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Unterrichtsgestaltung

Unterrichtsgestaltung im Sinne der Kompetenzorientierung zielt darauf ab, Schüler*innen nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern auch die Fähigkeit zu entwickeln, dieses Wissen in verschiedenen Kontexten anzuwenden. Dies erfordert eine Lehr- und Lernkultur, die den Erwerb von Kompetenzen in den Mittelpunkt stellt. 
Die Lehrpersonen treffen Entscheidungen hinsichtlich der Ausprägung von Ziel und Handlungsvorgehen einerseits und der Schaffung von Spielräumen für die Eigenverantwortung der Schüler*innen andererseits. 
Nach Hilbert Meyer (2004) ist der kompetenzorientierte Unterricht ein offener und schüleraktiver Unterricht, in dem die Schüler*innen zum selbstregulierten Lernen ermutigt werden und dafür ein differenziertes Lernangebot erhalten, das auf der Grundlage genauer Lernstandsanalysen erarbeitet worden ist. Das Wissen und Können der Schüler*innen sollte möglichst systematisch und vernetzt aufgebaut werden, wobei der Nutzen dieses Wissens und Könnens in realitätsnahen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Anwendungssituationen erprobt wird.