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Natur sollte weniger als – uns irgendwie distanziert umgebende – Umwelt, sondern als uns mittragende 'Unswelt' begriffen werden. Um diese zukunftsfähig zu gestalten, müssen alle Wissenschaftszweige enger miteinander kooperieren, aber auch mit Wirtschaft, Bildungssystem, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam an der Großen Transformation zur Nachhaltigkeit arbeiten.
Reinhold Leinfelder

 

Univ. Prof. Dr. Reinhold Leinfelder ist Geologe, Geobiologe und Paläontologe; Professor an der Freien Universität zu Berlin am Institut für Geologische Wissenschaften und am Institut Futur; Mitglied der Working Group on the 'Anthropocene' der International Commission on Stratigraphy; Principal Investigator am Exzellenzcluster „Bild – Wissen – Gestaltung“ der Humboldt-Universität zu Berlin; Gründungsdirektor der Futurium gGmbH Berlin. Forschungs- und Lehrschwerpunkte: Anthropozän, Korallenriffe, neue Methoden und Herausforderungen des Wissenstransfers und Museologie. 

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Ziele

Anthropozän: Mensch-Natur-Kultur-Beziehung als Zukunftsaufgabe 

Lehrveranstaltungen in diesem Studienjahr

Filter Orientierung
 Anthropozän  Ästhetik  Bewegung  Digitalität  Diversität  Haltung  Kulturtechniken  Sozialer Friede  STEOP  PPS  Begleitung zur Masterarbeit

Filter Fach
 Deutsch  Mathematik  Lebende Fremdsprache  Sachunterricht  Bewegung und Sport  Bildnerische Erziehung  Design und Technik / Werken  Musikerziehung  Medien und informatische Bildung  Bildungswissenschaften

Filter Schwerpunkt
 Inklusive Pädagogik  Kulturpädagogik  Sprachliche Bildung / MSP  Bewegung, Sport und Gesundheit  Naturbegegnung  Lerncoaching

Kurztitel ECTS-AP / Fach SSemester WWahlplichtfach Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel
Kurztitel ECTS-AP S W Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel
Kinder erforschen die textile Alltagswelt 7 N Anthropozän
  • Umweltbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
  • Entrepreneurship Education
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Design – Technik – Konsum
  • Naturwissenschaftliche, wirtschaftsgeografische und ökologische Bedingungen der Gewinnung und Herstellung textiler Rohstoffe
  • Verarbeitung und Fertigung von Textilien (Produktionsstätten, Arbeitsbedingungen in den Fertigungsländern); kritische und mündige Auseinandersetzung mit Konstrukten des Konsums
  • Kulturhistorische und ethnologische Entwicklung von Textilien und der soziokulturellen Bedeutung von Kleidung und Mode
  • Entwicklung und Entwurf von Objekten aus Textilressourcen (Upcycling) unter Anwendung textilverarbeitender Techniken; Reflexion über Ausgangslage, Material, Herstellungsprozess und Ergebnis
  • Begriffsverständnis für Nachhaltigkeit und Globalisierung am Beispiel Textilien
  • Didaktische Konzepte zu nachhaltigem, umweltbewusstem und reflektiertem Handeln, deren Planung und methodische Umsetzung anhand von textiltechnologischen Inhalten

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können textile Materialien und Gegenstände untersuchen, beschreiben und vergleichen
  • sind in der Lage, die Gewinnung und Herstellung textiler Rohstoffe sowie die Verarbeitung und Fertigung von Textilien vonseiten der soziologischen, ökologischen, ästhetischen, funktionalen und wirtschaftlichen Komponente zu betrachten und kennen didaktische Möglichkeiten, um kritisches und reflektiertes Handeln im Hinblick auf den Konsum zu initiieren
  • sind in der Lage, Textilien als Gebrauchsgegenstand und Ausdruck der Identifikation zu verstehen und kennen Möglichkeiten, diese Aspekte primarstufengerecht einzusetzen
  • können textile Objekte reflektiert entwerfen und unter Verwendung korrekter textilverarbeitender Techniken entwickeln
  • können Unterrichtskonzepte zur Vermittlung der Themen Textile Materialkunde, Globalisierung, Textilkonsum, Recycling und Upcycling generieren.

Ein fundiertes Wissen über Konsum- und Produktionskreisläufe am Beispiel Textilien ist notwendig, um Schüler/innen der Primarstufe im Gegenstand Design und Technik/Werken einen reflektierten Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen  vermitteln zu können. Das sich daraus ergebende Verständnis von Ökonomie, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie zu Technikfolgenabschätzung und Produktethik macht es möglich, zielstufengerecht die Basis für reflektiertes Handeln und den kritischen Blick auf die vom Menschen gestaltete Umwelt im Rahmen des Unterrichts zu legen.

Kinder erforschen Naturphänomene 7 N Anthropozän
  • Umweltbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Englisch
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Naturwissenschaftliche Methoden der Erkenntnisgewinnung
  • Vertiefung des biologischen, chemischen und physikalischen Grundlagenwissens in Auseinandersetzung mit deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur (Evolution und Entwicklungsgeschichte; chemische Reaktion, Aggregatzustände, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen, Chemie im Alltag; physikalische Systeme, Wechselwirkungen, Astronomie und ihr Beitrag zum Weltbild des Menschen)
  • Naturphänomene und die kindliche Lebenswelt; Entwicklung des kindlichen biologischen, chemischen und physikalischen Weltverständnisses im Hinblick auf globale Verantwortung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz
  • Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen: Versuch und Experiment als Erkenntnismethode (Planung, Erprobung und Reflexion von Versuchen und Experimenten zu ausgewählten Inhalten)
  • Didaktische Reduktion fachwissenschaftlicher Inhalte für die Primarstufe; Modellbegriff sowie didaktischer Nutzen von Modellen im Sachunterricht
  • Auseinandersetzung mit Geschlechterkonstruktionen, reflexive Koedukation

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Grundlagen der jeweiligen Fachsprache und können basierend auf deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur ihr Wissen zu ausgewählten Inhalten der Bezugswissenschaften Biologie, Chemie und Physik wiedergeben und anwenden
  • können Naturphänomene und deren Beeinflussung durch den Menschen anhand von Beispielen altersadäquat aufbereiten und Möglichkeiten des Umweltschutzes im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung aufzeigen
  • kennen unterschiedliche Methoden der Erkenntnisgewinnung und können Experimente und Versuche planen, erproben und darüber reflektieren
  • kennen naturwissenschaftliche Modelle und können diese sowie fachwissenschaftliche Inhalte für einen gendersensiblen Unterricht in der Primarstufe altersadäquat didaktisch aufbereiten.

Die Vertiefung des biologischen, chemischen und physikalischen Wissens der Studierenden ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Der Fokus wird auf die Erkenntnisgewinnung mittels naturwissenschaftlicher Forschungsmethoden gelegt. Dadurch sollen die Relevanz der Bezugswissenschaften Biologie, Physik und Chemie für den Sachunterricht der Primarstufe betont und Möglichkeiten des didaktischen Einsatzes anhand von für das Anthropozän relevanten Inhalten, auch in Hinblick auf die Stärkung bereichsspezifischer Selbstkonzepte der Schüler/innen, erarbeitet werden.

Kinder entdecken die Pflanzen in ihrer Umwelt 7 N Anthropozän
  • Umweltbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
  • Englisch
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Botanik – Geologie – Landwirtschaft
  • Pflanzen in der (un)mittelbaren Umgebung (Vertiefung in den Bereichen Biodiversität, heimische und nicht-heimische Pflanzenarten; Entwicklung vom Pollen zur Pflanze: unterschiedliche Verbreitungsformen von Samen anhand ausgewählter Beispiele, Pflanzenkeimung)
  • Anpassung der Pflanzenwelt an den jahreszeitlichen Wandel, Umweltverhältnisse und Klimawandel (Phänologie und Überwinterungsstrategien)
  • Regionale Bodentypen (wie Feucht-, Löß-, Sandböden) und deren Beschaffenheit im Wandel der Zeit sowie deren Einfluss auf die (agrarische) Bewirtschaftung
  • Konventionelle und biologische Landwirtschaft im Klimawandel: Herstellung von Lebensmitteln, nationale, internationale und globale Lebensmittelwege; Ökonomie und Mobilität, Konsumverhalten, Regionalität und regionale Produkte
  • Vertiefung biologischer und fachdidaktischer Modelle für kooperative Lernformen und selbstgesteuertes Lernen (Beobachten und Bestimmen, Experimentieren und Forschen); Demonstrationsversuche, Projektunterricht, Lernszenarien mit Fokus auf der Mensch-Natur-Beziehung; Lernen an Primärerfahrungsorten zur Förderung transformativer Lernprozesse
  • Kindgerechte Sachtexte in englischer Sprache zu Begegnungen mit der Natur, ökologischen und biologischen Zusammenhängen und verantwortungsbewusstem Verhalten gegenüber der Natur

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können ihr erweitertes fachwissenschaftliches Wissen in den Bereichen Botanik und Geologie wiedergeben und anwenden
  • kennen die Strategien von Pflanzen, sich an Umweltverhältnisse, klimatische Veränderungen und den jahreszeitlichen Wandel anzupassen
  • kennen die Grundlagen der Herstellung und des Verbrauchs von Lebensmitteln und sind in der Lage, Nachhaltigkeitsthemen altersadäquat aufzubereiten
  • können einfache Versuche und Experimente in Verbindung mit biologischer Erkenntnisgewinnung und unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen durchführen
  • sind in der Lage, fachspezifische Inhalte altersadäquat und orientiert an der Lebenswelt von Kindern zu vermitteln
  • sind in der Lage, Primärerfahrungsorte in die Unterrichtsplanung zu integrieren, um transformatives Lernen zu fördern
  • kennen den englischen Wortschatz für altersadäquaten Sachunterricht und können anhand von kindgerechten Sachtexten die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Lernenden im inhaltsintegrativen Sachunterricht berücksichtigen.

Schüler/innen die unmittelbare und mittelbare Umwelt im Sinne einer globalen Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung näher zu bringen, ist eine Kernaufgabe des Sachunterrichts der Primarstufe. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung steht die Vertiefung bereits angeeigneter Grundkenntnisse in den Fachbereichen Botanik, Geologie und Landwirtschaft. Anhand ausgewählter Lebensräume werden unterschiedliche fachdidaktische Methoden der Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung erschlossen, um transformative Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern anzuregen.

Kinder bauen Brücken 7 N Anthropozän
  • Entrepreneurship Education
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Englisch
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Technik – Mechanik – Arbeit
  • Vertiefung des Grundlagenwissens zu den Bereichen Technik und Mechanik in Auseinandersetzung mit Fachliteratur
  • Planung fächerübergreifender Unterrichtsprojekte zu Bauen und Konstruieren (Stabilität, Werkzeuge, Geräte, Maschinen) unter dem Aspekt der ökologischen Ethik (Umweltethik); Problemlösungsprozesse und Entwicklung von Alternativen
  • Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner technischen Welt sowie historische Perspektiven des naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts: bedeutsame naturwissenschaftlich-technische Erfindungen und ihre Erfinder/innen
  • Einsichten in unterschiedliche Lebens- und Berufswelten sowie Entwicklung technisch-handwerklicher Berufe im geschlechterspezifischen Kontext unter Einbezug von deutsch- und englischsprachigen Sachbilderbüchern, Kindersachbüchern sowie analogen und digitalen Spielen als Ausgangsmaterial für den Unterricht
  • Vertiefende Auseinandersetzung mit "Oral History" und theoriegeleitetes Erforschen und Erschließen historischer Quellen (wie Archivarbeit, Heimatmuseum, Technisches Museum, Arbeit mit Zeitzeugen/-zeuginnen)

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können ihr fachliches und fachdidaktisches Wissen in den Bereichen Technik und Mechanik erläutern
  • können zielgerichtet fächerübergreifende Unterrichtsprojekte zum Themenfeld Bauen und Konstruieren im Kontext des Anthropozäns planen und reflektieren
  • sind in der Lage, über technische Errungenschaften und Erfindungen in ihrem historischen, politischen, ökologischen und ökonomischen Zusammenhang kritisch zu reflektieren
  • kennen ein Repertoire an altersadäquaten Büchern und Spielen, welche zur Sensibilisierung in Hinblick auf reflexive Geschlechterpädagogik, die Bedeutung von Forschern/Forscherinnen und Erfindern/Erfinderinnen sowie Bildungs-, Berufs und Lebensorientierung beitragen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um unterschiedliche Lebens- und Berufswelten sowie technisch-handwerkliche Berufe zu beschreiben und in kindgerechten Lernzsenarien einzusetzen
  • kennen Möglichkeiten, um "Oral History" und unterschiedliche historische Quellen in den Unterricht der Primarstufe einzubauen.

Bauen und Konstruieren, die Erkundung von Technik und Arbeit sowie die Nutzung von Technik im Anthropozän sind die thematischen Schwerpunkte in dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden vertiefen ihr fachwissenschaftliches Wissen und ihre Kenntnisse im Bereich der didaktisch-methodischen Vermittlung technischer Zusammenhänge in der Primarstufe. Darüber hinaus werden technische und historische Entwicklungen, die Auswirkungen der Globalisierung sowie die Bedeutung von Forscherinnen/Forschern und Erfinderinnen/Erfindern im Sinne einer reflexiven Geschlechterpädagogik und Gleichstellung im Kontext der Berufs- und Lebensorientierung thematisiert.

Kinder entdecken Werklernräume 7 N Ästhetik
  • Medienbildung
  • Umweltbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Werkstatt: Entwickeln – Herstellen – Reflektieren
  • Fertigkeiten in der Vermittlung von konzeptuell-gestalterischen Verfahren im Werkunterricht durch entsprechende Verwendung unterschiedlicher Materialen, Techniken sowie analoger und digitaler Medien
  • Herstellung von Gebrauchsgegenständen und Bewertung nach dem Kriterienkatalog der Produktanalyse
  • Erstellen von nachhaltigen Produkten, die dem Recycling- und Upcylinggedanken entsprechen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über elementare Materialkenntnisse und Verfahrensweisen in Theorie und Praxis und können diese anwenden
  • kennen Fachbegriffe und Techniken und können diese zweckbezogen auswählen sowie sachgerecht, lehrplankonform und zielorientiert einsetzen und didaktisch umsetzen
  • gewinnen exemplarisches Wissen über Geschichte, Theorie und Techniken zu Technischer/Textiler Gestaltungskultur
  • analysieren, erzeugen und gestalten Gegenstände und Objekte durch Anwendung unterschiedlicher Werkverfahren
  • können nachhaltige Produkte, die dem Recycling- und Upcylinggedanken entsprechen, erstellen
  • kennen Sicherheitsmaßnahmen sowie Verhaltensregeln im Umgang mit Material, Werkzeug und Maschinen und erkennen Gefahren.

Im Mittelpunkt der Werkstatt steht die tätige Auseinandersetzung mit Materialien, Werkstoffen, Techniken und Medien. Das entdeckende und problemlösende Lernen fördert dabei das Erfassen von Sinnzusammenhängen. Der Wert des praktischen Arbeitens soll erfahren werden. Die Produktgestaltung im Sinne von Entwickeln – Herstellen – Reflektieren baut auf prozessorientierte Überlegungen auf. Eine finale Werkbetrachtung ermöglicht eine elaborierte Reflexion der Prozesse und Ergebnisse und deren didaktische Umsetzung.

Kinder entdecken musikalische Lernräume 7 N Ästhetik
  • Medienbildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Musikästhetische Lernräume
  • Musikästhetische Lernräume als aktive Teilhabe am musikalischen Leben und unverzichtbarer Beitrag zur gesellschaftlichen Mitgestaltung
  • Methodenkonzepte zur Schaffung musikästhetischer Lernräume im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • Lernpotenziale unterschiedlicher Musiktraditionen und Aufführungspraktiken im kulturgeschichtlichen Kontext und hinsichtlich ihres Innovationspotenzials
  • Entwicklung, Gestaltung und Präsentation musikästhetischer Projekte im Kontext dialogisch-integrativer Lernprozesse

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • haben ein differenziertes Verständnis von musikästhetischen Lernräumen
  • verfügen über musikästhetische Wahrnehmungs-, Kritik- und Gestaltungsfähigkeit
  • können Fachwissen und fachdidaktisches Wissen im Kontext dialogisch-integrativer Prozesse verknüpfen
  • verfügen über ein vielfältiges methodisches Repertoire zur handlungsorientierten Vermittlung musikästhetischer Kompetenzen
  • entwickeln musikästhetische Lernräume unter Einbeziehung unterschiedlicher Musikstile, -traditionen, -medien sowie außermusikalischer Inhalte
  • können musikbezogene Handlungen, Übungen und Spiele im kreativen Fluss kindgerecht anleiten und reflektieren.

Musikästhetische Lernräume erweitern das Feld von Bildung und Erziehung nachhaltig. Die damit verbundenen ästhetischen Prozesse als Empfindungs- und Gestaltungsvermögen sind nie eindimensional, sondern vielfältig und vielschichtig und finden in einem Spannungsfeld zwischen zwei scheinbar antinomisch wirkenden Brennpunkten statt, etwa zwischen Traditionellem und Innovativem, Vertrautem und Unbekanntem, Schönem und Irritierendem. Ihre Auseinandersetzung erfolgt in der Erfahrung eines kreativen Fließens im Hier und Jetzt, dem "Flow" als "Geheimnis des kreativen Glücks", das eine lernbezogene Imaginationskraft und Fantasie beflügelt und stärkt. Dies ermöglicht einen umfassenden Dialog mit den anderen Lernfeldern der Primarstufenpädagogik.

Kinder erfassen Bewegung 7 N Bewegung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Fachwissenschaftliche und fachliche Perspektiven der Bewegungserziehung
  • Grundlagen sportmotorischer Entwicklungsprozesse
  • Sportmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Funktionale Bewegungsanalysen
  • Theorie des motorischen Lernens, Lernkurven und Stadien im Fertigkeitserwerb
  • Aufgaben und Funktionen der Methodik in der Bewegungserziehung
  • Unterrichtsmethoden und Lehrverfahren sowie Einsatz methodischer Hilfsmittel
  • Organisation und Leistungsbeurteilung im Sportunterricht
  • Integrative Vermittlung von Sportspielen für die Primarstufe

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, aufgrund trainingswissenschaftlicher und trainingsmethodischer Einsichten sportliche Entwicklungspotenziale zu fördern 
  • können motorische Lernprozesse aus bewegungswissenschaftlichen Prinzipien ableiten
  • können einfache Trainingsprozesse entwickeln sowie sportmotorische Veränderungsprozesse erklären
  • können den Bewegungs- und Sportunterricht methodisch reflektiert, in kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungsebenen planen 
  • können Erkenntnisse unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Disziplinen vernetzen und können mehrperspektivisch Unterricht gestalten
  • sind in der Lage, sich mit Standards in der Bewegungserziehung kritisch auseinanderzusetzen
  • können motorische Lernprozesse aus bewegungswissenschaftlichen Prinzipien ableiten
  • können Ballspiele entwickeln, kombinieren und auch in englischer Sprache vermitteln
  • können motivierende basisgebende Bewegungshandlungen auch für den vorschulischen Bereich und den nachfolgenden Altersbereich vermitteln
  • sind in der Lage, den Stellenwert des Sports in der modernen Gesellschaft zu verstehen.

Kenntnisse und Einsichten zu den Prinzipien von sportmotorischen Entwicklungsprozessen und deren Relevanz im Schulsport werden in dieser Lehrveranstaltung ebenso vertieft wie zu den Bedingungen erfolgreichen Bewegungslernens auf der Basis des Verständnisses allgemeiner methodischer Grundsätze. Parallel dazu werden Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Sportspiele herausgearbeitet und in den Mittelpunkt didaktisch-methodischer Maßnahmen zur Erreichung einer umfassenden Spielfähigkeit gesetzt.

Kinder präsentieren 7 N Bewegung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Bewegungskünste
  • Praktisch-methodische Übungen an Geräten sowie Didaktik zu zirkusähnlichen Bewegungshandlungen 
  • Konzepte und Begriffe der Zirkuspädagogik
  • Erlebnisorientierte Wettbewerbsformen
  • Jonglieren, Akrobatik, Balancieren
  • Partnerakrobatik
  • Pädagogische Begründungsaspekte von Zirkuskünsten in der Schule
  • Federnde und schleudernde Absprunghilfen (Minitrampolin)
  • Organisation von Schulfesten im bewegungsorientierten und kreativen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Hindernisläufe mehrperspektivisch gestalten, organisieren und beurteilen
  • sind in der Lage, Basics aus dem Geräteturnen zu modifizieren und im Kontext akrobatischer Grundfertigkeiten anzupassen
  • können die zentrale Bedeutung von Bewegungserfahrungen für die kindliche Haltungsentwicklung vertiefen
  • können performatives Gestalten in den Bewegungskünsten demonstrieren und einschätzen
  • können Zirkuskünste adaptieren und situationsgerecht einsetzen
  • können federnde und schleudernde Absprunghilfen situationsbezogen und innerhalb einer Lerngruppe differenzierende Maßnahmen setzen
  • verfügen über ein ausreichendes Übungsrepertoire, um federnde Absprunghilfen optimal zur Schaffung anregender Bewegungsanreize zu entdecken
  • können Maßnahmen zum Helfen und Sichern bei Sprüngen an federnden Geräten setzen
  • sind in der Lage, den Rahmen für diversitätsgerechte und nichthierarchische Interaktions- und Kommunikationsmuster zu beachten
  • können Schulfeste gestalten.

Kreative und kunstfertige Bewegungen prozesshaft zu gestalten sowie kompositorische Bewegungshandlungen darbieten zu können, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Das Bewusstsein der Selbstwirksamkeit und der Wahrnehmung der materialen, natürlichen und sozialen Umgebung soll in Form ästhetischer Bewegungserfahrungen gestärkt werden. Die expressive und darstellende Dimension von Kunststücken soll durch gezielte Interaktionsprozesse erfahrbar gemacht werden. Performanz, Originalität, Spontaneität sowie Erlebnis und Wagnis werden dabei als wesentliche Aspekte gefördert.

Kinder erleben Winter 7 N Bewegung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Professionalisierung im Wintersport
  • Methodisch-didaktische Unterrichtsgestaltung (inklusive Gruppenführung und Betreuung) mit Berücksichtigung spielerischer Übungsformen im Schneesport
  • Der österreichische Schilehrplan
  • Englisches Fachvokabular zur Anleitung von Schneesportspielen
  • Unterrichts- und Bewegungslehre 
  • Ausrüstungs- und Gerätekunde
  • Sicherheits- und Gefahrenkunde (Risikomanagement), spezielle Erste Hilfe
  • Organisation und Gestaltung von multisportiven Wintersporttagen unter inklusiven Gesichtspunkten
  • Sicherheitsrelevante, rechtliche Bestimmungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können fachwissenschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten von Schneesportarten auf fachkompetenten Unterricht transferieren
  • können den Leistungsstand im Schiunterricht in der Grundstufe und Fortbildung bei Lernenden einschätzen
  • sind in der Lage, ein spezifisches Gefahren- und Risikobewusstsein im Schnee zu entwickeln und können Erste-Hilfe-Maßnahmen setzen
  • können auf der Basis der jeweiligen österreichischen Lehrpläne des Schneesports Eigenkönnen demonstrieren und entwickeln dieses weiter
  • können spielerische Übungsformen und Wettkampfsituationen bei Schneesportarten entwickeln und demonstrieren
  • können ein vielseitiges Bewegungsrepertoire von Schneesportarten an unterschiedlichste Bedürfnisse anpassen
  • sind in der Lage, adäquate Entscheidungen für Gruppenführung, Organisations- und Ordnungsrahmen zu treffen
  • können eintägige Schulveranstaltungen im Bereich Schneesport planen, organisieren und gestalten
  • sind in der Lage, die Bedürfnisse von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in Bezug auf Schneesportarten zu beurteilen und zu prüfen und können ihren Unterricht adaptiv gestalten
  • können Ideen für Projekte im Schnee unter fächerübergreifenden Gesichtspunkten entwickeln und in der Unterrichtssprache sowie im inhaltsintegrativen CLIL-Unterricht umsetzen

Eine qualifizierte Handlungskompetenz zur methodisch-praktischen Umsetzung im Schneesportunterricht sowie eine kritische und reflexive Auseinandersetzung mit Themen des Schneesports und deren Vernetzung in der Praxis sind das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Absolventinnen und Absolventen sind zur Anleitung im alpinen Schilauf im Anfängerunterricht und zur Mitwirkung in der Planung, spielerischen Gestaltung und Begleitung von Winter- und Schneesporttagen befähigt.

Kinder nehmen sich und andere wahr I 7 N Diversität
  • Sprachliche Bildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Bildungsprozesse und Diversität der Wahrnehmung
  • Komplexe Lernbiografien und Intersektionalität
  • Entwicklung als bedingungsloser Anspruch an den Bildungsprozess – Komponenten der Entwicklung
  • Identifikation und Analyse sinnlicher Wahrnehmungsfähigkeiten (insbesondere des Hörens und Sehens) sowie von Verarbeitungsprozessen der Wahrnehmung mit Blick auf Potenziale des Lernens
  • Diversitätsorientierte Forschungsperspektiven des Lernens und der Entwicklung im Bereich Wahrnehmung
  • (Schrift)Sprach- und Kommunikationssysteme als Ressource und/oder Barriere im Kontext sinnlicher Wahrnehmungsfähigkeiten
  • Sozial-emotionale Zusammenhänge: Chancen und Herausforderungen auf individueller und gruppendynamischer Ebene

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können komplexe Lernbiografien und Intersektionalität rekonstruieren sowie an Wahrnehmung orientiert und ressourcenfokussiert diskutieren
  • sind in der Lage, die Heterogenität von Schülerinnen und Schülern diversitätsorientiert anzuerkennen sowie individuelle Entwicklungsverläufe fachsprachlich zu beschreiben
  • sind in der Lage, sinnliche Wahrnehmungsfähigkeiten v.a. des Hörens und des Sehens sowie Verarbeitungsprozesse der Wahrnehmung zu identifizieren, zu analysieren und potenzialorientiert für Lehr-Lern-Arrangements zu nutzen
  • sind in der Lage, sich im Hinblick auf die Begleitung von Lehr-Lern- und Entwicklungsprozessen reflektierend und analysierend mit Forschungsergebnissen auseinanderzusetzen und können daraus handlungsleitende Zusammenhänge zum heterogenen Schulfeld herstellen
  • können eigenständig und kollaborativ Fachliteratur mit Fokus auf Wahrnehmungsprozesse zu individuellen Aufgabenstellungen in ihrer zukünftigen Profession recherchieren und präsentieren
  • sind in der Lage, aus einem Repertoire an (Schrift)Sprach- und Kommunikationssystemen lösungsorientiert eine Auswahl zu treffen und als begründete Ressource in den Bildungsprozess zu integrieren
  • sind in der Lage, didaktisches Wissen zur Gestaltung barrierefreier Lernräume und -szenarien im Hinblick auf v.a. Hören und Sehen zu erweitern
  • können individuelle und gruppendynamische Chancen und Herausforderungen im Kontext komplexer Lernbiografien, die sich aus sozial-emotionalen Entwicklungsverläufen im Kontext Wahrnehmung ergeben, beschreiben und analysieren und präventive Begleitprozesse skizzieren.

Sinneswahrnehmungen, insbesondere Hören und Sehen, und Wahrnehmungsverarbeitung spielen in Lernprozessen eine bedeutsame Rolle. Ausgehend von komplexen Lernbiografien befassen sich die Studierenden mit Komponenten der kindlichen Entwicklung im Zusammenhang mit Wahrnehmungsprozessen und damit verknüpfter sozial-emotionaler Chancen und Herausforderungen in heterogenen Lerngemeinschaften. Aktuelle Forschungsergebnisse bieten einen diversitätsorientierten Blick auf Lernpotenziale und -barrieren, etwa im Bereich der Kommunikationsunterstützung.

Kinder nehmen sich und andere wahr II 7 N Diversität
  • Sprachliche Bildung
  • Medienbildung
  • Diversität/Inklusion
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Kooperative Lehr-Lernkultur und Diversität von Wahrnehmung
  • (Fach)Didaktisch relevante und datenbasierte Beobachtungsverfahren und formative Diagnosemöglichkeiten
  • Identifikation von Ressourcen und Barrieren für das individuelle und gemeinsame Lernen
  • Diagnostisches Handeln – diversitätssensible Entwicklungsförderung
  • Kooperatives Classroom-Management in inklusiven Lernumgebungen; Co-Planning und Co-Teaching
  • Alternative Lehrpläne und Lehrplanergänzungen für die Bereiche Hören und Sehen
  • Planung, Organisation und Evaluierung Inklusion unterstützender Lehr-Lern-Szenarien in heterogenen Gruppen
  • Lernstandserhebung sowie Leistungsfeststellung und -beurteilung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Wahrnehmungsprozesse

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, ihr (fach)didaktisches Wissen zu Wahrnehmungsprozessen und damit assoziierte datenbasierte Beobachtungsverfahren und formative Diagnosemöglichkeiten kompetent zu erweitern und an Diversität orientiert anzuwenden
  • können Ressourcen und Barrieren an Wahrnehmungsprozessen orientiert für das individuelle und gemeinsame Lernen identifizieren und lösungsorientierte Fachgespräche führen
  • sind in der Lage, diversitätssensible Entwicklungsförderung darzulegen und theoriegeleitet zu begründen
  • sind in der Lage, in ihrem Praxisfeld Classroom-Management (Fokus: sinnliche Wahrnehmungsprozesse) im Sinne einer positiven Interdependenz aufzubauen und im Team eine aktive Rolle für alle Lernenden zu übernehmen
  • können individuelles, gemeinsames und gegenseitiges Lernen in heterogenen Gruppen fachwissenschaftlich und -didaktisch kooperativ planen, organisieren und evaluieren
  • sind in der Lage, Lernmaterial für Wahrnehmungsprozesse zu adaptieren, innovative Formen der digitalen Bildung und der assistierenden Technologien zu nutzen sowie Assistenzsysteme in der Planung zu berücksichtigen
  • können Unterrichtsplanung und Lernstandserhebung unter Beachtung aktuell gültiger gesetzlicher Rahmenvorgaben an besondere Wahrnehmungsbedingungen von Lernenden adaptieren, durchführen und evaluieren
  • sind in der Lage, Leistungsfeststellung und -beurteilung mit Berücksichtigung alternativer Lehrplanbezüge (LBVO) nach aktuell gültiger Rechtslage zu kontextualisieren.

Adäquate Förderung basiert auf pädagogischer, handlungsleitender Diagnostik, Wissen über Bildungsprozesse in der Praxis und effizientem, kooperativem Classroom-Management. Davon ausgehend erwerben Studierende zentrale Kenntnisse und Kompetenzen in der Gestaltung von inklusiven Lehr-Lern-Settings, im Co-Planning, Co-Teaching und hinsichtlich gesetzlicher Vorgaben für Lehrplan und Leistungsbeurteilung im Kontext unterschiedlicher Ausgangslagen der Wahrnehmungsbereiche.

Kinder haben Freude am Lernen 7 N Diversität
  • Sprachliche Bildung
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Individualisierung und potenzialorientiertes Coaching
  • Heterogenität und Lernvoraussetzungen: Beobachtung von Lernen und Analyse von kognitiven Ausgangslagen und Aspekten der Wahrnehmung
  • Kindliche Entwicklung und Transition
  • Lehrperson als Lerncoach: Aufgaben und Rollenverständnis
  • Elemente des Coachings: Dimensionen und Methoden
  • Grundlagen der Begabungs- und Begabtenforschung
  • Begabungsmodelle
  • Begabungsfördernde Lernkultur

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, für die Anerkennung der Heterogenität einer Gruppe von Lernenden auf ein evidenzbasiertes Repertoire an Beobachtungs- und Analysekriterien zurückzugreifen
  • sind in der Lage, Beobachtungs- und Wahrnehmungsbereiche bildungs- und fachsprachlich zu benennen
  • können erworbenes Grundlagenwissen im Hinblick auf die Schuleingangsphase und den Anfangsunterricht diskutieren
  • können Entwicklungs- und Transitionsprozesse durch Auswahl und Bereitstellung von adäquaten Arbeitsmaterialien unterstützen
  • sind in der Lage, aus einem differenzierten Rollenverständnis als Lehrperson/Lerncoach zu agieren
  • sind in der Lage, Dimensionen des Lerncoaching zu thematisieren, zu reflektieren und Strategien des Lerncoaching anzuwenden
  • können basierend auf Wissen zu Begabung und Begabungsförderung lernfördernde Umgebungen gestalten
  • können Konzepte der Lernbegleitung sowohl für den individualisierten als auch für den gemeinsamen Unterricht einsetzen.

Zu den zentralen Dimensionen des Coachings gehört die Analyse der Lernausgangslagen. Wesentliche Kriterien der Beobachtung von individuellen Lernvoraussetzungen werden angeleitet und in ihrer Relevanz für Lehr-Lern-Prozesse analysiert. In ihrer lösungsorientierten Funktion wird die Lehrperson zum Lerncoach mit entsprechenden beratenden und begleitenden Kompetenzen. Dieser potenzialorientierte Zugang wird durch Wissen über aktuelle Forschungsergebnisse zur Begabungs- und Begabtenforschung komplettiert.

Kinder lernen an Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit 7 N Diversität
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Lehren und Lernen in einer mehrsprachigen Gesellschaft
  • Schulstandorte mit gelebter Mehrsprachigkeit: spezifische Herausforderungen und pädagogische Aufgabenstellungen
  • Handlungs- und Aufgabenfelder von Lehrpersonen in mehrsprachigen Settings
  • Didaktische Modelle für inklusive Lehr- und Lernformen im mehrsprachigen Klassenzimmer
  • Strukturverständnis von Sprachen als Grundlage diversitätssensibler Begegnung
  • Minderheitensprachen Europas und Österreichs und Perspektiven ihrer Förderung im Bildungssystem
  • Einsatz alternativer Kommunikations-, Sprach- und Schriftsysteme in der gemeinsamen Unterrichtsgestaltung
  • Sprachenporträts und Sprachenbiografien
  • Bewusstseinsbildung für verschiedene Sprachregister und Kommunikationsformen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • vergleichen und diskutieren Modelle von Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit, um spezifische Herausforderungen und pädagogische Aufgabenstellungen zu ergründen
  • kennen Handlungs- und Aufgabenfelder von Lehrpersonen an Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit und analysieren diese im Hinblick auf ihre künftige Tätigkeit als Lehrkraft
  • vergleichen und diskutieren (auch digitale) Modelle für Lehr- und Lernformen in mehrsprachigen Klassenzimmern
  • kennen Sprachensteckbriefe, auch von Minderheitensprachen, und nutzen ihr daraus erworbenes Wissen über Verbreitung, Geschichte und Struktur einzelner Sprachen in Österreich, Europa und in der Welt für eine fehlertolerante und Herkunftssprachen respektierende Sprachkultur
  • erstellen Sprachenporträts und lesen Sprachenbiografien, um ihr pädagogisches Selbstverständnis als auch ihre diversitätssensible Einstellung zu vertiefen
  • kennen Methoden, um verschiedene Kommunikationsformen und alternative Sprach- und Schriftsysteme (z.B. Gebärdensprache) im Lehr-Lern-Geschehen einzusetzen
  • kennen die Unterschiede zwischen verschiedenen sprachlichen Registern von der Allgemein- bis zur Bildungssprache und sind sich ihrer sprachlichen Vorbildfunktion als Lehrkraft bewusst.

Die Sprache ist im Bildungswesen weniger denn je als eine einheitliche Sprache zu verstehen. An Schulstandorten mit gelebter Mehrsprachigkeit begegnen einander Kinder, deren familiäre, kulturelle und religiöse Wurzeln sich grundlegend unterscheiden können. Ein wertschätzender Umgang mit Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt gelingt auf der Grundlage von fachwissenschaftlichem und fachsprachlichem Wissen nach dem aktuellen Stand der Sprachlern- und -lehrforschung.

Kindern mit forschender Haltung begegnen 7 N Haltung
  • Sprachliche Bildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Forschendes Lernen – Lehrpersonen erforschen Bewegung, Sport und Gesundheit
  • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation, Forschungsethik)
  • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
  • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
  • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt Bewegung relevanten Herangehensweisen, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. die Wissenschaft vom Sport, forschende Haltungen in der sportpädagogischen Forschung und Didaktik)
  • Untersuchungsdesigns und Konzeptspezifikationen in der sportpädagogischen Haltung
  • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
  • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
  • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
  • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
  • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
  • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
  • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
  • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
  • können die für den Schwerpunkt "Bewegung" spezifische forschende Haltung erläutern und anwenden
  • sind in der Lage, Aspekte der Bewegung und Gesundheitsförderung in der Forschung zu reflektieren und in eigenen Forschungsdesigns zu berücksichtigen
  • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
  • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der Bewegung, des Sports und der Gesundheit erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

Kindern mit forschender Haltung begegnen 7 N Haltung
  • Sprachliche Bildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Diversität/Inklusion
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Forschendes Lernen – Lehrpersonen erforschen inklusives Lernen
  • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation)
  • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
  • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
  • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt Inklusive Pädagogik relevanten Forschungspraktiken, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. forschende Haltungen in der Inklusiven Pädagogik und Didaktik)
  • Forschungsthemen der Inklusiven Pädagogik, multidisziplinäre Forschungsansätze, ethische und rechtliche Aspekte von Forschung im schulischen Setting
  • Untersuchungsdesigns und Konzeptspezifikationen in der Inklusiven Pädagogik (Beobachtung, Fallarbeit/Kasuistik, Interviews, Vignettenbasiertes Arbeiten und Forschen, partizipative Forschung)
  • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
  • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
  • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
  • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
  • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
  • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
  • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
  • können die für den Schwerpunkt "Inklusive Pädagogik" spezifische forschende Haltung erläutern und anwenden
  • können die Multidisziplinarität in den Forschungsthemen der Inklusiven Pädagogik erkennen und daraus Rückschlüsse für das eigene forschende Handeln ziehen
  • sind in der Lage, ethische Aspekte der Forschung zu reflektieren und in eigenen Forschungsdesigns zu berücksichtigen
  • kennen inklusionsspezifische Ausprägungen in Forschungsdesigns – insbesondere Vignettenarbeit und partizipative Forschung – und realisieren diese in ihrer eigenen Entwicklung von Konzepten
  • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
  • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der Inklusiven Pädagogik erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

Kindern mit forschender Haltung begegnen 7 N Haltung
  • Sprachliche Bildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Forschendes Lernen – Lehrpersonen erforschen ästhetisches Lernen
  • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation)
  • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
  • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
  • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt "Kulturpädagogik" relevanten Herangehensweisen, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. eine Haltung zur eigenen kulturellen und ästhetischen Bildung entwickeln, künstlerisch forschende Haltungen in der kulturpädagogischen Forschung und Didaktik)
  • Rezeption, Analyse und Konzeptentwicklungen in allen künstlerisch-ästhetischen Bereichen (z.B. Bildende Kunst, Musik, Design und Handwerk, Darstellende Kunst, Literatur usw.)
  • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
  • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
  • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
  • sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
  • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
  • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
  • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
  • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
  • sind in der Lage, die für den Schwerpunkt "Kulturpädagogik" spezifische künstlerisch-ästhetisch forschende Haltung anzuwenden und umzusetzen
  • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
  • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der Kulturpädagogik erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

Kindern mit forschender Haltung begegnen 7 N Haltung
  • Sprachliche Bildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Forschendes Lernen – Lehrpersonen erforschen Gelingensbedingungen des Lernens
  • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation, Forschungsethik)
  • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
  • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
  • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt "Lerncoaching" relevanten Forschungspraktiken, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. forschende Haltungen in der Begleitung von Lernprozessen)
  • Forschungsthemen und Haltungen aus den Bereichen Training, Beratung, Coaching, Mentoring und Lernbegleitung
  • Reflektierte Zugänge zu Diagnosen, diagnostischen Ergebnissen und pädagogischer Förderung mit Schwerpunkt auf Sprache/n und Mathematik
  • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
  • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
  • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
  • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
  • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
  • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
  • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
  • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
  • können die für den Schwerpunkt "Lerncoaching" spezifische forschende Haltung erläutern und anwenden
  • sind in der Lage, ethische Aspekte der Forschung zu reflektieren und in eigenen Forschungsdesigns zu berücksichtigen
  • kennen lernbegleitungsspezifische Ausprägungen in Forschungsdesigns und realisieren diese in ihrer eigenen Entwicklung von Konzepten
  • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
  • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich des Lerncoachings erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

Kindern mit forschender Haltung begegnen 7 N Haltung
  • Sprachliche Bildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Forschendes Lernen – Lehrpersonen erforschen naturwissenschaftliches Lernen
  • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation, Forschungsethik)
  • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
  • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
  • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt "Naturbegegnung" relevanten Herangehensweisen, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. forschende Haltungen in der naturwissenschaftlichen Forschung und Didaktik sowie Experimentierkompetenz der Primarstufe)
  • Analyse ausgewählter naturwissenschaftlicher Phänomene
  • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
  • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
  • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
  • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
  • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
  • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
  • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
  • können die für den Schwerpunkt "Naturbegegnung" spezifische forschende Haltung erläutern und anwenden
  • sind in der Lage, ausgewählte naturwissenschaftliche Phänomene zu analysieren
  • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
  • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der Naturbegegnung erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

Kindern mit forschender Haltung begegnen 7 N Haltung
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Forschendes Lernen – Lehrpersonen erforschen sprachliche Lernprozesse
  • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation, Forschungsethik)
  • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
  • Entwicklung von berufsfeldbezogenen Forschungsfragen im Themenfeld Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit und entsprechender Forschungsdesigns
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand der Mehrsprachigkeitstheorie, der Spracherwerbs-, Sprachlern- und lehrforschung sowie der Kulturwissenschaften im Prozess forschenden Lernens
  • Theorie- und kriteriengeleitete Analyse kultureller Artefakte (Literatur, Musik, Kunst, Tanz, Theater u.a.), von Lernmedien und Lernprodukten zur Erschließung und Evaluation didaktischer Potenziale im mehrsprachigen Kontext
  • Theorie- und kriteriengeleitete Auseinandersetzung mit Fallbeispielen zur sprachlichen Entwicklung von Kindern im mehrsprachigen Kontext aus der pädagogischen Praxis als Forschungs- und Lernprozess
  • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
  • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
  • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
  • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
  • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
  • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
  • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
  • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
  • setzen sich kritisch reflektiert mit dem aktuellen Forschungsstand der Mehrsprachigkeitstheorie, der Spracherwerbs-, Sprachlern- und -lehrforschung sowie der Kulturwissenschaften auseinander
  • entwickeln in einem Forschungs- und Lernprozess berufsfeldbezogene Forschungsfragen, die das sprachliche und kulturelle Potenzial heterogener Klassen fokussieren
  • kennen verschiedene Forschungsmethoden zur Erkenntnisgewinnung für die pädagogische Praxis im mehrsprachigen Klassenzimmer
  • erkunden im Prozess forschenden Lernens beispielhaft das didaktische Potenzial kultureller Artefakte, von Lernmedien und Lernprodukten für sprachliche Bildung im mehrsprachigen Kontext
  • können auf der Grundlage verschiedener theoretischer Zugänge und wissenschaftlicher Methoden die sprachliche Entwicklung von Kindern anhand von Fallbeispielen analysieren
  • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
  • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der sprachlichen Bildung erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

Kinder begegnen Mathematik im Alltag 7 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Diversität/Inklusion
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Förderung im (prä-)numerischen Bereich in heterogenen Lerngemeinschaften
  • Lernausgangslagen: sprachliche, räumliche, wahrnehmungs- und erfahrungsbezogene mathematikrelevante Basiskompetenzen und deren Beobachtung und Analyse
  • Institutioneller Rahmen für das Lernfeld Mathematik: Lehrpläne, Entwicklungspläne und Leistungsbeurteilung unter Berücksichtigung kindlicher Diversität
  • Erschließen von Entwicklungswegen des Lernens: pränumerischer Bereich, arithmetischer und geometrischer Anfangsunterricht, Rechenstrategien und die Ableitung erforderlicher Zwischenschritte
  • Begleitung auf Entwicklungswegen des Lernens: Materialwahl, -erstellung und -adaptierung im Lernfeld Mathematik 
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens I: lebenspraktisches Handeln in einer mathematisierten Welt
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens II: Begabung und Begabungsförderung im MINT-Bereich

Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die diversen Einflüsse innerhalb der kindlichen Entwicklung, die mathematikrelevante Basiskompetenzen mitbestimmen
  • können den Kompetenzstand aus Beobachtung und Analyse ableiten und zum Design von Unterrichtsschritten nutzen
  • erwerben Fachwissen zu institutionell definierten Rahmenbedingungen
  • können innerhalb dieser Rahmenbedingungen Lehr-Lernszenarien im Themenfeld Mathematik entwickeln, welche die kindliche Diversität bei der Kompetenzentwicklung beachten
  • können einen an Diversität und reflexiver Geschlechterpädagogik orientierten mathematischen Anfangsunterricht konzipieren
  • können mathematische Lösungswege in individuell erforderliche Zwischenschritte unterteilen
  • sind in der Lage, Rechenstrategien prozessorientiert zu adaptieren
  • sind in der Lage, Lernmaterialien der pädagogischen Zielsetzung, dem Lernstand und der gewählten Lernstrategie entsprechend für das Lernfeld Mathematik auszuwählen und selbstständig zu erstellen bzw. bedarfs- und bedürfnisbezogen zu modifizieren
  • können die Bedeutung, welche pränumerische und mathematische Grundlagen für das lebenspraktische Handeln einnehmen, erkennen und können Lernende diesbezüglich adäquat und geschlechtergerecht vorbereiten
  • können pädagogischen Fragestellungen, die besondere Begabungen im MINT-Bereich aufwerfen, erkennen und können diese durch entsprechendes unterrichtliches Handeln entwicklungsfördernd beantworten.

Die Heterogenität einer Lerngemeinschaft spiegelt sich auch in den pränumerischen Ausgangslagen und mathematischen Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler wider. Diese Lehrveranstaltung, die auf mathematisch-fachdidaktischen Grundkenntnissen der Studierenden aufbaut, behandelt sich daraus ergebende pädagogische, mathematikbezogene Aufgaben, insbesondere Diagnostik, Zielsetzungen, Förderung sowie besondere Lernpfade in den Bereichen Lebenspraktisches Handeln und der Begabungs- und Begabtenförderung.

Kinder finden Rechenwege 7 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Beobachtung und Analyse im Lernfeld Mathematik
  • Fachmathematische und mathematikdidaktische Grundlagen diagnostischer Prozesse
  • Diagnostische Methoden und Instrumente
  • Rechenschwäche
  • Fehleranalyse
  • Mathematische Kompetenzen fördern
  • Mathematische Potenziale begleiten
  • Fachbezogene Sprachensensibilität
  • Feedbackkultur zu mathematischen Entwicklungsniveaus
  • CLIL-Strategien für einen inhaltsintegrativen Mathematikunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen diagnostische Prozesse im Bereich fachmathematischer und mathematikdidaktischer Grundlagen
  • kennen diagnostische Methoden und Instrumente für das Lernfeld Mathematik
  • können diagnostische Methoden und Instrumente vergleichen, kritisch beurteilen und als Grundlage für weitere individuelle Fördermaßnahmen mit besonderem Blick auf Potenziale heranziehen
  • sind in der Lage, ihr erweitertes fachmathematisches Wissen hinsichtlich diagnostischer Prozesse anzuwenden
  • kennen verschiedene Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kompetenzerwerb in Mathematik und mögliche Hürden einschließlich der Symptomatik einer Rechenschwäche
  • können ihr vertieftes mathematikdidaktisches Wissen zur Fehleranalyse in der Förderung individueller mathematischer Lernprozesse nutzen
  • kennen unterschiedliche Methoden, um individuelle mathematische Kompetenzen zu fördern und individuelle Potenziale bestmöglich zu begleiten
  • sind in der Lage, sprachensensiblen Unterricht in Mathematik zu gestalten
  • können ihr erweitertes Handlungsrepertoire zur Gestaltung und Kommunikation ressourcen- und förderorientierten Mathematikunterrichts anwenden
  • können auf der Basis einer angemessenen, professionellen Grundhaltung den Lernenden ein wertschätzendes, konstruktiv-informatives und differenziertes Feedback zum Entwicklungs- und Kompetenzniveau in Mathematik geben
  • sind in der Lage, mittels geeigneter CLIL-Strategien inhaltsintegrativen Mathematikunterricht mit Blick auf die Potenziale der Schülerinnen und Schüler zu planen.

Die Studierenden erweitern und vertiefen ihr fachmathematisches und mathematikdidaktisches Wissen zur Erfassung und Begleitung individueller mathematischer Lernprozesse. Zudem werden in dieser Lehrveranstaltung Diagnose- und Fördermöglichkeiten in heterogenen Klassen unter Berücksichtigung empirischer Forschungsergebnisse vorgestellt. Die Studierenden erweitern ihr Handlungsrepertoire zur Gestaltung und Kommunikation eines ressourcen- und förderorientierten Mathematikunterrichts.

Kinder entdecken Wege zum Lesen und Schreiben 7 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Beobachtung, Analyse und Begleitung im Lernfeld Deutsch
  • Heterogenität und Kreativität im Schriftspracherwerb
  • Alphabetisierung und Mehrsprachigkeit
  • Identifikation von individuellen Lernausgangslagen im Bereich des Lesens und Rechtschreibens
  • Ziel- und ressourcenorientierte Begleitung beim Aufbau der Lese- und Rechtschreibkompetenz
  • Evidenzbasierte Begleitung und Förderung des Lernens von Lesen und Rechtschreiben
  • Feedbackkultur im Kontext des Schriftspracherwerbs

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Heterogenität, Vielfalt und Kreativität als Faktoren des Schriftspracherwerbs zu erkennen und zu reflektieren
  • kennen die Charakteristika verschiedener Sprachen und wissen um ihre sprachbiografische Relevanz bei der Alphabetisierung
  • können verschiedene psychophysische Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb identifizieren und Strategien zur Kompensation von Barrieren entwickeln
  • können unterschiedliche pädagogisch-diagnostische Verfahren im Bereich des Lesens und Schreibens vergleichen, kritisch beurteilen und aus deren Ergebnissen eine entwicklungsorientierte, potenzialfokussierte Begleitung ableiten
  • sind in der Lage, einen individuellen, ressourcenorientierten Aufbau von Lese- und Rechtschreibkompetenz zu initiieren und zu begleiten
  • können fach- und sprachdidaktische Methoden zur evidenzbasierten Förderung des Lesens und Rechtschreibens lernorientiert auswählen
  • können auf der Basis einer angemessenen professionellen Grundhaltung den Lernenden ein wertschätzendes, konstruktives und differenziertes Feedback zum individuellen schriftsprachlichen Entwicklungsniveau geben.

Die Studierenden erweitern und vertiefen in dieser Lehrveranstaltung ihr fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Wissen über Beobachtung, Analyse und Begleitung individueller schriftsprachlicher Lernprozesse. Hintergrundinformationen zu verschiedenen Erstsprachen und deren Einfluss auf den Alphabetisierungsprozess sowie Kenntnisse individueller Lernausgangslagen bilden die Basis für diesen pädagogischen Prozess.

Kinder erleben die Welt in einer neuen Sprache 7 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Diversität/Inklusion
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Deutsch als Zweitsprache
  • Heterogenität des sprachlichen Ausdrucksvermögens und Entwicklung des Sprachstands
  • Verfahren zur Beobachtung des sprachlichen Ausdruckvermögens und zur Bestimmung des Sprachstandes
  • Kritische Betrachtung unterschiedlicher diagnostischer Verfahren zur Erhebung des Sprachstandes 
  • Anwendungswissen zu den Instrumenten der Sprachstandsbeobachtung und den Verfahren der Sprachstandsfeststellung in heterogenen Klassen
  • Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf die individuellen Voraussetzungen und Potenziale der Schülerinnen und Schüler
  • Individualisierte sprachliche Unterstützung auf diagnostischer Grundlage in Form von Förderplänen
  • Methodenvielfalt zur Durchführung eines förderdiagnostisch gestützten Sprach(en)unterrichtes in heterogenen Lerngruppen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die grammatische Progression im Zweitspracherwerb
  • können die Instrumente zur Sprachstandsbeobachtung und Verfahren zur Sprachstandsfeststellung kritisch beschreiben und vergleichen
  • können Verfahren zur Bestimmung des Sprachstandes analysieren und auswählen
  • sind in der Lage, Ergebnisse aus diesen Verfahren zu reflektieren
  • können die Ergebnisse daraus nutzen, um die sprachliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu diagnostizieren
  • können ihr Wissen über die unterschiedlichen Verfahren zur Erhebung des Sprachstandes für die Entwicklung individualisierter, die Lernausgangslagen und Potenziale respektierender Förderpläne nutzen
  • kennen didaktische Modelle zur Planung eines förderdiagnostisch gestützten Sprach(en)unterrichtes
  • können vielfältige Methoden im Sprachenunterricht anwenden.

Die Studierenden lernen in dieser Lehrveranstaltung die grammatische Progression im Erwerb der Zweitsprache Deutsch und verschiedene, darauf basierende Verfahren zur Erhebung des Sprachstandes von Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Erstsprache kennen. Sie vergleichen diese kritisch und erwerben Anwendungswissen zur Durchführung individueller Sprachstandsbeobachtungen im Kontext der gesamten Lerngruppe. Sie entwickeln auf dieser Basis individualisierte Förderpläne und entwerfen heterogenitätsfreundliche Konzepte für einen sprachfördernden Unterricht.

Kinder sind mehrsprachig und unterschiedlich begabt 7 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Sprach(en)bewusst unterrichten
  • Kreative Aspekte in der Förderung sprachlicher Begabungen und Potenziale 
  • Alltagssprache, Bildungssprache, Fachsprache
  • Methodenvielfalt zur individualisierten sprachlichen Unterstützung
  • Gestaltung eines sprach(en)sensiblen Unterrichts in Mathematik und Naturwissenschaften sowie im Kunst- und Werkunterricht
  • Interkomprehension und metakognitive Strategien zur Förderung des Sprach(en)bewusstseins in den MINT-Fächern
  • Interkomprehension und metakognitive Strategien zur Förderung des Sprach(en)bewusstseins in den kreativen Fächern

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können ihr Grundwissen in der Begabungs- und Begabtenförderung sowie in der Kreativitätsforschung für die Prozesse der sprachlichen Entwicklung nutzen
  • sind in der Lage, Ergebnisse aus der Begabungs- und Begabtenforschung sowie aus der Kreativitätsforschung zu reflektieren
  • kennen den Unterschied zwischen Alltagssprachen, Bildungssprachen und Fachsprachen
  • kennen vielfältige Methoden zur individualisierten sprachlichen Unterstützung sowohl in der Unterrichtssprache als auch in der lebenden Fremdsprache Englisch in interdisziplinären Kontexten
  • können Unterrichtssequenzen im Hinblick auf ihr unterrichtpraktisches Tätigsein analysieren
  • kennen didaktische Modelle zur Gestaltung eines sprach(en)sensiblen Unterrichts in Mathematik und in den Naturwissenschaften
  • kennen didaktische Modelle zur Gestaltung eines sprach(en)sensiblen Kunst- und Werkunterrichts sowohl in der Unterrichtssprache als auch in der lebenden Fremdsprache Englisch
  • können diese Erkenntnisse im Hinblick auf die selbsttätige Planung und Durchführung von Unterrichtseinheiten nutzen
  • kennen Methoden der Interkomprehensionsdidaktik und reflektieren diese im interdisziplinären Kontext.

Die Studierenden lernen die Vielfalt der Sprachregister und die Schlüsselfunktion von Sprache in Bildungsprozessen kennen und können fachliche Lerninhalte in verschiedenen Unterrichtsfächern sprach(en)bewusst und sprach(en)sensibel vermitteln. Sie erkennen die Bedeutung methodisch-didaktischer Konzepte für den Aufbau von Bildungssprache sowie Fachsprachen und der lebenden Fremdsprache Englisch als Fach sowie in seiner inhaltsintegrativen Form. Dabei berücksichtigen sie die Förderung besonderer sprachlicher Begabungen ebenso wie kreative Lernformen.

Kinder praktizieren Bewegung in der Schule 7 N PPS
  • Gesundheitsförderung
  • Diversität/Inklusion
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Schulische Praxisfelder – Bewegung und Sport
  • Aktionsforschung zu spezifischen fachdidaktischen Fragestellungen (Unterrichtspraxis)
  • Reflektierendes Planen und Handeln im Sportunterricht (Unterrichtspraxis)
  • Methodisch angeleitete Auseinandersetzung im praktischen Handlungsfeld (Unterrichtspraxis)
  • Forschende Grundhaltung im Sportunterricht (Unterrichtspraxis)
  • Professionalisierung reflexiver Kompetenz im Sportunterricht 
  • Implementierung fachdidaktischen Wissens in die Unterrichtsplanung
  • Aktionsforschung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, bewegtes Lernen als Unterrichtsprinzip zu verstehen
  • sind in der Lage, aufgrund fachdidaktischer Einsichten sportliche Entwicklungspotenziale bei Lernenden der Primarstufe zu fördern (Unterrichtspraxis)
  • können eine forschende Grundhaltung zur Professionalisierung ihres Unterrichts entwickeln und anwenden (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, langfristige Planungskonzepte in Bewegung und Sport zu entwerfen
  • können fachdidaktisches Wissen in ihren Unterrichtsplanungen reflektieren
  • können in Projekten fächerübergreifenden Unterricht verwirklichen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, Unterricht aus interdisziplinärer Sicht mit dem Schwerpunkt Heterogenität, Differenzierung und Individualisierung zu planen und durchzuführen (Unterrichtspraxis)
  • können die Bereitschaft zur Selbst- und Fremdevaluation vertiefen
  • können Kompetenzen im Bereich Kommunikation, Teamfähigkeit und Organisation entfalten.

Die Entwicklung erweiterter Kompetenzen im Handlungsfeld Bewegung und Sport ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Unter besonderer Berücksichtigung der Synthese von Fachwissenschaft und Fachdidaktik mit der Unterrichtspraxis und der individuellen Eigenkompetenz der Studierenden werden unter professioneller Begleitung reale Unterrichtssituationen gestaltet, erprobt, reflektiert und evaluiert. Zudem wird die Aktionsforschung zu spezifischen fachdidaktischen Fragestellungen thematisiert.

Kinder sind dein Gegenüber 7 N PPS
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Diversität/Inklusion
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Adaptive Unterrichtsgestaltung im inklusiven Lernraum
  • Adaptive Planung und Gestaltung von Unterricht in speziellen Lehr-Lern-Settings (Unterrichtspraxis)
  • Individuell auf die Lernbiografie adaptierte Förderung in verschiedenen Settings und Lernräumen (Unterrichtspraxis)
  • Konzeption kooperativer und Inklusion fördernder Lernszenarien
  • Co-Teaching: Studierende – Mentor/in; Studierende – Studierende (Unterrichtspraxis)
  • Analyse sozialer Prozesse innerhalb des Lehr-Lern-Umfelds
  • Forschendes Lernen als Instrument adaptiver Unterrichtsgestaltung
  • Theoriegeleitete Unterrichtsevaluation
  • Pädagogisch-therapeutische Unterstützungssysteme in der Praxis

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Lehr-Lern-Arrangements in kleinen und großen Lernsettings unter Berücksichtigung der Heterogenität der Lernenden und ihrer Lernprozesse zu gestalten und adaptiv passende Zugänge zu Bildungsinhalten zu schaffen (Unterrichtspraxis)
  • können aus Diagnoseergebnissen Förderkonzepte ableiten, planen, realisieren und reflektieren (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, pädagogische Situationen in der Schule kriteriengeleitet und datengestützt zu analysieren und in ihr unterrichtliches Handeln einzubeziehen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, Lernende individuell wahrzunehmen, ihre Lernausgangslagen zu erkennen und daraus Fördermöglichkeiten abzuleiten
  • können soziale Beziehungen auf der Basis von Empathie, Wertschätzung und Respekt gestalten (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, pädagogisches Handeln am Bild des Kindes als "Akteur seiner Entwicklung" zu orientieren
  • sind in der Lage, im Team Unterricht inklusionsorientiert zu konzipieren, zu realisieren und zu analysieren (Unterrichtspraxis)
    sind in der Lage, ihre Unterrichtsgestaltung reflexiv zu analysieren und daraus das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern und zu optimieren
  • können die Entwicklung ihrer Lehrerpersönlichkeit und ihres pädagogischen Selbstverständnisses individuell und im Peer-to-Peer-Dialog reflektieren
  • sind in der Lage, motivationale, sozial-emotionale und interaktive Prozesse innerhalb der Schülergruppe zu erkennen und auf diese konstruktiv zu reagieren (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, theoriegeleitetes Fachwissen und Ergebnisse persönlicher Reflexion für die je individuelle Lehr-Lern-Situation anzuwenden (Unterrichtspraxis)
  • können konstruktiv-kritisch entwicklungsfördernde Rückmeldung zu Aktivitäten der Lernenden geben und in den Kontext ihres eigenen unterrichtlichen Handelns setzen.

Adaptiver Unterricht leitet seine Gestaltung von der Klassenzusammensetzung hinsichtlich individueller und lernrelevanter Voraussetzungen und den Interaktionen zwischen Lehrer/in und Lernenden ab. Studierende erproben fachliche und didaktisch-methodische Kompetenzen in heterogenen Settings in der Praxis und entwickeln durch kritisches Reflektieren ihr pädagogisches Handeln im Hinblick auf Wahrnehmung von Heterogenität und Ressourcenorientierung weiter. Das eigene professionelle Handeln hinsichtlich der Bedürfnisse von Lernenden und der sozialen Interaktionen in Gruppen werden kritisch reflektiert und evaluiert.

Kinder erleben Lerncoaching 7 N PPS
  • Sprachliche Bildung
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Beobachtung, Analyse und Förderung in der Praxis
  • Planung von teilnehmender und nicht-teilnehmender Beobachtung (Unterrichtspraxis)
  • Indikatoren für die Identifizierung von Potenzialen und Barrieren im individuellen Lernprozess (Unterrichtspraxis)
  • Assistierende und unterrichtliche Tätigkeiten zur Praxiserprobung pädagogisch-analytischer und lernförderlicher Vorgänge (Unterrichtspraxis)
  • Analysegestützte Reflexion und Planung individueller Förderung von Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Unterrichtssequenzen (Unterrichtspraxis)
  • Auswertung und Evaluierung von teilnehmender und nicht-teilnehmender Beobachtung 
  • Diskussion individueller Maßnahmen und Settings zur Überwindung von Barrieren und zur Förderung von Begabung 
  • Dokumentation und Evaluation von potenzial- und ressourcenorientierten Fördermaßnahmen

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • setzen Beobachtung als ein geeignetes Mittel zur Identifizierung von Potenzialen und Barrieren ein (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, dialogisch und mit geeigneten Methoden Beobachtungen individueller Lernprozesse auszuwerten
  • sind in der Lage, ihr fachdidaktisches Wissen und Können als Beobachtende, Analysierende und unterrichtlich Handelnde im Diskurs mit allen Beteiligten zu reflektieren, zu erweitern und individuelle Maßnahmen allein oder gemeinsam abzuleiten
  • sind in der Lage, ihre Fertigkeiten des Lerncoachings im unterrichtspraktischen Kontext einzusetzen und weiterzuentwickeln (Unterrichtspraxis)
  • können die von ihnen angebotene individualisierte Unterstützung hinsichtlich Durchführung und Ergebnis reflektieren und evaluieren
  • können die soziale Perspektive ihres pädagogischen Handelns erkennen und partizipative, von gegenseitigem Feedback geprägte Lehr-Lern-Situationen gestalten (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, differenzierte Unterrichtsangebote in Deutsch, Mathematik und Englisch zur Förderung und Forderung von Schülerinnen und Schülern gemäß deren Stärken und Schwächen zu planen
  • sind in der Lage, offene und kooperative Unterrichtsmethoden einzusetzen, um ihr Repertoire an förderlichen Lernsettings zu erweitern (Unterrichtspraxis)
  • erproben, dokumentieren und optimieren ihre Fertigkeiten der Analyse und Unterstützung von Lernprozessen im unterrichtspraktischen Kontext (Unterrichtspraxis).

Beobachtungsprozesse in verschiedenen Lernumgebungen ermöglichen die Entwicklung und Umsetzung von potenzial- und ressourcenorientierter Förderung in den Lernfeldern Mathematik, Deutsch und Englisch. Fachanalytische und fachdidaktische Methoden werden zur Feststellung von Schülerkompetenzen bzw. Kompetenzstufen und zur Planung individuell adaptierter Fördermaßnahmen – sowohl im Sinne von Förderbedarf als auch von Begabung – verwendet. In unterrichtlichen Einzel- und Gruppensituationen findet die praktische Umsetzung statt.

Kinder entwickeln, erproben und reflektieren ihre musikalisch-künstlerischen Projekte 7 N PPS
  • Sprachliche Bildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Kulturpädagogische Praxis im Lernfeld von Schule
  • Schule als zentraler Ort von Kulturarbeit und damit verbundener Aktionsforschung, insbesondere Lesson Study (Unterrichtspraxis)
  • Methoden kultureller Vermittlungstätigkeit (Unterrichtspraxis)
  • Musikalische und künstlerische Lernarbeit im Vergleich (Unterrichtspraxis)
  • Einsatz musikalischer und künstlerischer Gestaltungsformen in Lehr-, Lern- und Forschungsprozessen (Unterrichtspraxis)
  • Zusammenschau von Theorie, Praxis und Kunstdimensionen als dialogisch-integrative Lernprozesse
  • Auffinden und Erkennen von individuellen kreativen und künstlerischen Schwerpunkten

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können altersadäquate und differenzierte Zugänge zu musikalisch-künstlerischen Werken entwickeln und anwenden (Unterrichtspraxis)
  • verfügen über einen Einblick in die Praxis, Methoden und Bedingungen kulturellen Arbeitens in der Schule
  • können persönlich-kreative und musikalisch-künstlerische Kompetenzen in ein dialogisch-integratives Projekt einbringen (Unterrichtspraxis)
  • verfügen über ein Kunst und Musik bezogenes Methodenrepertoire, um bei ihren Schülern und Schülerinnen entsprechende Lernprozesse auszulösen und diese in allen ihren Phasen unterstützend zu begleiten
  • können die Lernprozesse als Professionelle Lerngruppe forschend begleiten (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, inhaltliche, formale oder sonstige Impulse der Gruppe aufzunehmen, zu verarbeiten und weiterzuentwickeln (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, kreative Projekte in der Gruppe als dynamische Prozesse zu verstehen
  • können kreative Prozesse in allen ihren Phasen unterstützend begleiten (Unterrichtspraxis)
  • kennen Feedbackmechanismen, um andere in ihrem Handeln positiv zu bestärken und auf ihrem individuellen Weg
    zu begleiten.

Mit Blick auf Schule als zentralen Ort von Kulturarbeit wird anhand einer gemeinsamen Themenstellung in Gruppen eine überschaubare kulturpädagogische Praxisarbeit entwickelt, durch die eine Weiterentwicklung und Vertiefung in der schulpraktischen Erfahrung erfolgt. Ausgangspunkt sind die vielfältigen Formen kulturpädagogischer und kultureller Vermittlungstätigkeit in Verbindung mit den spezifischen Methoden musikalischen und künstlerischen Arbeitens, Lernens und Lehrens.

Kinder entdecken die Welt vor der Schultür 7 N PPS
  • Umweltbildung
  • Entrepreneurship Education
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Diversität/Inklusion
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Erprobung schulpraktischer Lernangebote mit dem Fokus auf forschendes Lernen
  • Unterrichtsprojekt forschendes Lernen (Unterrichtspraxis)
  • Planung und Durchführung von Projektunterricht (Praxisprojekt) zu ausgewählten naturwissenschaftlich-technischen Themenstellungen (Unterrichtspraxis)
  • Exemplarisches experimentelles Untersuchen von Naturphänomenen und Praktizieren naturwissenschaftlicher Arbeits- und Zugangsweisen zu kindlichem forschend-entdeckenden Lernen im Sachunterricht (Unterrichtspraxis)
  • Auswahl passender Medien unter Berücksichtigung von Heterogenität und Individualisierung (Unterrichtspraxis)
  • Theoriegeleitete Reflexion naturwissenschaftlicher Lernangebote
  • Chancen, Grenzen und Notwendigkeit naturwissenschaftlicher Bildungsprozesse in der Kindheit
  • Chancen und Grenzen naturwissenschaftlichen Lernens in der Kindheit unter vordisziplinärer, domänenspezifischer und interdisziplinärer Perspektive
  • Forschendes Lernen als Methode naturwissenschaftlich-phänomenorientierten Sachunterrichts

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, selbst erstellte theoriegeleitete Lernangebote für den naturwissenschaftlichen Sachunterricht zu reflektieren
  • sind in der Lage, ein Praxisprojekt, das mit den Methoden des forschenden Lernens ein sachunterrichtliches Phänomen in einem alters- und entwicklungsadäquaten, gendersensiblen Lernsetting thematisiert, zu konzipieren
  • kennen einschlägige Experimentiersituationen und berücksichtigen dieses Wissen bei der Entwicklung kognitiv aktivierender Lernumgebungen für die Praxis
  • können eine gezielte Auswahl von Medien zur Veranschaulichung zentraler Inhalte treffen bzw. diese selbst erstellen
  • können schulische Unterrichtspraxis unter Berücksichtigung von Heterogenität und Individualisierung planen, gestalten und reflektieren (Unterrichtspraxis)
  • kennen die Bedeutung fachdidaktischer Forschungsergebnisse zum naturwissenschaftlichen Sachunterricht für die
    Schulpraxis
  • können die naturwissenschaftlichen Konzepte gegenüber Alltagsvorstellungen abgrenzen und stellen kindliche
    Alltagsvorstellungen wissenschaftlichen Konzepten gegenüber
  • kennen Vorstellungen von Lernenden zu naturwissenschaftlichen Konzepten und können sich daraus ergebende
    Lernschwierigkeiten erkennen und lösen
  • sind in der Lage, naturwissenschaftliche Sachverhalte unter Berücksichtigung des Vorverständnisses von Lernenden zu erklären (Unterrichtspraxis)
  • erkennen einschlägige Experimentiersituationen als Lernsituationen und berücksichtigen dieses Wissen bei
    der Entwicklung kognitiv aktivierender Lernumgebungen für den unterrichtspraktischen Einsatz (Unterrichtspraxis).

Nach Absolvierung dieser Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, forschungsgeleitete Lernangebote zu planen, zu gestalten und in den pädagogisch-praktischen Studien zu erproben. Ein Fokus liegt dabei auf dem exemplarischen Untersuchen von Naturphänomenen und dem Praktizieren naturwissenschaftlicher Arbeits- und Zugangsweisen zu kindlichem forschend-endeckenden Lernen im Sachunterricht.

Kinder mit unterschiedlichen Erstsprachen und Kulturen lernen Deutsch 7 N PPS
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Deutsch als Unterrichtssprache
  • Planung und Durchführung fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten sprach(en)sensiblen Unterrichts in mehrsprachigen Lerngruppen (Unterrichtspraxis)
  • Gestaltung sozialer Beziehungen und Lernprozesse (Unterrichtspraxis)
  • Sprachensensibler Unterricht in der Unterrichtssprache (Unterrichtspraxis)
  • Gruppendynamische Prozesse (Unterrichtspraxis)
  • Reflexion unterrichtlicher Prozesse in Form fachdidaktisch begründeter Analysen
  • Didaktische Modelle für interkulturelle Elternarbeit unter Berücksichtigung der kindlichen Bedürfnisse

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, sprachliche, kulturelle und individuelle Eigenschaften von Schüler/innen zu analysieren und kennen individuelle Lernausgangslagen
  • können sprach(en)sensiblen Unterricht für mehrsprachige Gruppen gestalten (Unterrichtspraxis)
  • können den Zusammenhang zwischen Lernzielen und Lernergebnissen analysieren
  • sind in der Lage, ihr Wissen über gruppendynamische Prozesse zu analyiseren, um sprachliche, kulturelle und/oder soziale Barrieren im sprach(en)sensiblen Unterricht durch unterrichtliche Maßnahmen abzubauen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, Beobachtungsinstrumente für sprachwissenschaftliche und -didaktische Fragestellungen zu entwickeln und einzusetzen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, gruppendynamische Prozesse professionell zu gestalten (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, die Auswirkung von Sprachkompetenz auf die Lernprozesse einzelner Schülerinnen und Schüler einzuschätzen
  • können ausführliche Reflexionen auf Basis adäquater Modelle verfassen
  • können interkulturelle Elternarbeit im gemeinsamen Fokus auf die Bedürfnisse des Kindes reflektieren
  • kennen und wenden qualitative und quantitative Methoden der Linguistik, insbesondere der Spracherwerbsforschung an.

Die Vermittlung der normgerechten Standardsprache Deutsch ist die entscheidende Aufgabe von Lehrpersonen. Eine Didaktik für eine sprachlich und kulturell heterogene Schülerschaft steht dabei im Mittelpunkt. Wichtig ist ein sprachensensibles Vorgehen, bei dem sich alle Schülerinnen und Schüler willkommen und individuell gefordert und gefördert fühlen.

Bachelorarbeit 7 N
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Inklusive Pädagogik 4

Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige schriftliche Arbeit, die nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu verfassen ist. Bachelorarbeiten sind Qualifizierungsarbeiten mit besoneren Arbeitsanforderungen. Demgemäß liegt der Zweck einer Bachelorarbeit in der problemorientierten Darstellung und argumentativen Stellungnahme unter kritischer Einbeziehung von Forschungsliteratur zu einem klar eingegrenzten Thema. Die Ausarbeitung erfolgt gemäß den Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Bachelorarbeit 7 N
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Kulturpädagogik 4

Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige schriftliche Arbeit, die nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu verfassen ist. Bachelorarbeiten sind Qualifizierungsarbeiten mit besoneren Arbeitsanforderungen. Demgemäß liegt der Zweck einer Bachelorarbeit in der problemorientierten Darstellung und argumentativen Stellungnahme unter kritischer Einbeziehung von Forschungsliteratur zu einem klar eingegrenzten Thema. Die Ausarbeitung erfolgt gemäß den Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Bachelorarbeit 7 N
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Sprachliche Bildung / MSP 4

Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige schriftliche Arbeit, die nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu verfassen ist. Bachelorarbeiten sind Qualifizierungsarbeiten mit besoneren Arbeitsanforderungen. Demgemäß liegt der Zweck einer Bachelorarbeit in der problemorientierten Darstellung und argumentativen Stellungnahme unter kritischer Einbeziehung von Forschungsliteratur zu einem klar eingegrenzten Thema. Die Ausarbeitung erfolgt gemäß den Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Bachelorarbeit 7 N
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bewegung, Sport und Gesundheit 4

Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige schriftliche Arbeit, die nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu verfassen ist. Bachelorarbeiten sind Qualifizierungsarbeiten mit besoneren Arbeitsanforderungen. Demgemäß liegt der Zweck einer Bachelorarbeit in der problemorientierten Darstellung und argumentativen Stellungnahme unter kritischer Einbeziehung von Forschungsliteratur zu einem klar eingegrenzten Thema. Die Ausarbeitung erfolgt gemäß den Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Bachelorarbeit 7 N
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Naturbegegnung 4

Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige schriftliche Arbeit, die nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu verfassen ist. Bachelorarbeiten sind Qualifizierungsarbeiten mit besoneren Arbeitsanforderungen. Demgemäß liegt der Zweck einer Bachelorarbeit in der problemorientierten Darstellung und argumentativen Stellungnahme unter kritischer Einbeziehung von Forschungsliteratur zu einem klar eingegrenzten Thema. Die Ausarbeitung erfolgt gemäß den Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Bachelorarbeit 7 N
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Lerncoaching 4

Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige schriftliche Arbeit, die nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu verfassen ist. Bachelorarbeiten sind Qualifizierungsarbeiten mit besoneren Arbeitsanforderungen. Demgemäß liegt der Zweck einer Bachelorarbeit in der problemorientierten Darstellung und argumentativen Stellungnahme unter kritischer Einbeziehung von Forschungsliteratur zu einem klar eingegrenzten Thema. Die Ausarbeitung erfolgt gemäß den Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Kinder entschlüsseln Botschaften 8 N Anthropozän
  • Sprachliche Bildung
  • Medienbildung
  • Englisch
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Sprache – Medien – Kunst
  • Sprache und Medien, Musik und Kunst als Code-Systeme mit ihren jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen
  • Metaphern, Symbole, Narrative in ihrer kulturellen Einbettung und kommunikativen Funktion in Bildungskontexten
  • Wahrnehmung, Reflexion und Anwendung ästhetischer Codierungs- und Decodierungsstrategien
  • Kultur- und medienpädagogische Konzepte für sprach(en)sensiblen Unterricht in der Primarstufe, auch im Kontext von kultureller und sprachlicher Vielfalt
  • Didaktische Modelle für kooperative Lernformen, selbstgesteuertes Lernen, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Ziel ästhetischer Codierung und Decodierung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Sprache und Medien, Musik und Kunst als Code-Systeme mit ihren jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen und zu analysieren
  • können ästhetische Codierungs- und Decodierungsstrategien mit allen Sinnen wahrnehmen und ihre Anwendung in Bildungskontexten kritisch reflektieren
  • können Metaphern, Symbole, Narrative in ihrer kulturellen Einbettung und kommunikativen Funktion verstehen, deuten und anwenden
  • sind in der Lage, kultur- und medienpädagogische Konzepte zu vergleichen, zu diskutieren und zu nutzen, um Primarstufenunterricht sprach(en)sensibel zu planen und zu gestalten
  • kennen verschiedene didaktische Modelle und Methoden und verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch, um Kinder beim Verschlüsseln und Entschlüsseln von Botschaften in inhaltsintegrativen ästhetischen Lernprozessen zu begleiten und zu unterstützen.

Überliefert durch Sprache und Bilder, generieren kulturelle Codes Weltbilder und Identitäten. Sprache, Medien und Kunst als Code-Systeme wahrzunehmen, kritisch zu reflektieren und gestalterisch für den Primarstufenunterricht zu nutzen, gelingt auf der Grundlage von fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Basiswissen über ästhetische Codierungs- und Decodierungsstrategien. Das Verschlüsseln und Entschlüsseln von Botschaften unter Berücksichtigung ihrer (kulturellen, historischen, räumlichen, ökologischen, medialen etc.) Kontexte ermöglicht in der kreativen Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Mensch/Umwelt bzw. Natur/Kultur transformative Lernprozesse.

Kinder sind kulturell vielfältig 8 N Anthropozän
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Englisch
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Kultur – Identität – Kunst
  • Die Prozesse individueller und kollektiver Identitätsbildung in soziokulturellen Kontexten
  • Selbstreflexive Bewusstseinsbildung für das Eigene und das Andere in der Erfahrung von Fremdheit, Ausgrenzung, Akzeptanz, Toleranz, Dialog in der Wirwelt des Anthropozäns
  • Wahrnehmung von Kunst und Kultur in der Vielfalt ihrer Ausdrucksformen und Wirkungsweisen
  • Inter- und transkulturelle Konzepte und Methoden zur sprach(en)sensiblen Unterstützung individueller Gestaltungs- und Wahrnehmungsfähigkeit in heterogenen Primarstufenklassen
  • Didaktische Modelle für kooperative Lernformen, selbstgesteuertes Lernen, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Ziel kultureller und künstlerischer Identitätsbildung in einem plurilingualen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Prozesse individueller und kollektiver Identitätsbildung in soziokulturellen Kontexten nach dem aktuellen Forschungsstand
  • sind in der Lage, sich selbstreflexiv mit der eigenen kulturellen Identität und ihrer Verortung auseinanderzusetzen
  • können den Perspektivenwechsel basierend auf der Schulung ihrer ästhetischen Wahrnehmung von kultureller und künstlerischer Vielfalt zum Ausdruck bringen
  • können Konzepte der Inter- und Transkulturalität vergleichen und diskutieren, um Unterricht in der Primarstufe identitätsfördernd und sprach(en)sensibel zu planen und zu gestalten
  • kennen verschiedene didaktische Modelle und Methoden, um die Wahrnehmung kultureller Vielfalt zu sensibilisieren und die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt als Wirwelt zu ermöglichen
  • sind in der Lage, ästhetische und künstlerische Erfahrungsräume zu öffnen, um Schüler/innen in ihren individuellen Identitätsbildungsprozessen zu unterstützen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um kulturelle Narrative zu verstehen, zu analysieren und in Unterrichsszenarien zur inter- und transkulturellen Komptezenzentwicklung zu nutzen.

Die kulturelle Vielfalt der Kinder spiegelt sich in den sinnlichen Zugängen zu ihrer Umwelt und individuellen Gestaltungsideen. Kulturelle Bildung gelingt auf der Grundlage von fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Basiswissen im Kontext von Heterogenität und Mehrsprachigkeit. Ästhetische Wahrnehmungsprozesse und die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Mensch/Umwelt bzw. Natur/Kultur unterstützen bei der Identitätsbildung.

Kinder entdecken die Natur in Ton und Bild 8 N Anthropozän
  • Medienbildung
  • Umweltbildung
  • Englisch
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Akustik – Optik – Medien
  • Der Ton in der Natur und seine technischen Möglichkeiten: Vertiefung des physikalischen Grundlagenwissens im Bereich Akustik; Vergleich von Sinnesorganen und technischen Systemen: Tonentstehung, -wahrnehmung, -aufzeichnung und -wiedergabe
  • Naturwahrnehmung über die Medien: Vertiefung des physikalischen Grundlagenwissens im Bereich Optik (optische Systeme und Prinzipien)
  • Die Fotografie als Medium in der Umweltbildung für die Vermittlung des Klimawandels im Anthropozän (medienreflexive, geografische Umweltbildung; bildbezogene Operationalisierungen von Natur-Begriffen)
  • Reflexiver, kritischer und verantwortungsvoller Umgang mit Informationen zu globalen Entwicklungen, Medien und digitalen Informationstechnologien als Ausgangsprozess für eine perspektivenvernetzende Themengenerierung mit ökologischer Schwerpunktsetzung
  • Gestaltung von Lernumgebungen durch Nutzung unterschiedlicher Medien und Lernplattformen im Unterricht der Primarstufe
  • Vertiefung der naturwissenschaftlichen Didaktik und Mediendidaktik in der Primarstufe: von Schülervorstellungen ausgehende Key Ideas und Unterrichtskonzepte
  • Durchführung von Experimenten und Versuchen mit Bezug zu Alltagsphänomenen und deren mediendidaktische Aufbereitung und Dokumentation
  • Handlungsorientierte Strategien und Aktivitäten im inhaltsintegrativen Technik-, Digitalisierungs- und Englischunterricht der Primarstufe

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die fachwissenschaftlichen Grundlagen des physikalischen Teilbereichs Akustik und können die Entstehung von Laut mit den technischen Möglichkeiten diese zu erzeugen vergleichen
  • können die fachwissenschaftlichen Grundlagen des physikalischen Teilbereichs Optik rezipieren
  • kennen Möglichkeiten, Fotografie als Medium in der Umweltbildung für die Vermittlung des Klimawandels im Unterricht der Primarstufe einzusetzen
  • kennen Möglichkeiten, einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Informationen, Medien und Informationstechnologien altersadäquat und anhand ökologischer Themenschwerpunkte zu vermitteln
  • sind in der Lage, unterschiedliche Medien und Lernplattformen für die Gestaltung virtueller Lernumgebungen und individualisierter Medienangebote zu nutzen
  • kennen unterschiedliche fachdidaktische und mediendidaktische Methoden für den Sachunterricht in der Primarstufe und können die Interaktion von Mensch und Technik fachlich korrekt und altersadäquat beschreiben
  • kennen die Auswirkungen der Technik und des Fortschritts auf den Menschen und die Gesellschaft
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um problemlösende, handlungsorientierte Anleitungen zu Technik- und Digitalisierungsaufgaben zu entwickeln, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und technisches sowie (fremd-)sprachliches Lernen implizit und explizit zu vermitteln.

Das Ziel der technischen Bildung in der Primarstufe ist es, Schüler/innen Zugänge zu technischen Phänomenen zu ermöglichen. Dabei steht die Medienbildung, die Nutzung analoger und digitaler Medien sowie digitaler Informationstechnologien im Mittelpunkt. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung stehen daher zum einen physikalische Grundlagen und zum anderen der kritisch-reflexive Umgang mit Medien. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Integration naturwissenschaftlicher Bildung in lebensweltliche Zusammenhänge, um erlernte Inhalte im Kontext einer Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung primarstufenadäquat zu vermitteln.

Kinder entdecken die Tiere in ihrer Umwelt 8 N Anthropozän
  • Umweltbildung
  • Entrepreneurship Education
  • Englisch
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Zoologie – Ökologie – BNE
  • Tiere der (un)mittelbaren Umgebung (Vertiefung in den Bereichen Fortpflanzung, Wachstum, Entwicklung; von der befruchteten Eizelle zum adulten Tier: Metamorphose, Emergenz, Adaption)
  • Anpassung der Tierwelt an den jahreszeitlichen Wandel, Umweltverhältnisse und Klimawandel (Phänologie und Populationsgenetik, Überwinterungsstrategien und migrierende Spezien, Vogelzug; Eroberung neuer Lebensräume)
  • Wechselbeziehung von Lebewesen untereinander und zu ihrer Umwelt im Anthropozän
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltschutz (UNESCO-Kommission; Biosphärenreservate, Umweltprojekte an Schulen)
  • Vertiefung biologischer und fachdidaktischer Modelle für kooperative Lernformen und selbstgesteuertes Lernen in der Primarstufe (Beobachten und Bestimmen, Experimentieren und Forschen); Demonstrationsversuche, Projektunterricht, Lernszenarien mit dem Fokus auf die Mensch-Natur-Beziehung; Lernen an Primärerfahrungsorten zur Förderung transformativer Lernprozesse
  • Kindgerechte Sachtexte in englischer Sprache zu Begegnungen mit der Natur, ökologischen und biologischen Zusammenhängen und verantwortungsbewusstem Verhalten gegenüber der Natur

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können ihr erweitertes fachwissenschaftliches Wissen in den Bereichen Zoologie und Ökologie wiedergeben und kritisch reflektieren
  • kennen die Auswirkungen des Klimawandels und die damit verbundenen Veränderungen der Lebensräume für die Tierwelt sowie deren Anpassungsstrategien
  • kennen Möglichkeiten, BNE und Umweltschutz in den Unterricht zu integrieren
  • kennen didaktische Methoden, um selbstgesteuertes Lernen zu initiieren, und können einfache Versuche und Experimente unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen durchführen
  • kennen die Bedeutung von Primärerfahrungsorten für transformative Lernprozesse und sind in der Lage, diese in ihre Unterrichtsplanung zu integrieren
  • kennen den englischen Wortschatz für altersadäquaten Sachunterricht und können anhand von kindgerechten Sachtexten die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Lernenden im inhaltsintegrativen Sachunterricht berücksichtigen.

Schüler/innen die unmittelbare und mittelbare Umwelt im Sinne einer globalen Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung näher zu bringen, ist eine Kernaufgabe des Sachunterrichts der Primarstufe. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung steht die Vertiefung bereits angeeigneter Grundkenntnisse in den Fachbereichen Zoologie, Ökologie und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Anhand ausgewählter Beispiele werden unterschiedliche fachdidaktische Methoden der Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung erschlossen, um transformative Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern anzuregen.

Kinder sind der Natur auf der Spur 8 N Anthropozän
  • Umweltbildung
  • Entrepreneurship Education
  • Englisch
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Didaktik des forschend-entdeckenden Lernens im Lernbereich Natur
  • Forschend-entdeckendes Lernen im Freiland/an außerschulischen Lernorten (wie Wald, [Streu-]Wiese, Moor- und Aulandschaft): Exkursionen als Methode des naturwissenschaftlich-phänomenorientierten Unterrichts in der Primarstufe
  • Der Einfluss des Menschen auf die Natur in Hinblick auf Nutzung, Veränderung und Gestaltung von Natur- und Lebensräumen im Sinne der Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung; Gegenüberstellung naturwissenschaftlicher Konzepte mit Alltagsvorstellungen der Kinder
  • Analyse grundlegender Zusammenhänge in ausgewählten natürlichen und gestalteten Lebensräumen anhand von Fachliteratur und deren Einbezug im naturwissenschaftlichen Sachunterricht als Fundament theoriegeleiteter Lernangebote
  • Planung und Durchführung von Versuchen und Experimenten im Kontext einer Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Besonderheiten der didaktisch-methodischen Gestaltung des naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Primarstufe
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem naturwissenschaftlichem Unterricht und Englischunterricht in der Primarstufe

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können einen naturwissenschaftlich-phänomenorientierten Primarstufenunterricht mittels Exkursionen und Lehrausgängen konzipieren
  • sind in der Lage, einen verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit der Natur im Sinne der Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung in Unterrichtskonzepte zu integrieren, und können dabei naturwissenschaftliche Konzepte Alltagsvorstellungen der Kinder gegenüberstellen
  • können Zusammenhänge unterschiedlicher Lebensräume analysieren und Forschungsergebnisse hinsichtlich der Bedingungen von theoriegeleiteten Lernangeboten für den naturwissenschaftlichen Unterricht berücksichtigen
  • sind in der Lage, ökologische, phänomenspezifische Fragestellungen didaktisch und in Verbindung mit den pädagogisch-praktischen Studien zu erarbeiten
  • können Experimente und Versuche im Kontext einer Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung für die gemeinsame Umsetzung mit Schülerinnen und Schülern in der Primarstufe planen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um naturwissenschaftliches sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten, und können kindgerechte Anleitungen geben, um Beobachtungen und Experimente durchzuführen, Entwicklungsvorgänge zu verstehen und Erkenntnisse zu gewinnen.

Schüler/innen das Erleben bedeutsamer Naturphänomene näher zu bringen und sie dahingehend zu unterstützen, naturwissenschaftliches Denken zu entwickeln, gelingt durch eine Didaktik, die das forschend-entdeckende Lernen betont. Die Lehrveranstaltung stellt das Lernen an Primärerfahrungsorten in den Mittelpunkt und vermittelt, basierend auf dem Vorwissen der Studierenden, aufbauende didaktische Prinzipien und Methoden, die Schüler/innen der Primarstufe zum Vermuten, Hinterfragen, Reflektieren, Argumentieren und Schlussfolgern anhand von Beispielen aus der lebensnahen Umgebung anregen sollen.

Kinder sind der Technik auf der Spur 8 N Anthropozän
  • Sprachliche Bildung
  • Umweltbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
  • Englisch
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Didaktik des forschend-entdeckenden Lernens im Lernbereich Technik
  • Vertiefung des physikalischen Grundlagenwissens in den Bereichen Energie und Wärme in Auseinandersetzung mit Fachliteratur
  • Technische Anwendungen (wie Mechanik, Elektromagnetismus, Wärmelehre und -kraftmaschinen, Entropie und Wirkungsgrad)
  • Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten basierend auf der Bildung und Überprüfung von Hypothesen
  • Recherche, Darstellung und altersadäquate Erklärung und Kommunikation fachwissenschaftlich-technischer Inhalte
  • Auswirkungen technischen Handelns an Beispielen aus Alltag und Natur im Kontext einer kindgerechten Wirtschafts- und Verbraucher/innenbildung im Anthropozän
  • Wachsende Raum- und Mobilitätsansprüche in der Gesellschaft, damit verbundene Ressourcennutzung und deren Auswirkungen auf die Natur
  • Vermittlung kausaler Zusammenhänge zwischen der Nutzung fossiler und erneuerbarer Energieträger sowie deren Auswirkungen auf das Klima im Kontext Anthropozän
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem naturwissenschaftlich-technischem Unterricht und Englischunterricht in der Primarstufe

Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen in den Bereichen Wärme und Energie sowie relevante technische Anwendungen
  • können Hypothesen bilden und diese mit Hilfe von Experimenten überprüfen
  • sind in der Lage, fachwissenschaftlich-technische Inhalte zu recherchieren, darzustellen und adressatengerecht zu kommunizieren
  • können Auswirkungen wachsender Mobilitätsansprüche auf die Natur benennen und altersadäquat beschreiben
  • sind in der Lage, die Auswirkungen von unterschiedlichen Arten der Energienutzung auf das Klima altersadäquat darzustellen und für den Unterricht aufzubereiten
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um naturwissenschaftliches sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten, und können kindgerechte Anleitungen geben, um Beobachtungen und Experimente durchzuführen, Entwicklungsvorgänge zu verstehen und Erkenntnisse zu gewinnen.

Technik durchdringt und prägt alle Bereiche des menschlichen Lebens. Schüler/innen analysierendes Denken und das Verstehen technischer Prinzipien und Prozesse zu vermitteln sowie Verstehensprozesse durch problemlösendes Handeln, Kommunizieren und Reflektieren von Technik zu initiieren, steht im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Basierend auf dem Vorwissen der Studierenden werden aufbauende didaktische Prinzipien und Methoden anhand der physikalischen Teilbereiche Wärmelehre, Elektrizität und Magnetismus im Kontext des Anthropozäns vermittelt.

Kinder entdecken bildnerische Lernräume 8 N Ästhetik
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Bildnerische Lernräume
  • Konfrontation mit Kunst und Kommunikation
  • Betrachtung visueller Phänomene der Vergangenheit und Gegenwart
  • Dimensionen des Bildbegriffs und seine Verortung im Lehrplan der Primardidaktik
  • Reflektierte, fachlich fundierte Auseinandersetzung mit visuellen Attraktionen der Kunstgeschichte, der Gegenwartskunst, der Konsum- und Medienwelt
  • Reflexions- und Feedbackkultur
  • Erkenntnis der eigenen subjektiven ästhetischen Wahrnehmung und ihre Wirkung auf Erkenntnisprozesse
  • Vertiefende, künstlerisch-ästhetische Weiterentwicklung des persönlichen Interessensschwerpunktes mit didaktischen Umsetzungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können die Bereiche Kunst und Kommunikation als Basis der bildnerischen Lernräume erkennen
  • sind in der  Lage, sich mit historischen und gegenwärtigen visuellen Phänomenen auseinanderzusetzen
  • können die Dimensionen des Bildbegriffs in seiner Vielfältigkeit erfassen
  • sind in der Lage, visuelle Attraktionen der Kunstgeschichte, der Gegenwartskunst und der Konsum- und Medienwelt auf fachlich fundierte Art und Weise zu analysieren und zu reflektieren
  • erkennen die Subjektivität ihrer eigenen ästhetischen Wahrnehmung
  • sind in der Lage, sich mit dem persönlichen Interessensschwerpunkt künstlerisch-ästhetisch vertiefend auseinanderzusetzen und fachdidaktische Umsetzungen zu entwickeln.

Kunst und Kommunikation bilden die Basis für die bildnerischen Lernräume. Aus der Flut visueller Phänomene der Gegenwart und Vergangenheit werden Beispiele selektiert, in ihrer Bildqualität wahrgenommen und reflektiert. Der Bildbegriff wird dadurch erfahrbar und fassbar. In der Folge wird das Bild als individueller, bewusster/unbewusster Impulsgeber analysiert und dechiffriert. Die Studierenden setzen sich mit den alltäglichen Wechselwirkungen der Konsumwelt kritisch auseinander und entwickeln dadurch neue Erkenntnisräume. Die Studierenden finden über ihre persönliche ästhetische Resonanzerfahrung ihren individuellen Weg zu ästhetischen Begrifflichkeiten und künstlerischen Vorstellungen. In der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung werden ästhetische Aussagen formuliert, die ihren didaktischen Niederschlag in schulpraktischen Planungen finden. Somit besteht die Möglichkeit, einen eigenen bildnerischen Schwerpunkt zu entwickeln, da eine vertiefende künstlerische Auseinandersetzung ermöglicht wird.

Kinder entdecken ästhetische Erkenntnisräume 8 N Ästhetik
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sozial-emotionales Lernen
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Kunstpädagogik als interdisziplinäre Kunstform
  • Kunstbereiche als Erkenntnisräume 
  • Künstlerische Praxis in Musik, Bildnerische Erziehung und Werken als Förderung von künstlerisch kreativen Talenten
  • Individuelle Positionierung zur kulturellen Bildung durch Theorie und Praxis 
  • Projektplanungen und Umsetzungen in unterschiedlichen Formaten und mit kulturellen Institutionen 
  • Ästhetisches Forschen auf interdisziplinäre, wissenschaftliche, künstlerische, paritätische und handlungsorientierte Weise
  • Entwicklung eines Verantwortungsbewusstseins als Vorbild und Bezugsperson in der kulturellen Bildung

Die Absolvent/inn/en … 

  • sind vertraut, dass die Kunst in ihrer Vielfalt einen Möglichkeitsraum bietet, um das Verhältnis Mensch und Welt erfahrbar zu machen 
  • kennen ihre individuellen künstlerisch - ästhetischen Talente und ihre Positionierung zur kulturellen Bildung 
  • verfügen über professionelle Grundlagen in Wahrnehmung, Ausdruck, Darstellung und Gestaltung in künstlerisch - ästhetischen Dimensionen 
  • können interdisziplinäre, wissenschaftliche, künstlerische, paritätische und handlungsorientierte Aspekte in ihrer ästhetisch - künstlerischen Forschung einbringen 
  • können kulturelle Projektplanungen in unterschiedlichen Formaten und mit kulturellen Institutionen konzipieren und umsetzen
  • sind in der Lage, ihr Verantwortungsbewusstsein als Vorbild und Bezugsperson in der kulturellen Bildung wahrzunehmen und umzusetzen.

Die Kunst und ihre Vielfalt sollen als ein Möglichkeitsraum erkannt werden, um das Verhältnis Mensch und Welt in Wahrnehmung und Gestaltung zu erfahren. Durch die unterschiedliche ästhetische Praxis werden kreative und künstlerische Talente weiterentdeckt und gefestigt. Die eigene Positionierung zur kulturellen Bildung wird manifest. Die Schule wird als ein Kulturort erkannt. Die Studierenden optimieren die professionellen Grundlagen, wie Wahrnehmung, Ausdruck, Darstellung und Gestaltung in ihren Projektplanungen und - umsetzungen. Die kulturelle ästhetische Bildung bezieht sich in ihrem Kern auf die künstlerischen Fächer (Musik, Bildnerische Erziehung und Werken) und deren Praxen, was in Theorie und Praxis erfahrbar wird, da die Studierenden interdisziplinär, wissenschaftlich, künstlerisch, paritätisch und handlungsorientiert agieren und forschen. Durch diesen Erfahrungs- und Erkenntnisgewinn erkennen die Studierenden ihre besondere Verantwortung innerhalb des Bildungsauftrags als Vorbild und Bezugsperson.

Kinder leben gesund 8 N Bewegung
  • Gesundheitsförderung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Diversität/Inklusion
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Health literacy
  • Analyse und Verbesserung von Körperhaltung
  • Potenzielle Bewegungsräume in und um die Schule kreieren
  • Erfahrungen durch Mitarbeit in Projektschulen "Bewegte Schule" und "Gesunde Schule"
  • Einführung in Kinderyoga
  • Kognitive Steuerungsprozesse, systematische Entspannungsverfahren, Selbstregulationstechniken 
  • Schulspezifische Handlungsfelder der Stressprävention
  • Anatomische und physiologische Aspekte von Bewegung, Sport und Gesundheit
  • Aufbau und Funktion des Bewegungsapparates, Osteologie

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über ein umfassendes Wissen über gesunde und bewegungsfreudige Lebensführung und können daraus Konzepte zur individuellen Förderung ableiten
  • können sich mit Interventionsmaßnahmen im Bereich Prävention kritisch auseinandersetzen
  • sind in der Lage, sich zu einfachen physiologischen und anatomischen Fragestellungen zu äußern
  • sind in der Lage, Konzepte zur Gestaltung von potenziellen Bewegungsräumen in und um die Schule zu entwerfen
  • können Sensomotorik und Unterricht in der Klasse kombinieren
  • können Atem- und Körperübungen aus dem (Kinder)Yoga zur verbesserten Wahrnehmung und Stressreduktion durchführen
  • kennen Schutz- und Risikofaktoren psychischer Gesundheit und können Interventionen zur Verbesserung des Schul- und Klassenklimas setzen
  • können themenbezogene Elterngespräche führen und verfügen über Beratungsstrategien
  • kennen medizinische, wissenschaftliche Datenbanken zur Recherche von gesundheitsbezogenen Fragestellungen
  • können sowohl physische als auch psychische Stressreaktionen in Verbindungen setzen und adäquate Interventionen für sich selbst sowie auch für die Lernenden anwenden
  • können die Beanspruchung des heranwachsenden Körpers durch sportliches Training auf der Basis fundierter physiologischer Kenntnisse abschätzen.

Das Phänomen Gesundheit als wichtiger Aspekt im Leben aller Menschen ist Gegenstand dieser Lehrveranstaltung. Es soll ein Verständnis für gesunde Lebensführung entwickelt werden. Im Fokus steht dabei die Fähigkeit, eine bewegungs- und gesundheitsorientierte Schulkultur zu gestalten. Diese Kompetenz wird durch individuumsbezogenes physiologisches Wissen und durch eine handlungsorientierte und reflektierende Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzepten wie "Bewegte Schule" und "Gesunde Schule" erworben.

Kinder wollen leisten 8 N Bewegung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Können, Leisten, Wollen
  • Praktisch-methodische Übungen im Themenfeld Leichtathletik
  • Vertiefende didaktische Einblicke zum vielfältigen Laufen, Werfen, Springen
  • Bewegungsaufgaben zur Schulung des Körperbewusstseins
  • Alternative Organisations- und Wettkampfformen im Bereich Indoor und Outdoor
  • Sportmotorische Testsysteme
  • Kreatives Bewältigen von Hindernissen 
  • Spielerisches Bouldern 
  • Klettern an künstlichen Wänden für Kinder
  • Alternatives Klettertraining in spielerischer Form in der Turnhalle

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Basisfertigkeiten aus Leichtathletik primarstufengerecht zu modifizieren und anzupassen
  • können kinderleichtathletische Wettkampfformen vor allem für Teambewerbe planen und führen diese durch
  • können Einzel- und Teamleistungen messen und interpretieren
  • können sportmotorische Tests organisieren und arrangieren
  • können Hindernisläufe mehrperspektivisch gestalten und organisieren
  • sind in der Lage, Basisfertigkeiten aus dem Geräteturnen zu modifizieren und den Unterschied zum genormten Boden- und Geräteturnen zu reflektieren
  • sind in der Lage, spezifische Kompetenzen zu erwerben, um Parkouring und Bouldern sach-, sozial- und sicherheitsorientiert mit Gruppen durchführen zu können
  • können spielerisches Bouldern und Klettern im Turnsaal arrangieren und sind mit spezifischen Sicherheitsmaßnahmen vertraut (Knotenlehre)
  • sind in der Lage, Klettern als erlebnispädagogische Möglichkeit zur Entwicklung von sozialer Kompetenz für Kinder zu begreifen
  • können die Auswirkungen von Klettern auf das positive Selbstkonzept von Kindern erkennen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und können ausgewählte Inhalte des Moduls im Sinne des inhalts- und sprachintegrierten Lernens (CLIL) in der Fremdsprache Englisch lehren.

Einsichten in den Dualismus von Können und Wollen zu entwickeln und das Verhältnis von Körper und Geist, im Rahmen anspruchsvoller Bewegungshandlungen, zum Gegenstand bewusster Wahrnehmung zu machen, sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung. Dabei wird die psychophysische Belastbarkeit gefördert, körperliche Anstrengung positiv besetzt und der Mut durch Erlebnis und Wagnis in sicherheitsorientiertem Setting entwickelt.

Kinder ernähren sich gesund 8 N Bewegung
  • Umweltbildung
  • Gesundheitsförderung
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Grundlagen der Ernährung
  • Bedeutung der Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe für den menschlichen Organismus
  • Stoffwechsel, Energie- und Nährstoffbedarf
  • Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen
  • Welternährung
  • Essstörungen
  • Lösungsmöglichkeiten für die Konfliktsituation Eltern – Kinder – Haushalt
  • Eigen- und sozialverantwortliche Lebensgestaltung
  • Bedürfnis- und bedarfsorientierter nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über Kenntnisse zur Ernährung des Menschen und ihrer gesundheitsbezogenen Bedeutung
  • kennen die Funktionen von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und deren biochemische Eigenschaften
  • können Fachbegriffe korrekt erklären und verwenden (Enzyme, Hormone, Verdauung, Stoffwechsel)
  • können aktuelle ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse in das vorhandene Wissensnetz einordnen
  • sind in der Lage, Energie- und Nährstoffbedarfsdeckung zu berechnen, zu analysieren und zu optimieren (Nährstoffbilanzen)
  • können ökologische, wirtschaftliche und soziale Folgewirkungen in Bezug auf die Auswahl der Lebensmittel abschätzen
  • können verstehen, wie persönliche, kulturelle und soziale Gegebenheiten eigene und fremde Essgewohnheiten beeinflussen
  • sind in der Lage, Grundlagen der Lebensmittelkennzeichnung zu interpretieren und anzuwenden
  • können altersgemäß logisch verständliche Erklärungsmuster im Zusammenhang mit Gesundheit und Lebensweise herstellen und setzen diese im Unterricht und im Schulleben gezielt ein
  • sind in der Lage, Nachhaltigkeit und Funktionalität als zentrale Bewertungskriterien zu verstehen und anzuwenden
  • können ausgewählte Inhalte des Moduls im Sinne des inhalts- und sprachintegrierten Lernens (CLIL) in der Fremdsprache Englisch lehren.

Ziel dieser Lehrveranstaltung ist die Schaffung eines Bewusstseins über die Bedeutung von ausgewogener Ernährung im Setting Schule. Ernährung wird dabei als Schlüsselbereich einer nachhaltigen Entwicklung zu einem gesunden Lebensstil verstanden. Der Erwerb grundlegender Kenntnisse erfolgt auf Basis aktueller ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse und Ernährungsempfehlungen im internationalen Kontext. Ernährungsziele unserer Gesellschaft werden im interdisziplinären Zusammenhang diskutiert und ganzheitlich betrachtet.

Kinder gestalten Bewegung 8 N Bewegung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Entwicklungsförderung
  • Wahrnehmung und Sinne
  • Sensorische Integration, Psychomotorik, Motopädagogik
  • Motorik – ganzheitlich, die kindliche Entwicklung betreffend, gesundheitlich, physiologisch
  • Rhythmik als Lernbegleitung
  • Zusammenhang von Motorik, Rhythmik und Spracherwerb
  • Tanz als kreatives Geschehen, in welchem Bewegung in ihren spielerischen, emotionalen und kommunikativen Aspekten Bedeutung erhält
  • Rhythmisierungsfähigkeit und sportartenübergreifende Koordination schulen
  • Umgang mit den klassischen Handgeräten der rhythmischen Gymnastik (Ball, Reifen, Seil) für einen sinnvollen Einsatz in der Schule

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Lernsituationen unter Berücksichtigung psycho- und sensomotorischer Kriterien analysieren
  • sind in der Lage, adaptierte Angebote mit Elementen der Psychomotorik, Rhythmik und sensorischen Integration zu entwickeln
  • sind in der Lage, die Zusammenhänge von Motorik, Sprache und Kognition zu verstehen und können partizipativen Bewegungs- und Sportunterricht gestalten
  • können Wahrnehmungsprozesse in ihrer Beziehung zu Körper, Lebensgeschichte und Umfeld analysieren
  • können die Lernumgebung den Bedürfnissen aller Lernenden optimal anpassen
  • sind in der Lage, die Bedeutung der Integration grundlegender Wahrnehmungs- und Bewegungsprozesse für Lernen und Handeln zu erkennen und berücksichtigen dies bei der Planung von Lehr- und Lernprozessen 
  • können kindgerechte choreografische Unterrichtseinheiten unter Berücksichtigung der Heterogenität der Lernenden gestalten
  • können die vielfältigen Möglichkeiten aus dem Bereich Bewegungsgestaltung anwenden
  • können den Zusammenhang von Körperbildern und gesellschaftlichen Normen erkennen
  • sind in der Lage, komplexe Tänze anzuleiten und Choreografien für die Gruppe zu entwerfen.

Diese Lehrveranstaltung erschließt die wesentlichen Komponenten von Interaktion und Lernen. Wahrnehmung, Motorik sowie Rhythmik und Sprache werden in fachdidaktische Konzepte und Fördermaßnahmen eingebettet und Zusammenhänge von Motorik und Spracherwerb erkennbar gemacht. Tänzerische und musisch-kreative Bewegungshandlungen sollen entwicklungsfördernd eingesetzt und ihre Wirkung auf ein positives Selbstkonzept verstanden und evaluiert werden.

Kinder finden Lernpfade im digitalen Raum 8 N Digitalität
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Der effektive Einsatz digitaler Medien im Bereich des Lerncoachings
  • Digitale Testverfahren und Screening-Instrumente
  • Einsatz digitaler Tools zur Dokumentation des Lernfortschritts
  • Kriterien zur Bewertung digitaler Apps und internetbasierter Anwendungen
  • Nutzung mobiler Endgeräte zur Förderung, Individualisierung und Kooperation
  • Realisierung individueller, selbstgesteuerter Lernprozesse mit digitalen Medien
  • Erstellen und Präsentieren digitaler Fördermaterialien für spezielle Förderbereiche (z.B. Begabungen fördern)
  • Digitale Kommunikationsmöglichkeiten für den Dialog mit Lernenden und deren Eltern bzw. Erziehungspartnern/-partnerinnen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen eine Auswahl digitaler Testverfahren/Diagnostikprogramme und Screening-Instrumente und können diese anwenden
  • sind in der Lage, digitale Anwendungen zur effizienten Dokumentation der Fördermaßnahmen bzw. des Lernfortschritts zu nutzen
  • können digitale Medien und internetbasierte Anwendungen auf der Basis ausgewählter Kriterien hinsichtlich differenziert gestalteter Lernprozesse analysieren und an den Lernenden orientiert individuell auswählen
  • kennen die vielfältigen Möglichkeiten mobiler Endgeräte zur Individualisierung von Lernprozessen und zur Kooperation zwischen Lernenden und können somit förderliche Lernpfade gestalten
  • können eigenständig digitale Arbeitsmittel/Lernspiele für den Unterricht konzipieren und erstellen
  • sind sich der Möglichkeiten, Limitierungen und rechtlichen Vorgaben digitaler Kommunikationstools bewusst und können diese für eine effiziente Lehrer-Schüler-Eltern-Kommunikation nutzen.

Für die Aufgaben des Lerncoachings stellen digitale Medien eine bedeutsame Ressource dar. Nahe an der Lebenswelt der Schüler/innen erlaubt ihr Einsatz sowohl ein besseres Verständnis der Bedürfnisse der Lernenden als auch eine individuelle Planung und Dokumentation von Lernprozessen. Dies erfordert die Kompetenz, digitale Diagnostikprogramme und evidenzbasiertes Fördermaterial kritisch auszuwählen, effizient einzusetzen und bedarfsbezogen zusammenzustellen und zu adaptieren.

Kinder lernen Sprachen digital 8 N Digitalität
  • Sprachliche Bildung
  • Medienbildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Englisch
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Digitale Lernressourcen für sprachliche Bildung
  • Nutzung digitaler Lernressourcen für den sprachensensiblen Unterricht
  • Schreibprozesse von Kindern im mehrsprachigen Kontext begleiten und die Ressourcen von Textverarbeitungsprogrammen nutzen
  • Individuelle Schreibbegleitung und Schreibmotivation unter Einbeziehung digitaler Medien
  • Kriterien für das Verfassen und für die Gestaltung unterschiedlicher Textsorten mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogrammes
  • Rezeption und Produktion vielfältiger Textsorten unter Einbeziehung digitaler Medien
  • Selbstreflexive Bewusstseinsbildung im Kontext digitaler Medien
  • Entwicklung und Vertiefung rezeptiver und produktiver Sprachkompetenzen mithilfe digitaler Medien in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen digitale Lernressourcen und berücksichtigen diese bei der Planung und bei der Gestaltung von sprachensensiblem und inhaltsintegrativem (Fremdsprachen-)Unterricht
  • nutzen ihr Wissen über aktuelle Methoden der prozessorientierten Schreibdidaktik für förderliche Differenzierungsmöglichkeiten unter Einbeziehung digitaler Medien
  • kennen die Kriterien für das Verfassen und für die Gestaltung unterschiedlicher Textsorten mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen
  • können die Schreibprozesse von Kindern im mehrsprachigen Kontext begleiten und die Ressourcen von Textverarbeitungsprogrammen und internetbasierenden Kommunikationswerkzeugen hierfür nutzen
  • können – unter Einbeziehung digitaler Medien – Sprech- und Schreibaufgaben formulieren, die zum Sprechen/Verfassen von Texten motivieren und zur Förderung der kommunikativen Kompetenz beitragen
  • können den Umgang mit digitalen Medien differenzsensibel beurteilen und Ergebnisse daraus kriteriengeleitet reflektieren.

Lehrpersonen werden dazu befähigt, sprachliche Bildung (auch) digital zu ermöglichen, indem sie verschiedenste digitale Medien im Sprachenunterricht effektiv einsetzen und digitale Ressourcen nutzen, um die kommunikative Sprachkompetenz der Lernenden zu erhöhen. Sie sorgen hierbei für effizient gestaltete digitale Lernumgebungen.

Kinder verwirklichen sich I 8 N Diversität
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Diversität/Inklusion
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Moderation von Weltwirklichkeiten I
  • Menschenrechte und Menschenwürde: diversitätsorientierte Diskurse, komplexe Lernbiografien und Intersektionalität
  • Lerntheoretische Begründungslinien zu unterschiedlichen Lernausgangslagen; Lernen und Entwicklungsfragen
  • Kognitive und motorische Prozessbarrieren und -ressourcen mit Fokus auf spezielle Anforderungen des Lernens
  • Vertiefung der wissenschaftlichen Grundlagen der Begabungsforschung
  • Begabungsfördernde Lernkultur
  • Sozial-emotionale Zusammenhänge: Chancen und Herausforderungen auf individueller und gruppendynamischer Ebene
  • Moderne Kommunikationssysteme zur Ermöglichung einer (inter-)aktiven Partizipation aller am Unterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können inklusionsorientierte Diskurse initiieren und Position für ein menschenwürdiges Leben und Lernen aller beziehen
  • können komplexe Lernbiografien und Intersektionalität im Hinblick auf Kognition und Motorik rekonstruieren sowie inklusive Bausteine lösungsorientierten Handelns erkennen
  • sind in der Lage, Entwicklungsverläufe und Potenziale von Schülerinnen und Schülern unabhängig von deren Ausgangslagen bildungs- und fachsprachlich zu dokumentieren
  • sind in der Lage, Anforderungen an Kognition und Motorik für das Lernen zu identifizieren, zu analysieren und ihre Erkenntnisse für den Entwurf potenzialorientierter Lehr-Lern-Arrangements zu nutzen
  • können eigenständig und kollaborativ Fachliteratur mit Fokus auf Kognition und Motorik zu individuellen Aufgabenstellungen in ihrer zukünftigen Profession recherchieren, präsentieren und verschriftlichen
  • können Begabungen auf Basis unterschiedlicher Lebensperspektiven der Schüler/innen identifizieren und die Lernenden potenzialfokussiert beraten
  • können Begabungen innerhalb des heterogenen und sozialen Schulfeld fördern, unterstützen und forcieren
  • sind in der Lage, die aktive Partizipation aller am Unterricht durch den Einsatz moderner Kommunikationssysteme zu ermöglichen
  • können ihr (fach)didaktisches Wissen zur Gestaltung barrierefreier Lernräume und -szenarien im Hinblick auf Kognition und Motorik erweitern
  • können individuelle und gruppendynamische Chancen und Herausforderungen im Kontext komplexer Lernbiografien, die sich aus sozial-emotionalen Entwicklungsverläufen im Zusammenhang mit Kognition und Motorik ergeben, beschreiben und analysieren und präventive Begleitprozesse skizzieren.

Kognition und Motorik spielen in Lernprozessen eine bedeutsame Rolle. Ausgehend von komplexen Lernbiografien mit Fokus auf Menschenrecht und Menschenwürde befassen sich die Studierenden mit Komponenten der kindlichen Entwicklung im Zusammenhang mit unterschiedlichen Anforderungen an das Lernen und deren Bedeutungszusammenhang mit Kognition und Motorik sowie damit verknüpfter sozial-emotionaler Chancen und Herausforderungen in heterogenen Lerngruppen. Ergebnisse der Forschung zeigen den Studierenden Wege zu einer begabungsfördernden Lernkultur.

Kinder verwirklichen sich II 8 N Diversität
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Diversität/Inklusion
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Moderation von Weltwirklichkeiten II
  • Einsatz von pädagogischen Beobachtungen und Diagnosen für die Unterrichtsgestaltung mit besonderer Berücksichtigung der Fachbereiche Deutsch und Mathematik
  • Identifikation von Ressourcen und Barrieren für das individuelle, gemeinsame und gegenseitige Lernen
  • Diversitätssensible und inklusionsorientierte Entwicklungsförderung unter Beachtung aller gesetzlichen Optionen (Alternative Lehrpläne, Lehrplanergänzungen, Leistungsfeststellung, Akzeleration)
  • Pädagogische Beratungs- und Intervisionsprozesse: Gestaltung und Partizipation
  • Pädagogische Begleitung von Transitionsprozessen
  • Planung, Organisation und Evaluierung inklusiver Lehr-Lern-Szenarien in heterogenen Gruppen
  • Diversitätsorientierte Forschungsperspektiven des Lernens und der Entwicklung im Bereich Kognition und Motorik

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Ergebnisse datenbasierter Beobachtungsverfahren mit ihrem fachdidaktischen Wissen zu Kognition und Motorik zu vernetzen und an Diversität orientiert anzuwenden
  • können Ressourcen und Barrieren an Kognition und Motorik orientiert für das individuelle, gemeinsame sowie gegenseitige Lernen identifizieren und kontextualisierte Fachgespräche führen
  • sind in der Lage, Entwicklungsförderung und -planung bei unterschiedlichen Förderbedarfen darzulegen, theoriegeleitet zu begründen und professionsbezogen zu formulieren
  • können Unterrichtsplanung und Lernstandserhebung unter Beachtung aktuell gültiger gesetzlicher Rahmenvorgaben gemäß kognitiver und motorischer Anforderungen von Lernenden adaptieren
  • können alle am pädagogischen Prozess Beteiligten fachgerecht, wertschätzend und zielorientiert beraten
  • sind in der Lage, Kinder und deren Bezugspersonen bei der Transition professionell zu begleiten
  • können individuelles, gemeinsames und gegenseitiges Lernen in heterogenen Gruppen fachwissenschaftlich und -didaktisch kooperativ planen, organisieren und evaluieren
  • sind in der Lage, barrierefreie Lernmaterialien auszuwählen, zu erstellen und zu evaluieren
  • sind in der Lage, sich im Hinblick auf die Begleitung von Lehr-Lern- und Entwicklungsprozessen reflektierend und analysierend mit Forschungsergebnissen auseinanderzusetzen und daraus handlungsleitende Zusammenhänge zum heterogenen Schulfeld herzustellen.

Der professionelle Alltag von Lehrerinnen und Lehrern ist geprägt von vielfältigen Anforderungen aufgrund der Diversität der Lernenden. Vorbereitend darauf werden Aspekte der Entwicklung inklusive möglicher Barrieren und Ressourcen, der dazugehörigen Diagnostik und der gesetzlich vorgegebenen Möglichkeiten mit Fokus auf den kognitiven und motorischen Bereich thematisiert. Ziel ist das Erreichen der erforderlichen Kompetenzen für die inklusionsorientierte Arbeit in einer heterogenen Lerngruppe.

Kinder sind begabt 8 N Diversität
  • Entrepreneurship Education
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Ganzheitliche Begabungsförderung
  • Begabung und Lebensperspektive: Verortung und Screening differenter Begabungsbereiche
  • Verständnis von Begabungsförderung in einer ganzheitlichen Sichtweise
  • Coaching zur Entwicklung einer je individuellen biografischen Bildungsperspektive inklusive praktischer Erprobung im Rahmen eines eigenverantworteten Projekts
  • Partizipation der Schüler/innen an der Gestaltung von Lehr-Lernprozessen
  • Gestaltung und Adaptierung von Lernumgebungen, um differenzensensibles Lernen zu ermöglichen (z.B. Universal Design for Learning)
  • Methoden der schulischen Förderung: Überblick über evidenzbasierte Förderprogramme im Spektrum ganzheitlicher Begabungsförderung
  • Anwendung und unterrichtsbezogene Evaluierung ausgewählter fachdidaktischer Förderangebote in den Lernfeldern Mathematik, Deutsch und Englisch

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verwenden einen weiten Begabungsbegriff und sind in der Lage, Begabungen vor dem lebensperspektivischen Hintergrund der Schüler/innen zu identifizieren
  • können Förderung und Forderung von Schülerinnen und Schülern als einen ganzheitlichen Prozess verstehen
  • sind in der Lage, Instrumente zur Verortung individueller Lernausgangslagen auszuwählen und anzuwenden
  • können mit Institutionen und kommunalen Einrichtungen im Umfeld des Bildungsbereichs im Rahmen der Third Mission der Hochschule kooperativ interagieren
  • können aufgrund praktischer Erfahrungen in einem eigenverantworteten Projekt und theoriegeleitetem wie auch reflektierend erworbenem Wissen ein Coaching anbieten, welches sich am Entwurf individueller Bildungsperspektiven für die Schüler/innen orientiert
  • sind in der Lage, die Diversität von Lernenden als Chance anzuerkennen und Lehr-Lernprozesse partizipativ zu gestalten
  • können Lernräume und -umgebungen differenzsensibel gestalten, sodass sowohl individuelle Rückzugsräume als auch Interaktionsgelegenheiten geschaffen werden
  • können aus einem vertieften Anwendungswissen heraus evidenzbasierte Förderprogramme begründet auswählen und realisieren
  • sind in der Lage, die angewendeten Fördermaßnahmen im situativen Kontext zu evaluieren.

Ausgehend von der Individualität von Lernausgangslagen beleuchten Studierende pädagogisches Coaching unter dem Aspekt einer ganzheitlichen Sicht auf Begabung. Sie erlangen Einblick in die pädagogische Diagnostik- und Förderplanung unter dem Aspekt der Inklusion. Dadurch werden Kompetenzen in der Gestaltung von Lernumgebungen für ein differenzensensibles Lernen aufgebaut. In diesem Rahmen soll die soziale, sprachliche, ethnische und kulturelle Vielfalt wertschätzende und ressourcenfokussierte Beachtung finden.

Kinder mit unterschiedlichen Erstsprachen lernen Deutsch als Zweitsprache 8 N Diversität
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Diversität/Inklusion
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Deutschlernen in einer mehrsprachigen Gemeinschaft
  • Prozesse kindlichen Erst- und Zweitspracherwerbs (DaE, DaZ, DaF, Englisch als Brückensprache)
  • Sprachliche Register und Fehlerkultur im Spracherwerb
  • Sprachvorbilder und Kommunikationsgelegenheiten als Gelingensbedingungen für sprachliche Entwicklung bei Mehrsprachigkeit
  • Alphabetisierung in der Erst- und Zweitsprache
  • Modelle des DaZ-Unterrichts in mehrsprachigen Klassen
  • Sprachlernstrategien und Förderungsmodelle von Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben als soziale und kulturelle Praxen in heterogenen Klassen
  • Konzeptwissen um Inter- und Transkulturalität im Kontext von Diversität

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Prozesse des kindlichen Erstspracherwerbs und den aktuellen Forschungsstand im Hinblick auf die Hypothesen zum Zweitspracherwerb
  • nutzen ihr Wissen über den Erst- und Zweitspracherwerb für eine fehlertolerante und Herkunftssprachen respektierende Sprachkultur
  • kennen Verzögerungen und Hürden im Erst- und Zweitspracherwerbsprozess und können inklusive Kommunikationsverfahren anwenden
  • wissen um die Bedeutung von Sprachvorbildern beim Spracherwerb und können die erforderlichen Kommunikationsgelegenheiten im Unterricht sicherstellen und gestalten
  • können im Alphabetisierungsprozess die individuellen Ausgangslagen mehrsprachiger Schüler/innen berücksichtigen
  • kennen unterschiedliche Modelle des Unterrichts in mehrsprachigen Klassen und wissen diese kritisch zu betrachten
  • vermitteln Sprachlernstrategien, um Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Sprachbildungsprozessen zu unterstützen
  • vergleichen und diskutieren Konzepte der Inter- und Transkulturalität, um das sprachliche und kulturelle Potenzial in mehrsprachigen Klassen zu nutzen.

Durch den Schuleintritt ändert sich die sprachliche Lebenswelt der Kinder in qualitativ bedeutsamer Weise, da sie sich mit der Schriftform der deutschen Sprache und den Registerunterschieden intensiv auseinandersetzen. In einem handlungsorientierten Unterricht, der Deutsch als Erst- und Zweitsprache berücksichtigt, erwerben Schülerinnen und Schüler mit DaZ kindgerechte Strategien, die sie dazu befähigen, sprachliche Elemente, Strukturen und Regeln in einer neuen Sprache zu beschreiben und Sprachen in Beziehung zueinander zu setzen.

Kinder eignen sich Kultur und Sprachen an 8 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Förderung in den Unterrichtssprachen in heterogenen Lerngemeinschaften
  • Lernausgangslagen: sprachliche, motorische, wahrnehmungs- und erfahrungsbezogene sprach- und sprechrelevante Basiskompetenzen und deren Beobachtung und Analyse 
  • Institutioneller Rahmen für das Lernfeld Unterrichtssprache/n: Lehrpläne, Entwicklungspläne und Leistungsbeurteilung unter Berücksichtigung kindlicher Diversität
  • Erschließen von Entwicklungswegen des Lernens: präliteral-symbolische, logographemische, alphabetische und orthografische Phase in Sprachrezeption und -produktion
  • Begleitung auf Entwicklungswegen des Lernens: Materialwahl, -erstellung und -adaptierung im Lernfeld Unterrichtssprache/n
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens I: Sprachbildung für und durch lebenspraktisches Handeln und literarische Bildung als Eröffnung ästhetischer Erfahrungsräume in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Sprechen und Verfassen von Texten 
  • Besondere Entwicklungswege des Lernens II: Begabung und Begabungsförderung in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Sprechen und Verfassen von Texten in der Erst- bzw. Zweit- und in der Fremdsprache

Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die diversen Einflüsse innerhalb der kindlichen Entwicklung, die sprach- und sprechrelevante Basiskompetenzen mitbestimmen
  • können den Kompetenzstand kindzentriert aus Beobachtung und Analyse ableiten und zum Design von Unterrichtsschritten nutzen
  • erwerben Fachwissen zu institutionell definierten Rahmenbedingungen und können innerhalb dieser solche Lehr-Lernszenarien im Themenfeld Unterrichtssprache/n entwickeln, welche die kindliche Diversität bei der Kompetenzentwicklung beachten
  • können einen an Diversität und individueller Sprachentwicklung orientierten Unterricht für alle Fächer konzipieren
  • können in Fallvignetten Entwicklungsphasen der Sprachrezeption und -produktion erkennen und geeignete Lehr-Lern-Szenarien geschlechtergerecht auswählen und gestalten
  • sind in der Lage, geeignete Lernmaterialien für die Unterstützung von Sprach- und Sprechgelegenheiten in der Unterrichtssprache auszuwählen und selbstständig zu erstellen bzw. bedarfs- und bedürfnisbezogen zu modifizieren
  • sind in der Lage, die Bedeutung kommunikativer Grundkompetenzen im lebenspraktischen Handeln zu erfassen und können Lernende durch handlungsbegleitende Sprechanlässe fördern
  • können inklusive Szenarien der Begegnung mit Literatur und Medien gestalten
  • können auf besondere Begabungen in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen und Verfassen von Texten durch entsprechendes unterrichtliches Handeln entwicklungsfördernd eingehen
  • sind in der Lage, auf unterschiedlichen Handlungs- und Tätigkeitsebenen Interesse für eine Fremdsprache zu wecken und einen positiven Zugang zu einer Fremdsprache zu schaffen.

Die Heterogenität einer Lerngemeinschaft geht einher mit sprachdiversen Ausgangslagen und Basiskompetenzen der Kinder. Diese Lehrveranstaltung, die auf sprachlich-fachdidaktischen Grundkenntnissen der Studierenden aufbaut, behandelt sich daraus ergebende pädagogische, sprach- und sprechbezogene Aufgaben, insbesondere Diagnostik der Sprech- und Sprachentwicklung, Zielsetzungen, Förderung sowie besondere Lernpfade in den Bereichen Lebenspraktisches Handeln und Begabungsförderung.

Kinder treten mit der Welt in Dialog 8 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Ermöglichungsräume für die (fach)didaktische Entwicklung von Lehr-Lern-Szenarien
  • Forschungsbasierte Analyse von publizierten Lehr-Lern-Szenarien zu Verfahren des sprachensensiblen Unterrichts und zu CLIL
  • Analyse mathematischer Aufgaben
  • Auseinandersetzung mit Lehr-Lern-Szenarien im Unterricht anderer Fächer (Sachkunde, kreative Fächer, Sport, digitale Bildung)
  • Eigenständige, lehrplanbezogene Konzeption von diversitätssensiblen Lehr-Lern-Szenarien in einem der oben genannten Kontexte bzw. kontextübergreifend mit Fokus auf Lerngelegenheiten
  • Dokumentation der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien unter Berücksichtigung bildungs- und fachsprachlicher, fachdidaktischer sowie fachinhaltlicher Kriterien
  • Evaluierungskriterien und Evaluierung der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien im Hinblick auf Barrierefreiheit und Bildungsziele
  • Gemeinsame Weiterentwicklung der konzipierten Lehr-Lern-Szenarien mit Peers und ggf. Fachdidaktikerinnen und -didaktikern

Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, analytisches Wissen zu publizierten, kontextualisierten Lehr-Lern-Szenarien für den sprachensensiblen Unterricht und für CLIL zu erwerben
  • können mathematische Aufgabenstellungen im Hinblick auf die individuellen Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler analysieren und weiterentwickeln
  • sind in der Lage, eine fächerverbindende Anwendung mathematischer Verfahren in Sachkunde, den kreativen Fächern, Sport und digitaler Bildung zu planen
  • sind in der Lage, eigenständige, lehrplanbezogene analoge und digitale Lehr-Lern-Szenarien zu konzipieren
  • können Lerngelegenheiten schaffen, welche die Berücksichtigung individueller Schülerbedürfnisse und -bedarfe beinhalten
  • kennen bildungs- und fachsprachliche, fachdidaktische, diversitätssensible und fachinhaltliche Kriterien für die Dokumentation von Lehr-Lern-Szenarien
  • können diese Kriterien bei selbst entwickelten Szenarien anwenden
  • kennen Kriterien zur Evaluierung von Lehr-Lern-Szenarien mit Berücksichtigung des Aspekts der Barrierefreiheit und schulischer Bildungsziele und können diese bei selbst entwickelten Szenarien anwenden
  • sind in der Lage, eine Weiterentwicklung ihrer Lehr-Lern-Szenarien im Dialog mit Peers und Fachdidaktikerinnen und -didaktikern anzustreben
  • sind in der Lage, dieses Feedback optimierend in der Vorbereitung von Unterricht einzusetzen.

Im Sinne des Theorie-Praxis-Nexus entwickeln und erproben Studierende diversitätssensible Lehr-Lern-Szenarien unter Bezugnahme auf ihr fachdidaktisches Wissen. Dies geschieht in didaktischen Erprobungsräumen, in denen die Studierenden das im Lauf des Studiums erworbene (fach)didaktische Wissen für offene und gemeinsame Szenarien anwenden, diskutieren und reflektieren können. Projektorientiertes Arbeiten und Universal Design for Learning erfahren hierbei besondere Beachtung.

Kinder erkunden die Welt der Zahlen und Formen 8 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Medienbildung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Werkstatt für das Unterrichtsfach Mathematik
  • Methoden zur Förderung inhaltlicher und überfachlicher Kompetenzen im Mathematikunterricht
  • Didaktische Gestaltung von Lernumgebungen in Theorie und Praxis
  • Selbstdifferenzierende Arbeitsmaterialien 
  • Produktives Üben
  • Entdeckendes Lernen im Mathematikunterricht
  • Scaffolding
  • Handlungsorientierung im Mathematikunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen vielfältige Methoden zur Förderung inhaltlicher und überfachlicher Kompetenzen im Mathematikunterricht
  • sind in der Lage, unterschiedliche methodische und didaktische Ideen zu variieren und auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abzustimmen
  • sind imstande, Scaffolding zur Minimierung von Fehlvorstellungen und zur Förderung mathematischer Kompetenzen einzusetzen
  • sind in der Lage, mathematische Lernumgebungen für heterogene Gruppen theoriegestützt zu bewerten
  • können differenzierende Lernumgebungen entwerfen und gestalten
  • können motivationsfördernde Unterrichtsmittel für individualisierendes, produktives Üben entwickeln
  • sind in der Lage, analoge oder digitale Materialien für entdeckendes und individuelles Lernen herzustellen
  • können motivierenden und handlungsorientierten Mathematikunterricht planen
  • können mathematische Inhalte im Lebensraum der Schülerinnen und Schüler erlebbar machen.

Inhaltliche und überfachliche Kompetenzen des Mathematikunterrichts im Hinblick auf die kreative und methodisch abwechslungsreiche Anwendung im Unterricht werden in dieser Lehrveranstaltung forschungsgeleitet diskutiert. Entsprechende methodische und didaktische Ideen werden entwickelt und umgesetzt. Die Studierenden entwickeln dazu Materialien für entdeckendes und individuelles Lernen in differenzierenden Lernumgebungen. Sie gestalten motivationsfördernde Unterrichtsmittel für individualisierendes, produktives Üben.

Kinder erkunden die Welt der Wörter und Texte 8 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Werkstatt für das Unterrichtsfach Deutsch
  • Sprachregister und sprachliche Ausdrucksformen
  • Von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit
  • Methodik und Didaktik des Aufbaus von Bildungssprache
  • Durchgängige Sprachbildung in allen Fächern 
  • Scaffolding
  • Sprachenatelier

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Sprachhandlungsebenen und Kommunikationskontexte zu unterscheiden.
  • kennen mündliche und schriftliche Kommunikationsformen und berücksichtigen diese in ihrer Unterrichtsplanung
  • kennen unterschiedliche Verfahren zur Erweiterung der individuellen Sprachkompetenz bei Lernenden
  • sind in der Lage, die Bedeutung einer durchgängigen Sprachbildung in allen Fächern zu erkennen und können dies in ihrem pädagogischen Handeln berücksichtigen
  • können Unterrichtssequenzen zur Erweiterung der bildungssprachlichen Ausdrucksfähigkeit der Schülerinnen und Schüler planen
  • sind in der Lage, Scaffolding zur Minimierung von Verstehenshürden und zur Erweiterung der sprachlichen Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler einzusetzen
  • können Methoden zur Sprachbewusstheit in Lernprozessen analysieren und reflektieren
  • sind in der Lage, sprachensensible Lehr- und Lernmaterialien in analoger oder digitaler Form zu adaptieren und gestalten
  • können Materialien entwickeln, die Impulse zum entdeckenden Lernen im Feld der Sprache geben. 

Die Vielfalt der Sprachregister innerhalb der deutschen Sprache und der Aufbau von Bildungssprache sowie von schriftsprachlichen Kompetenzen im Hinblick auf eine kreative und methodisch abwechslungsreiche Anwendung im Unterrichtsfach Deutsch werden in dieser Lehrveranstaltung forschungsgeleitet diskutiert. Darüber hinaus beschäftigen sich die Studierenden mit Ansätzen und Methoden der durchgängigen Sprachbildung in allen Fächern und entwickeln eigene Materialien für ein entdeckendes und individuelles Lernen.

Kinder sind sprachlich vielfältig und kreativ 8 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Kreativität und Sprache
  • Bewusstseinsbildung für die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Österreich, Europa und der Welt
  • Wissensvertiefung über den Zusammenhang zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten
  • Reflexion gruppendynamischer Prozesse in mehrsprachigen Lerngruppen
  • Konzepte und praktische Umsetzungsmöglichkeiten für sprach(en)- und geschlechtersensible Unterrichtssequenzen und kreative Auseinandersetzung mit Identitäten 
  • Vermittlung interkultureller, transkultureller und sozialer Kompetenzen
  • Integration von künstlerischen und sprachlichen Inhalten durch Kinderliteratur, Musik und Tanz aus aller Welt

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können ihr Wissen über die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Österreich, Europa und der Welt für eine wertschätzende und Herkunftssprachen respektierende Unterrichtspraxis nutzen
  • kennen die Zusammenhänge zwischen Sprache, Kultur und Identität
  • können gruppendynamische Prozesse in mehrsprachigen Lerngruppen analysieren und reflektieren
  • sind in der Lage, Konzepte für sprach(en)- und geschlechtersensible und identitätsbildende Unterrichtssequenzen zu erstellen
  • können Modelle aus unterschiedlichen Ländern analysieren und vergleichen
  • können Erkenntnisse daraus unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse thematisieren und reflektieren
  • können ihr Wissen über interkulturelle, transkulturelle und soziale Kompetenzen nutzen, um einen sprach(en)sensiblen Umgang mit kulturellen Wahrnehmungsmustern im Unterricht zu vollziehen
  • kennen didaktische Modelle und vielfältige Methoden zur Integration von künstlerischen und sprachlichen Inhalten in Form von Kinderliteratur, Musik und Tanz aus aller Welt
  • sind in der Lage, ihr Handlungsrepertoire zur Gestaltung ressourcen- und stärkenorientierter Unterrichtssequenzen zu vervollständigen.

Die Sprachen- und Kulturenvielfalt in Österreich, Europa und der Welt steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden vertiefen ihr Basiswissen über den Zusammenhang zwischen Sprachen, Kulturen und Identitäten. Sie erproben Methoden, Strategien und Materialien im Rahmen eines kreativen Umgangs mit Sprache im mehrsprachigen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung von Sprachen und Kunst für die individuelle kreative Auseinandersetzung mit verschiedenen kulturellen und sprachlichen Identitäten.

Kinder entdecken die Welt der Literatur 8 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Medienbildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Englisch
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Literarische Bildung im mehrsprachigen Kontext: Lesen
  • Vertiefung von literaturwissenschaftlichem und literaturhistorischem Basiswissen 
  • Lesen und Medien in Familie und Umfeld
  • Didaktische Modelle für literarisches Lernen
  • Didaktische Modelle für einen handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht
  • Das literarische Unterrichtsgespräch als kulturelle Praxis
  • Methodenvielfalt zur individualisierten Unterstützung im Bereich des Lesens in der Erst- und Zweitsprache sowie in der lebenden Fremdsprache Englisch 
  • Inter- und transkulturelle Erfahrungen in deutscher und in englischer Sprache in der Begegnung mit Kinder- und Jugendliteratur 

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über vertieftes literaturwissenschaftliches und literaturhistorisches Wissen im Hinblick auf Kinder- und Jugendliteratur
  • kennen die Grundlagen der Lesesozialisation und können ihr Basiswissen über Lesen als soziale und kulturelle Praxis in der Familie und im Umfeld der Schülerinnen und Schüler, besonders im mehrsprachigen Kontext, erweitern
  • kennen didaktische Modelle und unterschiedliche Methoden zur individualisierten Unterstützung im Bereich des Lesens in der Erst-, Zweit- und der lebenden Fremdsprache Englisch und können sie in der Planung und Gestaltung von inhaltsintegrativem Unterricht anwenden
  • können Lernsettings, die inter- und transkulturelle Erfahrungen in der Begegnung mit Kinder- und Jugendliteratur ermöglichen, vergleichen, diskutieren und konzipieren
  • können didaktische Modelle für literarisches Lernen und das literarische Unterrichtsgespräch in einem handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht in deutscher und in englischer Sprache vergleichen, diskutieren und bei der Konzeption entsprechender Lernszenarien berücksichtigen
  • können die Aspekte literarischen Lernens (u.a. Vorstellungsbildung, literar- und sprachästhetische Wahrnehmung, Erschließung metaphorischer und symbolischer Bedeutungen, Fiktionalität, narrative und dramaturgische Handlungslogik) kritisch reflektieren und im Literaturunterricht kompetenzorientiert einbringen.

Die Studierenden vertiefen ihr literaturwissenschaftliches und literaturhistorisches Wissen. Sie reflektieren die Bedeutung der Lesesozialisation im Kontext von Erst- und Zweitspracherwerb sowie in der lebenden Fremdsprache Englisch. In dieser Lehrveranstaltung lernen sie vielfältige methodisch-didaktische Möglichkeiten der Literatur- und Kulturvermittlung kennen, insbesondere im Hinblick auf Kinder- und Jugendliteratur. Sie konzipieren theoriegeleitet handlungs- und produktionsorientierte Lernszenarien für literarisches Lernen und literarische Unterrichtsgespräche. 

Kinder bewegen sich miteinander 8 N Sozialer Friede
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Migrationspädagogik im Bewegungs- und Sportunterricht

• Vermittlungsperspektiven interkultureller Bewegungs- und Sporterziehung, vor allem für jene Bereiche der Erziehungswirklichkeit, die der besonderen Einflussnahme durch Erwartungen und Normen der Gesellschaft bzw. einzelner Institutionen oder Gruppen ausgesetzt sind 
• Entwicklungen im Themenkomplex von Migration, Globalisierung und interkulturellem Lernen
• Schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme
• Didaktische Handlungsmöglichkeiten und Aspekte der spezifischen Vermittlung
• Abbau von Vorurteilen und Sozialisierung von Kindern mit Migrationshintergrund durch Bewegung und Sport

Die Absolventinnen und Absolventen …
• entwickeln eine Haltung, die kulturelle Vielfalt als eine reiche und vielfältige Welt sieht, welche individuelle Wahlmöglichkeiten erhöht, menschliche Fähigkeiten und Werte bereichert und die Hauptantriebskraft für die nachhaltige Entwicklung von Gemeinschaften, Völkern und Nationen darstellt (vgl. UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen)
• kennen Möglichkeiten für bewegungsorientierte Vermittlungskonzepte im interkulturellen Austausch, verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um partizipative und interkulturelle sportliche Aktivitäten anzuleiten
• kennen schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme.

Die Studierenden entwickeln ein Bewusstsein und Sensibilität für strukturelle Hintergründe bei der Partizipation von Kindern mit Migrationshintergrund im Bewegungs- und Sportunterricht. Durch Kenntnisnahme von sozialen Barrieren und kultureller Unterschiede kann der Sportunterricht einen Beitrag zur Inklusion liefern. Die Studierenden wissen um die Bedeutung interkultureller Lernsettings im Bereich von Bewegung und Sport für den Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten.

Kinder spielen fair 8 N Sozialer Friede
  • Umweltbildung
  • Gesundheitsförderung
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Sozialkompetenz im spielerischen Bewegen und Erleben

• Naturerfahrungsspiele
• Gelände- und Orientierungsspiele
• Erlebnisorientiertes Wandern
• Sozial-integrative Spiele
• Bewegungsformen im und am Wasser
• Rollende Geräte im verkehrserzieherischen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …
• setzen vertrauensbildende Spiele zum gemeinschaftlichen (inklusiven) Lösen von Bewegungsaufgaben ein
• reflektieren überfachliche Kompetenzen, insbesondere Kooperations- und Kommunikationskompetenz
• können Gefahren und Risiken beim Bewegen im Freien beurteilen
• sind in der Lage, Wanderungen zu planen, zu gestalten und zu leiten
• können als fachkundige/r Zweite/r externe Anbieter bei risikobehafteten Sportarten unterstützen
• optimieren Erfahrungen im Bereich Fahren und Rollen (Radfahrparcours, verschiedene rollende Geräte)
• entwickeln Konzepte zur Vermittlung von Umwelt- und Naturbewusstsein im Primarstufenbereich.

Kommunikationsprozesse im Kontext bewegungsorientierter Aktivitäten geben Studierenden Sicherheit, Anforderungen mit eigenen Kompetenzen bewältigen zu können. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf ab, das Bewusstsein der Selbstwirksamkeit in den Bereichen Kommunikation, Interaktion, Gesprächsführung und Konfliktlösung erfahrungsgeleitet in kooperativen handlungsorientierten Settings zu stärken und das Repertoire an professionellen personorientierten Kompetenzen weiterzuentwickeln. Das Potenzial von kommunikativer und körperlicher Aktivität wird erkannt und reflektierend für sich und Lernende nutzbar gemacht.

Kinder können mit Narrativen produktiv umgehen 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Diversität/Inklusion
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Migrationspädagogik und multiperspektivische Narrative in Kunst und Kultur
  • Vertiefende Auseinandersetzung mit der Thematik Narration und verwandten Bereichen
  • Entwicklung eines Bewusstseins, in welchen Dimensionen sich Narrative in der Menschheitsgeschichte manifestieren und wie sie ihre Wirkmächtigkeit im sozialen Umgang entfalten
  • Analyse und Erforschung der Transmedialität des Narrativen und des erzählenden Potenzials von Kunstwerken, Produkten der Alltagsästhetik und künstlerischen Prozessen
  • Dechiffrierung von Kunstwerken und künstlerischen Aktionen und deren Einsatz als Erzählimpulse
  • Narrative Dimensionen des kindlichen Bild- und Gestaltungskonzeptes
  • Didaktische Konzepte und Projekte eigenständig entwickeln, durchführen und präsentieren

Die Absolventinnen und Absolventen …
• können sich mit der Thematik der Narration und verwandten künstlerischen Bereichen auseinandersetzen
• sind in der Lage, daraus ein Bewusstsein in Bezug auf die Wirkmächtigkeit von Narrativen anhand von Kunstwerken, Künstlerbiografien und künstlerischen Prozessen zu entwickeln
• sind fähig, die Transmedialität des Narrativen zu analysieren und im gemeinsamen künstlerischen Tun zu erforschen
• sind in der Lage, inhaltliche, formale oder sonstige Impulse der Gruppe aufzunehmen, individuelle thematische Vertiefungen zu erarbeiten und in Konzepten oder Projekten weiterzuentwickeln
• verstehen kreative Projekte in der Gruppe als dynamische und soziale Prozesse
• können kreative Auseinandersetzungen in allen Phasen unterstützend begleiten.

Eine zentrale Aufgabe der Migrationspädagogik besteht in der Beschäftigung mit der Frage, wie der/die natio-ethno-kulturelle Andere unter Bedingungen von Migration erzeugt wird und welchen Beitrag pädagogische Diskurse und pädagogische Praxen hierzu leisten. Die Studierenden lernen die Vielfalt der Narration kennen. Sie beschäftigen sich damit, wie Inhalte und Informationen durch Narration vermittelt und welche Intentionen dabei verfolgt werden. Die Kunst der Erzählung in ihrer Vielfalt – verbal, klanglich, stimmlich, visuell, performativ – wird anhand von Beispielen erfahren. Die Studierenden registrieren, sensibilisieren und verorten ihre individuellen Zugänge zur Thematik und entwickeln ihre eigenen Schwerpunkte im künstlerischen Ausdruck, die sie didaktisch in künstlerisch-ästhetischen Konzepten umsetzen und präsentieren. Erfolgreicher Dialog und gelingende Kommunikation werden trainiert und erprobt.

Kinder stellen sich dar 8 N Sozialer Friede
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
Kulturpädagogik Schwerpunkt 4 Künstlerische Darstellungsweisen entdecken, erproben und didaktisch umsetzen

• Das eigene Selbstkonzept und der menschliche Körper als Erfahrungs-, Gestaltungs- und Ausdrucksmittel
• Szenisches Spielen und Lernen in allen künstlerischen Bereichen
• Handeln mit vorgestellten Figuren und in kommunikativen Konfliktsituationen
• Geplantes und spontanes Handeln in fiktiven Situationen und Figuren – Improvisation
• Wege der bildenden Kunst und der Musik als Gestaltungsprozesse
• Grundlagen der Gesprächsführung und Teamentwicklung

Die Absolventinnen und Absolventen …
• können den eigenen Körper als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel erkennen und einsetzen
• kennen ihre eigenen Stärken und können diese selbstsicher, bewusst und gezielt einsetzen
• haben Vertrauen in ihre Kreativität und Spontaneität und verfügen über Mechanismen, sie auszulösen
• können künstlerisch-ästhetische Methoden zur Erweiterung der verbalen und nonverbalen Ausdrucksfähigkeit einsetzen
• sind in der Lage, Spiel und Experiment als Impulse für die Auseinandersetzung mit persönlichen und sozialen Konflikten einzusetzen und anzuleiten
• sind in der Lage, Bilder und andere künstlerische Produkte und Prozesse als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel einzusetzen (z.B. Bildimpuls, Bildgeschichten, Lieder, Storyboard)
• sind in der Lage, Prozesse der Persönlichkeitsbildung und die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen (u.a. Kooperation, Kommunikation, Teamfähigkeit) durch künstlerische Gestaltungsprozesse zu initiieren und zu begleiten
• können verschiedene Wege der bildenden Kunst und der Musik für sich und andere nutzbar machen
• wenden Grundlagen der Gesprächsführung in Gestaltungsprozessen an
• besitzen koordinative Fähigkeiten und rhythmische Sicherheit in Verbindung mit musikalischer Betätigung und Bewegungsabläufen
• entwickeln ein Wahrnehmungssensorium für integrative-künstlerische Prozesse im Dialog mit den anderen, können gruppendynamische Abläufe steuern und harmonisieren und in vorgegebenen und improvisatorischen Formen Verbindungen zu ganzheitlichen Gestaltungsprozessen herstellen
• reflektieren überfachliche Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz, insbesondere Kooperations- und Kommunikationskompetenz.

Ausgehend vom eigenen Selbstkonzept und vom eigenen Körper als unmittelbaren Ausdruck von Kommunikation und Gestaltung wird szenisches Spiel experimentell erprobt. Mittels fiktiver Personen werden Konfliktsituationen dargestellt, reflektiert und weiterentwickelt. Improvisationen in anderen künstlerisch-ästhetischen Bereichen werden geplant und/oder spontan in erfundenen Situationen umgesetzt. Grundlagen der verbalen/nonverbalen und künstlerischen Ausdrucksfähigkeit und der Dialoggestaltung werden erlernt und spielerisch umgesetzt. Bilder und andere künstlerische Ausdrucksformen (u.a. Werkstücke, Musik, Tanz) können als Impulse für künstlerische Prozesse eingesetzt werden. Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit in Formen der künstlerischen Kommunikation werden entwickelt und gestärkt und eine neue Sichtweise auf künstlerische Prozesse in unterschiedlichen Sozialformen entwickelt.

Kinder sind eine Lerngemeinschaft 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Migrationspädagogik zur Gestaltung von Beziehungen und kooperativen Arbeitsformen

• Schulkonzepte und ihre Potenziale im Kontext der sozialen, emotionalen und moralischen Entwicklung von Kindern
• Bildungsgerechtigkeit als Anforderung an schulische Bildungsprozesse
• Verantwortung der Lernenden für sich und ihr Handeln
• Sprachliche Vielfalt im schulischen Raum
• Schulische Kulturarbeit möchte auf den Konstruktionscharakter von Kultur aufmerksam machen
• Lernraum als diversitätsfreundlicher Lebensraum

Die Absolventinnen und Absolventen …
• sind in der Lage, innovative Schul- und Lernraumkonzepte zu verstehen und kriteriengeleitet zu evaluieren
• können schulische Strukturen hinsichtlich ihrer Förderung der Bildungsgerechtigkeit analysieren und daraus Handlungskonzepte entwickeln
• können die Sprachenvielfalt im schulischen Raum analysieren, Ressourcen und Barrieren erkennen und die Sprachen der Kinder im Lernraum sichtbar machen
• sind in der Lage, ihre Möglichkeiten hinsichtlich einer sprachlich-kulturellen Lernraumgestaltung für eine wertschätzende Dialogkultur zu nutzen
• können die Diversität von Lernenden als Chance anerkennen und berücksichtigen dies in der Unterrichtsgestaltung
• können vertrauensvolle Beziehung zu den Lernenden aufbauen und auf diesem Weg soziale Kompetenzen fördern.

Reflexionen zu den Dimensionen der Heterogenität theoriegeleitet zu vertiefen und erweitertes Wissen über Lernausgangslagen von Lernenden zu erlangen, sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung. Dabei wird der sozial handelnde Mensch in jeglicher Art von erzieherischen Situationen betrachtet, unter Berücksichtigung der Wechselwirkung mit der sich ständig ändernden Gesellschaft. Die kulturelle, soziale und emotionale Vielfalt der Kinder ist eine wertvolle Ressource für ihre individuelle Identitätsbildung und kommunikative Teilhabe an der Lerngemeinschaft. Aktive Gestaltungsmöglichkeiten des Lernraums durch kooperative und den sozialen Dialog fördernde Methoden und Zugänge sowie die Bedeutung des transkulturellen Beziehungsaufbaus sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung.

Kinder finden kompetente Gesprächspartner/innen 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Diversität/Inklusion
Lerncoaching Schwerpunkt 4 Begleitung von Lern- und Bildungsprozessen durch Dialog und Beratung

• Schülergespräche zu Lernprozessen
• Selbst- und Fremdwahrnehmung im pädagogischen Kontext
• Individuelle, potenzialorientierte Lebens- und Bildungsentwürfe für Schüler/innen
• Förderliche Feedbackkultur Lehrender und Lernender
• Elternzusammenarbeit mit besonderer Berücksichtigung transkultureller, migrationsbiografischer und sozioökonomischer Aspekte
• Begleitung von Transitionsprozessen
• Kollegiale Beratung; Kooperationsprozesse und Co-Teaching

Die Absolventinnen und Absolventen …
• sind in der Lage, Schülergespräche vorzubereiten und leitfragengestützt effizient und wertschätzend zu führen
• können die Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung erkennen und reflektieren diese in Lerngemeinschaften
• können individuelle Potenziale von Lernenden analysieren und im Dialog Lebens- und Bildungsberatung anbieten
• können qualifiziertes, empathisches Feedback geben und ebenso die Rolle des Zuhörers/der Zuhörerin einnehmen
• sind in der Lage, durch lösungsorientierte Elterngespräche zu einer positiven Entwicklung bei Lernschwierigkeiten und Underachievement sowie bei Transitionsprozessen beizutragen
• zeigen eine aktiv-kooperierende Grundhaltung gegenüber Kolleginnen und Kollegen und sind in der Lage, diese bei der Förderung von Lernenden kompetent zu unterstützen, auch in Form von längerfristiger (Lern-)Begleitung und Co-Teaching.

Konstruktive Gespräche stellen einen bedeutsamen, sinnstiftenden Teil schulischer Bildungsarbeit dar. Sie erfolgen auf einer wertschätzenden, den Hintergrund der Gesprächspartner/innen berücksichtigenden Weise und haben eine kooperative und lösungsorientierte Ausrichtung. Dadurch wird das Ziel angestrebt, Unterricht und Bildungswege erfolgreich zu gestalten.

Kinder leben nachhaltig 8 N Sozialer Friede
  • Politische Bildung
  • Umweltbildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Migrationspädagogik und Naturbegegnung
  • Armut, sozio-ökonomische Chancengerechtigkeit und Lebenswelten von Kindern
  • Intersektionalität – die integrative Analyse des Zusammenwirkens unterschiedlicher Formen und Dimensionen von Ungleichheit, Differenz im Kontext der Umweltbildung
  • Zentrale Inhalte und Ziele der Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und mit der Umwelt als Wirwelt
  • Erschließen von gestalteten Lebensräumen (Parks, Verkehrsflächen, Naturparks, Zoo) mit Exkursion

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Möglichkeiten, die eine unmittelbare Naturbegegnung für die Kinder bietet, und können diese methodisch und didaktisch nutzen
  • lernen zentrale Inhalte und Ziele der Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung kennen
  • kennen Konzepte zur Umsetzung einer zeitgemäßen Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung, verbunden mit der Fähigkeit, Kinder zu reflexiver, verantwortungsbewusster Mitgestaltung der Gesellschaft anzuleiten
  • können Kindern gestaltete Lebensräume (Parks, Verkehrsflächen, Naturparks, Zoo) mittels Exkursionen erschließen
  • wissen um die Bedeutung der fachspezifischen Inhalte für die Lebenswelt von Kindern und deren Bedeutung für das soziale Leben in einer Gemeinschaft
  • verstehen Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel, Menschen zur aktiven und verantwortungsbewussten Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler und ethischer Aspekte zu befähigen.

Veränderungen der Umwelt erschaffen neue Landschaften sozialer Ungleichheit und zeichnen neue Weltkarten. Das macht eine vollkommen andere Art erforderlich, die Welt zu begreifen – und unsere Überlebenschance in ihr. Die kosmopolitische Wende führt jeden Menschen dazu, die Konsequenzen des eigenen Handelns für andere zu sehen, und bewirkt auf diese Weise die Entwicklung eines globalen Verantwortungsbewusstseins. Die damit verbundene Verantwortung kommt nicht ohne ein Konzept menschlicher Selbstreflexion aus.

Kinder leben in einer Unswelt als Wirwelt 8 N Sozialer Friede
  • Politische Bildung
  • Medienbildung
  • Umweltbildung
Naturbegegnung Schwerpunkt 4 Ökologische Problemlagen als Resultat natürlicher Grenzen der Globalisierung
  • Intersektionalität – die integrative Analyse des Zusammenwirkens unterschiedlicher Formen und Dimensionen von Ungleichheit und Herrschaft im Kontext der Umweltbildung (Wirwelt)
  • Demokratie als Umweltbildung
  • Analyse von medialer Berichterstattung zu den Themenfeldern Umwelt und Globalisierung
  • Umweltbildung als politische Bildung in demokratischen Gesellschaften
  • Konsequenzen, die sich aus den Bedingungen demokratischer Konsensfindung für die Umweltbildung ergeben
  • Der Zusammenhang von Umweltbildung und wertbezogenen, d.h. konfliktträchtigen Sozialentscheidungen
  • Der erforderliche Einstellungswandel zum Umgang mit Naturressourcen und Zivilisationsabfällen
  • Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung in seinem Zusammenhang mit demokratischer Umweltbildung und direkten Naturerfahrungen am Beispiel der Nachhaltigkeitsziele

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verstehen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung als Ziel, Menschen zur aktiven und verantwortungsvollen Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler und ethischer Aspekte zu befähigen
  • erkennen die Zusammenhänge zwischen Umweltbildung und Demokratie
  • können mediale Berichterstattung im Kontext der Umweltbildung analysieren und faktenorientiert prüfen
  • kennen die Zusammenhänge von Umweltbildung und wertbezogenen, d.h. konfliktträchtigen Sozialentscheidungen
  • kennen das Konzept der nachhaltigen Entwicklung und die Nachhaltigkeitsziele.

Die aus der Interaktion zwischen Mensch und Umwelt resultierenden Prozesse, Probleme und Konflikte werden in dieser Lehrveranstaltung in ihrer Darstellung in den Medien wahrgenommen und in ihren soziokulturellen, wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Dimensionen faktenorientiert nachvollzogen. Umweltbildung kann in der Europäischen Union nur bei demokratischer Verankerung erfolgreich werden. Deshalb gilt es, die Bevölkerungen angemessen zu orientieren und am demokratischen Meinungsbildungsprozess zu beteiligen. Voraussetzung dafür ist ein demokratisches Beteiligungslernen und eine enge Umweltbeziehung der Schulen. Insgesamt soll unter Bezug auf das Konzept der nachhaltigen Entwicklung verständlich werden, inwieweit eine demokratische Umweltbildung gleichzeitig eine Erziehung in demokratischen Kontexten und in direktem Umweltkontakt erfordert.

Kinder sprechen viele Sprachen 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Englisch
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Lehren und Lernen in einer mehrsprachigen Gesellschaft mit CLIL

• Mehrsprachigkeit als charakteristisches Merkmal von Migrationsgesellschaften
• Lehren und Lernen mit CLIL (Content and Language Integrated Learning) in einer mehrsprachigen Gesellschaft
• Analyse der Lehrpläne im Kontext von CLIL
• Die "Zone der nächsten Entwicklung" und Lehren mit "Scaffolding"
• Identifikation angemessener inhaltlicher und sprachlicher Ziele mithilfe von Lernerprofilen
• Metakognitive Ziele im Zweitspracherwerb
• Deutsch als Zweitsprache im sprachensensiblen Fachunterricht
• Hinführung der Schülerinnen und Schüler zur Sprachbetrachtung und zum Sprachenvergleich auf mehreren linguistischen Ebenen

Die Absolventinnen und Absolventen …
• kennen die Bedeutung und den Wert von Mehrsprachigkeit in Migrationsgesellschaften
• kennen weiterführende didaktische Methoden sowie Lehr- und Lernstrategien für den Fachunterricht durch CLIL und setzen sich mit CLIL-spezifischer Literatur auseinander
• analysieren die Lehrpläne im Zusammenhang mit CLIL und verfügen über die sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch, um Lerneinheiten an individuelle Bedürfnisse von Schülerinnen und Schüler anzupassen
• verstehen "Scaffolding" als Hilfestellung für das progressive Lernen des Kindes und setzen diese "Verstehensgerüste" ein, um das Kind in die "Zone der nächsten Entwicklung" zu begleiten
• formulieren angemessene inhaltliche und sprachliche Ziele auf der Basis von konkreten Lernerprofilen
• vertiefen ihre Grundkenntnisse im Hinblick auf Mehrsprachigkeit, Zweitspracherwerb und interkulturelle Pädagogik unter Einbeziehung aktueller Ergebnisse aus der Sprachlern- und lehrforschung
• sind in der Lage, Kindern Sprachbetrachtung und Sprachenvergleich auf der Laut-, Wort-, Text- und Satzebene zu ermöglichen.

In einer Migrationsgesellschaft gilt es, verschiedene Kulturen miteinander in Dialog zu bringen. Erfahrungen und Vorstellungen der Kinder sind oft an ihre Alltagssprache gebunden. Lehrpersonen unterstützen Kinder dabei, individuelle Wege zur Bildungssprache zu finden, um Sachverhalte und Zusammenhänge sachadäquat sprachlich darzustellen. Ein bewusster Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt erfordert von Lehrenden und Lernenden ein wachsendes Verständnis für verschiedene kulturelle Einflüsse, die in den Unterricht eingehen. Diesem interkulturellen Ansatz entspricht ein multiperspektivisches, inhalts- und sprachintegriertes Lehren und Lernen im mehrsprachigen Kontext.

Kinder gehen über Brücken 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Sprachliche Bildung / MSP Schwerpunkt 4 Begleitung mehrsprachiger Kinder an den schulischen Übergängen
  • Wissen um kulturbedingte und kulturbezogene Unterschiede unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse
  • Kenntnisse über kulturell geprägte Regeln, Normen, Wertehaltungen und Symbole
  • Grundsätze erfolgreicher interkultureller Elternarbeit unter Einbeziehung transparenter Regeln und einer "klaren" Kommunikation über die Bedürfnisse des Kindes
  • Übergänge der Kinder sprachensensibel begleiten
  • Didaktische Modelle für Bildungsübergänge im Kontext von Heterogenität und Plurikulturalität
  • Selbstreflexive Bewusstseinsbildung durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Bildungsbiografie

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • setzen sich mit Interkultureller Kommunikation und den damit verbundenen charakteristischen Merkmalen auf Basis aktueller Forschungsergebnisse auseinander
  • vertiefen ihre Kenntnisse über Bedingungen, Formen und Folgen von ethnischen, kulturellen und religiösen Zuschreibungen und Identifikationen
  • kennen die Grundsätze erfolgreicher interkultureller Elternarbeit, indem sie Strategien und Best-Practice-Beispiele vergleichen und diskutieren
  • setzen sich mit der Begleitung mehrsprachiger Kinder an den Übergängen unter Einbeziehung ihrer fachdidaktischen und institutionellen Kenntnisse auseinander
  • vergleichen und diskutieren didaktische Modelle für Übergänge in Bildungseinrichtungen im Kontext unterschiedlicher Perspektiven (u.a. institutionelle, bildungspolitische)
  • gestalten ihre eigene Bildungsbiografie und setzen sich damit selbstreflexiv auseinander.

Übergänge der Kinder von einer elementaren Bildungseinrichtung in die Volksschule und aus dieser in eine weiterführende Schule werden von bedeutsamen Einflussfaktoren bestimmt. Zu diesen zählen unter anderem die institutionelle Gestaltung, die sozialen Beziehungen und das emotionale Erleben. Übergänge sind immer geprägt von den Ressourcen in den verschiedenen Subsystemen, in denen das Kind aufwächst. In Form einer gemeinsamen Verantwortungsübernahme und eines gemeinsamen Engagements kann es gelingen, Kindern die ihnen zustehende nachhaltige Bildungsunterstützung zu geben.

Kinder sind eine Lerngemeinschaft 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Diversität/Inklusion
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Migrationspädagogik zur Gestaltung von Beziehungen und kooperativen Arbeitsformen
  • Schulkonzepte und ihre Potenziale im Kontext der sozialen, emotionalen und moralischen Entwicklung von Kindern
  • Bildungsgerechtigkeit als Anforderung an schulische Bildungsprozesse
  • Verantwortung der Lernenden für sich und ihr Handeln
  • Schulische Kulturarbeit für sprachliche Vielfalt im schulischen Raum
  • Lernraum als diversitätsfreundlicher Lebensraum

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, innovative Schul- und Lernraumkonzepte zu verstehen und kriteriengeleitet zu evaluieren
  • können schulische Strukturen hinsichtlich ihrer Förderung der Bildungsgerechtigkeit analysieren und daraus Handlungskonzepte entwickeln
  • können die Sprachenvielfalt im schulischen Raum analysieren, Ressourcen und Barrieren erkennen und die Sprachen der Kinder im Lernraum sichtbar machen
  • sind in der Lage, ihre Möglichkeiten hinsichtlich einer sprachlich-kulturellen Lernraumgestaltung für eine wertschätzende Dialogkultur zu nutzen
  • können die Diversität von Lernenden als Chance anerkennen und berücksichtigen dies in der Unterrichtsgestaltung
  • können vertrauensvolle Beziehung zu den Lernenden aufbauen und auf diesem Weg soziale Kompetenzen fördern.

Theoriegeleitet Reflexionen zu den Dimensionen der Heterogenität zu vertiefen und erweitertes Wissen über Lernausgangslagen von Lernenden zu erlangen, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Dabei wird der sozial handelnde Mensch in jeglicher Art von erzieherischen Situationen betrachtet, unter Berücksichtigung der Wechselwirkung mit der sich ständig ändernden Gesellschaft. Die kulturelle, soziale und emotionale Vielfalt der Kinder ist eine wertvolle Ressource für ihre individuelle Identitätsbildung und kommunikative Teilhabe an der Lerngemeinschaft. Aktive Gestaltungsmöglichkeiten des Lernraums durch kooperative und den sozialen Dialog fördernde Methoden und Zugänge sowie die Bedeutung des transkulturellen Beziehungsaufbaus sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung.

Kinder finden kompetente Gesprächspartner/innen 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Inklusive Pädagogik Schwerpunkt 4 Begleitung von Lern- und Bildungsprozessen durch Dialog und Beratung
  • Schülergespräche zu Lernprozessen
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung im pädagogischen Kontext
  • Individuelle, potenzialorientierte Lebens- und Bildungsentwürfe für Schüler/innen
  • Förderliche Feedbackkultur Lehrender und Lernender
  • Elternzusammenarbeit mit besonderer Berücksichtigung transkultureller, migrationsbiografischer und sozioökonomischer Aspekte
  • Begleitung von Transitionsprozessen
  • Kollegiale Beratung; Kooperationsprozesse und Co-Teaching

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Schülergespräche vorzubereiten und leitfragengestützt effizient und wertschätzend zu führen
  • können die Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung erkennen und reflektieren diese in Lerngemeinschaften
  • können individuelle Potenziale von Lernenden analysieren und im Dialog Lebens- und Bildungsberatung anbieten
  • können qualifiziertes, empathisches Feedback geben und ebenso die Rolle des Zuhörers einnehmen
  • sind in der Lage, durch lösungsorientierte Elterngespräche zu einer positiven Entwicklung bei Lernschwierigkeiten und Underachievement sowie bei Transitionsprozessen beizutragen
  • zeigen eine aktiv-kooperierende Grundhaltung gegenüber Kolleginnen und Kollegen und sind in der Lage, diese bei der Förderung von Lernenden kompetent zu unterstützen, auch in Form von längerfristiger (Lern-)Begleitung und Co-Teaching.

Konstruktive Gespräche stellen einen bedeutsamen, sinnstiftenden Teil schulischer Bildungsarbeit dar. Sie erfolgen auf einer wertschätzenden, den Hintergrund der Gesprächspartner/innen berücksichtigenden Weise und haben eine kooperative und lösungsorientierte Ausrichtung. Dadurch wird das Ziel angestrebt, Unterricht und Bildungswege erfolgreich zu gestalten.

Curriculum Navigator