Springe direkt zu :

Menü schließen

Brotkrümelnavigation:

Hauptinhalt:

Zulassung

§ 11 Zulassungsfristen

Zulassungsfristen werden gemäß § 51 (1) HG semesterweise vom Rektorat festgelegt und im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

§12 Erlöschung der Zulassung aufgrund von gefährlichen Handlungen Studierender

Werden von Studierenden Handlungen gesetzt, die eine dauerhafte oder schwer wiegende Gefährdung anderer, Angehöriger der Pädagogischen Hochschule oder Dritter im Rahmen des Studiums darstellen (wie beispielweise Drohung mit gefährlichen Gegenständen, Verfolgung, Drohung mit der Begehung von strafbaren Handlungen, etc.) werden diese vom Rektorat durch Bescheid vom Studium ausgeschlossen wird.

§ 13 Nostrifizierung

  1. Die Antragstellung betreffend die Anerkennung eines ausländischen Studienabschlusses als Abschluss eines inländischen ordentlichen Studiums (Nostrifizierung) setzt den Nachweis voraus, dass die Nostrifizierung zwingend für die Berufsausübung oder die Fortsetzung der Ausbildung der Antragstellerin oder des Antragstellers in Österreich erforderlich ist.

  2. Kriterien der Überprüfung sind Inhalte, Umfang und Anforderungen des österreichischen Studiums, mit dessen Abschluss die Gleichwertigkeit beantragt wird. Wenn einzelne Voraussetzungen nicht zutreffen, sind Prüfungen abzulegen. Entsprechende Studienveranstaltungen können als außerordentliche/r Studierende/r (unter der Voraussetzung des Bestehens entsprechender Lehrveranstaltungen sowie nach Maßgabe freier Studienplätze) absolviert werden. Sämtliche Bedingungen werden mit Bescheid vorgeschrieben. Wenn die/der Antragsteller/in alle zusätzlichen Bedingungen erfüllt hat oder wenn keine Bedingungen vorgeschrieben wurden, spricht der Rektor/die Rektorin bescheidmäßig die Nostrifizierung aus.

  3. Wenn die Nostrifizierung nicht erfolgen kann, weil die Unterschiede zum österreichischen Studium zu groß sind, kann um Zulassung zum österreichischen Studium angesucht und nach erfolgter Zulassung die Anrechnung von Prüfungen aus dem ausländischen Studium beantragt werden.

§ 14 Beurlaubung von Studien

(1) Studierende sind gesetzlich gemäß § 58 Hochschulgesetz 2005 i.d.g.F. auf Antrag für ein oder mehrere Semester wegen

  1. Leistung eines Präsenz-, Ausbildungs- oder Zivildienstes oder
  2. Erkrankung, die nachweislich am Studienfortschritt hindert, oder
  3. Schwangerschaft oder
  4. Kinderbetreuungspflichten oder anderen gleichartigen Betreuungspflichten oder
  5. Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres bescheidmäßig zu beurlauben.  

(2) Darüber hinaus sind Studierende außerordentlicher Studien auf Antrag wegen

  1. drohender Überschreitung der Höchststudiendauer aufgrund des Lehrveranstaltungsangebots bei Nichtbeurlaubung oder
  2. erweiterter Dienstpflichten, die einen Studienfortschritt verhindern vom studienrechtlich zuständigen Organ zu beurlauben.  

(3) Die Beurlaubung ist bis längstens zum Beginn des jeweiligen Semesters (1. März bzw. 1. Oktober) zu beantragen. Bei unvorhergesehenem und unabwendbarem Eintritt eines gesetzlichen Beurlaubungsgrundes (gemäß Abs. 1) kann die Beurlaubung bis längstens zum Ende der Nachfrist des jeweiligen Semesters beantragt werden.  

(4) Die Beurlaubung wirkt für alle Studien der Bildungseinrichtung, an welcher diese beantragt wurde und bei gemeinsam eingerichteten Studien für alle Studien der beteiligten Bildungseinrichtungen.  

(5) Während der Beurlaubung bleibt die Zulassung zum Studium aufrecht. Der Studierendenbeitrag ist daher weiter zu entrichten. Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen, die Ablegung von Prüfungen sowie die Einreichung und Beurteilung wissenschaftlicher sowie künstlerischer Arbeiten ist unzulässig.