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Die Vermittlung der Kulturtechniken zählt zu den zentralen Aufgaben des Unterrichts der Volksschule. Dazu gehören der Erwerb der Schriftsprache sowie einer Fremdsprache, der Aufbau einer grundlegenden Lesekompetenz und die Vermittlung mathematischer Kompetenzen, die eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben als mündige und kritische Menschen ermöglichen.

Die Studierenden beschäftigen sich mit fachwissenschaftlichen Grundlagen zu den Bereichen Deutsch, Mathematik und Englisch, welche die Basis für den Aufbau fachdidaktischer Kompetenzen bilden. Sie erwerben Expertise in den jeweiligen Fachdidaktiken und die Befähigung zur Gestaltung eines lernförderlichen Unterrichts in heterogenen Lerngemeinschaften unter Berücksichtigung der jeweiligen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler. 

Lehrveranstaltungen in Kulturtechniken


Filter Studienjahr
 Gebrüder-Humboldt-Jahr: Gebrüder-Humboldt-Jahr  Michael-Schratz-Jahr: Michael-Schratz-Jahr  Annedore-Prengel-Jahr: Annedore-Prengel-Jahr  Reinhold-Leinfelder-Jahr: Reinhold-Leinfelder-Jahr  Malala-Yousafzai-Jahr / Masterstudium: Malala-Yousafzai-Jahr / Masterstudium

Filter Fach
 Deutsch  Mathematik  Lebende Fremdsprache  Sachunterricht  Bewegung und Sport  Kunst und Gestaltung  Design und Technik / Werken  Musikerziehung  Medien und informatische Bildung  Bildungswissenschaften

Filter Schwerpunkt
 Inklusion schafft Gemeinschaft  Kultur öffnet Welten  Sprachen verbinden Menschen  Bewegung fördert Gesundheit  Zukunft braucht Mitverantwortung  KI verändert Lernen

Kurztitel ECTS-AP SSemester WWahlplichtfach Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel Fächer
Kurztitel ECTS-AP S W Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel Fächer

Kinder entdecken die Welt der Schriftsprache

5 2 N Kulturtechniken
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 1 Lese- und Rechtschreibdidaktik
  • Voraussetzungen für den Erwerb der Schriftsprache in einer mehrsprachigen und heterogenen Gesellschaft: Präliterale Fähigkeiten, Literacy-Erfahrungen und Sprachenvielfalt in der Schuleingangsphase
  • Modelle des Schriftspracherwerbs im Rahmen der fachdidaktischen Schriftspracherwerbsforschung (auch im Kontext von DaZ)
  • Förderung der basalen Lesefertigkeit und des Leseverständnisses auf Wort-, Satz- und Textebene
  • Orthografisch-grammatisches Grundlagenwissen und kompetenzorientierte Rechtschreibstrategien sowie entwicklungsstufenadäquate Beobachtungsverfahren für die Rechtschreibentwicklung
  • Grammatik und Semantik in der Lese- und Rechtschreibdidaktik
  • gezielte und explizite Einführung von Arbeits- und Nachschlagetechniken als Grundlage eigenständigen Entdeckens und Lernens
  • individuelle, lesefördernde Lernumgebungen
  • Sprachreflexion und Sprachbetrachtung auf grammatisch-textstruktureller Ebene unter Nutzung der Ressourcen eines sprachlich heterogenen Klassenzimmers

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können präliterale Fähigkeiten und Literacy-Erfahrungen in der Schuleingangsphase erkennen und – auch unter der Berücksichtigung vielfältiger Erstsprachen im Klassenzimmer – ihre didaktischen Planungen daran ausrichten.
  • kennen Modelle des Schriftspracherwerbs und die Bedeutung der phonologischen Informationsverarbeitung sowie phonologischer Differenzen verschiedener Erstsprachen im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Lese- und Rechtschreibkompetenz.
  • können im Hinblick auf basale Lesefertigkeiten und das Leseverstehen sowie unter Berücksichtigung der grammatischen Kompetenzen der Lernenden Rechtschreib- und Lesestrategien vermitteln.
  • entwickeln individuelle, lesefördernde Lernumgebungen.
  • können auf Basis eines theoretischen und handlungsorientierten Grundlagenwissens und unter Berücksichtigung der Sprachenbiografie des Kindes entwicklungsstufenadäquate Beobachtungsverfahren für die Lese- und Rechtschreibentwicklung einsetzen.
  • können auf Basis laufender Beobachtung und eines fundierten grammatisch-orthografischen Grundwissens Lernszenarien zur entwicklungsstufenadäquaten, individuellen Förderung der Lese- Rechtschreibkompetenz planen.
  • können differenzierte und kreative Zugangsweisen und Nachschlagetechniken im Lese- und Rechtschreibunterricht vermitteln.
  • kennen die Entwicklung der Sprachbewusstheit und methodisch-didaktische Modelle und Konzepte zur Sprachbetrachtung, insbesondere der deutschen Grammatik und Orthografie, im sprachlich heterogenen Klassenzimmer.

Schreiben und Lesen sind motorisch, sensorisch und kognitiv multidimensionale Kulturtechniken, in deren Erwerb vielfältige Vorerfahrungen mit Sprache(n), Schrift- und Erzählkultur(en) einfließen. Kinder auf dem Weg zur Schriftsprache zu begleiten bedeutet, mit ihnen sprachlich in Beziehung zu treten, um die mündliche Ausdrucksfähigkeit als Basis des Denkens durch das Schreiben weiterzuentwickeln. In dieser Lehrveranstaltung werden Methoden zum Aufbau der Lese- und Schreibfertigkeit auf der Wort-, Satz- und Textebene und zur orthografischen und grammatischen Sprach(en)betrachtung erarbeitet.

Deutsch
Kinder fordern mathematisches Basiswissen 5 2 N Kulturtechniken
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft 1 Fachwissenschaftliche Grundlagen der Mathematik
  • Erweiterung des individuellen Handlungsrepertoires in den mathematischen Handlungsdimensionen (Darstellen, Interpretieren; Operieren, Rechnen, Konstruieren; Beschreiben, Vermuten Begründen; Modellieren, Problemlösen)
  • Innermathematische Grundlagen in relevanten Teilbereichen der Mathematik
  • Konkrete, anwendungsbezogene Verwendung von Fachbegriffen und mathematischer Fachsprache

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können die mathematischen Handlungsdimensionen ausüben und Problemsituationen durch unterschiedliche Lösungsstrategien fachlich korrekt dokumentieren, argumentieren und andere Lösungswege bewerten
  • sind in der Lage, grundlegende mathematische Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Arithmetik, Algebra, funktionale Abhängigkeiten, Geometrie und Stochastik auszuüben
  • können die mathematische Fachsprache und mathematische Begriffe richtig anwenden.

Die Vermittlung fachwissenschaftlicher Grundlagen, welche die Basis für die Primarstufendidaktik im Fach Mathematik bilden, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Dazu entwickeln und festigen die Studierenden ihr Grundlagenwissen sowie ihre mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten mit Schwerpunkt auf relevanten mathematischen Inhalten der Grundschule und Sekundarstufe 1.

Mathematik
Kinder entdecken die Welt der Zahlen und Formen 5 3 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Fachdidaktische Grundlagen von Arithmetik, Geometrie und Statistik
  • Auseinandersetzung mit mathematischer Fachliteratur und dem Lehrplan der österreichischen Volksschule in Mathematik
  • Aufbau und Vernetzung der Zahlenräume
  • Grundrechenarten mit natürlichen Zahlen, Dezimalzahlen und Bruchzahlen als mündliche, halbschriftliche und schriftliche Standardverfahren
  • Raumorientierung
  • Eigenschaften geometrischer Figuren
  • Konstruktion einfacher geometrischer Figuren
  • Beschreibende Statistik – Daten erfassen, darstellen, interpretieren, auswerten, Mittelwert
  • Fachdidaktische analoge und digitale Lehr-Lernkonzepte für den Mathematikunterricht in heterogenen Lerngruppen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Vergleiche von mathematischer Fachliteratur erstellen und zitieren
  • kennen den Mathematiklehrplan der Volksschule
  • können die Vernetzung der Zahlenräume analysieren sowie algebraische Argumentationen und Darstellungen entwickeln
  • können erklärend kommunizieren sowie algebraisches Denken in der Primarstufe fördern und unterstützen
  • können Grundrechenarten mündlich, halbschriftlich und schriftlich in den verschiedenen Zahlenbereichen, den natürlichen Zahlenbereichen, Dezimalzahlen und Bruchzahlen anwenden und didaktisch aufbauen
  • kennen die Eigenschaften geometrischer Figuren und nützen dieses Wissen, um Überführungen ineinander zu zeigen
  • können die Begriffe der Raumorientierung im Bereich der Numerik und der Geometrie umsetzen
  • sind in der Lage, grundlegende statistische Methoden reflektiert anzuwenden
  • können durch statistische Darstellungsformen Sachverhalte erfassen, interpretieren und auswerten
  • können Mathematikunterricht mit innerer Differenzierung und medialer Unterstützung planen.

Die Studierenden erweitern in dieser Lehrveranstaltung ihr individuelles Grundwissen in der Fachwissenschaft Mathematik und gewinnen einen Überblick über die Inhalte des Volksschullehrplans. Sie erwerben konkrete Expertise im fachdidaktischen Aufbau von Zahlenräumen, mündlichen, halbschriftlichen und schriftlichen Rechenoperationen, Raumorientierung und den Grundlagen der Geometrie sowie einfacher statistischer Darstellungsmöglichkeiten zur Beschreibung von Sachverhalten. Die Studierenden erstellen differenzierende Lernumgebungen, um möglichst allen Begabungslagen gerecht zu werden.

Mathematik
Kinder lernen die Fremdsprache Englisch 5 4 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 English as a Foreign Language in Primary Education - Foundations
  • Sprachwissenschaftliche Grundlagen und methodisch-didaktische Ansätze für einen kommunikativen und aktionsorientierten Fremdsprachenunterricht
  • Rückwärtiges Lerndesign und kompetenzorientierte Entwicklung der rezeptiven, produktiven und dynamischen Fertigkeiten im Englischunterricht
  • Formatives Feedback und lernförderliches Scaffolding im Englischunterricht
  • Analyse, Adaption und Entwicklung von Unterrichts- und Lernmaterialien im Englischunterricht
  • Methodisch-didaktische und sprachwissenschaftliche Grundlagen des inhaltsintegrativen Englischunterrichts
  • Lebende Fremdsprache Englisch als Mittel der professionellen Kommunikation  

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können grundlegende Theorien und methodisch-didaktische Ansätze des Fremdsprachenerwerbs auf die Entwicklung von kommunikativen und aktionsorientierten Lernszenarien übertragen.
  • können die Umsetzung kommunikativer und aktionsorientierter Lernszenarien anhand von antizipierten Lernbedarfen reflektieren.
  • können sprachlichen Input und outputorientierte Aktivitäten für junge Lerner/innen in der Lebenden Fremdsprache Englisch dem Fachlehrplan, den GK4 und dem Companion Volume des CEFR entsprechend kompetenzorientiert planen und in Antizipation einer lernseitigen Implementation reflektieren.
  • können eine progressive und kompetenzorientierte Sprachentwicklung unter reflektierter Nutzung und Adaptierung relevanter Sprachlernstrategien und Ressourcen, einschließlich geeigneter moderner Medien, in längerfristigen Lerndesigns abbilden und reflektieren.
  • können formatives Feedback lernförderlich in Sprachlernprozesse integrieren, um personalisierten und kollaborativen Fremdsprachenerwerb zu ermöglichen.
  • können den Lernbedürfnissen von sprachlich, kognitiv und kulturell diversen Schüler/innen durch geeignete Unterstützungs- und Differenzierungsmaßnahmen gerecht werden.
  • können approbierte Lehrbücher, mediale Ressourcen und geeignete authentische Kinderliteratur kriterienorientiert analysieren, um sie in kommunikativen und aktionsorientierten Lerndesigns zielorientiert einzusetzen, zu adaptieren und eigene Lernmaterialien zu gestalten.
  • können grundlegende fachdidaktische Konzepte des inhaltsintegrativen Englischunterrichts selektiv und theoriegeleitet in Unterrichtsplanungen anwenden.
  • können in verschiedenen Diskursen und professionellen Kontexten in allen Fertigkeitsbereichen auf dem Niveau B2+ rezipieren und kommunizieren.
  • können im professionellen Kontext mit natürlicher Aussprache und Intonation, sprachlicher Korrektheit sowie genregerecht kommunizieren. 

Um Schülerinnen und Schüler dazu befähigen können, grundlegende sprachliche kommunikative Kompetenzen in der Lebenden Fremdsprache Englisch zu entwickeln, müssen die Lehrkräfte lebensnahe, kindgerechte und kognitiv anregende Situationen schaffen, die den Aufbau einer Sprachhandlungsfähigkeit von Pre-A1 bis A1 ermöglichen. Dazu müssen sie die erforderlichen sprachlichen Mittel beherrschen, altersgerechte Sprachlernstrategien und methodisch-didaktische Strategien eines freudvollen und inhaltsintegrativen Fremdsprachenunterrichts kennen und diese auf der Basis sprachwissenschaftlicher Grundlagen anwenden können.

Lebende Fremdsprache
Kinder erkennen mathematische Zusammenhänge 5 4 N Kulturtechniken
  • Englisch
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Fachdidaktische Vertiefung in Mathematik
  • Vernetzung von Numerik und Geometrie
  • Längen-, Flächen- und Raummaße sowie Zeit-, Hohl-, Massenmaße und Währung
  • Erarbeitung von Umfang, Flächeninhalt, Oberfläche und Volumen geometrischer Figuren
  • Mathematischer Anfangsunterricht
  • Sachaufgaben (Textverständnis, Modellierungsprozess, Lösungsstrategien)
  • Lern- und Entdeckungsumgebungen in Mathematik für alle Schülerinnen und Schüler
  • Lernförderliches Feedback und spezielle fachbezogene summative und formative Leistungsbewertung in Mathematik
  • Handlungsorientierte Strategien und Aktivitäten im inhaltsintegrativen Mathematikunterricht zur Anbahnung rationaler Denkprozesse und zum Verständnis der praktischen Nutzbarkeit der Mathematik in einem internationalen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können geometrische, arithmetische und algebraische Beziehungen argumentativ durchdringen und zur Entwicklung der Argumentations- und Kommunikationskompetenz in der Primarstufe beitragen
  • können Umrechnungen in den Größenbereichen Zeit-, Hohl-, Massenmaße und Währung didaktisch aufbauen und vermitteln sowie Längen-, Flächen- und Raummaße umrechnen und mit allen Sinnen den Schülerinnen und Schülern vermitteln und erlebbar machen
  • können Berechnungen für Umfang, Flächeninhalt, Oberfläche und Volumen durchführen, herleiten und didaktische Lernschritte dafür formulieren
  • kennen die Problematik des mathematischen Anfangsunterrichts und verfügen über Basiswissen zu mathematischer Früherziehung
  • können mathematisches Potenzial erkennen und entsprechend differenziert und geschlechtergerecht handeln
  • kennen Herangehensweisen an Sachaufgaben und können unterschiedliche Methoden für besseres Textverständnis, zum verständigen Arbeiten an Modellierungsprozessen, zur Erarbeitung und zum Training von Lösestrategien vermitteln sowie die Ausbildung prozessbezogener mathematischer Kompetenzen unterstützen
  • können kindgerechte Anleitungen in den Kompetenzbereichen Modellieren, Operieren, Kommunizieren und Problemlösen geben und dadurch sowohl mathematisches als auch sprachliches Lernen implizit und explizit anbahnen
  • sind in der Lage, unterschiedliche Lern- und Entdeckungsumgebungen mit und ohne Einsatz digitaler Medien im Unterrichtsgegenstand Mathematik zu schaffen, um allen Lernbedürfnissen zu entsprechen
  • können individuelle Lernprozesse erkennen und entsprechende weiterführende pädagogische und didaktische Maßnahmen setzen
  • kennen die formative Leistungsbewertung und bewerten Performanzen und Leistungen kriterienorientiert wertschätzend
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im mathematischen Kompetenzbereich die wiederholende und vertiefende Arbeit mit Zahlen, Operationen, Größen sowie Ebene und Raum sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation zu organisieren und diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen
  • verfügen über ein Repertoire an Spielen, Reimen, Liedern, kindgerechten Sachtexten, Geschichten und LearningApps für den inhaltsintegrativen Mathematikunterricht.

Die Studierenden erkennen die Zusammenhänge zwischen Numerik und Geometrie und nützen die Verknüpfungsmöglichkeiten zur didaktischen Umsetzung. In dieser Lehrveranstaltung setzen sie sich mit den Anforderungen des Anfangsunterrichts auseinander und erweitern ihr fachdidaktisches Repertoire zur Herleitung und Umrechnung von Größen. Sie lernen Methoden zur Bearbeitung von Sachaufgaben und Erstellung eigener fächerverbindender Lernprodukte kennen und erweitern ihre Kompetenzen bei der Realisierung eigener Lernumgebungen. Sie erkennen Lernprozesse und bewerten entsprechende Leistungen kriterienorientiert wertschätzend.

Mathematik
Kinder gestalten Texte 5 5 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 3 Verfassen von Texten, Erwerb von Schreibkompetenz, Begleitung von Schreibprozessen, Leistungsbeurteilung
  • Literarische Gattungen, Textsorten
  • Schreibentwicklung, Schreibsozialisation, Schreibkompetenz inkl. Rechtschreibkompetenz
  • Schreibprozess und Schreibprozessmodelle
  • Vermittlung und Förderung von Schreibkompetenz und Schreibstrategien
  • Schreibaufgaben, textsortenspezifischer Einsatz von Lern- und Leistungsaufgaben
  • Kreative und handlungsorientierte Methoden der Schreibdidaktik ab dem Anfangsunterricht
  • Lernförderliches Feedback zu Schreibprodukten
  • Beurteilung von Schreibprodukten, Einsatz von Kompetenzrastern

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen literarische Gattungen und für den Schreibunterricht relevante Textsorten
  • kennen Modelle der Schreibkompetenz und Schreibentwicklung sowie die Bedeutung der Schreibsozialisation für individuelle Ausprägungen der Schreibkompetenz
  • kennen Schreibprozessmodelle sowie Einflussfaktoren auf den Schreibprozess und können diese in der Begleitung von Schreibprozessen von Kindern nutzen
  • kennen Fördermaßnahmen, insbesondere die explizite Vermittlung von Schreibstrategien, zum Aufbau der Schreibkompetenz (inkl. der Rechtschreibkompetenz) und können diese lernförderlich einsetzen
  • kennen unterschiedliche Operatoren zur Formulierung von Schreibaufträgen und können diese lernförderlich einsetzen
  • kennen Zielsetzungen von Schreibaufträgen und können diese für die Weiterentwicklung der individuellen Schreibkompetenz (auch im Kontext von Mehrsprachigkeit) einsetzen
  • sind in der Lage, kreative und handlungsorientierte Methoden im Schreibunterricht einzusetzen
  • können lernförderliches Feedback formulieren und reflektieren sowie zielgerichtet für die Weiterentwicklung der individuellen Schreibkompetenz (auch im Kontext von Mehrsprachigkeit) einsetzen
  • sind in der Lage, Kompetenzraster für formatives Feedback zu nutzen und für die Beurteilung einzusetzen.

Schreibunterricht, der individuelle Prozessbegleitung integriert, steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Ihr Ziel ist der Aufbau eines Basiswissens im Bereich der Textkompetenz und des Erwerbs der Schreibkompetenz von Kindern auf der Grundlage aktueller Entwicklungen der empirischen Schreibdidaktik. Die Studierenden lernen ein Repertoire an Schreibstrategien, handlungs- und produktionsorientierten Methoden der Schreibdidaktik und des lernförderlichen Feedback kennen. Zielgerichtete Förder- und Unterstützungsmaßnahmen sind dabei ebenso von Belang wie der Erwerb einer Textbeurteilungskompetenz und die Vertiefung der Rechtschreibkompetenz.

Deutsch

Kinder erproben die musikalische Klangsprache

5 5 N Kulturtechniken
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 3

Lernpotenziale musikalischer Sprach- und Verstehensinseln

  • Musikalische Klangsprache als besondere Form von Sprache
  • Musikalische Verstehens- und Sprachinseln als Lernwerkzeuge
  • Klangsprache und Klangstruktur als Bausteine und Gestaltungsmittel für die vielfältigen Strukturen und Formen von Musik
  • Funktion und Wirkung von Musik für Prozesse von Lernen und Lehren
  • Wahrnehmung und Ausdruck in musikalischen Aktivitäten
  • Entwicklung, Gestaltung und Präsentation musikalischer Lernsequenzen im Kontext klangsprachlicher Prozess

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können sich in den vielfältigen Formen der musikalischen Klangsprache ausdrücken und präsentieren
  • verstehen die vielschichtigen Bezüge zwischen musikalischer Klangsprache und Wortsprache
  • können altersadäquate und differenzierte Lernzugänge zu musikalisch-künstlerischen Werken entwickeln und anwenden
  • verfügen über ein musikbezogenes Methodenrepertoire, um entsprechende Lernprozesse zu initiieren und unterstützend zu begleiten
  • können musikalische Lernprozesse schulischer Praxis reflektierend-analysierend begleiten

Musik als besondere Form von Sprache hat eine Vielzahl an Parallelen zum Erlernen von Wortsprachen. Die Sprache der Musik verstehen und erfassen zu lernen, indem musikalische Muster als Verstehens- und Sprachinseln genutzt werden, hat in der Musikpädagogik eine lange Tradition. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit ihnen erfolgt ganzheitlich und mehrdimensional im aktiven musikalischen Tun durch „Singen und Musizieren“, „Tanzen, Bewegen und Darstellen“, „Hören und Erfassen“. Musikalische Sprachmuster werden so erlebbar gemacht und schaffen Sinnzusammenhänge zwischen dem Ganzen eines Musikstückes und seinen Teilen.

Musikerziehung

Kinder mit unterschiedlichen Erstsprachen und Kulturen lernen Deutsch

5 5 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3 Deutsch als Unterrichtssprache
  • Planung (tw. Durchführung) fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten sprachensensiblen Unterrichts
  • Wahrnehmungsbereiche und sensomotorisches Lernen
  • Bereiche der Lernausgangslagen für den Schriftspracherwerb unter Berücksichtigung der Lerner*innenbiografien
  • Sprachenporträts und Sprachenbiografien
  • Gestaltung sozialer Beziehungen und Lernprozesse im sprachensensiblen Unterricht in der Unterrichtssprache
  • Didaktisch-methodische Modelle für ein implizites Lernen schriftsprachlicher Strukturen
  • Didaktisch-methodische Modelle für interkulturelle Elternarbeit unter Berücksichtigung der kindlichen Bedürfnisse

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, sprachliche, kulturelle und individuelle Eigenschaften von Schüler*innen zu analysieren und kennen individuelle Lernausgangslagen unter Berücksichtigung von Sprachenporträts und Sprachenbiografien
  • können sprachensensiblen Unterricht für mehrsprachige Gruppen gestalten
  • können den Zusammenhang zwischen Lernzielen und Lernergebnissen im Fach Deutsch analysieren
  • sind in der Lage, ihr Wissen über gruppendynamische Prozesse zu analysieren, um sprachliche, kulturelle und/oder soziale Barrieren im sprachensensiblen Unterricht durch unterrichtliche Maßnahmen abzubauen
  • sind in der Lage, Beobachtungsinstrumente für Lernausgangslagen zu entwickeln und einzusetzen
  • sind in der Lage, die Auswirkung von Sprachkompetenz auf die Lernprozesse einzelner Schüler*innen einzuschätzen
  • können ausführliche Reflexionen auf Basis adäquater Modelle verfassen
  • können interkulturelle Elternarbeit im gemeinsamen Fokus auf die Bedürfnisse des Kindes reflektieren.

Die Vermittlung der normgerechten Standardsprache Deutsch ist die entscheidende Aufgabe von Lehrpersonen. Eine an Lernausgangslagen orientierte Didaktik, welche alle sensorischen Wahrnehmungsbereiche integriert, für eine sprachlich und kulturell heterogene Schülerschaft steht dabei im Mittelpunkt. Kooperative Lernformen unterstützen ein implizites Lernen schriftsprachlicher Strukturen und berücksichtigen die individuellen Lerner*innenbiografien. Wichtig ist ein sprachensensibles Vorgehen, bei dem sich alle Schüler*innen willkommen und individuell gefordert und gefördert fühlen.

Deutsch
Kinder begegnen Mathematik im Alltag 5 6 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 3 Förderung im (prä-)numerischen Bereich in heterogenen Lerngemeinschaften
  • Lernausgangslagen: sprachliche, räumliche, wahrnehmungs- und erfahrungsbezogene mathematikrelevante Basiskompetenzen und deren Beobachtung und Analyse
  • Institutioneller Rahmen für das Lernfeld Mathematik: Lehrpläne, Entwicklungspläne und Leistungsbeurteilung unter Berücksichtigung kindlicher Diversität
  • Erschließen von Entwicklungswegen des Lernens: pränumerischer Bereich, arithmetischer und geometrischer Anfangsunterricht, Rechenstrategien und die Ableitung erforderlicher Zwischenschritte
  • Begleitung auf Entwicklungswegen des Lernens: Materialwahl, -erstellung und -adaptierung im Lernfeld Mathematik 
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens I: lebenspraktisches Handeln in einer mathematisierten Welt
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens II: Begabung und Begabungsförderung im MINT-Bereich

Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die diversen Einflüsse innerhalb der kindlichen Entwicklung, die mathematikrelevante Basiskompetenzen mitbestimmen
  • können den Kompetenzstand aus Beobachtung und Analyse ableiten und zum Design von Unterrichtsschritten nutzen
  • erwerben Fachwissen zu institutionell definierten Rahmenbedingungen
  • können innerhalb dieser Rahmenbedingungen Lehr-Lernszenarien im Themenfeld Mathematik entwickeln, welche die kindliche Diversität bei der Kompetenzentwicklung beachten
  • können einen an Diversität und reflexiver Geschlechterpädagogik orientierten mathematischen Anfangsunterricht konzipieren
  • können mathematische Lösungswege in individuell erforderliche Zwischenschritte unterteilen
  • sind in der Lage, Rechenstrategien prozessorientiert zu adaptieren
  • sind in der Lage, Lernmaterialien der pädagogischen Zielsetzung, dem Lernstand und der gewählten Lernstrategie entsprechend für das Lernfeld Mathematik auszuwählen und selbstständig zu erstellen bzw. bedarfs- und bedürfnisbezogen zu modifizieren
  • können die Bedeutung, welche pränumerische und mathematische Grundlagen für das lebenspraktische Handeln einnehmen, erkennen und können Lernende diesbezüglich adäquat und geschlechtergerecht vorbereiten
  • können pädagogischen Fragestellungen, die besondere Begabungen im MINT-Bereich aufwerfen, erkennen und können diese durch entsprechendes unterrichtliches Handeln entwicklungsfördernd beantworten.

Die Heterogenität einer Lerngemeinschaft spiegelt sich auch in den pränumerischen Ausgangslagen und mathematischen Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler wider. Diese Lehrveranstaltung, die auf mathematisch-fachdidaktischen Grundkenntnissen der Studierenden aufbaut, behandelt sich daraus ergebende pädagogische, mathematikbezogene Aufgaben, insbesondere Diagnostik, Zielsetzungen, Förderung sowie besondere Lernpfade in den Bereichen Lebenspraktisches Handeln und der Begabungs- und Begabtenförderung.

Mathematik
Kinder eignen sich Kultur und Sprachen an 5 6 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 3 Förderung in den Unterrichtssprachen in heterogenen Lerngemeinschaften
  • Lernausgangslagen: sprachliche, motorische, wahrnehmungs- und erfahrungsbezogene sprach- und sprechrelevante Basiskompetenzen und deren Beobachtung und Analyse 
  • Institutioneller Rahmen für das Lernfeld Unterrichtssprache/n: Lehrpläne, Entwicklungspläne und Leistungsbeurteilung unter Berücksichtigung kindlicher Diversität
  • Erschließen von Entwicklungswegen des Lernens: präliteral-symbolische, logographemische, alphabetische und orthografische Phase in Sprachrezeption und -produktion
  • Begleitung auf Entwicklungswegen des Lernens: Materialwahl, -erstellung und -adaptierung im Lernfeld Unterrichtssprache/n
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens I: Sprachbildung für und durch lebenspraktisches Handeln und literarische Bildung als Eröffnung ästhetischer Erfahrungsräume in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Sprechen und Verfassen von Texten 
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens II: Begabung und Begabungsförderung in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Sprechen und Verfassen von Texten in der Erst- bzw. Zweit- und in der Fremdsprache

Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die diversen Einflüsse innerhalb der kindlichen Entwicklung, die sprach- und sprechrelevante Basiskompetenzen mitbestimmen
  • können den Kompetenzstand kindzentriert aus Beobachtung und Analyse ableiten und zum Design von Unterrichtsschritten nutzen
  • erwerben Fachwissen zu institutionell definierten Rahmenbedingungen und können innerhalb dieser solche Lehr-Lernszenarien im Themenfeld Unterrichtssprache/n entwickeln, welche die kindliche Diversität bei der Kompetenzentwicklung beachten
  • können einen an Diversität und individueller Sprachentwicklung orientierten Unterricht für alle Fächer konzipieren
  • können in Fallvignetten Entwicklungsphasen der Sprachrezeption und -produktion erkennen und geeignete Lehr-Lern-Szenarien geschlechtergerecht auswählen und gestalten
  • sind in der Lage, geeignete Lernmaterialien für die Unterstützung von Sprach- und Sprechgelegenheiten in der Unterrichtssprache auszuwählen und selbstständig zu erstellen bzw. bedarfs- und bedürfnisbezogen zu modifizieren
  • sind in der Lage, die Bedeutung kommunikativer Grundkompetenzen im lebenspraktischen Handeln zu erfassen und können Lernende durch handlungsbegleitende Sprechanlässe fördern
  • können inklusive Szenarien der Begegnung mit Literatur und Medien gestalten
  • können auf besondere Begabungen in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen und Verfassen von Texten durch entsprechendes unterrichtliches Handeln entwicklungsfördernd eingehen
  • sind in der Lage, auf unterschiedlichen Handlungs- und Tätigkeitsebenen Interesse für eine Fremdsprache zu wecken und einen positiven Zugang zu einer Fremdsprache zu schaffen.

Die Heterogenität einer Lerngemeinschaft geht einher mit sprachdiversen Ausgangslagen und Basiskompetenzen der Kinder. Diese Lehrveranstaltung, die auf sprachlich-fachdidaktischen Grundkenntnissen der Studierenden aufbaut, behandelt sich daraus ergebende pädagogische, sprach- und sprechbezogene Aufgaben, insbesondere Diagnostik der Sprech- und Sprachentwicklung, Zielsetzungen, Förderung sowie besondere Lernpfade in den Bereichen Lebenspraktisches Handeln und Begabungsförderung.

Deutsch

Kinder lesen für die Zukunft

5 6 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3

Lesedidaktik im mehrsprachigen Kontext

  • Lesedidaktik im mehrsprachigen Kontext, Aufbau weiterführender Lesekompetenz
  • Bewusstseinsbildung für die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Österreich, Europa und der Welt
  • Wissensvertiefung über die Bedeutung des Zusammenhangs zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten für die Teilhabe an demokratischen, vielsprachigen, diversen Gesellschaften
  • Lesediagnostik als Grundlage für systematische Leseförderung
  • Einsatz von Lesestrategien zur Vertiefung des Leseverstehens
  • Kreative und intermediale Lektürezugänge
  • Didaktisch-methodische Konzepte und praktische Umsetzungsmöglichkeiten für sprachen- und geschlechtersensiblen Leseunterricht
  • Nutzung außerschulischer Lernorte als Primärerfahrungsorte für Lesen als Kulturtechnik für gesellschaftliche Teilhabe und Lesemotivation

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • erweitern ihr lesedidaktisches Wissen und Können zum Aufbau weiterführender Lesekompetenz im mehrsprachigen Kontext
  • können ihre Kenntnisse über die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Österreich, Europa und der Welt für eine wertschätzende und Herkunftssprachen respektierende Unterrichtspraxis nutzen
  • kennen die Bedeutung des Zusammenhangs zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten für die Teilhabe an demokratischen, vielsprachigen, diversen Gesellschaften
  • können didaktische Modelle nach aktuellem Forschungsstand der Lesediagnostik analysieren, vergleichen, reflektieren und für die systematische Leseförderung nutzen
  • kennen vielfältige didaktisch-methodische Konzepte zum effizienten Einsatz von Lesestrategien zur Vertiefung des Leseverstehens und zur Steigerung der Lesemotivation, unter Nutzung kreativer und intermedialer Lektürezugänge
  • kennen die schul- und dienstrechtlichen Rahmenbedingungen zur Durchführung von Exkursionen und Teilnahme an Workshops mit den Schüler*innen.

Die Studierenden vertiefen ihr Grundlagenwissen zum Lesen und zur Lesedidaktik im mehrsprachigen Kontext. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis für die Sprachen- und Kulturenvielfalt Österreichs in einer globalisierten Welt, den Zusammenhang zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten und deren Bedeutung für demokratische, vielsprachige und diverse Gesellschaften. Auf der Basis von Lesediagnostik prüfen und gestalten sie Materialien für den differenzierten Leseunterricht. Im Fokus stehen die individualisierte Leseförderung, der Ausbau des Leseverstehens unter effizienter Nutzung von Lesestrategien und die Stärkung der Lesemotivation. Die Studierenden erproben vielfältige didaktisch-methodische Konzepte zum text- und medienspezifischen Lesen im fächerverbindenden Unterricht zum Aufbau weiterführender Lesekompetenz, unter Einbeziehung außerschulischer Lernorte.

Deutsch

Kinder entdecken die Welt der Mündlichkeit

5 6 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3

Hören und Sprechen im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache

  • Hörverstehen und Sprechen als Basiskompetenz im Zweitspracherwerb
  • Unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen von Kindern mit anderen Erstsprachen beim Hören und Sprechen
  • Erwerbsstrategien für das Hörverstehen und Sprechen im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache
  • Unterschiedliche Hör- und Sprechsituationen (monologisch – dialogisch; analog – digital) und ihre Relevanz im diversitätssensiblen Unterricht
  • Ermittlung und Unterscheidung der Niveaustufen beim Hörverstehen und Sprechen nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen Sprachen (GERS)
  • Abwechslungsreiche Übungen zur Förderung der Mündlichkeit

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Hörverstehen und Sprechen als Basiskompetenz im Zweitspracherwerb berücksichtigen.
  • kennen unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen von Kindern mit anderen Erstsprachen beim Hören und Sprechen.
  • sind in der Lage, Erwerbsstrategien für das Hörverstehen und Sprechen im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache zu benennen und zu fördern.
  • können unterschiedliche Hör- und Sprechsituationen (monologisch – dialogisch; analog – digital) entsprechend ihrer Relevanz im Unterricht planen, um einen heterogenen, vielsprachigen Gesellschaft gerecht zu werden
  • sind in der Lage, unterschiedliche Niveaustufen beim Hörverstehen und Sprechen nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) zu unterscheiden und zu ermitteln.
  • können abwechslungsreiche Übungen zur Förderung der Mündlichkeit im Unterricht einsetzen.

In der Lehrveranstaltung werden Hören/Hörverstehen und Sprechen als Basiskompetenzen im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache reflektiert. Betrachtet werden unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen bei Kindern mit anderen Erstsprachen, Erwerbsstrategien für das Hörverstehen und Sprechen im Deutschen auf unterschiedlichen Niveaustufen sowie gezielte, abwechslungsreiche Übungen zur Förderung der Mündlichkeit. Dabei werden auch unterschiedliche Hör- und Sprechsituationen (monologisch/dialogisch; analog/digital) ins Auge gefasst.

Deutsch

Kinder schreiben von Beginn an

5 6 N Kulturtechniken
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3

Grundlagen der Alphabetisierung und des Schriftspracherwerbs im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache

  • Vertiefung zu den Methoden der Alphabetisierung sowie Reflexion ihrer Anwendbarkeit im Bereich Deutsch als Zweitsprache
  • Einführung in die Theorie der multiplen Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit im Kontext einer heterogenen, vielsprachigen Gesellschaft
  • Kennenlernen von Lehrwerken und Materialien zur Alphabetisierung im Kontext Deutsch als Zweitsprache sowie deren Beurteilung
  • Entwicklung von Lernszenarien zur Alphabetisierung und Mehrschriftigkeit für den diversitätssensiblen Unterricht
  • Einschätzung der (schriftsprachlichen) Kompetenzen von Lernenden und darauf basierende Beratung
  • Methodenvielfalt für die Durchführung individueller Lernbegleitung im Bereich des Schriftspracherwerbs im Feld Deutsch als Zweitsprache
  • Verfassen von Texten in frühen Phasen des Zweitspracherwerbs
  • Umgang mit verschiedenen Textsorten im Rahmen des Zweitspracherwerbs

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • erhalten einen Einblick in die Theorie der multiplen Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit und lernen Modelle kennen, die sie bei der Einschätzung der Kenntnisse und Lernschritte von Lernenden unterstützen.
  • lernen unterschiedliche Methoden der Alphabetisierung von Kindern im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache kennen.
  • können didaktische Maßnahmen im Bereich Deutsch als Zweitsprache einschätzen.
  • Können diversitätssensible Lernmaterialien zur Förderung von Mehrschriftigkeit auswählen, bewerten und selbstständig entwickeln.
  • können Aufgaben und Übungen für den Unterricht entwerfen, anleiten und durchführen.
  • können die Kompetenzen bzw. Kenntnisse und Lernfortschritte der Lernenden (kleinschrittig) einschätzen und die Lernprozesse der Teilnehmenden durch entsprechende Unterstützung individuell begleiten.
  • sind in der Lage, auch in frühen Phasen des Zweitspracherwerbs und der Alphabetisierung das Verfassen von Texten im Lernfeld Deutsch als Zweitsprache anzuregen.
  • können Schüler*innen mit Deutsch als Zweitsprache beim Kennenlernen und Erproben verschiedener Textsorten begleiten.

Die schriftsprachlichen Vorkenntnisse bei Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache sind bei Schuleintritt oder bei Seiteneinstieg in das österreichische Schulsystem unterschiedlich. Multiple Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit steht ebenso im Fokus dieser Lehrveranstaltung wie phonologische Informationsverarbeitung im Kontext von Deutsch als Zweitsprache. Zudem wird reflektiert, wie das Verfassen von Texten und das Gestalten verschiedener Textsorten auch in frühen Phasen des Zweitspracherwerbs gelingen können.

Deutsch

Kinder entdecken die Vielfalt der Schriftwelten

5 7 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 4

Lese- und Literaturdidaktik unter Bezugnahme auf DaZ

  • Grundlagen der Literaturwissenschaft (Literaturbegriff, Literatur im historischen Wandel, Literatur und Medien)
  • Kompetenzbereiche des Lesens und systematische Lesedidaktik (von der Lesemotivation über Lesefertigkeit und Lesestrategien bis zum Leseverständnis)
  • Fachwissenschaftliche Kenntnisse und fachdidaktische Konzepte für die differenzierte, geschlechtergerechte Lese- und Literaturdidaktik in der Erst- und Zweitsprache Deutsch
  • Zielgruppenadäquate (literarische) Lesetexte/Lehrwerke/Materialien für den Unterricht
  • Lesestrategien und ihre Vermittlung im Umgang mit literarischen sowie Sach- und Gebrauchstexten, speziell auch von multimodalen und nicht-linearen Texten und deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
  • Standardisierte förderdiagnostische Verfahren für Sprach- und Lesescreenings
  • Lese- und sprachfördernde Lernumgebungen und kreativer Umgang mit aktueller Kinder- und Jugendliteratur im (inter-)kulturellen Kontext
  • Auseinandersetzung mit Literacy-Konzepten im Kontext heterogener Gruppen und DaZ
  • Verknüpfung von Lesen und entwicklungsadäquatem Schreiben im Zusammenwirken von analogen und digitalen Medien

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen grundlegende Eigenschaften von Literatur und sind in der Lage, die historische Wandelbarkeit von Literatur und Medien zu vermitteln
  • kennen Prozessebenen und Kompetenzbereiche des Lesens und deren Zusammenwirken und können im Unterricht differenziert darauf eingehen
  • können fachdidaktische Konzepte der Leseförderung in der Erst- und Zweitsprache Deutsch umsetzen und geschlechtergerechte, individualisierte und differenzierte Lernarrangements gestalten
  • sind in der Lage, literarische Texte, Unterrichtsmaterialien und Lehrwerke für den Lese-/Literaturunterricht auszuwählen, zu analysieren, zu bewerten und zielgruppen- und lernzielorientiert einzusetzen
  • können fächerübergreifende Lesestrategien zur Informationsentnahme im Umgang mit literarischen und Sach- und Gebrauchstexten, speziell auch von multimodalen und nicht-linearen Texten, unterstützend vermitteln
  • kennen verschiedene standardisierte förderdiagnostische Verfahren für Sprach- und Lesescreenings
  • kennen diagnosegeleitete Förderkonzepte und -pläne auf Grundlage aktueller Forschung
  • können lesefördernde Lernumgebungen und Ideen zum kreativen Umgang mit aktueller Kinder- und Jugendliteratur im (inter)kulturellen Kontext entwickeln und speziell den Wortschatz der Kinder fördern
  • sind in der Lage, sich mit dem Literacy-Konzept und der literarischen Sozialisation von Kindern auseinanderzusetzen und vor dem Hintergrund der Heterogenität und DaZ im Unterricht darauf einzugehen
  • können auf analoge und digitale Medien gestützte Lehr- und Lernprozesse sowie lern- und fächerübergreifende Projekte fachdidaktisch planen, (auch unter Einbeziehung der multimedialen Schulbibliothek) begleiten und evaluieren.

Die Lese- und Literaturdidaktik baut auf fachwissenschaftlichen Kenntnissen der Literaturwissenschaft und fachdidaktischen Konzepten auch im Kontext von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) auf. Sinnerfassendes Lesen von analogen und digitalen Medien sowie der Einsatz von Kinder- und Jugendliteratur stehen im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Dabei finden individuelle Lernausgangslagen, verschiedene Textsorten und zielgruppenadäquate Lernumgebungen und Materialien besondere Berücksichtigung. 

Deutsch
Kinder treten mit der Welt in Dialog 5 7 N Kulturtechniken
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4 Ermöglichungsräume für die (fach)didaktische Entwicklung von Lehr-Lern-Szenarien
  • Forschungsbasierte Analyse von publizierten Lehr-Lern-Szenarien zu Verfahren des sprachensensiblen Unterrichts und zu CLIL
  • Analyse mathematischer Aufgaben
  • Auseinandersetzung mit Lehr-Lern-Szenarien im Unterricht anderer Fächer (Sachkunde, kreative Fächer, Sport, digitale Bildung)
  • Eigenständige, lehrplanbezogene Konzeption von diversitätssensiblen Lehr-Lern-Szenarien in einem der oben genannten Kontexte bzw. kontextübergreifend mit Fokus auf Lerngelegenheiten
  • Dokumentation der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien unter Berücksichtigung bildungs- und fachsprachlicher, fachdidaktischer sowie fachinhaltlicher Kriterien
  • Evaluierungskriterien und Evaluierung der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien im Hinblick auf Barrierefreiheit und Bildungsziele
  • Gemeinsame Weiterentwicklung der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien mit Peers und ggf. Fachdidaktikerinnen und -didaktikern

Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, analytisches Wissen zu publizierten, kontextualisierten Lehr-Lern-Szenarien für den sprachensensiblen Unterricht und für CLIL zu erwerben
  • können mathematische Aufgabenstellungen im Hinblick auf die individuellen Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler analysieren und weiterentwickeln
  • sind in der Lage, eine fächerverbindende Anwendung mathematischer Verfahren in Sachkunde, den kreativen Fächern, Sport und digitaler Bildung zu planen
  • sind in der Lage, eigenständige, lehrplanbezogene analoge und digitale Lehr-Lern-Szenarien zu konzipieren
  • können Lerngelegenheiten schaffen, welche die Berücksichtigung individueller Schülerbedürfnisse und -bedarfe beinhalten
  • kennen bildungs- und fachsprachliche, fachdidaktische, diversitätssensible und fachinhaltliche Kriterien für die Dokumentation von Lehr-Lern-Szenarien
  • können diese Kriterien bei selbst entwickelten Szenarien anwenden
  • kennen Kriterien zur Evaluierung von Lehr-Lern-Szenarien mit Berücksichtigung des Aspekts der Barrierefreiheit und schulischer Bildungsziele und können diese bei selbst entwickelten Szenarien anwenden
  • sind in der Lage, eine Weiterentwicklung ihrer Lehr-Lern-Szenarien im Dialog mit Peers und Fachdidaktikerinnen und -didaktikern anzustreben
  • sind in der Lage, dieses Feedback optimierend in der Vorbereitung von Unterricht einzusetzen.

Im Sinne des Theorie-Praxis-Nexus entwickeln und erproben Studierende diversitätssensible Lehr-Lern-Szenarien unter Bezugnahme auf ihr fachdidaktisches Wissen. Dies geschieht in didaktischen Erprobungsräumen, in denen die Studierenden das im Lauf des Studiums erworbene (fach)didaktische Wissen für offene und gemeinsame Szenarien anwenden, diskutieren und reflektieren können. Projektorientiertes Arbeiten und Universal Design for Learning erfahren hierbei besondere Beachtung.

Bildungswissenschaften

Kinder sind mehrsprachig und vielfältig begabt

5 7 N Kulturtechniken
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Sprachenbewusst unterrichten

  • Alltagssprache, Bildungssprache, Fachsprache: Vertiefung
  • Methodenvielfalt zur individualisierten sprachlichen Unterstützung in allen Lernbereichen
  • Planung und Gestaltung eines sprachensensiblen Unterrichts in Mathematik und im Sachunterricht sowie in Musik, Kunst und Gestaltung, Technik und Design
  • Interkomprehension und metakognitive Strategien zur Förderung des Sprachenbewusstseins in den MINT-Fächern und in den kreativen Fächern
  • Didaktisch-methodische Konzepte für handlungsorientierten Fremdsprachenunterricht Englisch
  • Kreative Aspekte in der Förderung sprachlicher Begabungen und Potenziale

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • vertiefen ihre Kenntnisse über die Vielfalt der Sprachregister (Alltagssprache, Bildungssprache und Fachsprache)
  • kennen vielfältige Methoden zur individualisierten sprachlichen Unterstützung sowohl in der Unterrichtssprache als auch in der lebenden Fremdsprache Englisch in interdisziplinären Kontexten
  • können Unterrichtssequenzen im Hinblick auf ihr unterrichtpraktisches Tätigsein analysieren
  • kennen didaktische Modelle zur Gestaltung eines sprachensensiblen, inklusiven, interkulturellen, interreligiösen Unterrichts in Mathematik und im Sachunterricht, in Musik, Kunst und Gestaltung, Technik und Design, auch in der lebenden Fremdsprache Englisch
  • können diese Erkenntnisse im Hinblick auf die selbsttätige Planung und Durchführung von Unterrichtseinheiten nutzen
  • kennen Methoden der Interkomprehensionsdidaktik und reflektieren diese im interdisziplinären Kontext
  • können ihr Grundwissen in der Begabungs- und Begabtenförderung sowie in der Kreativitätsforschung für die Prozesse der sprachlichen Entwicklung nutzen
  • sind in der Lage, Ergebnisse aus der Begabungs- und Begabtenforschung sowie aus der Kreativitätsforschung zu reflektieren

Die Studierenden bauen ihre Kenntnisse über die Vielfalt der Sprachregister und die Schlüsselfunktion von Sprache in Bildungsprozessen weiter aus und können fachliche Lerninhalte in verschiedenen Unterrichtsfächern sprachenbewusst und sprachensensibel vermitteln. Sie erweitern ihr Repertoire methodisch-didaktischer Konzepte für den Auf- und Ausbau von Bildungssprache sowie Fachsprachen und der lebenden Fremdsprache Englisch als Fach sowie in seiner inhaltsintegrativen Form. Dabei berücksichtigen sie die Förderung besonderer sprachlicher Begabungen ebenso wie kreative Lernformen.

Deutsch
Kinder finden Rechenwege 5 8 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4 Beobachtung und Analyse im Lernfeld Mathematik
  • Fachmathematische und mathematikdidaktische Grundlagen diagnostischer Prozesse
  • Diagnostische Methoden und Instrumente
  • Rechenschwäche
  • Fehleranalyse
  • Mathematische Kompetenzen fördern
  • Mathematische Potenziale begleiten
  • Fachbezogene Sprachensensibilität
  • Feedbackkultur zu mathematischen Entwicklungsniveaus
  • CLIL-Strategien für einen inhaltsintegrativen Mathematikunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen diagnostische Prozesse im Bereich fachmathematischer und mathematikdidaktischer Grundlagen
  • kennen diagnostische Methoden und Instrumente für das Lernfeld Mathematik
  • können diagnostische Methoden und Instrumente vergleichen, kritisch beurteilen und als Grundlage für weitere individuelle Fördermaßnahmen mit besonderem Blick auf Potenziale heranziehen
  • sind in der Lage, ihr erweitertes fachmathematisches Wissen hinsichtlich diagnostischer Prozesse anzuwenden
  • kennen verschiedene Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kompetenzerwerb in Mathematik und mögliche Hürden einschließlich der Symptomatik einer Rechenschwäche
  • können ihr vertieftes mathematikdidaktisches Wissen zur Fehleranalyse in der Förderung individueller mathematischer Lernprozesse nutzen
  • kennen unterschiedliche Methoden, um individuelle mathematische Kompetenzen zu fördern und individuelle Potenziale bestmöglich zu begleiten
  • sind in der Lage, sprachensensiblen Unterricht in Mathematik zu gestalten
  • können ihr erweitertes Handlungsrepertoire zur Gestaltung und Kommunikation ressourcen- und förderorientierten Mathematikunterrichts anwenden
  • können auf der Basis einer angemessenen, professionellen Grundhaltung den Lernenden ein wertschätzendes, konstruktiv-informatives und differenziertes Feedback zum Entwicklungs- und Kompetenzniveau in Mathematik geben
  • sind in der Lage, mittels geeigneter CLIL-Strategien inhaltsintegrativen Mathematikunterricht mit Blick auf die Potenziale der Schülerinnen und Schüler zu planen.

Die Studierenden erweitern und vertiefen ihr fachmathematisches und mathematikdidaktisches Wissen zur Erfassung und Begleitung individueller mathematischer Lernprozesse. Zudem werden in dieser Lehrveranstaltung Diagnose- und Fördermöglichkeiten in heterogenen Klassen unter Berücksichtigung empirischer Forschungsergebnisse vorgestellt. Die Studierenden erweitern ihr Handlungsrepertoire zur Gestaltung und Kommunikation eines ressourcen- und förderorientierten Mathematikunterrichts.

Mathematik

Kinder entdecken Wege zum Lesen und Schreiben

5 8 N Kulturtechniken
  • Aufbau eines Berufsethos
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4 Beobachtung, Analyse und Begleitung im Lernfeld Deutsch
  • Heterogenität und Kreativität im Schriftspracherwerb sowie beim Auf- und Ausbau von Text- und Medienkompetenz
  • Alphabetisierung, Text- und Medienkompetenz im Kontext von Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt
  • Identifikation von individuellen Lernausgangslagen im Bereich des Lesens und Rechtschreibens
  • Erfahrungen, Interessen, Bedürfnisse und Begabungen im Umgang mit der Medien- und Schriftkultur
  • Ziel- und ressourcenorientierte Begleitung und Einsatz assistiver Technologien beim Auf- und Ausbau der Lese- und Rechtschreibkompetenz sowie der Text- und Medienkompetenz
  • Evidenzfokussierung und Feedbackkultur im Kontext des Schriftspracherwerbs sowie der kindlichen Produktion und Rezeption von Texten und Medien

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Heterogenität, Vielfalt und Kreativität als Faktoren des Schriftspracherwerbs und des Auf- und Ausbaus von Text- und Medienkompetenz zu erkennen und zu reflektieren,
  • können sprachliche und kulturelle Vielfalt im Prozess der Alphabetisierung und des Auf- und Ausbaus von Schrift- und Medienkompetenz berücksichtigen,
  • können verschiedene psychophysische Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb identifizieren
  • können (ggf. auch unter Einbindung assistiver Technologien) differenzierte Strategien für einen erfahrungs-, interessen-, bedürfnis- und begabungsspezifischen Auf- und Ausbau von Text- und Medienkompetenz entwickeln,
  • können die Alphabetisierung und den Auf- und Ausbau von Text- und Medienkompetenz ziel- und ressourcenorientiert begleiten,
  • sind in der Lage, den Alphabetisierungsprozess und den Auf- und Ausbau von Text und Medienkompetenz evidenzbasiert zu planen,
  • sind in der Lage, den Schriftspracherwerb und die kindliche Rezeption und Produktion von Texten und Medien in eine angemessene Feedbackkultur einzubetten

Die Studierenden erweitern und vertiefen in dieser Lehrveranstaltung ihr Wissen über Beobachtung, Analyse und Begleitung individueller schriftsprachlicher Lernprozesse. Auf der Basis eines weitgefassten Inklusionsbegriffs und unter Berücksichtigung verschiedener Erstsprachen, Begabungen und Lernausgangslagen wird reflektiert, wie die Alphabetisierung und eine ansprechende rezeptive und produktive Auseinandersetzung aller Schüler*innen mit der Schrift- und Medienkultur gelingen können.

Deutsch

Kinder entdecken die Welt der Literaturen

5 8 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Literarische Bildung im mehrsprachigen Kontext: Lesen

  • Kenntnisse über Lesen und Medien in Familie und sozialem Umfeld nach dem aktuellen Forschungsstand
  • Didaktische Modelle für literarisches Lernen im mehrsprachigen Kontext
  • Didaktische Modelle für einen handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit
  • Das literarische Unterrichtsgespräch als inter-/kulturelle Praxis, auch in der lebenden Fremdsprache Englisch
  • Methodenvielfalt zur individualisierten Unterstützung im Bereich des Lesens im mehrsprachigen Kontext auf lesediagnostischer Grundlage
  • Inter- und transkulturelle Erfahrungen in deutscher und in englischer Sprache in der Begegnung mit Kinder- und Jugendliteraturen, unter besonderer Berücksichtigung der Themenfelder Diversität, Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie, Nachhaltigkeit
  • Vertiefung von literaturwissenschaftlichem und -historischem Basiswissen
  • Lesekultur in Schule und Unterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über fundiertes Grundlagenwissen zur Lesesozialisation und vertiefen ihr Basiswissen über Lesen als soziale und kulturelle Praxis in der Familie und im sozialen Umfeld der Schüler*innen, besonders im mehrsprachigen Kontext
  • kennen didaktische Modelle und vielfältige Methoden zur individualisierten Unterstützung des Lesens im mehrsprachigen Kontext und können sie auf lesediagnostischer Grundlage bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts anwenden
  • verfügen über vertieftes literaturwissenschaftliches und -historisches Wissen im Hinblick auf inter-/nationale Kinder- und Jugendliteraturen, unter besonderer Berücksichtigung der Themenfelder Diversität, Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie, Nachhaltigkeit
  • können didaktische Modelle für literarisches Lernen und das literarische Unterrichtsgespräch als inter-/kulturelle Praxis in einem handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht vergleichen, diskutieren und bei der Konzeption entsprechender Lernszenarien berücksichtigen, insbesondere im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit, auch in der lebenden Fremdsprache Englisch
  • können die Aspekte literarischen Lernens kritisch reflektieren und im Literaturunterricht kompetenzorientiert einbringen.

Die Studierenden reflektieren die Bedeutung der Lesesozialisation im mehrsprachigen Kontext und der multimodal und multimedial erweiterten Zugänge zum Lesen. Sie lernen vielfältige methodisch-didaktische Möglichkeiten der Literatur- und Kulturvermittlung kennen. Themenfelder der Kinder- und Jugendliteraturen wie Diversität, Gender, Demokratie, Nachhaltigkeit finden besondere Berücksichtigung. Sie vertiefen ihr literaturwissenschaftliches und -historisches Wissen. Die Studierenden konzipieren theoriegeleitet handlungs- und produktionsorientierte Lernszenarien für literarisches Lernen und literarische Unterrichtsgespräche im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit in einer digitalisierten und globalisierten Welt. Sie initiieren und fördern eine vielfältige und lebendige Lesekultur im Unterricht und an der Schule.

Deutsch

Kinder wollen fachlich begleitet werden 1

5 9 N Kulturtechniken
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 5

Wissenschaftliche Vertiefung fachdidaktischer Inhalte (Sprachen)

  • Erweiterung theoretischer Kenntnisse
  • Auseinandersetzung mit Fachliteratur
  • Vertiefende Betrachtung und Diskussion aktueller Forschungsthemen (Sprachen) 
  • Argumentative Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen (Sprachen)
  • Diskussion über die Relevanz aktueller Forschungen für den Unterricht
  • Umsetzung von Fachliteratur in konkrete didaktische Planungen
  • Reflektierende Auseinandersetzung mit ausgewählten Bereichen der Sprachen
  • Erweiterung des professionellen Handlungsfeldes in ausgewählten Teilbereichen unter dem Aspekt der optimierten Begleitung und Förderung der Lernenden in allen Fächern in heterogenen Lerngruppen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über vertiefte theoretische Kenntnisse (Erweiterung der fachlichen Grundlagen aus dem Bachelorstudium) in Mathematik bzw. Sprachen
  • können sich mit aktueller Fachliteratur kritisch auseinandersetzen
  • sind in der Lage, auf Basis von Forschungsergebnissen aktuelle Frage- und Problemstellungen im Bereich der Kulturtechniken zu diskutieren
  • können aus diesen Diskussionen den Transfer in den Schulalltag bzw. Unterricht vollziehen
  • können ihre Stellungnahmen mit Bezug auf Fachliteratur begründen
  • sind in der Lage, den Transfer zwischen Fachliteratur und praktischer Planung zu schaffen
  • können aufgrund theoretischer und praktischer Erkenntnisse einen Unterricht planen und führen, der auf aktuellen Forschungsergebnissen beruht
  • sind in der Lage, sich in das Fachgebiet zu vertiefen
  • können verschiedene Teilbereiche des Fachgebietes reflektieren
  • können ihr professionelles Handlungsfeld erweitern und reflektieren
  • können fächerverbindende Lernumgebungen in heterogenen Lerngruppen erstellen und gestalten, in denen alle drei Kulturtechniken professionell trainiert und umgesetzt werden.

Die Erweiterung und Vertiefung der didaktischen Expertise in der Fachdidaktik zum Erst- und Zweitspracherwerb von Schülerinnen und Schülern ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen auseinander, beziehen begründet Stellung in Forschungskontroversen und nutzen Fachliteratur für eine vertiefende, differenzierende Umsetzung in ihrem eigenen Unterricht.

Deutsch

Kinder wollen fachlich begleitet werden 2

5 9 N Kulturtechniken
  • Diversität/Inklusion
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 5

Wissenschaftliche Vertiefung fachdidaktischer Inhalte (Mathematik)

  • Erweiterung theoretischer Kenntnisse
  • Auseinandersetzung mit Fachliteratur
  • Vertiefende Betrachtung und Diskussion aktueller Forschungsthemen (Mathematik) 
  • Argumentative Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen (Mathematik)
  • Diskussion über die Relevanz aktueller Forschungen für den Unterricht
  • Umsetzung von Fachliteratur in konkrete didaktische Planungen
  • Reflektierende Auseinandersetzung mit ausgewählten Bereichen der Mathematik
  • Erweiterung des professionellen Handlungsfeldes in ausgewählten Teilbereichen unter dem Aspekt der optimierten Begleitung und Förderung der Lernenden in allen Fächern in heterogenen Lerngruppen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über vertiefte theoretische Kenntnisse (Erweiterung der fachlichen Grundlagen aus dem Bachelorstudium) in Mathematik bzw. Sprachen
  • können sich mit aktueller Fachliteratur kritisch auseinandersetzen
  • sind in der Lage, auf Basis von Forschungsergebnissen aktuelle Frage- und Problemstellungen im Bereich der Kulturtechniken  zu diskutieren
  • können aus diesen Diskussionen den Transfer in den Schulalltag bzw. Unterricht vollziehen
  • können ihre Stellungnahmen mit Bezug auf Fachliteratur begründen
  • sind in der Lage, den Transfer zwischen Fachliteratur und praktischer Planung zu schaffen
  • können aufgrund theoretischer und praktischer Erkenntnisse einen Unterricht planen und führen, der auf aktuellen Forschungsergebnissen beruht
  • sind in der Lage, sich in das Fachgebiet zu vertiefen
  • können verschiedene Teilbereiche des Fachgebietes reflektieren
  • können ihr professionelles Handlungsfeld erweitern und reflektieren
  • können fächerverbindende Lernumgebungen in heterogenen Lerngruppen erstellen und gestalten, in denen alle drei Kulturtechniken professionell trainiert und umgesetzt werden.

IDie Erweiterung und Vertiefung der didaktischen Expertise in der Fachdidaktik Mathematik ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachdidaktischen Beiträgen auseinander, beziehen begründet Stellung in Forschungskontroversen und nutzen Fachliteratur für eine vertiefende, differenzierende Umsetzung in ihrem eigenen Unterricht.

Mathematik

Curriculum Navigator