Innenansichten sind eine „wissenschaftlich fundierte Erfassungsform schulischer oder institutioneller Wirklichkeit“ (Brenk & Salomon, 2010, S.7), der Fokus liegt dabei auf dem Sichtbarmachen von gelingenden Lern- und Lehrprozessen, angelehnt an das Qualitätskriterium Unterricht gestalten und Lernen initiieren des Qualitätsrahmens für österreichische Schulen (3.1 Qualitätsbereich Lern- und Lehrprozesse gestalten).
Eine Innenansicht versteht sich eher als Haltung, mit der der Frage von Qualitätsdokumentation begegnet wird, denn als deskriptive Darstellung einer Institution und der darin agierenden Menschen. Jede Innenansicht entsteht in der Absicht, Schul- und Unterrichtsentwicklung zu reflektieren und für den Standort voranzutreiben – als Blick in den Spiegel des Gelingens und als Motor für das Gestalten des Kommenden: Erst wenn wir lernen, ‚fremde Blicke‘ zuzulassen und uns dem widmen, was unserem Gegenüber auffällt, wird Entwicklung aus der Subjektivität gehoben.
Im Rahmen des HLG mit Masterabschluss „Schulmanagement: Professionell führen – nachhaltig entwickeln“ erstellen die Studierenden unter aktiver Mitwirkung der jeweiligen Schulstandorte Innenansichten in ausgewählte Aspekte von Lern- und Lehrprozessen an CCLA-Schulen.
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