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Die Pädagogisch-praktischen Studien (PPS) bilden einen zentralen Erfahrungsort, welcher Bewährung und Überprüfung theoretischer Erkenntnisse in Verbindung mit konkreter Praxis ermöglichen soll. Durch die Erkundung verschiedener Lehr- und Lernräume des zukünftigen Berufsfeldes fokussieren die Studierenden die Entwicklung ihres individuellen professionellen pädagogischen Handelns. Dieser Lernprozess umfasst einerseits die angeleitete Planung und Umsetzung von Unterricht sowie eine theoriegeleitete Reflexion. Andererseits werden Themenbereiche der Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft verknüpft und in die Praxis mit eingebunden.

Um Wissen aus Forschung, Theorie und Praxis bestmöglich für die professionelle Entwicklung der Studierenden zu nutzen, fokussiert das Konzept der PPS die Kooperation in professionellen Teams von Studierenden, Mentorinnen und Mentoren und Lehrenden der Pädagogischen Hochschule. 

Lehrveranstaltungen in PPS


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 Inklusion schafft Gemeinschaft  Kultur öffnet Welten  Sprachen verbinden Menschen  Bewegung fördert Gesundheit  Zukunft braucht Mitverantwortung  KI verändert Lernen

Kurztitel ECTS-AP SSemester WWahlplichtfach Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel Fächer
Kurztitel ECTS-AP S W Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel Fächer
Kinder brauchen Lehrerpersönlichkeiten 5 2 N PPS
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Medienbildung
  • Sozial-emotionales Lernen
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 1 Orientierung im Handlungsfeld Schule und bildungswissenschaftliche Reflexion
  • Berufsidentität und Orientierung im Praxisfeld Schule (Unterrichtspraxis)
  • Planung und Umsetzung ausgewählter Unterrichtssequenzen (Unterrichtspraxis) 
  • Assistierende Begleitung von Lernaktivitäten (Unterrichtspraxis) 
  • Unterricht, Erziehungsaufgaben und Diversität in heterogenen Kontexten
  • Organisationsformen von Unterricht
  • Datenerhebungsmethoden der teilnehmenden Beobachtung
  • Kritisch vergleichender Transfer bildungswissenschaftlicher Grundkenntnisse auf das Berufsfeld sowie theoriegeleitete Analyse pädagogischer Prozesse
  • Konstruktive Formen des Feedbacks

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • zeigen Engagement und sind in der Lage soziale Beziehungen wertschätzend zu gestalten
  • sind in der Lage Handlungsfelder von Lehrpersonen zu erkennen und Kompetenzanforderungen für den Lehrberuf abzuleiten und zu reflektieren (Unterrichtspraxis) 
  • können eigene Kompetenzen anhand eines Kompetenzrasters und ihrer Lernbiografie einschätzen und reflektieren und mögliche Barrieren für die Weiterentwicklung identifizieren
  • sind in der Lage notwendige Schritte zu identifizieren, um den Perspektivenwechsel von der Schüler- zur Lehrerrolle auszubauen (z.B. durch Peer-Feedback-Tandems) (Unterrichtspraxis) 
  • kennen inklusive Methoden in Lernkontexten
  • sind in der Lage Erziehungsaufgraben zu erkennen
  • können ihr pädagogisches Selbstverständnis und ihre diversitätssensiblen Einstellungen reflektieren und weiterentwickeln
  • sind in der Lage assistierend individuelle Lernaktivitäten bei Lernenden zu begleiten (Unterrichtspraxis) 
  • sind in der Lage Unterrichtssequenzen mit Mentorinnen und Mentoren (Co-Planning) zu planen und gemeinsam Verantwortung für das Lernen der Schüler/innen zu übernehmen (Unterrichtspraxis) 
  • kennen konstruktive Formen des Feedbacks und können dies z.B. in Peer-Feedback-Tandems anwenden
  • kennen Möglichkeiten bildungswissenschaftlicher Beobachtung, Analyse und Reflexion.

Unterstützung beim Wechsel von der Schüler- zur Lehrerrolle und bei der Entwicklung von Verantwortung für das pädagogische Tun steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Die Orientierung im Praxisfeld wird durch Beobachtung, (bildungs)wissenschaftliche Analyse und Reflexion pädagogischer Handlungsfelder erreicht. Die Berücksichtigung von heterogenen Lernenden sowie der Einsatz von inklusiven Methoden in Lernkontexten wird durch die Anwendung didaktischer Planungsmodelle sowie durch assistierende Lernbegleitung von Lernenden umgesetzt.

Bildungswissenschaften
Kinder erleben Schule 5 3 N PPS
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Informatische Bildung
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 2 Unterricht planen und gestalten
  • Planung und Reflexion von Unterricht (Unterrichtspraxis) 
  • Erziehungsaufgaben und Bedeutung von Haltung und Beziehung für Lernen (Unterrichtspraxis) 
  • Digitale Medien im Unterricht (Unterrichtspraxis) 
  • Lernseitigkeit in individuellen und kollaborativen Lernkontexten
  • Themenbezogene fachdidaktische und methodische Analyse
  • Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik/Primarstufendidaktik und relevante Konzepte der Unterrichtsplanung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Bedeutung von Haltung und Beziehung für Lernen
  • erkennen erzieherische Herausforderungen und können mit diesen professionsspezifisch umgehen (Unterrichtspraxis)
  • können soziale Beziehungen im Kontext Schule fördern und gestalten (Unterrichtspraxis)
  • zeigen eine inklusive und partizipative Grundhaltung und Wertschätzung gegenüber der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler
  • kennen Möglichkeiten themenbezogener fachdidaktischer und methodischer Unterrichtsanalyse
  • kennen Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik und Primarstufendidaktik sowie relevante Konzepte der Unterrichtsplanung
  • sind in der Lage, angeleitet pädagogisch-praktisches Handeln theoriebasiert unter Berücksichtigung der Lernseitigkeit der Lernenden zu planen und reflektieren (Unterrichtspraxis)
  • kennen (digitale) Medien als Unterrichtsmedien und können diese angeleitet adäquat einsetzen (Unterrichtspraxis).

Haltung und Beziehung sind im Kontext Schule von besonderer Bedeutung. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf ab, professionsspezifische Persönlichkeitsmerkmale weiterzuentwickeln. Der Transfer fachlicher, didaktischer und bildungswissenschaftlicher Kenntnisse in konkrete Lehr- und Lernerfahrungen der Studierenden, die Auswahl und der begründete Einsatz von Unterrichtsmaterialien und digitalen Medien sowie die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht stellen wesentliche Elemente dieser Lehrveranstaltung dar. Die notwendige Berücksichtigung der Lernseitigkeit der Schülerinnen und Schülern wird durch den gezielten Einsatz von differenzsensiblen Unterrichtsmethoden erreicht.

Bildungswissenschaften
Kinder wollen Beziehung leben 5 4 N PPS
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Sprachliche Bildung und Lesen
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 2 Lernprozesse begleiten
  • Planung und Reflexion von Unterricht und individuellen Lernprozessen in Lesson Studies-Settings (Unterrichtspraxis)
  • Gestaltung differenzsensiblen Unterrichts und kollaborativer Arbeitsweisen der Lernenden (Unterrichtspraxis)
  • Förderung von Gruppenprozessen (Unterrichtspraxis)
  • Didaktische Begründung kreativer Lernräume und Lernsettings
  • Professionsorientierte Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, mit erzieherischen Herausforderungen professionsspezifisch umzugehen
  • sind in der Lage, Dynamiken in Gruppen wahrzunehmen und können Gruppenprozesse fördernde Handlungsstrategien einsetzen (Unterrichtspraxis)
  • können Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik und Primarstufendidaktik sowie relevante Konzepte der Unterrichtsplanung umsetzen (Unterrichtspraxis)
  • können theoretisch und didaktisch fundiert Unterrichtseinheiten kollaborativ planen, realisieren und reflektieren diese peergestützt in Form von zyklischen Lerndesigns (Lesson Studies) (Unterrichtspraxis)
  • können Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern erkennen und beginnen diese in ihrer Unterrichtsplanung zu berücksichtigen (Unterrichtspraxis)
  • können angeleitet kooperatives und selbstgesteuertes Lernen der Schüler/innen unter Berücksichtigung von Aspekten der Lernseitigkeit und Vielfalt fördern (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, (digitale) mediengestützte fächerübergreifende Lernsettings und Lernräume angeleitet zu konzipieren.

Vertiefte Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem Unterricht in fächerübergreifenden Lernbereichen durch kollaborative Planung und peer-evaluierte Reflexion (Lesson Studies) sind das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die fachdidaktische Analyse unter Einbezug von Professionswissen sowie empirisch-didaktischer Methoden bietet die Möglichkeit für eine gelingende pädagogische Gestaltung von Lern- und Unterrichtseinheiten.

Bildungswissenschaften

Kinder leben Vielfalt

5 5 N PPS
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 3 Unterricht adaptiv gestalten
  • Didaktisch fundierte Planung und Reflexion von Unterricht und individuellen Lernprozessen (Unterrichtspraxis)
  • Rhythmisierung von Lernprozessen und adaptive Unterrichtsgestaltung (z.B. offene und kooperative Lernformen) (Unterrichtspraxis)
  • CLIL in der lebenden Fremdsprache Englisch (Unterrichtspraxis)
  • Schülerbeobachtungen (Unterrichtspraxis)
  • Umsetzung von Kriterien theoriebasierter Unterrichtsplanung (allgemeiner/inklusiver und fachbezogener Didaktik)
  • Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
  • Lernbereichsübergreifende fachdidaktische Analysen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • zeigen Wertschätzung für die Vielfalt der Lernenden und können geplant Maßnahmen innerer Differenzierung und Individualisierung sowie zum gemeinsamen Lernen (kooperative Lernformen) einsetzen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, ihre inklusive und partizipative Grundhaltung zur Förderung der individuellen Bedarfe und Stärken der Lernenden in der Gestaltung von Lernprozessen zu nutzen (Unterrichtspraxis)
  • kennen verschiedene Methoden der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
  • sind in der Lage, theoretisch und didaktisch fundiert Unterricht adaptiv zu gestalten und Lernprozesse zu rhythmisieren und zu reflektieren (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, ihr Verständnis eines forschenden Habitus zu erweitern, und können Theorie und Praxis mit Lern- und Unterrichtssituationen in Verbindung setzen
  • sind in der Lage, lernbereichsübergreifende sprachfördernde Lernsettings unter Einbeziehung von CLIL-Aktivitäten in der lebenden Fremdsprache Englisch zu konzipieren, zu erproben und zu analysieren (Unterrichtspraxis)
  • können geeignete empirische Methoden (z.B. Videografie, systematische Beobachtung) für die evidenzbasierte Entwicklung und Reflexion von Lehr-Lernsituationen einsetzen.

Die fachdidaktische Analyse von Lernausgangslagen in heterogenen Gruppen bildet die Grundlage für eine gelingende adaptive Unterrichtsgestaltung unter den Bedingungen von Diversität, Partizipation und Inklusion. Diese Lehrveranstaltung zielt auf die Erweiterung der Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem Unterricht in fächerübergreifenden und überfachlichen Lernbereichen. 

Bildungswissenschaften
Kinder erleben Sicherheit 5 6 N PPS
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
PPS (Fachdidaktik) 3 Unterricht verantworten
  • Planung und Durchführung fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten Unterrichts (Unterrichtspraxis)
  • Gestaltung sozialer Beziehungen und Lernprozesse (Unterrichtspraxis)
  • Lösungsorientierter Umgang mit Konflikten (Unterrichtspraxis)
  • Übernahme administrativer Tätigkeiten
  • Digitale Medien im Kontext Schule (Unterrichtspraxis)
  • Classroom-Management (Unterrichtspraxis)
  • Fachliche und fachdidaktische Reflexion pädagogisch fundierten Unterrichts
  • Beratung in pädagogischen Prozessen (z.B. Elternarbeit)
  • Empirische und didaktische Reflexion und Evaluation

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, die Aufgaben einer Primarstufenlehrerin/eines Primarstufenlehrers zu übernehmen und mehrwöchigen Unterricht zu planen und zu evaluieren (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, unter der Voraussetzung und Berücksichtigung der Diversität der Schülerinnen und Schüler Unterricht zu gestalten (Unterrichtspraxis)
  • verstehen sich als Teil des Gesamtsystems Schule und sind in der Lage, ihre pädagogische Arbeit am Schulprofil, Leitbild und Entwicklungsplan sowie an speziellen Gegebenheiten der Schule auszurichten (Unterrichtspraxis)
  • können Dynamiken in Gruppen wahrnehmen, verfügen über sozial-emotionale Handlungsstrategien – insbesondere in erzieherisch herausfordernden Situationen – und setzen Maßnahmen für ein positives Lern- und Klassenklima gezielt ein (Unterrichtspraxis)
  • können Kommunikations- und Handlungsstrategien für die konstruktive Beziehungsarbeit mit Eltern nutzen
  • sind in der Lage, ihre professionelle Entwicklung durch kollegiale Hospitation und Supervision am Schulstandort zu erweitern und zu vertiefen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, selbstbestimmtes Lernen von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen und lernprozessbegleitendes Feedback über den aktuellen Lern-, Leistungs- und Entwicklungsstand zu geben
  • können administrative Aufgaben einer Primarstufenlehrkraft computergestützt wahrnehmen (Unterrichtspraxis)
  • sind zunehmend in der Lage, digitale Medien für die Individualisierung und Personalisierung von Lernprozessen zu nutzen und damit Unterricht für heterogene Lerngruppen umzusetzen (Unterrichtspraxis)
  • zeigen fachliche Diskussionsfähigkeit und -bereitschaft im Diskurs mit Mentorinnen und Mentoren (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, durch eine reflexive Haltung ihr pädagogisches Handeln weiterzuentwickeln
  • kennen die Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern und die Umsetzungsmöglichkeiten im Bereich des Classroom-Managements
  • kennen das Qualitätsmanagement am Schulstandort und können Prozessdimensionen identifizieren
  • sind in der Lage, auf ihre Gesundheit durch Stressmanagement und Selbstorganisation zu achten und entsprechende Strategien erfolgreich einzusetzen (Unterrichtspraxis).

Die verantwortungsvolle Übernahme thematisch und organisatorisch zusammenhängender Unterrichtstätigkeit über einen längeren Zeitraum steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Die Studierenden setzen sich mit der Komplexität der Schulwirklichkeit auseinander und entwickeln eine kritische Distanz zum eigenen Tun.

Bildungswissenschaften

Kinder brauchen Gemeinschaft 1

5 7 N PPS
  • Bildung und Wissenschaft
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
PPS (Fachdidaktik) 4

Sozialer Lebensraum Schule 1

  • Didaktisch fundierte Planung und Reflexion von Unterricht und individuellen Lernprozessen
  • Mittel- und längerfristige Unterrichtsplanungen
  • Administrative Tätigkeiten im Kontext des schulischen Alltags
  • Umsetzung von Kriterien guter Unterrichtsplanung (allgemeiner, inklusiver und fachbezogener Didaktik)
  • Rhythmisierung von Lernprozessen und adaptive Unterrichtsgestaltung
  • Umgang mit psychischer und physischer Gewalt
  • Konfliktmanagement

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, …

  • Lernprozesse über größere Zeiteinheiten (Wochen- und Jahresplanung) zu rhythmisieren und unterschiedliche Formen der förderlichen Leistungsfeststellung und -dokumentation anzuwenden.
  • Planung und Durchführung von Unterricht an die Heterogenität in der Klasse anzupassen.
  • administrative Tätigkeiten in der Klasse auszuführen.
  • Kriterien guten Unterrichts theoriebasiert umzusetzen und können Unterricht didaktisch argumentiert variabel gestalten und reflektieren.
  • soziale Beziehungen und soziale Lernprozesse positiv zu beeinflussen.
  • professionsspezifische Kommunikations- und Gewaltpräventionsstrategien anzuwenden, um soziale Beziehung im Kontext Schule und Unterricht zu fördern.

Die Lehrveranstaltung zielt auf die Erweiterung der Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem, differenziertem und rhythmisiertem Unterricht über größere Zeiteinheiten unter besonderer Berücksichtigung von sozialen Beziehungen und Lernprozessen. Durch den Einsatz professionsspezifischer Kommunikations- und Handlungsstrategien sollen die Sozialkompetenz der Schüler*innen gestärkt und soziale Beziehungen gefördert werden.

Bildungswissenschaften

Kinder brauchen Gemeinschaft 2

5 8 N PPS
  • Bildung und Wissenschaft
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
PPS (Fachdidaktik) 4

Sozialer Lebensraum Schule 2

  • Planung und Durchführung eines fachdidaktisch und pädagogisch fundierten Unterrichts
  • Bedeutung von sozialen Beziehungen und effektiven Lernprozessen
  • Berufssteinstieg
  • Theorie-Praxis-Transformation
  • Lehren als biographischer Prozess
  • Analysegestützte Reflexion und Planung individueller Förderung von Schüler*innen
  • Forschendes Lernen
  • Leistungsbeurteilung und Feedback

Die Absolventinnen und Absolventen können …

  • Unterricht adaptiv planen und gestalten und diesen evaluieren.
  • ihre berufsrelevanten biografischen Erfahrungen, verschiedene Grundhaltungen sowie Rollenverständnisse zu reflektieren und ihr bisher erworbenes Wissen einzuordnen.
  • auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden abgestimmte pädagogische Lernsettings planen und Lernprozesse auf Basis bildungswissenschaftlichen, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Wissens initiieren.
  • theoretisches und praktisches Wissen zum Aufbau sozialer Beziehungen und zur Gestaltung kooperativer Arbeitsformen einsetzen.
  • förderliche Leistungsrückmeldungen und Feedback geben.
  • eine forschende Haltung im Unterricht entwickeln und die schulischen Lernfelder als Ausgangspunkt für forschendes Lernen nutzen.
  • eine Diskussion über das Theorie-Praxis-Verhältnis führen und verstehen dessen Relevanz für pädagogische Forschung und Handlungsfelder.

Die Lehrveranstaltung strebt die Entwicklung von Zielen und Visionen für einen gelingenden Schulalltag, die Stärkung der Sensibilität für Fragen zur Schulkultur (Umgang mit Vielfalt, Rituale, Feste und Feiern), der Schul- und Unterrichtsentwicklung und der Lehrer*innenpersönlichkeit an. Die Studierenden setzen sich mit ihrer indivuellen Lernbiographie auseinander und reflektieren ihr professionelles Handeln beim Berufseinstieg. Sie sind sich der vielfältigen Verantwortung des Lehrberufs und der Komplexität der Schulwirklichkeit bewusst und vertiefen ihr theoriegeleitetes und lösungsorientiertes Handlungswissen.

Bildungswissenschaften

Kinder brauchen professionelle Lehrer*innen 1

5 9 N PPS
  • Bildung und Wissenschaft
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
PPS (Fachdidaktik) 5

Professionell handeln 1

  • Planung, Durchführung und Evaluation methodisch-didaktisch fundierten Unterrichts
  • Classroom Management – lernförderliche Unterrichtssettings
  • Moderation von sozialen Settings und individualisierten Lernprozessen
  • Lösungsorientierter Umgang mit Konflikten
  • Fachdidaktisch begründete Analyse und Reflexion unterrichtlicher Prozesse
  • Innovative und persönliche Entwicklungsbereiche identifizieren
  • Ausgewählte Befunde internationaler und nationaler Schul-, Unterrichts-, und Bildungsforschung

Die Absolventinnen und Absolventen können …

  • mehrwöchigen Unterricht adaptiv planen, gestalten und evaluieren.
  • Unterricht durch gezielten Einsatz forschenden Lernens analysieren und mit geeigneten Methoden weiterentwickeln (z.B. kollegiale Beratung).
  • unterschiedliche Situationen in der Schule kriteriengeleitet wahrnehmen und interpretieren.
  • soziale Settings auf Basis von Empathie, Wertschätzung und Respekt gestalten.
  • professionelles Beziehungs-, Kommunikations-, Kooperations- und Konfliktmanagement unter dem Blickwinkel von Systemen in ihrem pädagogischen Handeln umsetzen.
  • innovative und persönliche Entwicklungsbereiche identifizieren und entfalten.
  • organisatorische und politische Strukturen des Berufsfeldes erkennen.
  • aktuelle Befunde nationaler und internationaler Schul-, Unterrichts- und Bildungsforschung be- und verwerten.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, die Rollenidentifikation im Berufsfeld zu festigen und professionelle Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Die Bewährung im Praxisfeld Schule wird durch theoriegeleitete Analyse pädagogischer Handlungsfelder und ihrer Hauptakteure (Lernende und Lehrende) erreicht. Die Studierenden vertiefen ihre reflexive und evaluative Grundhaltung und setzen diese in unterrichtsbezogenen Entwicklungs- und Evaluationsprozessen gezielt um.

Bildungswissenschaften

Kinder brauchen professionelle Lehrer*innen 2

5 10 N PPS
  • Bildung und Wissenschaft
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
PPS (Fachdidaktik) 5

Professionell Handeln 2

  • Planung, Durchführung und Evaluation fachlich, fachdidaktisch und pädagogisch fundierten Unterrichts
  • Pädagogische Diagnostik
  • Pädagogische Professionalität und Expertise
  • Individualisierung und Differenzierung in pädagogisch-praktischen Settings auf Basis von individuellen Lernausgangslagen
  • Bedeutung sozialer Beziehungen und individueller Lernprozesse
  • Erweiterung und Vertiefung der professionstypischen Themenbereiche Lehren, Lernen, Unterrichten, Erziehen sowie bildungsrelevante Interaktionen

Die Absolventinnen und Absolventen können …

  • Unterricht vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse konzipieren, umsetzen und evaluieren.
  • im Fachbereich der Primarstufe ein pädagogisch-professionelles Selbstverständnis entwickeln und durch persönliche Schwerpunktsetzung kontinuierlich an ihrer Professionalisierung arbeiten.
  • Konzepte und Verfahren von Leistungsbeurteilung, pädagogischer Diagnostik und individueller Förderung anwenden und reflektieren
  • prozess- und zielorientiert ihr pädagogisch-praktisches Tun weiterentwickeln.
  • können innovative Handlungsansätze eigenständig und im Team erarbeiten, anwenden und begründen.
  • soziales Handeln mit Empathie, Wertschätzung und Respekt gestalten.
  • professionsspezifische Aufgaben und Verantwortungsbereiche verstehen, argumentieren und deren Grenzen erkennen und argumentieren.
  • aktuelle Befunde nationaler und internationaler Schul-, Unterrichts- und Bildungsforschung im eigenen Unterricht anwenden

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung erfolgt die weiterführende Professionalisierung pädagogisch-praktischen Handelns. Die Studierenden verstehen ihren Beruf als dynamisch, interdisziplinär und als sich ständig weiterentwickelnd. Sie haben die Bereitschaft, laufend ihr Rollenverständnis, ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihre Kompetenzen zu reflektieren. Weiters soll die Auseinandersetzung mit professionstypischen Themenbereichen sowie dem eigenen Professionsbewusstsein die Studierenden dazu befähigen, qualitätsorientiert zu handeln.

Bildungswissenschaften

Curriculum Navigator