Springe direkt zu :

Menü schließen

Brotkrümelnavigation:

Hauptinhalt:

Chemieolympiade 2026

Bundeswettbewerb der 52. Österreichischen Chemieolympiade erfolgreich zu Ende gegangen

Mit der Feier zur Verleihung der Preise ist am 3. Juni 2026 der Bundeswettbewerb der 52. Österreichischen Chemieolympiade (ÖChO) zu Ende gegangen und die vier jungen Talente, die weiter zur Internationalen Chemieolympiade nach Usbekistan fahren, wurden feierlich gekürt.

Am 18. Mai hatte Vizerektorin Edda Polz die 24 Teilnehmer*innen des Vorbereitungskurses zusammen mit den Trainer*innen in der Aula der PH NÖ in Baden begrüßt. In den folgenden Tagen - Sonn- und Feiertage eingeschlossen - wurde im Hörsaal „Scientia” Chemie gelehrt und gelernt, im Chemie- und Biologiesaal wurden Laborübungen durchgeführt und auch im Quartier, dem Badener Gasthof Martinek, waren die Tische voller Übungsmaterial, wenn sie nicht gerade für das Essen gebraucht wurden. Beim Bundeswettbewerb der ÖChO wird Chemie auf einem Niveau betrieben, wie man es Schüler*innen der Sekundarstufe 2 sonst nicht zumutet. Hier sollen die Besten der Besten gefunden und auf die Internationale Chemieolympiade (IChO) vorbereitet werden, die auch nicht mit Anforderungen geizt.

Auch das große Finale, der Bewerb mit je fünf Stunden Theorie- und Praxisaufgaben, ist im Format der IChO gestaltet. Jede Platzierung in der Rangliste des Bundeswettbewerbs ist also durch große Anstrengung und vollen Einsatz errungen. Dieses Engagement zu ehren hatten sich zur Preisverleihung am 3. Juni zahlreiche Festgäste im Hörsaal Äequalitas der PH NÖ eingefunden. Vizerektorin Petra Heißenberger begrüßte Sektionschefin Doris Wagner vom BMB, Stadtradt Michael Capek von der Stadtgemeinde Baden, Manfred Kerschbaumer als Präsidenten des Verbandes der Chemielehrer*innen sowie etliche Kursleiter*innen, Freunde und Verwandte der 24 Teilnehmer*innen.

Ein Festvortrag von DI Dr. Felix Eder, der auch an seine eigene Zeit bei der Chemieolympiade erinnerte, führte die Anwesenden in Komplexität und Faszination des „Rätsellösens” in der Wissenschaft, bevor die Ergebnisse des Bundeswettbewerbs bekanntgegeben wurden. Neben etlichen Anerkennungspreisen gab es fünf Bronze-, vier Silber- und eine Goldmedaille. Letztere ging an den Sieger der diesjährigen ÖChO, Alexander Glückert (17 Jahre) vom BRG Innsbruck. Er und die drei nächstgereihten werden vom 10. bis 19. Juli in Taschkent, Usbekistan an der 58. Internationalen Chemieolympiade teilnehmen.

Die Teilnehmer*innen, welche die Schule noch nicht beendet haben und das Betreuer*innenteam freuen sich inzwischen schon auf den nächsten Bundeswettbewerb 2027 an der PH NÖ in Baden.

Die Angaben des Bewerbs, die Ergebnislisten sowie weitere Informationen zur ÖChO sind zu finden unter: www.oecho.at 

Kontakt zur ÖChO-Bundesleitung unter: olympiade(at)oecho.at 

3. Juni 2026 | Forschung | PH NÖ