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Schwerpunkt Bewegung, Sport und Gesundheit

Gesundheit fördern

  • Der Schwerpunkt "BEWEGUNG, SPORT und GESUNDHEIT" ermöglicht den Erwerb erweiterter Kompetenzen für die Bewegungserziehung im Primarstufenbereich. Im Laufe des Studiums setzen sich die Studierenden mit den wesentlichen Komponenten von Interaktion und Lernen, Wahrnehmung, Motorik, Rhythmik und Sprache sowie fachdidaktischen Konzepten und Fördermaßnahmen auseinander, sie setzen Tanz und Rhythmik entwicklungsfördernd in ihrem Unterricht ein. Das Verhältnis von Körper und Geist wird zum Gegenstand bewusster Wahrnehmung gemacht, die psychophysische Belastbarkeit wird gefördert.
  • Das Studium bezieht die eigene körperliche Bewegungskompetenz ebenso mit ein wie Gesundheitserziehung und Ernährung. Dadurch können Absolventinnen und Absolventen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung eines gesunden Lebensstils im Setting Schule leisten.
  • Die Studierenden erwerben physiologisches Wissen und fachdidaktische Kompetenzen und setzen sich handlungsorientiert und reflektierend mit verschiedenen Konzepten – z.B. "Bewegte Schule" oder "Gesunde Schule" – auseinander. Sie entwickeln die Fähigkeit, eine bewegungs- und gesundheitsorientierte Schulkultur zu gestalten, in der sie die positiven Aspekte von Bewegung, Sport und Gesundheit im Rahmen der Schulpartnerschaft und im Kollegium kommunizieren.
  • Sie initiieren Vernetzungen in einem selbst gestalteten Projekt mit Kooperationspartnern, externen Fachleuten und Community-Mitgliedern und organisieren dieses in Zusammenarbeit mit einer Kommune. Die Studierenden entwickeln damit auch eine Haltung, die kulturelle Vielfalt als Ressource nutzt und die menschliche Fähigkeiten und Werte bereichert.
  • Die Absolventinnen und Absolventen sind zur Unterrichtserteilung in Schneesportarten sowie zur Mitwirkung in der Planung, Gestaltung und Durchführung von Wintersportveranstaltungen (Wintersportwochen und Schneesporttage) befähigt.

Lernen und Lehren im Schwerpunkt Bewegung, Sport und Gesundheit


Filter Studienjahr
 1: Gebrüder-Humboldt-Jahr  2: Michael-Schratz-Jahr  3: Annedore-Prengel-Jahr  4: Reinhold-Leinfelder-Jahr  5: Malala-Yousafzai-Jahr / Masterstudium

Filter Orientierung
 Anthropozän  Ästhetik  Bewegung  Digitalität  Diversität  Haltung  Kulturtechniken  Sozialer Friede  STEOP  PPS  Begleitung zur Masterarbeit

Filter Fach
 Deutsch  Mathematik  Lebende Fremdsprache  Sachunterricht  Bewegung und Sport  Bildnerische Erziehung  Design und Technik / Werken  Musikerziehung  Medien und informatische Bildung  Bildungswissenschaften

Kurztitel ECTS-AP / Fach SSemester WWahlplichtfach Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel
Kurztitel ECTS-AP S W Orientierung Überfachliche und Querschnittskompetenzen Schwerpunkt Kategorie Studienjahr Langtitel Inhalt Aufbau Lernergebnisse Ziel
Kinder erfassen Bewegung 7 N Bewegung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Fachwissenschaftliche und fachliche Perspektiven der Bewegungserziehung
  • Grundlagen sportmotorischer Entwicklungsprozesse
  • Sportmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Funktionale Bewegungsanalysen
  • Theorie des motorischen Lernens, Lernkurven und Stadien im Fertigkeitserwerb
  • Aufgaben und Funktionen der Methodik in der Bewegungserziehung
  • Unterrichtsmethoden und Lehrverfahren sowie Einsatz methodischer Hilfsmittel
  • Organisation und Leistungsbeurteilung im Sportunterricht
  • Integrative Vermittlung von Sportspielen für die Primarstufe

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, aufgrund trainingswissenschaftlicher und trainingsmethodischer Einsichten sportliche Entwicklungspotenziale zu fördern 
  • können motorische Lernprozesse aus bewegungswissenschaftlichen Prinzipien ableiten
  • können einfache Trainingsprozesse entwickeln sowie sportmotorische Veränderungsprozesse erklären
  • können den Bewegungs- und Sportunterricht methodisch reflektiert, in kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungsebenen planen 
  • können Erkenntnisse unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Disziplinen vernetzen und können mehrperspektivisch Unterricht gestalten
  • sind in der Lage, sich mit Standards in der Bewegungserziehung kritisch auseinanderzusetzen
  • können motorische Lernprozesse aus bewegungswissenschaftlichen Prinzipien ableiten
  • können Ballspiele entwickeln, kombinieren und auch in englischer Sprache vermitteln
  • können motivierende basisgebende Bewegungshandlungen auch für den vorschulischen Bereich und den nachfolgenden Altersbereich vermitteln
  • sind in der Lage, den Stellenwert des Sports in der modernen Gesellschaft zu verstehen.

Kenntnisse und Einsichten zu den Prinzipien von sportmotorischen Entwicklungsprozessen und deren Relevanz im Schulsport werden in dieser Lehrveranstaltung ebenso vertieft wie zu den Bedingungen erfolgreichen Bewegungslernens auf der Basis des Verständnisses allgemeiner methodischer Grundsätze. Parallel dazu werden Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Sportspiele herausgearbeitet und in den Mittelpunkt didaktisch-methodischer Maßnahmen zur Erreichung einer umfassenden Spielfähigkeit gesetzt.

Kinder präsentieren 7 N Bewegung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Bewegungskünste
  • Praktisch-methodische Übungen an Geräten sowie Didaktik zu zirkusähnlichen Bewegungshandlungen 
  • Konzepte und Begriffe der Zirkuspädagogik
  • Erlebnisorientierte Wettbewerbsformen
  • Jonglieren, Akrobatik, Balancieren
  • Partnerakrobatik
  • Pädagogische Begründungsaspekte von Zirkuskünsten in der Schule
  • Federnde und schleudernde Absprunghilfen (Minitrampolin)
  • Organisation von Schulfesten im bewegungsorientierten und kreativen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Hindernisläufe mehrperspektivisch gestalten, organisieren und beurteilen
  • sind in der Lage, Basics aus dem Geräteturnen zu modifizieren und im Kontext akrobatischer Grundfertigkeiten anzupassen
  • können die zentrale Bedeutung von Bewegungserfahrungen für die kindliche Haltungsentwicklung vertiefen
  • können performatives Gestalten in den Bewegungskünsten demonstrieren und einschätzen
  • können Zirkuskünste adaptieren und situationsgerecht einsetzen
  • können federnde und schleudernde Absprunghilfen situationsbezogen und innerhalb einer Lerngruppe differenzierende Maßnahmen setzen
  • verfügen über ein ausreichendes Übungsrepertoire, um federnde Absprunghilfen optimal zur Schaffung anregender Bewegungsanreize zu entdecken
  • können Maßnahmen zum Helfen und Sichern bei Sprüngen an federnden Geräten setzen
  • sind in der Lage, den Rahmen für diversitätsgerechte und nichthierarchische Interaktions- und Kommunikationsmuster zu beachten
  • können Schulfeste gestalten.

Kreative und kunstfertige Bewegungen prozesshaft zu gestalten sowie kompositorische Bewegungshandlungen darbieten zu können, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Das Bewusstsein der Selbstwirksamkeit und der Wahrnehmung der materialen, natürlichen und sozialen Umgebung soll in Form ästhetischer Bewegungserfahrungen gestärkt werden. Die expressive und darstellende Dimension von Kunststücken soll durch gezielte Interaktionsprozesse erfahrbar gemacht werden. Performanz, Originalität, Spontaneität sowie Erlebnis und Wagnis werden dabei als wesentliche Aspekte gefördert.

Kinder erleben Winter 7 N Bewegung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Professionalisierung im Wintersport
  • Methodisch-didaktische Unterrichtsgestaltung (inklusive Gruppenführung und Betreuung) mit Berücksichtigung spielerischer Übungsformen im Schneesport
  • Der österreichische Schilehrplan
  • Englisches Fachvokabular zur Anleitung von Schneesportspielen
  • Unterrichts- und Bewegungslehre 
  • Ausrüstungs- und Gerätekunde
  • Sicherheits- und Gefahrenkunde (Risikomanagement), spezielle Erste Hilfe
  • Organisation und Gestaltung von multisportiven Wintersporttagen unter inklusiven Gesichtspunkten
  • Sicherheitsrelevante, rechtliche Bestimmungen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können fachwissenschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten von Schneesportarten auf fachkompetenten Unterricht transferieren
  • können den Leistungsstand im Schiunterricht in der Grundstufe und Fortbildung bei Lernenden einschätzen
  • sind in der Lage, ein spezifisches Gefahren- und Risikobewusstsein im Schnee zu entwickeln und können Erste-Hilfe-Maßnahmen setzen
  • können auf der Basis der jeweiligen österreichischen Lehrpläne des Schneesports Eigenkönnen demonstrieren und entwickeln dieses weiter
  • können spielerische Übungsformen und Wettkampfsituationen bei Schneesportarten entwickeln und demonstrieren
  • können ein vielseitiges Bewegungsrepertoire von Schneesportarten an unterschiedlichste Bedürfnisse anpassen
  • sind in der Lage, adäquate Entscheidungen für Gruppenführung, Organisations- und Ordnungsrahmen zu treffen
  • können eintägige Schulveranstaltungen im Bereich Schneesport planen, organisieren und gestalten
  • sind in der Lage, die Bedürfnisse von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in Bezug auf Schneesportarten zu beurteilen und zu prüfen und können ihren Unterricht adaptiv gestalten
  • können Ideen für Projekte im Schnee unter fächerübergreifenden Gesichtspunkten entwickeln und in der Unterrichtssprache sowie im inhaltsintegrativen CLIL-Unterricht umsetzen

Eine qualifizierte Handlungskompetenz zur methodisch-praktischen Umsetzung im Schneesportunterricht sowie eine kritische und reflexive Auseinandersetzung mit Themen des Schneesports und deren Vernetzung in der Praxis sind das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Absolventinnen und Absolventen sind zur Anleitung im alpinen Schilauf im Anfängerunterricht und zur Mitwirkung in der Planung, spielerischen Gestaltung und Begleitung von Winter- und Schneesporttagen befähigt.

Kindern mit forschender Haltung begegnen 7 N Haltung
  • Sprachliche Bildung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Forschendes Lernen – Lehrpersonen erforschen Bewegung, Sport und Gesundheit
  • Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung für die Praxis (u.a. Paradigmen und Haltungen der Wissenschaft, Methoden kennen, unterscheiden und reflektieren, Erhebungsinstrumente diskutieren und konzipieren, Forschungsgegenstände kritisch reflektieren, Fragestellungen entwickeln, Planung und Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit, Aufbau und Struktur einer Bachelorarbeit, Themenfindung, Forschungsfragen, Literaturrecherche, Zitation, Forschungsethik)
  • Orientierungsrahmen der forschenden Haltung (u.a. research-led, research-informed, research-based, research-oriented)
  • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Präsentation
  • Auseinandersetzung mit den für den Schwerpunkt Bewegung relevanten Herangehensweisen, Studien und Forschungsarbeiten (u.a. die Wissenschaft vom Sport, forschende Haltungen in der sportpädagogischen Forschung und Didaktik)
  • Untersuchungsdesigns und Konzeptspezifikationen in der sportpädagogischen Haltung
  • Forschungsethische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden

Die Absolventinnen und Absolventen … 

  • können die Möglichkeiten des forschenden Lernens und der forschenden Haltung für die eigene persönliche Praxis nutzen und ihre Interessen in Forschungsprojekte einbringen
  • können berufsfeldbezogene Seminararbeiten sowie eine Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien verfassen
  • verstehen, warum in wissenschaftlichen Texten zitiert wird und beherrschen die verschiedenen Zitierweisen
  • können sich kritisch reflektiert mit Themen des aktuellen pädagogischen Diskurses auseinandersetzen
  • kennen unterschiedliche Forschungsmethoden und deren Möglichkeiten für die pädagogische Praxis
  • können kritisch reflektiert Forschungsmethoden zu spezifischen Themen auswählen und deren Anwendung erläutern
  • sind in der Lage, Orientierungen der forschenden Haltung zu beschreiben und zu diskutieren
  • können wissenschaftliche Studien zusammenfassend vortragen und kritisch-persönliche Stellungnahmen einbringen
  • können die für den Schwerpunkt "Bewegung" spezifische forschende Haltung erläutern und anwenden
  • sind in der Lage, Aspekte der Bewegung und Gesundheitsförderung in der Forschung zu reflektieren und in eigenen Forschungsdesigns zu berücksichtigen
  • können fachspezifische Forschungsansätze und -paradigmen in Hinblick auf die Relevanz für den Primarstufenunterricht beurteilen
  • können die Möglichkeiten und Grenzen empirischer und nicht-empirischer Methoden forschungsethisch reflektieren.

Diese Forschungswerkstatt unterstützt bei der Herausbildung und Förderung eines forschenden Habitus, also als Ort des forschenden Lernens und der Reflexion von Methoden. Die forschende Haltung führt zu Erzeugungs- und Ordnungsgrundlagen für wissenschaftliche Praktiken und Vorstellungen. Im Besonderen werden die Themen und Forschungsmethoden an Beispielen im Bereich der Bewegung, des Sports und der Gesundheit erörtert und eigene wissenschaftliche Auseinandersetzungen angeregt. Die Studierenden lernen dabei das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Seminar-, Bachelor- und spätere Masterarbeit) in Bezug zu ihren Schwerpunkten.

Kinder praktizieren Bewegung in der Schule 7 N PPS
  • Gesundheitsförderung
  • Diversität/Inklusion
  • Wissenschaftliches Arbeiten
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Schulische Praxisfelder – Bewegung und Sport
  • Aktionsforschung zu spezifischen fachdidaktischen Fragestellungen (Unterrichtspraxis)
  • Reflektierendes Planen und Handeln im Sportunterricht (Unterrichtspraxis)
  • Methodisch angeleitete Auseinandersetzung im praktischen Handlungsfeld (Unterrichtspraxis)
  • Forschende Grundhaltung im Sportunterricht (Unterrichtspraxis)
  • Professionalisierung reflexiver Kompetenz im Sportunterricht 
  • Implementierung fachdidaktischen Wissens in die Unterrichtsplanung
  • Aktionsforschung

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, bewegtes Lernen als Unterrichtsprinzip zu verstehen
  • sind in der Lage, aufgrund fachdidaktischer Einsichten sportliche Entwicklungspotenziale bei Lernenden der Primarstufe zu fördern (Unterrichtspraxis)
  • können eine forschende Grundhaltung zur Professionalisierung ihres Unterrichts entwickeln und anwenden (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, langfristige Planungskonzepte in Bewegung und Sport zu entwerfen
  • können fachdidaktisches Wissen in ihren Unterrichtsplanungen reflektieren
  • können in Projekten fächerübergreifenden Unterricht verwirklichen (Unterrichtspraxis)
  • sind in der Lage, Unterricht aus interdisziplinärer Sicht mit dem Schwerpunkt Heterogenität, Differenzierung und Individualisierung zu planen und durchzuführen (Unterrichtspraxis)
  • können die Bereitschaft zur Selbst- und Fremdevaluation vertiefen
  • können Kompetenzen im Bereich Kommunikation, Teamfähigkeit und Organisation entfalten.

Die Entwicklung erweiterter Kompetenzen im Handlungsfeld Bewegung und Sport ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Unter besonderer Berücksichtigung der Synthese von Fachwissenschaft und Fachdidaktik mit der Unterrichtspraxis und der individuellen Eigenkompetenz der Studierenden werden unter professioneller Begleitung reale Unterrichtssituationen gestaltet, erprobt, reflektiert und evaluiert. Zudem wird die Aktionsforschung zu spezifischen fachdidaktischen Fragestellungen thematisiert.

Kinder leben gesund 8 N Bewegung
  • Gesundheitsförderung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Diversität/Inklusion
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Health literacy
  • Analyse und Verbesserung von Körperhaltung
  • Potenzielle Bewegungsräume in und um die Schule kreieren
  • Erfahrungen durch Mitarbeit in Projektschulen "Bewegte Schule" und "Gesunde Schule"
  • Einführung in Kinderyoga
  • Kognitive Steuerungsprozesse, systematische Entspannungsverfahren, Selbstregulationstechniken 
  • Schulspezifische Handlungsfelder der Stressprävention
  • Anatomische und physiologische Aspekte von Bewegung, Sport und Gesundheit
  • Aufbau und Funktion des Bewegungsapparates, Osteologie

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über ein umfassendes Wissen über gesunde und bewegungsfreudige Lebensführung und können daraus Konzepte zur individuellen Förderung ableiten
  • können sich mit Interventionsmaßnahmen im Bereich Prävention kritisch auseinandersetzen
  • sind in der Lage, sich zu einfachen physiologischen und anatomischen Fragestellungen zu äußern
  • sind in der Lage, Konzepte zur Gestaltung von potenziellen Bewegungsräumen in und um die Schule zu entwerfen
  • können Sensomotorik und Unterricht in der Klasse kombinieren
  • können Atem- und Körperübungen aus dem (Kinder)Yoga zur verbesserten Wahrnehmung und Stressreduktion durchführen
  • kennen Schutz- und Risikofaktoren psychischer Gesundheit und können Interventionen zur Verbesserung des Schul- und Klassenklimas setzen
  • können themenbezogene Elterngespräche führen und verfügen über Beratungsstrategien
  • kennen medizinische, wissenschaftliche Datenbanken zur Recherche von gesundheitsbezogenen Fragestellungen
  • können sowohl physische als auch psychische Stressreaktionen in Verbindungen setzen und adäquate Interventionen für sich selbst sowie auch für die Lernenden anwenden
  • können die Beanspruchung des heranwachsenden Körpers durch sportliches Training auf der Basis fundierter physiologischer Kenntnisse abschätzen.

Das Phänomen Gesundheit als wichtiger Aspekt im Leben aller Menschen ist Gegenstand dieser Lehrveranstaltung. Es soll ein Verständnis für gesunde Lebensführung entwickelt werden. Im Fokus steht dabei die Fähigkeit, eine bewegungs- und gesundheitsorientierte Schulkultur zu gestalten. Diese Kompetenz wird durch individuumsbezogenes physiologisches Wissen und durch eine handlungsorientierte und reflektierende Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzepten wie "Bewegte Schule" und "Gesunde Schule" erworben.

Kinder wollen leisten 8 N Bewegung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Können, Leisten, Wollen
  • Praktisch-methodische Übungen im Themenfeld Leichtathletik
  • Vertiefende didaktische Einblicke zum vielfältigen Laufen, Werfen, Springen
  • Bewegungsaufgaben zur Schulung des Körperbewusstseins
  • Alternative Organisations- und Wettkampfformen im Bereich Indoor und Outdoor
  • Sportmotorische Testsysteme
  • Kreatives Bewältigen von Hindernissen 
  • Spielerisches Bouldern 
  • Klettern an künstlichen Wänden für Kinder
  • Alternatives Klettertraining in spielerischer Form in der Turnhalle

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind in der Lage, Basisfertigkeiten aus Leichtathletik primarstufengerecht zu modifizieren und anzupassen
  • können kinderleichtathletische Wettkampfformen vor allem für Teambewerbe planen und führen diese durch
  • können Einzel- und Teamleistungen messen und interpretieren
  • können sportmotorische Tests organisieren und arrangieren
  • können Hindernisläufe mehrperspektivisch gestalten und organisieren
  • sind in der Lage, Basisfertigkeiten aus dem Geräteturnen zu modifizieren und den Unterschied zum genormten Boden- und Geräteturnen zu reflektieren
  • sind in der Lage, spezifische Kompetenzen zu erwerben, um Parkouring und Bouldern sach-, sozial- und sicherheitsorientiert mit Gruppen durchführen zu können
  • können spielerisches Bouldern und Klettern im Turnsaal arrangieren und sind mit spezifischen Sicherheitsmaßnahmen vertraut (Knotenlehre)
  • sind in der Lage, Klettern als erlebnispädagogische Möglichkeit zur Entwicklung von sozialer Kompetenz für Kinder zu begreifen
  • können die Auswirkungen von Klettern auf das positive Selbstkonzept von Kindern erkennen
  • verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und können ausgewählte Inhalte des Moduls im Sinne des inhalts- und sprachintegrierten Lernens (CLIL) in der Fremdsprache Englisch lehren.

Einsichten in den Dualismus von Können und Wollen zu entwickeln und das Verhältnis von Körper und Geist, im Rahmen anspruchsvoller Bewegungshandlungen, zum Gegenstand bewusster Wahrnehmung zu machen, sind die Ziele dieser Lehrveranstaltung. Dabei wird die psychophysische Belastbarkeit gefördert, körperliche Anstrengung positiv besetzt und der Mut durch Erlebnis und Wagnis in sicherheitsorientiertem Setting entwickelt.

Kinder ernähren sich gesund 8 N Bewegung
  • Umweltbildung
  • Gesundheitsförderung
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Grundlagen der Ernährung
  • Bedeutung der Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe für den menschlichen Organismus
  • Stoffwechsel, Energie- und Nährstoffbedarf
  • Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen
  • Welternährung
  • Essstörungen
  • Lösungsmöglichkeiten für die Konfliktsituation Eltern – Kinder – Haushalt
  • Eigen- und sozialverantwortliche Lebensgestaltung
  • Bedürfnis- und bedarfsorientierter nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • verfügen über Kenntnisse zur Ernährung des Menschen und ihrer gesundheitsbezogenen Bedeutung
  • kennen die Funktionen von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und deren biochemische Eigenschaften
  • können Fachbegriffe korrekt erklären und verwenden (Enzyme, Hormone, Verdauung, Stoffwechsel)
  • können aktuelle ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse in das vorhandene Wissensnetz einordnen
  • sind in der Lage, Energie- und Nährstoffbedarfsdeckung zu berechnen, zu analysieren und zu optimieren (Nährstoffbilanzen)
  • können ökologische, wirtschaftliche und soziale Folgewirkungen in Bezug auf die Auswahl der Lebensmittel abschätzen
  • können verstehen, wie persönliche, kulturelle und soziale Gegebenheiten eigene und fremde Essgewohnheiten beeinflussen
  • sind in der Lage, Grundlagen der Lebensmittelkennzeichnung zu interpretieren und anzuwenden
  • können altersgemäß logisch verständliche Erklärungsmuster im Zusammenhang mit Gesundheit und Lebensweise herstellen und setzen diese im Unterricht und im Schulleben gezielt ein
  • sind in der Lage, Nachhaltigkeit und Funktionalität als zentrale Bewertungskriterien zu verstehen und anzuwenden
  • können ausgewählte Inhalte des Moduls im Sinne des inhalts- und sprachintegrierten Lernens (CLIL) in der Fremdsprache Englisch lehren.

Ziel dieser Lehrveranstaltung ist die Schaffung eines Bewusstseins über die Bedeutung von ausgewogener Ernährung im Setting Schule. Ernährung wird dabei als Schlüsselbereich einer nachhaltigen Entwicklung zu einem gesunden Lebensstil verstanden. Der Erwerb grundlegender Kenntnisse erfolgt auf Basis aktueller ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse und Ernährungsempfehlungen im internationalen Kontext. Ernährungsziele unserer Gesellschaft werden im interdisziplinären Zusammenhang diskutiert und ganzheitlich betrachtet.

Kinder gestalten Bewegung 8 N Bewegung
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Sozial-emotionales Lernen
  • Diversität/Inklusion
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Entwicklungsförderung
  • Wahrnehmung und Sinne
  • Sensorische Integration, Psychomotorik, Motopädagogik
  • Motorik – ganzheitlich, die kindliche Entwicklung betreffend, gesundheitlich, physiologisch
  • Rhythmik als Lernbegleitung
  • Zusammenhang von Motorik, Rhythmik und Spracherwerb
  • Tanz als kreatives Geschehen, in welchem Bewegung in ihren spielerischen, emotionalen und kommunikativen Aspekten Bedeutung erhält
  • Rhythmisierungsfähigkeit und sportartenübergreifende Koordination schulen
  • Umgang mit den klassischen Handgeräten der rhythmischen Gymnastik (Ball, Reifen, Seil) für einen sinnvollen Einsatz in der Schule

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Lernsituationen unter Berücksichtigung psycho- und sensomotorischer Kriterien analysieren
  • sind in der Lage, adaptierte Angebote mit Elementen der Psychomotorik, Rhythmik und sensorischen Integration zu entwickeln
  • sind in der Lage, die Zusammenhänge von Motorik, Sprache und Kognition zu verstehen und können partizipativen Bewegungs- und Sportunterricht gestalten
  • können Wahrnehmungsprozesse in ihrer Beziehung zu Körper, Lebensgeschichte und Umfeld analysieren
  • können die Lernumgebung den Bedürfnissen aller Lernenden optimal anpassen
  • sind in der Lage, die Bedeutung der Integration grundlegender Wahrnehmungs- und Bewegungsprozesse für Lernen und Handeln zu erkennen und berücksichtigen dies bei der Planung von Lehr- und Lernprozessen 
  • können kindgerechte choreografische Unterrichtseinheiten unter Berücksichtigung der Heterogenität der Lernenden gestalten
  • können die vielfältigen Möglichkeiten aus dem Bereich Bewegungsgestaltung anwenden
  • können den Zusammenhang von Körperbildern und gesellschaftlichen Normen erkennen
  • sind in der Lage, komplexe Tänze anzuleiten und Choreografien für die Gruppe zu entwerfen.

Diese Lehrveranstaltung erschließt die wesentlichen Komponenten von Interaktion und Lernen. Wahrnehmung, Motorik sowie Rhythmik und Sprache werden in fachdidaktische Konzepte und Fördermaßnahmen eingebettet und Zusammenhänge von Motorik und Spracherwerb erkennbar gemacht. Tänzerische und musisch-kreative Bewegungshandlungen sollen entwicklungsfördernd eingesetzt und ihre Wirkung auf ein positives Selbstkonzept verstanden und evaluiert werden.

Kinder bewegen sich miteinander 8 N Sozialer Friede
  • Interkulturelle Bildung/Mehrsprachigkeit
  • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung
  • Englisch
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Migrationspädagogik im Bewegungs- und Sportunterricht

• Vermittlungsperspektiven interkultureller Bewegungs- und Sporterziehung, vor allem für jene Bereiche der Erziehungswirklichkeit, die der besonderen Einflussnahme durch Erwartungen und Normen der Gesellschaft bzw. einzelner Institutionen oder Gruppen ausgesetzt sind 
• Entwicklungen im Themenkomplex von Migration, Globalisierung und interkulturellem Lernen
• Schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme
• Didaktische Handlungsmöglichkeiten und Aspekte der spezifischen Vermittlung
• Abbau von Vorurteilen und Sozialisierung von Kindern mit Migrationshintergrund durch Bewegung und Sport

Die Absolventinnen und Absolventen …
• entwickeln eine Haltung, die kulturelle Vielfalt als eine reiche und vielfältige Welt sieht, welche individuelle Wahlmöglichkeiten erhöht, menschliche Fähigkeiten und Werte bereichert und die Hauptantriebskraft für die nachhaltige Entwicklung von Gemeinschaften, Völkern und Nationen darstellt (vgl. UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen)
• kennen Möglichkeiten für bewegungsorientierte Vermittlungskonzepte im interkulturellen Austausch, verfügen über die erforderlichen sprachlichen Mittel in der lebenden Fremdsprache Englisch und kennen geeignete CLIL-Strategien, um partizipative und interkulturelle sportliche Aktivitäten anzuleiten
• kennen schulische und außerschulische interkulturelle Sportprogramme.

Die Studierenden entwickeln ein Bewusstsein und Sensibilität für strukturelle Hintergründe bei der Partizipation von Kindern mit Migrationshintergrund im Bewegungs- und Sportunterricht. Durch Kenntnisnahme von sozialen Barrieren und kultureller Unterschiede kann der Sportunterricht einen Beitrag zur Inklusion liefern. Die Studierenden wissen um die Bedeutung interkultureller Lernsettings im Bereich von Bewegung und Sport für den Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten.

Kinder spielen fair 8 N Sozialer Friede
  • Umweltbildung
  • Gesundheitsförderung
  • Verkehrs- und Mobilitätsbildung
  • Sozial-emotionales Lernen
Bewegung, Sport und Gesundheit Schwerpunkt 4 Sozialkompetenz im spielerischen Bewegen und Erleben

• Naturerfahrungsspiele
• Gelände- und Orientierungsspiele
• Erlebnisorientiertes Wandern
• Sozial-integrative Spiele
• Bewegungsformen im und am Wasser
• Rollende Geräte im verkehrserzieherischen Kontext

Die Absolventinnen und Absolventen …
• setzen vertrauensbildende Spiele zum gemeinschaftlichen (inklusiven) Lösen von Bewegungsaufgaben ein
• reflektieren überfachliche Kompetenzen, insbesondere Kooperations- und Kommunikationskompetenz
• können Gefahren und Risiken beim Bewegen im Freien beurteilen
• sind in der Lage, Wanderungen zu planen, zu gestalten und zu leiten
• können als fachkundige/r Zweite/r externe Anbieter bei risikobehafteten Sportarten unterstützen
• optimieren Erfahrungen im Bereich Fahren und Rollen (Radfahrparcours, verschiedene rollende Geräte)
• entwickeln Konzepte zur Vermittlung von Umwelt- und Naturbewusstsein im Primarstufenbereich.

Kommunikationsprozesse im Kontext bewegungsorientierter Aktivitäten geben Studierenden Sicherheit, Anforderungen mit eigenen Kompetenzen bewältigen zu können. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf ab, das Bewusstsein der Selbstwirksamkeit in den Bereichen Kommunikation, Interaktion, Gesprächsführung und Konfliktlösung erfahrungsgeleitet in kooperativen handlungsorientierten Settings zu stärken und das Repertoire an professionellen personorientierten Kompetenzen weiterzuentwickeln. Das Potenzial von kommunikativer und körperlicher Aktivität wird erkannt und reflektierend für sich und Lernende nutzbar gemacht.

Curriculum Navigator