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Die Bedeutung sozial-emotionaler Aspekte für die Entwicklung blinder Menschen hinsichtlich Partizipation (Dissertation)

Soziale und emotionale Kompetenzen sind bedeutsame Faktoren für gelingende Partizipation in allen Lebensbereichen. Ein Großteil dieser Kompetenzen werden bereits in der frühen Kindheit entwickelt und laufend in Interaktionen mehr und mehr ausdifferenziert. Aus entwicklungspsychologischer Perspektive ist bekannt, dass viele dieser Prozesse, wie z.B. beim Interaktionsaufbau, von visuellen Wahrnehmungen geprägt und gesteuert werden. Fehlt diese Sinneswahrnehmung bzw. ist diese maßgeblich eingeschränkt, werden alle anderen Sensorien verwendet, Interaktionen und Situationen sozialemotional zu bewältigen. Ob die Summe dieser Sinneswahrnehmungen reine kompensatorische Auswirkung hat oder sogar wichtige zusätzliche Informationen transportiert bzw. welche Bedeutung dem Sehen in der sozialemotionalen Entwicklung wirklich zukommt, wird im Rahmen des Dissertationsvorhabens untersucht. Anhand einer quantitativen Studie mittels EKF Testmanual (Emotionaler Kompetenzfragebogen nach Rindermann) und der Auswertung biografischer Interviews sollen neue Erkenntnisse für Entwicklungspsychologie sowie für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik gewonnen werden.