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PH NÖ setzt auf Dialog, Zuhören und gemeinsame Verantwortung

Mit dem Leitgedanken „Bildung im Dialog“ und der Einladung „Wir hören zu“ stellte das neue Rektorat der PH NÖ den Austausch und die Zusammenarbeit in den Mittelpunkt der weiteren Hochschulentwicklung. Daher standen beim Forum Hochschulkultur eine wertschätzende Gesprächskultur, Orientierung in Zeiten des Wandels und die gemeinsame Gestaltung der Zukunft der Hochschule im Fokus.

Die rund 150 Einzelgespräche mit Angehörigen der PH NÖ bilden für Rektor Langensteiner die Grundlage für die Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation und den nächsten Entwicklungsschritten der Hochschule. In seiner Begrüßung machte der Rektor die große fachliche Expertise, hohe Motivation und eine starke Verbundenheit mit der Institution unter Lehrenden und Verwaltungspersonen deutlich und ging auf den Wunsch nach Aufbruch und die Fragen und Unsicherheiten, die Veränderungen mit sich bringen, ein.
Unter dem Motto „Wir hören zu“ wurde beim Forum Hochschulkultur die Bedeutung einer offenen und aufmerksamen Gesprächskultur hervorgehoben. Zuhören bedeutet dabei mehr als das bloße Wahrnehmen von Worten: Es geht darum, unterschiedlichen Erfahrungen Raum zu geben, nachzufragen, vorschnelle Urteile zu vermeiden und auch jenen Stimmen Gehör zu schenken, die im Alltag weniger deutlich wahrgenommen werden. Der Leitgedanke „Bildung im Dialog“ soll sich gerade im Umgang miteinander, in nachvollziehbaren Entscheidungen und in der Bereitschaft zur konstruktiven Auseinandersetzung zeigen.

Veränderung gemeinsam gestalten

Die Hochschule befindet sich in einer Phase organisatorischer und inhaltlicher Weiterentwicklung. Neue Zuordnungen, veränderte Zuständigkeiten und räumliche Veränderungen bringen neue Möglichkeiten, können aber auch Unsicherheiten auslösen. Diese Erfahrungen sollen ernst genommen werden. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass weiterhin gute Arbeit möglich ist – mit ausreichend Raum für konzentriertes Arbeiten, vertrauliche Gespräche und klare Absprachen.
Dabei setzt die Leitung der PH NÖ auf Transparenz, Verlässlichkeit und Mitgestaltung. Entscheidungen sollen nachvollziehbar begründet, Kritik ermöglicht und berechtigte Schwierigkeiten aufgegriffen werden. Gleichzeitig braucht es die Bereitschaft, neue Verbindungen entstehen zu lassen und unterschiedliche fachliche Perspektiven als Chance für gemeinsame Lehrveranstaltungen, Forschungsvorhaben und bessere Abläufe zu nutzen. Als Maßstab für die Zusammenarbeit gelten Respekt vor der Person, Klarheit in der Sache und Verantwortung für das eigene Handeln.

Dreizehn Thementische als Raum für neue Perspektiven

Wie dieser Dialog konkret gestaltet werden kann, zeigte das Forum Hochschulkultur an dreizehn Thementischen. In drei Gesprächsrunden hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich über Bereichsgrenzen hinweg auszutauschen, Erfahrungen einzubringen und Ideen für die weitere Hochschulentwicklung zu sammeln. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum zusammengeführt.
Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Arbeitsbedingungen, Unterstützungsangebote und nächsten Schritte eine zukunftsfähige Hochschule braucht. Die Beiträge der Beschäftigten sollen in die weitere Entwicklung einfließen und Beteiligung konkret erlebbar machen.

Die gemeinsame Verantwortung reicht dabei über die Hochschule hinaus: Was an der PH NÖ gelehrt, erforscht und ermöglicht wird, wirkt auf Bildungswege von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Umso wichtiger ist eine Zusammenarbeit, die Menschen dazu befähigt, selbstständig zu urteilen, Sinn in ihrem Handeln zu finden und auch in herausfordernden Zeiten miteinander verbunden zu bleiben.
Die zentrale Botschaft des Forums lautet daher: Zuhören schafft Verbindung, gemeinsames Verstehen erweitert Möglichkeiten. So soll „Bildung im Dialog“ an der PH NÖ Schritt für Schritt gelebte Wirklichkeit werden.

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22. Oktober 2026, Erstellt von Severin Praßl-Wisiak | PH NÖ