Ein Auslandssemester eröffnet neue Perspektiven – auf das Studium, andere Kulturen und nicht zuletzt auf sich selbst. Welche Erfahrungen sammeln internationale Studierende an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich? Was nehmen Studierende der PH NÖ von ihrem Auslandsaufenthalt mit? Und wie verändern diese Erlebnisse den Blick auf die eigene Zukunft? Diese Fragen haben sich Studierende im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 15.10.2026 gestellt.
Ein Auslandssemester eröffnet neue Perspektiven – auf das Studium, andere Kulturen und nicht zuletzt auf sich selbst. Welche Erfahrungen sammeln internationale Studierende an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich? Was nehmen Studierende der PH NÖ von ihrem Auslandsaufenthalt mit? Und wie verändern diese Erlebnisse den Blick auf die eigene Zukunft?
Diesen Fragen widmete sich eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Erasmus Days 2026. Die Veranstaltung wurde von René Foidl und Jennifer Beck-Saiz vom Zentrum für Internationales konzipiert und organisiert. Die Moderation übernahm Maria Vlasitz, die über viele Jahre als Erasmus+-Koordinatorin an der PH NÖ tätig war. An der Diskussion teilgenommen haben Ana Maria Markovic, die ein Praktikum in Helsinki machte, Youssef Ayed und Tanja Tietz-Atmaca, die beide im Rahmen eines Blended Intensive Programm in Malagá waren, Sonja Cabak, die für ein Auslandssemester in Valencia war sowie Róisín Ní Uallacháin von dem Marino Institute of Education (Irland) und Simon Czuprynski von der Universität Siegen (Deutschland), die beide als Erasmus+ Studierende an die Pädagogische Hochschule Niederösterreich für ein Auslandssemester gekommen sind.
Die internationalen Studierenden berichteten von ihren ersten Eindrücken in Österreich und ihrem Studienalltag an der PH NÖ. Besonders hervorgehoben wurden die herzliche Aufnahme, die gute Infrastruktur sowie die ausgeprägte Praxisorientierung der Lehrveranstaltungen. Der unmittelbare Bezug zwischen Theorie und schulischer Praxis wurde als besondere Bereicherung empfunden.
Neben den fachlichen Erfahrungen schätzen die Incomings die Möglichkeit, Österreich und seine Kultur kennenzulernen, internationale Kontakte zu knüpfen und neue didaktische Ansätze für ihre spätere Unterrichtstätigkeit mitzunehmen. Auch Herausforderungen wie die Wohnungssuche, sprachliche Unterschiede oder organisatorische Vorbereitungen kamen zur Sprache.
Die Erasmus+-Rückkehrer der PH NÖ schilderten, wie sehr sie ihr Auslandsaufenthalt sowohl fachlich als auch persönlich geprägt hat. Besonders die Schulpraxis in einem anderen Bildungssystem eröffnete neue Perspektiven auf Unterrichtsgestaltung, pädagogische Methoden und den eigenen zukünftigen Lehrberuf.
Gleichzeitig förderte der Aufenthalt ihre Selbstständigkeit, ihr Selbstvertrauen und ihre interkulturellen Kompetenzen. Internationale Freundschaften und die Erfahrung, sich in einem fremden Umfeld zurechtzufinden, zählen für viele zu den nachhaltigsten Erinnerungen.
Eine zentrale Botschaft der Diskussion lautete: Mut haben, Chancen nutzen und Neues wagen. Ein Erasmus+-Aufenthalt erfordert zwar sorgfältige Vorbereitung und finanzielle Planung, bietet jedoch Erfahrungen, die weit über das Studium hinausreichen.
Dabei muss internationale Mobilität nicht immer ein ganzes Semester umfassen. Auch Erasmus+-Kurzzeitmobilitäten eröffnen die Möglichkeit, andere Bildungssysteme kennenzulernen, internationale Kontakte aufzubauen und wertvolle Impulse für die eigene berufliche Entwicklung zu gewinnen. Gerade für Studierende, die aus persönlichen, familiären oder studienorganisatorischen Gründen keinen längeren Auslandsaufenthalt absolvieren können, stellen sie eine interessante Alternative dar.
Das Zentrum für Internationales unterstützt Studierende bei der Planung und Umsetzung ihrer Mobilitätsvorhaben und informiert über die unterschiedlichen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts.
Die Podiumsdiskussion verdeutlichte den Mehrwert internationaler Mobilität: Während Incomings neue Perspektiven und Erfahrungen in den Hochschulalltag der PH NÖ einbringen, kehren Outgoings mit erweiterten fachlichen, persönlichen und interkulturellen Kompetenzen zurück.
Erasmus+ verbindet Menschen, fördert den Perspektivenwechsel und stärkt die Internationalisierung der Lehrer – weit über den einzelnen Auslandsaufenthalt hinaus.