Am 30. September 2026 waren die Incoming-Studierenden der PH Niederösterreich in der Wiener Innenstadt unterwegs. Fabian Staudinger und René Foidl führten die Gruppe durch den 1. Bezirk.
Ein wichtiger Bestandteil des Auslandssemester ist, dass Studierende die Stadt, das Land und dadurch gesellschaftliche Aspekte kennenlernen. Am 30.09.2026 begleitete das Zentrum für Internationales die fünf Erasmus+ Studierenden aus Belgien, Deutschland und Irland bei bestem Wetter durch den 1. Bezirk von Wien.
Der Rundgang begann am Stephansplatz. Von dort ging es durch die Blutgasse zur Franziskanerkirche und zur Jesuitenkirche, weiter zum Basiliskenhaus, zum Stadttempel in der Seitenstettengasse, zum Vermählungsbrunnen und zur Ankeruhr am Hohen Markt und schließlich zum Judenplatz.
Fabian Staudinger erzählte zu den bekannten Bauten nicht nur die Fakten. Er ergänzte sie um persönliche Geschichten und um die Sagen, die sich um einzelne Orte ranken: etwa die unterschiedlichen Theorien zum Namen Blutgasse, den Basilisken in der Schönlaterngasse und den Zahnweh-Herrgott am Stephansdom. Ein Abstecher führte in einen unscheinbaren Innenhof, an dem man ohne Ortskenntnis vorbeigeht. Dort zeigte er eine traditionelle Wiener Pawlatsche, einen offenen Laubengang, über den die Wohnungen erschlossen sind. René Foidl ergänzte Fabian Staudingers Erzählungen durch Randnotizen und Anekdoten zu Kultur und Faktenwissen.
Die Studierenden nutzten den Spaziergang, um Fragen zu Wien und Umgebung zu stellen. Untereinander tauschten sie sich rege aus, lernten sich besser kennen und gaben einander Tipps für die kommenden Wochen und machten Pläne.
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Besuch im Kolar, wo die Gruppe gemeinsam die Entdeckungsreise durch den 1. Bezirk ausklingen ließ und sich weiter über Österreich unterhielt.