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Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien

Professionelles pädagogisches Handeln entwickelt sich im Zusammenspiel von wissenschaftlicher Auseinandersetzung, praktischer Erfahrung und deren systematischer Reflexion. Die Pädagogisch-Praktischen Studien (PPS) schaffen dafür an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich zentrale Lern- und Erfahrungsräume. Sie ermöglichen Studierenden, wissenschaftliche, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Perspektiven mit konkreten Erfahrungen im jeweiligen Berufsfeld zu verbinden und das eigene professionelle Handeln kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Das Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien ist dem Vizerektorat für Ausbildung, Forschung und Entwicklung zugeordnet und sichert gemeinsam mit den für die jeweiligen Studiengänge verantwortlichen Institutsleitungen die Qualität und Durchführung der Pädagogisch-Praktischen Studien. Der Aufgabenbereich umfasst die Elementarbildung, die Lehramtsstudien der Primarstufe, der Sekundarstufe Allgemeinbildung und der Sekundarstufe Berufsbildung sowie einschlägige Hochschullehrgänge, außerordentliche Bachelorstudien und außerordentliche Masterstudien.

Je nach Studienstruktur und Zielsetzung sind die Pädagogisch-Praktischen Studien in unterschiedlicher Form systematisch in den Curricula verankert. Durchgängiges Ziel ist eine qualitativ hochwertige, kontinuierliche und reflexive Begleitung der Studierenden, die praktische Erfahrungen gezielt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und professioneller Reflexion verbindet. Eine zentrale Rolle kommt dabei der professionellen Begleitung im Berufsfeld zu: Am jeweiligen Praxisstandort werden die Studierenden von erfahrenen Mentor*innen betreut. Ergänzend begleiten Praxisberater*innen aus den Bereichen Bildungswissenschaften, Fachdidaktik und Fachwissenschaft die Praxisphasen. Das Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Perspektiven unterstützt die Studierenden dabei, ihre Praxiserfahrungen zu reflektieren, professionelles Handeln weiterzuentwickeln und zunehmend Sicherheit in ihrer zukünftigen beruflichen Rolle zu gewinnen.

Aufgaben des Zentrums

Das Zentrum plant, koordiniert, administriert und evaluiert die schul- und berufspraktischen Anteile der von der PH Niederösterreich verantworteten Bildungsangebote. Es organisiert Praktikumsplätze und Zuteilungsverfahren, übernimmt die Administration der im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien tätigen Mentor*innen und gestaltet die dafür notwendigen Kommunikations- und Abstimmungsprozesse mit Schulen und weiteren Praxis-Partnerinstitutionen. Darüber hinaus ist das Zentrum für die mit den Praxisphasen verbundenen Vereinbarungen sowie für Beurteilungs- und Dokumentationsprozesse zuständig.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit der Praxisvolksschule, der Praxismittelschule sowie den Praxis-Partnerinstitutionen. Das Zentrum bildet damit eine zentrale Schnittstelle zwischen Hochschule und Berufsfeld und schafft die organisatorischen und qualitativen Rahmenbedingungen für gelingende Praxisphasen. Gemeinsam mit den beteiligten Organisationseinheiten entwickelt und sichert es Qualitätsstandards für die schul- und berufspraktische Ausbildung sowie für die Qualifizierung und Begleitung von Mentor*innen.
Neben diesen koordinierenden Aufgaben verantwortet das Zentrum Lehre sowie wissenschaftliche und berufsfeldbezogene Forschung im Bereich der Pädagogisch-Praktischen Studien. Erkenntnisse aus Forschung, Lehre und Praxis sollen dabei wechselseitig aufeinander bezogen und für die Weiterentwicklung der Lehrer*innenbildung genutzt werden.

Mentor*in werden – Studierende auf ihrem Professionalisierungsweg begleiten

Mentor*innen übernehmen in den Pädagogisch-Praktischen Studien eine besondere Verantwortung. Praxisphasen stellen sensible und bedeutsame Abschnitte in der Professionalisierung zukünftiger Lehrer*innen dar. Als kompetente und reflektierende Praktiker*innen begleiten Mentor*innen Studierende bei ihren ersten und weiterführenden Erfahrungen im schulischen Berufsfeld.
Sie unterstützen dabei, komplexe Unterrichts- und Erziehungssituationen wahrzunehmen, zu analysieren und professionell zu bearbeiten, geben differenziertes Feedback und regen zur Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns an. Damit leisten Mentor*innen einen wesentlichen Beitrag zur Verbindung von Hochschullehre, schulischer Praxis und individueller professioneller Entwicklung.

Sie möchten Mentor*in im Bereich Primarstufe werden oder wünschen weitere Informationen?

Kontaktieren Sie das Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien unter pps(at)ph-noe.ac.at