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Emotionen im Lern- und Leistungskontext

Am Donnerstag, 08. 10. 2026 fand am BG Babenbergerring ein Vortrag im Rahmen des Begabungszyklus Wiener Neustadt statt. Diesmal war es Univ.-Prof. Dr. Thomas Götz der über sein Forschungsgebiet informierte danach für Fragen zur Verfügung stand.

Die Veranstaltungsreihe zur Begabungsförderung – eine Kooperation der PH Niederösterreich, der Bildungsdirektion und der Stadtgemeinde Wiener Neustadt – brachte auch 2026 wieder einen vollen Erfolg. Stadtrat Philipp Gruber, der Leiter der Bildungsregion 6 Heinz Kerschbaumer, Institutsleiterin Kerstin Zechner, ECHA-Österreich Präsident Gerald Stachl sowie der Hausherr Direktor Martin Seitz konnten mehr als 250 Teilnehmer*innen (davon ca. 130 in Präsenz) begrüßen.
Im Rahmen des Abends informierte Thomas Götz über die Bedeutung von Emotionen im Lern- und Leistungskontext. Mit anschaulichen Beispielen gelang ihm ein Brückenschlag zwischen aktuellen Forschungsergebnissen und der unterrichtlichen Praxis. Im Zusammenhang mit der Förderung von Begabungen wies er auf die besondere (negative) Auswirkung der Langeweile auf Lernerfolge und Berufswahl hin. Die behandelten theoretischen Modelle liefern das notwendige Fundament zur Regulation von Emotionen, denen wir nicht schutzlos ausgeliefert sein müssen. Die Kontrolle von Prüfungsangst und Lampenfieber sowie die Förderung von Freude und Hoffnung wurden als Möglichkeiten aufgezeigt.
Die Bildungsregion 6, die sich der Begabungsförderung seit Jahren als Schwerpunktthema widmet, wird über die Steuergruppe auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung der Reihe planen.

8. Oktober 2026, Erstellt von Gerald Stachl | Fortbildung | PH NÖ