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Gelingender Berufseinstieg von jungen Lehrpersonen

Formelles Mentoring im Berufseinstieg

In Niederösterreich wurde ein Lehrgang entwickelt, der für Berufseinsteiger/innen konzipiert ist. Im Rahmen dieses Konzepts gibt es Professionelle Lerngemeinschaften, die von Mentorinnen und Mentoren geleitet werden, die sich gerade im Rahmen eines Masterstudiums für diese Tätigkeit qualifizieren und Praxis sammeln durch die Begleitung von Lehrerinnen/Lehrern in ihren ersten beiden Dienstjahren.

Es finden regelmäßige Treffen über zwei Jahre statt. Das Mentoringprogramm ist formell angelegt und entspricht im Wesentlichen den Vorgaben des BMBF für die Induktionsphase, die für die Mentorinnen/Mentoren folgende Aufgaben vorsehen: Studierende während des Studiums, beim Einstieg in den Beruf (Induktionsphase)und bei der Erstellung von Mastertheses begleiten, indem sie“ bei Planung, Durchführung, Reflexion und Evaluation von Situationen in Unterricht und Erziehung unterstützend wirken sowie ihnen persönliche Unterstützung bei der beruflichen Entwicklung innerhalb der Organisation Schule bieten sollen“. (zitiert aus: Reformpakete für die Pädagogischen Hochschulen: Rahmenvorgaben und konkretisierende Vorschläge Hochschullehrgang mit Masterabschluss „Mentoring: Berufseinstieg professionell begleiten“)

Höher (2014) präsentiert eine Studie zur nachhaltigen Wirkung und Evaluation von Mentoring, in der er auch die Forschungslücken, die es in diesem Bereich gibt, aufzählt. Es gibt sehr wenige qualitative Studien, die die Lernprozesse der Beteiligten unter die Lupe nehmen: Es gibt noch wenig Antworten auf folgende Fragen: Welches Verständnis von Mentoring liegt den Programmen zu Grunde? In welchen Kontexten wird die Beziehung gestaltet? Welche Effekte hat das Mentoring? Welche demografischen Daten spielen eine Rolle? Wie wird die Qualität der Beziehung beurteilt? Welche formalen Prozesse und Strukturen liegen den Konzepten zu Grunde? Wie interpretieren Vorgesetzte die Entwicklung der Mentorinnen/Mentoren und Mentees? All diesen Fragen möchte diese Studie auf den Grund gehen.

LaufzeitFebruar 2015Juni 2017
Projektleiter/inMag. Susanne Pind-Roßnagl