Eine Zeitreise durch die Mediengeschichte: Studierende erkunden die Ausstellung medien.welten im Technischen Museum Wien
Vom Buchdruck bis zum Internet: Im Rahmen des Schwerpunkts „KI verändert Lernen“ besuchten Studierende der Lehrveranstaltung „Kinder beschreiten Lernpfade im digitalen Raum“ am 19. Oktober 2026 das Technische Museum Wien. Begleitet von den Lehrenden Natalie Schrammel und Karin Tengler setzten sie sich mit der Dauerausstellung medien.welten auseinander und gewannen dabei einen anschaulichen Einblick in die Geschichte und Entwicklung digitaler Medien.
Die Ausstellung medien.welten zeichnet die Entwicklung der Medien seit der Neuzeit nach. Der thematische Bogen reicht vom Buchdruck und der Telegrafie über Rundfunk und Fotografie bis hin zu Computer und Internet. Rund 1.000 historische Exponate sowie zahlreiche interaktive Medienstationen mit Radio- und Fernsehbeiträgen, Schellackaufnahmen und Filmausschnitten laden die Besucher und Besucherinnen ein, analog wie multimedial in die Geschichte der Medien einzutauchen.
Bei einem interaktiven Rundgang lernten die Studierenden wichtige Stationen der Mediengeschichte kennen und konnten an den Medienstationen vieles selbst ausprobieren. Dabei zeigte sich, auf welchen Erfindungen die digitalen Medien von heute aufbauen.
Um die gewonnenen Eindrücke praktisch umzusetzen, entwickeln die Studierenden im weiteren Verlauf der Lehrveranstaltung Konzepte für eigene Rätselrallyes für Lernende der Primarstufe. Diese sollen künftig bei Projekten oder Museumsbesuchen zum Einsatz kommen. So verbindet die Exkursion das Erleben von Mediengeschichte mit der praxisorientierten Anwendung medienpädagogischer Konzepte und schafft einen Theorie-Praxis-Transfer zwischen Hochschule, außerschulischem Lernort und Schule.
Weitere Informationen zur Ausstellung:
medien.welten – Technisches Museum Wien