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Friede wird in der Schule explizit angesprochen. Sozialer Friede ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern geht weit darüber hinaus. Sozialer Frieden hat in unserer Gesellschaft den gleichen Wert wie Freiheit. Er ist ein gesellschaftlicher Prozess, der uns beständig zum Dialog, zu Bemühung und Anstrengung fordert, und dazu, Positionen zu beziehen. Diesen Positionen liegt ein Gerechtigkeitsverständnis zugrunde, welches Kooperation und Gewaltfreiheit erfordert. Wenn es um sozialen Frieden geht, geht es immer auch um soziale Fragen.

Ein inklusives Wir, jenseits von ethnischen und religiösen Differenzen, steht im Vordergrund. Auch geht es darum, Konfliktdynamiken zu erkennen und Konfliktpotenziale mit friedlichen Mitteln zu bearbeiten. Migrationspädagogik und Migrationskommunikation sind in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung.

Im Zentrum steht der Mensch im sozialen Verbund und als sozial Handelnder in jeglicher Art erzieherischer Situation, immer betrachtet in Wechselwirkung mit der sich ständig ändernden Gesamtgesellschaft. Zu den Zielen dieses Moduls zählt Future Literacy (Zukunftskompetenz). Es gilt, Schreiben, Lesen, Rechnen, Zuhören, Englisch, Sachunterricht zu lernen, um in der Lage zu sein, sich an gesellschaftlichen Prozessen im Sinne des sozialen Friedens zu beteiligen.

Sozialer Friede beginnt bei der Gestaltung von Regeln (Normen) für Schulklassen und geht bis zum Friedensnobelpreis und darüber hinaus. 

Lehrveranstaltungen in Sozialer Friede


Filter Studienjahr
 Gebrüder-Humboldt-Jahr: Gebrüder-Humboldt-Jahr  Michael-Schratz-Jahr: Michael-Schratz-Jahr  Annedore-Prengel-Jahr: Annedore-Prengel-Jahr  Reinhold-Leinfelder-Jahr: Reinhold-Leinfelder-Jahr  Malala-Yousafzai-Jahr / Masterstudium: Malala-Yousafzai-Jahr / Masterstudium

Filter Fach
 Deutsch  Mathematik  Lebende Fremdsprache  Sachunterricht  Bewegung und Sport  Kunst und Gestaltung  Design und Technik / Werken  Musikerziehung  Medien und informatische Bildung  Bildungswissenschaften

Filter Schwerpunkt
 Inklusion schafft Gemeinschaft  Kultur öffnet Welten  Sprachen verbinden Menschen  Bewegung fördert Gesundheit  Zukunft braucht Mitverantwortung  KI verändert Lernen

Kurztitel ECTS-AP SSemester WWahlplichtfach Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel Fächer
Kurztitel ECTS-AP S W Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel Fächer
Kinder sprechen mit 5 3 N Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 2 Grundlagen der Mündlichkeit
  • Hören, Sprechen und Kommunikation als Sprachhandlungskompetenz in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch
  • Sprachrezeption (Hören), Sprachproduktion (Sprechen) und Kommunikation als deren Zusammenspiel
  • Gesprächskultur in der Unterrichtskommunikation, Rhetorik und Stilmittel
  • Bedeutung der auditiven Wahrnehmung, der auditiven Aufmerksamkeit und der Phonologischen Bewusstheit als Basis für sprachliche Leistungen
  • Didaktik des Hörverstehens und didaktische Strategien für den Umgang mit hemmenden Faktoren im Bereich der Sprechentwicklung
  • Mündliche Kommunikation in allen Facetten: Gesprächsimpulse, Gesprächsanlässe, Gesprächsformen und Gesprächsabsichten
  • Gelebte Demokratie – Klassenparlament, Klassenrat
  • Philosophieren mit Kindern als kognitive und soziale Entwicklungschance

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen Sprachhandlungen im Alltag und deren Stellenwert und sind in der Lage, die Kommunikationsfähigkeit als eine grundlegende Voraussetzung für positive menschliche Beziehungen und die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu beschreiben
  • können ausgehend von den sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder ihre mündliche Sprachhandlungskompetenz in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch unterstützen und fördern
  • kennen wesentliche Aspekte des Zuhörens, für den Unterricht relevante Kommunikationsregeln und Rituale sowie ein Repertoire an rhetorischen Verfahren und Stilmitteln
  • kennen die Prozesse der Wahrnehmung und Verarbeitung akustischer Signale und können diese mit sprachbezogenen Wahrnehmungsbereichen und ihrem Zusammenwirken als Grundvoraussetzung des Sprechens, Hörens und Miteinanderredens in Verbindung bringen
  • kennen die Qualität früher Hör- und Zuhörerfahrungen als maßgeblichen Faktor für den Erwerb von sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen
  • sind in der Lage, die Kinder mit einem Repertoire an Gesprächsimpulsen, Gesprächsanlässen, Gesprächsformen und Gesprächsabsichten in der Unterrichtssprache und der lebenden Fremdsprache Englisch vertraut zu machen
  • kennen wirkungsvolle und kindgerechte Möglichkeiten, um demokratisches Verhalten, eine freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Mitwelt zu fördern und selbstverantwortliches und kooperatives Arbeiten anzuregen, und können diese nutzen
  • sind in der Lage, im Philosophieren mit Kindern ihre Argumentationsdominanz als Lehrende einzuschränken, um bei Kindern das selbstständige und kritische Denken zu fördern.

Die Mündlichkeit als Basis einer angemessenen und wertschätzenden Gesprächskultur in der Unterrichtskommunikation in allen Fächern und darüber hinaus für einen sozialen Lebensvollzug steht im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen der Mündlichkeit werden vermittelt, schulisches Lernen und soziales Handeln erhalten besondere Aufmerksamkeit. Methodische Anregungen und konkrete Hilfestellungen zum individuellen Kompetenzerwerb der Kinder auf unterschiedlichen Ausgangsniveaus rücken dabei als fokussierte Unterstützung in den Vordergrund der Überlegungen.

Deutsch

Kinder brauchen rechtskompetente Lehrpersonen

5 4 N Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bildungswissenschaftliche Grundlagen 2

Schulrechtliche Perspektiven auf die Institution Schule

  • Verfassungsrechtliche Grundlagen
  • Stufenbau der Rechtsordnung: Verfassungsrechtliche Grundordnung – Verfassung – Bundes-/Landes-(verfassungs)-gesetze – Verordnungen – Bescheid, Urteil, Erkenntnis – Weisung
  • Schulbehörden
  • Organisation des Schulwesens
  • Zielbestimmung und Aufgabe der österreichischen Schule
  • Dienstpflichten
  • Schulpflicht, Schulreife, Schuleingangsphase, ordentlicher/außerordentlicher Status
  • Sonderpädagogischer Förderbedarf
  • Kinderschutz, Kindeswohlgefährdung
  • Aufsichtspflicht, Haftung
  • Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen
  • Unterrichtsarbeit, Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung (bei Lese- Rechtschreibschwäche)
  • Pflichten, Verbote und Maßnahmen
  • Widerspruchsverfahren
  • Rechte und Pflichten der Schulpartner
  • Gesundheitsbetreuung
  • Datenschutz
  • Urheberrecht
  • Schulautonomie
  • Dienstrecht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die gesetzlichen Grundlagen für eine professionelle Arbeit
  • verstehen ihr pädagogisches Wirken im Kontext eines rechtlichen Rahmens
  • sorgen für sozialen Frieden durch Rechtssicherheit im Schulalltag
  • kennen wesentliche Orientierungspunkte und Werte, an denen sich die österreichische Schule ausrichtet

Ein solides Grundverständnis des österreichischen Rechtssystems und vertiefte Kenntnisse der schulrelevanten Rechtsbereiche seitens der Lehrpersonen sind die Basis für Rechtssicherheit aller Beteiligten im Schulalltag und können Konflikte bereits im Vorfeld vermeiden. Gleichzeitig ermöglicht das Wissen um die rechtlichen Rahmenbedingungen einen lösungsorientierten Umgang in schwierigen Situationen.

Bildungswissenschaften
Kinder leben in Frieden 5 5 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
Schwerpunkt 3 Bildungssoziologische und historische Perspektiven auf die Institution Schule in Österreich und Europa
  • Bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
  • Schule als Institution: 1. Normen und Werte, Regeln und Gesetze und gesellschaftliche Erwartungen, 2. Kulturell-kognitive Aspekte für ein gemeinsames Verständnis von Situationen, 3. Ich – Du – Wir: Mikro-, Meso-, Makro- und Metaebenen
  • Formelle und informelle Bildungsinstitutionen in Österreich und Europa: Familien, Kindergärten, Erziehungshilfen, Medien, Schulen, offene Jugendeinrichtungen
  • Beispiele aus der Professionsforschung
  • Grundlagen und Vermittlungsmöglichkeiten für die Lernbereiche Zeit und Raum sowie der Politischen Bildung: 1. Lernbereich Zeit – frühes historisches Lernen, regionalhistorisches Lernen, 2. Lernbereich Raum – Orientierung ausgehend vom Schulstandort, Bezirk, Bundesland, Land, EU, Welt, 3. Demokratie lernen: Friedenserziehung, 4. Erinnerungskultur
  • Historische, kulturelle, religiöse, wirtschaftliche und soziale Aspekte der Europäischen Union zur Förderung gemeinsamer Werte, von gegenseitigem Verständnis, von sozialer und kultureller Integration
  • CLIL: Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Vorstellung und Diskussion englischer Kinderliteratur zur interkulturellen und politischen Bildung, reflektiven Geschlechterpädagogik, globalen Verantwortung und nachhaltigen Bildung
  • CLIL: Diskursive Strategien, Spiele und Aktivitäten zur Entwicklung der Empathie, Toleranz, Solidarität und der Zivilcourage im inhaltsintegrativen Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
  • reflektieren kulturell und lebensstilistisch bedingte Einstellungen und Erwartungshaltungen von Familien und Biografien der Lernenden
  • erkennen unterschiedliche Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Lernenden
  • kennen und reflektieren Werte, Normen und institutionelle Bedingungen der demokratischen Gesellschaft und treten für menschenrechtliche und demokratische Werte und Normen ein
  • ordnen Lokalgeschichte in den größeren Zusammenhang der österreichischen und europäischen Geschichte ein und entwickeln ein Verständis gemeinsamer Werte
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um soziale, politische, kulturelle und religiöse Aspekte unterschiedlicher Gemeinschaften wie Familie, Freundeskreis, Schule, Wohnort, Bundesland und Österreich und ggf. der familiären Herkunft sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und soziales, kulturelles sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten
  • können kindgerechte Anleitungen dazu geben, unterschiedliche Lebenswelten in der lebenden Fremdsprache Englisch zu beschreiben, zu vergleichen und zu präsentieren
  • verfügen über ein Repertoire der multimodalen Erarbeitung von Kinderliteratur in englischer Sprache, um die Themen des sozialwissenschaftlichen Kompetenzbereichs kindgerecht zu diskutieren.

Friedenspädagogik ist eine bewusste Erziehung zum Frieden. Kein Mensch darf von Bildung ausgeschlossen werden. Bildung ist die Basis zur Immunisierung einer Gesellschaft gegen soziale Spannungen und Instabilität. Folglich gelten als Schlüsselbereiche für die Weiterentwicklung von demokratischen Gesellschaften die Organisation und Durchführung von Lehr- und Lernprozessen. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, mittels einer bildungssoziologischen und historischen Perspektive auf die Gesellschaft, in der Lehrpersonen leben und in der sie Schüler/innen erziehen und bilden, in ihrer Struktur, ihrer Entwicklung und Dynamik sowie ihren Wirkungen und Anforderungen zu verstehen. Die Soziologie nähert sich Bildung und Schule aus zwei Blickwinkeln. Ein Zugang setzt sich mit der Institution auseinander und damit, was als Schulwesen oder Bildungswesen bezeichnet wird. Er nimmt Bezug auf die Lebensphasen Kindheit und Jugend und die diese strukturierenden Institutionen in der heutigen Gesellschaft und fördert die theoriegeleitete und kritische Reflexion unter wissenschaftspropädeutischen, anthropologischen und historischen Gesichtspunkten. Aus einer zweiten Betrachtungsweise interessiert sichh die Soziologie für den gesellschaftlichen Wert von Bildung.

Bildungswissenschaften
Kinder spielen fair 5 5 N Sozialer Friede
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Gesundheitsförderung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 3

Sozialkompetenz im spielerischen Bewegen und Erleben

  • Naturerfahrungsspiele
  • Gelände- und Orientierungsspiele
  • Erlebnisorientiertes Wandern
  • Sozial-integrative Spiele
  • Bewegungsformen im und am Wasser
  • Rollende Geräte im verkehrserzieherischen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • setzen vertrauensbildende Spiele zum gemeinschaftlichen (inklusiven) Lösen von Bewegungsaufgaben ein
  • reflektieren überfachliche Kompetenzen, insbesondere Kooperations- und Kommunikationskompetenz
  • können Gefahren und Risiken beim Bewegen im Freien beurteilen
  • sind in der Lage, Wanderungen zu planen, zu gestalten und zu leiten
  • können als fachkundige/r Zweite/r externe Anbieter bei risikobehafteten Sportarten unterstützen
  • optimieren Erfahrungen im Bereich Fahren und Rollen (Radfahrparcours, verschiedene rollende Geräte)
  • entwickeln Konzepte zur Vermittlung von Umwelt- und Naturbewusstsein im Primarstufenbereich.

Kommunikationsprozesse im Kontext bewegungsorientierter Aktivitäten geben Studierenden Sicherheit, Anforderungen mit eigenen Kompetenzen bewältigen zu können. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf ab, das Bewusstsein der Selbstwirksamkeit in den Bereichen Kommunikation, Interaktion, Gesprächsführung und Konfliktlösung erfahrungsgeleitet in kooperativen handlungsorientierten Settings zu stärken und das Repertoire an professionellen personorientierten Kompetenzen weiterzuentwickeln. Das Potenzial von kommunikativer und körperlicher Aktivität wird erkannt und reflektierend für sich und Lernende nutzbar gemacht.

Bewegung und Sport

Kinder erleben emotionale, prosoziale und soziale Unterstützung

5 5 J Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Schwerpunkt 3

Grundlagen emotionaler, prosozialer und sozialer Entwicklung

  • Interdisziplinäre (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Soziologie) Vertiefung aktueller Erkenntnisse zum Fachbereich emotionale und soziale Entwicklung
  • Auswahl medizinischer / psychiatrischer / psychologischer Störungs- und Krankheitsbilder, die im schulischen Alltag häufig anzutreffen sind (Autismus, ADHS, Lernstörungen, Störungen des Sozialverhaltens, ...)
  • Bindung, Bindungsfähigkeit, Bindungsstörung als Grundlage sozialen und prosozialen Verhaltens und Handelns
  • Belastungsfaktoren wie Trauma, Krisen, Störungen emotionalen, prosozialen und sozialen Verhaltens und Handelns

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Erkenntnisse aus der vertieften interdisziplinären Auseinandersetzung (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Kommunikationswissenschaft, Soziologie) in der pädagogischen Praxis anwenden.
  • sind in der Lage, beobachtete Handlungs- und Verhaltensweisen bei sich sowie aus der eigenen und berichteten Praxis zu analysieren.
  • sind in der Lage, Bindungsfähigkeit und gegebenenfalls Bindungsstörung/-muster als Grundlage auffälligen Handelns und Verhaltens zu identifizieren.
  • können erworbenes Wissen und Verständnis um seelische und leibliche Verletzungen, Reaktionen, Handlungs- und Verhaltensweisen von betroffenen Personen abrufen und unterstützende Maßnahmen ergreifen sowie Maßnahmen adäquat einleiten

Die Lebensumstände von Kindern stellen häufig große Belastungen dar, die sich in schwierigen Verhaltensweisen äußern. Fragen zur Förderung der emotionalen, prosozialen und sozialen Entwicklung bieten die Möglichkeit, problematische Handlungs- und Verhaltensweisen zu überwinden und förderliche Fähigkeiten zu stärken. Aktuelle Konzepte der Pädagogik der Diversität bieten eine breite Palette an Unterstützung und Hilfe für das gesamte Lebensumfeld von Kindern.

Bildungswissenschaften

Kindern Schule erlebbar machen II

5 5 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 3

Schulische Erfahrungsräume erweitern II

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, Studierenden im musischen und/oder künstlerisch-ästhetischen Handlungsfeld Vertiefungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Dabei können z.B. Projektkonzeptionen, das Singen und Musizieren in Gemeinschaft, Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunstrezeption und künstlerisch-ästhetische Bildung im Vordergrund stehen (je nach Angebot).

Lebende Fremdsprache
Sachunterricht
Bewegung und Sport
Kunst und Gestaltung
Design und Technik / Werken
Musikerziehung

Kinder mit unterschiedlichen Erstsprachen lernen Deutsch als Zweitsprache

5 6 N Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 3

Deutschlernen in einer mehrsprachigen Gemeinschaft

  • Prozesse kindlichen Erst- und Zweitspracherwerbs (DaE, DaZ, DaF, Englisch als Brückensprache)
  • Sprachliche Register und Fehlerkultur im Spracherwerb
  • Sprachvorbilder und Kommunikationsgelegenheiten als Gelingensbedingungen für sprachliche Entwicklung bei Mehrsprachigkeit
  • Alphabetisierung in der Erst- und Zweitsprache
  • Modelle des DaZ-Unterrichts in mehrsprachigen Klassen
  • Sprachlernstrategien und Förderungsmodelle von Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben als soziale und kulturelle Praxen in heterogenen Klassen
  • Konzeptwissen um Inter- und Transkulturalität im Kontext von Diversität

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Prozesse des kindlichen Erstspracherwerbs und den aktuellen Forschungsstand im Hinblick auf die Hypothesen zum Zweitspracherwerb
  • nutzen ihr Wissen über den Erst- und Zweitspracherwerb für eine fehlertolerante und Herkunftssprachen respektierende Sprachkultur und einen inklusiven, interkulturellen interreligiösen, sprachensensiblen Unterricht
  • kennen Verzögerungen und Hürden im Erst- und Zweitspracherwerbsprozess und können inklusive Kommunikationsverfahren anwenden
  • wissen um die Bedeutung von Sprachvorbildern beim Spracherwerb und können die erforderlichen Kommunikationsgelegenheiten im Unterricht sicherstellen und gestalten
  • können im Alphabetisierungsprozess die individuellen Ausgangslagen mehrsprachiger Schüler*innen berücksichtigen
  • kennen unterschiedliche Modelle des Unterrichts in mehrsprachigen Klassen und wissen diese kritisch zu betrachten
  • vermitteln Sprachlernstrategien, um Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Sprachbildungsprozessen zu unterstützen
  • vergleichen und diskutieren Konzepte der Inter- und Transkulturalität, um das sprachliche und kulturelle Potenzial in mehrsprachigen, heterogenen Klassen zu nutzen.

Durch den Schuleintritt ändert sich die sprachliche Lebenswelt der Kinder in qualitativ bedeutsamer Weise, da sie sich mit der Schriftform der deutschen Sprache und den Registerunterschieden intensiv auseinandersetzen. In einem handlungsorientierten Unterricht, der Deutsch als Erst- und Zweitsprache berücksichtigt, erwerben die Schüler*innen kindgerechte, sprachensensible Strategien, die sie dazu befähigen, sprachliche Elemente, Strukturen und Regeln in ihrer bzw. einer neuen Sprache zu beschreiben und Sprachen in Beziehung zueinander zu setzen. Didaktisch-methodische Modelle für den DaZ-Unterricht finden besondere Berücksichtigung.

Deutsch

Kinder gestalten Demokratie mit

5 6 N Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 3

Politische Bildung in der Primarstufe

  • Didaktische Konzepte für frühe Politische Bildung
  • Historische und demokratiebildende Narrative
  • Möglichkeiten der Partizipation
  • Bewusstsein für demokratiepolitische Zusammenhänge
  • Biografiearbeit zur Förderung von Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie
  • Politische Hintergründe aktueller Ereignisse
  • Fachwissenschaftliche demokratiepolitische Grundlagen
  • Macht der Sprache in Medien und Politik
  • Interkulturelle und rassismuskritische Bildungsarbeit

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen unterschiedliche didaktische Konzepte um Schülerinnen und Schüler in ihrem Erwerb von Kompetenzen im Bereich der Politischen Bildung individuell fördern zu können.
  • sind in der Lage historische und demokratiebildende Narrative am aktuellen Stand der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Diskussion für die Primarstufe aufzubereiten.
  • kennen Möglichkeiten der Bürgerinnen- und Bürgerpartizipation, Diskurse in öffentlichen Räumen und in der Mediengesellschaft sowie Konzepte der Global Citizenship Education.
  • entwickeln ein Bewusstsein für demokratiepolitische Zusammenhänge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
  • erweitern zentrale und überfachliche Kompetenzen sowie Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie durch Beschäftigung mit ausgewählten Biografien.
  • hinterfragen und diskutieren historische und tagespolitische Ereignisse und nutzen Quellen sowie Darstellungen zur Einordnung.
  • wissen darüber Bescheid, wie sich Demokratie historisch entwickelt hat und können sie von anderen Herrschaftsformen abgrenzen.
  • entwickeln einen reflexiven Habitus für Sprache als Machtinstrument in digitalen sowie analogen Medien und im politischen Diskurs.
  • berücksichtigen Vielsprachigkeit und Heterogenität im Schulalltag durch didaktische Konzepte interkultureller Bildung und wirken Formen der Ausgrenzungen entgegen (Rassismen, Antisemitismen, ---)

Kinder wachsen in einer globalisierten und heterogenen Gesellschaft auf. Um den daraus resultierenden Chancen und Herausforderungen im schulischen Alltag professionell begegnen zu können, sind fachwissenschaftliche Grundlagen sowie fachdidaktische Methoden erforderlich. Ziel der Lehrveranstaltung ist die Förderung des Vertrauens in Wissenschaft und Demokratie, um sich als Teil der Weltgemeinschaft zu verstehen und diese mitgestalten zu können.

Sachunterricht

Kinder erleben emotionale, prosoziale und soziale Unterstützung

5 6 J Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Schwerpunkt 3

Grundlagen emotionaler, prosozialer und sozialer Entwicklung

  • Interdisziplinäre (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Soziologie) Vertiefung aktueller Erkenntnisse zum Fachbereich emotionale und soziale Entwicklung
  • Auswahl medizinischer / psychiatrischer / psychologischer Störungs- und Krankheitsbilder, die im schulischen Alltag häufig anzutreffen sind (Autismus, ADHS, Lernstörungen, Störungen des Sozialverhaltens, ...)
  • Bindung, Bindungsfähigkeit, Bindungsstörung als Grundlage sozialen und prosozialen Verhaltens und Handelns
  • Belastungsfaktoren wie Trauma, Krisen, Störungen emotionalen, prosozialen und sozialen Verhaltens und Handelns

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Erkenntnisse aus der vertieften interdisziplinären Auseinandersetzung (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Kommunikationswissenschaft, Soziologie) in der pädagogischen Praxis anwenden.
  • sind in der Lage, beobachtete Handlungs- und Verhaltensweisen bei sich sowie aus der eigenen und berichteten Praxis zu analysieren.
  • sind in der Lage, Bindungsfähigkeit und gegebenenfalls Bindungsstörung/-muster als Grundlage auffälligen Handelns und Verhaltens zu identifizieren.
  • können erworbenes Wissen und Verständnis um seelische und leibliche Verletzungen, Reaktionen, Handlungs- und Verhaltensweisen von betroffenen Personen abrufen und unterstützende Maßnahmen ergreifen sowie Maßnahmen adäquat einleiten

Die Lebensumstände von Kindern stellen häufig große Belastungen dar, die sich in schwierigen Verhaltensweisen äußern. Fragen zur Förderung der emotionalen, prosozialen und sozialen Entwicklung bieten die Möglichkeit, problematische Handlungs- und Verhaltensweisen zu überwinden und förderliche Fähigkeiten zu stärken. Aktuelle Konzepte der Pädagogik der Diversität bieten eine breite Palette an Unterstützung und Hilfe für das gesamte Lebensumfeld von Kindern.

Bildungswissenschaften

Kindern Schule erlebbar machen II

5 6 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 3

Schulische Erfahrungsräume erweitern II

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, Studierenden im musischen und/oder künstlerisch-ästhetischen Handlungsfeld Vertiefungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Dabei können z.B. Projektkonzeptionen, das Singen und Musizieren in Gemeinschaft, Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunstrezeption und künstlerisch-ästhetische Bildung im Vordergrund stehen (je nach Angebot).

Lebende Fremdsprache
Sachunterricht
Bewegung und Sport
Kunst und Gestaltung
Design und Technik / Werken
Musikerziehung

Kinder leben in Frieden

5 6 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
Schwerpunkt 3

Bildungssoziologische und historische Perspektiven auf die Institution Schule in Österreich und Europa

  • Bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
  • Schule als Institution: 1. Normen und Werte, Regeln und Gesetze und gesellschaftliche Erwartungen, 2. Kulturell-kognitive Aspekte für ein gemeinsames Verständnis von Situationen, 3. Ich – Du – Wir: Mikro-, Meso-, Makro- und Metaebenen
  • Formelle und informelle Bildungsinstitutionen in Österreich und Europa: Familien, Kindergärten, Erziehungshilfen, Medien, Schulen, offene Jugendeinrichtungen
  • Beispiele aus der Professionsforschung
  • Grundlagen und Vermittlungsmöglichkeiten für die Lernbereiche Zeit und Raum sowie der Politischen Bildung: 1. Lernbereich Zeit – frühes historisches Lernen, regionalhistorisches Lernen, 2. Lernbereich Raum – Orientierung ausgehend vom Schulstandort, Bezirk, Bundesland, Land, EU, Welt, 3. Demokratie lernen: Friedenserziehung, 4. Erinnerungskultur
  • Historische, kulturelle, religiöse, wirtschaftliche und soziale Aspekte der Europäischen Union zur Förderung gemeinsamer Werte, von gegenseitigem Verständnis, von sozialer und kultureller Integration
  • CLIL: Sprachliche und methodisch-didaktische Mittel zur Vorstellung und Diskussion englischer Kinderliteratur zur interkulturellen und politischen Bildung, reflektiven Geschlechterpädagogik, globalen Verantwortung und nachhaltigen Bildung
  • CLIL: Diskursive Strategien, Spiele und Aktivitäten zur Entwicklung der Empathie, Toleranz, Solidarität und der Zivilcourage im inhaltsintegrativen Englischunterricht

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen bildungssoziologische Grundbegriffe, Theorien und Perspektiven
  • reflektieren kulturell und lebensstilistisch bedingte Einstellungen und Erwartungshaltungen von Familien und Biografien der Lernenden
  • erkennen unterschiedliche Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Lernenden
  • kennen und reflektieren Werte, Normen und institutionelle Bedingungen der demokratischen Gesellschaft und treten für menschenrechtliche und demokratische Werte und Normen ein
  • ordnen Lokalgeschichte in den größeren Zusammenhang der österreichischen und europäischen Geschichte ein und entwickeln ein Verständis gemeinsamer Werte
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um soziale, politische, kulturelle und religiöse Aspekte unterschiedlicher Gemeinschaften wie Familie, Freundeskreis, Schule, Wohnort, Bundesland und Österreich und ggf. der familiären Herkunft sprachrichtig und mit korrekter Aussprache/Intonation vorzustellen, diese in Lerndesigns zur Anwendung zu bringen und soziales, kulturelles sowie sprachliches Lernen implizit und explizit anzuleiten
  • können kindgerechte Anleitungen dazu geben, unterschiedliche Lebenswelten in der lebenden Fremdsprache Englisch zu beschreiben, zu vergleichen und zu präsentieren
  • verfügen über ein Repertoire der multimodalen Erarbeitung von Kinderliteratur in englischer Sprache, um die Themen des sozialwissenschaftlichen Kompetenzbereichs kindgerecht zu diskutieren.

Friedenspädagogik ist eine bewusste Erziehung zum Frieden. Kein Mensch darf von Bildung ausgeschlossen werden. Bildung ist die Basis zur Immunisierung einer Gesellschaft gegen soziale Spannungen und Instabilität. Folglich gelten als Schlüsselbereiche für die Weiterentwicklung von demokratischen Gesellschaften die Organisation und Durchführung von Lehr- und Lernprozessen. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, mittels einer bildungssoziologischen und historischen Perspektive auf die Gesellschaft, in der Lehrpersonen leben und in der sie Schüler/innen erziehen und bilden, in ihrer Struktur, ihrer Entwicklung und Dynamik sowie ihren Wirkungen und Anforderungen zu verstehen. Die Soziologie nähert sich Bildung und Schule aus zwei Blickwinkeln. Ein Zugang setzt sich mit der Institution auseinander und damit, was als Schulwesen oder Bildungswesen bezeichnet wird. Er nimmt Bezug auf die Lebensphasen Kindheit und Jugend und die diese strukturierenden Institutionen in der heutigen Gesellschaft und fördert die theoriegeleitete und kritische Reflexion unter wissenschaftspropädeutischen, anthropologischen und historischen Gesichtspunkten. Aus einer zweiten Betrachtungsweise interessiert sichh die Soziologie für den gesellschaftlichen Wert von Bildung.

Bildungswissenschaften

Kinder erleben kulturelles Erbe

5 7 N Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 4

Begegnung mit vielfältigen kulturellen Ausdrucksformen

  • Überblick über die Vielfalt materiellen und immateriellen Kulturerbes
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Erscheinungsformen der zentralen Elemente von materiellem und immateriellem Kulturerbe
  • Wechselwirkung und Zusammenspiel kultureller Ausdrucksformen
  • Einbindung ausgewählter Beispiele in den Unterricht zur Bewusstseinsschaffung für die Bedeutung von Kulturerbe und kultureller Ausdrucksformen
  • Materielles und immaterielles Kulturerbe als Potenzial für die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Herausforderungen
  • Materielles und immaterielles Kulturerbe als Impulse für die Transformation und Integration in die eigene Lebenswelt
  • Ausgewählte außerschulische Lernorte, die im Kontext von materiellem und immateriellem Kulturerbe bedeutsam sind

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • haben einen Überblick über die Vielfalt an materiellem und immateriellem Kulturerbe
  • wissen um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Erscheinungsformen der zentralen Elemente von materiellem und immateriellem Kulturerbe
  • erkennen die Wechselwirkung und das Zusammenspiel kultureller Ausdrucksformen
  • können anhand ausgewählter Beispiele im Unterricht zur Bewusstseinsschaffung für die Bedeutung von Kulturerbe und kultureller Ausdrucksformen beitragen
  • erkennen und nützen materielles und immaterielles Kulturerbe als Potenzial für die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Herausforderungen
  • setzen materielles und immaterielles Kulturerbe als Impulse für die Transformation und Integration in die eigene Lebenswelt ein
  • können ausgewählte außerschulische Lernorte, die im Kontext von materiellem und immateriellem Kulturerbe bedeutsam sind, für ihren Unterricht nützen

Bewusstseinsschaffung für die Notwendigkeit des Schutzes, der Erhaltung und der Förderung des materiellen und immateriellen Kulturerbes. Begegnung und Auseinandersetzung mit materiellem und immateriellem Kulturerbe als vielfältige Möglichkeiten der Begegnung in Unterrichtsvorhaben. Kenntnisse, dass zum immateriellen Kulturerbe mündliche Traditionen, darstellende Künste wie Musik, Tanz, Theater, überlieferte soziale Traditionen wie Rituale, Feste und Vorstellungen von Welt gehören und dass materielles Kulturerbe handwerkliche und künstlerische Artefakte, Naturstätten, Bauwerke, Architekturdenkmäler und -ensembles, Museums- und Bibliotheksbestände umfasst.

Deutsch
Sachunterricht
Kunst und Gestaltung
Musikerziehung
Kinder stellen sich dar 5 7 N Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Kultur öffnet Welten Schwerpunkt 4 Künstlerische Darstellungsweisen entdecken, erproben und didaktisch umsetzen
  • Formen der Selbstdarstellung auf dem Hintergrund von ästhetisch-künstlerischen Selbstkonzepten
  • Ästhetische Wahrnehmung und Erfahrung als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel in der Selbstdarstellung
  • Geplantes und spontanes Handeln in fiktiven und nachgestellten Situationen
  • Performative Lernformen und szenische Interpretation im Kontext von Musik, Tanz, Literatur, Bilder, Objekte und anderem mehr
  • Analyse und Reflexion von Körper-, Wort-, Bild- und Musiksprachen
  • Begleitende Prozesse in der Gesprächsführung und Teamentwicklung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Gestaltungs- und Ausdrucksmittel einsetzen, ausgehend vom eigenen Körper
  • setzen sich mit eigenen Stärken und Schwächen auseinander als Ausgangspunkt für transformatives Lernen
  • können Inhalte und Methoden im Kontext von Musik, Tanz, Literatur, Bilder, Objekte und anderem mehr zur Erweiterung und Vertiefung der Ausdrucksfähigkeiten einsetzen
  • sind in der Lage, Spiel und Experiment als Impulse zur Auseinandersetzung mit persönlichen und sozialen Konflikten einzusetzen und sprachensensibel anzuleiten und Prozesse der Persönlichkeitsentwicklung durch künstlerische Gestaltungsprozesse zu begleiten
  • reflektieren überfachliche Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz, insbesondere Kooperations- und Kommunikationskompetenz.

Auf der Grundlage eigener ästhetisch-künstlerischer Selbstkonzepte wird mittels vielschichtiger Ausdrucksmöglichkeiten eine Vielzahl performativer Lernformen erprobt. Schulnahe Lebenssituationen mit Blick auf die Spezifika unserer modernen Lebenswelt werden dabei nach- und dargestellt und thematisiert. Im Spannungsfeld von Improvisationen und Geplantem dienen Musik, Tanz, Literatur, Bilder, Objekte und anderes mehr nicht nur als Impulse, sondern sind integrativer Bestandteil dieser ästhetisch-künstlerischen Prozesse.

Kunst und Gestaltung

Kinder finden kompetente Gesprächspartner*innen

5 7 N Sozialer Friede
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Inklusion schafft Gemeinschaft Schwerpunkt 4 Begleitung von Lern- und Bildungsprozessen durch Dialog und Beratung
  • Schülergespräche zu Lernprozessen
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung im pädagogischen Kontext
  • Individuelle, potenzialorientierte Lebens- und Bildungsentwürfe für Schüler*innen
  • Förderliche Feedbackkultur Lehrender und Lernender
  • Elternzusammenarbeit mit besonderer Berücksichtigung transkultureller, migrationsbiografischer und sozioökonomischer Aspekte
  • Begleitung von Transitionsprozessen
  • Kollegiale Beratung; Kooperationsprozesse und Co-Teaching

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Schülergespräche vorzubereiten und leitfragengestützt effizient und wertschätzend zu führen
  • können die Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung erkennen und reflektieren diese in Lerngemeinschaften
  • können individuelle Potenziale von Lernenden analysieren und im Dialog Lebens- und Bildungsberatung anbieten
  • können qualifiziertes, empathisches Feedback geben und ebenso die Rolle des Zuhörers einnehmen
  • sind in der Lage, durch lösungsorientierte Elterngespräche zu einer positiven Entwicklung bei Lernschwierigkeiten und Underachievement sowie bei Transitionsprozessen beizutragen
  • zeigen eine aktiv-kooperierende Grundhaltung gegenüber Kolleginnen und Kollegen und sind in der Lage, diese bei der Förderung von Lernenden kompetent zu unterstützen, auch in Form von längerfristiger (Lern-)Begleitung und Co-Teaching.

Konstruktive Gespräche stellen einen bedeutsamen, sinnstiftenden Teil schulischer Bildungsarbeit dar. Sie erfolgen auf einer wertschätzenden, den Hintergrund der Gesprächspartner/innen berücksichtigenden Weise und haben eine kooperative und lösungsorientierte Ausrichtung. Dadurch wird das Ziel angestrebt, Unterricht und Bildungswege erfolgreich zu gestalten.

Bildungswissenschaften

Kindern Schule erlebbar machen II

5 7 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 4

Schulische Erfahrungsräume erweitern II

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, Studierenden im musischen und/oder künstlerisch-ästhetischen Handlungsfeld Vertiefungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Dabei können z.B. Projektkonzeptionen, das Singen und Musizieren in Gemeinschaft, Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunstrezeption und künstlerisch-ästhetische Bildung im Vordergrund stehen (je nach Angebot).

Lebende Fremdsprache
Sachunterricht
Bewegung und Sport
Kunst und Gestaltung
Design und Technik / Werken
Musikerziehung

Kinder erleben emotionale, prosoziale und soziale Unterstützung

5 7 J Sozialer Friede
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Politische Bildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Schwerpunkt 4

Grundlagen emotionaler, prosozialer und sozialer Entwicklung

  • Interdisziplinäre (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Soziologie) Vertiefung aktueller Erkenntnisse zum Fachbereich emotionale und soziale Entwicklung
  • Auswahl medizinischer / psychiatrischer / psychologischer Störungs- und Krankheitsbilder, die im schulischen Alltag häufig anzutreffen sind (Autismus, ADHS, Lernstörungen, Störungen des Sozialverhaltens, ...)
  • Bindung, Bindungsfähigkeit, Bindungsstörung als Grundlage sozialen und prosozialen Verhaltens und Handelns
  • Belastungsfaktoren wie Trauma, Krisen, Störungen emotionalen, prosozialen und sozialen Verhaltens und Handelns

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Erkenntnisse aus der vertieften interdisziplinären Auseinandersetzung (Pädagogik, Psychologie, Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Kommunikationswissenschaft, Soziologie) in der pädagogischen Praxis anwenden.
  • sind in der Lage, beobachtete Handlungs- und Verhaltensweisen bei sich sowie aus der eigenen und berichteten Praxis zu analysieren.
  • sind in der Lage, Bindungsfähigkeit und gegebenenfalls Bindungsstörung/-muster als Grundlage auffälligen Handelns und Verhaltens zu identifizieren.
  • können erworbenes Wissen und Verständnis um seelische und leibliche Verletzungen, Reaktionen, Handlungs- und Verhaltensweisen von betroffenen Personen abrufen und unterstützende Maßnahmen ergreifen sowie Maßnahmen adäquat einleiten

Die Lebensumstände von Kindern stellen häufig große Belastungen dar, die sich in schwierigen Verhaltensweisen äußern. Fragen zur Förderung der emotionalen, prosozialen und sozialen Entwicklung bieten die Möglichkeit, problematische Handlungs- und Verhaltensweisen zu überwinden und förderliche Fähigkeiten zu stärken. Aktuelle Konzepte der Pädagogik der Diversität bieten eine breite Palette an Unterstützung und Hilfe für das gesamte Lebensumfeld von Kindern.

Bildungswissenschaften

Kinder bewegen sich miteinander

5 8 N Sozialer Friede
  • Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Bewegung fördert Gesundheit Schwerpunkt 4

Interkulturelle Bildung im Bewegungs- und Sportunterricht

  • Vermittlungsperspektiven interkultureller Bewegungs- und Sporterziehung, vor allem für jene Bereiche der Erziehungswirklichkeit, die der besonderen Einflussnahme durch Erwartungen und Normen der Gesellschaft bzw. einzelner Institutionen oder Gruppen ausgesetzt sind
  • Entwicklungen im Themenkomplex von Migration, Globalisierung und interkulturellem Lernen
  • Schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme
  • Didaktische Handlungsmöglichkeiten und Aspekte der spezifischen Vermittlung
  • Abbau von Vorurteilen und Sozialisierung von Kindern mit Migrationshintergrund durch Bewegung und Sport
  • Toleranz, friedliches Konfliktmanagement und Gewaltprävention in und durch Bewegung und Sport

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • entwickeln eine Haltung, die kulturelle Vielfalt als eine reiche und vielfältige Welt sieht, welche individuelle Wahlmöglichkeiten erhöht, menschliche Fähigkeiten und Werte bereichert und die Hauptantriebskraft für die nachhaltige Entwicklung von Gemeinschaften, Völkern und Nationen darstellt (vgl. UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen)
  • kennen Möglichkeiten für bewegungsorientierte Vermittlungskonzepte im interkulturellen Austausch, verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um partizipative und interkulturelle sportliche Aktivitäten anzuleiten
  • kennen schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme
  • sind in der Lage, Bewegungs- und Sportunterricht diversitäts- und geschlechtersensibel sowie antidiskriminatorisch zu gestalten
  • können Unterricht im Fach Bewegung und Sport als Mittel zur friedlichen Lösung von Konflikten und Gewaltprävention inszenieren.

Die Studierenden entwickeln ein Bewusstsein und Sensibilität für strukturelle Hintergründe bei der Partizipation von Kindern mit Migrationshintergrund im Bewegungs- und Sportunterricht. Durch Kenntnisnahme von sozialen Barrieren und kultureller Unterschiede kann das Fach Bewegung und Sport einen Beitrag zur Inklusion liefern. Die Studierenden wissen um die Bedeutung interkultureller Lernsettings im Bereich Bewegung und Sport für den Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten.

Bewegung und Sport

Kinder leben in der Unswelt als Wirwelt

5 8 N Sozialer Friede
  • Englisch
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Wirtschafts- und Verbraucher*innenbildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Zukunft braucht Mitverantwortung Schwerpunkt 4

Demokratie- und Umweltbildung zukunftsorientiert gestalten

  • Demokratie- und Umweltbildung
  • Konzepte transformativer Bildung im Kontext von pädagogischem Handeln für gesellschaftlichen Wandel
  • Didaktische Modelle demokratischen Beteiligungslernens und ihre Anwendung im Sachunterricht
  • Methodenvielfalt für die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Global Citizenship Education (GCED) im Sachunterricht
  • Analyse, Bewertung und Gestaltung von Bildungsmaterialien zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs), um Armut und Ungleichheit, Umweltzerstörung und Klimawandeln, Produktions- und Konsumweisen, menschenwürdige Arbeit und globale Mitverantwortung zu thematisieren
  • Weltwissen zu einer altersgerechten Orientierung in einer inklusiven und heterogenen Gesellschaft

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind sich der engen Verschränkung von Demokratie- und Umweltbildung für mitverantwortliche Zukunftsgestaltung bewusst
  • kennen die Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und der Global Citizenship Education (GCED)
  • können didaktische Modelle demokratischen Beteiligungslernens mit den Themenfeldern des Sachunterrichts verknüpfen
  • nutzen vielfältige Methoden für Demokratie- und Umweltbildung im Sachunterricht, um Kinder für Weltoffenheit, gesellschaftliche Teilhabe, Empathie und Toleranz sowie globale Mitverantwortung zu sensibilisieren
  • analysieren, bewerten und gestalten Bildungsmaterialien zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) für den Sachunterricht der Primarstufe
  • Verfügen über Vermittlungsmöglichkeiten komplexe Themenbereiche des Weltwissens für die Primarstufe aufzubereiten.

Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung ist in der Europäischen Union und den Vereinten Nationen demokratisch verankert. Demokratisches Beteiligungslernen im Themenfeld der zukunftsorientierten Gestaltung der Mensch-Natur-Beziehungen im Anthropozän steht im Fokus dieser Lehrveranstaltung: damit Umwelt als Unswelt verstanden und zur Wirwelt werden kann. Auf der Grundlage der ökologischen, sozialen, ökonomischen, kulturellen Dimensionen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), den Konzepten der Global Citizenship Education (GCED) und den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) werden didaktische Modelle für transformative Bildung erarbeitet, die im Sachunterricht in vielperspektivischer Auseinandersetzung umgesetzt werden.

Sachunterricht

Kinder lernen in vielen Sprachen

5 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Englisch
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Mehrsprachigkeitsdidaktik mit CLIL

  • Mehrsprachigkeit als charakteristisches Merkmal von globalisierten, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaften
  • Lehren und Lernen mit CLIL (Content and Language Integrated Learning) in einer mehrsprachigen Gesellschaft
  • Analyse der Lehrpläne im Kontext von CLIL
  • Die „Zone der nächsten Entwicklung“ und Lehren mit „Scaffolding“
  • Identifikation angemessener inhaltlicher und sprachlicher Ziele mithilfe von Lernerprofilen
  • Lernstrategien im Zweitspracherwerb
  • Deutsch als Zweitsprache im sprachensensiblen Sachfachunterricht
  • Auseinandersetzung mit Fachliteratur zum aktuellen Forschungsstand

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen die Bedeutung und den Wert von Mehrsprachigkeit in globalisierten, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaften
  • kennen didaktische Methoden sowie Lehr- und Lernstrategien für den Fachunterricht durch CLIL und setzen sich mit CLIL-spezifischer Literatur auseinander
  • analysieren die Lehrpläne im Zusammenhang mit CLIL und verfügen über die sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch, um Lerneinheiten an individuelle Bedürfnisse von Schüler*innen anzupassen
  • verstehen „Scaffolding“ als Hilfestellung für das Lernen des Kindes und setzen diese „Verstehensgerüste“ ein, um das Kind in die „Zone der nächsten Entwicklung“ zu begleiten
  • formulieren angemessene inhaltliche und sprachliche Ziele auf der Basis von konkreten Lernerprofilen
  • vertiefen ihre Grundkenntnisse im Hinblick auf Mehrsprachigkeit, Zweitspracherwerb und interkulturelle Pädagogik unter Einbeziehung aktueller Ergebnisse aus der Sprachlern- und lehrforschung
  • setzen sich mit Fachliteratur zum aktuellen Forschungsstand kritisch auseinander.

In einer globalisierten, inklusiven, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaft gilt es, verschiedene Kulturen miteinander in Dialog zu bringen. Erfahrungen und Vorstellungen der Kinder sind oft an ihre Alltagssprache gebunden. Lehrpersonen unterstützen Kinder dabei, individuelle Wege zur Bildungssprache zu finden, um Sachverhalte und Zusammenhänge sachadäquat sprachlich darzustellen. Ein bewusster Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt erfordert von Lehrenden und Lernenden ein wachsendes Verständnis für verschiedene kulturelle Einflüsse, die in den Unterricht eingehen. Diesem interkulturellen Ansatz entsprechen ein multiperspektivisches, inhalts- und sprachintegriertes Lehren und Lernen im mehrsprachigen Kontext.

Deutsch
Lebende Fremdsprache

Kinder lernen in ihrer Erstsprache

5 8 N Sozialer Friede
  • Sprachliche Bildung und Lesen
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
Sprachen verbinden Menschen Schwerpunkt 4

Methodik und Didaktik des Erstsprachenunterrichts

  • Erstsprachenunterricht im schulpädagogischen und schultheoretischen Kontext
  • Schulrechtliche Bestimmungen für den Erstsprachenunterricht im österreichischen Schulsystem
  • Organisationsformen für den Erstsprachenunterricht
  • Vermittlung metasprachlicher Kompetenzen für Sprachenvergleiche
  • Grundlagen für Teamteaching und Kooperationen zwischen Erstsprachen- und Regelunterricht sowie vernetzte Fördermaßnahmen
  • Parallele und koordinierte Alphabetisierung in Erst- und Zweitsprache(n) unter Berücksichtigung von multipler Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit
  • Diversitätskompetenz in heterogenen Kontexten, z.B. Elternarbeit und Rolle des außerschulischen Umfelds, bspw. bei der Förderung von Literalität

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können den Erstsprachenunterricht im schulpädagogischen und schultheoretischen Kontext verorten.
  • kennen schulrechtliche Bestimmungen für den Erstsprachenunterricht im österreichischen Schulsystem und dessen Organisationsformen.
  • sind in der Lage, metasprachlicher Kompetenzen in ihren Unterricht, z.B. in Form von Sprachenvergleichen oder durch multimediale Zugänge, zu integrieren.
  • können Maßnahmen für Teamteaching und Kooperationen zwischen Erstsprachen- und Regelunterricht sowie Fördermaßnahmen gezielt umsetzen.
  • kennen die Prinzipien paralleler und koordinierter Alphabetisierung in Erst- und Zweitsprache unter Berücksichtigung von multipler Alphabetisierung/Mehrschriftigkeit.
  • berücksichtigen die Rolle der Eltern und des außerschulischen, heterogenen Umfelds in Hinblick auf die diversitätssensible Förderung von Literalität.

Die rechtliche Stellung sowie die Methodik und Didaktik des Erstsprachenunterrichts stehen im Fokus dieser Lehrveranstaltung. Grundlagen des Erst-, Zweit- und Mehrspracherwerbs werden vertieft und durch Prinzipien der kontrastiven Sprachbetrachtung ergänzt. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, auf der Grundlage der rechtlich-organisatorischen Rahmenbedingungen in Österreich einen Einblick in die Möglichkeiten zur Gestaltung von Unterricht in der Erstsprache zu vermitteln und die Kooperation mit diversen Bildungspartner*innen für den eigenen Unterricht nutzbar zu machen.

Deutsch

Kindern Schule erlebbar machen II

5 8 J Sozialer Friede
  • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung
  • Diversität/Inklusion
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Medienbildung
  • Sprachliche Bildung und Lesen
Fachwissenschaft / Fachdidaktik 4

Schulische Erfahrungsräume erweitern II

Der Inhalt entspricht der Lehrveranstaltungsbeschreibung des gewählten Angebots.

Die Lernergebnisse entsprechen jenen, die beim gewählten Angebot angegebenen sind.

Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, Studierenden im musischen und/oder künstlerisch-ästhetischen Handlungsfeld Vertiefungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Dabei können z.B. Projektkonzeptionen, das Singen und Musizieren in Gemeinschaft, Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunstrezeption und künstlerisch-ästhetische Bildung im Vordergrund stehen (je nach Angebot).

Curriculum Navigator