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Jungautorinnen in Baden ausgezeichnet

Wie gestalten wir unsere Zukunft? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Schülerinnen und Schüler, die sich bei FridaysForFuture engagieren. Beim Jugend-Schreibwettbewerb „Unser Leben – Unsere Zukunft“ der Stadt Baden wurden Texte eingereicht, die sich wie Botschaften aus der Zukunft lesen: Sie schreiben vom Blick eines Gänseblümchens auf uns Menschen bis zum aufmerksamen Lauschen auf die mahnenden Stimmen der Natur; von der Gründung einer Special Task Force für die Rettung des Planeten bis zur Zeitreisenden aus der Zukunft, die uns sagt, was zu tun ist: und zwar hier und jetzt.

Das Lernen und Lehren für die Zukunft findet ebenfalls im Hier und Jetzt statt. Im Rahmen des Jahresfokus Anthropozän beschäftigen sich viele Studierende der PH NÖ mit dem gemeinsamen Erforschen, wie wahrscheinliche, mögliche, wünschbare Zukünfte aussehen könnten. Als die Lehrerinnen und Lehrer der Zukunft wollen sie die Schule zur Werkstatt für Zukunftsideen und Zukunftskonzepte machen.

Die PH NÖ konnte sich beim Jugend-Schreibwettbewerb „Unser Leben – Unsere Zukunft“ der Stadt Baden mit verschiedenen Expertisen einbringen: Gerhard Falschlehner, mit seinen langjährigen Erfahrung beim Österreichischen Buchklub der Jugend, unterstützte Gerfried Koch bei der Organisation des Wettbewerbs, Schriftstellerin Sophie Reyer begleitete (zusammen mit Daniela Meisel) die Schülerinnen und Schüler beim Schreibprozess und Literaturvermittlerin sowie PH NÖ Lehrende Carmen Sippl war (mit Walter Lexmüller, Gertraud Klemm und Andreas Fussi) als Jury-Mitglied für die schwierige Aufgabe der Auswahl der Preisträgerinnen in vier Alterskategorien zuständig.

In den Texten der Schülerinnen und Schüler sind zahlreiche konstruktive Ideen nachzulesen, wie hier und jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen sein könnten. Es sind mutige und auch nachdenklich stimmende Texte, die deutlich machen, dass die „neue Normalität“ eine „andere“ Normalität sein muss, wie PH NÖ Lehrende Carmen Sippl in der Laudatio der Jury betonte. Sie schloss mit einem Zitat aus Erwin Rauschers Buch „Schule sind WIR“ (Residenz, 2012) für das erreichte Ziel des Jugend-Schreibwettbewerbs der Stadt Baden: „Wer schreibt, beginnt seine Gedanken zu sehen. Wer gelesen wird, ist nicht allein. Das Schreibpapier ist Tanzparkett und Löschpapier der eigenen Gedanken.“

 

 

4. Juni 2020 | PH NÖ