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Chemie-Olympiade: Die Sieger/innen stehen fest

24 Schülerinnen und Schüler, die sich über die Landeswettbewerbe ihrer Bundesländer qualifiziert haben, wetteiferten vergangene Woche in Baden um die vier Bundes-Siegerplätze: Stefan Schmid und Florian Kluibenschedl aus Tirol sowie Gregor Drelichowska und Magdalena Lederbauer Wien werden Österreich bei der internationalen Chemieolympiade vertreten, die heuer in der Slowakei und Tschechien stattfindet.

Der Bundeswettbewerb der österreichischen Chemie-Olympiade fand dieses Jahr erstmals an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich statt. Für die Badener Veranstalter ist es erfreulich, dass der Austragungsort Baden auch einen Teilnehmer stellte: Max Hadek aus dem Gymnasium in der Biondekgasse hat den niederösterreichischen Landeswettbewerb gewonnen und gehörte zu den Mitfavoriten in diesem Jahr. Leider hat es letztlich nicht zum Sieg gereicht, aber Max Hadek besucht erst die 7. Klasse und kann daher im nächsten Jahr wieder teilnehmen.

Mix aus Theorie und Praxis

Nach einer offiziellen Begrüßungsveranstaltung gab es an den Vormittagen der Olympiade jeweils intensive Theorievorlesungen zu unterschiedlichsten chemischen Themen. Die praktische Seite der Chemie wurde am Nachmittag geübt. Einen Vormittag verbrachten die Schülerinnen und Schüler am Institut für analytische Chemie der Universität Wien. Bei der Dünnschichtchromatographie von Arzneistoffen mit Scannerauswertung wurden sie von Professor Günther Lamprecht betreut.

Schulen profitieren vom Wissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Zur Entspannung und um den Kopf frei zu bekommen, wanderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem durch das Helenental und erklommen das Eiserne Tor. Von der Stadt Baden wurden ihnen auch Freikarten für das Strandbad zur Verfügung gestellt.

"Allerdings wurde auch die wenige Freizeit von den Schülerinnen und Schülern meist zum Lernen oder Diskutieren von chemischen Themen genutzt", erzählt Lehrerin Gabriela Jelinek vom Gymnasium Biondekgasse, die die Bundesolympiade gemeinsam mit Wolfgang Faber von der Pädagogischen Hochschule organisierte. "Engagierte, außergewöhnlich arbeits- und lernwillige Schülerinnen und Schüler lassen sich von der komplizierten Materie herausfordern und werden dadurch gefördert", so Faber. "Das für die Olympiade angeeignete Wissen und Können kommt auch im Regelunterricht an."

44. Olympiade

Die Österreichische Chemie-Olympiade findet seit 1975 jedes Jahr statt. Sie wird vom Unterrichtsministerium veranstaltet und vom Fachverband der Chemischen Industrie (FCIO), der Universität Wien und dem Verband der Chemielehrer/-innen Österreichs (VCÖ) unterstützt. Für Schüler/innen der Oberstufe von AHS und BHS ist es die einzige Möglichkeit der Interessens- und Begabungsförderung in Chemie. Die Anforderungen reichen vom Einstiegs- bis zum Universitätsniveau.

8. Juni 2018, Erstellt von Walter Fikisz | Forschung | Ausbildung | PH NÖ