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Neue Handreichung „Der Wald der Zukunft“

Im Rahmen des Projekts INSE (Interdisziplinäres Netzwerk für Wissenschaftsbildung Niederösterreich) wurde nun die Handreichung „Der Wald der Zukunft“ veröffentlicht. Sie richtet sich an die Primarstufe und eröffnet Schüler*innen der Grundstufe 2 einen spannenden Zugang zu geisteswissenschaftlichem Forschen.

Aktuelle Studien zeigen: Interesse und Vertrauen in Wissenschaft und Technologie sind in der Bevölkerung oft begrenzt – ein Mangel, der eng mit fehlender Kenntnis wissenschaftlicher Methoden und Forschungsprozesse zusammenhängt. INSE setzt hier an: Projekte und Netzwerke an der Schnittstelle von Wissenschaft und Bildung schaffen neue Lern- und Erfahrungsräume, die helfen, wissenschaftliche Denkweisen zu verstehen und Wertschätzung für Forschung aufzubauen.

Wissenschaftsbildung als gemeinsame Aufgabe

Das Projekt INSE verfolgt das Ziel, das Verständnis für Wissenschaft in Niederösterreich nachhaltig zu stärken. Unter der Leitung des WasserCluster Lunz arbeiten folgende Partner zusammen an dem durch die Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. (GFF NÖ) geförderten Projekt: die Pädagogische Hochschule Niederösterreich (PH NÖ), das Österreichische Kompetenzzentrum für Didaktik der Biologie (AECC Biologie), Partnerschulen in Wr.Neustadt und Lunz, das Haus der Wildnis Lunz sowie die NÖ Bildungsregion 3. Das Zentrum Zukünfte•Bildung der PH NÖ ist als Partner im Netzwerk vertreten und hat an der Entwicklung der Handreichung mitgewirkt.

„Der Wald der Zukunft“ 

Mit der neuen Handreichung steht nun ein praxistaugliches Materialpaket für die Primarstufe zur Verfügung. Im Zentrum steht ein dreiteiliger Forschungszyklus aus Märchenwerkstatt, Forschungswerkstatt und Zukunftswerkstatt, in dem die Schüler*innen zentrale Arbeitsweisen geisteswissenschaftlicher Forschung erproben: Recherchieren, Lesen, Exzerpieren, Dokumentieren, Schreiben und Visualisieren. Das entdeckend-forschende Lernen wird durch kreative Impulse wie Storytelling und Rollenspiele unterstützt. So wird der „Wald der Zukunft“ nicht nur zum Gegenstand des Forschens, sondern auch zum Ausgangspunkt für Fantasie, kritisches Denken und kreative Gestaltung.

25. August 2025 | Forschung | PH NÖ