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Bewegte Pause an der Praxisvolksschule

Mit Spielstationen in der Aula und auf den Gängen begeisterten diese Woche zwei Studierende des Erweiterungsstudiums "Bewegung, Sport und Gesundheit" die Kinder der Praxisvolksschule in ihrer großen Pause.

"Die Idee dahinter ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler durch gezielte Anreize mehr bewegen", erklärt Julia Migsich, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Julia Freiberger derzeit an der Praxisvolksschule ihre Ideen aus dem Studium in die Praxis umsetzt. Klassiker wie "Tempelhüpfen" und Reifenspringen fanden sich im Bewegungs-Parcours genauso wie Bewegungswürfel, übergroße Mikadostäbchen oder Bewegungsübungen mit Tüchern und Bällen. Die beiden Studentinnen des Erweiterungsstudiums "Bewegung, Sport und Gesundheit" haben die Bewegungsstationen selbst konzipiert und umgesetzt. "Es geht darum, Bewegung in den Alltag einzubauen", erklärt Migsich. Die Stationen waren dabei entweder selbsterklärend oder mit einfachen Anleitungskarten ausgestattet. Die Kinder konnten frei wählen, in welchen Stationen sie sich bewegen möchten.

"Wir haben uns überlegt, wie wir ein Praxiselement zum Wohle aller einbauen können und waren von einer gemeinsam bewegten Pause begeistert. Die dadurch entstehende Öffnung der Schule, indem sich nun Kinder klassenübergreifend begegnen und bewegen, fanden wir inspirierend und spannend", erklärt Miriam Bayram, die die Studierenden als Mentorin betreut und selbst in der Praxisvolksschule unterrichtet.

Den Kindern waren die 20 Minuten der großen Pause diesmal natürlich viel zu kurz. Die Studentinnen sind sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. "Ich hätte nicht erwartet, dass es so super funktioniert", erzählt Julia Migsich. "Die Kinder haben sehr gut zusammengearbeitet, und es hat ihnen sichtlich Spaß gemacht."

Erweiterungsstudien an der PH NÖ

"Bewegung, Sport und Gesundheit" ist eines von vier Erweiterungsstudien, die derzeit an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich laufen. Entwickelt wurden die als Hochschullehrgang geführten Erweiterungsstudien im Umfang von 60 ECTS-Anrechnungspunkten für jene Lehrer/innen die ihre Berufsberechtigung noch im soeben ausgelaufenen System mit dem Abschluss eines sechssemestrigen Bachelorstudiums im Ausmaß von 180 ECTS-Anrechnungspunkten erworben haben. Da für den Start eines der neuen Lehramts-Masterstudien jedoch 240 absolvierte ECTS-Anrechnungspunkte nötig sind, können diese Absolventinnen und Absolventen nun ihre fehlenden 60 ETCS durch ein Erweiterungsstudium ergänzen.

Zu den laufenden vier Studiengängen "Inklusive Pädagogik", "Lerncoaching", "Bewegung, Sport und Gesundheit" und "Pädagogik der Natur und Technik" wird im kommenden Studienjahr auch "Kulturpädagogik", "Sprachliche Bildung" und "Medienpädagogik" angeboten.

Infos zu den Erweiterungsstudien an der PH NÖ: 

Fotoalbum zur Bewegten Pause: 

22. Dezember 2017, Erstellt von Walter Fikisz | Ausbildung | PH NÖ