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"Gemeinsam. Österreich Regieren."

Die Studierenden des Bachelorlehrgangs „Elementarbildung: Inklusion und Leadership“ haben am 2. März 2019, das Planspiel "Gemeinsam. Österreich regieren. Politik gestalten - Stabilität sichern" erprobt. Dabei zeigten die 24 Teilnehmerinnen großes Interesse daran, das parlamentarische System in Form einen Planspieles kennenzulernen sowie die politischen Prozesse einer Demokratie zu reflektieren.

Während des Spieles, wurden die Studierenden in zwei Gruppen geteilt:

1. Bürger/-innen, die eine zugewiesene soziale Rolle einnahmen und gleichzeitig verschiedene Interessensgruppen repräsentierten (z.B. Pensionist/-innen, Unternehmer/-innen, Arbeiter/-innen).

2. Die Politiker/-innen, vertraten unterschiedliche Parteien (Alternative, Nationale, Soziale) und thematisierten verschiedene Politikfelder, wie z.B. Sicherheit & Justiz, Arbeit & Soziales, Wirtschaft & Infrastruktur, Bildung & Wissenschaft, Gesundheit, Sicherheit & Justiz, Diplomatie und Kultur & Umwelt.

Alle Mitwirkenden hatten zum einen die Möglichkeit, sich aktiv in die jeweilige Rolle hineinzuversetzen und in unterschiedlichen Situationen bestimmte Handlungsoptionen auszuprobieren. Zum anderen waren das Gemeinwohl und die Aufrechterhaltung des sozialen Friedens innerhalb des Spieles ein zentrales Ziel. Alle Teilnehmer/-innen sollten während des Spiels auch Einfluss von migrationsrelevanten Themen auf andere Politikbereiche reflektieren.

Debatten, Koalitionen & Entscheidungen

In Gruppen diskutierten die Bürger/-innen über politische Ziele und mögliche Vorgehensweisen. Diese wurden anhand von Wünschen, Begehren und Beschwerden an die Vertreter/-innen der Politik gerichtet, indem sie ihre Interessen offenbarten und ihre Möglichkeiten zur Einflussnahme wahrnahmen. Die Entscheidungen im politischen Prozess wurden letztendlich von den Politiker/-innen der drei Parteien getroffen.

Während des Spieles erlebten die Teilnehmer/-innen wie sich ihre Entscheidungen einerseits auf die persönliche Zufriedenheit innerhalb der Rolle und andererseits auf den Zustand ihres „Staates“ auswirkten. So musste z.B. die stimmenstärkste Partei nach der 2. Wahl in die Opposition gehen. Und die Wahlverlierer bei der 1. Wahl gingen bei der 2. Wahl als Wahlsieger hervor. „Die Umsetzung des Wählerwillens in Abstimmung mit dem eigenen Parteiprogramm stellte eine Herausforderung für unsere Regierung dar“, meinte eine Bürgerin in der Reflexion des Planspieles.

Das Politik-Planspiel wurde von Martin Gschwandtner, einem speziell geschulten Migrationskommunikator des Bundesministeriums für Inneres (BMI) geleitet. Er erklärte den Ablauf des Spiels und begleitete die Studierenden durch die einzelnen Spielschritte inklusive zweier Wahlen.

Mit dieser Aktivität sollen die Studierenden die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf Staatsbürger/-innen besser nachvollziehen und beurteilen können sowie ein tieferes Verständnis für staatliches Handeln und gesamtgesellschaftliche Verantwortung generieren, um ihre Möglichkeiten für eine demokratische Beteiligung und Gestaltung im Kindergarten, in Gemeinden, aber auch als Mitglieder der Zivilgesellschaft wahrnehmen zu können.

8. März 2019 | Ausbildung | PH NÖ