Von 27. bis 29. April 2026 fand in Baden, Wiener Neustadt und Mödling die Tagung „#schuleverantworten“ statt. Vertreter*innen aus Schule, Pädagogischen Hochschulen und Bildungsverwaltung aus Österreich und der Schweiz kamen zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven im Bildungsbereich zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Themen Leseförderung, Deutsch als Zweitsprache sowie die Weiterentwicklung des gemeinsamen Projektes #schuleverantworten in Form der Web-Journale und Web-Dialoge.
Den Auftakt bildete am Montag ein Besuch der HLA Baden, bei dem die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeit der Höheren Bundeslehranstalten und Bundesfachschulen für wirtschaftliche Berufe erhielten. Im Anschluss begrüßte die Pädagogische Hochschule Niederösterreich (PH NÖ) die Gäste der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) am Campus Baden. Bei einem ersten Fachaustausch standen Impulsvorträge und Diskussionen zur Leseförderung und der Thematik Deutsch als Zweitsprache im Zentrum. Fachreferent*innen aus Österreich und der Schweiz beleuchteten dabei unterschiedliche Zugänge und erfolgreiche Praxisbeispiele.
Am zweiten Tag führte das Programm zunächst an das BRG Gröhrmühlgasse in Wiener Neustadt. Dort konnten die Teilnehmenden schulische Konzepte und Unterrichtsmodelle kennenlernen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand der Besuch des NÖ Landeskindergartens Biondekgasse in Baden auf dem Programm, wo insbesondere frühe Sprachförderung und pädagogische Begleitung im Elementarbereich thematisiert wurden.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Redaktionssitzung „#schuleverantworten“ an der PH NÖ. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen, zukünftige Herausforderungen und gemeinsame Ideen für die Bildungsarbeit diskutiert. Der Tag klang mit einer Stadtführung durch Baden und einem gemeinsamen Abendessen in der Altstadt aus, was zusätzlich Raum für persönlichen Austausch und Vernetzung bot.
Am Mittwoch besuchten die Teilnehmenden die Praxisvolksschule Baden sowie die HTL Mödling. Beide Institutionen präsentierten innovative Konzepte in der schulischen Praxis und ermöglichten intensive Gespräche mit Lehrpersonen und Verantwortlichen vor Ort.
Die Tagung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll internationale Kooperationen und der direkte Austausch zwischen Bildungseinrichtungen sind. Die Teilnehmenden nahmen zahlreiche Anregungen, neue Perspektiven und konkrete Ideen für ihre weitere Arbeit mit. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung gemeinsamer Verantwortung für Bildung und die enge Zusammenarbeit über institutionelle und nationale Grenzen hinweg.