Das Institut für Führungskultur und Digitalität verantwortet fachlich und organisatorisch die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung von Lehr-Lern-Prozessen, Bildungseinrichtungen und Bildungssteuerung. Zu seinen Aufgabenbereichen gehören didaktische und pädagogische Innovation, Schul- und Unterrichtsevaluation, evidenzorientierte Steuerung, Freiräume Schule und Hochschule, Konzepte einer sozialwirksamen bzw. prosozialen Schule. Mediendidaktik, Medienpädagogik und informatische Bildung, hochschuldidaktische Weiterbildung und die kontinuierliche Steigerung der Lehrqualität. Weitere Arbeitsfelder sind die Schulung und Begleitung von Schulqualitätsmanagern und Schulqualitätsmanagerinnen, die Professionalisierung von Schulleitungen und dem Mittlerem Management sowie die Qualifizierung von Administratorinnen und Administratoren und der Schulverwaltung.
Das Institut entwickelt die Aufgabenbereiche wissenschaftlich weiter, erprobt sie, profiliert sie in Forschung, Lehre und Hochschulentwicklung und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Pädagoginnen- bzw. Pädagogenbildung. Das Institut verbindet Forschung, Evaluation und Entwicklungsarbeit mit der Professionalisierung schulischer Führungskräfte. Es entwickelt an Evidenzen orientierte Grundlagen für institutionelle Entscheidungen, unterstützt den Transfer von Forschungsergebnissen in die Bildungspraxis und trägt zur Gestaltung nachhaltiger Veränderungsprozesse bei. Dabei berücksichtigt es insbesondere die Transformationsprozesse, die durch Digitalität und Künstliche Intelligenz ausgelöst werden und rahmt diese im Kontext von Bildung.
Das Fort- und Weiterbildungsangebot umfasst insbesondere die Themen Schulmanagement und professionelle Schulführung sowie die Ausbildung von Administratorinnen und Administratoren sowie Qualitäts-Schulkoordinatorinnen und Qualitäts-Schulkoordinatoren. Ferner umfasst es insbesondere Qualifizierungs- und Weiterbildungsformate im Bereich der informatischen Bildung, der Mediendidaktik und Medienpädagogik. Am Institut werden hochschulinterne Fortbildungen und Austauschformate zur Weiterentwicklung von Lehr- und Lernkonzepten, Prüfungskonzepten, der Feedbackkultur, der Barrierefreiheit sowie des Umgangs mit Heterogenität konzipiert.
Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Unterstützung schulischer Führungskräfte und Teams in Veränderungsprozessen. Die inhaltliche Umsetzung zur Schulentwicklungsberatung in Form von Fortbildungs- und Beratungsangeboten für Schulen erfolgt im Institut in Koordination mit dem Zentrum für Schulentwicklungsberatung, welche die Koordination des Angebots innehat.