtssequenzen geplant und reflektiert.

Deutsch

Kinder bewegen sich in einer vernetzten Welt

5 7 N Bewegung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 4

Vertiefende Aspekte der Bewegungs- und Sportdidaktik

  • Aktuelle Themen und Orientierungen der Bewegungs- und Sportdidaktik
  • Anwendungsbereiche und didaktische Modelle für den Einsatz digitaler Medien und Technologien im Fach Bewegung und Sport
  • Digitale, mediale und informatische Bildung im Fach Bewegung und Sport
  • Werte im Sport (z.B. Fairness, Respekt, Solidarität) und deren Vermittlung im Bewegungs- und Sportunterricht
  • Schulentwicklung in den Bereichen Bewegung, Sport und Gesundheit
  • Außerschulische Kooperationen und Bewegungs- und Sportangebote
  • Partizipative Gestaltung von bewegungs- und sportbezogenen Projekten und Veranstaltungen
  • Relevante rechtliche und schulorganisatorische Grundlagen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • erwerben vertiefte Kenntnisse zu bewegungs- und sportdidaktischen Ansätzen und Konzepten
  • können digitale und soziale Phänomene in den Bereichen Bewegung, Sport und Gesundheit verorten und reflektieren
  • kennen Einsatzmöglichkeiten von digitalen Medien und Technologien im Fach Bewegung und Sport sowie diesbezügliche Chancen, Herausforderungen und Grenzen
  • sind in der Lage, demokratische Werte im Bewegungs- und Sportunterricht altersgemäß zu vermitteln
  • können in bewegungs- und sportbezogenen Projekten fächerübergreifende Lernprozesse initiieren
  • kennen Ansätze und Möglichkeiten bewegungs- und sportbezogener Schulentwicklung
  • können das außerschulische Bewegungs- und Sportangebot im Umfeld von Schulen identifizieren und mit entsprechenden Organisationen und Vereinen qualitätsvoll zusammenarbeiten
  • sind in der Lage, bewegungs- und sportbezogene Projekte und Veranstaltungen in der Primarstufe unter Berücksichtigung der rechtlichen und schulorganisatorischen Rahmenbedingungen partizipativ und nachhaltig zu gestalten.

Die Vertiefung aktueller Fragestellungen der Bewegungs- und Sportdidaktik steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Themen wie digitale und demokratische Bildung im Bewegungs- und Sportunterricht werden dabei ebenso behandelt wie bewegungs- und sportbezogene Schulentwicklung und externe Kooperationsmöglichkeiten im Fach.

Bewegung und Sport

Kinder profitieren von bewegungsorientierten Bildungsangeboten für Lehrer*innen

5 7 N Bewegung
  • Bildung und Wissenschaft
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 4

Bildungsangebote für die Unterrichtspraxis nutzen

  • Einsichten in bewegungsorientierte Bildungsangebote
  • Differenzierende Auseinandersetzung mit Fort- und Weiterbildungsangeboten
  • Handlungspraktische Möglichkeitsräume für den Unterricht entdecken
  • Pädagogische Umsetzungsstrategien entwickeln
  • Reflexionsprozesse hinsichtlich bildungsangebotsbegleitender professioneller Entwicklungen einleiten
  • Zirkuläre Prozesse in eigenen Lehr-Lernkontexten

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • erfahren Einsichten in bewegungsorientierte Bildungsangebote
  • setzen sich mit bewegungsorientierten Bildungsangeboten differenzierend auseinander
  • entdecken handlungspraktische Möglichkeitsräume für ihre unterrichtlichen Handlungsfelder
  • entwickeln pädagogische Umsetzungsstrategien
  • reflektieren ihre bildungsangebotsbegleitenden professionellen Entwicklungen
  • erkennen zirkuläre Prozesse in je eigenen Lehr-Lernkontexten

Bildungsangebote aus den Organisationsfeldern Fort- und Weiterbildung begleiten Professionalisierungsprozesse von Pädagog*innen in bewegungsorientierten Kontexten. Ausgewählte Angebote werden kennen gelernt und können mit je eigenen professionellen Entwicklungsschritten in Verbindung gebracht werden. Darüber hinaus sollen handlungspraktische Umsetzungsstrategien erarbeitet, in spezifischen Settings erprobt und reflektiert werden.

Bewegung und Sport

Kinder denken informatisch

5 7 N Digitalität
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 4

Grundlagen des informatischen Denkens – Computational Thinking (CT)

  • Spielerisches Herangehen an Rätsel und einfache Problemstellungen
  • Einfache Handlungsanleitungen zur Problemlösung (Pseudocode)
  • Grundlegende Konzepte von Algorithmen: Sequenzen, Schleifen, und bedingte Anweisungen
  • Programmieren von Lösungen als digitale Artefakte
  • Begreifen von Informatik durch haptische Erfahrungen (Physical Computing)
  • Teilbereiche des informatischen Denkens: Problemzerlegung, Abstraktion, Mustererkennung, Verallgemeinerung, Evaluation, Algorithmen.
  • Grundlegende informatische Konzepte wie Algorithmen, Daten u.a.
  • Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen
  • Ideen für altersadäquate Umsetzungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Kinder anleiten, spielerisch Rätsel und einfache Probleme „offline“ zu lösen.
  • nutzen Pseudocode, um einfache Handlungsanleitungen für Lernroboter mit Kindern zu erstellen.
  • vermitteln grundlegende Konzepte von Algorithmen.
  • wenden blockbasierte Programmierplattformen zur Erstellung und Reflexion digitaler Artefakte mit Kindern an.
  • vermitteln haptische Erfahrungen zum Begreifen von Informatik mit Physical Computing.
  • wissen über die Teilbereiche informatischen Denkens und deren praktischen Einsatz mit Kindern Bescheid.
  • können informatische Konzepte kindgerecht und fächerübergreifend umsetzen.

Computational Thinking (CT) etabliert sich neben Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik. CT beschreibt die Kompetenz, Probleme zu identifizieren, sie kritisch zu durchleuchten und dann kreativ Lösungswege so zu erfassen, zu modellieren und formalisiert zu gestalten, dass sie mit Hilfe von digitalen Endgeräten abgearbeitet werden können (Algorithmisierung von Lösungen durch konstruktionistisches Handeln). Dabei werden die Grundprinzipien und Denkweisen der Informatik genutzt, um die digitalisierte Welt zu verstehen und sie damit gestalten zu können.

Medien und informatische Bildung

Kinder gestalten, kreieren und tüfteln digital

5 7 N Digitalität
  • Entrepreneurship Education
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 4

Making und Tinkering in der Schule

  • Kompetenzmodelle „Making in der Schule“ und „Think- Make- Improve“ als Grundlage aktueller Making- Konzepte an Schulen
  • Lehrplanbezüge „Technik und Design“, interdisziplinäre, fächerverbindende sowie fächerübergreifende Kompetenzen und Bezüge, Digitalität im Unterricht „Technik und Design“
  • Grundlegende technische Funktionsweisen von 3D Druckern, Lasercuttern und Schneideplotter, sowie informatische Grundprinzipien der Ansteuerung, Programme und Prozesse
  • Didaktisch relevante Programme (z.B.: CAD, Digitalisierung von Handzeichnungen, Simulation von Schaltungen)
  • Grundverständnis elektrischer Schaltungen und Verfahren zur Verarbeitung, sowie sicherheitsrelevante Aspekte in der schulpraktischen Umsetzung
  • Critical Making als Reflexionswerkzeug in einer globalisierten, digitalisierten, inklusiven, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaft
  • Ökonomische und ökologische Aspekte von Making – Herstellungsprozesse, Materialien und Produktionsverhältnisse

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • entwickeln ein tiefergehendes Verständnis für Making-Konzepte (interdisziplinär, handlungsorientiert, kompetenzorientiert).
  • verstehen Making und Tinkering als Mittel, Problemlösungskompetenzen kreativ zu steigern.
  • wissen, wie Making und Tinkering im Kontext bestehender Lehrpläne angewandt werden können.
  • bringen altersgerecht, mit kreativen Ansätzen und didaktisch fundiert einfache Aspekte von Making und Tinkering in den Unterricht ein.
  • kennen Anwendungsmöglichkeiten von gängigen Technologien (z.B.: 3D Drucker, Lasercutter, Schneideplotter) und Verfahren (z.B.: löten) und können interdisziplinäre und intertechnologische Lernszenarien entwickeln und umsetzen.
  • greifen in der eigenen Unterrichtsvorbereitung auf spezifische Maker-Technologien zurück, um Lehrmittel/ Unterrichtsmaterial herzustellen oder individuell abzuändern.
  • entwickeln einen reflexiven Umgang mit Material, Technologie und Verfahren.

Computational Thinking (CT) etabliert sich neben Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik. CT beschreibt die Kompetenz, Probleme zu identifizieren, sie kritisch zu durchleuchten und dann kreativ Lösungswege so zu erfassen, zu modellieren und formalisiert zu gestalten, dass sie mit Hilfe von digitalen Endgeräten abgearbeitet werden können (Algorithmisierung von Lösungen durch konstruktionistisches Handeln). Dabei werden die Grundprinzipien und Denkweisen der Informatik genutzt, um die digitalisierte Welt zu verstehen und sie damit gestalten zu können.

Medien und informatische Bildung

Kinder erforschen die MINT-Welt digital

5 7 N Digitalität
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 4
  • Didaktisches Design von Unterrichtssequenzen mit Unterstützung digitaler Medien im MINT-Unterricht
  • Ausgesuchte Online-Ressourcen, Learning-Apps und Softwareprodukte für den MINT- Unterricht
  • Verwendung mobiler Endgeräte im MINT-Unterricht
  • Spezielle Hardware, die den MINT-Unterricht vertiefen kann
  • Mathematiksoftware im Brückenschlag zur Sekundarstufe
  • Möglichkeiten zur Visualisierung naturwissenschaftlicher Phänomene
  • Abbildung dynamischer Prozesse in den Naturwissenschaften mit digitalen Hilfsmitteln

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen didaktische Designs für den MINT-Unterricht, in denen digitale Medien zielführend eingesetzt werden.
  • verstehen die fachlichen und fachdidaktischen Vorteile des Einsatzes digitaler Medien im MINT-Unterricht.
  • sind mit den gebräuchlichsten Soft- und Hardware-Produkten vertraut, die derzeit im MINT-Unterricht eingesetzt werden.
  • kennen Möglichkeiten zur besseren Visualisierung von statischen und dynamischen naturwissenschaftlichen Phänomenen.

Die Studierenden erkennen und erleben fachlich und fachdidaktisch begründeten Einsatz von digitalen Medien im MINT-Unterricht. Verschiedene Möglichkeiten der vertiefenden Übung, Dynamisierung, Visualisierung und Verständnisförderung mit Hilfe digitaler Zugänge werden erarbeitet. Dabei stehen kreative und gestaltende Möglichkeiten im Vordergrund.

Medien und informatische Bildung

Kinder entdecken Lebensräume

5 7 N Anthropozän
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 4

Ökosysteme als Räume der Nachhaltigkeit

  • Heimische und globale Ökosysteme aus den Lebenswelten der Kinder aus dem Blickwinkel der Naturwissenschaften
  • Pflanzen und Tiere in der (un)mittelbaren Umgebung (Biodiversität, heimische und nicht-heimische Pflanzen- und Tierarten; invasive Arten und deren Bedeutung für Ökosysteme)
  • Anpassung der belebten und unbelebten Welt an den jahreszeitlichen Wandel, Umweltverhältnisse und Klimawandel
  • Regionale Bodentypen (wie Feucht-, Löß-, Sandböden) und deren Beschaffenheit im Wandel der Zeit sowie deren Einfluss auf die (agrarische) Bewirtschaftung
  • Konventionelle und biologische Landwirtschaft im Klimawandel: Herstellung von Lebensmitteln, nationale, internationale und globale Lebensmittelwege; Ökonomie und Mobilität, Konsumverhalten, Regionalität und regionale Produkte
  • Vertiefung biologischer und fachdidaktischer Modelle für kooperative Lernformen und selbstgesteuertes Lernen (Beobachten und Bestimmen, Experimentieren und Forschen); Demonstrationsversuche, Projektunterricht, Lernszenarien mit Fokus auf der Mensch-Natur-Beziehung; Lernen an Primärerfahrungsorten zur Förderung transformativer Lernprozesse
  • Kindgerechte Sachtexte in englischer Sprache zu Begegnungen mit der Natur, ökologischen und biologischen Zusammenhängen und verantwortungsbewusstem Verhalten gegenüber der Natur

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können ihr erweitertes fachwissenschaftliches Wissen in den Naturwissenschaften wiedergeben und anwenden
  • kennen die Strategien der belebten und unbelebten Natur, sich an Umweltverhältnisse, klimatische Veränderungen und den jahreszeitlichen Wandel anzupassen
  • kennen die Grundlagen der Herstellung und des Verbrauchs von Lebensmitteln und sind in der Lage, Nachhaltigkeitsthemen altersadäquat aufzubereiten
  • können kindgerechte aber fortgeschrittene Versuche und Experimente in Verbindung mit naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen durchführen
  • sind in der Lage, fachspezifische Inhalte altersadäquat und orientiert an der Lebenswelt von Kindern zu vermitteln
  • sind in der Lage, Primärerfahrungsorte in die Unterrichtsplanung zu integrieren, um transformatives Lernen zu fördern
  • verfügen über den englischen Wortschatz für altersadäquaten Sachunterricht und können anhand von kindgerechten Sachtexten die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Lernenden im inhaltsintegrativen Sachunterricht berücksichtigen (CLIL).

Schüler*innen die unmittelbare und mittelbare Umwelt im Sinne einer globalen Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung näher zu bringen, ist eine Kernaufgabe des Sachunterrichts der Primarstufe. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung steht die Vertiefung bereits angeeigneter Grundkenntnisse in den Naturwissenschaften. Anhand ausgewählter Lebensräume werden unterschiedliche fachdidaktische Methoden der Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung erschlossen, um transformative Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern anzuregen.

Sachunterricht

Kinder brauchen Gemeinschaft 1

5 7 N PPS
  • Bildung und Wissenschaft
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
PPS (Fachdidaktik) 4

Sozialer Lebensraum Schule 1

  • Didaktisch fundierte Planung und Reflexion von Unterricht und individuellen Lernprozessen
  • Mittel- und längerfristige Unterrichtsplanungen
  • Administrative Tätigkeiten im Kontext des schulischen Alltags
  • Umsetzung von Kriterien guter Unterrichtsplanung (allgemeiner, inklusiver und fachbezogener Didaktik)
  • Rhythmisierung von Lernprozessen und adaptive Unterrichtsgestaltung
  • Umgang mit psychischer und physischer Gewalt
  • Konfliktmanagement

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, …

  • Lernprozesse über größere Zeiteinheiten (Wochen- und Jahresplanung) zu rhythmisieren und unterschiedliche Formen der förderlichen Leistungsfeststellung und -dokumentation anzuwenden.
  • Planung und Durchführung von Unterricht an die Heterogenität in der Klasse anzupassen.
  • administrative Tätigkeiten in der Klasse auszuführen.
  • Kriterien guten Unterrichts theoriebasiert umzusetzen und können Unterricht didaktisch argumentiert variabel gestalten und reflektieren.
  • soziale Beziehungen und soziale Lernprozesse positiv zu beeinflussen.
  • professionsspezifische Kommunikations- und Gewaltpräventionsstrategien anzuwenden, um soziale Beziehung im Kontext Schule und Unterricht zu fördern.

Die Lehrveranstaltung zielt auf die Erweiterung der Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem, differenziertem und rhythmisiertem Unterricht über größere Zeiteinheiten unter besonderer Berücksichtigung von sozialen Beziehungen und Lernprozessen. Durch den Einsatz professionsspezifischer Kommunikations- und Handlungsstrategien sollen die Sozialkompetenz der Schüler*innen gestärkt und soziale Beziehungen gefördert werden.

Bildungswissenschaften

Kinder erleben Zahlen als Teil ihrer Lebenswelt

5 8 N Anthropozän
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Informatische Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 4

Mathematik – Technik – Digitalität

  • Mathematik als Mittel zur Erfassung von natürlichen, technischen und informatischen Phänomenen und Gegebenheiten der Umwelt
  • Fachwissenschaftliche Analyse mathematischer, technischer und informatischer Sachverhalte aus der Lebensumwelt von Schülerinnen und Schülern im Kontext Anthropozän (Erfassung globaler Veränderungen durch digitale Medien, Datensammlung und -analyse; Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch durch digitale Medien; statistische Darstellungen, wie Diagramme, Tabellen, Kurven als Vergleichsform von Beobachtungen zu Wetterphänomenen)
  • Elementares Modellieren und Vertiefung im Bereich der Didaktik des Sachrechnens sowie weitere fachdidaktische Konzepte und Modelle mit Bezug auf das Anthropozän (z.B. Beobachten/Erfassen/Dokumentieren/Vergleichen meteorologischer Vorgänge) für alters-, entwicklungs- und geschlechteradäquaten fächerübergreifenden Unterricht
  • Erarbeitung von Problemlösestrategien im fächerverbindenden Unterricht mit der Mathematik als Bindeglied zwischen technischen, natürlichen, und informatischen Phänomenen und Gegebenheiten der Umwelt
  • Erarbeitung von CLIL-Materialien mit Bezug auf multimodale Strategien zur Entwicklung von Lesestrategien (Skimming, Scanning, Careful Reading)

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können inhaltlich und didaktisch-methodisch begründeten fächerübergreifenden Unterricht unter Einbezug mathematischer, technischer und informatischer Aspekte anhand von Beispielen mit Bezug zum Anthropozän vorbereiten und analysieren
  • können im Bewusstsein von Mehrsprachigkeit und ausgehend von der Lebenswelt der Lernenden mathematische Modellierungsaufgaben entwickeln
  • können zentrale mathematik-didaktische Prinzipien für Ziele und Inhalte des Sachrechnens anwenden
  • sind in der Lage, fachdidaktische Konzepte und Modelle mit Bezug auf das Anthropozän für alters-, entwicklungs- und geschlechteradäquaten fächerübergreifenden Unterricht in der Primarstufe auszuarbeiten
  • kennen Methoden zur Erarbeitung von Problemlösestrategien unter dem Aspekt des fächerverbindenden Unterrichtens mit der Mathematik als Bindeglied zwischen technischen, natürlichen und informatischen Phänomenen und Gegebenheiten der Umwelt und können diese kindgerecht anleiten
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache, um Englisch als Brückensprache in der Entwicklung von Lesestrategien (Skimming, Scanning, Careful Reading) in Verbindung mit Sachtexten zu nutzen.

Mathematik, Technik und Digitalität in ihren systemischen Zusammenhängen stehen im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Erarbeitet werden sie anhand von lebenspraktischen Anwendungsbeispielen mit Bezug zum Anthropozän für den Unterricht in der Primarstufe. Neben didaktisch-methodischen Inhalten, wie der Planung projektorientierter Lernsettings und fächerübergreifender Lernräume, wird die Bedeutung von Sensibilität für Diversität und Mehrsprachigkeit sowie das individualisierte Fördern vermittelt.

Mathematik
Kinder entschlüsseln Botschaften 5 8 N Anthropozän
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 4

Künste als Kommunikationsformen in gestalteten Umwelten

  • Künste als Code-Systeme mit ihren jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen
  • Metaphern, Symbole, Narrative in ihrer kulturellen Einbettung und kommunikativen Funktion in Bildungskontexten
  • Wahrnehmung, Reflexion und Anwendung ästhetischer Codierungs- und Decodierungsstrategien
  • Kultur- und medienpädagogische Konzepte für sprachensensiblen Unterricht, auch im Kontext von kultureller und sprachlicher Vielfalt
  • Didaktische Modelle für kooperative Lernformen, selbstgesteuertes Lernen, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Ziel ästhetischer Codierung und Decodierung.

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Künste als Code-Systeme mit ihren jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen und zu analysieren
  • können ästhetische Codierungs- und Decodierungsstrategien mit allen Sinnen wahrnehmen und ihre Anwendung in Bildungskontexten kritisch reflektieren
  • können Metaphern, Symbole, Narrative in ihrer kulturellen Einbettung und kommunikativen Funktion verstehen, deuten und anwenden
  • sind in der Lage kultur- und medienpädagogische Konzepte zu vergleichen, zu diskutieren und zu nutzen, um Unterricht sprachensensibel und geschlechtergerecht zu planen und zu gestalten
  • kennen verschiedene didaktische Modelle und Methoden, um Kinder beim Verschlüsseln und Entschlüsseln von Botschaften in ästhetischen Lernprozessen zu begleiten und zu unterstützen
  • kennen die schul- und dienstrechtlichen Rahmenbedingungen zur Durchführung von Exkursionen bzw. Teilnahme an kreativ-künstlerischen Workshops.

Überliefert durch Sprache und Bilder, tradieren kulturelle Codes Weltbilder und Identitäten. Künste als Code-Systeme wahrzunehmen, kritisch zu reflektieren und gestalterisch zu nutzen, gelingt auf der Grundlage von fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Basiswissen über ästhetische Codierungs- und Decodierungsstrategien. Das Verschlüsseln und Entschlüsseln von Botschaften unter Berücksichtigung ihrer (kulturellen, historischen, räumlichen, ökologischen, medialen etc.) Kontexte ermöglicht in der kreativ-künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Mensch/Umwelt bzw. Natur/Kultur in Kunst und Alltagskultur transformative Lernprozesse, welche die Vorstellungsbildung fördern und für die ästhetische Gestaltung von Lebenswelten sensibilisieren.

Kunst und Gestaltung

Kinder betreiben Sport

5 8 N Bewegung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Fachdidaktik 4

Schulsport als Erziehungs- und Bildungsauftrag

  • Vielfältiges Laufen, Werfen und Springen in der Kinderleichtathletik
  • Wettbewerbe planen, gestalten, durchführen und erleben
  • Normierte und freie/alternative Bewegungsformen am Boden und an Geräten (Parkouring)
  • Methodik und rechtliche Grundlagen für das Anfängerschwimmen, die Schwimmstile, das Wasserspringen und das Tauchen
  • Wasser als Erlebnis- und Bewegungsfeld
  • Spiele im inklusiven Setting erfinden und präsentieren
  • Reflexive Genderpädagogik und Gleichstellung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • initiieren differenzsensibel Lernprozesse zu turnerischen, spielerischen und leichtathletischen Bewegungshandlungen, erkennen deren Relevanz zur individuellen Entwicklung und handeln im inklusiven Kontext
  • sind in der Lage, die Bedeutsamkeit leichtathletischer Basiserfahrungen für die Entwicklung koordinativer Fähigkeiten zu verstehen
  • können Abenteuerturnstunden an Gerätebahnen inszenieren und reflektieren sicherheitsbezogene Aspekte
  • verstehen die Bedeutung des Wassers als Erlebnis- und Lernfeld auch im inklusiven Kontext
  • können didaktisch reflektiert und methodisch vielfältig Anfängerschwimmunterricht gestalten 
  • können äußere Bedingungen in ihrer Bedeutung für sicherheitsgerechtes Verhalten einschätzen
  • können Schwimmstile und Bewegungsspiele unter Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen demonstrieren und vermitteln
  • können englisches Fachvokabular für die unterrichtsrelevante Kommunikation verwenden
  • sind sich der Herausforderungen in heterogenen Gruppen bewusst und kennen geschlechtersensible Unterrichtszugänge
  • zeigen Sensibilität für Gendergerechtigkeit sowie Diversität und können entsprechende Lerngelegenheiten gestalten
  • können über Geschlechterkonstruktionen und Geschlechterverhältnisse im Feld Schule reflektieren

Die Vermittlung spezifischer sportmotorischer Fertigkeiten ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Sie zielt darauf ab, ein vielseitiges Bewegungskönnen zu entfalten und zu festigen. Schulsport als ein wesentliches Erziehungs- und Bildungsziel zu verstehen, soll ebenfalls Intention dieser Lehrveranstaltung sein. Die sportpädagogische Handlungsfähigkeit wird durch spielerische Bewegungshandlungen im Praxisfeld Schule und im Kontext gesundheits- und leistungsfördernder Lernumgebungen im inklusiven Setting gefördert.
Der Aufbau einer diversitätsorientierten Genderkompetenz führt zu einem professionellen und reflektierten Umgang in der von heterogenen Lebenswelten geprägten Schule.

Bewegung und Sport

Kinder leben und ernähren sich gesund

5 8 N Bewegung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Gesundheitsförderung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 4

Health literacy

  • Analyse und Verbesserung von Körperhaltung
  • Potenzielle Bewegungsräume in und um die Schule kreieren
  • Erfahrungen durch Mitarbeit in Projektschulen "Bewegte Schule" und "Gesunde Schule"
  • Einführung in Kinderyoga
  • Kognitive Steuerungsprozesse, systematische Entspannungsverfahren, Selbstregulationstechniken
  • Schulspezifische Handlungsfelder der Stressprävention
  • Anatomische und physiologische Aspekte von Bewegung, Sport und Gesundheit
  • Aufbau und Funktion des Bewegungsapparates, Osteologie
  • Bedeutung der Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe für den menschlichen Organismus
  • Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über ein umfassendes Wissen über gesunde und bewegungsfreudige Lebensführung und können daraus Konzepte zur individuellen Förderung ableiten
  • können sich mit Interventionsmaßnahmen im Bereich Prävention kritisch auseinandersetzen
  • sind in der Lage, sich zu einfachen physiologischen und anatomischen Fragestellungen zu äußern
  • sind in der Lage, Konzepte zur Gestaltung von potenziellen Bewegungsräumen in und um die Schule zu entwerfen
  • können Sensomotorik und Unterricht in der Klasse kombinieren
  • können Atem- und Körperübungen aus dem (Kinder)Yoga zur verbesserten Wahrnehmung und Stressreduktion durchführen
  • kennen Schutz- und Risikofaktoren psychischer Gesundheit und können Interventionen zur Verbesserung des Schul- und Klassenklimas setzen
  • können die Beanspruchung des heranwachsenden Körpers durch sportliches Training auf der Basis fundierter physiologischer Kenntnisse abschätzen.
  • verfügen über Kenntnisse zur Ernährung des Menschen und ihrer gesundheitsbezogenen Bedeutung
  • können Fachbegriffe korrekt erklären und verwenden (Enzyme, Hormone, Verdauung, Stoffwechsel)

Das Phänomen Gesundheit als wichtiger Aspekt im Leben aller Menschen ist Gegenstand dieser Lehrveranstaltung. Es soll ein Verständnis für gesunde Lebensführung entwickelt werden. Im Fokus steht dabei die Fähigkeit, eine bewegungs- und gesundheitsorientierte Schulkultur zu gestalten sowie die Schaffung eines Bewusstseins über die Bedeutung von ausgewogener Ernährung im Setting Schule. Diese Kompetenz wird durch individuumsbezogenes physiologisches Wissen und durch eine handlungsorientierte und reflektierende Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzepten wie "Bewegte Schule" und "Gesunde Schule" erworben.

Bewegung und Sport
Kinder finden Rechenwege 5 8 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4 Beobachtung und Analyse im Lernfeld Mathematik
  • Fachmathematische und mathematikdidaktische Grundlagen diagnostischer Prozesse
  • Diagnostische Methoden und Instrumente
  • Rechenschwäche
  • Fehleranalyse
  • Mathematische Kompetenzen fördern
  • Mathematische Potenziale begleiten
  • Fachbezogene Sprachensensibilität
  • Feedbackkultur zu mathematischen Entwicklungsniveaus
  • CLIL-Strategien für einen inhaltsintegrativen Mathematikunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen diagnostische Prozesse im Bereich fachmathematischer und mathematikdidaktischer Grundlagen
  • kennen diagnostische Methoden und Instrumente für das Lernfeld Mathematik
  • können diagnostische Methoden und Instrumente vergleichen, kritisch beurteilen und als Grundlage für weitere individuelle Fördermaßnahmen mit besonderem Blick auf Potenziale heranziehen
  • sind in der Lage, ihr erweitertes fachmathematisches Wissen hinsichtlich diagnostischer Prozesse anzuwenden
  • kennen verschiedene Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kompetenzerwerb in Mathematik und mögliche Hürden einschließlich der Symptomatik einer Rechenschwäche
  • können ihr vertieftes mathematikdidaktisches Wissen zur Fehleranalyse in der Förderung individueller mathematischer Lernprozesse nutzen
  • kennen unterschiedliche Methoden, um individuelle mathematische Kompetenzen zu fördern und individuelle Potenziale bestmöglich zu begleiten
  • sind in der Lage, sprachensensiblen Unterricht in Mathematik zu gestalten
  • können ihr erweitertes Handlungsrepertoire zur Gestaltung und Kommunikation ressourcen- und förderorientierten Mathematikunterrichts anwenden
  • können auf der Basis einer angemessenen, professionellen Grundhaltung den Lernenden ein wertschätzendes, konstruktiv-informatives und differenziertes Feedback zum Entwicklungs- und Kompetenzniveau in Mathematik geben
  • sind in der Lage, mittels geeigneter CLIL-Strategien inhaltsintegrativen Mathematikunterricht mit Blick auf die Potenziale der Schülerinnen und Schüler zu planen.

Die Studierenden erweitern und vertiefen ihr fachmathematisches und mathematikdidaktisches Wissen zur Erfassung und Begleitung individueller mathematischer Lernprozesse. Zudem werden in dieser Lehrveranstaltung Diagnose- und Fördermöglichkeiten in heterogenen Klassen unter Berücksichtigung empirischer Forschungsergebnisse vorgestellt. Die Studierenden erweitern ihr Handlungsrepertoire zur Gestaltung und Kommunikation eines ressourcen- und förderorientierten Mathematikunterrichts.

Mathematik

Kinder entdecken Wege zum Lesen und Schreiben

5 8 N Kulturtechniken
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4 Beobachtung, Analyse und Begleitung im Lernfeld Deutsch
  • Heterogenität und Kreativität im Schriftspracherwerb sowie beim Auf- und Ausbau von Text- und Medienkompetenz
  • Alphabetisierung, Text- und Medienkompetenz im Kontext von Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt
  • Identifikation von individuellen Lernausgangslagen im Bereich des Lesens und Rechtschreibens
  • Erfahrungen, Interessen, Bedürfnisse und Begabungen im Umgang mit der Medien- und Schriftkultur
  • Ziel- und ressourcenorientierte Begleitung und Einsatz assistiver Technologien beim Auf- und Ausbau der Lese- und Rechtschreibkompetenz sowie der Text- und Medienkompetenz
  • Evidenzfokussierung und Feedbackkultur im Kontext des Schriftspracherwerbs sowie der kindlichen Produktion und Rezeption von Texten und Medien

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Heterogenität, Vielfalt und Kreativität als Faktoren des Schriftspracherwerbs und des Auf- und Ausbaus von Text- und Medienkompetenz zu erkennen und zu reflektieren,
  • können sprachliche und kulturelle Vielfalt im Prozess der Alphabetisierung und des Auf- und Ausbaus von Schrift- und Medienkompetenz berücksichtigen,
  • können verschiedene psychophysische Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb identifizieren
  • können (ggf. auch unter Einbindung assistiver Technologien) differenzierte Strategien für einen erfahrungs-, interessen-, bedürfnis- und begabungsspezifischen Auf- und Ausbau von Text- und Medienkompetenz entwickeln,
  • können die Alphabetisierung und den Auf- und Ausbau von Text- und Medienkompetenz ziel- und ressourcenorientiert begleiten,
  • sind in der Lage, den Alphabetisierungsprozess und den Auf- und Ausbau von Text und Medienkompetenz evidenzbasiert zu planen,
  • sind in der Lage, den Schriftspracherwerb und die kindliche Rezeption und Produktion von Texten und Medien in eine angemessene Feedbackkultur einzubetten

Die Studierenden erweitern und vertiefen in dieser Lehrveranstaltung ihr Wissen über Beobachtung, Analyse und Begleitung individueller schriftsprachlicher Lernprozesse. Auf der Basis eines weitgefassten Inklusionsbegriffs und unter Berücksichtigung verschiedener Erstsprachen, Begabungen und Lernausgangslagen wird reflektiert, wie die Alphabetisierung und eine ansprechende rezeptive und produktive Auseinandersetzung aller Schüler*innen mit der Schrift- und Medienkultur gelingen können.

Deutsch

Kinder entdecken die Welt der Literaturen

5 8 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Literarische Bildung im mehrsprachigen Kontext: Lesen

  • Kenntnisse über Lesen und Medien in Familie und sozialem Umfeld nach dem aktuellen Forschungsstand
  • Didaktische Modelle für literarisches Lernen im mehrsprachigen Kontext
  • Didaktische Modelle für einen handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit
  • Das literarische Unterrichtsgespräch als inter-/kulturelle Praxis, auch in der lebenden Fremdsprache Englisch
  • Methodenvielfalt zur individualisierten Unterstützung im Bereich des Lesens im mehrsprachigen Kontext auf lesediagnostischer Grundlage
  • Inter- und transkulturelle Erfahrungen in deutscher und in englischer Sprache in der Begegnung mit Kinder- und Jugendliteraturen, unter besonderer Berücksichtigung der Themenfelder Diversität, Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie, Nachhaltigkeit
  • Vertiefung von literaturwissenschaftlichem und -historischem Basiswissen
  • Lesekultur in Schule und Unterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über fundiertes Grundlagenwissen zur Lesesozialisation und vertiefen ihr Basiswissen über Lesen als soziale und kulturelle Praxis in der Familie und im sozialen Umfeld der Schüler*innen, besonders im mehrsprachigen Kontext
  • kennen didaktische Modelle und vielfältige Methoden zur individualisierten Unterstützung des Lesens im mehrsprachigen Kontext und können sie auf lesediagnostischer Grundlage bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts anwenden
  • verfügen über vertieftes literaturwissenschaftliches und -historisches Wissen im Hinblick auf inter-/nationale Kinder- und Jugendliteraturen, unter besonderer Berücksichtigung der Themenfelder Diversität, Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie, Nachhaltigkeit
  • können didaktische Modelle für literarisches Lernen und das literarische Unterrichtsgespräch als inter-/kulturelle Praxis in einem handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht vergleichen, diskutieren und bei der Konzeption entsprechender Lernszenarien berücksichtigen, insbesondere im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit, auch in der lebenden Fremdsprache Englisch
  • können die Aspekte literarischen Lernens kritisch reflektieren und im Literaturunterricht kompetenzorientiert einbringen.

Die Studierenden reflektieren die Bedeutung der Lesesozialisation im mehrsprachigen Kontext und der multimodal und multimedial erweiterten Zugänge zum Lesen. Sie lernen vielfältige methodisch-didaktische Möglichkeiten der Literatur- und Kulturvermittlung kennen. Themenfelder der Kinder- und Jugendliteraturen wie Diversität, Gender, Demokratie, Nachhaltigkeit finden besondere Berücksichtigung. Sie vertiefen ihr literaturwissenschaftliches und -historisches Wissen. Die Studierenden konzipieren theoriegeleitet handlungs- und produktionsorientierte Lernszenarien für literarisches Lernen und literarische Unterrichtsgespräche im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit in einer digitalisierten und globalisierten Welt. Sie initiieren und fördern eine vielfältige und lebendige Lesekultur im Unterricht und an der Schule.

Deutsch

Kinder bewegen sich miteinander

5 8 N Sozialer Friede
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 4

Interkulturelle Bildung im Bewegungs- und Sportunterricht

  • Vermittlungsperspektiven interkultureller Bewegungs- und Sporterziehung, vor allem für jene Bereiche der Erziehungswirklichkeit, die der besonderen Einflussnahme durch Erwartungen und Normen der Gesellschaft bzw. einzelner Institutionen oder Gruppen ausgesetzt sind
  • Entwicklungen im Themenkomplex von Migration, Globalisierung und interkulturellem Lernen
  • Schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme
  • Didaktische Handlungsmöglichkeiten und Aspekte der spezifischen Vermittlung
  • Abbau von Vorurteilen und Sozialisierung von Kindern mit Migrationshintergrund durch Bewegung und Sport
  • Toleranz, friedliches Konfliktmanagement und Gewaltprävention in und durch Bewegung und Sport

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • entwickeln eine Haltung, die kulturelle Vielfalt als eine reiche und vielfältige Welt sieht, welche individuelle Wahlmöglichkeiten erhöht, menschliche Fähigkeiten und Werte bereichert und die Hauptantriebskraft für die nachhaltige Entwicklung von Gemeinschaften, Völkern und Nationen darstellt (vgl. UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen)
  • kennen Möglichkeiten für bewegungsorientierte Vermittlungskonzepte im interkulturellen Austausch, verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um partizipative und interkulturelle sportliche Aktivitäten anzuleiten
  • kennen schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme
  • sind in der Lage, Bewegungs- und Sportunterricht diversitäts- und geschlechtersensibel sowie antidiskriminatorisch zu gestalten
  • können Unterricht im Fach Bewegung und Sport als Mittel zur friedlichen Lösung von Konflikten und Gewaltprävention inszenieren.

Die Studierenden entwickeln ein Bewusstsein und Sensibilität für strukturelle Hintergründe bei der Partizipation von Kindern mit Migrationshintergrund im Bewegungs- und Sportunterricht. Durch Kenntnisnahme von sozialen Barrieren und kultureller Unterschiede kann das Fach Bewegung und Sport einen Beitrag zur Inklusion liefern. Die Studierenden wissen um die Bedeutung interkultureller Lernsettings im Bereich Bewegung und Sport für den Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten.

Bewegung und Sport

Kinder entdecken Räume der Zukunft

5 8 N Anthropozän
  • Informatische Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 4

Mitverantwortung für Welterbe übernehmen

  • Vernetzung von Lernräumen der Zukunft und globaler Entwicklungen mit konkreten Ereignissen im regionalen Raum
  • Wissen zu didaktischen Modellen der Geografie im Kontext der Global Citizenship Education (GCE)
  • Orientierung in räumlichen Modellen als Kulturtechnik mehrperspektivischer Betrachtung
  • Bewusstseinsbildung zur Bewahrung von Natur- und Kulturräumen im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Didaktische Methoden zur Erkundung von Exkursionsorten als Lernräume der Zukunft
  • Einsatz digitaler Geomedien
  • Erstellung von Bildungsmaterialien zu Lernräumen der Gegenwart und Zukunft im Sinne von Futures Literacy (Zukunftsbildung)
  • Interkulturalität und kulturelle Vielfalt in einer Weltgesellschaft

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • erkennen Maßnahmen vor Ort und ihre Auswirkungen auf andere Teilen der Welt (Global Citizen Education)
  • kennen räumliche Dimensionen als Lernräume der Zukunft und können diese in den Kontext der Primarstufe setzen
  • kennen am Beispiel des UNESCO Welterbes die Bedeutung von Lernräumen der Zukunft für die Weltgesellschaft
  • analysieren und bewerten Wechselbeziehungen zwischen Natur und Gesellschaft in sozialwissenschaftlichen und geografischen Kontexten
  • vergleichen und entwickeln analoge und digitale Materialien zu unterschiedlichen Lernräumen weiter
  • nutzen digitale Geomedien wie Google Earth um raumbezogene Prozesse (Bodenversiegelung, Verkehrsströme) zu beobachten, zu vergleichen und dadurch an lösungsorientierten Diskursen teilhaben zu können
  • erstellen zukunftsorientierte und interkulturelle Unterrichtskonzepte zu Lernräumen vor dem Hintergrund kultureller Vielfalt.

Zukunftsgerichtete Denk- und Lernräume haben besondere Bedeutung, um transformative Bildung zu ermöglichen. Im Zuge der Lehrveranstaltung werden Einsichten und ein Verständnis zu natürlichen und sozialen Zusammenhängen als Lern- und Denkräume ermöglicht. Der Besuch von Lernräumen der Zukunft trägt zu einer reflektierten, ethisch begründeten und verantwortungsbewussten sowie raumbezogenen Handlungskompetenz bei.

Deutsch
Sachunterricht
Kunst und Gestaltung
Musikerziehung
Medien und informatische Bildung

Kinder leben in der Unswelt als Wirwelt

5 8 N Sozialer Friede
  • Englisch
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 4

Demokratie- und Umweltbildung zukunftsorientiert gestalten

  • Demokratie- und Umweltbildung
  • Konzepte transformativer Bildung im Kontext von pädagogischem Handeln für gesellschaftlichen Wandel
  • Didaktische Modelle demokratischen Beteiligungslernens und ihre Anwendung im Sachunterricht
  • Methodenvielfalt für die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Global Citizenship Education (GCED) im Sachunterricht
  • Analyse, Bewertung und Gestaltung von Bildungsmaterialien zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs), um Armut und Ungleichheit, Umweltzerstörung und Klimawandeln, Produktions- und Konsumweisen, menschenwürdige Arbeit und globale Mitverantwortung zu thematisieren
  • Weltwissen zu einer altersgerechten Orientierung in einer inklusiven und heterogenen Gesellschaft

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind sich der engen Verschränkung von Demokratie- und Umweltbildung für mitverantwortliche Zukunftsgestaltung bewusst
  • kennen die Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und der Global Citizenship Education (GCED)
  • können didaktische Modelle demokratischen Beteiligungslernens mit den Themenfeldern des Sachunterrichts verknüpfen
  • nutzen vielfältige Methoden für Demokratie- und Umweltbildung im Sachunterricht, um Kinder für Weltoffenheit, gesellschaftliche Teilhabe, Empathie und Toleranz sowie globale Mitverantwortung zu sensibilisieren
  • analysieren, bewerten und gestalten Bildungsmaterialien zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) für den Sachunterricht der Primarstufe
  • Verfügen über Vermittlungsmöglichkeiten komplexe Themenbereiche des Weltwissens für die Primarstufe aufzubereiten.

Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung ist in der Europäischen Union und den Vereinten Nationen demokratisch verankert. Demokratisches Beteiligungslernen im Themenfeld der zukunftsorientierten Gestaltung der Mensch-Natur-Beziehungen im Anthropozän steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung: damit Umwelt als Unswelt verstanden und zur Wirwelt werden kann. Auf der Grundlage der ökologischen, sozialen, ökonomischen, kulturellen Dimensionen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), den Konzepten der Global Citizenship Education (GCED) und den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) werden didaktische Modelle für transformative Bildung erarbeitet, die im Sachunterricht in vielperspektivischer Auseinandersetzung umgesetzt werden.

Sachunterricht

Kinder lernen in vielen Sprachen

5 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Mehrsprachigkeitsdidaktik mit CLIL

  • Mehrsprachigkeit als charakteristisches Merkmal von globalisierten, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaften
  • Lehren und Lernen mit CLIL (Content and Language Integrated Learning) in einer mehrsprachigen Gesellschaft
  • Analyse der Lehrpläne im Kontext von CLIL
  • Die „Zone der nächsten Entwicklung“ und Lehren mit „Scaffolding“
  • Identifikation angemessener inhaltlicher und sprachlicher Ziele mithilfe von Lernerprofilen
  • Lernstrategien im Zweitspracherwerb
  • Deutsch als Zweitsprache im sprachensensiblen Sachfachunterricht
  • Auseinandersetzung mit Fachliteratur zum aktuellen Forschungsstand

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Bedeutung und den Wert von Mehrsprachigkeit in globalisierten, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaften
  • kennen didaktische Methoden sowie Lehr- und Lernstrategien für den Fachunterricht durch CLIL und setzen sich mit CLIL-spezifischer Literatur auseinander
  • analysieren die Lehrpläne im Zusammenhang mit CLIL und verfügen über die sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch, um Lerneinheiten an individuelle Bedürfnisse von Schüler*innen anzupassen
  • verstehen „Scaffolding“ als Hilfestellung für das Lernen des Kindes und setzen diese „Verstehensgerüste“ ein, um das Kind in die „Zone der nächsten Entwicklung“ zu begleiten
  • formulieren angemessene inhaltliche und sprachliche Ziele auf der Basis von konkreten Lernerprofilen
  • vertiefen ihre Grundkenntnisse im Hinblick auf Mehrsprachigkeit, Zweitspracherwerb und interkulturelle Pädagogik unter Einbeziehung aktueller Ergebnisse aus der Sprachlern- und lehrforschung
  • setzen sich mit Fachliteratur zum aktuellen Forschungsstand kritisch auseinander.

In einer globalisierten, inklusiven, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaft gilt es, verschiedene Kulturen miteinander in Dialog zu bringen. Erfahrungen und Vorstellungen der Kinder sind oft an ihre Alltagssprache gebunden. Lehrpersonen unterstützen Kinder dabei, individuelle Wege zur Bildungssprache zu finden, um Sachverhalte und Zusammenhänge sachadäquat sprachlich darzustellen. Ein bewusster Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt erfordert von Lehrenden und Lernenden ein wachsendes Verständnis für verschiedene kulturelle Einflüsse, die in den Unterricht eingehen. Diesem interkulturellen Ansatz entsprechen ein multiperspektivisches, inhalts- und sprachintegriertes Lehren und Lernen im mehrsprachigen Kontext.

Deutsch
Lebende Fremdsprache

Kinder entfalten sich in inklusiven Lernräumen

5 8 N Diversität
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4

Inklusionsbasierte Betrachtung und Diskussion von diversen Lernräumen

  • Institutionen und Organisationen: Service Learning
  • Exkursion und Vertiefung in das kriteriengeleitete Beobachten
  • Schulkonzepte – Ein forschungsbasierter inklusiver Blick hinter die Kulissen
  • Unterrichtskonzepte – kriteriengeleitetes Beobachten & theoriegeleitetes Reflektieren
  • Co-Konstruktion von inklusiven Lernräumen mit Potenzialfokussierung
  • Diversitätssensibles Professionsverständnis

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, situatives Wissen zu pädagogischen Handlungen unter fachwissenschaftlicher Betrachtung diversitätsorientiert zu diskutieren
  • können diverse Lernräume theorie- und methodenbasiert analysieren und in Bezug auf inklusive Adaptierungen diskutieren
  • sind in der Lage, sich mit innovativen schulischen und außerschulischen Lernraumkonzepten sowie pädagogischem Handeln diskursiv auseinandersetzen
  • können unterschiedliche Zugänge zu Schul- und Unterrichtskultur mit Peers diskutieren und reflektieren
  • sind in der Lage, Kultur und Handlungsprinzipien einer außerschulischen Einrichtung auf deren Werte und Partizipationsverständnis hin zu analysieren
  • können ihr Professionsverständnis mit Blick auf Diversität identifizieren und mit Peers diskutieren
  • sind in der Lage, Lernräume potenzialfokussiert auf Basis fachwissenschaftlicher Grundlagen zu konzipieren.

Exkursionen zu Institutionen, Organisationen und Schulen werden mit einem forschungsbasierten inklusiven Ansatz durchgeführt, der darauf abzielt, eine vielfältige Perspektive sowohl auf die Lernenden als auch auf das pädagogische Personal zu erzielen. Durch eine kriteriengeleitete Analyse von Lehr-Lernsituationen werden Lernräume geschaffen bzw. adaptiert. In diesem Kontext erreichen die Studierenden durch theoriegeleitetes Reflektieren sowie Diskutieren eine höhere Kompetenzstufe, die es ermöglicht, begründet und lernendenorientiert pädagogische Handlungen zu setzen. Dabei wird besonderer Wert auf die Sichtbarmachung eines Rollenverständnisses gelegt, das sensibel für Diversität ist.

Bildungswissenschaften

Kinder überwinden Krisen

5 8 J Diversität
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Schwerpunkt 4

Entwicklungskrisen

  • komplexe Herausforderungen am Lebensbeginn und im frühen Kindesalter (z.B. Frühgeburtlichkeit, Trisomien, Unfälle) und deren systemische Auswirkungen auf Familien
  • Symptome, Folgeprobleme, Therapien und Notfallinterventionen häufiger chronischer Krankheiten (z.B. Diabetes, Asthma, Migräne, Epilepsie)
  • Ausprägungen kindlicher Trauer und Verlusterfahrung (z.B. im Rahmen von familiären Todesfällen, Flucht, Trennung)
  • psychische Krisen (z.B. Ernährungsstörungen, Depressionen; psychische Erkrankungen in der Familie des Kindes) und psychologische Anlaufstellen
  • gesundheitliche Extremsituationen: kindliche Krankenhausaufenthalte, begrenzte Lebenserwartung und die Rolle von Heilstättenpädagogik und palliativer Versorgung
  • familiäre Belastungen (z.B. sozioökonomische Benachteiligung) und Extremsituationen (z.B. Kindesvernachlässigung, Kindesmisshandlung)
  • pädagogische good practice für den Umgang mit Spezifika in der motorischem, sensorischen und sprachlichen Entwicklung (z.B. infantile Cerebralparese, AVWS, Sprachentwicklungsstörung, Kommunikationsstörungen, Stottern)
  • good practice zur Stärkung der resilienzfördernden Rolle der Schule

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen verschiedene komplexe Herausforderungen am Lebensbeginn und im frühen Kindesalter sowie deren systemische Auswirkungen auf Familien und können auf diese biografischen Umstände sensibel reagieren.
  • kennen in Grundzügen Symptome, Folgeprobleme, Therapien und Notfallinterventionen häufiger chronischer Krankheiten und können im Schulalltag damit umgehen.
  • kennen Ausprägungen kindlicher Trauer und Verlusterfahrung und können sich auf Kinder in diesen Situationen einlassen.
  • kennen häufige psychische Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter und können geeignete Anlaufstellen nennen und einbinden.
  • können sich auf die psychosozialen Folgen kindlicher Krankenhausaufenthalte und/oder begrenzter kindlicher Lebenserwartung einstellen und im Bedarfsfall kompetent mit Heilstättenpädagog*innen und anderen Akteur*innen (z.B. Hospizteams) zusammenarbeiten.
  • kennen Folgeprobleme sozioökonomischer Benachteiligung von Familien sowie Grundzüge familiärer Extremsituationen.
  • kennen pädagogische good practice für den Umgang mit Spezifika in der motorischem, sensorischen und sprachlichen Entwicklung.
  • tragen durch ihr umsichtiges pädagogisch-didaktisches Verhalten und ihre beratende Kooperation mit Eltern und Erziehungsberechtigten dazu bei, die resilienzfördernde Rolle der Schule zu stärken.

Migration und Inklusion stellen die übergeordneten Themen der beiden Lehrveranstaltungen "Kinder überwinden Krisen" und "Kinder gehen ihren Weg" dar. In beiden werden exemplarisch bildungsbiografische Übergänge sowie krisenhafte Herausforderungen von Kindern im Vorschul- und Schulalter vorgestellt. Ziel ist es einerseits, den Studierenden Sachwissen und Kontextinformationen zu schulischen Übergängen und krisenhaften Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter zu vermitteln. Andererseits sollen, auch im Sinne des Aufbaus eines professionsspezifischen Berufsethos, Möglichkeiten einer angemessenen schulischen und außerschulischen Begleitung der Kinder während der biografischen Übergänge und in verschiedenen fordernden Lebenslagen vorgestellt werden.

Bildungswissenschaften

Kinder gehen ihren Weg

5 8 J Diversität
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Schwerpunkt 4

Übertritts- und Übergangspädagogik

  • Konzepte von schulischen und nicht-schulischen Übergängen in der Bildungsbiografie von Kindern
  • Kindergarten- und Schulrecht (verpflichtendes letztes Kindergartenjahr, Beobachtungen und Übergangsportfolio im Kindergarten, Schulinskription, Schulreife, rechtliche Rahmenbedingungen für den weiteren Schul- und Bildungsweg)
  • der Kindergarten als Bildungsinstitution, Sozialisationsraum und Ort dynamischer Entwicklung auf verschiedenen Ebenen sowie gelingende Kooperationsmodelle mit der Volksschule
  • gemeinsame Schuleingangsphase und erste schulische Bildungsstationen (Vorschule, Grundstufe I und II)
  • Übergang von der Primarstufe in die Sekundarstufe I und gelingende Kooperationsmodelle zwischen Volksschule und weiterführenden Schulen
  • erweiterte Bildungswegeentscheidungen: Übertritt von der Sekundarstufe I in weiterführende Schulen und Ausbildungsorte (AHS-Oberstufe, BMHS, PTS, Lehre und Berufsschule)
  • inklusive Übertritts- und Übergangspädagogik
  • Übertritts- und Übergangspädagogik im Kontext von Mehrsprachigkeit (Sprachstandsfeststellungen, Deutschförderung und Bildungslaufbahn im außerordentlichen und ordentlichen Status)

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, verschiedene Konzepte zu (bildungs-)biografischen Übergängen zu reflektieren.
  • kennen rechtliche Rahmenbedingungen für die Bildungslaufbahn vom Kindergartenalter bis zum Ende der Sekundarstufe.
  • kennen die Rolle und die Aufgaben des Kindergartens als Bildungsinstitution, Sozialisationsraum und Ort dynamischer Entwicklung auf verschiedenen Ebenen sowie gelingende Kooperationsmodelle zwischen Kindergarten und Volksschule.
  • kennen den elementarpädagogischen Bildungsrahmenplan und die Lehrplanvorgaben sowie einschlägige entwicklungspsychologische, fachdidaktische und pädagogische Forschungsliteratur zur gemeinsamen Schuleingangsphase, zur Vorschulstufe und zu Grundstufe I und II
  • können den Übertritt in die Sekundarstufe I. forschungsgeleitet beschreiben und vorbereiten, kennen gelingende Kooperationsmodelle zwischen Volksschule und weiterführenden Schulen und können Eltern/Erziehungsberechtigten und Kindern im Hinblick auf Bildungswegeentscheidungen beratend zur Seite stehen.
  • sind in der Lage, weitere Bildungswegeentscheidungen zu benennen und in ihrer Bedeutung für die Kinder und Jugendlichen zu reflektieren.
  • sind mit Rechtslage, Forschung und good practice für eine inklusive Übertritts- und Übergangspädagogik vertraut.
  • kennen die Rechtslage, Forschung und good practice für Übertritte und Übergänge im Kontext von Mehrsprachigkeit.

Migration und Inklusion stellen die übergeordneten Themen der beiden Lehrveranstaltungen "Kinder überwinden Krisen" und "Kinder gehen ihren Weg" dar. In beiden werden exemplarisch bildungsbiografische Übergänge sowie krisenhafte Herausforderungen von Kindern im Vorschul- und Schulalter vorgestellt. Ziel ist es einerseits, den Studierenden Sachwissen und Kontextinformationen zu schulischen Übergängen und krisenhaften Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter zu vermitteln. Andererseits sollen, auch im Sinne des Aufbaus eines professionsspezifischen Berufsethos, Möglichkeiten einer angemessenen schulischen und außerschulischen Begleitung der Kinder während der biografischen Übergänge und in verschiedenen fordernden Lebenslagen vorgestellt werden.

Bildungswissenschaften

Kinder forschen ästhetisch

5 8 N Ästhetik
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Entrepreneurship Education
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 4

Ästhetische Forschung

  • Initiation von entwicklungsadäquaten ästhetischen Erfahrungen und kreativ künstlerischen Prozessen
  • Entwicklung ästhetischer und künstlerischer Fragestellungen
  • Bilddarstellungen, Bildproduktion und Bildfunktion
  • Funktion und Wirkung sowie Wahrnehmung und Ausdruck von Musik
  • Fachdidaktische Aufarbeitung von vielgestaltigen künstlerischen Themen
  • Methoden des ästhetischen Erfahrungslernens
  • Materialkenntnisse und Verfahrensweisen – analog und digital
  • Experimentelle, konzeptionelle, spielerische und erforschende Methoden künstlerisch ästhetischer Gestaltung und performativer Umsetzung
  • Kritische Auseinandersetzung mit Phänomenen der Kultur und Alltagskultur
  • Sensibilisierung für Diversität und Entwicklung von Grundkenntnissen der pädagogischen Diagnostik und didaktischen Lösungskompetenz
  • Kooperation mit Kulturinstitutionen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können in verschiedenen Sozialformen alters- und entwicklungsadäquate ästhetische Erfahrungen initiieren und kreative Prozesse anregen
  • können ästhetische und künstlerische Fragestellungen entwickeln, formulieren und diskutieren
  • haben Kenntnis über Bilddarstellungen, Bildproduktion und Bildfunktion sowie von Funktion und Wirkung von Musik
  • können mit vielgestaltigen künstlerischen Themen fachdidaktisch umgehen
  • setzen sich mit ästhetischer Rationalität und Designprozessen auseinander
  • kennen ästhetisches Erfahrungslernen samt Methoden
  • können elementare Materialkenntnisse und Verfahrensweisen – analog und digital – anwenden und vermitteln
  • verfügen über experimentelle, konzeptionelle, spielerische und erforschende Methoden visueller und bildnerischer Gestaltung und performativer Umsetzung
  • sind in der Lage, sich mit künstlerischen Fragestellungen und kulturellen Phänomenen und ihren Bedingungen kritisch auseinanderzusetzen
  • zeigen Sensibilität für Diversität, haben Grundkenntnisse der pädagogischen Diagnostik und didaktisch Lösungskompetenz
  • können mit Kulturinstitutionen kooperieren.

In verschiedenen Sozialformen forschen die Studierenden ästhetisch-künstlerisch und können in Folge ästhetische Erfahrungen eröffnen und künstlerisch-kreative Prozesse anregen. Sie sind in der Lage, ästhetische und künstlerische Fragestellungen zu entwickeln. Mit Phänomenen der Kulturen, der Alltagskultur und unterschiedlichen Aspekten der Wahrnehmung können sie sich kritisch auseinandersetzen und entwickeln Berufsethos mit Sensibilität für Diversität.

Kunst und Gestaltung

Kinder erkunden Kunst

5 8 N Ästhetik
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Informatische Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 4

Kunst erschafft Welten

  • Kunst und Schule: Bedeutung von Kunst und künstlerischer Ausdruckskraft in der Primarstufe
  • Kunst und Unterricht: Methoden und fachdidaktische Zugänge bei der Planung, Abhaltung und Reflexion von Unterrichtsvorhaben zu künstlerischen Hervorbringungen in den Pflichtgegenständen Kunst und Gestaltung, Musik sowie Technik und Design
  • Kunst und Können: Kongruenzen und Divergenzen hinsichtlich Kunst und Kompetenz, Beurteilen im Kunstunterricht
  • Kunst und Kultur: Kunst im Kontext von kultureller Bildung, Wertebildung sowie interkultureller und politischer Bildung
  • Kunst und KI: Auseinandersetzung mit Digitalität und KI im Kunstunterricht
  • Kunst und Freiheit: ausgewählte Beispiele aus angewandter Kunst, bildender Kunst oder Musik für dialogisch-integrative Unterrichtsvorhaben

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • haben Einsichten hinsichtlich der Bedeutung von Kunst und künstlerischer Ausdruckskraft in der Primarstufe
  • verfügen über Methoden und fachdidaktische Zugänge bei der Planung, Abhaltung und Reflexion künstlerischer Unterrichtsvorhaben in Kunst und Gestaltung, Musik sowie Technik und Design
  • haben Einblicke in die Kongruenzen und Divergenzen hinsichtlich Kunst und Kompetenz sowie in das Beurteilen im Kunstunterricht
  • können Kunst im Kontext von Wertebildung, interkultureller und politischer Bildung im Unterricht dienstbar machen
  • können Unterrichtsvorhaben zu Kunst im Kontext von Digitalität und KI entwickeln, abhalten und reflektieren
  • haben anhand ausgewählter Beispiele aus angewandter Kunst, bildender Kunst oder Musik Unterrichtsvorhaben Kenntnisse, wie Kunst Welten erschaffen und eröffnen kann und verfügen über Fähigkeiten und Fertigkeiten, Kinder für Kunst in dialogisch-integrativen Unterrichtsvorhaben zu begeistern

Ziel ist der Erwerb erweiterter und vertiefter Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu Kunst bzw. den Künsten und ihrer Einbindung in den Unterricht der Primarstufe, um in Verschränkung von rezeptiver und produktiver Praxis Lernaufgaben zu entwickeln, abzuhalten und zu reflektieren. Der Fokus liegt auf einer altersgemäßen Auseinandersetzung mit Kunst anhand ausgewählter Beispiele, um Kindern die verschiedenen Welten, die Kunst zu erschaffen und eröffnen vermag, näherzubringen und dafür zu begeistern.

Kunst und Gestaltung

Kinder lernen in ihrer Erstsprache

5 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Methodik und Didaktik des Erstsprachenunterrichts

  • Erstsprachenunterricht im schulpädagogischen und schultheoretischen Kontext
  • Schulrechtliche Bestimmungen für den Erstsprachenunterricht im österreichischen Schulsystem
  • Organisationsformen für den Erstsprachenunterricht
  • Vermittlung metasprachlicher Kompetenzen für Sprachenvergleiche
  • Grundlagen für Teamteaching und Kooperationen zwischen Erstsprachen- und Regelunterricht sowie vernetzte Fördermaßnahmen
  • Parallele und koordinierte Alphabetisierung in Erst- und Zweitsprache(n) unter Berücksichtigung von multipler Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit
  • Diversitätskompetenz in heterogenen Kontexten, z.B. Elternarbeit und Rolle des außerschulischen Umfelds, bspw. bei der Förderung von Literalität

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können den Erstsprachenunterricht im schulpädagogischen und schultheoretischen Kontext verorten.
  • kennen schulrechtliche Bestimmungen für den Erstsprachenunterricht im österreichischen Schulsystem und dessen Organisationsformen.
  • sind in der Lage, metasprachlicher Kompetenzen in ihren Unterricht, z.B. in Form von Sprachenvergleichen oder durch multimediale Zugänge, zu integrieren.
  • können Maßnahmen für Teamteaching und Kooperationen zwischen Erstsprachen- und Regelunterricht sowie Fördermaßnahmen gezielt umsetzen.
  • kennen die Prinzipien paralleler und koordinierter Alphabetisierung in Erst- und Zweitsprache unter Berücksichtigung von multipler Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit.
  • berücksichtigen die Rolle der Eltern und des außerschulischen, heterogenen Umfelds in Hinblick auf die diversitätssensible Förderung von Literalität.

Die rechtliche Stellung sowie die Methodik und Didaktik des Erstsprachenunterrichts stehen im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Grundlagen des Erst-, Zweit- und Mehrspracherwerbs werden vertieft und durch Prinzipien der kontrastiven Sprachbetrachtung ergänzt. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, auf der Grundlage der rechtlich-organisatorischen Rahmenbedingungen in Österreich einen Einblick in die Möglichkeiten zur Gestaltung von Unterricht in der Erstsprache zu vermitteln und die Kooperation mit diversen Bildungspartner*innen für den eigenen Unterricht nutzbar zu machen.

Deutsch

Kinder brauchen resiliente Lehrpersonen

5 8 N Bewegung
  • Diversität/Inklusion
  • Gesundheitsförderung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 4

Selbstkompetenz stärken

  • Spannungsfeld Mut und Angst in Bezug auf sportliche Bewegungshandlungen
  • Problemlösungsstrategien anwenden
  • Erlebnis und Wagnis im fachlichen Kontext
  • Outdoor- und Erlebnispädagogik
  • Persönliche Ressourcen stärken
  • Umgang mit Stressoren

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können die Entstehung von Angst erklären, und Strategien zur Bewältigung von Angst genauer beschreiben
  • können vielfältige Ansatzpunkte zur Angstbewältigung und Angstregulation vermitteln
  • verfügen über Strategien, um Selbstkompetenzen im Sport zu fördern
  • können Wagnis und Gefahrensituationen erkennen und benennen
  • können Verantwortung übernehmen und sportliche Aktivitäten für sich und andere sicher gestalten und anleiten
  • Können Vertrauens- und Entspannungsübungen vermitteln

Selbstbewusst mit herausfordernden Situationen umzugehen und ein effektives Risikomanagement zu betreiben, ist Ziel dieser disloziert stattfindenden Lehrveranstaltung. Ängste als solche wahrzunehmen und einzuordnen erweitert individuelle Handlungsspielräume und fördert die Entwicklung von Selbstwirksamkeit.

Bewegung und Sport

Kinder erkunden Sprache digital

5 8 N Digitalität
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 4
  • Didaktisches Design für digital unterstützten Sprachunterricht für Deutsch als Erst- und Zweitsprache und den Fremdsprachenunterricht
  • Applikationen zur Sprachförderung
  • Online-Applikationen für den Sprachunterricht
  • Lernpfade für den Sprachunterricht
  • Leseförderung mit digitalen Tools und KI
  • Verwendung mobiler Endgeräte im Sprachunterricht
  • Herstellung freier digitaler Unterrichtsmaterialen - Open Educational Resources (OER)

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen unterschiedliche e-didaktische Grundlagen und diverse Standardapplikationen zum Einsatz digitaler Medien im Sprachunterricht.
  • können selbst unter der Berücksichtigung von Kriterien der Open Educational Resources (OER) digitale Lernartefakte und digital unterstützte Lernpfade konzipieren, entwerfen, erstellen und durchführen.
  • werden ihrem Auftrag des Unterstützens beim Aufwachsen der Kinder in einer digitalisierten vielsprachigen Welt bewusster gerecht.
  • sind in der Lage, Prinzipien digitalen Unterrichts sowohl in Deutsch als Erst- und Zweitsprache als auch im Fremdsprachenunterricht umzusetzen.

Die Studierenden erkennen digitale Möglichkeiten für den Spracherwerb und ihre Einsetzbarkeit im Unterricht. Sie differenzieren Potenziale multimedialer Elemente in inhaltlichen und methodischen Settings und setzen diese kindgerecht um. Mit schülerzentriertem digital unterstütztem Sprachunterricht zum Fremdsprachenerwerb und für Deutsch als Erst- und Zweitsprache soll hiermit ein unterstützender Beitrag zum Aufwachsen der Kinder in einer digitalisierten vielsprachigen Welt geleistet werden.

Medien und informatische Bildung

Kinder stehen im Licht der Öffentlichkeit

5 8 N Digitalität
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Entrepreneurship Education
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 4

Digitale Medien für schulische PR-Arbeit

  • Lese- und Sehgewohnheiten, Ausdrucksformen im Netz
  • Soziale Netze und digitale Kommunikationsplattformen
  • Technische und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Umsetzung von multimedialen Inhalten im Netz
  • Entwicklung von Contentstrategien
  • Pressearbeit und Medienkooperationen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Lese- und Sehgewohnheiten sowie Ausdrucksformen im Netz.
  • verstehen die Funktionsweise sozialer Netze und digitaler Kommunikationsplattformen.
  • sind mit den technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Kanäle schulischer Öffentlichkeitsarbeit vertraut.
  • können multimediale Inhalte im Netz umsetzen, die die Vielfalt und Dynamik des schulischen Lebens widerspiegeln.
  • können Contentstrategien entwickeln, die die Ziele der schulischen Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
  • kennen die Grundlagen der Pressearbeit und können Medienkooperationen initiieren.

Moderne schulische Öffentlichkeitsarbeit nützt digitale Medien. Sie fördert eine bewusste Medienpräsenz, kommuniziert positive schulische Projekte und Erfolge und wahrt dabei die Privatsphäre der Lehrenden und Lernenden. Öffentlichkeitsarbeit mit digitalen Medien schafft eine transparente und einladende Schulkultur, die Ausgrenzung und Diskriminierung wie Rassismus, Sexismus Antiziganismus und Antisemitismus verhindert. Sie stärkt Gemeinschaft und bezieht die Schüler*innen aktiv und verantwortungsvoll in die schulische Außendarstellung ein.

Medien und informatische Bildung

Kinder gestalten Zukünfte multimedial

5 8 N Digitalität
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Informatische Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
KI verändert Lernen Schwerpunkt 4

Lernräume zukunftsorientiert, interdisziplinär und multimedial gestalten

  • Kompetenzrahmen digi.komp und Futures Literacy als wissenschaftliche Grundlage
  • Wahrnehmung, Reflexion und Diskussion aktueller Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Medienpädagogik
  • Die Zukunftswerkstatt als partizipative Makromethode für die Medienpädagogik der Primarstufe
  • Projektorientierte Anwendung digitaler Medien zur Visualisierung von Inhalten
  • Interdisziplinarität und Barrierefreiheit digitaler Lernräume
  • Identifikation von Möglichkeiten zur weiteren Forschung und Professionalisierung im Bereich der Digitalität

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, den Kompetenzrahmen digi.komp und das Konzept der Futures Literacy als wissenschaftliche Grundlage zu verstehen und anzuwenden.
  • können aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Medienpädagogik wahrnehmen, reflektieren und diskutieren.
  • kennen die Zukunftswerkstatt als partizipative Makromethode in der Medienpädagogik und können diese gezielt einsetzen.
  • können digitale Medien projektorientiert einsetzen, um Inhalte multimedial zu visualisieren.
  • verstehen die Bedeutung von Interdisziplinarität und Barrierefreiheit in digitalen Lernräumen.
  • sind in der Lage, Möglichkeiten zur weiteren Forschung und Professionalisierung im Bereich der Digitalität zu identifizieren und zu nutzen.

Diese Lehrveranstaltung hebt die kreative und multimediale Anwendung digitaler Medien im Kontext von Futures Literacy hervor. Studierende erlernen durch Storytelling und E-Didaktik projektorientierte Ansätze zur Gestaltung zukünftiger Szenarien. Dabei liegt der Fokus auf dem Verständnis für das Aufwachsen in einer globalisierten, inklusiven, digitalisierten Welt und der Entwicklung von Kompetenzen zur erfolgreichen Nutzung und Gestaltung künftiger technologischer Entwicklungen und Trends wie z.B. Künstlicher Intelligenz.

Medien und informatische Bildung

Kinder lernen die Welt der Wissenschaft kennen

5 8 N Anthropozän
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 4

Wissenschaftskommunikation multimedial kodieren und dekodieren

  • Wissenschaftliche Arbeitsweisen und Methoden und ihre mediendidaktische Vermittlung im Sachunterricht der Primarstufe mit Bezug zu Alltagsphänomenen und Lebenswelten der Kinder
  • Kritisch-reflexiver Umgang mit Medien zur Vermittlung von Informationen zu globalen Entwicklungen z.B. im Kontext von Klimawandel, Wirtschafts- und Technologieentwicklung, Bionik und Robotik, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz
  • Transdisziplinäres, vielperspektivisches Handlungs- und Erfahrungslernen für Lösungs- und Zukunftsorientierung
  • Die Zukunftswerkstatt als partizipative Makromethode für den Sachunterricht der Primarstufe
  • Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen wissenschaftliche Arbeitsweisen und Methoden aus den Bezugswissenschaften der Kompetenzbereiche des Sachunterrichts
  • können wissenschaftliche Arbeitsweisen und Methoden mediendidaktisch vermitteln in thematischer Orientierung an Alltagsphänomenen und Lebenswelten der Kinder
  • kennen Möglichkeiten, einen kritisch-reflexiven und verantwortungsvollen Umgang mit Informationen, Medien und Informationstechnologien altersadäquat und anhand ökologischer Themenschwerpunkte von globaler Relevanz gegenwarts- und zukunftsorientiert zu vermitteln
  • sind in der Lage, unterschiedliche Medien und Lernplattformen für die Gestaltung virtueller Lernumgebungen und individualisierter Medienangebote zu nutzen
  • kennen unterschiedliche fachdidaktische und mediendidaktische Methoden für transdisziplinäres, vielperspektivisches Handlungs- und Erfahrungslernen im Sachunterricht der Primarstufe
  • können die Zukunftswerkstatt als partizipative Makromethode für den Sachunterricht der Primarstufe nutzen, um forschungs- und zukunftsorientiertes Denken zu fördern

Gegenwartsbezogene und zukunftsorientierte Lernprozesse stehen im Zentrum des Sachunterrichts der Primarstufe. Beim forschenden, entdeckenden Lernen lernen die Kinder Wissenschaft kennen: wissenschaftliche Arbeitsweisen und Methoden, mit denen im Beobachten und Experimentieren, Befragen und Erheben ebenso wie über Texte und Bilder, Grafiken und Visualisierungen Sachwissen erschlossen wird. Die Medien der Wissenschaftskommunikation altersadäquat kodieren und dekodieren zu können, benötigt fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundkenntnisse zu den Kompetenzbereichen des Sachunterrichts und der Medienpädagogik und ihren Methodologien. Der kritisch-reflexive Umgang mit Zahlen, Daten, Fakten aus den Bezugswissenschaften des Sachunterrichts ermöglicht Einsicht in wissenschaftliche Arbeitsweisen und stärkt das Vertrauen in Wissenschaft.

Sachunterricht
Medien und informatische Bildung
Bildungswissenschaften

Kinder brauchen Gemeinschaft 2

5 8 N PPS
  • Bildung und Wissenschaft
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
PPS (Fachdidaktik) 4

Sozialer Lebensraum Schule 2

  • Planung und Durchführung eines fachdidaktisch und pädagogisch fundierten Unterrichts
  • Bedeutung von sozialen Beziehungen und effektiven Lernprozessen
  • Berufssteinstieg
  • Theorie-Praxis-Transformation
  • Lehren als biographischer Prozess
  • Analysegestützte Reflexion und Planung individueller Förderung von Schüler*innen
  • Forschendes Lernen
  • Leistungsbeurteilung und Feedback

Die Absolventinnen und Absolventen können …

  • Unterricht adaptiv planen und gestalten und diesen evaluieren.
  • ihre berufsrelevanten biografischen Erfahrungen, verschiedene Grundhaltungen sowie Rollenverständnisse zu reflektieren und ihr bisher erworbenes Wissen einzuordnen.
  • auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden abgestimmte pädagogische Lernsettings planen und Lernprozesse auf Basis bildungswissenschaftlichen, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Wissens initiieren.
  • theoretisches und praktisches Wissen zum Aufbau sozialer Beziehungen und zur Gestaltung kooperativer Arbeitsformen einsetzen.
  • förderliche Leistungsrückmeldungen und Feedback geben.
  • eine forschende Haltung im Unterricht entwickeln und die schulischen Lernfelder als Ausgangspunkt für forschendes Lernen nutzen.
  • eine Diskussion über das Theorie-Praxis-Verhältnis führen und verstehen dessen Relevanz für pädagogische Forschung und Handlungsfelder.

Die Lehrveranstaltung strebt die Entwicklung von Zielen und Visionen für einen gelingenden Schulalltag, die Stärkung der Sensibilität für Fragen zur Schulkultur (Umgang mit Vielfalt, Rituale, Feste und Feiern), der Schul- und Unterrichtsentwicklung und der Lehrer*innenpersönlichkeit an. Die Studierenden setzen sich mit ihrer indivuellen Lernbiographie auseinander und reflektieren ihr professionelles Handeln beim Berufseinstieg. Sie sind sich der vielfältigen Verantwortung des Lehrberufs und der Komplexität der Schulwirklichkeit bewusst und vertiefen ihr theoriegeleitetes und lösungsorientiertes Handlungswissen.

Bildungswissenschaften

Kindern Schule erlebbar machen I

5 8 J Haltung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 4

Schulische Erfahrungsräume erweitern I

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt auf die Fähigkeit der Studierenden ab, ein Projekt im Kontext spezieller Herausforderungen und gegebenenfalls an einem externen Durchführungsort eigenständig planen, durchführen und präsentieren zu können. Dabei stehen unterschiedliche thematische Angebote zur Wahl, die variieren können.

Kindern Schule erlebbar machen II

5 8 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 4

Schulische Erfahrungsräume erweitern II

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, Studierenden im musischen und/oder künstlerisch-ästhetischen Handlungsfeld Vertiefungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Dabei können z.B. Projektkonzeptionen, das Singen und Musizieren in Gemeinschaft, Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunstrezeption und künstlerisch-ästhetische Bildung im Vordergrund stehen (je nach Angebot).

Kinder erfahren Schule als Lebenswelt 5 9 N Haltung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 5

Theorie der Lebenswelt Schule

  • Diskurse über Schule und Schultheorien (u.a. Instituetik, Schule und Wandel, Recht auf Bildung, Evidenzbasierung)
  • Schulsysteme verstehen und vergleichen: Entwicklung und Aufbau des österreichischen Schulwesens im nationalen und internationalen Kontext (u.a. Mehrebenensystem Schule, Funktionen von Bildungsstandards und Assessments, Evidenzen im Schulsystem)
  • Aspekte von Schulautonomie (u.a. Strukturmodelle, internationaler Kontext)
  • Dimensionen der Schul-, Unterrichts- und Qualitätsentwicklung (u.a. Orientierungsrahmen und Evaluation wie z.B. Q.I.S., QIBB, SQA, Q2E, Evidenzbasierung und -orientierung)
  • Schule als Lebenswelt und als lernende Organisation (u.a. Leadership und Schulmanagement, Führungskultur, Schulprogramm und Profilbildung, professionelle Lerngemeinschaften, Schule der Vielfalt, aktuelle Entwicklungen und Reformen im Schulsystem und Reflexion von Schulerfahrungen)
  • Schulkultur, Schulethos und Schulklima (u.a. Schule als Unswelt und Wirwelt)
  • Aspekte von professionellen Lerngemeinschaften
  • Rechtliche Rahmungen und Rechtsverhältnisse
  • Aufbau einer reflexiv-forschenden Haltung: Methoden der international vergleichenden Schulsystemforschung, Methoden der Kompetenzmessungen und des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel Schulsysteme, Schulentwicklung, Assessments usw.

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • kennen die historische Entwicklung des Schulsystems und können nationale und internationale Entwicklungen im Bereich des Schulwesens einordnen und beschreiben
  • können Schule und ihre Struktur in ihrer gesellschaftlichen Bedingtheit und historischen Vernetztheit reflektieren und Schule als Ort unterschiedlicher Kulturen erörtern
  • kennen wesentliche Orientierungspunkte und Werte, an denen sich die österreichische Schule ausrichtet (Menschenrechte, UN-Kinderrechts- und Behindertenrechtskonvention, SchOG, Lehrpläne usw.)
  • können Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung mit Bezug auf Schulkultur und Schulethos beurteilen und unterschiedliche Orientierungsrahmen exemplarisch erörtern
  • haben Kenntnisse von kooperativen Arbeitsformen und Dynamiken in professionellen Lerngemeinschaften und können unterschiedliche Aspekte von Lerngemeinschaften differenzieren
  • kennen Modelle und Theorien partizipativer Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • kennen wesentliche Rechtsgrundlagen für das professionelle Handeln
  • setzen sich mit historischen und aktuellen Entwicklungen und Reformen im nationalen und internationalen Vergleich reflexiv auseinander.

Schule ist als Lebenswelt und Ort zu verstehen, an welchem Kinder Systeme und Figurationen aus Werten, Regeln, Autonomie und Zusammengehörigkeit erfahren. Schulkulturen spiegeln das Verhältnis von Individualisierung und Gemeinschaft wider. Diese Lehrveranstaltung stellt Theorien der Schule, die Ideengeschichte des Bildungswesens der Moderne und Konzepte von Educational Governance vor.

Bildungswissenschaften
Kinder profitieren von Forschung 5 9 N Begleitung zur Masterarbeit
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Bildung und Wissenschaft
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 5

Methodologie und Methoden bildungs- und fachwissenschaftlicher Forschung

  • Forschungszugänge in den Bildungswissenschaften, ihren Bezugsdisziplinen und in den Fachdidaktiken
  • Forschungsmethoden (empirisch-qualitativ, empirisch-quantitativ, nicht-empirisch, mixed methods)
  • Erhebungsinstrumente und Auswertungsmethoden
  • kritische Reflexion von Forschungsgegenstände kritisch
  • Forschungsethik und Forschungsintegrität im Kontext von Bildungsforschung
  • Qualitätskriterien berufsfeldbezogener Forschungsarbeiten
  • Aufbau und Ablauf empirischer und nicht-empirischer Forschungsprojekte mit anwendungsbezogenen Themen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die wichtigsten Forschungszugänge in den Bildungswissenschaften, ihren Bezugsdisziplinen und in den Fachdidaktiken
  • kennen empirische und nicht-empirische Forschungsmethoden sowie deren methodologische Begründungszusammenhänge und können auf dieser Grundlage verschiedene Textsorten und Datenarten rezipieren, reflektieren und kritisch diskutieren
  • können empirische Forschungsprojekte in Hinblick auf ethische Fragestellungen evaluieren, Maßnahmen für einen informed consent planen, Schadensrisiken minimieren und auf die Wahrung von Forschungsintegrität wie auf die Vermeidung von Interessenskonflikten achten,
  • kennen Qualitätskriterien berufsfeldbezogener Forschungsarbeiten
  • kennen Aufbau und Ablauf empirischer und nicht-empirischer Forschungsprojekte im berufsrelevanten Kontext, in Bezug auf bildungswissenschaftliche und/oder fachdidaktische Fragestellungen und anhand eines konkreten Forschungszugangs
  • sind in der Lage, Ergebnisse gemäß der jeweiligen Erhebungsmethode angemessen darzustellen, auf Theorien, Modelle und Wissensbestände zu beziehen und Grenzen von Forschung einzuschätzen.

In einem ersten allgemeinen Teil der Vorlesung werden allgemeine methodologische Grundsatzfragen gestellt, die verschiedenen Zugangsweisen empirischer und nicht-empirischer Forschung differenziert und methodenübergreifende Grundsätze wie der informed consent, die forschungsethisch reflektierte Antizipation und Minimierung von Schadensrisiken, die Wahrung von Forschungsintegrität und die Vermeidung von Interessenkonflikten vorgestellt.
In drei modularen methodischen Vertiefungen (hermeneutische, qualitative und quantitative Vertiefung), von denen zwei zu belegen sind, bereitet die Vorlesung auf die Konzeption und Durchführung eines Forschungsprojekts im Rahmen der Masterarbeit vor. Die Studierenden lernen wissenschaftliche Methodologien und Methoden der Bildungswissenschaften, ihrer Bezugsdisziplinen und der Fachdidaktiken kennen und erhalten exemplarische Einblicke, wie bildungswissenschaftliche und/oder fachdidaktische Forschungsfragen in Forschungsdesigns transferiert werden können.

Bildungswissenschaften

Kinder wollen fachlich begleitet werden 1

5 9 N Kulturtechniken
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 5

Wissenschaftliche Vertiefung fachdidaktischer Inhalte (Sprachen)

  • Erweiterung theoretischer Kenntnisse
  • Auseinandersetzung mit Fachliteratur
  • Vertiefende Betrachtung und Diskussion aktueller Forschungsthemen (Sprachen) 
  • Argumentative Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen (Sprachen)
  • Diskussion über die Relevanz aktueller Forschungen für den Unterricht
  • Umsetzung von Fachliteratur in konkrete didaktische Planungen
  • Reflektierende Auseinandersetzung mit ausgewählten Bereichen der Sprachen
  • Erweiterung des professionellen Handlungsfeldes in ausgewählten Teilbereichen unter dem Aspekt der optimierten Begleitung und Förderung der Lernenden in allen Fächern in heterogenen Lerngruppen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über vertiefte theoretische Kenntnisse (Erweiterung der fachlichen Grundlagen aus dem Bachelorstudium) in Mathematik bzw. Sprachen
  • können sich mit aktueller Fachliteratur kritisch auseinandersetzen
  • sind in der Lage, auf Basis von Forschungsergebnissen aktuelle Frage- und Problemstellungen im Bereich der Kulturtechniken zu diskutieren
  • können aus diesen Diskussionen den Transfer in den Schulalltag bzw. Unterricht vollziehen
  • können ihre Stellungnahmen mit Bezug auf Fachliteratur begründen
  • sind in der Lage, den Transfer zwischen Fachliteratur und praktischer Planung zu schaffen
  • können aufgrund theoretischer und praktischer Erkenntnisse einen Unterricht planen und führen, der auf aktuellen Forschungsergebnissen beruht
  • sind in der Lage, sich in das Fachgebiet zu vertiefen
  • können verschiedene Teilbereiche des Fachgebietes reflektieren
  • können ihr professionelles Handlungsfeld erweitern und reflektieren
  • können fächerverbindende Lernumgebungen in heterogenen Lerngruppen erstellen und gestalten, in denen alle drei Kulturtechniken professionell trainiert und umgesetzt werden.

Die Erweiterung und Vertiefung der didaktischen Expertise in der Fachdidaktik zum Erst- und Zweitspracherwerb von Schülerinnen und Schülern ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen auseinander, beziehen begründet Stellung in Forschungskontroversen und nutzen Fachliteratur für eine vertiefende, differenzierende Umsetzung in ihrem eigenen Unterricht.

Deutsch

Kinder wollen fachlich begleitet werden 3

5 9 N Anthropozän
  • Medienbildung
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 5

Wissenschaftliche Vertiefung fachdidaktischer Inhalte (Sachunterricht)

  • fachwissenschaftliche und fachdidaktische Vertiefungen der Bezugsdisziplinen Biologie, Physik und Chemie
  • Umweltbildung, Umwelterziehung und Umweltschutz (BNE)
  • Energie und Technik
  • Einfache biologische, physikalische und chemische und fachdidaktische Modelle für kooperative Lernformen und selbstgesteuertes Lernen (Beobachten und Bestimmen, Experimentieren und Forschen); Demonstrationsversuche, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Fokus auf die Mensch-Natur-Technik Beziehung
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem naturwissenschaftlichem Unterricht und Englischunterricht in der Primarstufe

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • haben strukturiertes Fachwissen zu den biologischen, physikalischen und chemischen Themenbereichen des Sachunterrichts der Primarstufe
  • können fachliche Zusammenhänge unter Beachtung schülergemäßer Vereinfachung darstellen
  • haben Kenntnisse über den Einsatz geeigneter Medien im Sachunterricht der Primarstufe
  • können theoretische Ansätze der Didaktik des Sachunterrichts und Dimensionen der Lebenswelt von Kindern in Beziehung setzen und interpretieren
  • können altersadäquate Materialien über die Auswirkungen menschlichen Handelns auf Ökosysteme im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung für Schüler*innen erarbeiten
  • kennen vertiefte fachdidaktische Modelle im Bereich Natur und Technik, um kooperative Lernformen und selbstgesteuertes forschendes Lernen im Bereich Natur in ihre Unterrichtsplanung miteinzubeziehen
  • kennen die Durchführung von Demonstrationsversuchen, können Projektunterricht planen und sind in der Lage die Mensch-Natur-Technik-Beziehung bei der Entwicklung von Lernszenarien herauszuarbeiten

Die Kernaufgabe des Sachunterrichts im Lernbereich Natur und Technik ist es, Schüler*innen darin zu unterstützen, sich als Teil der Natur und Technik zu erleben, die Welt zu erkunden sowie die unmittelbare und mittelbare Umwelt im Sinne einer globalen Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu erschließen. In dieser Lehrveranstaltung werden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Vertiefungen der Bezugsdisziplinen Biologie, Physik und Chemie vermittelt, um Schüler*innen zur gemeinsamen Erschließung und Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Technik-Beziehung zu befähigen.

Sachunterricht

Kinder brauchen professionelle Lehrer*innen 1

5 9 N PPS
  • Bildung und Wissenschaft
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
PPS (Fachdidaktik) 5

Professionell handeln 1

  • Planung, Durchführung und Evaluation methodisch-didaktisch fundierten Unterrichts
  • Classroom Management – lernförderliche Unterrichtssettings
  • Moderation von sozialen Settings und individualisierten Lernprozessen
  • Lösungsorientierter Umgang mit Konflikten
  • Fachdidaktisch begründete Analyse und Reflexion unterrichtlicher Prozesse
  • Innovative und persönliche Entwicklungsbereiche identifizieren
  • Ausgewählte Befunde internationaler und nationaler Schul-, Unterrichts-, und Bildungsforschung

Die Absolventinnen und Absolventen können …

  • mehrwöchigen Unterricht adaptiv planen, gestalten und evaluieren.
  • Unterricht durch gezielten Einsatz forschenden Lernens analysieren und mit geeigneten Methoden weiterentwickeln (z.B. kollegiale Beratung).
  • unterschiedliche Situationen in der Schule kriteriengeleitet wahrnehmen und interpretieren.
  • soziale Settings auf Basis von Empathie, Wertschätzung und Respekt gestalten.
  • professionelles Beziehungs-, Kommunikations-, Kooperations- und Konfliktmanagement unter dem Blickwinkel von Systemen in ihrem pädagogischen Handeln umsetzen.
  • innovative und persönliche Entwicklungsbereiche identifizieren und entfalten.
  • organisatorische und politische Strukturen des Berufsfeldes erkennen.
  • aktuelle Befunde nationaler und internationaler Schul-, Unterrichts- und Bildungsforschung be- und verwerten.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, die Rollenidentifikation im Berufsfeld zu festigen und professionelle Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Die Bewährung im Praxisfeld Schule wird durch theoriegeleitete Analyse pädagogischer Handlungsfelder und ihrer Hauptakteure (Lernende und Lehrende) erreicht. Die Studierenden vertiefen ihre reflexive und evaluative Grundhaltung und setzen diese in unterrichtsbezogenen Entwicklungs- und Evaluationsprozessen gezielt um.

Bildungswissenschaften

Kinder wollen fachlich begleitet werden 2

5 9 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 5

Wissenschaftliche Vertiefung fachdidaktischer Inhalte (Mathematik)

  • Erweiterung theoretischer Kenntnisse
  • Auseinandersetzung mit Fachliteratur
  • Vertiefende Betrachtung und Diskussion aktueller Forschungsthemen (Mathematik) 
  • Argumentative Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen (Mathematik)
  • Diskussion über die Relevanz aktueller Forschungen für den Unterricht
  • Umsetzung von Fachliteratur in konkrete didaktische Planungen
  • Reflektierende Auseinandersetzung mit ausgewählten Bereichen der Mathematik
  • Erweiterung des professionellen Handlungsfeldes in ausgewählten Teilbereichen unter dem Aspekt der optimierten Begleitung und Förderung der Lernenden in allen Fächern in heterogenen Lerngruppen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über vertiefte theoretische Kenntnisse (Erweiterung der fachlichen Grundlagen aus dem Bachelorstudium) in Mathematik bzw. Sprachen
  • können sich mit aktueller Fachliteratur kritisch auseinandersetzen
  • sind in der Lage, auf Basis von Forschungsergebnissen aktuelle Frage- und Problemstellungen im Bereich der Kulturtechniken  zu diskutieren
  • können aus diesen Diskussionen den Transfer in den Schulalltag bzw. Unterricht vollziehen
  • können ihre Stellungnahmen mit Bezug auf Fachliteratur begründen
  • sind in der Lage, den Transfer zwischen Fachliteratur und praktischer Planung zu schaffen
  • können aufgrund theoretischer und praktischer Erkenntnisse einen Unterricht planen und führen, der auf aktuellen Forschungsergebnissen beruht
  • sind in der Lage, sich in das Fachgebiet zu vertiefen
  • können verschiedene Teilbereiche des Fachgebietes reflektieren
  • können ihr professionelles Handlungsfeld erweitern und reflektieren
  • können fächerverbindende Lernumgebungen in heterogenen Lerngruppen erstellen und gestalten, in denen alle drei Kulturtechniken professionell trainiert und umgesetzt werden.

IDie Erweiterung und Vertiefung der didaktischen Expertise in der Fachdidaktik Mathematik ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen auseinander, beziehen begründet Stellung in Forschungskontroversen und nutzen Fachliteratur für eine vertiefende, differenzierende Umsetzung in ihrem eigenen Unterricht.

Mathematik
Kindern mit Anwendungsforschung dienen 4 10 N Begleitung zur Masterarbeit
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Bildung und Wissenschaft
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 5 Begleitung zur Masterarbeit
  • Schreibwerkstatt: Reflexion und Begleitung des Schreibprozesses der Masterarbeit in Kleingruppen; dialogische Weiterentwicklung der eigenen wissenschaftlichen Schreibkompetenz, des eigenen Bewusstseins für Kommunikationssituation wissenschaftlichen Schreibens und die Mikro- und Makrostruktur der Arbeit, Vertiefung im Umgang mit Fachliteratur und wissenschaftlichen Konventionen (2 ECTS-AP, 1 SWS)
  • Forschungswerkstatt: Reflexionswerkstatt mit einem methodologischen Schwerpunkt (dialogische, methodenfokussierte Reflexion zu einzelnen Forschungsschritten und Textteilen sowie den ethischen Risiken der eigenen Arbeit, Diskussion und Weiterentwicklung der einzelnen Masterarbeitsprojekte in Kleingruppen) (2 ECTS-AP, 2 SWS)

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen wissenschaftliche Schreibkonventionen und Textstandards für eine wissenschaftliche Arbeit und können diese umsetzen,
  • sind in der Lage, in einen wissenschaftlich angemessenen Dialog mit Forschungsliteratur zu treten und ihre Gedankengänge und Argumente strukturiert zu Papier zu bringen,
  • sind, auch auf der Basis praktischer Erprobungen, im Stande, die nächsten Forschungsschritte methodenbewusst zu planen und ihre Forschungsergebnisse in angemessener Form zu dokumentieren und zu reflektieren,
  • können forschungsethische Risiken ihres Vorhabens einschätzen und minimieren,
  • sind in der Lage, den jeweiligen Stand ihrer Forschungen und die bisherigen Ergebnisse ihrer Masterarbeit zu diskutieren, ihre weitere Vorgehensweise zu präzisieren und an einem wissenschaftlichen Diskurs über das thematische Umfeld der Masterarbeit zu partizipieren.

Dieses Modul begleitet die Studierenden beim Verfassen einer Masterarbeit zu einer berufsfeldbezogenen bildungswissenschaftlichen oder fachdidaktischen Fragestellung. Nach Bewilligung des Exposés werden in Schreib- und Forschungswerkstatt die Masterarbeit in ihrer Struktur und das Forschungsvorhaben in seinem Design diskutiert, der wissenschaftliche Erwartungshorizont für weitere Arbeitsschritte und Textpassagen der Masterarbeit wird skizziert und das lernseitige Entwickeln eigenständiger Ansätze zur Umsetzung des Projekts sowie zu dessen Verteidigung im Rahmen der Defensio wird angeregt.

Bildungswissenschaften

Masterarbeit

20 10 N
    5

    Die Begleitung der Masterarbeit erfolgt im Rahmen eines Privatissimums bei den Betreuer*innen.

    Konzeption, Durchführung und Verfassen der Masterarbeit, die dem Nachweis der Befähigung dient, selbstständig ein berufsfeldbezogenes Thema wissenschaftlich, inhaltlich und methodisch angemessen zu bearbeiten.

    Bildungswissenschaften

    Defensio zur Masterarbeit

    1 10 N
      5

      Im Rahmen der Verteidigung der Masterarbeit legt die/der Studierende die theoretische(n) Grundlage(n), Fragestellungen/Forschungshypothesen, die Absicht/Zielsetzung, den Aufbau und den Inhalt der Masterarbeit dar, gibt über die ausgewählte Literatur bzw. die erhobenen Daten und das methodische Vorgehen Auskunft und macht die berufspraktische Seite der Arbeit deutlich.

      Bildungswissenschaften

      Kinder brauchen professionelle Lehrer*innen 2

      5 10 N PPS
      • Bildung und Wissenschaft
      • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
      • Diversität/Inklusion
      • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
      • Medienbildung
      • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
      • Sprachliche Bildung und Lesen
      • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
      PPS (Fachdidaktik) 5

      Professionell Handeln 2

      • Planung, Durchführung und Evaluation fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten Unterrichts
      • Pädagogische Diagnostik
      • Pädagogische Professionalität und Expertise
      • Individualisierung und Differenzierung in pädagogisch-praktischen Settings auf Basis von individuellen Lernausgangslagen
      • Bedeutung sozialer Beziehungen und individueller Lernprozesse
      • Erweiterung und Vertiefung der professionstypischen Themenbereiche Lehren, Lernen, Unterrichten, Erziehen sowie bildungsrelevante Interaktionen

      Die Absolventinnen und Absolventen können …

      • Unterricht vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse konzipieren, umsetzen und evaluieren.
      • im Fachbereich der Primarstufe ein pädagogisch-professionelles Selbstverständnis entwickeln und durch persönliche Schwerpunktsetzung kontinuierlich an ihrer Professionalisierung arbeiten.
      • Konzepte und Verfahren von Leistungsbeurteilung, pädagogischer Diagnostik und individueller Förderung anwenden und reflektieren
      • prozess- und zielorientiert ihr pädagogisch-praktisches Tun weiterentwickeln.
      • können innovative Handlungsansätze eigenständig und im Team erarbeiten, anwenden und begründen.
      • soziales Handeln mit Empathie, Wertschätzung und Respekt gestalten.
      • professionsspezifische Aufgaben und Verantwortungsbereiche verstehen, argumentieren und deren Grenzen erkennen und argumentieren.
      • aktuelle Befunde nationaler und internationaler Schul-, Unterrichts- und Bildungsforschung im eigenen Unterricht anwenden

      Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung erfolgt die weiterführende Professionalisierung pädagogisch-praktischen Handelns. Die Studierenden verstehen ihren Beruf als dynamisch, interdisziplinär und als sich ständig weiterentwickelnd. Sie haben die Bereitschaft, laufend ihr Rollenverständnis, ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihre Kompetenzen zu reflektieren. Weiters soll die Auseinandersetzung mit professionstypischen Themenbereichen sowie dem eigenen Professionsbewusstsein die Studierenden dazu befähigen, qualitätsorientiert zu handeln.

      Bildungswissenschaften

      Curriculum Navigator