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Ausgrenzungsgefährdete Jugendliche

Werner Blank, MA, BEd

Laufzeit 2017-2019

Betrachtung der Problematik unter dem Gesichtspunkt "Ausbildung bis 18"

Reduktion der NEET (Not in Education, Employment or Training) - Jugendlichen bzw. Aufzeigen der Problematik
Wo brauchen SchülerInnen und Jugendlichen Unterstützung, damit sie nicht durch das soziale Netz rutschen? Gibt es Faktoren, die aus schulischer Sicht SchülerInnen benachteiligen? Wenn es solche Faktoren gibt, wie kann man ihnen entgegenwirken?

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Education Innovation Studio

Mag. Dr. Gerhard Brandhofer, BEd

Laufzeit 09/2017 - 09/2022

Coding, Robotik, Making im Unterricht

Das Education Innovation Studio an der PH Niederösterreich beschäftigt sich mit der Erhöhung der Kompetenz der Lehrenden im Umgang mit kindgerechten Programmierumgebungen und Robotik, dem kreativen digitalen Gestalten und innovativen Zugängen bei der Nutzung digitaler Medien in der Schule.

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Leadership-Kompetenzen in der elementaren Bildung

Prof. Mag. Simone Breit Bakk.komm.

Laufzeit 9/2018 - 12/2019

Das Forschungsprojekt weist einen Methoden-Mix auf und verfolgt mehrere Ziele:
Zunächst soll ein Leadership-Kompetenzmodell für Führungskräfte elementarer Bildungseinrichtungen adaptiert werden. Darauf aufbauend wird ein Instrument zur Beschreibung von Aufgaben und Leadership-Kompetenzen der Führungskräfte in elementaren Bildungseinrichtungen entwickelt. Dieses Instrument kommt im Frühsommer 2019 flächendeckend bei allen Kindergarteninspektorinnen zum Einsatz. Dadurch können die Leadership-Kompetenzen von Kindergartenleitungen in Österreich empirisch abgesichert und systematisch beschrieben werden.

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Das Inverted Classroom Model als hochschuldidaktische Innovation

Tengler, Karin, BEd MA

Laufzeit 09/2015 - 12/2019

Weiterentwicklung des Models und Empfehlungen für den Einsatz in der Lehre

Anhand bereits vorhandener Forschungsergebnisse werden Umsetzungsbeispiele des Inverted Classroom Model an den beteiligten Hochschulen erprobt, evaluiert und entsprechend weiterentwickelt. Auch die Umsetzung in der Schule als Flipped Classroom wird berücksichtigt und z.B. in Bachelorarbeiten behandelt. Die Ergebnisse sollen schlußendlich neue Erkenntnisse und Empfehlungen anbieten, wie Lehrkräfte und Hochschullehrende den umgedrehten Unterricht als didaktische Innovation einsetzen können.  

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Lehrer und Lehrerinnen in einem Professionskontinuum

Mag. Johannes Dammerer, BEd

Laufzeit 09/2015 - 12/2019

Bedeutende Faktoren für ein gelingendes Professionskontinuum von Lehrern und Lehrerinnen in der Volksschule
Es scheint gegenwärtig eine Zeit des Wandels im Bildungsbereich zu sein. Zahlreiche strukturelle  Veränderungen finden statt und dazu wird von einem Paradigmenwechsel gesprochen, welcher die Professionalisierung des pädagogischen Handelns und Denkens beschreibt. Viele dieser Veränderungen berühren die gesamte Gesellschaft, doch eine Profession trifft dieser Wandel ganz maßgeblich, die Lehrer und Lehrerinnen.

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Unterstützungsbedarf von Lehrer*innen bei der Arbeit mit verhaltensauffälligen Schüler*innen

Mag.Stefan Germany

Laufzeit 02/2018 - 02/2020

Mithilfe einer Fragebogenuntersuchung soll erhoben werden, welche Unterstützungsformen Lehrer*innen benennen, von der sie wissen bzw. erwarten, dass sie in ihrer pädagogischen Arbeit sich erfolgreich erleben können.

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Topologische Dynamik und Schiefprodukte

Mag. Dr. Gernot Greschonig

Laufzeit 05/2017 - 11/2019


Topologische Schiefprodukte sind stetige Gruppenaktionen, die durch eine Erweiterung einer kompakten Transfomationsgruppe (d.h. ein kompakter topolochischer Raum mit einer stetigen Gruppenaktion) durch eine lokalkompakte topologische Gruppe entstehen. Schiefprodukte treten natürlicherweise bei Aktionen der ganzen Zahlen auf, auch in Zumsammenhang mit kontinuierlichen Transformationsgruppen von Systemen gewöhnlicher Differentialgleichungen. Das vorliegende Projetk beabsichtigt die Weiterentwicklung eines Strukrursatzes hin zu Erweiterung durch einen mehrdimensionalen Euklidischen Raum.

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Effekte von Learning Analytics auf das Lehren und Lernen an Grundschulen

Peter Groißböck, MA, BEd


Laufzeit 07/17 - 10/20

Ein Forschungsprojekt über herkömmliche und digitale Unterrichtsangebote im Spannungsfeld zwischen Individualisierung und Selbstbestimmung

Learning Analytics ist eine Methode, die helfen kann, durch Datenanalyse das Lernen von Schülerinnen und Schülern gezielt zu verbessern. Durch einen Abgleich von aus Learning Analytics gewonnenen Daten soll in diesem Forschungsvorhaben herausgefunden werden, wie wirksam die Schüler/innen einerseits selbstgesteuert, also durch die selbstgesteuerte Verwendung einer Software, und andererseits durch zusätzliches datengestütztes und gezieltes individuelles pädagogisches Handeln der Lehrkräfte, gestützt auf dieselbe Software, im Vergleich zu herkömmlichen Angeboten lernen.

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Musik und Mensch

Mag. Dr. Gruber Hubert

Laufzeit 10/2015 - 09/2025

sigPRIME as research tool for the dialog platform MUSIK UND MENSCH/MUSIC AND LIFE

Phase 2 (10/2016 - 09/2019)

Verankerung des Entwicklungs- und Forschungsprojekts im Rahmen einer mehrteiligen Fortbildungsveranstaltung mit Einführung und Begleitung der Teams durch den Projekt- und Forschungsleiter, Wahl der Themen- und Aufgabenstellung aus der Dialogplattform „Musik und Mensch/music and life“, Erarbeitung spezifischer Lernsequenzen, je 3 bis 4 Studienstunden-Treffen in den Schulen sowie Austausch und Vergleich der Ergebnisse der einzelnen Gruppen. Veröffentlichung erster Ergebnisse in Form von Entwicklungs- und Forschungsberichten, sowie von Lern- und Studienmaterialien auf www.ph-noe.ac.at und der Dialogplattform „Musik und Mensch/music and life“.

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Wissenstransferkarte der PH NÖ

Mag. Michaela Hanny

Mag.  Andrea Lošek

Laufzeit ab 2013 - laufend

Die PH NÖ bietet für die Lehrkräfte Niederösterreichs ein umfassendes Bildungsprogramm zu deren Professionalisierung an. Dieses basiert auf zwei Säulen: einerseits auf einer bedarfsorientierten Fortbildungsplanung, andererseits auf den vom Ministerium vorgegebenen Schwerpunkten. Somit findet ein umfangreicher Wissenstransfer statt. Ausgangspunkt des Forschungsprojektes ist die Frage, welches Wissen durch die PH NÖ angeboten und in welcher Form es für welche Zielgruppe weitergegeben wird. Dazu liegt in PH-Online ein entsprechend großes Datenmaterial vor, das als Basis dieser Untersuchung dient und eine intensive Analyse ermöglicht. Da jährlich neue Daten hinzukommen und in die Analyse einbezogen werden, versteht sich das Projekt als „Work in progress“. Die Zahlen dokumentieren, in welcher Weise der Wissenstransfer durch die PH NÖ erfolgt und lassen gewisse Entwicklungen und Trends erkennen. Die Wissenstransferkarte kann somit einen Beitrag zu einer breiten Diskussion innerhalb der PH NÖ leisten und zu einer datenbasierten und effizienten Fortbildungsplanung verhelfen.

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Die Dunkle Triade: Begleitforschung zum HLG mit Masterabschluss Schulmanagement

 

HS-Prof. Mag. Dr. Petra Heißenberger, BEd MSc

Prof. Mag. Dr. Gernot Greschonig

Laufzeit 04/19 - laufend

Stellenprofile fokussieren auf die positiven Eigenschaften von Führungskräften: Gewissenhaft, kontaktfreudig und teamfähig soll die gesuchte Person sein. Der Fokus auf die positiven Eigenschaften dominiert auch die Forschung zur Aussagekraft von Persönlichkeitseigenschaften für den beruflichen Erfolg. Die pathologischen, also die «abnormen» oder problematischen Seiten wurden den Psychiaterinnen und Psychiatern überlassen. Diese Grenzen riss Delroy Paulhus im Jahr 2002 ein: Der Psychologieprofessor aus Vancouver prägte in diesem Zusammenhang den Begriff «Dunkle Triade» für ein Merkmalsbündel, das die drei Bereiche Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie umfasst. Er initiierte ein innovatives Forschungsprogramm. Dieses zeigte, dass neben klinisch relevanten Ausprägungen dieser drei Merkmale auch milde Ausprägungen vorkommen, die eine mehr oder weniger unauffällige Teilnahme am Alltags- und Berufsleben ermöglichen. In geringer bis allenfalls mittlerer „Dosierung“ können sich die dunklen Merkmale sogar günstig auswirken. So sind z. B. narzisstische Personen oft besonders überzeugend in Bewerbungsverfahren und können als Führungskräfte ihre Mitarbeiter/innen für gemeinsame Vorhaben begeistern. Auch wenn dazu Forschungsergebnisse fehlen, lässt sich vermuten, dass diese Befunde für das Bildungswesen ebenso gelten. Es dürfte aber auch in pädagogischen Kontexten so sein, dass hohe Ausprägungen der dunklen Merkmale das Befinden der betroffenen Leitungsperson beeinträchtigen, das Kollegium belasten und die Schulqualität beinträchtigen können.

Link: psych.ubc.ca/profile/del-paulhus/

Was schulische Führungspersonen zu den drei Komponenten der Dunklen Triade wissen und beachten sollten, erfahren Sie hier: Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie

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NÖbegabt5-7

Gesamtleitung: Mag. Dr. Petra Heißenberger, BEd, MSc

Laufzeit 09/2013 - 04/2019

Leitung des Teilprojekts Mathematik: Mag. Dr. Brigitte Markl-Freund

Das Forschungsprojekt "NÖbegabt5-7" - ein Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich und der KPH Wien/Krems - besteht aus mehreren Teilprojekten.

Der Bereich der Mathematik setzt sich mit Fragestellungen zum Aufspüren von Indikatoren, die auf mathematische (Hoch-)Begabung bei Kindern im Alter von fünf bis sieben Jahren verweisen, auseinander und berücksichtigt die komplexe Transition vom Kindergarten in die Volksschule.

Ein weiteres Teilprojekt beschäftigt sich mit der Verantwortung der Führungspersonen an der Nahstelle Kindergarten - Volksschule.
Für diese beiden Teilprojekte zeichnet die Pädagogische Hochschule NÖ verantwortlich. Für das Teilprojekt "Bildnerische Kreativität" zeichnet die KPH Wien/Krems verantwortlich.

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TEDCA – Teachers’ Education, Development and Career in Austria

Dr. Johannes Mayr (AAU Klagenfurt)

Mag. Dr. Petra Heißenberger, BEd. MSc (PH NÖ)

Laufzeitende 09/2020

TEDCA – Teachers’ Education, Development and Career in Austria ist eine bundesweite Längsschnittstudie. Im Rahmen dieser Studie kann die berufliche Laufbahn von Lehrpersonen über 30 Jahre verfolgt werden.
In den Jahren 1995 bis 2005 fand an allen Pädagogischen Akademien Österreichs eine Studie statt, in der die individuellen Lernvoraussetzungen der Studierenden erhoben wurden. Im Zuge der TEDCA-Studie sollen nun – voraussichtlich im Sommersemester 2018 – die Teilnehmer/innen nochmals kontaktiert und befragt werden. Im Zentrum sollen dabei die Erfahrungen in der formalen, nonformalen und informellen Fortbildung stehen.

 Link: https://phst.at/index.php?id=3979

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Impulse und Wirkungen. Das reformpädagogische Schulprojekt von Eugenie Schwarzwald in Wien 1901-1938

M. ED. Christa Holzbauer, Dipl.-Päd.

Laufzeit 05/2016 - 12/2019

In diesem Dissertationsprojekt steht die Wiederentdeckung, Analyse und bildungshistorische Einordnung des reformpädagogischen Schulprojektes von Eugenie Schwarzwald in Wien im ersten Drittel des 20. Jahrhunders im Mittelpunkt. Die Genese der Schulentwicklung und Schwarzwalds Leistungen für die höhere Mädchenbildung als Wiens jüngste Schuldirektorin werden analysiert. Die Arbeit fragt nach der Reichweite der mit dem Schulprojekt verbundenen reformpädagogischen Impulse und systematisiert Gelingens- und Nichtgelingens-Bedingungen im vorliegenden Schulreformprozess.

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Zum Zusammenhang von Noten und Kompetenzen

Mag. Robert Knollmüller


Laufzeit 2016 - 2019

Eine empirisch-quantitative Studie im Unterrichtsfach Mathematik in der Sekundarstufe I in Niederösterreich

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den gemessenen mathematischen Kompetenzen der Schüler und den durch die Lehrer vergebenen Jahresnoten? Die Untersuchung findet an drei Schulstandorten in Niederösterreich (Ballungsraum/ "Mischgebiet"/ ländlicher Raum) in der jeweils 6. Schulstufe einer NMS statt; Auswertung mit R;

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Ist "Shared Factory" bereits Realität?

Mag. Dipl.-Ing. Dr. Brigitte Koliander

Laufzeit 11/2017 - 2/2020

Analyse von Fallbeispielen im Rahmen einer Sektoranalyse hinsichtlich Shared Factory.Im Rahmen einer Sektoranalyse an typischen Produktionsstandorten in Niederösterreich wird zuerst nach Belegen für die Kernthese gesucht. Diese These besagt, dass es infolge der immer besseren Möglichkeiten für Vernetzung und Digitalisierung eine Entinstitutionalisierung von Arbeit, bzw. deren Verteilung auf eine Vielzahl von Subkontraktunternehmen gibt. Von diesen Unternehmen wird eine Teilaufgabe der Produktion oder Dienstleistung übernommen. Kleine Unternehmen spezialisieren sich in bestimmten Bereichen. Subproduktionen mit vollständiger Datenanbindung werden geschaffen. Personen, die in diesen Unternehmen arbeiten, werden durchaus hochqualifiziert sein müssen, um die Rolle des Problemlösers, des Wartungsspezialisten, und zusätzlich die Rolle eines betriebswirtschaftlich agierenden Controllers übernehmen zu können.

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Entwicklung einer inklusiven, digitalen Lernumgebung für Forschendes Lernen - DIGICHEM

Mag. Dipl.-Ing. Dr. Brigitte Koliander

Laufzeit 10/2018 -9/2020

Entwicklung einer inklusiven, digitalen Lernumgebung als individuelle Lernbegleitung für Inquiry auf Level 2 im praktischen Unterricht

Forschendes Lernen (Inquiry) gilt als wichtiger, aber durchaus nicht immer einfach umzusetzender Teil von Laborpraxis (Blanchard et al., 2010). Die Ziele von Inquiry sind sehr umfassend und gehen über den Erwerb fachlich-inhaltlicher Konzepte hinaus (Abrams, Southerland, & Evans, 2008). Forschendes Lernen auf Level 2 und 3 gilt als geeigneter Unterrichtsansatz, um im inklusiven Unterricht die Interessen und Fähigkeiten jeder einzelnen Person zu fördern. Scaffolding ist wichtig, da Forschungsschritte wie z. B. das Aufstellen einer begründeten Hypothese, für Schülerinnen und Schüler oft schwierig zu gehen sind. Schülerinnen und Schüler sind unterschiedlich weit in ihren Fähigkeiten, die Beachtung der Zone of Proximal Development (Vygotsky, 1978) jeder einzelnen lernenden Person kann für die Lehrperson bedeuten, dass sie mit jedem Schüler, jeder Schülerin Gespräche über Methodenwahl, Vorgehensweise, Begründungen, Interpretationen führen müsste. Die interaktive Nutzung digitaler Medien durch die Schülerinnen und Schüler kann die Lehrperson entlasten und ermöglicht besonders die eigenständige und individuelle Weiterarbeit der Lernenden. Studien zeigen, dass der Einsatz digitaler Medien vor allem als Hilfestellung im methodischen Bereich zusätzlich zu einem Scaffolding durch die Lehrperson im Bereich der metakognitiven Reflexionen zum erfolgreichen Bewältigen der Herausforderungen beim Forschenden Lernen beiträgt (Hui-Ling Wu, & Susan Pedersen, 2011). Im vorliegenden Projekt wird, ausgehend von bereits vorhandenen, nicht digitalen Materialien für individualisierten Unterricht eine digitale Begleitung entwickelt. In einem ersten Schritt werden Materialien für Forschendes Lernen im Chemieunterricht erstellt, die in unterschiedlichen Schultypen (NMS, BS, HAK) eingesetzt werden können. In Folge sollen ähnliche digitale Materialien für weitere Bereiche, vor allem auch für berufsbildende Schulen, entwickelt werden.

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Wirkung des Hochschullehrgangs Berufsorientierung

Mag. Dipl.-Ing. Dr. Brigitte Koliander

Laufzeit 03/19 - 12/21

In Studien zeigt sich immer wieder, dass der Berufsorientierungsunterricht auf die Berufswahlentscheidung von Jugendlichen nach der 8. Schulstufe nur einen geringen Einfluss hat (z. B. in Niederfringer & Schwetz, 2017). Damit wird, auch im internationalen Vergleich (OECD, 2004) eine Möglichkeit vergeben, eine gute Passung von persönlichen Interessen, Kompetenzen und Begabungen der Jugendlichen mit der Wahl der weiteren Ausbildung bzw. Berufsbildung und Berufswahl sicher zu stellen. Diese Passung ist nach unterschiedlichen Berufswahltheorien (z. B. Hollande, 1997) wichtig. Einerseits, um dem Individuum eine als sinnvoll und zufriedenstellend empfundene Berufswahl zu ermöglichen, in einem Bereich, in dem sich die Person kompetent und interessiert zeigt. Andererseits ist eine solche Passung auch für Gesellschaft und Wirtschaft von Bedeutung, da ein Zusammenhang zwischen der Selbstwirksamkeitserwartung und der Arbeitsleistung belegt ist (Lent & Brown, 2006).

 Aus diesen Gründen ist eine Aufwertung und Weiterentwicklung des Faches BO von hoher Bedeutung. Veränderung und Weiterentwicklung ist in etablierten Systemen (wie dem Schulsystem) eine herausfordernde Aufgabe (Schwetz, 2018). Eine wichtige und erfolgversprechende Initiative für die Aufwertung und forschungsbasierte Weiterentwicklung des BO-Unterrichts ist die Einführung eines Lehrgangs mit Masterabschluss für Berufsorientierung an der PH NOE. In diesem Lehrgang forschen Lehrpersonen, die BO unterrichten, an praxisbezogenen Fragestellungen und entwickeln ein tiefgehendes Verständnis für systemische und psychologische Grundlagen der Berufswahlentscheidungen. Die beantragte Forschungsarbeit blickt auf die Auswirkungen dieses Studiums auf das Handeln der Absolventinnen und Absolventen dieses Lehrgangs an ihren Schulen und in Folge auf die Auswirkungen hinsichtlich  Unterrichtsentwicklung, Schulentwicklung oder Vernetzung bezüglich des Faches Berufsorientierung.

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„Pro-Praxis“ - Entwicklung von professionsbezogenen Kompetenzen in den Pädagogisch-Praktischen Studien

Mag. Dr. Corinna Koschmieder

Laufzeit 2018 - 2023

Eine multiperspektivische Längsschnittstudie zur Entwicklung von diskursiven und professionsbezogenen Kompetenzen
Ein konstruktivistischer Ansatz, die Förderung eines diskursiven Habitus, sowie eine Fokussierung auf die Schüler/innen sind zentrale Elemente des Praxiskonzeptes der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich. In dieser Studie soll die Entwicklung von professionellen Kompetenzen untersucht werden. Dabei sollen in einem längsschnittlichen Design die Entwicklung des diskursiven Habitus und dessen Einflussfaktoren mittels qualitativer und quantitativer Methoden für die Kohorte 2018/2019 untersucht werden.

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Wirksamkeit von Qualifizierungs-, Informations- und Interventionsmaßnahmen zur Berufsorientierung

Mag. Dr. Kraker Norbert


Laufzeit 10/2015/16 - 07/2019

Aus feldtheoretischer Perspektive kann für dieses Forschungsfeld von der Formel ausgegangen werden, dass das berufsrelevante Entscheidungverhalten von der Person bzw. von der Umwelt beeinflusst wird. Auch kann angenommen werden, dass eine Interaktion zwischen Person und Umwelt beeinflussend wirksam sein kann (V = f(P, U). In diesem Projekt wird von folgender Annahme ausgegangen, nämlich V = f(P, U1, U2). Unter U1 ist das familiäre Umfeld gemeint. Und unter U2 wäre das schulische. peerbezogene und andere gesellschaftliche Einflüsse zu verstehen. Die Formel V = f(P, U1, U2) ist nicht ausreichend empirisch geklärt.
Bildungs- und Berufsorientierung stellt nach Havighurst (1982; zit. n. Dreer2013, S. 42) eine Entwicklungsaufgabe dar. Es geht darum, in welchem Ausmaß ein Jugendlicher den gesellschaftlichen Auftrag zur Berufs- bzw. Bildungswahl und letztlich zum Erwachsen-Werden wahrnimmt und aktiv gestaltet. In neueren Theorien zur Berufswahl wird von Berufswahlkompetenz gesprochen (Dreer 2013, S. 42). Vielfach wird im Rahmen der Berufs- und Bildungssberatung der Passungsansatz verfolgt. Es wird davon ausgegangen, dass durch entsprechende Testmaßnahmen eine Passung zwischen Interessen bzw. Stärken und einem Beruf erreicht werden kann. Diesem Ansatz stehen theoretisch andere Ansätze gegenüber (z.B. Happenstance Learning Theory, kurz HLT). Im HLT-Ansatz wird davon ausgegangen, dass eher der Zufall des Lebens entscheidet, was ein Individuum beruflich macht.
Weiter ist empirisch nicht ausreichend geklärt, in welcher Weise personen-externe Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen (z. B. BO-Unterricht etc.) auf die Zukunftsentscheidung junger Menschen wirkt.

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PALM

Mag. Dr. Claudia Mewald

Laufzeit 2015 - 2018

Promoting authentic language acquisition in multilingual contexts

Im Rahmen einer Erasmus+ Strategischen Partnerschaft Key Action 2 wurde das Projekt PALM (Promoting Authentic Language Acquisition in Multilingual Contexts) 2015 mit der koordinierenden Institution Pädagogischen Hochschule Niederösterreich für 3 Jahre bewilligt. Als Partner sind NILE - Norwich, die PH Burgenland, die Freie Universität Bozen, die Universität Cypern und die Universität Pécs sowie vier Partnerschulen (BG/BRG Stainach, Bilingual Junior High School Wiener Neustadt, Istituto Comprensivo Bolzano 1 Centro Storico, Vienna International School) inkludiert. Das Projekt PALM zielt darauf ab, authentische Texte von 6-14jährigen Schülern und Schülerinnen zu sammeln und für den Spracherwerb über die Plattform PALM zu nutzen.
Link zur Plattform: www.palm-edu.eu
Leaflet zum Projekt

https://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/projects/eplus-project-details/#project/2015-1-AT01-KA201-005060

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Wahrnehmung, Kultur, visuelle Literalität

 MMag. Dr. Anne Moser

Laufzeit 2015

Einflüsse des kulturellen Umfelds auf die Organisation der Prozesse der visuellen Wahrnehmung

In der Forschungsarbeit soll untersucht werden, inwieweit die kulturelle Konditionierung die Wahrnehmungsprozesse prägt und in welcher Hinsicht das kognitive Erfassen von Inhalten und Strukturen neben sprachlichen Aspekten auch wesentliche visuelle Elemente enthält.
Anhand von konkreten Beispielen sollen die Zusammenhänge zwischen der Verarbeitung von visuellen Eindrücken, sprachlichem begrifflichem Denken und Abstraktionsvermögen aufgezeigt werden.
In einem qualitativen Ansatz wird der Einfluss der Kreativität auf die Bildungsbiografie näher beleuchtet, wobei die Voraussetzungen des kulturellen Umfelds besondere Aufmerksamkeit erfahren.

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Mathematische Förderung im Kindergarten in Österreich und im osteuropäischen Raum

Mag. Elisabeth Mürwald-Scheifinger

Laufzeit 01/2015 - 12/2018

Die Förderung der mathematischen Begabung scheint von nationalen Wünschen und Erwartungen abhängig zu sein, wodurch auch Bildungspläne für den Kindergarten sehr unterschiedlich in ihrer Akzentuierung erscheinen. Die Bearbeitung der Problematik im Bereich der Mathematik setzt sich mit Fragestellungen auseinander, deren Ziel es ist, zum Einen Indikatoren aufzuspüren, die auf mathematische Begabung bei Kindern im Alter von fünf bis sieben Jahren verweisen, und zum Anderen die Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen für diese „Entdeckungen“ sensibel zu machen. Ebenso gilt es  die komplexe Transition vom Kindergarten in die Grundschule zu berücksichtigen.

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Lernen mit Wissenspartnern

Mag. Elisabeth Mürwald-Scheifinger

Laufzeit 2017 - 2019

Professionalisierung durch Lesson Studies in der Grundschule

Die Pädagogische Hochschule Niederösterreich (PH NÖ) entwickelte in Kooperation mit dem Landesschulrat für NÖ ein Fortbildungskonzept, das auf der Idee von Lesson Studies (oder auch Professionelle Lerngemeinschaften) beruht und eine in die Arbeit integrierte, selbstgesteuerte, schulübergreifende, schülerzentrierte Methode der Unterrichtsentwicklung darstellt. Dieses Konzept wird mit auf freiwilliger Basis ausgewählten Schulen in Form eines Pilotprojektes durchgeführt und evaluiert. Auf der Grundlage eines Inputs seitens der PH NÖ entwickeln Teams von Lehrkräften ein gemeinsames Konzept für die Implementierung vereinbarter Schwerpunkte durch Lesson Studies. Die Teams werden ein bis zwei Mal pro Semester durch Wissenspartner fachspezifisch unterstützt. Im Fokus jeder Lesson Study steht das Lernen der Schülerinnen und Schüler. Das Ziel des Fortbildungsprogrammes ist die Professionalisierung der Lehrpersonen durch Lesson Studies direkt an den Standorten und dort, wo Lernen stattfindet: in der Schulklasse und bei den Kindern.

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Begleitforschung zum HLG mit Masterabschluss Schulmanagement

Prof. Mag. Julia Niederfriniger, BEd


Laufzeit 2018 - laufend


Zur Wirksamkeit des HLG mit Masterabschluss Schulmanagement


Der Hochschullehrgang mit Masterabschluss „Schulmanagement: Professionell führen - nachhaltig entwickeln“ stellt seit 2013 an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich eine zentrale Qualifizierungsmaßnahme für im Dienst stehende und für zukünftige schulische Führungspersonen dar. Die Studierenden sollen Kompetenzen in schulischen Handlungsfeldern erlangen, die durch eine Performanz im schulischen Alltag nachweisbar sind. Es wird der Frage nachgegangen, ob die Studierenden des Hochschullehrgangs mit Masterabschluss „Schulmanagement: Professionell führen – nachhaltig entwickeln“ ihr erworbenes Wissen auch tatsächlich anwenden können.

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Zur Planung, Durchführung und Bewertung von Lernprozessen zum Beispiel von Schauspielern

Mag. Eva Maria Ortmayr

Laufzeit 12/2015 - 12/2019

Eine empirisch-qualitative Untersuchung

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche Faktoren zum Gelingen beitragen und wie professionell Lernende ihr Lernen planen und überwachen, welche Lerntechniken und Lernstrategien sie dabei anwenden. In der Literatur geht man von einer optimalen strategischen Nutzung vorhandener Metakognitionen aus, wenn der Lernerfolg von größter Bedeutsamkeit für bestimmte Ziele ist und wenn der subjektiv erwartete Nutzen eines stragegischen Lernverhaltens in angemessener Relation zu den antizipierten Aufwandskosten steht (vgl. ARTELT 2010). Lernende benötigen Hilfe und Feedback von Dritten, um ein positives Selbstbild als kompetenter Selbstlerner aufzubauen. Beim Schaupieler wird das positive Selbstbild als gegeben angenommen, da er ohne dieses nicht auf die Bühne gehen könnte. Es handelt sich um eine Berufsgruppe, für die lebenslanges Lernen zum Berufsprofil gehört.

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Aspects on primary school teachers’ perspectives on the implementation of educational innovations

Mag.Edda Polz, BEd


Laufzeit 2016 - 12/2021

An empirical qualitative study


Although English has still to be established as a mandatory school subject in Austrian primary schools, it is expected that pupils receive a sound foundation in the target language. In order to fulfil this stipulation, GK4, the “year-four-competences” have been developed. They equip pedagogues with a framework of proficiencies every pupil should attain within the first four years of education in English. Since the target users are hardly familiar with the concept of GK4, this study aims at highlighting the key factors for the implementation of this educational innovation and on describing possible challenges that may occur during the process of diffusion. Within the course of the empirical research, interviews with primary school teachers were conducted to give an insight into whether this “top-down-approach” will meet its objectives and whether the target users approve of this educational novelty.

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BEBI

Mag. Dr. Monika Prenner, BEd


Laufzeit 10/2017 - 01/2021

Zur individuellen Konstruktion subjektiver Berufsbilder von Kindern und Jugendlichen


Die Berufswahl ist im Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein zentraler Moment in ihrem jungen Leben. Sie „stellt eine große Herausforderung an Einzelpersonen, vor allem an Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren“ (Bauer, 2011, S. 703) dar. An den Schnittstellen schulischer Systeme werden erste Berufswahlentscheidungen sichtbar. Aber schon viel früher, im Kindesalter, entwickeln sich individuelle, subjektive Berufsbilder und Berufsphantasien. Die Bedeutsamkeit von getroffenen Berufswahlentscheidungen im Sinne zukünftiger Lebenschancen ist unstrittig (vgl. Bacher, 2008, S. 529ff). Die große Zahl der möglichen Prädiktoren der Berufswahl ist überdies von den gesellschaftlichen Milieus, weiterer Erfahrungs- und Lernumwelten und personengebundenen Variablen beeinflusst. Frühe, schon im Kindesalter wahrgenommene und später internalisierte Berufsbilder beeinflussen ebenso, wie spätere, intentionale, schulische Bemühungen der Berufsbildung die tatsächlichen Schul- und Berufswahlentscheidungen. Doch wie kommen diese ersten beruflichen bildhaften Vorstellungen in den Kopf? Wer beeinflusst diese frühen Vorstellungen? 

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Vom Pädagogischen Takt zur Professionellen Unterrichtsbeobachtung

Mag. Dr. Monika Prenner, BEd

Laufzeit 10/2015 - 10/2020

Eine empirische Studie zur Effektivität der Schulpraktischen Studien

Der Lernprozess, der Kompetenzerwerb und die Reflexionsfähigkeit von Lehramtsstudierenden
der Primarstufenpädagogik soll umfassend deskribiert und analysiert
werden. Ausgehend von Bourdieus praxeologischem Ansatz in der „Theorie der
Praxis“ und Herbarts Modell des „Pädagogischen Taktes“ wird der Prozess des möglichen
Überganges von wissenschaftlichem Theorieverständnis (präpositioniert) in
reflektiertes praktisches Handeln (immanent) untersucht. Der hiatische Begriff der
Praxeologie wird durch das Aufzeigen der Antinomie von Kausalität und subjektiver
Freiheit in der Anwendung von „Lesson Studies“ sichtbar werden. Dieser pädagogische
„Occasionalismus“ in Bezug auf das reflexive Denken und das beobachtbare
Handeln kann vermutlich mittels qualitativer Daten analysiert werden.
Weiters wird die Qualität der Wahrnehmung von Unterricht in der Lehrerbildung im
Hinblick auf seine Lernwirksamkeit geprüft.

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Die Bedeutung sozial-emotionaler Aspekte für die Entwicklung blinder Menschen hinsichtlich Partizipation

Claudia Rauch Dipl.-Päd.MA

Laufzeit 02/2015 - 06/2020

Soziale und emotionale Kompetenzen sind bedeutsame Faktoren für gelingende Partizipation in allen Lebensbereichen. Ein Großteil dieser Kompetenzen werden bereits in der frühen Kindheit entwickelt und laufend in Interaktionen mehr und mehr ausdifferenziert. Aus entwicklungspsychologischer Perspektive ist bekannt, dass viele dieser Prozesse, wie z.B. beim Interaktionsaufbau, von visuellen Wahrnehmungen geprägt und gesteuert werden. Fehlt diese Sinneswahrnehmung bzw. ist diese maßgeblich eingeschränkt, werden alle anderen Sensorien verwendet, Interaktionen und Situationen sozialemotional zu bewältigen. Ob die Summe dieser Sinneswahrnehmungen reine kompensatorische Auswirkung hat oder sogar wichtige zusätzliche Informationen transportiert bzw. welche Bedeutung dem Sehen in der sozialemotionalen Entwicklung wirklich zukommt, wird im Rahmen des Dissertationsvorhabens untersucht. Anhand einer quantitativen Studie mittels EKF Testmanual (Emotionaler Kompetenzfragebogen nach Rindermann) und der Auswertung biografischer Interviews sollen neue Erkenntnisse für Entwicklungspsychologie sowie für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik gewonnen werden.

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Innovitas

Univ. Prof. HR MMag. DDr. Erwin Rauscher, Rektor

Laufzeit 09/2017 - 08/2020

Innovative School Autonomy as Chance for pedagogical Development/Innovative Schulautonomie als Chance für pädagogische Standortentwicklung

Das Projekt setzt den europäischen Diskurs um Erhöhung der Schulautonomie in einen konstruktiv-kritischen Vergleich, um daraus länderrelevante Instrumentarien im Kontext von Schulentwicklung aus juristischer und pädagogischer Sicht anzubieten sowie mit Good-Practice-Optionen konkrete Entwicklungen anzuleiten und zu initiieren. Im länderübergreifenden Zusammenarbeiten können allgemein gültige innovative Ansätze identifiziert und als Next-Practice-Beispiele weiterentwickelt werden. Unterschiedliche Entwicklungen in den Partnerländern ermöglichen ein Lernen voneinander und Erfahrungsaustausch auf europäischer Diskursebene.
Das Projekt besteht aus verschiedenen Teilbereichen mit den jeweiligen Projektoutputs (Intellectual Outputs, kurz IO). Die PH NÖ ist beteiligt bzw. federführend für folgende Intellectual Outputs:
IO3: "Handbuch Schulautonomie"
Aufbauend auf den Situationsanalysen und den wissenschaftlichen Fachveröffentlichungen zum Thema Schulautonomie wird ein Handbuch erarbeitet.
IO4 "Berufsbild Schulleiter/in"
Für das Führen einer autonomen Schule bedarf es spezieller Qualifikationen der die Schule leitenden Personen. Daher wird ein Anforderungsprofil für Schulleiter/innen erarbeitet und das europäische Berufsbild der Schulleiter/innen von autonomen Schulen entwickelt. Ein mögliches Verfahren zur Auswahl von für die Schulleitung qualifizierten Personen wird erstellt.
IO8 "Curriculum für einen Lehrgang Schulmanagement von autonomen Schulen"
Ein Curriculum für einen Lehrgang zur Führung autonomer Schulen an pädagogischen Hochschulen wird erarbeitet.
IO9 "Handreichung zur Führung autonomer Schulen"
Ausgehend von den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Projekts soll eine Handreichung erarbeitet werden, die eine praktische Anleitung für Schulleiter/innen zur Führung autonomer Schulen darstellen soll.


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Wasserwelten im Anthropozän

Mag. Dr. Carmen Sippl

Laufzeit 09/2018 - 06/2020

Ein Kompendium für die Lehrerbildung

Das geplante Forschungsprojekt will den Begriff Anthropozän - das neue Erdzeitalter - in die Schule bringen, als Denkrahmen für die fächerverbindende Auseinandersetzung mit der Mensch-Natur- Beziehung im Kontext der Dimensionen Zeit und Raum. Das Ziel ist es, das Lernen vom und im Anthropozän zu thematiesieren, am konkreten Beispiel des Elements Wasser im Raum Niederösterreich, um an ihm die mulitperspektivischen Zugänge sichtbar zu machen; zunachst aus Sicht von Sprachlicher Bildung mit dem Fokus Primarstufe (C.Sippl) und aus Sicht von Biologie/Nawi mit dem Fokus Sekundarstufe (M.Scheuch).

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Schreibprozesse begleiten im Deutschunterricht der Sekundarstufe I

Mag. Elisabeth Sieberer

Laufzeit: 02/2015 - 09/2019

Das Forschungsprojekt soll untersuchen, welche Rolle die Begleitung von Schreibprozessen im Unterricht der Sekundarstufe I spielt. Im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung der Schreibkompetenz in weiterführenden Schulen, im Studium und Berufsleben ist es von Bedeutung, wie diese erworben wird, inwieweit aktuelle Erkenntnisse der Schreibforschung in die Unterrichtskonzepte einfließen und wo Entwicklungsbedarf für die Lehrer/innenbildung besteht.

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„Under pressure.“

Mag. Dr. Jörg Spenger, BEd

Laufzeit 10/2017 - 09/2019

Berufsvollzugsprobleme und Belastungen von Lehrpersonen. Eine empirische Studie.

Lehrerinnen und Lehrer klagen immer wieder über die täglichen Belastungen in ihrem Beruf, die nicht selten auch bedenkliche gesundheitliche Beschwerden und Beeinträchtigungen nach sich ziehen (vgl. van Dick/Wagner/Petzelt, 1999; Spiewak, 2006; Horvath, 2004; van Dick/Stegmann, 2007; Kleine Zeitung, 2014; Mitterbauer, 2016).In der Studie soll herausgefunden werden, welchen Belastungen Lehrpersonen in welchem Ausmaß ausgesetzt sind, ob sich diese Belastungen in Abhängigkeit von verschiedenen Variablen unterscheiden, was die Kolleginnen und Kollegen als Ursachen für diese Belastungen ausmachen, wie sie mit dem Stress und den Belastungen umgehen (Resilienzfaktoren und Copingstrategien) bzw. welche Erwartungen sie an das „System“ Schule haben, damit es zu einer Reduktion der Belastungen kommt.

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Leistung im pädagogischen Kontext

Mag. Dr. Jörg Spenger, BEd
Mag. Dr. Ulrike Wagreich


Laufzeit 10/2017 - 09/2019

Zur Leistung im schulischen und hochschulischen Kontext

Das Forschungsprojekt geht von 2 zentralen Forschungsfragen aus:
1. In welchem Verhältnis stehen Leistungsfreude, Anstrengungsbereitschaft, Attribuierungsmuster von Erfolg und Misserfolg und Leistungsbewusstsein bei Lehramtsstudierenden und wie verändern sich diese gegebenenfalls im Zuge der Ausbildung bzw. nach dem Berufseintritt.
2. Welche Vorstellung über individuelle Faktoren schulischer Leistung haben Primarstufen-Studierende – auch im interinstitutionellen Vergleich – und wie verändern sich diese gegebenenfalls im Zuge der Ausbildung bzw. nach dem Berufseintritt.

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BfB-M Begabte fördern Begabte - Mathematik

 

Mag.Gerald Stachl

Laufzeit 05/2018 - 09/2020

Ausgehend von verschiedenen Problemen mit der die Begabtenförderung an österreichischen Schulen zu tun hat, soll geprüft werden, wie weit eine Kooperation zwischen der Oberstufe eines Gymnasiums und zwei Volksschulen neue Möglichkeiten aufzeigen kann.
Im Projekt sollen begabte Schüler/innen der Sekundarstufe II (Lehrernomination, Peernomination, ausgezeichnete Schulleistungen) eine Mentorenrolle für begabte Volksschüler/innen (Talentepool an den beiden Partnerschulen ist bereits vorhanden) übernehmen. Im aktuellen Forschungsprojekt soll eine Fokussierung auf das Fach Mathematik erfolgen, wobei eine Erweiterung in Richtung Robotik in Erwägung gezogen wird.
Die Mentorinnen und Mentoren besuchen im 14 Tages Rhythmus die Volksschulen und arbeiten dort mit den Mentees an herausfordernden Aufgabenstellungen. Die Forschung untersucht eventuelle Veränderungen in den Einstellungen zur Mathematik (bei Sek. II Schüler/innen und VS-Schüler/innen), eventuelle Kreativitätsentwicklungen, Veränderungen in der Sozialkompetenz der Oberstufenschüler/innen sowie den eventuell vorhandenen Umgang mit Unterforderung im Regelunterricht.

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Spin-1/2-Teilchen in einer impulsiven Gravitationswelle

Mag. Dr. Christain Spreitzer

Laufzeit 12/2017 - 06/2019

Wir untersuchen das Cauchyproblem für die Diracgleichung auf einer Hintergrundmetrik, die einer impulsiven Gravitationswelle entspricht. Da die metrischen Koeffizienten eine Delta-Distribution enthalten, wollen wir das resultierende Differentialgleichungssystem im Rahmen der von Colombeau entwickelten nichtlinearen Theorie verallgemeinerter Funktionen formulieren. Ziel ist es, die Existenz und Eindeutigkeit von Lösungen zu zeigen sowie möglichst explizite Lösungen für konkrete Spezialfälle zu finden. Von besonderem Interesse ist das Beispiel eines hochenergetischen Laserpulses, der aufgrund der Masse-Energie-Äquivalenz eine schwache Gravitationswelle mit sich führt. 

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BELLA - Beliefs zum Lernen und Lehren von Analysis

Mag. Dr. Evelyn Süss-Stepancik

Laufzeit 05/2018 - 12/2020

Das Zusammenwirken der fachlichen und fachdidaktischen Lehre im Gebiet der Analysis im Rahmen des Unterrichtsfaches Mathematik im Verbund Nord-Ost wird qualitativ und quantitativ empirisch untersucht, um theoretische Grundlagen und Absichten mit den tatsächliche Wirkungen vergleichen zu können.

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Beliefs am Beginn des Studiums "UF Mathematik" im Verbund NO

Mag. Dr. Evelyn Süss-Stepancik

Laufzeit 06/2017 - 12/2019

Identifikation und Entwicklung von mathematikspezifischen epistemologischen beliefs zu Beginn des Lehramtsstudiums Mathematik für die Sekundarstufe
Mathematikbezogene Einstellungen und Erwartungen von Schülerinnen/Schülern, Lehrerinnen/Lehrern und Studentinnen/Studenten sind den letzten Jahren in vielen emprischen Arbeiten untersucht worden. Mittlerweile gilt als erwiesen, dass Einstellungen gegenüber Mathematik wesentlichen Einfluss auf das Lernen und Lehren von Mathematik haben. Trotz dieser empirischen Evidenz liegen im Bereich der österreichischen LehrerInnenausbildung (im Fach Mathematik) derzeit nur sehr wenige empirische Untersuchungen dazu vor. Das Projekt hat zum Ziel, die Beschaffenheit, Struktur und Veränderungen der mathematikspezifischen epistemologischen beliefs im ersten Semester der Lehramtsstudiums zu identifizieren.

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Mathematik und Sprache - Zur Entwicklung fachsprachlicher Kompetenzen von Primarstufenstudierenden

Mag. Dr. Evelyn Süss-Stepancik


Laufzeit 05/2017 - 04/2020


In der Grundschulzeit werden etwa 500 mathematische Fachbegriffe eingeführt, die zusammen mit dem jeweiligen mathematischen Thema von den Schülerinnen und Schülern gelernt werden müssen. Dabei soll das Kommunizieren über Mathematik dem Aufbau der (fach-)sprachlichen Kompetenz dienen. Sprache hat zudem eine kommunikative und kognitive Funktion. Beide Funktionen hängen gerade in der Mathematik eng zusammen. Eine wesentliche kognitive Leistung von Sprache ist das Schaffen von Begriffen (z. B. Einer-, Zehner-, Hunderterstelle, Dreieck, Rechteck, ...). Bei der Verwendung von (Fach-)Sprache im Mathematikunterricht wird von Lehrpersonen erwartet, dass sie Begriffe erklären, Verfahren und Lösungswegse beschreiben, mathematische Aufgaben- und Problemstellungen schüleradäquat formulieren, Ergebnisse angeben und die Bedeutung von Symbolen erläutern können.
Der Erwerb und das Vertiefen mathematischer Fachsprache muss daher in der Ausbildung von Primarstufenlehrkräften einen zentralen Stellenwert einnehmen. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird der Frage nachgegangen, wie sich die mathematisch-fachsprachlichen Kompetenzen von Primarstufenstudierenden aufgrund von fachlichen und fachdidaktischen Mathematiklehrveranstaltungen im ersten Studienjahr verändern.

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Zum Einfluss von erworbenem Wissen, Technikinteressen und Selbstwirksamkeitserwartungen Studierender

Mag. Wilma Antonia Schabauer


Laufzeit 2017 - 2021

In der Auseinandersetzung mit grundlegenden technischen Aspekten des Sachunterricht

Das Interesse von  Studienanwärtern im Primarschulbereich ist in diesem Bereich eher gering ausgeprägt. Zunächst gilt es das Entstehen eines situationsbezogenen Interesses am technischen Artefakt in den Fokus zu rücken. Verallgemeinernd können Interessenshandlungen kognitive, emotionale und wertbezogene Merkmale zugeordnet werden. In Hinblick auf den Sachunterricht weisen die Studien PRENZELS (2009) u. a. darauf hin, dass Kompetenzen im technischen Bereich stärker als in anderen Teilbereichen während der Schulzeit und im schulischen Umfeld erworben werden. Wie diese Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben werden sollen, findet sich in Ansätzen in den Studien MILBERGS (2009). Er betont, dass punktuell bleibende Einzelmaßnahmen nicht sinnvoll sind. Auf der Grundlage dieses Forschungsgeschehens sollen die Eingangsvoraussetzungen der Studierenden erhoben werden.

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Martina Schreiber MA

Laufzeit 04/2018 - 03/2021

Unternehmen in der Grenzregion AT-CZ benötigen Personal mit entsprechenden Kompetenzen. Da die Bildungsbedingungen in berufsbildenden höheren Schulen und Berufsschulen der Grenzregion derzeit nicht den Bedürfnissen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes entsprechen, sollen berufsbezogene und interregionale Kompetenzen vermittelt werden.Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen berufsbildenden höheren Schulen und Berufsschulen befindet sich derzeit noch im Anfangsstadium: Schulpartnerschaften finden derzeit lediglich auf Basis von Einzelaustauschen statt und beschränken sich meistens auf das Kennenlernen der Nachbarregion. Durch die Förderung von nachhaltigen grenzüberschreitenden Schulkooperationen werden gemeinsame systemrelevante Maßnahmen entwickelt und implementiert. Das gemeinsame Bildungsangebot soll ausgeweitet werden. Weiters werden Aktivitäten durchgeführt, um die SchülerInnen in ihrem Entscheidungsprozess über die zukünftige berufliche Laufbahn bzw. bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen und die Humanressourcen in der Grenzregion bestmöglich auszuschöpfen. Die Entwicklung von berufsspezifischen mehrsprachigen (Unterrichts-)Materialien mit Hilfe von insgesamt 10 Schulen in AT und CZ (14 - 19-Jähirige) soll dies unterstützen.

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Wege der Erinnerung in Niederösterreich - Schattenseiten des kulturellen Erbes in der Zeit von 1938 - 1945

Mag. Dr. Franz Vonwald

Laufzeit 09/2018 - 08/2020

Erinnerungskulturgüter im historischen und kollektiven Gedächtnis

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Die Klassse macht den Unterschied(Classroom matters)

M.Ed. Dr. Gundula Wagner


Laufzeit 06/16 - 12/2019

Kompositionseffekte auf den Zusammenhang zwischen Hochbegabung und Schulleistung

Im Rahmen dieses Projekts im Bereich systemischer Begabungsforschung wird der Einfluss von Klassenkompositionsmerkmalen auf den Zusammenhang zwischen Intelligenz und mathematischer Schulleistung bei Grundschulkindern der 3. Klasse untersucht.Im Zusammenhang international vergleichender Schulleistungsstudien wie PISA oder TIMSS wurde den Kontexteffekten verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet. Der Begriff umschreibt die Beeinflussung des Individuums durch das schulische Umfeld unabhängig von dessen individuellen Voraussetzungen.Bisherige Studien untersuchen ausschließlich Haupteffekte von sozioökonomischen, soziokulturellen und leistungsbezogenen Kompositionsmerkmalen von Klassen oder Schulen auf die Schulleistung. Studien zu Cross-Level-Effekten zwischen der Individual- und Klassenebene auf die Schulleistung fehlen. Eine Studie in der der Frage nach gegangen wird, ob der Effekt der Intelligenz auf die Schulleistung in Abhängigkeit vom Klassenkontext variiert, liegt von Freund, Holling und Preckel (2007) vor. Ihre Ergebnisse deuten auf einen stabilen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schulleistung.

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Betreuung von jungen Lehrpersonen

Kooperationsprojekt APPO St. Petersburg, PH NÖ, Kulturkontakt Austria

Mag. Dr. Elisabeth Windl

Laufzeit 04/2017 - 11/2019

Bedeutende Faktoren für einen gelingenden Berufseinstieg von jungen Lehrpersonen

In einem gemeinsamen Projekt der Akademie für postgraduale Ausbildung St. Petersburg (APPO), der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (PH NÖ) und Kulturkontakt Austria (KKA) soll in unterschiedlichen Analysefeldern die Situation von jungen Lehrpersonen und die Funktion des Mentors/der Mentorin erkundet werden.

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Die Wege junger Migranten/inn/en im Bildungssystem von Niederösterreich und New York City (NYC)

Mag. Karl J. Zarhuber

Laufzeit 10/2017 - 10/2019

Wie kann das Bildungssystem dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt und Frieden in einer Migrationsgesellschaft zu schaffen?

Das gemeinsame Forschungsprojekt ist eine vergleichende Studie (NYC und Niederösterreich), die darauf abzielt, Meilensteine aufzuzeigen, die zur erfolgreichen Entwicklung junger Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund im Bildungssystem beitragen. Das Projekt soll neue Zugänge zum Verständnis von Migration eröffnen, um voneinander zu lernen, praktische Lösungswege zu entwickeln und auszutauschen, die den Bildungs- und Schulpartnern Hilfestellung zur Vertiefung der Themen Migration, Integration, Inklusion geben sollen und zu Erarbeitung konkreter Lösungen für Herausforderungen in diesem Themenfeld beitragen.

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Motivation von Studierenden zur Wahl des HLG Erweiterung

Kerstin Zechner, Bakk.phil., Päd.MA

Laufzeit 09/2017 - 09/2020

Erhebung von Aspekten der Motivation, sich für einen Schwerpunkt im Rahmen des HLG Erweiterung zu entscheiden

Das Forschungsprojekt Motivation zur Wahl des HLG Erweiterung soll Aspekte der Motivation, sich für einen Schwerpunkt im Rahmen des Studiums des HLG Erweiterung an der PH NÖ zu entscheiden, erheben und in den Fokus nehmen. Als Forschungsdesign dient eine Fragebogenuntersuchung (inkl. Pretest), die via Limesurvey erfolgen wird. Um den Fokus noch detaillierter und gezielter auf Inklusion zu richten, ist nach Erhebung im Rahmen der Erweiterungsstudien, eine weitere Erhebung zu lancieren.

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