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Plagiat

§ 6 Definition

Ein Plagiat liegt vor, wenn Texte, Inhalte oder Ideen übernommen und als eigene ausgegeben wer­den. Dies umfasst insbesondere die Aneignung und Verwendung von Textpassagen, Theorien, Hypothesen, Erkenntnissen oder Daten durch direkte, paraphrasierte oder übersetzte Übernahme ohne entsprechende Kenntlichmachung und Zitierung der Quelle und des Urhebers oder der Urheberin. Vortäuschen von wis­sen­schaftlichen Leistungen liegt vor, wenn auf „Ghostwriting“ zurückgegriffen wird oder wenn Daten und Ergebnisse erfunden oder gefälscht werden. 

§ 7 Plagiat bei Bachelor- und Seminararbeiten

  1. Liegt ein Plagiat oder Vortäuschen von wissenschaftlichen Leistungen vor, so wird die vorgelegte Arbeit negativ beurteilt und auf die Anzahl der möglichen Vorlagen angerechnet.

  2. Der/Die Studierende wird bis zum Ende des Semesters, in dem die Beurteilung erfolgt, für das Studium gesperrt.

§ 8 Plagiat bei Masterarbeiten

  1. Liegt ein Plagiat oder Vortäuschen von wissenschaftlichen Leistungen vor, so wird die vorgelegte Arbeit negativ beurteilt und auf die Anzahl der möglichen Vorlagen angerechnet.

  2. Der/Die Studierende wird für zwei Folgesemester für das Studium gesperrt.