Zum Projektabschluss von INSE wurden die Ergebnisse präsentiert: INSE steht für „Interdisziplinäres Wissenschaftsbildung Niederösterreich – gemeinsam das Verständnis für Wissenschaft steigern“.
Das Projekt wurde als Partnerschaftsnetzwerk gefördert im Rahmen der FTI-Strategie Niederösterreich 2027. Unter dem Lead des WasserCluster Lunz (WCL) forschte und entwickelte das INSE-Team an der PH Niederösterreich (Carmen Sippl, Babette Lughammer, Gregor Jöstl und Ioana Capatu) innovative Unterrichtsmaterialien für die Primar- und die Sekundarstufe. Weitere Kooperationspartner sind das AECC Biologie der Universität Wien, die Bildungsdirektion NÖ, das Haus der Wildnis Lunz sowie das BORG Wiener Neustadt und die VS und MS Lunz.
Beim Abschlusstreffen am WCL in Lunz am 24.11.2025 wurden die intensiven Netzwerkaktivitäten von INSE und die entstandenen Unterrichtsmaterialien präsentiert. Um das Verständnis für Wissenschaft zu steigern, sind sie den wissenschaftlichen Arbeitsweisen gewidmet: dem geisteswissenschaftlichen Forschen in der Primarstufe, dem naturwissenschaftlichen Forschen in der Sekundarstufe 1 und 2 und dem sozialwissenschaftlichen Forschen in der Sekundarstufe 2. Alle wurden in begleitenden Pilotstudien getestet. Zusätzlich entstanden ein Forschungs-Quartett und das Wissenschafts-Brettspiel SCIBORG, eine Wissenschafts-APP ist in der Entwicklung. Alle Materialien stehen im Open Access auf der Projekt-Webseite zur Verfügung.
An der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (PH NÖ) entsteht eine weitere Handreichung für Wissenschaftsbildung in der Primarstufe mit dem Bilderbuch „NA ZOOWAS!“ (Leykam, 2025). Die Autorin Melanie Laibl und die Illustratorin Linda Schwalbe gaben beim INSE-Abschlusstreffen spannende Einblicke in die Entstehungsweise des Bilderbuchs und damit wertvolle Hinweise, wie komplexe Themen mithilfe von Storytelling und Visualisierung verständlich vermittelt werden können. Zum Bilderbuch stehen Bilderbuchkino, Podcast, Blogbeitrag, Lesezeichen und Plakat zur Verfügung, abrufbar hier. Die Handreichung mit Unterrichtsbeispielen entsteht mit Studierenden in den Schwerpunkten „Kultur verbindet Menschen“ und „Zukunft braucht Mitverantwortung“.