Am 21. März 2026 wurde der Campus Baden der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (PH NÖ) zum Ort des Entdeckens: Mit vielfältigen Mitmachstationen bot der Tag der offenen Türen zahlreiche Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und Einblicke ins Studium zu erhalten.
Infopoints, persönliche Gespräche und direkte Begegnungen boten die Möglichkeit, genau diese Orientierung zu gewinnen. Im Zentrum dieses Vormittags standen das Lehramtsstudium Primarstufe und das neue Bachelorstudium Elementarpädagogik. Vizerektorin Edda Polz informierte umfassend über das Studium der Primarstufenpädagogik. Sie stellte das Curriculum vor und ging auf zentrale Elemente des Studienbeginns ein, insbesondere auf die Studieneingangs- und Orientierungsphase. Zudem erläuterte sie Studienmodelle wie den Fast Track und den Slow Track, die individuelle Wege durch das Studium eröffnen.
Simone Breit, Leiterin des Departements Elementarpädagogik, stellte das Bachelorstudium Elementarpädagogik vor und rückte dessen Bedeutung in einen größeren Zusammenhang: Das Studium bereitet gezielt auf die komplexen Anforderungen eines dynamischen Bildungsbereichs vor und befähigt zur professionellen Gestaltung elementarer Bildungsprozesse. Frühe Kindheit prägt Bildungsbiografien nachhaltig, elementare Bildungseinrichtungen sind erste Bildungsorte und tragen Verantwortung für weitere Lern- und Lebenswege. Vor diesem Hintergrund wurde die Elementarpädagogik als zentraler Bestandteil des Bildungssystems sichtbar.
Die Mitmachstationen eröffneten Einblicke in die Vielfalt der Fachbereiche und machten das Studium in seiner Breite greifbar. In der sprachlichen Bildung wurden Lesen, Sprechen und Tun miteinander verbunden, während im Bereich Mathematik Zahlen und Formen auf spielerische Weise entdeckt werden konnten. Kreative Zugänge boten Stationen wie „Textile Vielfalt“ oder der „Gestaltungsraum Zukunft“, in dem Sachunterricht als Expedition in mögliche Lebenswelten von morgen gedacht wurde. Bewegung und Musik luden dazu ein, Lernen körperlich und gemeinschaftlich zu erleben, während im Bereich Digitalität neue Perspektiven auf zeitgemäßes Lehren und Lernen eröffnet wurden. Die Bibliothek zeigte sich nicht nur als Lernort, sondern als zentraler Raum für Recherche, Lernen und vertiefende Auseinandersetzung. Darüber hinaus gaben Stationen zu den pädagogisch-praktischen Studien (PPS), zur Studienabteilung sowie zur Studienberechtigungsprüfung Einblick in strukturelle und organisatorische Aspekte des Studiums. Die Station von Erasmus+ machte internationale Perspektiven greifbar und zeigte, wie Erfahrungen im Ausland neue Zugänge zu Studium und pädagogischem Handeln ermöglichen können.
Die Hochschulvertretung (HV), die Studierendenvertretung an der PH NÖ, kam mit vielen Besucher*innen ins Gespräch und lud zum persönlichen Austausch ein. HV-Vorsitzende Clarissa Steiner stellte die Arbeit der HV vor und machte deutlich, wie sehr Zusammenhalt, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung das Studium an der PH NÖ prägen.
Campusführungen führten durch Räume, die mehr waren als bloße Orte. Seminarräume, Bibliothek und Arbeitsbereiche gaben Einblick in einen Studienalltag, der von Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsamer Entwicklung geprägt ist. Auch zentrale Einrichtungen wie der Mehrzwecksaal und die Schwimmhalle wurden vorgestellt und machten die vielfältigen Lern- und Bewegungsräume am Campus sichtbar. Ein Vormittag, der weiterwirkte: Für manche begann hier der Weg zur Elementarpädagog*in oder zur Primarstufenlehrkraft.
Studierende des HLG "Social Media" haben am Tag der offenen Türen einen Blog gestaltet: Zum Blog