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Future Education Conference

Wie lässt sich Futures Literacy, das von der UNESCO weltweit geförderte Bildungsprogramm für Zukünftegestaltungskompetenz, in der schulischen und hochschulischen Lehre verankern? Wie kann die Bildung der Zukunft gestaltet werden, damit Lernende aktuelle und künftige Herausforderungen gut meistern können? Diesen Fragen widmeten sich die interdisziplinären Beiträge auf der Future Education Conference, die von 1. bis 3. September 2026 an der Universität Graz stattfand.

Der UNESCO Chair in Learning and Teaching Futures Literacy in the Anthropocene an der PH Niederösterreich war gleich zweifach vertreten. Die Ergebnisse aus dem Projekt „INSE – Interdisziplinäres Netzwerk für Wissenschaftsbildung Niederösterreich“, gefördert im Rahmen der FTI-Strategie des Landes Niederösterreich als Partnernetzwerk, wurden durch Laura Coulson vom WasserCluster Lunz in der Poster-Session vorgestellt. Für die PH NÖ führten Carmen Sippl, Babette Lughammer, Ioana Capatu und Gregor Jöstl im Rahmen des Projekts die Pilotstudie „Der Wald der Zukunft“ durch, aus der eine pädagogische Handreichung für kulturelle Wissenschaftsbildung in der Primarstufe entstand. Materialien für die Sekundarstufen von Dominik Eibl und Gregor Jöstl stehen ebenso wie eine „Science Education App“ und ein „Forschungs-Quartett“ auf der Projektwebseite zur Verfügung.

Wie lässt sich Futures Literacy, das von der UNESCO weltweit geförderte Bildungsprogramm für Zukünftegestaltungskompetenz, in der schulischen und hochschulischen Lehre 
Die Chairholder Carmen Sippl und Karin Tengler stellten auf der FEC2026 die Forschung des UNESCO-Lehrstuhls zur Didaktik der Zukünftebildung vor. Im Rahmen des Projekts „Zukunft lernen, Zukünfte lehren“, gefördert durch das Land Niederösterreich (Wissenschaft und Forschung), wurde in einer Pilotstudie die Makromethode der Zukünftewerkstatt „Futures Stories Lab“ entwickelt, die in Folgestudien evaluiert und weiterentwickelt wird. In ihrem Forschungsbeitrag „Futures Literacy Pedagogy: Practicing Futures Thinking With the Futures Stories Lab“ stellten Carmen Sippl und Karin Tengler das Forschungsdesign vor und fassten die Ergebnisse als zehn Thesen für die Didaktik der Zukünftebildung zusammen. Dabei wurde auch die soeben erschienene englischsprachige Fassung des Referenzrahmens für Futurer Literacy in der Hochschulbildung, der FuturesComp, vorgestellt.

Diese interdisziplinäre Konferenz bot einen inspirierenden Rahmen, um die Futures Literacy als ein zentrales Bildungskonzept für die Bildung der Zukunft vorzustellen und in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen. 

3. September 2026 | Forschung | International | PH NÖ