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INS TUN KOMMEN

Die Unterrichtsgestaltung stellt einen zentralen Bestandteil professionellen Lehrer*innenhandelns dar und bildet die Grundlage für zielgerichtete Lehr-Lern-Prozesse.

Der Lehrplan fungiert dabei als normatives Rahmeninstrument, das verbindliche Bildungsziele und Kompetenzbereiche vorgibt. Kompetenzraster strukturieren den Lernprozess zur Umsetzung dieser Vorgaben. Zentral für eine wirksame Unterrichtsgestaltung sind zudem qualitativ hochwertige Aufgabenstellungen. Insbesondere im Rahmen kompetenzorientierter Unterrichtskonzepte kommt der Gestaltung komplexer, authentischer Aufgabenformate eine zentrale Rolle zu, da sie den Transfer von Wissen und Fähigkeiten in realitätsnahe Situationen fördern. Unter dem Begriff Lerndesign wird schließlich ein ganzheitlicher Ansatz verstanden, der die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht als zyklischen Prozess begreift. Lerndesign integriert curricular vorgegebene Kompetenzen, diagnostische Elemente, didaktische Modelle und methodische Entscheidungen in ein kohärentes Planungsmodell. Ziel ist es, Lernumgebungen zu schaffen, die sowohl individuelle Förderung als auch kooperatives und selbstreguliertes Lernen ermöglichen.

Insgesamt zeigt sich, dass Unterrichtsplanung, Lehrplanvorgaben, Kompetenzorientierung, Aufgabenentwicklung und Lerndesign in einem engen wechselseitigen Verhältnis stehen. Sie bilden gemeinsam die Grundlage für eine professionelle Unterrichtsgestaltung, die an aktuellen bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet ist und den vielfältigen Anforderungen heterogener Lerngruppen gerecht wird.

Kompetenzraster - Beispiel

Kompetenzraster sind ein pädagogisches Instrument,um die in den Lehrplänen festgelegten Kompetenzbeschreibungen zu präzisieren. 

Der Mehrwert von Kompetenzrastern manifestiert sich im Wesentlichen in fünf Anwendungsszenarien, und zwar

  • als Basis für die Semester- bzw. Jahresplanung
  • als Grundlage für die Unterrichtsplanung und Erstellung von kompetenzorientierten Lernaufgaben
  • als Reflexionshilfe für den eigenen Unterricht
  • als Diagnoseinstrument
  • als Ausgangspunkt für Gespräche mit Schülerinnen und Schülern sowie Erziehungsberechtigten
     

Kompetenzraster PHYSIK - 2.Klasse

Lerndesign - Beispiel

Ein Lerndesign besteht aus den Kernideen und Kernfragen, multidimensionalen Lernzielen (Verstehen, Wissen und Tun-Können), die einen klaren Bezug zum Lehrplan aufweisen, einer oder mehreren komplexen Leitungsaufgaben, die den Lernerfolg sichtbar machen, sowie Kriterien, anhand derer die Lernleistung/das Lernprodukt auf unterschiedlichen Qualitätsstufen beschrieben und letztendlich beurteilt werden kann.

Unterstützend beim Erstellen eines Lerndesign sind daher die Kriterien Lernzielorientierung, Klarheit & Transparenz und Planungsflexibilität. 

Lernzielorientierung: Lernziele sind in Verstehen, Wissen und Tun-Können unterteil. Sie sind untereinander stimmig und stellen ein klares Kompetenzbild dar. Das Zielbild ist im Einklang mit dem Lehrplan. Erfolgskriterien sind authentisch und stimmen mit dem Zielbild überein.
Klarheit & Transparenz: Lernziele und Erfolgskriterien sind transparent und für alle als Zielbild nachvollziehbar. Sie fungieren stets als Orientierung für Lehr- und Lernprozesse. Das Wechselspiel offener, sinnstiftender Kernfragen und Kernideen stellt das Erkennen und Verstehen in den Mittelpunkt.
Planungsflexibilität: Das Zielbild dient als Referenzrahmen für Lehr- und Lernprozesse. Sowohl Lehrende als auch Lernende haben Spielraum für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen und treffen Entscheidungen über nächste Schritte auf Basis von Erfolgskriterien.
 

Physik – 6. Schulstufe - Optik – Licht & Schatten

WEG FREI – Beispiel

WEG FREI … Handlungsplan 

PH_WEG FREI