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Migration und Schule

Weg vom „Wir-und-die-anderen-Denken“ und hin zur vollen Anerkennung und Wertschätzung unserer multikulturellen Gesellschaft war der Tenor des Gespräches am Rahmen des PÄGE „Migration & Schule“ im mc² in Melk mit Susanna Wiesinger, Leiterin der Ombudsstelle für Wertefragen und Kulturkonflikte, Lehrerin und Autorin des Buches „Kulturkampf im Klassenzimmer“ und Verena Grünstäudl vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF).

Die PH NÖ setzte gemeinsam mit dem BMBWF, dem Bundesministerium für Inneres (BMI), der NÖ Landesregierung und der Bildungsdirektion NÖ, der Gemeinde Melk und International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) Impulse zur Weiterentwicklung der Angebote des Zentrums für Migrationskommunikation mc².

Im Mittelpunkt stand die Wichtigkeit, dass Pädagoginnen und Pädagogen bereits in der Ausbildung das Thema Migration und damit verbundene Kompetenzen zum Umgang mit der multikulturellen Zusammensetzung von Schulklassen vertiefen können. Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer sollen dazu bewegt werden, mehr schulinternen Lehrerinnen und Lehrer-Fortbildungen zu organisieren. Ein weiterer Fokus soll auf Zusammenarbeit mit Eltern gelegt werden. Dazu meinte Silvia Wiesinger: „Wir brauchen Menschen, aus den verschiedenen kulturellen Communities, die mit ihren Eltern wichtige Botschaften der Schule klar besprechen.“

Die PH NÖ setzt sich weiterhin mit den Möglichkeiten der Aus- Fort- und Weiterbildung auseinander.

26. November 2019 | PH NÖ