Am Freitag, dem 24. April 2026, wurde die Pädagogische Hochschule Niederösterreich (PH NÖ) im Rahmen der Langen Nacht der Forschung erneut zu einem Ort voller Neugier, Entdeckungen und lebendiger Wissenschaft. Unter dem Motto „Mitmachen. Staunen. Entdecken.“ erwartete die Besucher*innen ein vielfältiges Programm aus interaktiven Mitmachbereichen, innovativen Lernräumen und spannenden Forschungseinblicken.
Von Mathematik zum Anfassen über Computational Thinking, Chemie-Experimente und nachhaltige Kreislaufwirtschaft bis hin zu faszinierenden Alltagsphänomenen wurde Wissenschaft greifbar und erlebbar. Die naturwissenschaftlichen Stationen sorgten für leuchtende Augen und echtes Staunen. Riesige Seifenblasen, selbst hergestellter Slime und überraschende Wow-Effekte machten Chemie und Physik auf spielerische Weise erfahrbar und luden vor allem junge Forscher*innen dazu ein, selbst auszuprobieren, zu entdecken und Fragen zu stellen.
Auch digitale Zukunftsthemen standen im Mittelpunkt. Stationen wie z.B. „Ozobots – Kinderleicht programmieren mit Robotern“, „BeeBots – Kinderleicht programmieren mit Robotern“, „Coding und Making mit Scratch und dem MakeyMakey“, „Virtual Reality und Augmented Reality erleben“, „3D-Druck – Erstellen von 3D-Drucken“ sowie „Game Based Learning am Smartboard“ zeigten eindrucksvoll, wie kreativ, innovativ und praxisnah Lernen heute gestaltet werden kann. Technikstationen wie die Kreiselchallenge oder „Namensschilder mit dem Lasercutter“ verbanden Tüfteln, Ausprobieren und kreatives Gestalten auf besondere Weise.
Edda Polz leitete den Abend am Campus Baden mit einer Ansprache ein: Ausgangspunkt ihrer Ausführungen war ein Zitat des neuseeländischen Pädagogen John Hattie:
„We need a much richer, broader, longer and worthwhile basket of goods that define the value of schooling.“ Theorie gäbe Orientierung, doch erst in der Praxis entfalte sie ihre Wirkung – genau darin liege die Stärke moderner Bildung und Forschung:
„Und in diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch für den heutigen Abend hier am Campus viel Neugier und dass Sie mit mehr Fragen als mit Antworten nach Hause gehen, denn auch das ist Forschen: Antworten schließen, Fragen öffnen“, so Polz.
Christoph Kainz, Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag und Bürgermeister von Pfaffstätten, begrüßte die Mitwirkenden und die Besucher*innen in Baden. Im Rahmen seiner Eröffnungsrede stellte er die große Bedeutung der Langen Nacht der Forschung für junge Menschen und die Zukunft des Landes heraus. Er unterstrich, dass die Lange Nacht der Forschung die Vielfalt von Wissenschaft sichtbar mache und die besondere Atmosphäre der Veranstaltung das Interesse an Forschung fördere: „Ich wünsche mir, dass bei vielen jungen Menschen der Funke überspringt und Interesse an der Forschung geweckt wird“, sagte er.
Silke Dammerer, ebenso Abgeordnete zum Niederösterreichischen Landtag, besuchte den Campus Melk, erkundete die Forschungsstationen vor Ort und zeigte sich beeindruckt vom vielseitigen Angebot und der Begeisterung der jungen Forscher*innen. Die Lange Nacht der Forschung machte sichtbar, wie lebendig, zugänglich und alltagsnah Wissenschaft erlebt werden kann – ein spannender Abend voller Begegnungen, neuer Perspektiven und spürbarer Begeisterung für Forschung.