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Beispiel: Thema Wasser in Niederösterreich

In räumlicher und zeitlicher Hinsicht macht es die Auseinandersetzung mit der Natur- und der Kulturgeschichte des Wassers anhand von regionalen und lokalen Objekten und Situationen in Niederösterreich möglich, die globale Perspektive des Anthropozäns und seine Herausforderungen erlebbar und verstehbar werden zu lassen.

Das Lernen an Primärerfahrungsorten ist ein wesentliches Moment, um den Menschen als Akteur zu begreifen: im Schaffen von kulturellen Werten ebenso wie im Eingreifen in die und Verändern der natürlichen Stoffkreisläufe (z.B. Wasserkreislauf) und Energiekaskaden (z.B. Aneignung von Nettoprimärproduktion in Form von pflanzlicher und tierischer Biomasse). Das Wissen, das dabei generiert wird, befördert neben kommunikativen, sozialen und kulturellen Kompetenzen vor allem die Handlungskompetenz, wie sie für die proaktive Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft im Anthropozän lebensnotwendig ist. Dies geschieht auf dem Weg einer Sensibilisierung für sprachliche und kulturelle Diversität ebenso wie für die Verantwortung des Menschen für die Zukunft des Systems Erde im Anthropozän.