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Lernseits des Geschehens tobt das Leben.
Michael Schratz

 

Univ.-Prof. Dr. Michael Schratz ist Experte in den Bereichen Leadership und Lernen, viel gefragter Autor und Vortragender in Wissenschaft und Praxis. Als Gründungsdekan der School of Education an der Universität Innsbruck engagierte er sich in der Reform der Lehrerbildung, als wissenschaftlicher Leiter der österreichweiten Leadership Academy  hat er über 3000 Führungspersonen im Bildungswesen in Prozesse entstehender Zukunft eingeführt. Seine Präsidentschaft von ICSEI verlieh ihm weltweite Anerkennung und die Auszeichnung als Mitglied auf Lebenszeit. Als Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises setzt er sich für Exzellenz von Schulen und Unterricht ein. 

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Ziele

Lernseitigkeit, Haltung, Schülernähe, Schulpädagogik 

Lehrveranstaltungen in diesem Studienjahr

Filter Orientierung
 Anthropozän  Ästhetik  Bewegung  Digitalität  Diversität  Haltung  Kulturtechniken  Sozialer Friede  STEOP  PPS  Begleitung zur Masterarbeit

Filter Fach
 Deutsch  Mathematik  Lebende Fremdsprache  Sachunterricht  Bewegung und Sport  Bildnerische Erziehung  Design und Technik / Werken  Musikerziehung  Medien und informatische Bildung  Bildungswissenschaften

Filter Schwerpunkt
 Inklusive Pädagogik  Kulturpädagogik  Sprachliche Bildung / MSP  Bewegung, Sport und Gesundheit  Naturbegegnung  Lerncoaching

Kurztitel ECTS-AP / Fach SSemester WWahlplichtfach Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel
Kurztitel ECTS-AP S W Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel
Kinder erleben Raum und Zeit 5 Sachunterricht
3 N Anthropozän
  • Politische Bildung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
  • Englisch
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Raum – Wirtschaft – Zeit

Forschendes Lernen in den Lernbereichen Raum und Wirtschaft in der Primarstufe:

  • Orientierung und Erschließung von natur- und kulturräumlichen Grundlagen in der näheren und weiteren Umgebung mit Hilfe geografischer Orientierungsmittel (Karte, Plan, Kompass)
  • Abhängigkeiten und Verflechtungen zwischen Mensch, Wirtschaft und Raum, menschliche Einflussnahme in Hinblick auf Verkehrs- und Mobilitätsbildung, nachhaltige Raumentwicklung, globaler verantwortungsvoller Umgang anhand von lokalen, regionalen, nationalen und globalen Beispielen
  • Verkehrserziehung: Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Verkehrserziehungs- und Englischunterricht in der Primarstufe
  • Recherchieren und Dokumentieren von sowie kritisch-reflexiver Umgang mit medialen Informationen zu unterschiedlichen Räumen und Lebenssituationen sowie wirtschaftlichen Abläufen
  • Ausarbeitung und Entwicklung von Vermittlungsformaten und Lernszenarien im wirtschaftlichen und geografischen Kontext unter Einbezug außerschulischer Lernorte, interkultureller Aspekte und Ökonomischer Bildung

Forschendes Lernen im Lernbereich Zeit in der Primarstufe:

  • Aufbau und Entwicklung des Geschichtsbewusstseins sowie kindlichen Interesses für zeitliche Strukturen und historische Fragestellungen
  • Das Wirken zeitlicher Strukturen auf die konkrete Lebenswelt (Zeiteinheiten kennen, Zeitabläufe erfassen und Veränderungen der Umwelt und Gesellschaft im Ablauf der Zeit feststellen)
  • Erschließung historischer Bezugsräume sowie De- und Rekonstruktion vergangener Ereignisse anhand von ausgewählten Quellen (Oral History, Archiv- und Quellenarbeit, Erinnerungskultur und frühe Holocausterziehung) und deren kritische Reflexion
  • Ausarbeitung und Entwicklung von Vermittlungsformaten und Lernszenarien im historischen Kontext unter Einbezug außerschulischer Lernorte, interkultureller Aspekte und Politischer Bildung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Möglichkeiten, geografische Hilfsmittel für die Orientierung und Erschließung natur- und kulturräumlicher Grundlagen im Unterricht einzusetzen
  • können anhand von Beispielen die Wechselbeziehung zwischen Mensch, Wirtschaft und Raum benennen und reflektieren
  • kennen erforderliche sprachliche Mittel in der lebenden Fremdsprache sowie geeignete CLIL-Strategien, um eine fächerübergreifende Verkehrs- und Mobilitätsbildung sprachrichtig umzusetzen, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und fachliches sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten
  • sind in der Lage, mediale Informationen zu wirtschaftlichen und geografischen Themen zu recherchieren, zu dokumentieren und kritisch zu reflektieren
  • kennen Aufbau und Entwicklung des kindlichen Geschichtsbewusstseins und Interesses für Zeit und Geschichte
  • sind in der Lage, über das Wirken zeitlicher Strukturen auf die konkrete Lebenswelt sowie über die Entwicklung ihres persönlichen historischen Bewusstseins zu reflektieren
  • kennen unterschiedliche Möglichkeiten des didaktischen Einsatzes von Oral History, Archiv- und Quellenarbeit sowie die Bedeutung von Erinnerungskultur und früher Holocausterziehung in der Primarstufe
  • können Bildungsangebote und Lernszenarien im Sinne des forschenden Lernens für die Bereiche Raum, Wirtschaft und Zeit unter Einbezug interkultureller Aspekte sowie Politischer und Ökonomischer Bildung unter Beachtung schülergemäßer Vereinfachung konzipieren.

Abhängigkeiten und Verflechtungen zwischen Mensch und Raum zu erfahren, wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen sowie zeitliche Strukturen zu verstehen und ein Geschichtsbewusstsein zu entwickeln, sind Ziele des Sachunterrichts. In dieser Lehrveranstaltung werden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Bezugsdisziplinen Geografie, Wirtschaftskunde und Geschichte vermittelt, um mit Schüler/innen Kernthemen des gesellschaftlichen Lebens im Sinne einer globalen Verantwortung erarbeiten zu können.

Kinder nehmen Bewegung wahr 4 Bewegung und Sport
1 Sachunterricht
3 N Bewegung
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Englisch
Fachdidaktik 2 Wahrnehmungsorientierte Bewegungshandlungen
  • Minispiele und methodische Spielreihen
  • Haltungsturnen und einfache akrobatische Bewegungsformen
  • Motopädagogik, Sensomotorik, Rhythmus, Äquilibristik
  • Musikunterstützte Bewegungsangebote und einfache und intuitive Tänze und Choreografien
  • Methodik des Anfängerunterrichts im Lernfeld Eislaufen auf künstlichen oder natürlichen Eisflächen
  • Methodik gymnastischer Bewegungsformen ohne Handgeräte und mit Handgeräten
  • Spiel- und Übungsformen mit Alltagsmaterialien
  • Teilhabeaspekte und Demokratieerziehung
  • Demokratieverständnis erlebbar machen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Programme zum Ausgleich von Fehlhaltungen und muskulären Dysbalancen entwickeln und evaluieren die Wirksamkeit gesundheitsorientierter Bewegungsformen
  • können Spielaufbau, Regelkunde (Fair Play) und spezifische Bewegungsabläufe adaptieren
  • können den Körper als Instrument begreifen und kennen motopädagogische Ansätze
  • können Bewegtes Lernen in den Kulturtechniken anwenden und reflektieren
  • sind in der Lage, professionelle sportpädagogische Handlungskompetenz im inklusiven Setting zu zeigen
  • können verschiedene Rhythmen und Takte als Basis für musikunterstützte, tänzerische Choreografien erkennen und einsetzen
  • verfügen über die notwendigen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache und sind in der Lage (inter-)kulturelle Hintergründe zu Tänzen und Liedern auch in englischer Sprache zu erklären
  • können methodisches Bewegungslernen für den Anfängerunterricht im Eislaufen planen, realisieren und reflektieren sowie differenzierte Spiele auf dem Eis inszenieren und leiten
  • kennen und verstehen zentrale Kategorien, Werte und Prinzipien der Allgemeinen Menschenrechte sowie wichtige Instrumente zu ihrem Schutze
  • können im Bewegungs- und Sportunterricht „Proberäume für demokratisches Handeln“ inszenieren, die Begründungen für und Wirkungen von demokratischem Handeln erfahrbar und reflektierbar machen

Die zur Konzeption und Durchführung von bewegungsorientierten Gestaltungsprozessen in unterschiedlichen Umgebungen notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten sind in dieser Lehrveranstaltung zu erwerben. Modelle von Zusammenhängen und Auswirkungen von Bewegung auf die kognitive Leistungsfähigkeit sollen auf eine gelingende Unterrichtsgestaltung vorbereiten. Spielverständnis, Spielfähigkeit und Regelbewusstsein im Handlungsfeld Sportspiele werden entwickelt.

Grundlegende Fragestellungen nationaler und globaler Wertesysteme werden anhand konkreter Beispiele (Sachunterricht – sozialwissenschaftliche Kompetenz) analysiert und diskutiert.

Kinder wachsen über sich hinaus 5 Bildungswissenschaften
3 N Diversität
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 2 Lernen im Horizont von Lebens- und Dialogwelten
  • Bildungswissenschaftliche Diskurse zu Lernausgangslagen, Lernbiografien und Partizipation
  • Bildungswissenschaftliche Grundlagen datenbasierter Beobachtungsverfahren und formativer Diagnosemöglichkeiten
  • Grundlagen der Begabungsforschung
  • Vorurteilsbewusste Lernstandserhebung sowie Leistungsfeststellung und -beurteilung; Assessment of Learning – Assessment for Learning
  • Heterogenität und Intersektionalität; Identifikation von Barrieren und Ressourcen im Kontext Lernen und Teilhabe/Teilnahme
  • Sprache für alle: Inklusive Kommunikations- und Sprachsysteme und assistierende Technologien
  • Professionelle Kommunikation, Kooperation und Beratung
  • Begleitung von Transitionsprozessen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, individuelle Lernvoraussetzungen (in einem weiten Inklusionsverständnis), Lernausgangslagen und Lernvorgänge als ein Zusammenspiel von Prozessen der Wahrnehmung, Motorik, Sprache und des Denkens von Lernenden theoriegeleitet zu reflektieren
  • haben Kenntnisse zu Diagnostik (Lernstands- und -prozessdiagnostik sowie Begabungsdiagnostik; testtheoretische Hintergründe; Unterscheidung von formellen und informellen diagnostischen Verfahren) sowie zu kompetenzorientierter Leistungsfeststellung und -beurteilung (z.B. Bildungsstandards) und lernförderlichen (innovativen) Ansätzen zur Leistungsfeststellung
  • können Beobachtungsdaten aus geplanten und ungeplanten Lernsituationen, Ergebnisse aus der qualitativen individuellen Lernstandsdiagnostik, Entwicklungsdokumentationen und individuelle Förderpläne analysieren, kritisch diskutieren, diagnostische Schlussfolgerungen in ein situativ-adaptiertes Bezugssystem setzen und darin reflektieren sowie für die Gestaltung inklusiver individueller Lernsettings nutzen („Zone der aktuellen und nächsten Entwicklung“)
  • können Verhalten und Leistungen von Schülerinnen und Schülern im ganzheitlichen Kontext der individuellen Lebenslagen und -geschichten erkennen und Lernumgebungen im Hinblick auf Unterschiede und Vorkenntnisse der Lernenden planen und evaluieren
  • können ihre Unterrichtsplanungen an die jeweiligen kognitiven, motivationalen, emotionalen und sozialen Voraussetzungen der Lernenden diversitätssensibel anpassen und darüber reflektieren, wie diese Voraussetzungen den Lernprozess beeinflussen
  • kennen in Grundzügen alternative Kommunikationssysteme wie die Österreichische Gebärdensprache, die Unterstützte Kommunikation (inkl. assistierender Technologien) und die Leichte Sprache und können diese nach exemplarischer Einarbeitung zur Unterstützung individueller und gemeinsamer Kommunikation zur Beseitigung von Barrieren im Lernkontext und im sozialen Kontext einsetzen.
  • kennen Dokumentations- und Feedbackmöglichkeiten zu Lern- und Entwicklungsverläufen und können auf dieser Basis den Lernenden, Eltern und Erziehungspartnerinnen/-partnern förderliche, wertschätzende und professionelle Rückmeldungen geben und beratend kommunizieren
  • können Transitionsprozesse und die zugehörigen Aspekte beschreiben.

Die individuelle Lebenswelt der Kinder ist von grundlegender Bedeutung für ihren Bildungsprozess. Individuelle und gemeinsame Lernmöglichkeiten sind ökosystemisch zu betrachten, um Partizipation und Chancengerechtigkeit sicherzustellen. Die Studierenden setzen sich mit Fragestellungen der Kommunikation, der Diagnostik von unterschiedlichen Lernleistungen und Verhaltensweisen im Unterricht auseinander und können förderliche Leistungsbeurteilung zur Planung von individuellen Lernmöglichkeiten und Organisation gemeinsamer Lernsituationen nutzen.

Kinder entdecken die Vielfalt der Schriftwelten 5 Deutsch
3 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Medienbildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Lese- und Literaturdidaktik unter Bezugnahme auf DaZ
  • Grundlagen der Literaturwissenschaft (Literaturbegriff, Literatur im historischen Wandel, Literatur und Medien)
  • Kompetenzbereiche des Lesens und systematische Lesedidaktik (von der Lesemotivation über Lesefertigkeit und Lesestrategien bis zum Leseverständnis)
  • Fachwissenschaftliche Kenntnisse und fachdidaktische Konzepte für die differenzierte, geschlechtergerechte Lese- und Literaturdidaktik in der Erst- und Zweitsprache Deutsch
  • Zielgruppenadäquate (literarische) Lesetexte/Lehrwerke/Materialien für den Unterricht
  • Lesestrategien und ihre Vermittlung im Umgang mit literarischen sowie Sach- und Gebrauchstexten, speziell auch von multimodalen und nicht-linearen Texten und deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
  • Standardisierte förderdiagnostische Verfahren für Sprach- und Lesescreenings
  • Lese- und sprachfördernde Lernumgebungen und kreativer Umgang mit aktueller Kinder- und Jugendliteratur im (inter-)kulturellen Kontext
  • Auseinandersetzung mit Literacy-Konzepten im Kontext heterogener Gruppen und DaZ
  • Verknüpfung von Lesen und entwicklungsadäquatem Schreiben im Zusammenwirken von analogen und digitalen Medien

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen grundlegende Eigenschaften von Literatur und sind in der Lage, die historische Wandelbarkeit von Literatur und Medien zu vermitteln
  • kennen Prozessebenen und Kompetenzbereiche des Lesens und deren Zusammenwirken und können im Unterricht differenziert darauf eingehen
  • können fachdidaktische Konzepte der Leseförderung in der Erst- und Zweitsprache Deutsch umsetzen und geschlechtergerechte, individualisierte und differenzierte Lernarrangements gestalten
  • sind in der Lage, literarische Texte, Unterrichtsmaterialien und Lehrwerke für den Lese-/Literaturunterricht auszuwählen, zu analysieren, zu bewerten und zielgruppen- und lernzielorientiert einzusetzen
  • können fächerübergreifende Lesestrategien zur Informationsentnahme im Umgang mit literarischen und Sach- und Gebrauchstexten, speziell auch von multimodalen und nicht-linearen Texten, unterstützend vermitteln
  • kennen verschiedene standardisierte förderdiagnostische Verfahren für Sprach- und Lesescreenings
  • kennen diagnosegeleitete Förderkonzepte und -pläne auf Grundlage aktueller Forschung
  • können lesefördernde Lernumgebungen und Ideen zum kreativen Umgang mit aktueller Kinder- und Jugendliteratur im (inter)kulturellen Kontext entwickeln und speziell den Wortschatz der Kinder fördern
  • sind in der Lage, sich mit dem Literacy-Konzept und der literarischen Sozialisation von Kindern auseinanderzusetzen und vor dem Hintergrund der Heterogenität und DaZ im Unterricht darauf einzugehen
  • können auf analoge und digitale Medien gestützte Lehr- und Lernprozesse sowie lern- und fächerübergreifende Projekte fachdidaktisch planen, (auch unter Einbeziehung der multimedialen Schulbibliothek) begleiten und evaluieren.

Die Lese- und Literaturdidaktik baut auf fachwissenschaftlichen Kenntnissen der Literaturwissenschaft und fachdidaktischen Konzepten auch im Kontext von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) auf. Sinnerfassendes Lesen von analogen und digitalen Medien sowie der Einsatz von Kinder- und Jugendliteratur stehen im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Dabei finden individuelle Lernausgangslagen, verschiedene Textsorten und zielgruppenadäquate Lernumgebungen und Materialien besondere Berücksichtigung. 

Kinder sprechen mit 5 Deutsch
3 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung
  • Politische Bildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Englisch
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Grundlagen der Mündlichkeit

• Hören, Sprechen und Kommunikation als Sprachhandlungskompetenz in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch
• Sprachrezeption (Hören), Sprachproduktion (Sprechen) und Kommunikation als deren Zusammenspiel
• Gesprächskultur in der Unterrichtskommunikation, Rhetorik und Stilmittel
• Bedeutung der auditiven Wahrnehmung, der auditiven Aufmerksamkeit und der Phonologischen Bewusstheit als Basis für sprachliche Leistungen
• Didaktik des Hörverstehens und didaktische Strategien für den Umgang mit hemmenden Faktoren im Bereich der Sprechentwicklung
• Mündliche Kommunikation in allen Facetten: Gesprächsimpulse, Gesprächsanlässe, Gesprächsformen und Gesprächsabsichten
• Gelebte Demokratie – Klassenparlament, Klassenrat
• Philosophieren mit Kindern als kognitive und soziale Entwicklungschance

Die Absolventinnen und Absolventen …
• kennen Sprachhandlungen im Alltag und deren Stellenwert und sind in der Lage, die Kommunikationsfähigkeit als eine grundlegende Voraussetzung für positive menschliche Beziehungen und die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu beschreiben
• können ausgehend von den sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder ihre mündliche Sprachhandlungskompetenz in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch unterstützen und fördern
• kennen wesentliche Aspekte des Zuhörens, für den Unterricht relevante Kommunikationsregeln und Rituale sowie ein Repertoire an rhetorischen Verfahren und Stilmitteln
• kennen die Prozesse der Wahrnehmung und Verarbeitung akustischer Signale und können diese mit sprachbezogenen Wahrnehmungsbereichen und ihrem Zusammenwirken als Grundvoraussetzung des Sprechens, Hörens und Miteinanderredens in Verbindung bringen
• kennen die Qualität früher Hör- und Zuhörerfahrungen als maßgeblichen Faktor für den Erwerb von sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen
• sind in der Lage, die Kinder mit einem Repertoire an Gesprächsimpulsen, Gesprächsanlässen, Gesprächsformen und Gesprächsabsichten in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch vertraut zu machen
• kennen wirkungsvolle und kindgerechte Möglichkeiten, um demokratisches Verhalten, eine freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Mitwelt zu fördern und selbstverantwortliches und kooperatives Arbeiten anzuregen, und können diese nutzen
• sind in der Lage, im Philosophieren mit Kindern ihre Argumentationsdominanz als Lehrende einzuschränken, um bei Kindern das selbstständige und kritische Denken zu fördern.

Die Mündlichkeit als Basis einer angemessenen und wertschätzenden Gesprächskultur in der Unterrichtskommunikation in allen Fächern und darüber hinaus für einen sozialen Lebensvollzug steht im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Mündlichkeit werden vermittelt, schulisches Lernen und soziales Handeln erhalten besondere Aufmerksamkeit. Methodische Anregungen und konkrete Hilfestellungen zum individuellen Kompetenzerwerb der Kinder auf unterschiedlichen Ausgangsniveaus rücken dabei als fokussierte Unterstützung in den Vordergrund der Überlegungen.

Kinder erleben Schule 3 Bildungswissenschaften
3 N PPS
  • Medienbildung
  • Diversität/Inklusion
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 2 Unterricht planen und gestalten
  • Planung und Reflexion von Unterricht (Unterrichtspraxis) 
  • Erziehungsaufgaben und Bedeutung von Haltung und Beziehung für Lernen (Unterrichtspraxis) 
  • Digitale Medien im Unterricht (Unterrichtspraxis) 
  • Lernseitigkeit in individuellen und kollaborativen Lernkontexten
  • Themenbezogene fachdidaktische und methodische Analyse
  • Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik/Primarstufendidaktik und relevante Konzepte der Unterrichtsplanung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Bedeutung von Haltung und Beziehung für Lernen
  • erkennen erzieherische Herausforderungen und können mit diesen professionsspezifisch umgehen (Unterrichtspraxis)
  • können soziale Beziehungen im Kontext Schule fördern und gestalten (Unterrichtspraxis)
  • zeigen eine inklusive und partizipative Grundhaltung und Wertschätzung gegenüber der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler
  • kennen Möglichkeiten themenbezogener fachdidaktischer und methodischer Unterrichtsanalyse
  • kennen Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik und Primarstufendidaktik sowie relevante Konzepte der Unterrichtsplanung
  • sind in der Lage, angeleitet pädagogisch-praktisches Handeln theoriebasiert unter Berücksichtigung der Lernseitigkeit der Lernenden zu planen und reflektieren (Unterrichtspraxis)
  • kennen (digitale) Medien als Unterrichtsmedien und können diese angeleitet adäquat einsetzen (Unterrichtspraxis).

Haltung und Beziehung sind im Kontext Schule von besonderer Bedeutung. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf ab, professionsspezifische Persönlichkeitsmerkmale weiterzuentwickeln. Der Transfer fachlicher, didaktischer und bildungswissenschaftlicher Kenntnisse in konkrete Lehr- und Lernerfahrungen der Studierenden, die Auswahl und der begründete Einsatz von Unterrichtsmaterialien und digitalen Medien sowie die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht stellen wesentliche Elemente dieser Lehrveranstaltung dar. Die notwendige Berücksichtigung der Lernseitigkeit der Schülerinnen und Schülern wird durch den gezielten Einsatz von differenzsensiblen Unterrichtsmethoden erreicht.

Kinder entdecken Gestaltungsräume – Musik 5 Musikerziehung
4 N Ästhetik
  • Medienbildung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Englisch
Fachdidaktik 2 Musik – ästhetische Gestaltungsräume
  • Klangsprache und Klangstruktur im Kontext der drei zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • Kompetenzbereiche als Bausteine und Gestaltungsmittel für die vielfältigen musikalischen Strukturen und Formen
  • Funktion und Wirkung verschiedener Musikpraktiken im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder/ Kompetenzbereiche
  • Wahrnehmung und Ausdruck im Kontext der drei zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • Kompetenzbereiche als Auseinandersetzung mit musikalischem Gestalten und ästhetischem Empfinden und Vermittlungskompetenz
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Kunst- und Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über Wissen und Können für eigenständiges und kooperatives Experimentieren, Erforschen, Gestalten mit Stimme, Körper und einfach zu spielenden Instrumenten im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • verfügen über musiktheoretisches – Notationsformen eingeschlossen – sowie musikkundliches Wissen, insbesondere hinsichtlich der Bereiche Musikgeschichte, Formenlehre und Werkkunde und ihrer lernbezogenen Anwendungsmöglichkeiten im Kontext der zentralen musikalischen Handlungsfelder
  • können musikästhetische Ausdrucksformen in der Vielfalt ihrer Erscheinungen wahrnehmen, annehmen, kritisch reflektieren und didaktisch umsetzen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im Musikunterricht der Primarstufe die zentralen musikalischen Handlungsfelder sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen und musikalisches und darstellendes Lernen anzuleiten.

Ausgehend von den drei zentralen musikalischen Handlungsfeldern/Kompetenzbereichen ("Singen und Musizieren", "Hören und Erfassen", "Tanzen, Bewegen und Darstellen") werden Grundkenntnisse zu musikästhetischen Prozessen als Empfindungs- und Gestaltungsvermögen vermittelt. Dabei stehen persönliche, künstlerische Eigenerfahrung sowie die Verknüpfung von Wissen und Können im Vordergrund. Diese Prozesse finden sowohl in subjektinternen als auch in subjektexternen Abläufen statt. Die damit verbundene Eigenerfahrung wird reflektiert und in den musikpädagogischen Kontext von Lernen und Lehren gestellt. Dadurch werden Resonanzen geschaffen, durch welche die Trennung zwischen Selbst und Welt relativiert und gleichsam in Beziehung verwandelt wird.

Kinder entdecken Gestaltungsräume – Werken 5 Design und Technik / Werken
4 N Ästhetik
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Englisch
Fachdidaktik 2 Werken – ästhetische Gestaltungsräume
  • Vermittlung von didaktischen Grundlagen zur kompetenzorientierten Unterrichtsgestaltung im (neuen) Fach Werken im Sinne des Bildungsauftrages des österreichischen Lehrplanes (Werken)
  • Grundlegende Auseinandersetzung mit ästhetischer Bildung und künstlerisch-technischen Lernanlässen
  • Auseinandersetzung mit Materialien und deren Beschaffenheit, mit Sicherheitsbestimmungen, Maschineneinsatz und deren Wartung
  • Entwickeln eigener Fragestellungen und Lösungsansätze, Generieren von Herstellungsprozessen und Reflektieren von Leistungen und Ergebnissen
  • Fähigkeit zur Durchführung von fächerübergreifenden Projekten und mit externen Kooperationspartnern an dislozierten Orten
  • Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Durchführung von inhaltsintegrativem Kunst- und Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen (im Bereich Werken) über anschlussfähiges fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur kind- und sachgerechten Auswahl von Werkaufgaben und zur Begründung entsprechender Ziele, Inhalte, Methoden und Medien
  • planen, realisieren und reflektieren gestaltenden Werkunterricht unter Berücksichtigung von Differenzierung und adäquaten Unterrichts- und Sozialformen
  • kennen unterschiedliche Materialien und deren Beschaffenheit
  • kennen Sicherheitsbestimmungen und unterschiedliche Maschinen, die sie sachgemäß bedienen und warten können
  • erkennen Themenschnittstellen und führen fächerübergreifende Projekte durch
  • beachten funktionale, ästhetische, kulturelle, soziale, ökonomische und ökologische Aspekte in der Werkpädagogik
  • generieren ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit und verstehen wertfrei kulturhistorische, wirtschaftliche, ethnologische und soziokulturelle Zusammenhänge
  • beurteilen im Sinne differenzierter Leistungsbeurteilung und Kunstbetrachtung
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um im Kunstunterricht der Primarstufe visuelle und aktionelle Konventionen sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen und didaktisch umzusetzen.

Kompetenzorientierte Unterrichtskonzepte im Fach Werken ermöglichen die Auseinandersetzung mit Materialien und Medien der Gegenwart und schaffen Bezüge zur Lebenswelt. Sie befähigen, den Werkunterricht lernorientiert und -ertragreich zu gestalten, um gestalterische Prozesse in Gang zu setzen und die Durchführung zu unterstützen. Soziokulturelle, wirtschaftliche und persönliche Entscheidungen und Handlungsprozesse in Hinblick auf Konsumverhalten, Einstellungen, Materialienwahl und Umgang mit Ressourcen sollen sichtbar gemacht und reflektiert werden.

Mit Kindern kommunizieren und interagieren 5 Bildungswissenschaften
4 N Haltung
  • Sprachliche Bildung
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 2 Pädagogik der Kommunikation und Interaktion
  • Theorien und Modelle von Kommunikation, Interaktion und Kooperation (u.a. soziologische, psychologisch-pädagogische und Kommunikationstheorien)
  • Professionsverständnis und Reflexion (u.a. soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Strukturen und Prozesse als Bedingungen der Professions- und Persönlichkeitsbildung)
  • Angewandte Kommunikation und Interaktion (u.a. Ausdrucks- und Wirkungskomponenten von Kommunikation, aktives Zuhören, Begleitungsmodelle, Rückmeldung/Feedback, z.B. Schüler- und Elterngespräche)
  • Gruppendynamische Prozesse
  • Kommunikation, Interaktion und Konflikt
  • Aufbau einer reflexiv-forschenden Haltung: Methoden des wissenschaftlichen Forschens am Beispiel Kommunikation und Interaktion

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können theoretische Grundlagen, Konzepte und Methoden der Kommunikation und Interaktion im Kontext von Bildung und Erziehung verstehen und erproben
  • sind in der Lage, ein professionelles Rollenverständnis und eine kommunikative Haltung zu entwickeln und zu hinterfragen
  • sind in der Lage, die eigene Rolle und das eigene Kommunikations- und Interaktionsverhalten auf der Grundlage von Theorien kritisch zu reflektieren
  • können ihr Wissen zu Konzepten der Schüler-, Eltern- und kollegialen Beratung in der Gesprächsführung und Moderation anwenden und reflektieren
  • sind in der Lage, Gesprächs-, Beratungs- und Teambildungsprozesse zu analysieren und zu reflektieren
  • können Konzepte und Verfahren der pädagogischen Fallberatung und Anamnese benennen und erörtern
  • sind in der Lage, kommunikative Aspekte und Strategien der Konfliktlösung zu erläutern
  • sind in der Lage, die soziale Bedeutsamkeit von Kommunikation und Interaktion zu erläutern
  • können die pädagogische Praxis unter Einbeziehung von entwicklungspädagogischen Prozessen analysieren und erörtern
  • sind in der Lage, eine entwicklungsförderliche Beziehung zu Schüler/innen und Kolleginnen/Kollegen kommunikativ durch Interaktion zu gestalten und diese reflexiv zu erörtern
  • kennen Ansätze und ausgewählte Forschungsergebnisse und Forschungsmethoden der pädagogischen Kommunikations- und Interaktionsforschung.

Die Pädagogik der Kommunikation und Interaktion stellt einen grundlegenden Aspekt für Lern- und Lehrprozesse im Unterricht dar. In dieser Lehrveranstaltung werden neben den Grundlagen der Kommunikations- und Interaktionstheorie verschiedene Themen vertiefend und angewandt thematisiert, wie z.B. die Gesprächsführung (u.a. Elterngespräche) als auch die Interaktion und Moderation von Gruppen oder der Umgang mit Konflikten im schulischen Kontext.

Kinder lernen die Fremdsprache Englisch 5 Lebende Fremdsprache
4 N Kulturtechniken
  • Sprachliche Bildung
  • Politische Bildung
  • Medienbildung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 English as a Foreign Language in Primary Education - Foundations
  • Sprachwissenschaftliche Grundlagen und methodisch-didaktische Ansätze für einen kommunikativen und aktionsorientierten Fremdsprachenunterricht
  • Rückwärtiges Lerndesign und kompetenzorientierte Entwicklung der rezeptiven, produktiven und dynamischen Fertigkeiten im Englischunterricht
  • Formatives Feedback und lernförderliches Scaffolding im Englischunterricht
  • Analyse, Adaption und Entwicklung von Unterrichts- und Lernmaterialien im Englischunterricht
  • Methodisch-didaktische und sprachwissenschaftliche Grundlagen des inhaltsintegrativen Englischunterrichts
  • Lebende Fremdsprache Englisch als Mittel der professionellen Kommunikation  

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können grundlegende Theorien und methodisch-didaktische Ansätze des Fremdsprachenerwerbs auf die Entwicklung von kommunikativen und aktionsorientierten Lernszenarien übertragen.
  • können die Umsetzung kommunikativer und aktionsorientierter Lernszenarien anhand von antizipierten Lernbedarfen reflektieren.
  • können sprachlichen Input und outputorientierte Aktivitäten für junge Lerner/innen in der Lebenden Fremdsprache Englisch dem Fachlehrplan, den GK4 und dem Companion Volume des CEFR entsprechend kompetenzorientiert planen und in Antizipation einer lernseitigen Implementation reflektieren.
  • können eine progressive und kompetenzorientierte Sprachentwicklung unter reflektierter Nutzung und Adaptierung relevanter Sprachlernstrategien und Ressourcen, einschließlich geeigneter moderner Medien, in längerfristigen Lerndesigns abbilden und reflektieren.
  • können formatives Feedback lernförderlich in Sprachlernprozesse integrieren, um personalisierten und kollaborativen Fremdsprachenerwerb zu ermöglichen.
  • können den Lernbedürfnissen von sprachlich, kognitiv und kulturell diversen Schüler/innen durch geeignete Unterstützungs- und Differenzierungsmaßnahmen gerecht werden.
  • können approbierte Lehrbücher, mediale Ressourcen und geeignete authentische Kinderliteratur kriterienorientiert analysieren, um sie in kommunikativen und aktionsorientierten Lerndesigns zielorientiert einzusetzen, zu adaptieren und eigene Lernmaterialien zu gestalten.
  • können grundlegende fachdidaktische Konzepte des inhaltsintegrativen Englischunterrichts selektiv und theoriegeleitet in Unterrichtsplanungen anwenden.
  • können in verschiedenen Diskursen und professionellen Kontexten in allen Fertigkeitsbereichen auf dem Niveau B2+ rezipieren und kommunizieren.
  • können im professionellen Kontext mit natürlicher Aussprache und Intonation, sprachlicher Korrektheit sowie genregerecht kommunizieren. 

Um Schülerinnen und Schüler dazu befähigen können, grundlegende sprachliche kommunikative Kompetenzen in der Lebenden Fremdsprache Englisch zu entwickeln, müssen die Lehrkräfte lebensnahe, kindgerechte und kognitiv anregende Situationen schaffen, die den Aufbau einer Sprachhandlungsfähigkeit von Pre-A1 bis A1 ermöglichen. Dazu müssen sie die erforderlichen sprachlichen Mittel beherrschen, altersgerechte Sprachlernstrategien und methodisch-didaktische Strategien eines freudvollen und inhaltsintegrativen Fremdsprachenunterrichts kennen und diese auf der Basis sprachwissenschaftlicher Grundlagen anwenden können.

Kinder erleben Umweltphänomene 5 Sachunterricht
4 N Anthropozän
  • Diversität/Inklusion
  • Medienbildung
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Physikalische, chemische und technische Grundlagen für den Sachunterricht
  • Stoffe und ihre Veränderungen
  • Kräfte und ihre Wirkungen
  • Stabilität bei technischen Gebilden
  • Grundlagen der Optik
  • Energie und Materie
  • Fachdidaktische Grundlagen, Einführung in physikalische, chemische sowie technische Arbeitsweisen im Kontext Primarstufe

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über strukturiertes Fachwissen zu grundlegenden physikalischen, chemischen sowie technischen Themenbereichen
  • können komplexe Sachverhalte in einfacher Sprache für das Grundschulalter erklären
  • kennen kindliche Vorstellungen von naturwissenschaftlichen Phänomenen und können an diese in unterschiedlichen didaktischen Settings anknüpfen
  • kennen geeignete Medien zur Wissensvermittlung im Sachunterricht und können diese unter Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen unterstützend einsetzen
  • kennen fachspezifische und fachdidaktische Modelle für kooperative, selbstgesteuerte Lernformen
  • sind in der Lage, naturwissenschaftliches Lernen implizit und explizit anzuleiten.

Naturphänomene wahrzunehmen und belastbare Vorstellungen und Konzepte zu entwickeln, sind Ziele des Sachunterrichts. In dieser Lehrveranstaltung werden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Bezugsdisziplinen Physik, Chemie und Technik (Teilbereich Mechanik) vermittelt, um Schüler/innen bei der Erkundung und Auseinandersetzung mit Grundfragen der Mensch-Natur-Beziehung begleiten und anleiten zu können. Die Studierenden vernetzen fachdidaktische Forschungsergebnisse mit den eigenen schulpraktischen Erfahrungen, um Gestaltungskompetenz im Sinne des Conceptual-Change-Modells zu erwerben.

Kinder wollen Beziehung leben 2 Bildungswissenschaften
4 N PPS
  • Medienbildung
  • Diversität/Inklusion
  • Sozial-emotionales Lernen
PPS (Fachdidaktik / Bildungswissenschaft) 2 Lernprozesse begleiten
  • Planung und Reflexion von Unterricht und individuellen Lernprozessen in Lesson Studies-Settings (Unterrichtspraxis)
  • Gestaltung differenzsensiblen Unterrichts und kollaborativer Arbeitsweisen der Lernenden (Unterrichtspraxis)
  • Förderung von Gruppenprozessen (Unterrichtspraxis)
  • Didaktische Begründung kreativer Lernräume und Lernsettings
  • Professionsorientierte Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, mit erzieherischen Herausforderungen professionsspezifisch umzugehen
  • sind in der Lage, Dynamiken in Gruppen wahrzunehmen und können Gruppenprozesse fördernde Handlungsstrategien einsetzen (Unterrichtspraxis)
  • können Modelle und Methoden der Allgemeinen Didaktik und Primarstufendidaktik sowie relevante Konzepte der Unterrichtsplanung umsetzen (Unterrichtspraxis)
  • können theoretisch und didaktisch fundiert Unterrichtseinheiten kollaborativ planen, realisieren und reflektieren diese peergestützt in Form von zyklischen Lerndesigns (Lesson Studies) (Unterrichtspraxis)
  • können Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern erkennen und beginnen diese in ihrer Unterrichtsplanung zu berücksichtigen (Unterrichtspraxis)
  • können angeleitet kooperatives und selbstgesteuertes Lernen der Schüler/innen unter Berücksichtigung von Aspekten der Lernseitigkeit und Vielfalt fördern (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, (digitale) mediengestützte fächerübergreifende Lernsettings und Lernräume angeleitet zu konzipieren.

Vertiefte Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von lernergebnisorientiertem Unterricht in fächerübergreifenden Lernbereichen durch kollaborative Planung und peer-evaluierte Reflexion (Lesson Studies) sind das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Die fachdidaktische Analyse unter Einbezug von Professionswissen sowie empirisch-didaktischer Methoden bietet die Möglichkeit für eine gelingende pädagogische Gestaltung von Lern- und Unterrichtseinheiten.

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