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Mathematische Förderung im Kindergarten in Österreich und im osteuropäischen Raum

Die Förderung der mathematischen Begabung scheint von nationalen Wünschen und Erwartungen abhängig zu sein, wodurch auch Bildungspläne für den Kindergarten sehr unterschiedlich in ihrer Akzentuierung erscheinen. Die Bearbeitung der Problematik im Bereich der Mathematik setzt sich mit Fragestellungen auseinander, deren Ziel es ist, zum Einen Indikatoren aufzuspüren, die auf mathematische Begabung bei Kindern im Alter von fünf bis sieben Jahren verweisen, und zum Anderen die Kindergartenpädagoginnen und – pädagogen für diese „Entdeckungen“ sensibel zu machen. Ebenso gilt es  die komplexe Transition vom Kindergarten in die Grundschule zu berücksichtigen.

Indikatoraufgaben werden auf ihre Einsatzmöglichkeiten und ihre Aussagekraft mit den jeweiligen Bildungs- und Förderplänen verglichen. Der Einsatz dieser Items  soll in Lernspielsituationen Auskunft über die mathematischen Begabungspotenziale der Kinder geben. Es kommen Indikatoraufgaben zum Einsatz, die vielfältige mathematikspezifische Begabungsmerkmale erfassen und mittels Beobachtungsbogen werden die begabungsstützenden allgemeinen Persönlichkeitseigenschaften erhoben.

Möglichkeiten der Förderung von erkannten mathematischen Begabungen werden in Kooperation mit den Instituten für Elementarpädagogik erarbeitet.

Das Forschungsprojekt arbeitet im mathematischen Bereich in Kooperation mit Dr. Friedhelm Käpnick (W. W.-Universität Münster) zusammen.

Im Projektverlauf sind Erhebungsphasen in den Kindergärten der teilnehmenden Länder vorgesehen, sowie eine parallel laufenden Auswertungs- und Arbeitsphase mit Lehrenden der Institute der Elementarpädagogik und in der Praxis stehenden Kindergartenpädagoginnen bzw. -pädagogen.