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St. Petersburg

Den Berufseinstieg professionell meistern und gestalten

Der Berufseinstieg zählt zu einer der sensibelsten Phasen im Laufe der Berufsbiographie einer Lehrerin/eines Lehrers. (Hericks, U., 2009)Eine Ausbildung kann nicht alle berufsrelevanten Elemente vorwegnehmen, sonst würde lebenslanges Lernen nicht notwendig sein. Es braucht oft die notwendigen Erfahrungen, um bereit sein zu können, Neues lernen zu wollen oder annehmen zu  können. „Unterstützung allein genügt nicht. Erfahrungswissen anderer kann nicht weitergegeben werden, sondern muss im eigenen Referenzrahmen von Zielen, Kompetenzen und Überzeugungen erarbeitet werden.“ (Keller-Schneider, M. & Hericks, U., 2011, S. 30) Keller-Schneider und Hericks beschreiben Rollenfindung, Vermittlung, Anerkennung und Kooperation als die bedeutenden Gerade in Transitionsprozessen kommt es zu Veränderungen auf individueller Ebene, auf der Beziehungsebene und im Umfeld, wodurch bestimmte Kompetenzen besonders hinter fragt werden, um die neuen Herausforderungen bewältigen zu können.

Bentler und Bührmann (2005) nennen Wissen und Information, Methoden und Techniken, Auseinandersetzung mit der eigenen Person, soziale Kontakte und Unterstützung von außen als wesentliche Begleitmaßnahmen in Übergangsprozessen und bei der Arbeit an der realistischen Einschätzung von Kompetenzen. (Bentler, A. & Bührmann, T., 2005) Dabei ist es auch von Bedeutung, welche Selbstwirksamkeitsüberzeugungen die jungen Lehrerinnen und Lehrer mitbringen. (Schwarzer, Ralf & Jerusalem, Matthias, 2002)Entwicklungsaufgaben in der Phase des Berufseinstiegs. Zusätzlich scheint die Kompetenzentwicklung eine weitere wichtige Rolle in dieser Phase zu spielen. Blömeke und Paine (2009) stellten fest, dass es noch wenige Forschungsergebnisse in Bezug auf die Wirkung von Programmen, die im Berufseinstieg angeboten werden, gibt und daran hat sich seit 2009 wenig geändert. (Blömeke, S. & Paine, L., 2009)

LaufzeitSeptember 20142016
Projektleiter/inMag. Susanne Pind-Roßnagl